Promi-News: Manuel, der große Pflasterraub und Herrn Heinrichs Überraschungskopter

Unsere Promi-News um die Geschwister Jakob und Manuel Band sind trotz strukturierter Recherche unserer Almreporter bereits ziemlich unübersichtlich geworden.
Wer sich in Ruhe ein Bild von den Geschehnissen machen möchte, kann hier Teil 1, hier Teil 2 und hier Teil 3 nachlesen.

Nun sind unsere Protagonisten Herr Ösi und Frau Mauswohn auf dem Pferd Huppdiwupp unterwegs, um sich von der ungewöhnlichen Begegnung mit Apotheker Manuel Band zu erholen.
Es regnet und niemand weiß so richtig, wo sie sich befinden. Weite Felder, kleine Dörfer, Nebel, … ein richtiges Sauwetter.
Da ertönt eine Fahrradklingel, als plötzlich aus den Nebelschwaden ein fröhlich pfeifender Herr auf seinem Drahtesel vor den Dreien steht. Es ist der werte Herr Heinrich. Na das ist eine Überraschung!
Ohne Umschweife lädt er Herrn Ösi, Frau Mauswohn und das Pferd Huppdiwupp zu sich nach Hause ein, um den nicht enden wollenden Regenmassen zu entkommen. Dankend wird die Einladung angenommen und in Kürze mampft das Pferd, gemütlich im Wohnzimmer vor dem Sofa stehend, an einem saftigen Möhrenstrauß. Währenddessen wird Frau Mauswohn in der Garage zwischen einem großen Drohnenflugpark eine Schlafstätte eingeräumt, Herr Ösi findet ein lauschiges Plätzchen in einer weichen Hängematte auf dem Dachboden. Bevor alle zu Bett gehen, wird in entspannter Runde ein leckerer Schokopudding von Herrn Heinrich serviert, der mit Lobeshymnen überschüttet wird. Dann gehts ab ins Reich der Träume.
Und gleich am nächsten Morgen werden Herr Ösi, Frau Mauswohn und das Pferd von einem fröhlichen Herrn Heinrich begrüßt, der munter am Frühstückstisch sitzt, bereits frische Brötchen besorgt hat und geheimnisvoll auf die Tageszeitung deutet.
„Großer Pflasterraub. Räuber mit Millionenbeute entkommen“ , liest Frau Mauswohn laut vor. Und unter der Schlagzeile erkennt sie eine Abbildung des Apothekers Manuel Band, der verzeifelt vor seiner Apotheke steht. Tatsache, da hatte er eben erst Millionen mit seiner Tierpflasterwerbung gescheffelt und nun werden seine heiß begehrten Pflaster von einer dreisten Diebesbande geklaut.
Herr Ösi köpft ein Frühstücksei und sieht fragend in die Runde. Herr Heinrich entgegnet seinen Blick mit einem ruhigen Kopfnicken und wischt sich Marmelade vom Bart. Und auch Frau Mauswohn ist einverstanden, während das Pferd im Hintergrund wiehert. Klar, da wollen sich die glorreichen Vier auf die Fährte machen und weitere Einzelheiten über diesen sagenhaften Raub erfahren.
So geht es nach einem ausgiebigen Frühstück auch gleich los. Auf dem breiten Rücken des lieben Huppdiwupp haben die drei Personen ausreichend Platz und reiten immer der Nase nach. Intuitiv führt sie Huppdiwupp zu der Apotheke des sichtlich geknickten Manuel Band. Sogleich erzählt er, wie nachts zwei Einbrecher durch den Schornstein in sein Geshäft eingedrungen sind und die beliebten Tierpflaster entwendet haben. Der Schaden geht in die Millionen, da sich auch zahlreiche vergoldete Pflaster unter der Beute befinden, die sich gut betuchte Fußballer regelmäßig hier kaufen.
Herr Ösi, Herr Heinrich, Frau Mauswohn und das Pferd sprechen dem schluchzenden Herrn Band Mut zu und versichern, die Gangster zur Strecke zu bringen.
Die Polizei hat mittlerweile ermittelt, dass die Gauner Richtung Süddeutschland unterwegs sind. Huppdiwupp schnaubt. Das sind einige Tagesritte entfernt. Bis dahin sind die dreisten Kerle vermutlich längst außer Landes. Geht es nicht schneller? Herr Ösi muss konstatierten, dass sein Flugtaxi nach dem letzten Karibik-Manöver Schaden genommen hat und noch beim Sicherheitscheck ist. Da kramt Herr Heinrich in seiner Manteltasche. Mit frechem Gesichtsausdruck hält er ein Überraschungsei in Händen. Fragend sehen ihn Frau Mauswohn und Herr Ösi an. Langsam entfernt Herr Heinrich die knisternde Alufolie und öffnet das Ei. In Windeseile baut er ein kleines Spielzeug zusammen. Und genau wie Herrn Ösis Flugtaxi vergrößert sich das kleine Utensil sukzessive, bis es plötzlich die Größe eines Pferdes angenommen hat. Vor ihnen steht ein technisches Wunderwerk. „Mein Überraschungskopter“, verkündet Herr Heinrich stolz. „Ein hoch moderner Flugroboter mit Nachtsichtgerät, beheizten Sitzen, einem Puddingkocher und einer Stereoanlage.“
Herr Ösi und Frau Mauswohn staunen. Das Pferd Huppdiwupp ist begeistert. Weiß es doch, dass es nun keine schweren Lasten mehr zu tragen hat und klettert ganz forsch in das Fluggerät. Ohne zu zögern folgen Herr Ösi, Herr Heinrich und Frau Mauswohn, die in dem scheinbar kleinen Gefährt hervorragend Platz finden.
Und los gehts. Herr Heinrich überlässt dem Pferd die Steuerung, während er sich dem Pudding kochen widmet. Herr Ösi sucht nach einer geeigneten Flugmelodie an der Stereoanlage, während Frau Mauswohn an den Regulierungsknöpfen für die beheizten Sitze dreht, die den Abenteurern mächtig Feuer unter dem Hintern machen.
Nun sind die Vier also in luftiger Höhe Richtung Süddeutschland unterwegs auf der Suche nach den Tierpflasterräubern.
Weitere Einzelhheiten konnten unsere Almreporter noch nicht in Erfahrung bringen. Wie immer halten wir Sie auf dem Laufenden.
Oder wissen Sie bereits mehr? 🙂

005
Der großartige Überraschungskopter von Herrn Heinrich, erhältlich in jedem 7ten Überraschungsei. Bestens geeignet für Verbrecherjagden.

 

 

 

Sie lieben Onkel Fritz? Dann haben wir etwas für Sie …

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34 Gedanken zu “Promi-News: Manuel, der große Pflasterraub und Herrn Heinrichs Überraschungskopter

    1. Liebe Daggi!

      Da bin ich jetzt leider überfragt. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass Herr Heinrich unseren Herrn Ösi ohne jegliche wärmenden Decken ausgestattet hat. Das hätten wir spätestens am nächsten Morgen bemerkt, wenn er mit einem kräftigem Schnupfen am Frühstückstisch gesessen wäre.
      Also ich glaube, dass Du diese Meldung zurückhalten kannst.
      Allerdings sind wir nach wie vor für jeden Hinweis dankbar, der zur Überführung der Pflasterräuber führt. Vielleicht hat Dein Trattoria Toni ja eine Idee 🙂

      Liebe Grüße aus dem Überraschungskopter
      Mallybeau

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  1. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    da hat sich irgendjemand als Herr Heinrich ausgegeben. Das ist echt ein Ding! Ich dachte, ich sei einmalig, also kann das nur ein Betrüger gewesen sein. Ich bin ein klein wenig beruhigt, dass er sich einigermaßen anständig benommen hat und gastfreundlich war. Ich wäre entsetzt, wenn der dem Ruf der Heinrichs geschadet hätte! Nicht auszumalen, was das für Folgen hätte.
    Wenn Heinrichs Frau den Gästen keinen köstlichen Tomatensalat gemacht hat, ist schon bewiesen, was ich oben vermutet habe! 😉
    Gruß der wahre Herr Heinrich – das Original!

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Oh, ich bin entsetzt, was Sie da sagen. Ich hatte Sie nun wirklich für das Original gehalten. Sie waren genau so freundlich und zuvorkommend wie eh und je und standen auch optisch Ihrem Gravatar in nichts nach. Wenn es sich nun um einen Heinrich-Klon handelt, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Dann sitzen Herr Ösi und ich mit einem Fake-Heinrich in einem Flug-Kopter und werden möglicherweise auf eine völlig falsche Fährte gelockt.
      Jetzt haben Sie mich gänzlich verwirrt. Aber gut, dass wir Bescheid wissen, dann werde ich auf keinen Fall den Schokoladenpudding probieren, den der Klon-Heinrich momentan kocht 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau … ob ich überhaupt ich bin? 🙂

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  2. Liebe Frau Mallybeau,
    Jetzt geht mir allerhand durch den Kopf … die geklauten Tierpflaster … sind die Pflaster mit den Tieren auf nimmer Wiedersehen in den Händen der Einbrecher? Wie lange dürfen die armen Tiere überhaupt auf den Pflastern kleben?

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Die Diebesbande hat die Tierpflaster in mehreren großen Jutesäcken verstaut und will sie nun außer Landes transportieren.
      Wir werden selbstverständlich alles dafür tun, sie noch rechtzeitig zu erwischen.
      Mal sehen, wie schnell wir mit unserem kleinen Fluggerät vorankommen. Momentan ist die Sicht ganz gut, bisher ist uns noch kein Vogel zwischen die Rotorblätter gekommen, … ich bin zuversichtlich 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Frau Mallybeau,
        Die Pflaster kleben wohlmöglich aneinander und verschandeln die Tierbilder. Mag gar nicht daran denken an diese verzehrten Bilder. Lachende Kühe und weinende Hundegesichter … Pflaster klauen und in Säcken zusammenpferchen, kaum zu glauben wie dreist so ein Diebstahl ist.

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        1. Ich hoffe auch, dass die Optik der Pflaster nicht zu sehr Schaden nimmt. Völlig verkorkste Fabelwesen würden dann wohl entstellt zum Vorschein kommen, wenn die Pflaster beim Transport aneinander kleben. Dadurch wären sie für Kinder natürlich völlig unbrauchbar und könnten höchstens noch für Personen ab 18 Jahren verkauft werden 🙂

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          1. … ist zu hoffen, dass die Diebesbande nicht durch die zusammengeklebten Pflasterbilder in Angst und Schrecken gejagt wird und die Beute vorzeitig verliert, denn damit wäre niemanden geholfen. Wenn man schon extra mit dem Helikopter diese Verbrecher jagt, möchte man ihre Beute schließlich auch zu Gesicht bekommen …

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            1. Vielleicht wäre es am besten, wenn die Diebe an den Pflastern kleben bleiben und wir sie in Ruhe einsammeln können. Dann lösen wir die Gangster mit Nagellackentferner wieder ab und können sie hinter schwedische Gardinen bringen und die Pflaster werden dabei auch gleich gereinigt 🙂

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            2. … genau, Nagellackentferner in den Helikopter und schon mal den Weg bis zu den Gardinen aus Schweden auskundschaften. Wenn alle und alles lose ist, muss man schnell sein, damit nicht ein Teilchen verloren geht. Die Pflaster trudeln, ehe man sich versieht, in die Bäume, bleiben dort hängen und man kommt aus der Arbeit nicht raus. Verbrecherjagd ist verdammt anstrengend. Liebe Frau Mallybeau, viel Glück und kommen Sie nicht so ins Schwitzen dabei. Sonst frohlockt die Diebesbande wohlmöglich noch und hält sich für außerordentlich tüchtig.
              Alles Gute Inge

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            3. Wir werden uns unterwegs auf jeden Fall mit ausreichend Schokolade stärken, um nicht außer Puste zu kommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Pflasterdiebe schnappen werden.
              Vielen Dank für Ihre Unterstützung 🙂

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    1. Liebe Priska!

      Das ist super. Wir haben die leise Ahnung, dass die Gangster Richtung Schweiz oder Österreich unterwegs sind. Es ist gut zu wissen, dass auf unsere Nachbarn Verlass ist und die Diebe an der Schweizer Grenze erwartet werden. Allerdings hat die Polizei gleich verlauten lassen, dass die Belohnung bei Ergreifung der Täter nur innerhalb Deutschlands gilt. Hoffentlich lohnt sich die Festnahme dann überhaupt 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  3. Es regnet und niemand weiß so richtig, wo sie sich befinden. Weite Felder, kleine Dörfer, Nebel, … ein richtiges Sauwetter – –
    ihr seid zuhause
    bei mir
    zumindest wünsche ich mir mein zuhause geeeeeeenauso
    irgendwo im nirgendwo
    der ronnyherrchen hat ein vergoldetes hundegesichtspflaster am ar….
    nein am hintern kleben
    weil der sich auf ne distel gesetzt hat
    ich durfte ihm den stachel ja nich rausziehen
    dann wären wir morgen in den überregionalen medien
    “ hund beißt eigenem herrchen in den arsch “
    brauchen wir nich
    wir hamm auch so genügend “ P R “

    Allerdings hat die Polizei gleich verlauten lassen, dass die Belohnung bei Ergreifung der Täter nur innerhalb Deutschlands gilt – –
    ja frau mallybeau denn hauen se mal die hufe in den sand
    und los
    verfolgen !
    aufspüren !
    und die strolche stellen
    oder soll ich ne antrag stellen für dienstreise
    ich bin ja schließlich auchnoch nebenbei beschäftigt
    und muß den ronnyherrchen überwachen
    wenn er unser abendessen zubereitet
    diesmal also heut in dieser version
    https://www.kochen-und-backen-im-wohnmobil.de/lauch-frittata-aus-dem-omnia-campingbackofen/
    ja das is ökofutter
    aber der ronnyherrchen hat ja nen trumpf im ärmel
    vom t-shirt was er grad nich trägt
    nein
    nein keine fotos verfügbar
    nichmal auf sonderwunsch
    der trumpf is hackfleisch
    is aber nur auf einer hälfte drauf
    auf meiner aber das habt ihr ja ehh schon vermutet 😉
    verbrechers jagen ohne futter
    wird nix
    (…….)
    (……….)
    (………….)
    (………..)
    ein säckchen hafer für huppdiwupp
    reinstell
    der soll ja auchnich verhungern
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Wow! Äh wau! Die perfekte Fortsetzung, bei der garantiert kein Tierpflaster und schon gar kein Gauner entkommt.
      Da passt die hinterteilige Verwicklung mit der Distel genau dazu. Schließlich geht ja nie alles reibungslos von statten. Also während der Ronny sein Hinterteil pflegt, jagt Schnüffelnase Bella die Verbrecher, die leichtsinnigerweise nach und nach ihre Tierpflaster verlieren. Zu dumm, das Ganze ähnelt einer Schnitzeljagd. Tja, Schnitzel klingt perfekt für Bella. Ist es auch. Wenngleich das von euch verlinkte Essen auch wunderbar lecker aussieht.
      So, fast den Faden verloren. Also, Bella spürt die Verbrecher auf, als Belohnung kriegt der Ronny ein Tierpflaster für den lädierten Hintern und ein Jahr Gratisfutter für alle.
      Von großartigen Schlagzeilen in der Presse ganz zu schweigen. Superhund Bella ist fortan ausgebucht und löst gemeinsam mit Ronnyherrchen jeden Fall. Die neue Vorabendserie im TV 🙂
      Und das Pferd Huppdiwupp wiehert vor Glück, dass es endlich nicht mehr das einzige Tier ist, das mit von der Partie ist.
      Ente gut, alles gut. Na dann, guten Appetit 🙂

      Liebe Grüße an SoKo Bella
      Mallybeau und Huppdiwupp

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  4. Liebe Mallybeau,
    ach, du Schande, da beginnt die Geschichte doch so idyllisch und gemütlich und dann ereilt alle Protagonisten mit der morgendlichen Tageszeitung eine solch schändliche Nachricht: Dem Herrn Apotheker Manuel Band sind seine Tierpflaster gestohlen worden, ja, aber hallo, das ist ja noch dreister als Perdediebstahl!!! Zumal ja ganz sicher auch Pflaster mit Pferden drauf dabei waren, unvorstellbar! Da wird Huppdiwupp sicher erschüttert sein!
    Großartig, die Idee mit dem Überraschungskopter von Herrn Heinrich!
    Mimi und Ruddi lassen vermelden, sie haben schon mal Beobachtungsposten hier auf Balkonien bezogen, falls sich die Gangster statt nach Süddeutschland doch mit einem fiesen Trick eventuell Richtung Grafschaft bewegen sollten, geübt darin, Pferde zu klauen und im 3. Stock auf Balkonien unterzubringen, werden wir die dreisten Diebe dann hier dingfest machen! Wir melden uns unverzüglich, falls wir sie sichten! Jedenfalls waren in unserem 7. Ei schon mal die benötigten Handschellen, hihihihi!
    Liebe Grüße hinauf auf die Alm und guten Gangsterjagderfolg wünschen wir uns allen,
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Perfekt! Wir sind so dankbar, dass ihr auf Balkonien und Umgebung die Stellung haltet und eure Schnüffelnasen in den Wind steckt. Man weiß schließlich nie, welche falschen Fährten die Ganoven auslegen und so die Polizei und auch uns hinters Licht führen.
      Wie genial, dass in eurem 7ten Ei die Handschellen versteckt waren 🙂 Das scheint eine Überraschungsei-Sonderedition der Polizei zu sein. Gar keine schlechte Idee, wenn man bedenkt wie viel Gesindel umher läuft. Ich werde mir gleich heute noch eine Palette kaufen und nachsehen, ob sich noch irgendwo Lupe, Fingerabdruckkartei und Polizeimarke darin versteckt haben.
      Derweil fliegen wir weiter durch die Lüfte und hoffen auf weitere wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.
      Wie immer vielen Dank für eure großartige Unterstützung.

      Liebe Grüße an SOKO MIMO
      Mallybeau und Huppdiwupp 🙂

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  5. Herr Ösi: Was soll das heißen, sie verweigern die Arbeit?
    Rent-a-Drohn: Wie ich ihnen sagte, steht alles in den Statuten.
    Herr Ösi: Madame Mallybeau will not be amused.
    Was war passiert? Nun ja, wenn wir das wüssten. So genau wissen wir es nicht. Es ist alles ziemlich verwirrend. Um es vorsichtig auszudrücken.
    Herr Ösi: Und dieser Willi?
    Rent-a-Drohn: Der hat Rücken.
    Herr Ösi: Wie soll ich das verstehen?
    Rent-a-Drohn: Die Schubkraft von Willi lässt kontinuierlich nach. Seit Jahren verringert sich seine Schubkraft. Verstehen sie?
    Herr Ösi: Rücken hin oder her. Madame Mallybeau will not be amused.
    Rent-a-Drohn: Das kann ich gut verstehen.
    Herr Ösi: Der Karl, der Siegfried, der Heinzi, der Peter, der Leopold und die anderen? Was ist mit denen?
    Rent-a-Drohn: Leiden altersbedingt unter ähnlichen Problemen.
    Herr Ösi: Das heißt, sie haben uns eine Truppe von altersschwachen Bienendrohnen geliefert.
    Rent-a-Drohn: Sie wollten so günstig wie möglich.
    Herr Ösi: Der Flugroboter von Herrn Heinrich musste notlanden. Plötzlicher Druckabfall in der Kabine. Wir sind auf einem Rübenacker notgelandet.
    Rent-a-Drohn: War nicht auch ein Pferd dabei?
    Herr Ösi: Schwuppdiwupp.
    Rent-a-Drohn: Huppdiwupp! Huppdiwupp!
    Herr Ösi: Egal. Madame Mallybeau will not be amused.
    Rent-a-Drohn: Das sagten sie bereits.
    Ha! Jetzt erinnern wir uns. Nach der Notlandung wurden bei Rent-a-Drohn Bienendrohen für die Fortsetzung des Fluges angemietet. Sie sollten den Flugroboter flott wieder in die Lüfte hieven. Aber Sonderangebot ist und bleibt Sonderangebot. Die Bienen vor den Flugroboter gespannt sind unfähig, das Vehikel aufsteigen zu lassen. Weil eben Rücken.

    Liebe Frau Mallybeau,
    wir dümpeln auf einem Rübenacker, wenn man das so sagen kann. Die gesamte Mannschaft inklusive einem Schwarm altersschwacher Bienen mit Rücken. Wie soll das bloß weitergehen? Derweil sind die Tierpflasterräuber wohl über alle Berge …

    Herzliche Grüße und ein sonniges Wochenende 🙂
    Herr Ösi

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    1. Auf dem Rübenacker.
      Herr Heinrich: Kommt mir alles ziemlich komisch vor. Drohnen sind doch sonst so zuverlässig. Ich kenne mich aus.
      Herr Ösi: Auf Technik made in England ist einfach kein Verlass mehr.
      Herr Heinrich: Mein Flugkopter ist made in England? Hier muss es sich um eine Fälschung handeln. Ich kaufe nur beste Ware aus Deutschland und baue gemeinsam mit meiner Frau die Fluggeräte zusammen.
      Herr Ösi: Ich habe recherchiert. Rent-a-Drohn ist keinesfalls ein Großhandelsunternehmen für Drohnenteile für den Eigenbedarf.
      Herr Heinrich: Nicht?
      Herr Ösi: Leider nein. Es handelt sich um eine in Deutschland ansässige Briefkastenfirma, die von England aus betrieben wird. Die Gauner haben sämtliche legalen Drohnen-Online-Shops mit ihrer Fake-Website „Rent-a-Drohn“ verknüpft.
      Herr Heinrich: Ich habe ganz normal auf einer Drohen-Website meine Bauteile für den Flugkopter bestellt …
      Herr Ösi: Und daraufhin wurden Sie zu dem Fake-Shop weitergeleitet, wo Sie automatisch einen Mietvertrag für einen Thron unterschrieben haben und zum Schein DIY-Billigteile für ein Fluggerät erhalten haben.
      Herr Heinrich: Wie jetzt?
      Herr Ösi: Kurz gesagt, Sie haben einen Thron in England gemietet und haben nebenbei noch Billigschrott erhalten, der, wie man sieht, hier nun auf dem Acker liegt und nicht mehr zu gebrauchen ist.
      Herr Heinrich: Ich bin nun im Besitze eines Thrones statt einer Drohne?
      Herr Ösi: So ist es. Ich fürchte, man wird Ihnen monatlich eine ordentliche Stange Geld vom Konto abbuchen für diesen Scheintitel.
      Herr Heinrich: Ich wollte doch nur einen Flugkopter bauen …
      Mallybeau: Das kann ja heiter werden. Nun müssen wir die Tierpflasterräuber zur Strecke bringen und die Scheinfirma „Rent-a-Drohn“ auffliegen lassen, damit Herr Heinrich sein Geld zurückbekommt.
      Herr Heinrich: Am besten teilen wir uns die Arbeit auf. Sie verfolgen die Pflasterräuber und ich kümmere mich mit meiner Frau um die Throngangster. Und wer seine Sache schneller erledigt hat, hilft den anderen dann aus.
      Mallybeau: Eine prima Idee. Tja, und wie kommen wir jetzt weiter?

      Das Pferd Huppdiwupp wiehert und ahnt, dass die Zeit der Rückenschonung jetzt vorbei ist. Also alle rasch aufgesessen und weiter geht der Ritt in unbekannte Gefilde 🙂

      Lieber Herr Ösi!
      Als ob EINE Verfolgungsjagd nicht genug wäre, nun haben wir auch noch Verbrecher aus England am Hals. Von gesundheitlichen Rückenproblemen ganz zu schweigen. Aber schließlich sind wir ein eingespieltes Team und so werden uns auch diesmal die Verbrecher früher oder später ins Netz gehen. Da bin ich ganz zuversichtlich. Pferd Huppdiwupp schwingt die Hufe und wir können uns entspannt auf seinem Rücken ins Wochenende tragen lassen 🙂

      Herzliche Grüße und einen entspannten Ritt
      Mallybeau

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  6. […] In unserer letzten Promi-News-Folge wurde der Apotheker Manuel Band von dreisten Gangstern beraubt. Seine teure Tierpflastersammlung ist in den Fängen einer Diebesbande, die nun von Herrn Ösi, Herrn Heinrich und Frau Mauswohn verfolgt wird, die mit einem kleinen Überraschungskopter unterwegs Richtung Süddeutschland sind. Doch während des Fluges müssen die mit allen Geheimagententricks geschulten Herr Ösi und Frau Mauswohn entsetzt feststellen, dass es sich bei Herrn Heinrich um einen simplen Klon handelt. Eine billige Kopie dieses liebenswerten Mannes, der Herrn Ösi und Frau Mauswohn mit seinem Fluggerät nur auf eine falsche Fährte locken soll und vermutlich zur Tierpflasterdiebesbande gehört. Herr Ösi entdeckt nun auch am Rücken des Heinrich-Klons mehrere Kabelstränge, die lose herabhängen. Ein Schildchen „Made in China“ verrät die minderwertige Qualität und so macht man mit dem Störenfried kurzen Prozess. So gern Herr Ösi und Frau Mauswohn den echten Herrn Heinrich haben, so wenig können sie einen hinderlichen Klon bei der Verfolgungsjagd gebrauchen und schmeissen ihn kurzerhand aus dem Fluggerät. Der zerbricht noch während seines Falles in seine Einzelteile, die in der Nähe von Stuttgart auf einer Schnellstraße zerschellen. Nun aber rasch weiter. Herr Ösi hat über Radio mittlerweile die Nachricht erhalten, dass die Pflasterräuberbande Richtung Österreich unterwegs ist. Das Peilgerät lotst sie ins schöne Wien. Dort kreist der Flugkopter einige Zeit über einer Wohnsiedlung. Da entdeckt Herr Ösi auf dem Dach eines Hochhauses einige Tierpflaster, die der Diebesbande aus den Taschen gefallen sind. Schnell wird zur Landung auf dem Hochhausdach angesetzt. Dort scheint eine verschlossene Eisentüre die einzige Möglichkeit für ein normales Vordringen ins Treppenhaus zu sein. Da Herr Ösi und Frau Mauswohn nichts davon halten, fremdes Eigentum zu zerstören und die Türe einzutreten, schnappt sich Frau Mauswohn ein dickes Seil, mit dem sie sich seitlich des Hochhauses hinunterhangeln. Sie befinden sich an der Außenfassade im 25sten Stock, als es unter ihnen blökt. Ein Schaf steht auf einem Balkon und sieht zu ihnen hinauf. Wie passend. Herr Ösi und Frau Mauswohn lassen sich mit dem Seil bis zu dem Schaf auf den Balkon hinab und verschnaufen. Das Schaf blickt sie ruhig an und schnauft ebenfalls. Kein Wunder. Es ist dick eingepackt in Wolle. Nicht nur ein bißchen Wolle. Wie ein mächtig aufgedunsener Hefeteig ragt der Schafskopf aus einem dicken verformten Wollknäuel. […]

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  7. Liebe, liebe Mallybeau, bei mir blieben im Reedreader noch 3 Artikel, die ich noch nicht gelesen hatte – zwei davon sind von dir. Siehe es als Ehre an, denn es heißt ja nicht unberechtigt: „Und das Beste bleibt zum Schluss!“
    Ich kann immer wieder nur staunen, wie sich hier eine Bloggemeinschaft der klügsten Köpfe formiert, um nicht nur Abenteuer zu erleben, nein, um Verbrechen aufzuklären. Bei dir wird es wirklich nie, nicht, nimmer, niemals langweilig.
    Es ist nicht zu glauben, irgendwo an einem Kloster in Armenien, ich nannte es das Hochzeitskloster, denn wir haben in der kurzen Zeit unseres Aufenthaltes mindestens 6 verschiedene Hochzeitspaare gesehen – da gab es eine Gesellschaft, da wurde von einer Drohne aus fotografiert. Na gut, nicht ganz so groß wie euer Helikopter für Pferd, zwei starke Männer und eine noch stärkere Frau.
    Warum habe ich eigentlich keine Tierpflaster auf Halde liegen?
    Fragende Grüße schickt dir Clara

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    1. Liebe Clara!

      Deine interessanten Hochzeitsdrohnenerlebnisse bieten ja schon wieder reichlich Stoff, um in einer weiteren Geschichte verarbeitet zu werden. Wer weiß, vielleicht hat in Armenien gerade Herr Band eine seiner Geliebten geheiratet, während wir weiter den Pflasterräubern auf der Spur sind.
      Ich musste zu meinem Erschrecken auch feststellen, dass ich keine Tierpflaster besitze. Das sollte ich bei Bedarf nachholen, wenn ich schon so viel darüber schreibe. 🙂

      Liebe Grüße
      Mallybeau

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      1. Leider kann ich dich noch nicht mal mit Fotos von der Hochzeitsdrohne unterstützen, denn oben im Himmel war sie mir zu „unsichtbar“ zum Fotografieren und unten auf der Erde waren immer viel zu viele Leute um sie herum.
        Aber der Bräutigam sah wirklich sehr armenisch aus – das war wahrscheinlich nicht Herr Band – oder nur nach erfolgreichem Maskenbildnerbesuch.

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  8. Ich bin ja der Meinung, die private Fliegerei wird bestimmt irgendwann verboten. Wegen Datenschutz zum Beispiel. Weil von oben sieht man ja mehr.
    Es ist vielleicht nicht ratsam, weiterhin viel in Flugtechnik zu investieren …
    Mehr in Windkraft, oder so ….
    Na, im Zweifel darauf einen Pudding! 🤫

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