Hugo Egon Kemp verdECKt Tunesien versus Panama

28. Juni 2018 Fußball Weltmeisterschaft in Russland.
Tunesien spielt gegen Panama.
Und unser Künstler Hugo-Egon Kemp, Spezialist des legendären Edgetreatment, befindet sich mitten im Geschehen. Ein Kreativkopf ist schließlich immer da, wo es zur Sache geht. Auf der Höhe der Zeit, auf der Höhe des Balles und pirscht sich mit unermüdlicher Künstlermanier an die Übertragung eines Fußballspieles mit der ganz eigenen Kempschen Art heran. Die Kenner wissen natürlich, dass es sich hierbei nur um eine höchst anspruchsvolle Transformation mit dem gewissen Edgefeeling handeln kann. Bereits lange vor Beginn der WM wurde ein hoch komplexes Konzept erarbeitet, überarbeitet, an Ecken und Kanten gefeilt, bis wir nun stolz ein kleines Meisterwerk der Filmkunst präsentieren dürfen. Der Bielefelder Kleintierzüchterverein hat diese cineastische Perle völlig zu Recht für den Goldenen Hasen nominiert. Ursprünglich für den besten Karnickelzüchter vorgesehen, zeigt sich der Verband hier weltoffen und gibt auch anderen Themenbereichen eine Chance. Laut Jury sind noch weitere heiße Kandidaten im Rennen, so dass wir hoffen, unsere geneigten Almbesucher nun mit dem Kempschen Kunstwerk überzeugen zu können. Film ab! 🙂

 

 

©mauswohn

 

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47 Gedanken zu “Hugo Egon Kemp verdECKt Tunesien versus Panama

    1. Liebe Frau Thoring!

      Der Ausspruch „Alles Käse“ trifft es wohl ganz gut. Wenngleich man uns hier in der Werbepause ein dickes ungesalzenes Fleisch unterjubeln will.
      Aber über solch eine Fußballübertragung bzw. über das Thema Kunst lässt sich natürlich wie immer trefflich streiten. Herr Kemp hat bereits vorausgeahnt, dass er mit seiner höchst abstrakten Umsetzung zu Recht anecken wird. Edgetreatment ist einfach noch nicht im Alltag der Menschen angekommen. Hier besteht eindeutig Diskussionsbedarf, ob derlei Berichterstattungen künftig bei allen Sportevents zugelassen werden sollten. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  1. Hugo Egon Kemp (HEK), geboren in Eckernförde, von seinen Künstlerfreunden gern auch Heck vom Eck (nicht Ed von Schleck, der stammt aus Langnese) genannt, hat der Welt mit seiner großartigen Kunst auf ecklatante Art und Weise ein großes Tor aufgestoßen. Endlich, kann man nur sagen, ist die Kunstwelt befreit von der Vorstellung, es gäbe nur die Beuys´sche Fettecke. Ja, HEK hat im wahrsten Wortsinne ein Eckventil geöffnet: die Ecke in der Kunst vom Fett befreit.
    Natürlich wird HEK auch kritisch gesehen, aber: HEK steht zu seiner Ecke.
    Er ist und bleibt ein aufrechter Eckensteher, auch wenn sich so mancher Kunstkritiker in seiner Schmollecke die Eckzähne an ihm ausbeisst.
    Wie schon Beuys, trägt HEK einen Hut. MIt seinem Motto: „Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut“, eckt er zwar immer wieder an, aber HEK steckt das weck, äh…weg.
    Großer Dank gebührt Mallybeau Mauswohn mit ihrem Team der Bloghüttenalm, die sich immer wieder und unermüdlich – und mit großem Erfolg, darum bemüht, Künstlern aus allen Ecken der Welt ein Forum zu bieten.

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    1. Lieber Lo!

      „PerfECKt“ kann man hier nur sagen.
      Besser hätte man unseren völlig unterschätzten Künstler nicht darstellen können. Da gibt es wirklich nichts zu mECKern.
      AnzumECKen äh anzumerken wäre noch, dass Ed von Schleck ein Cousin zweiten Grades unseres Herrn Kemp ist. Er kommt aus England und heißt mit vollem Namen eigentlich Edge. Leider kam er im Gegensatz zu unserem Hugo Egon nie besonders gut mit Ecken klar, so dass er anfing, sie rund zu lutschen. So bürgerte sich letztlich der Name Ed von Schleck ein. Die zwei Herren arbeiten also sehr gegensätzlich. Während der eine ständig neue Ecken kreiert und überall aneckt, sorgt der andere dafür, dass sie geschmolzen oder abgeschleckt werden. Auf diese Weise herrscht eine harmonische Anzahl von Ecken in der Welt, die ohne diese ungewöhnlichen Herren völlig aus den Fugen und natürlich Ecken geraten würde 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau
      PS.: Aber möglicherweise handelt sich alles nur um ein Gerücht …

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  2. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    durch Sie und Lo fange ich an zu verstehen, wie das alles funktioniert. Fußball verstehe ich gar nicht, Kopfball und Handball auch nicht. Mir würde Bauchball ganz gut gefallen, aber außer Quarkbällchen ist hier nichts in der Nähe, was brauchbar wäre. Werde mir morgen mal Fleischbällchen besorgen und dann berichten.
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Großartig. Eine kulinarische Weltmeisterschaft mit Quark- und Fleischbällchen hat bestimmt noch niemand ausgetragen. Im Sommer gehen vielleicht auch Eiskugeln. Das müsste natürlich mit den Schmelzzeiten alles genau austariert werden. Aber Sie sind ja ein begnadeter Tüftler. Ich bin mir sicher, dass Ihnen da etwas Passendes einfällt. Und wenn das mit den Bällchen nichts wird, nehmen wir einfach Würfel. Pyramiden haben ja schon die Ägypter genommen … und Toblerone 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    2. Lieber Heinrich,
      Sie werden mir immer sympathischer:
      auch ich verstehe vom Fuß-, Kopf-, oder Handball nichts.
      Gut, ich weiss, wie man Fußball schreibt, auch weiss ich, was man zum Fußball braucht: nämlich einen Ball, bunte Schuhe und einen Friseur, dem alles egal ist. Doch Bauchball – das würde mir auch gut gefallen!
      Viele Grüße!
      Lo

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  3. Liebe Mallybeau, lieber Lo,
    dass wir uns so schnell einigen konnten, verwundert mich insofern nicht, weil wir eine ziemlich gleiche Wellenlänge haben. So ungefair zwischen x und Y MHz.
    Allen, die gerade hier lesen (bis einschließlich 23:59Uhr!) NOCH einen schönen Sonntag wünscht
    Heinrich

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    1. Lieber Herr Moser!

      Dies ist eine ganz vortreffliche Umschreibung für Herrn Kemps „Meisterwerk“, dessen Versuch, den runden Ball gänzlich in eckige Kunst zu verwandeln, mal wieder alles in den Schatten stellt. Man sieht, wie unterschiedlich die Betrachtungsweisen und Interpretationsmöglichkeiten doch sind. Wohl dem, der Künstler ist und sich all das erlauben kann. Prosit 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  4. ein hase is
    N I C H
    eckig
    ! ! !
    hab video mehrfach gesichtet
    und konnte ihn nich finden 😦
    kein hase
    ob nun golden oder nich
    kein hase nich
    also da
    dieser werbekoch gehört auf die schwarze liste
    fleisch soll nach fleisch schmecken
    und man soll rausschmecken was es für fleisch is
    reh und wildschwein schmecken total unterschiedlich
    ganz abgesehen vom hasen
    da bemerkt man ob es wildhase oder stall – bzw käfigaufzucht is
    mit salz drin schmeckt man nurnoch salz
    man schmeckt natrium und chlorid und jod
    statt dem fleisch
    derzeit bin ich mir nich sicher ob es hier um eckig in eckig
    oder rund in eckig oder um
    hase in bella geht
    😦
    fakt is !
    kein hase im video
    gruß bella 😦

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    1. Liebe Bella!

      Endlich bringt es mal jemand auf den Punkt. Da liegt der Hase im Pfeffer. Weil im Video ist er definitiv nicht. Das hat die Schnüffelnase bärenstark äh hundeschlau erkannt.
      Drum wird der goldene Hase des Kleintierzuchtvereines nach reiflicher Überlegung wohl doch an Emma B. aus K. gehen, die ein 111 Kilo schweres Kaninchen innerhalb 8 Tagen mit Vollkornmüsli großgezogen hat.
      Und unsere Werbeabteilung wird sich den Mann mit Fleisch mal ordentlich vorknöpfen und dafür sorgen, dass dort künftig gebellt und nicht so viel gesülzt bzw. mehr gesalzt wird 🙂
      Und die Ecken, hinter denen wird sich Herr Kemp weiter verstecken und die Kunstwelt zum Narren halten. Er ist halt doch ein rechter JECK 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  5. Tschurjumow-Gerassimenko,

    liebe Frau Mallybeau,

    Tschurjumow-Gerassimenko oder kurz Tschuri-Gerassimenko oder einfach liebevoll Tschuri oder ganz kurz 67P genannt, denke ich und sage ich, der Komet, wo zuerst die Rosetta vorbei geflo … – nein, Herr Ösi, man sagt, AN DER zuerst die Rosetta vorbei geflo und man sagt nicht „wo zuerst die Rosetta et cetera“, korrigiert Fräulein Saftschubse – vorbei geflogen ist, sage ich, zuerst die Rosetta, fffft!, mit Überschall und Geschwindigkeit und so weiter vorbei geflogen, sage ich, an dem Tschuri vorbei … äh gerauscht, die Rosetta, mit einem unglaublichen Affenzahn an dem Kometen vorüber, bevor die Sonde Philae schlussendlich – schlussendlich, wiederholt die Saftschubse gedehnt – schlussendlich, wiederhole ich, schlussendlich auf der Oberfläche.
    Ich spiele mit gespreizten Fingern die Landung der Sonde auf dem Redaktionstisch nach. So geht das. Der Lander fährt die Beine aus und landet auf dem Tschuri. So! Dann das Alpha Proton X-ray Spectrometer ausgefahren, das COmetary SAmpling and Composition Modul, das MUlti-PUrpose Sensors for Surface and Sub-Surface Science, das Sampling, drilling and distribution subsystem, das Surface Electric Sounding and Acoustic Mon …
    Schluss! Schuss! Schluss! ruft die Saftschubse. Sie kommentieren auf der Bloghüttenalm. Genauere technische Details will hier niemand wissen. Absolut niemand. Und … was hat das alles mit Herrn Kemp zu tun?
    Die Aufnahmen vom Fußballspiel wurden vom Kometen Tschuri aus gemacht, sage ich. Sehen sie sich nur die Oberfläche an. Oberflächlich betrachtet, könnte es sich bei der Oberfläche um eine handelsübliche Betonwand handeln. Oberflächlich betrachtet. Okay, die ganze Welt betrachtet heutzutage bloß oberflächlich. Aber wir? Betrachten wir, werte Kollegin, betrachten wir denn auch nur oberflächlich?
    Natürlich nicht!, muss die Saftschubse eingestehen. Alles … nur nicht oberflächlich.
    Also?
    Also muss Herr Kemp … nein? NEIN!!!
    Doch!
    Sie meinen …, japst die Saftschubse und ringt nach Luft.
    Ich meine, Herr Kemp ist zum Tschuri hin geflogen, weil eben um einiges authentischer als bloß eine banale LIVE-Übertragung aus dem Nebenzimmer. Verstehen sie? Elon Musk hat, nein, genauer, der Musk musk ihm ein Spezialfahrzeug angefertigt haben, einen Super-Sonic-Tschuri-Tesla, mit extra vielen Extras und Power, mit dem es Herrn Kemp möglich war, 67P zu erreichen, eine Punktlandung hinzulegen und pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft auf Sendung zu gehen. Das Sendungsbewusstsein eines Elon Musk zusammen mit dem eines Hugo-Egon Kemp gipfelt in der Übertragung eines Fußballspiels aus der Sicht des Kometen Tschuri-Gerassimenko.
    Ich bin baff, sagt die Saftschubse und ist baff.

    Liebe Frau Mallybeau,
    ein verdECKtes Edge-Feeling, aber, ätsch, nicht aus Russland, nein, nein, sondern vom Tschuri, der ja auch irgendwie russisch ist. Na sdorowje oder so zu diesem höchst gelungenen Video …

    Herzliche Grüße und einen sonnigen Wochenauftakt 🙂
    Brüderlein Ösi

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    1. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 … deins äh nein, nicht schon zu Beginn den Faden verlieren.
      Also ab gehts. Vielmehr aufwärts zum Tschuri. Der Countdown ist gezählt. Die Spezialrakete des Herrn Kemp hebt ab. Millionen Menschen starren gebannt auf die Bildschirme und verfolgen live das Geschehen. Während irgendwo auf einem Planeten namens Erde irgendein Fußballspieler irgendwo kein Tor schießt, hält die Rakete Kurs. Umlaufbahnen werden durchbrochen, Fingernägel werden vor Aufregung zerbrochen, so manch ein Astronaut hat sich erbrochen, doch das hat im All niemand gerochen. Denn es wird spannend. Die Werbeunterbrechungen am TV sind beendet, man hat sich mit Salzstangen und Orangensaft versorgt und wartet nun endlich auf die Landung auf dem ominösen Tschuri. Commander Fitzpatrick checkt nochmals seine Kopfhörer, prüft den Funkkontakt, der richtige Sound zu seinem Shuttle-Service ist hergestellt. Knöpfe werden gedrückt, Hebel betätigt, die Anspannung steht den Astronauten ins Gesicht geschrieben … und die Rakete setzt zur Landung an. Qualmend findet das Gefährt festen Boden unter den äh nun ja Raketenfüßen (Anmerkung der Redaktion: eben solche hätten die Fußballspieler der deutschen Nationalmannschaft dringend benötigt).
      Applaus. Die Erdenbewohner sind begeistert, sind aus dem Häuschen und rennen, genau wie die Weinbergschnecken aus selbigem, um zum Tschuri aufzublicken. Freilich viel zu weit weg. Niemand sieht etwas. Doch diese Blöße gibt man sich nicht. Jeder meint natürlich etwas zu erahnen. Da hinten links, dieser kleine helle Punkt am Firmament. Das muss der Tschuri sein. Man sucht sich einen Fixpunkt, zückt das Handy und fotografiert die Lichtrefelxion am Himmel, um anschließend bei Bockwurst und Bier das Ereignis zu feiern.
      Währenddessen in der Rakete …
      „Kann mir mal jemand aus dem dämlichen Raumanzug helfen?“ fragt Astronaut Alan.
      „Bei mir klemmt auch was“ ruft Commander Fitzpatrick von der Kommandobrücke.
      „Aus, aus, aus. So geht das nicht. Kinder, wer ist denn hier für die Klamotten zuständig?“ fragt Regisseur Kubrick.
      „Mauswohn-Design“ hallt es aus dem hinteren Bereich der Aufnahmestudios.
      „Auch das noch. Ich hab doch gesagt, dass ich die ausgefallene Designerware hier nicht brauchen kann. Das passt zu nem Kinderfilm, aber hier … also bitte!“, jammert der Regisseur und befreit die Astronauten aus ihren geblümten Raumanzügen.
      „Meinen Sie nicht, wir haben es ein bißchen übertrieben mit unserer Landung auf dem Tschuri?“ fragt Hugo Egon Kemp.
      „Ach was. Hat doch astrein funktioniert,“ antwortet Herr Kubrick.
      „Ich meine ja nur, weil ich die Rakete eckig gebaut habe, die Raumanzüge etwas bunt waren und der Commander permanent Technomusik gehört hat. Ob das wohl jemand von den Zuschauern gemerkt hat?“
      „Keine Spur. Sind doch alle komplett verblödet von ihren Handys, PCs und Fußballspielen. Dass das hier alles nur ein Fake ist, merken die doch gar nicht. Hat mit der Mockumentary „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ doch schon prima funktioniert. Klar, es gibt immer noch ein paar Unverbesserliche die glauben, dass die Mondlandung tatsächlich stattgefunden hat. Aber das sind auch die, die behaupten, dass die Erde rund und Mona Lisa ein Gemälde ist. Alles Schnee von gestern. Den Tschuri schlucken sie alle. Glauben Sie mir. Ich hab die Kameraeinstellungen perfekt gewählt. Da kann nichts schiefgehen,“ meint Kubrick selbstbewusst. Dann fügt er hinzu: „Und mit dem perfekten Soundmix von Herrn Ösi und Frau Saftschubse als Saftschubse an Bord kann sowieso nichts schiefgehn.“
      „Ja, eigentlich haben Sie Recht. Und so eine fliegende Eck-Rakete sehen die Zuschauer schließlich nicht alle Tage. Da glaubt man das, was man glauben will. Und glauben Sie mir, die Menschen wollen fliegende Ecken sehen.“
      „Sie sagen es Herr Kemp, Sie sagen es. Wie wärs wenn wir jetzt unseren großen Fake-Film feiern. Los Leute, alle Mann ans Büffet, der Ingwertee wird kalt. He, wo ist eigentlich Herr Ösi? Hat jemand den Herrn Ösi gesehen?“ blickt Herr Kubrick fragend in die Runde.
      „Na wo wird er wohl sein? Wenn er nicht gerade den Shuttleservice voll im Griff hat, sitzt er bestimmt auf seinem Drahtesel und tritt wie wild in die Pedalen,“ meint ein Statist.
      „Unglaublich, dieser Herr Ösi. Wieso macht er das nur?“
      „Ist doch klar, der nächste Film steht bald an. In 8 Tagen um die Welt mit einem Fahrrad, heißt der nächste Fakefilm. Da kommt nur Herr Ösi als wagemutiger Hauptdarsteller in Frage.“
      „Achso, Tour de Fake also. Na dann Prost. Auf den Tschuri und den Ösi!“

      Lieber Herr Ösi!
      Absolut genial. Ihre Erläuterungen des Kempschen Edgetreatments vom Sound Sampling über Betonwände bis hin zu Elon Musk und dem Tschuri zu spannen, sind wieder einmal einzigartig. Da ist nicht nur die Saftschubse baff. Auch wir baffen hier ganz baff und verschütten den Orangensaft. Den müssen wir jetzt wegwischen von der Oberfläche. Weg von jener Oberfläche hin zum Detail, so wie Sie den Finger in die Wunde legen, nachhaken, weiter Ihre gedanklichen Kreise ziehen. Wer könnte all dies besser beschreiben, als so ein famoser Schreiber wie Sie es sind … und das ganz ohne Honig um den Mund … summ summ … wir kommen vom Thema ab. Noch verweilen wir ein wenig auf dem Tschuri, von wo aus ich Ihnen von Herzen ebenfalls einen guten Wochenbeginn mit interessanten Shuttlegästen wünsche.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau … na sdorowje 🙂

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      1. Kommet Kometen
        Ein grober Unsinn in 2 Akten

        Akt – Flug zu Tschuri-Gerassimenko

        Fitzpatrick: Heute Fitz und morgen Fritz äh Patrick.
        HEK: Heute Hugo, immer Hugo.
        Herr Ösi: Hiebetür auf, Hiebetür zu. Wenn ich die Herrschaften bitten darf.

        Fitzpatrick (wird versehentlich eingeklemmt): Autsch!
        HEK: Da kann die Hiebetier wahrlich nix dafir.
        Fitzpatrick: Was bedeutet dieses MUC?
        Herr Ösi: Musk’s Upcoming Company.
        HEK: Das heißt, es gibt das Unternehmen noch gar nicht?
        Herr Ösi: So ist es. Alles virtuell. Einschließlich meiner Person.
        Fitzpatrick (entlässt die Mucke aus dem Ghetto-Blaster): Wumm-di-bumm! Wumm-di-bumm! Der Techno dreht mich im Kreis herum.
        HEK: Müssen sie dieses schreckliche Gewumme …?
        Herr Ösi: Ladies and Gentlemen, fasten your seatbelts.
        Saftschubse: Hier wird gefasted hihi und doch nicht gefastet haha. Säfte gefällig?
        Fitzpatrick & HEK: Gern, schubsen sie, liebes Fräulein, schubsen sie sie.
        Herr Ösi: Wie wär’s mit einem Tschuri-Gerassimenko?
        Alle im Chor: Au ja, wir bitten darum, brumm-brumm-brumm. Da woll’n wir hin … und nicht nach Wien.
        Herr Ösi zündet die Triebwerke. Das Gerät hebt sich donnernd und Feuer speiend gen Himmel und verschwindet im nächsten Moment am Firmament. Ist dies das End, wie man es kennt? – Nö.

        Akt – Der Fluch des Tschuri-Gerassimenko

        Pünktliche Punktlandung auf dem Kometen.
        HEK: Dürfen wir endlich aus diesen geblümten Raumanzügen raus? Wir halten’s drinnen nicht mehr aus.
        Saftschubse: Nein nein nein und nochmals nein. Weil echtes Mauswohn-Design.
        Herr Ösi: So muss es sein. Denn das Design allein, so edel und fein, lädt uns ein, äh … Reim Ende, mit Hilfe dieser Apparatur, auf dem Tschuri freilich nur, äh … modifizieren wir die Zeit, und gleich ist es so weit.
        HEK: Wollt bloß ein Fußballspiel erdwärts übertragen.
        Fitzpatrick: HEKilein, musst nicht verzagen.
        Herr Ösi (zeigt auf die Apparatur): Hier gib ein die Jahreszahl.
        HEK: Was nehm ich bloß, es ist ’ne Qual.
        Herr Ösi: Und beachte: drunten auf Erden, wir die Zahl augenblicklich zur Wirklichkeit werden.
        HEK: 1974, war’n wir Weltmeister. (Vertippt sich und ruft) Scheibenkleister!
        Auf dem Bildschirm erscheint Edi Finger: Und jetzt kann Sara sich noch einen aussichtslos scheinenden Ball einholen, Pass nach links herüber, es gibt Beifall für ihn, da kommt Krankl, vorbei diesmal an seinem Bewacher, ist im Strafraum – Schuss … Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor! I wer‘ narrisch! Krankl schießt ein – 3:2 für Österreich! Meine Damen und Herren, wir fallen uns um den Hals; der Kollege Riepl, der Diplom-Ingenieur Posch – wir busseln uns ab. 3:2 für Österreich durch ein großartiges Tor unseres Krankl. Er hat olles überspielt, meine Damen und Herren. Und warten S‘ noch a bisserl, warten S‘ no a bisserl; dann können wir uns vielleicht ein Vierterl genehmigen. Also das, das musst miterlebt haben…
        HEK: Das war kläglich … unerträglich.
        Herr Ösi: Dann versuchen sie’s noch mal und nehmen’s eine andre Zahl.
        HEK: Gut, ich nehme 2026.
        Fitzpatrick: Ich glaub, mir wird die Butter ranzig.
        Auf dem Bildschirm bloß ein Flimmern, tun die an der Zukunft zimmern? Es geht über in ein Rauschen und da möchte man nicht tauschen. Zu guter letzt, es ist ein Graus, schaltet sich der Bildschirm aus.
        HEK: Da schau an, da sieh her …
        Fitzpatrick: … die Erde gibt’s wohl nimmer mehr.
        Saftschubse: Das bringt die Zukunft, alles klar?
        Herr Ösi: Ich glaube, wir bleiben besser da. Willst du vermeiden Dystopie, flieg besser zu dem Tschuri hie … Wir beenden diese Moritat, bevor’s dem Publikum wird fad.

        Liebe Frau Mallybeau,
        aber bevor es so weit ist, genießen wir lieber das sonnige Wetter. So ist es eindeutig netter.
        Herzliche Grüße 🙂
        Herr Ösi

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        1. Lieber Herr Ösi!

          Astronomisch gut, kosmisch fabelhaft, uns gehen die Superlative aus für Ihren genialen Unsinn in zwei Akten.
          Während die Dreharbeiten zu diesem Meisterwerk bereits laufen, das Buch als Bestseller reissenden Absatz findet, ist das Filmplakat bereits gedruckt und prangt ab morgen in sämtlichen Dörfern und Städten, um die Besucher in Scharen in die Kinos zu locken. Doch auch ohne dieses würde das Publikum zahlreich strömen, birgt doch der Name Ösi für Qualität und beste Unterhaltung.
          Commander Ösi, starten Sie durch, die unendlichen Weiten warten:

          Herzliche Grüße von der begeisterten Almcrew und einen schönen Dienstag
          Mallybeau 🙂

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  6. Guten Tach meine lieben Almfreunde! 😊
    Wir hier vom Weinberg spielen keinen Fußball, weil wir schlicht keinen Platz haben. Überall ranken sich … Ranken. Komm hier kaum noch durch. Man kann nicht alles haben, man muss sich entscheiden! Wein, oder Fußi? 🙋🏽‍♀️

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    1. Werteste Mülheimerin!

      Das sind wahre Worte. Da entscheide ich mich schnurstracks für den Wein. Die Füße sollen sich die überbezahlten Herren in Russland ruhig ein wenig breittreten.
      Ich hüpfe mit den meinen lieber in einen Traubenbottich und pantsche ein wenig. Wer hüpft mit? 🙂

      Herzliche Grüße aus einem guten Roten … hicks
      Mallybeau

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    1. Liebe Clara!

      Beim Traubentrampeln plumpst die ungeübte Weinpantschkuh natürlich auch des Öfteren in den Bottich, wobei so nebenher der ein oder andere Liter Wein die Kehle hinabfließt. Ob man will oder nicht. So hat jeder sein Päckchen zu tragen oder sein Fässchen zu trinken 🙂

      Liebe Grüße und gute Nacht
      Mallybeau

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    1. Lieber Klaus!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm.

      Unser eigenwilliger Künstler sieht das natürlich genauso und wird deshalb unermüdlich am Ball bleiben und wird sein Edgetreatment einer sportlichen Höchstleistung gleich an ecken und Kanten verfeinern 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau,
    nachdem wir nach tagelangen eingelegten Heul-Arien ob des unrühmlichen Ausscheidens der deutschen Mannschaft bei der WM 2018 nun endlich langsam unsere Fassung wiedergewonnen haben, ist es uns nun auch endlich möglich, trotz der dramatischen und tragischen Ereignisse über unser ausscheiden uns langsam dem Thema Fußball wieder anzunähern, ohne neuerlich in Kreisch-Anfälle zu verfallen!
    So widmeten wir uns nun nach der ziemlichen Trauerzeit (lol!!!) endlich dem Meisterwerk von Hugo Egon Kemp und müssen sagen, daß wir diesen aussagekräftigen Film mit seinen Ecken und Kanten ganz hervorragend finden, wir haben die Idee nun noch ein bissel weiter entwickelt und plädieren dafür, schon bei der nächsten anstehenden EM konsequent die kantigen und eckigen Vorlagen auszuweiten und derohalber auch den Ball endlich in eckige Form zu bringen! Das wird den künftigen Fußballereignissen gut tun, denn dann ist der Ball endlich angepaßt an die Form des spielens, eckiger und kantiger Standfußball ohne nennenswerten Rundlauf, wie ihn die deutsche Mannschaft in dieser WM ja schon so großartig gezeigt hat, ohne die dafür so wichtig gewesene Anerkennung in Form eines Weltmeistertitels gleich gänzlich ohne weitere Spiele zu erhalten! Schade, schade, können wir eben nur darauf hoffen, daß dieses Meisterwerk von Herrn Hugo Egon Kemp seinen Siegeszug um die Fußballwelt antritt, wir drücken alle verfügbaren Ecken und Kanten!
    Einen lieben Gruß von unserem ebenfalls eckigen Balkonien hinauf auf die Alm schicken
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Die Tränen der Trauer haben auch wir nun überwunden und waren ob der etwas anderen Fußballübertragung des Herrn Kemp sehr dankbar.
      Euer Einfall, den Ball künftig als Würfel aufs Spielfeld rollen bzw. kullern zu lassen, finden wir großartig.
      Dies erfordert völlig neue technische Fähigkeiten. Für ein schnelles Dribbling werden natürlich auch Spezialschuhe und Stutzen benötigt, die jegliche Ecken und Kanten gekonnt abfedern.
      Bei Kopfbällen bzw. Kopfwürfeln sieht sich der Sportler nun einer gänzlich neuen Herausforderung gegenüber. Sonst heißt es schnell, dass der Spieler eine Macke hat 🙂
      Und wenn alles nicht hilft, schnallen wir allen Fußballern einen Knopf auf den Kopf und lassen sie á la Tipp-Kick über den Rasen hopsen. Da hat man das Spielgeschehen auch besser selbst in der Hand.
      Wir werden die Regeländerungen in jedem Falle gleich der FIFA vorschlagen und wünschen euch derweil eine entspannte Woche im eckigen Sonnenparadies auf Balkonien 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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