Datenwäsche

Morgens, acht Uhr. Und wieder beginnt ein normaler Tag auf der Alm. Normal? Von wegen. Hier geht es drunter und drüber. Die Hälfte der Almbelegschaft hat verschlafen. Die andere findet keinen gedeckten Frühstückstisch vor. Das dreckige Geschirr vom Vortag liegt noch im Spülbecken. Wie das kommt? Ganz einfach. Unser Hausmeister Herr Schrödinger ist nicht da. Nein, nein, er befindet sich keineswegs auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Ganz im Gegenteil. Noch vor Sonnenaufgang hat er seinen Rucksack geschnappt, um unsere ständig tropfenden Leitungen in der großen Datenwaschmaschinerie zu dichten. Denn seit Tagen steht das Wasser im Keller und … doch sehen Sie selbst!

Film ab !

 

Und wie sieht es mit Ihren Daten aus? Sind sie noch ganz dicht? 🙂

 

 

 

©mauswohn

Expeditionen ins Stierreich

Wie Ihnen mittlerweile sicherlich bekannt sein dürfte, ist die Artenvielfalt auf der Alm sehr reichhaltig. Doch selbstredend gibt es in Flora und Fauna immer noch Unentdecktes, von dem wir bisher noch keine Ahnung haben.
So hat es sich unser Almwissenschaftler und Tierforscher Isidor Sonnwed zur Aufgabe gemacht, dem Unbekannten auf die Spur zu kommen. Er reist durch die unterschiedlichsten Welten und filmt Lebewesen, deren Existenz uns immer wieder aufs Neue überrascht.
Momentan befindet sich der eigenbrödlerische Herr Sonnwed an der südlichsten Rundung des Polarkreises, wo er sein Forscherzelt in den eisigsten Kälten aufgebaut hat. Der passionierte Witzesammler und Strickpulliliebhaber tüftelt hier in einem Speziallaboratorium mit hochkarätigen Eiskristallen und begibt sich regelmäßig auf Tiersafari durch Schnee und Eis.
Nun trug es sich zu, dass der werte Isidor vor einigen Tagen, als er gemütlich durchs Packeis robbte, eine ungewöhnliche Entdeckung machte. Zunächst registrierte er seltsame Spuren im Schnee, zu denen sich bald eine akustische Fährte in seinen Gehörgang legte. Ein leises Rascheln durchzog die weiße Landschaft. Es war schwer, hier optische Unterschiede auszumachen, wo sich doch stets alles in die selbe optische Chanchierung hüllte. Hier gab es nur weiß auf weiß. Federweiß. Steinweiß. Blutweiß. Eisweiß. Mausweiß. Weißweiß …
Auch wenn seine Forscheraugen sich längst an diese einseitige Umgebung gewöhnt hatten, stellte es für den Abenteurer immer wieder eine Herausforderung dar, sich zurechtzufinden. So folgte er weiter dem ungewöhnlichen Rascheln und konnte schließlich an der dritten Eisscholle von links, Ecke Eisberg Zwei-Komma-Null, verschwommene Konturen eines Lebewesens erkennen. Es war nur schemenhaft zu erahnen, hatte Hörner und ein großes Maul.
Hocherfreut über diese bahnbrechende Sichtung einer scheinbar neuen Spezies telegraphierte Herr Sonnwed per Pingupost seinem Kumpel Almfred Hitchblog und lud ihn zu einer Expedition in sein unbekanntes Forscherreich ein.
Hocherfreut schnappte sich unser Regisseur seine Kameraausrüstung und eilte zu seinem Freunde. Nachdem man sich mit einem ordentlichen Robbenbärschnaps gestärkt hatte, begaben sich die Herren neugierig zu jener Stelle, wo das unbekannte Wesen das erste Mal gesichtet wurde. Und siehe da, nach nur zweiwöchiger Wartezeit bei schlappen minus 65 Grad Celsius raschelte es erneut. Trotz leicht eingefrorener Glieder zückte Herr Hitchblog behende seine Kamera und filmte das außergewöhnliche Tier, das der werte Herr Sonnwed nach ausgiebiger Forschungsarbeit der Familie der Büffel zuordnete. In diesem Falle handelte es sich um einen japanischen Raschelbüffel, der, so ergab es die Auswertung der Tierspuren, seit dem Urknall seine Kreise rund um den Polarkreis zieht. Weitere Einzelheiten sind allerdings bisher noch nicht bekannt, da sich die Herren Sonnwed und Hitchblog eine kräftige Polargrippe eingefangen haben und nun die nächsten Wochen in der Eisbärstation von einheimischen Blauwalen mit Lebertran aufgepäppelt werden müssen.
Derweil präsentieren wir Ihnen die einzigartigen Raschelbüffel-Aufnahmen von Herrn Hitchblog und wünschen dem unermüdlichen Forscherteam baldige Besserung! Möglicherweise können Sie die zwei Spaßvögel durch ein kleines Witzchen der Genesung näherbringen.

Und nun, Film ab! Viel Vergnügen bei Herrn Sonnweds Expeditionen ins Stierreich 🙂

 

 

©mauswohn

Kannibalen mit Jodel-Vorlauf

Friede, Freude, Eierkuchen. Und das jeden Tag. Zu schön um wahr zu sein. Besonders unser Hausmeister Egon Schrödinger weiß ein Lied davon zu singen, dass sich die viel geliebte Harmonie täglich neu hart erarbeitet werden muss. Ist doch das Verhältnis zu unserem Nachbarn Herrn Albert Zweiholz seit dem unglücklichen Ableben seiner Katze Doggy, nun ja, sagen wir einmal, ein wenig angespannt. Und Streitigkeiten mit seinen Nachbarn auszutragen ist bekanntlich für jedermann ein großes Ärgernis, zumal sich die meisten Probleme mit etwas mehr Rücksichtnahme und Verständnis auch oft verhindern ließen. Wie dem auch sei, die Herren Schrödinger und Zweiholz müssen nun wohl oder übel miteinander auskommen. Und wie Ihnen das mittlerweile gelingt, sehen Sie in unserem heutigen Filmbeitrag.

Viel Vergnügen! 🙂

 

Wir hoffen, dass Sie von Streitereien mit Ihren Nachbarn verschont bleiben oder wenigstens ein gemeinsames Hobby finden konnten, bei dem Sie sich nach kannibalischen Auseinandersetzungen anschließend wieder versöhnen. 🙂

 

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Ziehung der Lottozahlen

Einmal Millionär sein. Wer träumt nicht davon? Oder wenigstens ein bescheidenes halbes Milliönchen auf der hohen Kante oder in der Matratze zu haben, das wäre schon was!
Und damit vielleicht auch bald Sie als stolzer Besitzer einer Luxusyacht auf dem Gönninger See umhertuckern können, bietet Ihnen die Bloghüttenalm das vielgeliebte Glücksspiel an: Die Ziehung der Lottozahlen.
Greifen Sie rasch zu Stift und Papier und notieren Sie Ihre Glücks- oder Pechzahlen. Je nachdem was Ihnen Glück bringt.

Film ab!

 

Sollten Sie einen Treffer gelandet haben und unverwundet geblieben und nicht als Straftäter verhaftet worden sein, senden Sie die richtigen Zahlen bitte an die Bloghüttenalm zu Händen unserer Schleiereule. Sie wird bei Vollmond mit gestrengem Blick die Daten auf ihre Richtigkeit prüfen und Ihnen im Glücksfall eine Million Mäuse aus ihren Fängen zukommen lassen. 🙂

 

 

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Gebratene Eiskuchen

Heute widmet sich die Alm einer neuen Sparte. Kochsendungen erfreuen sich bekanntlich größter Beliebtheit und sprießen schon seit Jahren wie Unkraut aus dem Boden. Und so haben wir beschlossen, der Löwenzahn unter den Pflanzen zu sein und uns unerbittlich durch den geteerten Boden empor zu schieben und zwischen all den kulinarischen Shows einen Platz zu suchen. Plopp … hier am Wegesrand gefällt es uns, unweit eines Gullideckels. Doch wir kommen ein wenig vom Thema ab, schließlich wollen wir heute kochen. Die alltäglichen Gerichte wie Bratkartoffeln, Pasta und der gefüllte Schweinebraten vom Lamm werden von Starköchen hinreichend besprochen. So widmen wir uns einem Rezept, das uns von dem berühmten Polarforscher Eduard Pörzelmann (1455-1544) überliefert wurde, der diese Speise oft nach einem erfolgreichen Arbeitstag in seinem Iglu zubereitete.

„Gebratene Eiskuchen“.  Ein unspektakulärer Titel, der nicht unbedingt eine Geschmacksexplosion vermuten lässt. Doch lassen Sie sich nicht täuschen. Die einzigartigen, zugegebenermaßen auch schwer erhältlichen Zutaten machen dieses Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenigen war es bisher vergönnt, dieses Gericht nachzukochen. Nun haben auch Sie die Möglichkeit, der Entstehung gebratener Eiskuchen beizuwohnen und können mit etwas handwerklichem Geschick anschließend selbst Ihr Glück versuchen. Vorauszuschicken wäre noch, dass beim Arbeitsablauf die Atmosphäre in der Küche eine entscheidende Rolle spielt. Mit eiskalt stoischer Ruhe bei einer Zimmertemperatur von exakt Minus 7 Grad muss dieses Gericht zubereitet werden, ansonsten ist ein Mißlingen vorprogrammiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Nachkochen und guten Appetit! 🙂

 

 

 

©mauswohn