Tour de Postcard

Während sich die Sommersonne genüsslich am Himmel breit macht, schweift so manch einer zur Erholung in die Ferne, wir bleiben auf der Alm zurück, schreiben Karten und die alljährliche Tour de France neigt sich allmählich dem Ende. Es geht also alles seinen gewohnten Gang. Und wir halten weiterhin unserer Postkartenaktion die Treue und lassen Sie heute am durchstöbern einer alten Postkartenbox teilhaben. (Also Spannung pur!) Und als Extra-Service blenden wir zusätzlich einen Teil der 17ten Etappe der Tour de France ein, damit Sie auch wirklich nichts versäumen. Fraglich bleibt, ob man überhaupt eines dieser beiden „Ereignisse“ gesehen haben muss. Wir vermuten, dass wir mit diesem Filmbeitrag wohl eher die Banane des Jahres einheimsen werden, oder was sonst das Gegenstück des Hollywood-Oscars sein mag. Wie dem auch sei. Wir laden Sie herzlich ein zur Tour de Postcard (auf schwäbisch). Machen Sie sich selbst ein (Postkarten)-Bild:

 

Haben Sie die Ziellinie erreicht? Nicht in den Pyrenäen am steilsten Anstieg eingebrochen? Respekt! Wie gesagt, ein gelbes Trikot erhält der Sieger hier nicht. Deshalb bleiben wir ganz simpel bei unseren Postkarten und verschönern uns mit ein paar Bildern den Sommer 🙂

 

 

©mauswohn
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47 Gedanken zu “Tour de Postcard

    1. Lieber Bodyguard!

      Wer weiß, wie irre das ist. Ich persönlich bin noch nie die Pyrenäen hochgestrampelt. Vielleicht würde ich durchaus Gefallen daran finden … im nächsten Leben 🙂
      Gut, dass wagemutige Kameramänner auf Motorrädern das Ganze für uns festhalten!

      Herzliche Grüße von der Flachetappe
      Mallybeau

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  1. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    Ihre Postkartensammlung ist ja enorm! Ich hatte ursprünglich eine Reise zum Postkartenmuseum geplant. Diese Reise habe ich nun storniert. Erstens konnte ich mich nicht entscheiden, in welches Postkartenmuseum ich fahren soll, zumal einige davon laut Google nur virtuell sind. Da muss man ja gar nicht erst losfahren. Virtuell geht ja zuhause. Und zweitens ist Ihre Sammlung sehr viel eindrucksvoller als all die anderen Postkartenmuseen.
    Aber…
    Sie wissen, ich habe noch einen Vorrat von ca. 18537 gespeicherten ABER, die ich noch nicht verbraucht habe. Heute werden gleich 2 Aber verbraucht.
    Das erste Aber leitet meine Verwunderung ein, bis wann Sie all diese Postkarten beschriftet und versendet haben wollen. Sicher, Sie sind noch jung, aber das könnte Jahre dauern, die dann auf der Alm oder in allen Bloghütten fehlen. Was ich aber nicht verstanden habe, warum sich da so viele Leute rumquälen mit Fahrrädern die Berge hoch zu fahren. Es gibt doch Autos oder Seilbahnen oder wenigsten Mopeds!?!
    Avec le Tour de France, je ne peux pas faire beaucoup, weil eine Tour durch Frankreich kann ich ja nicht machen, wenn ich noch zum Postkartenmuseum will – und überhaupt.
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich muss gestehen, dass das nicht alles meine Postkarten sind, sondern von der ganzen Familie zusammengetragen wurden. Warum, weiß ich eigentlich auch nicht genau. Und dass es ein Postkartenmuseum, ja sogar mehrere, gibt, wusste ich ebenso wenig. Und des weiteren war mir unbekannt, dass Sie eine noch viel Größere Kartensammlung als ich besitzen. 18537! Was für eine enorme Zahl. Da können Sie ja jeden Tag eine an uns Bloghüttenbesucher verfüttern. Ich würde mich sehr über ein tägliches Bild freuen.
      Und ich glaube, die in Frankreich strampeln alle die Berge hoch, weil sie das höchstgelegene Postkartenmuseum im französischen Gebirge erreichen wollen. Und oben angekommen sind sie dann so erledigt, dass sie müde vom Rad fallen und glatt vergessen, eine Karte zu kaufen.
      Es ist also eine permanente Jagd nach den Karten. Und wir haben so viele. Toll 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Kartenmuseum auf der Alm
      Mallybeau

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  2. Liebe Mallybeau, ich habe dich begleitet auf deiner Postkarten-Durchforstungs-Tour. Ich war erstaunt, dass sie (alle) leer waren und nicht mit sinnvollen oder sinnleeren Grüßen beschriftet waren.
    Das Drama mit meinen Ohren samt Kopfhörern kennst du ja zur Genüge – ich habe feststellen müssen, dass ich dich schriftlich besser verstehe als mündlich – ist keinerlei Kritik, ist aber eben so.
    Du hattest offensichtlich mal reiseintensivere Zeiten als jetzt, denn die Karten hast du doch sicherlich selbst vor Ort erworben?
    Dann pflege mal dein echtes Postkartenmuseum, das du ja jederzeit um virtuelle Fundstücke erweitern kannst.
    Ich schicke dir jetzt mal ein Foto von der Berliner Weltzeituhr.

    Und tschüss sagt Clara

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    1. Liebe Clara!

      Kompliment fürs Durchhalten der Postkartenreise! Die vielen Karten habe ich nicht selbst erworben. Zumindest fast keine. Sind alle älteren Datums und stammen noch von meiner Mutter oder aus frühester Kindheit. Und die gibts ja auch nicht nur im Ausland zu kaufen, sondern in jedem Schreibwarengeschäft um die Ecke 🙂 Also besonders reisefreudig war ich früher auch nicht. Gut, dass Du nichts verstanden hast, von dem was ich gesagt habe. Ich habe ohnehin nur vor mich hin gebrabbelt, völlig sinnfrei und dann auch noch mit schwäbischem Dialekt. Kein Wunder, dass Deine Ohren da abschalten. Toll, dass Du immer so fleißig Bilder schickst. Die Weltzeituhr sieht ja sehr interessant aus. Tickt sie auch oder ist sie völlig funktionsunfähig?

      Liebe Postkarten-Grüße auf den Balkon
      Mallybeau

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      1. Mit dem Balkon als Empfängerort hast du vollkommen recht. Ich sitze gerade hier und frühstücke.

        Ob die Weltzeituhr tickt, das weiß ich nicht. Aber sie geht natürlich und sie zeigt mit den 24 Stunden alle Orte an die eine andere Zeit als wir haben. Das ist schon eine sehr interessante Konstruktion. Aber du wirst sie noch mal zu sehen bekommen. Schließlich habe ich ja als fast Berlinerin eine aufklärungs Funktion auszuüben.

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        1. Super. Das ist perfekt. So entgeht mir wirklich nichts. Für eine Balkonsitzung ist es mir hier momentan zu schwül. Vielleicht werde ich jetzt ein wenig meine Füße ins Gefrierfach legen und die Zeitung lesen 🙂

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          1. Dann hast du aber sicher keinen Kühlschrank Komma der erstens groß ist und zweitens das Tiefkühlfach ganz oben hat. Denn sonst möchte ich sehen, wie du das machst. Auf den Stuhl sitzen und die Beine ganz nach oben in das Fach rein Punkt eine fast unmögliche Übung. Aber bei dir ist ja fast alles möglich, habe ich inzwischen festgestellt.

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    1. Guten Morgen/Mittag liebe Anke!

      Ich muss gerade überlegen, ich glaube, ich habe noch nie Urlaub an einer Mauer gemacht. Wäre aber mal eine Option. Schließlich sucht man ja immer nach einem neuen Reiseziel an dem noch nicht jeder war und mit dem man dann prahlen kann.
      Momentan liege ich allerdings mit den Füßen im Eisfach und versuche das Leben einer tiefgekühlten Haxe zu erkunden. 🙂

      Herzliche Grüße von der schwülen Alm
      Mallybeau

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      1. Ich muss sagen, das Klima auf eurer Alm sagte mir nicht zu. Bei euch scheint es das ganze Jahr heiß zu sein. Hier bei uns im Pott ist es auch heute wieder angenehm temperiert. Gut, das liegt vielleicht an den Schornsteinen, die Schatten spenden. Und auch Industrieruinen halten die Nachtkühle lange fest …
        Mach doch mal eine Runde Urlaub bei uns – Mauern haben wir auch. Nicht nur welche mit Fundament 🙂
        25Grad waldfrische Grüße,
        eine Müllerin

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        1. Zugegeben, momentan ist es häufig schwül und heiß. Aber wir haben ja auch Sommer. Im Winter, Frühling und Herbst herrschen hier glücklicherweise (noch) nicht solche Temperaturen. Um die Schornsteine beneide ich Euch ehrlich gesagt nicht, wenngleich das Angebot eines Industrieruinenurlaubes äußerst reizvoll ist. Schließlich muss ich auch mal sehen, wie weit unser urbanes Weinbergprojekt voran geschritten ist … hicks 🙂

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  3. Liebe Frau Mallybeau,

    genüsslich in alten Postkarten blätternd und gleichzeitig … Eddy, Eddy, schreit das Völkchen … die Tour de France übertragen, das ist … beschwerlich winden sich die Serpentinen hoch zum Tourmalet … gelinde gesagt, eine Weltsensation … der Belgier überholt Fahrer um Fahrer … die ihresgleichen sucht … Poupou, damals voll der Hoffnung, die Franzosen erst recht … Picasso, Picasso und Mecki, der Igel … bevor „éternel Poulidor“ zum Synonym für den ewigen Zweiten wurde … erinnern wir uns an die Mecki-Postkarten, weil … jetzt überholt er noch den präsidialen Dö-schö-wo … den Picasso kannten wir damals noch nicht – gut, andere kannten ihn schon, ich kannte ihn nicht, noch nicht … mit dem Präsidenten drinnen: „Non, Monsieur, le Président, ce n’est pas Poulidor, c’est un certain Eddy Merckx“ … dafür kannte ich den Mecki, hatte ihn in Echt … „Merde, alors“, zischt der Staatschef, „machen sie was! machen sie was!“ … an mein Alter von damals kann ich mich nicht erinnern, es ist eine Weile her … der Dö-schö-wo fängt an zu stottern und bleibt liegen … Landschaft mit Schweinchen, Pferd, Landschaft ohne Schweinchen … nun zieht sogar Raymond am Präsidenten vorbei … die wichtigsten Schätze sind mit einem Schnürchen zusammen gehalten … „Gut, wenn es so ist, dass die Radler uns überholen, dann mache ich eben ein Museum auf.“ Beaubourg wäre ein guter Name, sagt der Berater. Connerie!, faucht der andere, Centre Georges-Pompidou wird es heißen, und nicht anders!!! … Dürer, Picasso, etcetera. Womöglich die Originale, die wir, leichtgläubig wie wir sind, in diversen Museen, vielleicht sogar im Beaubourg, vermuten … Endlich die Ziellinie: Merckx gewinnt, Poulindor ist angewidert. Pompidou eröffnet seinen Laden …

    Liebe Frau Mallybeau,
    herrlich, wie Sie Sport mit der Beschaulichkeit einer Postkartenbetrachtung verbinden. Die Radler können einem dabei glatt gestohlen bleiben … 🙂

    Bon Week-end et à bientôt
    Herr Ösi

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    1. Eddy Merckx: Ah Monsieur Ösi!
      Präsident: Comment?
      Eddy Merckx: Sie kennen nischt den Errn Ösi?
      Präsident: Mais non.
      Eddy Merckx: Welsch eine Schande. Die beste Kommentator in die TV. Die beste Kommentator in die Blog. Die beste Kommentator in die Welt.
      Präsident: Oh?
      Eddy Merckx: Mais oui! Isch nischt verschtehe, warum Err Ösi nischt kommentiert die Tour de France. Er ist die Einzig, der kann zusammenbring le bon Kunstpostkart et la sport. Une Aufgabe difficulte extraordinäääär.
      Präsident: Öh. Isch weiß nix. Isch kann bloß in die Auto fahren und winken in die Menge.
      Eddy Merckx: Das is ja die Unglück. Die Herren oben nie was schaffen und nix Hirn haben und die Leute von die Straß mit Verstand und Hümor, die wissen, wie die Hase läuft.
      Präsident: Welsche Ase?
      Eddy Merckx: Mondieu. Lasse Sie die Err Ösi an die Mikrofon und mit seine fabelhafte Stimme wird aus der Tour der Leiden endlisch eine Tour der Leidenschaft. Er weiß, wie man die weltberühmte Mecki mit die Eddy und die Präsident in Auto in eine Geschischte verpacken kann ohne Langeweil.
      Präsident: Oh Langweil, isch kenne.
      Eddy Merckx: Isch weiß. Sie produzieren.
      Präsident: Isch bin empört.
      Eddy Merckx: Alors, sukünftig Err Ösi macht die Tour und Sie haben nie wieder Langweil. Garantie. Un Tiere schauen auch die Tour, weil sie bekommen Mecki-Geschischten ersählt. Ces`t perfect oder so.
      Präsident (greift zum Telefon): Allo? Allo? Monsieur Ösi? Bitte kömmen. Wir haben ein Probläm. Übernähmen sie die Mikrofon… und mein Amt … isch kenne Mecki nischt. MERCI 🙂

      Lieber Herr Ösi!
      Ein höchst seltsames Gespräch, das hier zwischen Eddy M. und dem Präsidenten über den Tourfunk ausversehen mitgeschnitten wurde. Aber es war ja schon immer klar, dass hinter den Kulissen die wirklich wichtigen Dinge geklärt werden. Endlich übernehmen Sie das Ruder. Ich bin mit meiner Kommentatorenposition an der Postkartenbox definitiv überfordert. Und der Präsident sowieso. Wie gut, dass wir Sie haben.
      Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Wochenende und verneigen uns einmal mehr bewundernd vor Ihren linguistischen Fähigkeiten. Schwaben und französisch … ein Graus 🙂

      Herzliche Grüße et à bientot
      Mallybeau

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  4. Bevor ich ein halbes Stündchen für alle Kommentare investiere riskiere ich mal eine Doppelfrage: ist die Werbung im Bild re. oben eigentlich von der Filmerin gewollt oder nur auf meinem Computer? Ich muss zugeben, ein bisschen lenkt sie schon ab vom dem reichen Postkartenspektrum…

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Sie haben natürlich vollkommen Recht. Optisch bekommt der Betrachter einmal mehr ein absolutes Chaos präsentiert. Die Tour-de-France-Einblendung ist natürlich ganz bewusst in Szene gesetzt, um die Parallelen einer Tour de Postcard aufzuzeigen. Nun ja, natürlich völlig hahnebüchen und überflüssig. Aber das sind hier ja ohnehin die meisten Filmchen.
      Hut ab, wenn Sie sich wirklich bis zum Ende durchgequält haben 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Postkartenchaos
      Mallybeau
      PS.: Ich versichere, dass die nächste virtuelle Postkarte wieder völlig übersichtlich daherkommen wird!

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  5. Liebe Mallybeau,
    hach, ich liebe Postkarten, da steuere ich doch mal einfach wieder eine bei, die Weser bei Höxter/Weserbergland, Raddampfer, anno dunnemals so ca. 1960, herrliche Ferien bei Verwandten!

    Gute Nacht, und wir wünschen einen schönen Sonntag hinauf auf die Alm mit lieben Grüßen
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Wunderbar. Ich habe ja schön des Öfteren Einblick in Euren reichhaltigen Bilderschatz erhalten dürfen. Herrlich, wenn man immer mal wieder eine alte Erinnerung hervorkramen kann. Und ein Raddampfer ist natürlich etwas ganz Feines. Auf einer wasserfernen Alm ganz besonders 🙂
      Lieben Dank für die visuelle Untermalung und einen wunderschönen Sonntag.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

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