Rohrkrepierer

Tosend rüttelt ein heftiger Sturm an den Rollläden, Regentropfen peitschen umher, Wassermassen fließen in Strömen den Hang hinab. Unsere Alm hat es hart getroffen. Nach der wochenlangen Dürreperiode werden wir nun von einer nicht enden wollenden Regenzeit eingeholt. Seit Tagen strömt es ununterbrochen. Die Pflanzen haben ausreichend getrunken und geduscht, die Wasserspeicher sind gefüllt, jetzt wäre es an der Zeit, eine kurze Unterbrechung einzulegen. Doch Pustekuchen. Das Regenwasser quillt aus den Straßenschächten, die örtliche Feuerwehr muss Keller leer pumpen. Ein Desaster. Derweil harren wir in der warmen Stube aus und warten, bis jemand die Leitung zur Himmelsschleuse schließt. Die Tiere liegen bequem auf den Sofas und schmökern in Comicheften während Herr Schrödinger in die Küche geht, um einen Pott Salbeitee aufzusetzen. Er nimmt den kupfernen Kessel vom Herd, hält ihn unter den Wasserhahn und dreht auf. Nichts. Kein Wasser. Erneut schließt und öffnet er den Drehknauf, doch kein Tröpfchen fällt aus des Hahnes Hals. Sogleich legt sich der emsige Hausmeister unter den Spültisch und erkennt mit fachmännischem Blick: Rohr verstopft. Das gibt es doch nicht. Draußen ergießen sich Bäche in Hülle und Fülle und drinnen wird einem der Saft abgedreht. Flugs holt Herr Schrödinger das entsprechende Werkzeug, um den Schaden möglichst rasch zu beheben. Auf dem Rücken unter dem Spültisch liegend, hält er mit der linken Hand eine Taschenlampe, mit der rechten versucht er ein Rohr zu lösen. Das Wasserrohr, aus mehreren Einzelteilen bestehend, hängt schief und verwinkelt unter dem Spülkasten. Unser Hausmeister hat alle Mühe, mit seinen kräftigen Armen an den Gewinden zu schrauben. Nach einiger Zeit gelingt es ihm, das erste Rohrteil zu lockern. Dreckige abgestandene Brühe tropft auf sein Gesicht. Mit einem lauten „Bäh“ wischt sich Herr Schrödinger den Morast mit einem Hemdsärmel hinweg und schraubt weiter. Die Rohrzange muss herhalten, die helfenden Hände unseres Almschimpansen umklammern die Lampe, doch die übrigen Rohre stecken fest. Wie angeschweißt verharren sie in ihrer Verankerung und lassen unseren Hausmeister fluchen. Es vergehen gute drei Stunden, bis Herr Schrödinger verzweifelt in die senkrechte Lage wechselt und sich seinen schmerzenden Rücken hält. Draußen prasselt weiterhin unaufhörlich der Regen. Und hier herrscht Ebbe. Es ist nicht zu fassen. Nach einer kurzen Pause versucht der Hausmeister erneut sein Glück und muss bald feststellen, dass er so nicht weiterkommt. Die Handwerker werden heute, an diesem Sonntag Land unter, wohl kaum auf die Alm hinauf schippern, um sich der Schwierigkeit anzunehmen. In solchen absoluten Notfällen telefoniert unser Herr Schrödinger immer mit der werten Frau Saftschubse vom Oesiblog. Die äußert versierte Dame weiß stets Rat und hat mit ihrer Kettensäge schon so manches Problem entzweit. Also hurtig die Ösi-App bedient. Frau Saftschubse hat nach kurzer Erläuterung der Lage auch prompt eine Idee. Herr Schrödinger legt sich nach ihrer Anleitung erneut unter den Spültisch und hält seinen Sprechapparat gegen die fest sitzenden Rohrverschlüsse. Und nun passiert etwas Unglaubliches. Rapmusik erklingt durch das Handy, fetzige Melodien und beschwingte Worte von Herrn Ösi wabern durch den Lautsprecher. Die Klänge legen sich um die verstopften Leitungen, bringen das ganze System in Bewegung und unser Hausmeister kann nach mehrmaligem anhören des Liedes ein weiteres Rohrteil lockern. Genial. Es klappt. Der Rap-Song wird in der Dauerschleife abgespielt und Herr Schrödinger bringt es tatsächlich fertig, Rohr für Rohr zu lösen, zu säubern und die verstopfte Stelle ausfindig zu machen. Und binnen 15 Minuten ist die ganze Sache erledigt. Kopfschüttelnd testet der Schimpanse den Wasserhahn. Er funktioniert. Rauschend ergießt sich frisches Nass ins Spülbecken und die Tiere im Wohnzimmer wiehern und muhen zustimmend Beifall. So hat es der sagenhafte Rap namens „Rohrkrepierer“ tatsächlich geschafft, die Leitungen kräftig durchzupusten und dafür zu sorgen, dass wir hier nicht in die Röhre schauen. Ein sensationeller Geniestreich unseres allseits beliebten Herrn Ösi! Wir empfehlen daher jedem, bei anstehenden Reparaturarbeiten auf die teuren Handwerker zu verzichten. Schalten Sie den Ösi-Rap ein und alle Sorgen landen im Abfluss. Oder wie das bekannte Sprichwort sagt: Ein Ösi im Haus erspart den Handwerker.

Wir danken dem werten Herrn Ösi für die fantastische Zusammenarbeit und Bereitstellung seines grandiosen Notfallvideos, dass uns noch einen wunderschönen Nachmittag mit wohltuendem Salbeitee beschert hat 🙂 Ein Hoch auf unseren Herrn Ösi!

Und für alle, die bereits zu Hause verzweifelt mit Werkzeugen hantieren, bieten wir rasch Hilfe. Der sagenhafte Rohrkrepierer löst Ihre Probleme im Nu:

 

Und nun steht hoffentlich niemand mehr auf der Leitung. 🙂

 

©mauswohn & Herr Ösi

 

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57 Gedanken zu “Rohrkrepierer

  1. Liebe Frau Mallybeau,
    … die feine Dame kennt Lieder … ich staune. Und da lässt sie sogar diese Melodie vom Fachmann übers Handtelefon laufen bis zum Rohrknick. Sie ist wirklich nicht dumm, die feine Dame Frau Saftschubse. Am Rohrknick ist nämlich was los. Jeden Moment können dort neue Musiktöne mit Anlauf erscheinen. Echtes Umsonst-Theater kann sie dort über ihren modernen Handtipp-Apparat abhören … und außerdem behält sie die Oberhand. Die Leute, also die Leute auf der Urlaubsblogsalm glauben nämlich, dass Rohre durch Handywellen in Schwung gebracht werden … komisch, nicht wahr ?

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Es ist wirklich erstaunlich, was unser Herr Ösi da mit seiner Musik bewerkstelligt hat. Zunächst konnten wir Frau Saftschubses Worten kaum glauben, doch tatsächlich ließ sich der komplette Abfluss Dank musikalischer Sondernote perfekt instand setzen.
      Wirklich eine prima Lösung. Man erspart sich teures Handwerkspersonal und erhält gratis Musik obendrein. Besser könnte es nicht sein. Ich bin gespannt, was für Lieder es noch für diverse Baustellen im Haushalt gibt 🙂

      Herzliche und beschwingte Grüße
      Mallybeau

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      1. Baustellenlieder…? Frau Saftschubse hat also ein Kofferradio mit aufgepepptem Kassettendeck. Wundert mich gar nicht, wenn sie beim Abtrocknen tanzt und deshalb ist der Fußboden so wunderbar glänzend poliert. … Sie kauft Musik beim Bäcker ein, jetzt weiß ich’s.

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        1. Oh, da wissen Sie mehr als ich. Aber bei Frau Saftschubse überrascht mich gar nichts mehr. Die ist mit allen Wassern gewaschen. Warum also nicht auch musikalische Brötchen kaufen? Solange man den richtigen Ton beim kauen trifft, ist das mit Sicherheit eine wunderbare Bereicherung am Frühstückstisch 🙂

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          1. … sie kaut den Ton und in was für einer Lautstärke! Da fängt das Innere in jedem Rohr an zu gluckern. Mit Verlaub, man muss sicherlich auf seine eigene Speiseröhre Obacht geben … Töne in Rohre bringen … wie ist sie nur darauf gekommen? Hat sie sich mal verschluckt früher? Schließlich heißt sie Schubse, vielleicht hieß sie ganz früher, als Saft noch nicht modern war, Wasserschubse. Weiß man’s? Vielleicht ist sie mal aus Versehen geschubst worden …

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            1. Mir scheint auch, dass der Rohrkrepierer sehr genau durchdacht ist und unter keinen Umständen falsch angewendet werden sollte. Zu diffizil und risikoreich ist wohl die Handhabung im Mund- und Rachenraum. Hierfür bedarf er sicherlich einer etwas geschmeidigeren Musik, die im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergeht.
              Aber Frau Saftschubse kann hier mit Sicherheit ebenfalls Abhilfe schaffen. Da habe ich keinerlei Bedenken. Nicht umsonst arbeitet Sie beim Ösiblog.

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            2. … Frau Saftschubse arbeitet hoch oben in der Fremde auf einem Blog? Und über windige, enge Straßen schickt sie ihr Händi zu den unmöglichsten Rohren …? Wenn das man gut geht. Hat sie wenigstens ein Ersatz-Lautsprecherhändi … für alle Fälle …?

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            3. Nein, glücklicherweise kann sie Herrn Ösis geniale Erfindungen direkt per App übers Handy schicken. So steht das Lied für Jedermann zum Download bereit und kann in der Not helfen. Auch wenn eine Frau Saftschubse manchmal scheinbar an mehreren Orten gleichzeitig sein kann, wäre es doch etwas umständlich, höchstselbst vorbeizukommen und die Rohre zu flicken.

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            4. Darf man es auch auswendig lernen, dieses Rohrreinigungslied? … ich meine, wenn das Händi mal aus Versehen von einem intakten Rohr verschluckt wird und ein anderes müsste eine Anti-Verstopfungskur machen … dann könnte man dieses Musikpulver dringend gebrauchen …

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            5. Selbstverständlich darf mitgesummt werden. Es wäre interessant zu sehen, was passieren würde, wenn sämtliche vom Staat angestellte Reinigungskräfte einheitlich durch die Kanäle wandern und das Lied schmettern würden. Da müsste es blitzen und blinken und von Verstopfung keine Spur!

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            6. Einfaches Summen reicht schon … Opa brummt immer, wie ein alter Brummbär. Lieder gegen Verstopfungen kann er also nicht erfinden und das Gesumme kann er nicht hören … gibt es bei Frau Saftschubse auch kräftige Reinigungslieder zum Mitbrüllen?

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            7. Achso, meinen Sie, die älteren Herrschaften brummen, um eventuellen Verstopfungen entgegenzuwirken? Das wäre natürlich eine gute ErKLÄRung, im wahrsten Sinne des Wortes. In jedem Falle scheint so ein Lied vielseitig verwendbar zu sein. Die Hausapotheke ist bereits damit bestückt.

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  2. Liebe Mallybeau, lieber Ösi!
    Ich bin Euch beiden ja so dankbar: nach dem Genuss des tollen Rohrkrepierer-Rap anhörte, glaubte ich zunächst, mir einen herrlichen Rohrwurm, Unsinn: Ohrwurm! eingefangen zu haben, den ich nicht mehr aus dem Rohr…. Blödsinn, aus dem Ohr bekomme.
    Doch dann kam die Sensation!
    Ich bemerkte, dass alle Umgebungsgeräusche um mich herum viel deutlicher waren als vorher!
    Links und rechts von mir auf dem Boden fanden sich zwei kleine gelblichbraune schmalzige Knubbel, die sich bei näherem Betrachten und Durchkneten als Cerumenknubbel herausstellten, die mir dank des Rohrkrepierer-Rap aus meinen Ohren gerappt sein müssen. Wie schön! Ich kann so gut hören, wie schon lange nicht mehr.
    Ganz lieben Dank Euch beiden!
    Lo

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    1. Lieber Lo!

      Sensationell! Ein Rohrwurm! Welch großartige Erfindung. Wirklich herrlich, dass wir bzw. Herr Ösi Sie einem völlig neuen Hörgefühl zuführen konnte. Ich hoffe, störende Geräusche alter Tratschweiber und nervtötender Nachbarn werden nun nicht zum Problem.
      In jedem Falle wird diese Entdeckung einen neuen Boom auslösen. Vermutlich braucht kaum jemand mehr ein Hörgerät und kann sich getrost den Rohr-Ohrwurm auf Rezept verschreiben lassen.
      Für diese Ihre Entdeckung gebührt Ihnen ein fester Platz in der Geschichte der ganz großen Wissenschaftler. Endlich bekommen wir was zu hören 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  3. 00:33 Uhr – eine doppelte Schnapszahl, meine Zeit.
    Hallo, liebe Mallybeau, was kann ich dich um deinen Herrn Schrödingen beneiden. Um die Musik muss ich dich nicht beneiden, denn die kann ich ja nun auch abspeichern und damit jeglicher Verstopfung zu Leibe rücken. Ob sie auch bei Obstipationen hilft? Ich weiß nicht, ob mein Darm musikalisch ist.
    Bei dem Wetterbericht dachte ich zuerst, du willst uns versch…. – aber nein, der DWD warnt vor Überschwemmungen, gar Überflutungen in Süddeutschland.
    Das Wetter spielt wirklich nur noch verrückt.
    Ich wünsche dir sehr, dass du nicht absäufst – und alle Tiere um dich herum natürlich auch nicht.
    Gute Nacht sagt
    Clara

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    1. Liebe Clara!

      Ich hoffe, Du sitzt lediglich mit Schnapszahl doch ohne Schnaps vor Deinem PC und wankst dann nicht sturzbetrunken zu Bette.
      Regnen tut es hier wirklich seit einigen Tagen. Natürlich nicht so heftig wie beschrieben. Da ist wohl die Fantasie zur Abwechslung mit mir durchgegangen. Wogegen oder wofür das Lied alles hilft, muss noch ausgiebig getestet werden. Der liebe Lo hat damit immerhin schon seine Gehörgänge bereinigen können. Das sind gute Aussichten für alle Schwerhörigen. Ob allerdings Nebenwirkungen eintreten können, ist noch nicht erfasst. Eine gewisse Abhängigkeit von Herrn Ösi scheint in jedem Falle unausweichlich 🙂

      Liebe Grüße von der Regenfront
      Mallybeau

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      1. Hallo, liebe Mallybeau,
        das nächste Mal, wenn ich so eine schöne Schnapszahl erwische, probiere ich es doch einmal MIT Schnaps, das wird vielleicht lustiger. Sollte ich es heute schaffen, ich mir einen Grappa, denn der „Halbitaliener“, also mein urdeutscher Enkel, wird heute 17 Jahre jung.
        Ansonsten wollte ich schon die Methode von Lo probieren, aber die Cerumenpropfen finden ja nicht den Ausgang bei mir, weil alles durch die Hördremmel verstopft ist. Dann werde ich das also – wie eh und je – dem Nasen- und Ohrendoktor überlassen müssen.
        Ich wünsche dir, dass das Kinderlied: „Und wenn’s genug geregnet hat, dann hört’s auch wieder auf“ tatsächlich wahr ist.
        Frische Morgengrüße aus dem sonnigen Berlin von Clara

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          1. Sage dir immer: wochenlang musste der Boden auf Regen verzichten, jetzt kann er sich satttrinken. Nur zu viel darf es eben dann doch nicht werden. – Es gibt nur noch Extreme, sowohl bei den Menschen als auch in der Natur. Zum Glück gibt es bei den Menschen noch ein paar Ausgeglichene, die sind vor allem in Bloggerkreisen zu finden.

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            1. Normalerweise treffe ich den Nagel meist IN DEN KOPF. Aber vor zwei Minuten hat mich gerade FAST der Schlag getroffen. An der Wand saß eine Spinne, die ca. 6 cm mit Beinen im Durchmesser war. Schnell ein großes Glas geholt, vorher noch ein Foto gemacht, dann Glas übergestülpt, Bierdeckel drauf und ab vom Balkon – ich hoffe, sie findet nicht so schnell den Weg in die Höhe zurück.

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            2. Die haben genau so viel Angst vor Dir wie umgekehrt. Aber Du bist ja so tierfreundlich und beförderst sie mit einem Glas nach draußen, das wird sich in Spinnenkreisen sicher herumsprechen und die Krabbler werden Dich in Ruhe lassen 🙂

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  4. In der Ösi Redaktion.

    Saftschubse: Auf und zu. Auf und zu. Auf, dann wieder zu.
    Herr Ösi: Sie meinen?
    Saftschubse: Den Wasserhahn. Den Wasserhahn auf und wieder zu.
    Herr Ösi: Helfen sie mir weiter. Ich steh auf der Leitung.
    Saftschubse: Der Wasserhahn! Der Almschimpanse dreht den Wasserhahn auf und dreht ihn zu.
    Herr Ösi: Ach, der Wasserhahn.
    Saftschubse: Das Wasser sprudelt wieder. Es ergießt sich aus allen Rohren. Die Alm ist gerettet. Herr Schrödinger sowieso.
    Herr Ösi: Das haben sie sehr gut gemacht.
    Saftschubse: Dank ihrem Rap …
    Herr Ösi: Ich tu was ich kann.
    Saftschubse: Seien sie doch nicht immer so bescheiden.
    Herr Ösi: Ein kleines Liedchen. Ein Rap, der den Leuten Freude bereiten soll.
    Saftschubse: Oh, das tut er.
    Herr Ösi: Und wenn er sich überdies als nützlich erweist …
    Saftschubse: Alle Rohre sind wieder frei. Dem Herrn Lo sind sogar die schmalzigen Knubbel aus den Ohren gefallen. Er hört jetzt besser denn je.
    Herr Ösi: Dann habe ich mein Ziel erreicht. Mehr als erreicht.
    Saftschubse: Frau Mallybeau hat ihren Rap verfilmt.
    Herr Ösi: Ich hab’s gesehen. Das hat sie großartig, das hat sie fabelhaft, das hat sie wundervoll gemacht.
    Saftschubse: Nun, der Rap ist ja wirklich gut …
    Herr Ösi: Aber? Höre ich da etwa Kritik in meinen von Ohrenschmalz befreiten Ohren?
    Saftschubse: Ich meine … äh … also, in dem Video … äh … ich wollte sagen …
    Herr Ösi: Raus mit der Sprache!
    Saftschubse: Sie kommen in dem Video viiiel zu oft vor.
    Herr Ösi: Ist mir nicht aufgefallen.
    Saftschubse: Ihre Präsenz ist geradezu … äh … äh
    Herr Ösi: Jetzt reicht es aber!

    Liebe Frau Mallybeau,
    ganz vielen lieben herzlichen Dank. Wie oben erwähnt: Das haben Sie großartig, das haben Sie fabelhaft, das haben Sie wundervoll gemacht.
    Nun haben mich die Worte meiner Assistentin doch zum Nachdenken gebracht…
    Nein, hier gibt es nichts zu rütteln. Ihr Video ist einsame Klasse, Spitze und erst durch Ihre Bilder kommt mein Song richtig zur Geltung. Dieses Gemeinschaftsprojekt hat mir großen Spaß bereitet. Danke!

    Herzliche Grüße und ein flüssiges und gleichzeitig sonniges Wochenende 🙂
    Herr Ösi

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    1. Internationale Feiertage gibt es bekanntlich viele.
      Der Pizzatag, der Tag der Nudel, der Tag des Pudels … und seit heute, dem ersten September, wird es, so hat die Almredaktion beschlossen (das Einverständnis der Ösiblogredaktion vorausgesetzt), den Tag des Rohrkrepierers geben.
      Den ganzen Tag werden die Wasserhähne aufgedreht, der Ösi-Rap klingt durch die Räume, Tomaten-Bruscetta werden gereicht und wir stoßen auf die gelungene Zusammenarbeit an.
      Herr Schrödinger: Aber Herr Ösi …
      Mallybeau: … kommt zu oft im Video vor, ich weiß.
      Herr Schrödinger: Sagt ER.
      Mallybeau: Die Häufigkeit des Auftretens seiner Person ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Aber im Grunde ist die Erklärung ganz simpel. Der Künstler greift bei der Wahl seiner Mittel schließlich immer zum besten Bildmaterial. Oder hätten Sie lieber gerne ein paar dreckige Rohre gesehen?
      Herr Schrödinger: Nein natürlich nicht. Ich mein ja nur …
      Mallybeau: Ich ja auch. Ich denke, dass die Videoqualität in jedem Falle noch ausgearbeitet werden kann, aber der Song ist perfekt.
      Herr Schrödinger: Na und ob. Rohr frei. Ohr frei. Was will man mehr. Und dann noch so eine tolle Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Filmprojekt wäre auch eine tolle Sache.
      Mallybeau: Da stimme ich Ihnen zu. Holen wir doch gleich mal die Meinung von Herrn Ösi ein …

      Lieber Herr Ösi!
      Unsere Zusammenarbeit hat mir riesengroßen Spaß gemacht. Auch wenn ich mit meinem Bildmaterial beim Video vielleicht nicht ganz Ihren Geschmack getroffen habe. Ich werde mich bemühen, beim nächsten Dreh eine Steigerung zu erreichen.
      Ein gemeinsames Filmprojekt fände ich großartig. An Ideen fehlt es sicher nicht. Wie üblich nur an der Zeit. Aber da wird uns mit Sicherheit etwas einfallen.
      Passend zu diesem Beitrag regnet es hier wirklich ohne Unterlass. Dank Ihrem Lied glücklicherweise ohne Rohrverstopfung. Ich erhebe meine Tasse Salbeitee auf Sie und freue mich auf das nächste Projekt 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schmuddelwetter
      Mallybeau

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      1. Liebe Frau Mallybeau,
        meinen Geschmack – unter uns – haben Sie natürlich getroffen. Und wenn ich durch Frau Saftschubse ausrichten lasse, ich käme viiiel zu oft vor im Video, dann dient das der Beruhigung Ihrer Leser. Nicht auszudenken, ich würde die Wahrheit sagen, würde gestehen, wie sehr ich es genieße, in Szene gesetzt zu werden… Nein, das käme gar nicht gut an.
        In Ermangelung eines Salbeitees stoße ich mit einem Gläschen Roten an. Auf das nächste Projekt … 🙂
        Herzliche Grüße
        Herr Ösi

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  5. Liebe Mallybeau,
    ach, du lieber Himmel, von einem Extrem ins andere, erst haben die Sonnenstrahlen die Alm versengt, jetzt prasselt der Regen bis zum abwinken vom Himmel! Irgendwie kriegt Petrus da oben seine Wetter-Apps nicht so in den Griff, glaub ich, die neue Technik scheint ihn heillos zu überfordern.
    Und als wenn das alles noch nicht reicht, kommt bei der Sintflut draußen eure Wasserversorgung drinnen gänzlich zum erliegen, man glaubt es nicht!
    Wie gut, daß Herr Schrödinger immer weiß, wie man aus der Not eine Tugend macht, das ist ja sagenhaft und sensationell mit dem Rohrkrepierer-Rap, Applaus, Applaus! Und wir haben uns selbigen schon aufs Lesezeichen gesetzt, sobald wir eine ähnliche Notsituation hier zu verzeichnen haben, wird das abgespielt und wir sind aller Sorgen ledig und haben auch noch die teuere Handwerker-Rechnung gespart, einen allerherzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem natürlich Herrn Ösi und Frau Saftschubse!
    Dann könnt ihr ja nun entspannt und wieder mit Wasser versorgt euren Salbeitee genießen und euch einen schönen Sonntag machen, und den wünschen wir euch auch hinauf auf die Alm mit lieben und herzlichen Grüßen
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Wirklich wahr. Auf das Wetter ist einfach keinen Verlass mehr. Den Sonnenschirm lasse ich vorsichtshalber bis Weihnachten noch im Garten stehen, man weiß ja nie 🙂
      Und ohne die sagenhafte Notfall-App bräuchten wir jetzt eine wasserdichte Tastatur und müssten das Schnorcheln erlernen. Ihr habt es da natürlich gut mit Balkonien. Etwas weiter oben ist man nicht ganz so schnell Land unter. Auch wenn ihr euch regelmäßig den werten Herrn Storm in die Wohnstube holt und mit den herrlichen Stranddekorationen für maritimes Flair sorgt.
      Hoffen wir auf einen schönen Herbst mit farbenprächtigen Tagen …
      Wir wünschen euch einen wunderschönen Sonntag bei hoffentlich angenehmen Temperaturen und freien Rohren 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Eine bisher nicht beachtete Nebenwirkung ist das Erzittern der von einer Spinnmilbe gewobenen Netze. Irritiert verharrt selbige an Ihrem Platze. Zwischenzeitlich treibt die von ihr befallene Pflanze munter neue Blättchen aus und schon scheint dem gefährlichen Gehabe des ansonsten unauffälligen Tierchens Einhalt geboten worden zu sein.

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      1. Lieber Schlingsite!

        Schön, dass das erzittern der von der Spinnmilbe gewobenen Netze keine größeren Schäden hervorgerufen hat. Verärgerte Leserbriefe aus der Tierwelt wären uns höchst unangenehm. Doch da auch die Pflanzen bereits neue Blättchen treiben, scheint die Natur gut mit dem Rohrkrepierer auszukommen. Was wollen wir mehr? 🙂

        Herzliche Grüße
        Mallybeau

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  6. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    lieber Herr Ösi,
    Sie beide sind ja jeder für sich schon einsame Spitze.
    Aber als Team sind Sie ja weltweit, was sage ich, universumsweit, unschlagbar, uneinholbar, unvergleichlicht phänomenal und grandios!
    Hollywood, Bollywood, Sherwood und Woody Allen stehen vor Ihrem Studio Schlange!

    Gruß Heinrich

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieber Herr Heinrich!

      Vielen Dank für die Blumen. Doch einen wichtigen Aspekt dürfen Sie nicht unterschlagen. Was wären wir ohne unsere Bloghüttenbesucher?!? Nichts. Wir würden einsam in die Röhre schauen. Und wen sollten wir fragen, wenn wir in Wurmlochtheorien, Schilderwaldgeschichten und Drohnenangelegenheiten nicht vorwärts kommen? Wir sind froh, dass Sie permanent Ihr Nottelefon griffbereit haben. Ich denke, dass ich demnächst das Rezept für einen guten Schokopudding benötigen werde. Meiner misslingt immer. Puddingkrepierer sag ich nur 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Liebe Fischfrau an der Ruhr!

      Dann pass mal auf, dass Deine Fischköder nicht allesamt hinfort schwimmen. Sonst sind die lieben Gäste auch gleich weg.
      Das Wetter scheint wirklich auf Reisen zu gehen. Wir haben hier heute den schönsten Sonnenschein. Soll bis 28 Grad geben. 🙂

      Grüße an die Igelzüchterin
      Mallybeau

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  7. hier giebs trotz
    alp
    penn
    räbb
    kein regen
    😦
    s
    läuft einfach nix aus dem himmel
    zum nassmachen 😦
    die rehe rennen nimmer vor mir wech
    weil se denken ich bring ihnen wasser zum sauffen
    tu ich aber nich
    weil ich ja zu klein bin um die wassermengen
    zu schleppen die die brauchen 😦
    als bernhardiener
    jAAA 🙂 da könnt ich was tun 🙂
    aber so
    bleibt es langweilig
    was nich wechrennt brauch ich nich jagen 😦
    da kommt ja kein spaß auf 😦
    gruß bella 🙂
    aus dem weiterhin trocknen brandenburg

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    1. Liebe Bella!

      Das kann ja wohl nicht wahr sein. Da hat jemand die Wolken falsch positioniert und umgeht euch einfach dreist. Dafür solltet ihr einen Sonderurlaub am Meer bekommen, um wieder etwas Wasser zu sehen. Die Rehe am besten gleich mit.
      Ich drück die Kuhklauen, dass das Gewitter endlich auch bei euch eintrifft und euch so richtig nass macht 🙂

      Herzliche Sonntagsgrüße
      Mallybeau

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      1. ans meer ans meer
        ja das darf nur der
        😦
        https://hundnico.wordpress.com/
        ich
        ich war noch nie am meer
        muß ich zwingend dorthin ?
        ja und nein
        nein denn wir müssen dafür sparen
        und meer für 4 stunden
        naja das kann ich mir klemmen denn
        das bringt ja garnix
        ja ich sollte dorthin
        klar da gibts neue beute
        sogenannte küstengeier
        auch manchmal möwe genannt
        die bevölkern wohl dort die strände und sind jagbar
        keine tiefflugverbotszone dort am meer
        ein gefundenes fresschen
        wenn du mich fragst 😉
        ans meer
        ja würd ich gern mal fahren
        mal schauen ob iiiiiirgendwann mal
        bissel was über is inne kriegskasse
        ööööhm hundefutterkasse 😀 😀 😀
        gruß bella 🙂

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