Schrödingers Diary 14

Lange ist es her, seit unser Hausmeister Schrödinger sein Filmtagebuch geöffnet und uns einen Einblick gewährt hat. Ständig gab es etwas zu tun. Sie kennen das. Irgendwas ist schließlich immer. Früher war mehr Lametta und heute ist mehr Arbeit. Doch nun hat Herr Schrödinger tatsächlich noch einen Beitrag ausgegraben, der zwar nicht ganz in diese Jahreszeit passt, aber vielleicht gerade deshalb von den zahlreichen Schokohasen und Eiern in den Supermarktregalen ablenkt. Viel Vergnügen 🙂 

 

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©mauswohn

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Lieben Sie Kühe? Dann haben wir hier etwas für Sie ….

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#Schrödingers Diary 13

Lang lang ist’s her, seit uns der gute Herr Schrödinger einen seiner Filmtagebucheinträge präsentiert hat. Zu viele Verpflichtungen, Handwerkerarbeiten und, das gestand mir unsere treue Seele, auch ein wenig Faulheit hielten den sonst so emsigen Hausmeister davon ab, für Nachschub zu sorgen. Der ein oder andere Betrachter mag erleichtert aufgeatmet haben, sind die Tagebucheinträge doch äußerst dicht bestückt mit allerlei Eindrücken, die es zu verarbeiten gilt. Wie dem auch sei. Heute kommen Sie nicht umhin, Filmcollage Nummer 13 serviert zu bekommen. Vielleicht erkennen Sie die ein oder andere Begebenheit aus Ihrem Leben wieder oder erinnern sich an längst vergangene Tage. Film ab! Viel Vergnügen 🙂

Angemerkt sei noch, dass der Film aus rechtlichen Gründen in den Ländern Saint Pierre und Miquelon nicht wiedergegeben werden kann …

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©mauswohn

 

 


Wärbung

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Tagebuch?
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Rohrkrepierer

Tosend rüttelt ein heftiger Sturm an den Rollläden, Regentropfen peitschen umher, Wassermassen fließen in Strömen den Hang hinab. Unsere Alm hat es hart getroffen. Nach der wochenlangen Dürreperiode werden wir nun von einer nicht enden wollenden Regenzeit eingeholt. Seit Tagen strömt es ununterbrochen. Die Pflanzen haben ausreichend getrunken und geduscht, die Wasserspeicher sind gefüllt, jetzt wäre es an der Zeit, eine kurze Unterbrechung einzulegen. Doch Pustekuchen. Das Regenwasser quillt aus den Straßenschächten, die örtliche Feuerwehr muss Keller leer pumpen. Ein Desaster. Derweil harren wir in der warmen Stube aus und warten, bis jemand die Leitung zur Himmelsschleuse schließt. Die Tiere liegen bequem auf den Sofas und schmökern in Comicheften während Herr Schrödinger in die Küche geht, um einen Pott Salbeitee aufzusetzen. Er nimmt den kupfernen Kessel vom Herd, hält ihn unter den Wasserhahn und dreht auf. Nichts. Kein Wasser. Erneut schließt und öffnet er den Drehknauf, doch kein Tröpfchen fällt aus des Hahnes Hals. Sogleich legt sich der emsige Hausmeister unter den Spültisch und erkennt mit fachmännischem Blick: Rohr verstopft. Das gibt es doch nicht. Draußen ergießen sich Bäche in Hülle und Fülle und drinnen wird einem der Saft abgedreht. Flugs holt Herr Schrödinger das entsprechende Werkzeug, um den Schaden möglichst rasch zu beheben. Auf dem Rücken unter dem Spültisch liegend, hält er mit der linken Hand eine Taschenlampe, mit der rechten versucht er ein Rohr zu lösen. Das Wasserrohr, aus mehreren Einzelteilen bestehend, hängt schief und verwinkelt unter dem Spülkasten. Unser Hausmeister hat alle Mühe, mit seinen kräftigen Armen an den Gewinden zu schrauben. Nach einiger Zeit gelingt es ihm, das erste Rohrteil zu lockern. Dreckige abgestandene Brühe tropft auf sein Gesicht. Mit einem lauten „Bäh“ wischt sich Herr Schrödinger den Morast mit einem Hemdsärmel hinweg und schraubt weiter. Die Rohrzange muss herhalten, die helfenden Hände unseres Almschimpansen umklammern die Lampe, doch die übrigen Rohre stecken fest. Wie angeschweißt verharren sie in ihrer Verankerung und lassen unseren Hausmeister fluchen. Es vergehen gute drei Stunden, bis Herr Schrödinger verzweifelt in die senkrechte Lage wechselt und sich seinen schmerzenden Rücken hält. Draußen prasselt weiterhin unaufhörlich der Regen. Und hier herrscht Ebbe. Es ist nicht zu fassen. Nach einer kurzen Pause versucht der Hausmeister erneut sein Glück und muss bald feststellen, dass er so nicht weiterkommt. Die Handwerker werden heute, an diesem Sonntag Land unter, wohl kaum auf die Alm hinauf schippern, um sich der Schwierigkeit anzunehmen. In solchen absoluten Notfällen telefoniert unser Herr Schrödinger immer mit der werten Frau Saftschubse vom Oesiblog. Die äußert versierte Dame weiß stets Rat und hat mit ihrer Kettensäge schon so manches Problem entzweit. Also hurtig die Ösi-App bedient. Frau Saftschubse hat nach kurzer Erläuterung der Lage auch prompt eine Idee. Herr Schrödinger legt sich nach ihrer Anleitung erneut unter den Spültisch und hält seinen Sprechapparat gegen die fest sitzenden Rohrverschlüsse. Und nun passiert etwas Unglaubliches. Rapmusik erklingt durch das Handy, fetzige Melodien und beschwingte Worte von Herrn Ösi wabern durch den Lautsprecher. Die Klänge legen sich um die verstopften Leitungen, bringen das ganze System in Bewegung und unser Hausmeister kann nach mehrmaligem anhören des Liedes ein weiteres Rohrteil lockern. Genial. Es klappt. Der Rap-Song wird in der Dauerschleife abgespielt und Herr Schrödinger bringt es tatsächlich fertig, Rohr für Rohr zu lösen, zu säubern und die verstopfte Stelle ausfindig zu machen. Und binnen 15 Minuten ist die ganze Sache erledigt. Kopfschüttelnd testet der Schimpanse den Wasserhahn. Er funktioniert. Rauschend ergießt sich frisches Nass ins Spülbecken und die Tiere im Wohnzimmer wiehern und muhen zustimmend Beifall. So hat es der sagenhafte Rap namens „Rohrkrepierer“ tatsächlich geschafft, die Leitungen kräftig durchzupusten und dafür zu sorgen, dass wir hier nicht in die Röhre schauen. Ein sensationeller Geniestreich unseres allseits beliebten Herrn Ösi! Wir empfehlen daher jedem, bei anstehenden Reparaturarbeiten auf die teuren Handwerker zu verzichten. Schalten Sie den Ösi-Rap ein und alle Sorgen landen im Abfluss. Oder wie das bekannte Sprichwort sagt: Ein Ösi im Haus erspart den Handwerker.

Wir danken dem werten Herrn Ösi für die fantastische Zusammenarbeit und Bereitstellung seines grandiosen Notfallvideos, dass uns noch einen wunderschönen Nachmittag mit wohltuendem Salbeitee beschert hat 🙂 Ein Hoch auf unseren Herrn Ösi!

Und für alle, die bereits zu Hause verzweifelt mit Werkzeugen hantieren, bieten wir rasch Hilfe. Der sagenhafte Rohrkrepierer löst Ihre Probleme im Nu:

 

Und nun steht hoffentlich niemand mehr auf der Leitung. 🙂

 

©mauswohn & Herr Ösi

 

Sound Control und Summerfeeling

Wochenende. Die Sonne scheint. Schwül warme Luft durchzieht die Räume der Bloghütte. Der Sommer ist in unseren Breitengraden angekommen und versetzt uns in Urlaubsstimmung. Auf der Alm haben heute fast alle Bewohner hitzefrei. Viele Tiere liegen im Schatten und erfreuen sich an einer Siesta. Die Vögel verstecken sich im Blätterdickicht und zwitschern um die Wette. Nur unser Hausmeister Schrödinger geht wie eh und je seinen haushaltlichen Pflichten nach und denkt nicht daran, seine Füße gemütlich in der Hängematte von sich zu strecken. Und auch der ein oder andere Eigenbrötler vertieft sich in sein Hobby und bildet auf diese Weise mit den übrigen Anwohnern eine angenehme sommerlich lässige Stimmung. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam das Wochenende zu genießen. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie ein wenig Almatmosphäre in Ihr Wohnzimmer tröpfeln. Viel Vergnügen 🙂

 

 

 

©mauswohn

 

Auf der Suche nach dem „Hoizelfornk“

„Ein Hoizelfornk“ ist ein veralteter Begriff aus der Kunstgeschichte, der ein unbeabsichtigt oder unnötig gemachtes Foto beschreibt.“ Mit diesen Worten unseres Hausmeisters fing alles an, als wir unlängst bei einem gemütlichen Diaabend auf der Alm beisammen saßen. Nachdem wir bereits mehrere Stunden in einem abgedunkelten Raum verbracht hatten, um uns die Aufnahmen der letzten, vorletzten und vorvorletzten Schrödingerschen Urlaubsreisen anzusehen, begann die Diskussion. Zunächst mussten wir feststellen, dass unter ca. 300 gezeigten Dias lediglich 4 verschiedene Motive heraus zu zählen waren: die Autobahn, das Wetter, Gruppenaufnahmen vor dem Auto, Berge oder Meer. Die visuelle Vielfalt war alles in allem also nicht sehr groß, bis wir zu einer Aufnahme kamen, die für Verwirrung sorgte. Es handelte sich um den bereits erwähnten Begriff „Hoizelfornk“, den wir nun scheinbar auf der Dialeinwand vor uns sahen. Wir drehten unsere Köpfe und versuchten das uns gezeigte Bild auf seinen Inhalt zu enträtseln. Denn es war nicht so ganz klar, was wir dort zu sehen bekamen. Doch letztlich einigten wir uns darauf, dass es sich um einen Blick in einen Quarkbecher handeln musste.

hoizelfornk
Ein sogenannter „Hoizelfornk“ sei ein unnötig oder unbeabsichtigter Schnappschuss, behauptet Herr Schrödinger. Diese These ist kunstgeschichtlich jedoch nicht belegt. Alles nur Quark?

Doch unser Hausmeister schüttelte überzeugt sein Haupt und verneinte. Es handele sich hierbei um einen sogenannten „Hoizelfornk“.
Völlig klar, Herr Schrödinger wollte uns veralbern, so dachten wir. Doch er behauptete steif und fest, diesen Begriff einem alten Kunstlexikon entnommen zu haben. Er musste allerdings eingestehen, keine näheren Details zu kennen und keine weiteren belegbaren Quellen nennen zu können, was seine Glaubwürdigkeit jetzt natürlich ein wenig in Frage stellt. Um dem nun entgegen zu wirken, bittet Herr Schrödinger um Ihre Mithilfe. Wissen Sie näheres über einen „Hoizelfornk“? Haben Sie im besten Falle sogar selbst eine Belegfotografie zu Hause, die untermauert, dass es sich um keinen Einzelfall handelt und ein „Hoizelfornk“ ein weit verbreitetes, bisher noch nicht näher definiertes Phänomen ist? Kann diese These endlich durch handfeste Beweise auf festen Füßen stehen?
Lange Rede, kurzer Sinn. Unser Hausmeister lobt einen kleinen Foto-Contest aus. Wir bitten um Zusendung Ihrer Schnappschüsse, die diesen Begriff abbilden.
Leider musste kurzfristig der erste Preis, eine 2-wöchige Reise auf die Malediven, gestrichen werden.
Auch der zweite Preis, eine funkelnagelneue Digitalkamera mit allen Schikanen, fällt sprichwörtlich ins Wasser, da sie unserem guten Herrn Schrödinger in den Almtümpel fiel und nun gebrauchsunfähig ist.
Es bleiben also nur Trostpreise.

SCHWEIZ, BASEL,
Noch darf Claude Monets Meisterwerk diese Wand zieren. Doch schon bald wird Ihr Hoizelfornk hier hängen und die Betrachter in Staunen versetzen.

Jedes eingesendete Foto wird im Almmuseum verewigt. Der alte Schinken von Claude Monet muss weichen und wird künftig durch Ihr „Hoizelfornk“-Werk ersetzt werden.
Wir hoffen, dass dies für einige ein Anreiz sein wird, ihrem fotografischen Auge nach dem „Hoizelfornk“ freien Lauf zu lassen. Wir freuen uns über jede Zusendung und die dazugehörige Geschichte, die diese Aufnahme mit Sicherheit zu bieten hat.
Viel Vergnügen 🙂

 

 

 

 

2. Foto: Fondation Beyeler / Quelle Internet
©mauswohn