#Schrödingers diary 04

Die ganze Woche hat unser Hausmeister Egon Schrödinger fleißig seine alten Filme restauriert, um Ihnen nun heute eine weitere Seite aus seinem Filmtagebuch präsentieren zu können. Es sei angemerkt, dass Eintrag #04 über die Jahre mit reichlich Bild-und Tonschäden zu kämpfen hatte und die Qualität diesbezüglich sehr unterschiedlich ausfällt. Wir bitten dies zu entschuldigen und weisen wie immer darauf hin, dass sich der Film möglicherweise nicht auf allen mobilen Geräten abspielen lässt. Versuchen Sie es in diesem Falle bitte an Ihrem Desktop-Computer.

Vielen Dank und viel Vergnügen 🙂

 

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Hier geht es zu Teil 02

Hier geht es zu Teil 03

 

 

 

©mauswohn

 

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#Schrödingers diary 03

So, mittlerweile ahnen Sie vermutlich, dass erneut die unterschiedlichsten Bildfragmente, Gedankenschnipsel und musikalischen Kotz … Verzeihung Kostbarkeiten auf Sie zukommen werden. Unser guter Herr Schrödinger hat eine weitere Filmrolle aus seinem Tagebuch in den Projektor geklemmt und lässt uns daran teilhaben. Erneut der kurze Hinweis von YouTube, dass sich dieser Film möglicherweise nicht auf allen Mobilgeräten abspielen lässt. Versuchen Sie es in diesem Falle bitte am Desktop-Computer. Vielen Dank und viel Vergnügen 🙂

Hier geht es zu Tagebuch – Teil 01

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#Schrödingers diary 02

Und wieder hat unser Hausmeister Egon Schrödinger eine alte Tagebuchfilmrolle aus einer Kiste gekramt, fein säuberlich entstaubt und für Sie, liebe Leserinnen und Leser servierfertig vorbereitet. Laut Youtube heißt es allerdings, dass nicht alle Smartphones, Tablets oder Konsolen diesen Kurzfilm abspielen können. Versuchen Sie es in diesem Falle bitte auf Ihrem Laptop oder Desktop-Computer.

Vielen Dank und viel Vergnügen 🙂

 

 

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#Schrödingers diary 01

In der Sommerzeit haben die meisten Tiere hier auf der Alm ihren Urlaub genutzt und sind verreist.  Lediglich unser Hausmeister Egon Schrödinger und ich sind als „Wachpersonal“ auf der Bloghütte zurückgeblieben. Und was tut man, wenn endlich Ruhe einkehrt und Zeit für andere Dinge bleibt? Genau. Herr Schrödinger und ich sind auf den Dachboden gestiegen und haben Jahrzehnte altes Gerümpel durchgekramt, Kisten sortiert, aufgeräumt und weggeschmissen. Und beim stöbern in den mit Staub bedeckten Behältnissen fiel Herrn Schrödinger ein altes Tagebuch in die Hände. Keines der üblichen Sorte, kein kleines Büchlein mit vergilbtem Papier, in Leinen gebunden. Nein, vor unzählig vielen Jahren hatte unser findiger Hausmeister ein visuelles Tagebuch auf Film gebannt und nun einige dieser cineastischen Perlen wieder entdeckt. Die Jahreszahl war auf den Hüllen nicht mehr zu entziffern, doch bleibt so ein Blick in sehr private Aufzeichnungen schließlich deshalb nicht weniger spannend. Freundlicherweise stellt uns der werte Herr Schrödinger seine Relikte zur Verfügung und wir werden in den nächsten Wochen das Vergnügen haben, stets einen Tagebucheintrag zu Gesicht zu bekommen. Wir sind ebenso gespannt wie Sie, was sich hinter diesen Aufzeichnungen verbirgt. Beginnen wir mit Filmrolle 01.

Viel Vergnügen 🙂

 

Und wie sieht es mit Ihnen aus? Neigen Sie ebenfalls zu Tagebuchaufzeichnungen oder haben Sie ein Gedächtnis wie ein Computer, das sich jedes Lebensereignis merkt? Herr Schrödinger ist jedenfalls sehr glücklich, dass er dieses Bildmaterial aufgehoben hat, denn er konnte sich an keine der Einzelheiten erinnern 🙂

 

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Johann Pachelbel beim Zahnarzt

Wissen Sie, was vor über 350 Jahren auf der Alm geschehen ist? Endlich konnte diese Frage von führenden Wissenschaftlern der Unwissenschaftsuniversität in Malibu aufgedeckt werden. Im zeitlosen Archiv für Zeitarchivierung wurden fieberhaft die marmornen Festplattendaten rekonstruiert, Passwörter enträtselt, handgezwirbelte Hanf-USB-Kabel entwirrt und nun ist es Gewissheit:
Heute vor genau 351 Jahren war Johann Pachelbel hier gleich um die Ecke beim Zahnarzt. Dies bestätigt eine einmalige Filmaufnahme aus dem Archiv.
Wie allgemein bekannt, war Johann Pachelbel in seinen Jugendjahren Hobbyfilmer und trug stets eine Digitalkamera mit sich umher, die er von seinen Eltern in Kindheitstagen geschenkt bekam. Er dokumentierte alles, was ihm vor die Linse kam. So nahm er auch einst seine Kamera mit zum Zahnarzt. Und wie nicht anders zu erwarten, wurde ihm dort mitgeteilt, zunächst im Wartezimmer Platz zu nehmen, da sich sein Termin um ca. 15 Minuten verzögern würde. Die akademische Viertelstunde scheint sich wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte zu ziehen.
Also kramte der eifrige Johann derweil seine Kamera hervor, lehnte sich aus dem Fenster des Wartezimmers und filmte. Und da er eine besondere Vorliebe für die musikalische Untermalung seiner Filmsequenzen hatte, komponierte er rasch eine eingängige Melodie auf seinem handlichen Taschengeigenklavier, das er in langweiligen Schulstunden unlängst erfunden hatte. Die lästige Warterei wurde auf diese Weise sinnvoll durch kreative Spielereien überbrückt, bis das vielseitige Multitalent von der Vorzimmerdame ins Behandlungszimmer gerufen wurde. Rasch verpackte Herr Pachelbel seine Utensilien, vergaß jedoch seine Kamera auszuschalten, als er das Wartezimmer verließ. So dokumentierte er zudem ungewollt einen kurzen Dialog zweier Patienten. Diese waren keine geringeren als unser Almhausmeister Schrödinger, der sich damals als Tiefseegärtner betätigte und die ortsansässige Juweliersgattin Schredelbach, die ebenfalls auf ihre zahnärztliche Untersuchung warteten und deren Gespräch nun einen tiefen Einblick in die damalige Wartezimmerkonversation gewährt.
Das gesamte Filmmaterial ist ein einzigartiges Relikt aus dieser Zeit. Es zeigt unbekannte architektonische Bauweisen, Flora und Fauna in völlig neuer Form, Dialoge wie sie heutzutage längst nicht mehr geführt werden (oder etwa doch?) und die zunächst von Experten in unsere heutige Sprachform übersetzt werden mussten, und nicht zuletzt den Künstler selbst, der uns durch seinen Schatten aus der Vergangenheit in die Gegenwart entgegenwinkt.
Werden Sie Zeuge der Erstausstrahlung von Herrn Pachelbels Filmfragment und ändern Sie Ihr Weltbild!
Viel Vergnügen! 🙂

 

 

Randnotiz: Herr Pachelbel verlor bei diesem Zahnarztbesuch seine kompletten Zahnreihen und konnte seit diesem Zeitpunkt nur noch Suppe löffeln! Aber irgendwann hat er dann doch ins Gras gebissen 🙂

 

… und vielleicht sollten Sie bei Ihrem nächsten Zahnarztbesuch im Wartezimmer ebenfalls das Handy zücken und ein paar spontane Eindrücke mit der Kamera einfangen. Wer weiß, mit welch großem Interesse diese Aufnahmen in 350 Jahren betrachtet werden 🙂

 

©mauswohn