Geschichten aus dem Weinberg – Das Unglück mit den Glückskeksen

Wie der aufmerksame Leser weiß, ging es hier auf der Alm vor einiger Zeit heiß her, als sich Gastwirt Karl-Georg Zollinger und die ehemalige Weinkönigin Susie Lamprecht im Wahlkampf um einen Weinberg stritten, bis sie über Umwege vor dem Traualtar landeten und nun in trauter Eintracht ein Familienunternehmen, bestehend aus einer kleinen Gastwirtschaft inklusive Übernachtungsmöglichkeit und eine Winzergenossenschaft führen. Das Geschäft floriert. Gäste aus aller Welt besuchen das idyllische Fleckchen Erde, genießen neben den kulinarischen Köstlichkeiten und der Natur die Attraktivität der Wirtin und folgen interessiert den Weinführungen, die vom charismatischen Herrn Zollinger geleitet werden. Ruhe und Frieden am Weinberg, so könnte man meinen. Doch der Schein trügt. Denn viele der männlichen Touristen kommen überwiegend auf die Alm, um die aufreizende Frau Lamprecht-Zollinger aus dem Augenwinkel zu betrachten. Dies führt nicht selten zu Auseinandersetzungen mit dem eifersüchtigen Karl-Georg, der bereits den ein oder anderen Nebenbuhler kopfüber ins Weinfass getunkt und beinahe ertränkt hätte.
Doch auch Herr Zollinger wird von einer Schar kichernder Besucherinnen heimlich angehimmelt und in einem unbeobachteten Moment per Schnappschuss auf dem Handy verewigt. Und so schneite kürzlich die adrette Dolores Bloodpenny aus Wien auf die Alm und brachte allerhand Chaos in das bereits vorhandene Tohuwabohu.
Die 19-jährige Österreicherin hatte vor 9 Tagen ihre Eltern verloren. Der Vater war Besitzer einer florierenden Glückskeksfabrik und leitete gemeinsam mit seiner Frau den Millionenbetrieb. Doch vor 9 Tagen hatte das Glückskeksfabrikantenehepaar Pech und geriet bei einer Werksbesichtigung zwischen die Zahnräder einer großen Glückskeksmaschine. Es floss jede Menge Blut und der Name Bloodpenny bekam eine gänzlich neue Bedeutung.
So wurde die naive und verhätschelte Dolores ins kalte Wasser geworfen und war von heute auf morgen Millionenerbin eines Glückskeksunternehmens.
Doch von Finanzen und Geschäftsführung verstand die Liebhaberin exklusiver Seidenröcke natürlich nichts und stand ratlos und mit Tränen übergossen vor dem Grab ihrer Eltern. Beiläufig knackte sie einen Glückskeks und entnahm die schlüssige Botschaft „Ein Mann wird in dein Leben treten.“
Und da kam der schniefenden Dolores eine Idee. Vom Geschäftsleben hatte sie zwar keine Ahnung, aber wie man einen Mann um die Finger wickeln konnte, war ihr hinreichend bekannt. Und so steuerte sie gezielt das Wirtshaus auf der Alm an, um dem guten Karl-Georg schöne Augen zu machen. Sie hatte den hinterhältigen Plan, den Winzer für sich zu gewinnen, so dass er seine Susie verlassen und die große Glückskeksfabrik am Rande Wiens leiten konnte. Sie suchte eine geeignete Führungspersönlichkeit und wurde durch die Wahlkampfquerelen in der Presse auf Herrn Zollinger aufmerksam.
Und nun haben wir den Salat. Die dreiste Dolores Bloodpenny folgte Herrn Zollinger auf Schritt und Tritt und klagte ihm eines Abends an der Pferdekoppel ihr Leid. Die Tränen flossen. Karl-Georg, hinter vorgehaltener Hand als „Karl-Casanova“ bekannt, hatte sogleich Mitleid mit der jungen Wienerin und schloss sie tröstend in seine Arme.

John Wayne - Angel and the Badman - 1947 - & Gail Russell
Dolores Bloodpenny klagt Karl-Georg Zollinger an der Pferdekoppel ihr Leid …

Ein fataler Fehler. Nun lies Dolores nicht mehr locker und umgarnte den Gastwirt zusehend. Tägliche Spaziergänge und ausgiebige Picknickstunden folgten.

John_Wayne - angel and the badman - & Gail Russell
Karl-Georg Zollinger und Dolores Bloodpenny bei einem vergnügten Plausch im heimeligen Haselnusshain …

Die werte Frau Lamprecht-Zollinger hat von diesen Heimlichkeiten noch nichts bemerkt. Doch lange kann es nicht mehr dauern. Und wir sind hier nun alle ratlos, wie sich die Katastrophe noch abwenden lässt. Ein Seitensprung würde sicherlich keiner dem anderen verzeihen. Auch mit einer schlichten Beichte scheinen die Wogen nicht mehr geglättet werden zu können. Die Harmonie ist mächtig ins Wanken geraten. Der Almfrieden droht zu kippen.
Wir erbitten dringendst Ihre Vorschläge, geneigte Leserschaft. Wie soll es nur mit der Glückskeksfabrikerbin Dolores Bloodpenny aus Wien und dem Ehepaar Lamprecht-Zollinger weitergehen? Unser Sorgenlösungungstelefon ist rund um die Uhr erreichbar. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit 🙂

 

 

 

©mauswohn
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116 Gedanken zu “Geschichten aus dem Weinberg – Das Unglück mit den Glückskeksen

    1. Lieber Bodyguard!

      Das wäre vielleicht gar nicht schlecht, wenn sich die naive Dolores nun von einem anderen Herrn ablenken ließe. So bestünde noch Hoffnung für das Eheglück der Familie Lambrecht-Zollinger … 🙂

      Herzliche Grüße von der spannungsgeladenen Alm
      Mallybeau

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      1. seit der „kollege“ Kevin Costner diesen realitätsfremden streifen mit frau HOUSTON gedreht hat … HABEN wir ein PROBLEM.

        jeder erwartet von uns personenschützern … dass wir BODYGUARDs uns bei jeder gelegenheit … ohne zu zögern …

        dazwischen werfen … 🙄

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        1. Also von uns wird dies keineswegs erwartet. Wir wären schon froh, wenn sich vielleicht ein dürrer Ast von einem großen Eichenbaum auf das Mädel herab werfen würde, damit sie mit Amnesie ins Krankenhaus eingeliefert wird und sich an nichts mehr erinnern kann.
          Aber möglicherweise kommt ja auch Herr Costner vorbei und löst das Houston … äh das Problem 🙂

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          1. es gibt keinen besseren „Problemlöser“ … als einen BODYGUARD.

            das liegt bei kurzem nachdenken … auch für branchenfremde … offensichtlich auf der hand.

            bei herrn Costner handelt es sich … wie ihnen klar sein dürfte … um einen schauspieler … der die rolle des BODYGUARD … nach kräften gespielt und ausgefüllt hat.

            “ DER ECHTE BODYGUARD “ …, spielt nicht.

            wenn ER ein problem löst … ist es gelöst … BLEIBT es gelöst … für IMMER.

            bedenken sie diese hinweise bitte … bei ihrer auftragserteilung …

            in diesem sinne … „empfehle“ ich mich …

            bis auf weiteres …

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            1. Sehr geehrter Bodyguard!

              Hiermit erteile ich Ihnen den offiziellen Auftrag, im Falle einer unüberschaubaren Schlägerei auf der Alm sogleich einzugreifen und die Dinge auf Ihre Weise zu lösen. Die Rechnung senden Sie bitte an den künftigen Glückskeksfabrikbesitzer. Der schwimmt ja im Geld und Glück hat er schließlich auch mehr als genug.
              Verbindlichsten Dank! 🙂

              Herzliche Grüße
              Mallybeau i.A. von Susie Lamprecht-Zollinger

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            2. …to protect and to serve …*
              sagt er … tippt sich zum abschiedgruß mit zwei fingern andeutungsweise an die schläfe … legt den gang ein … beschleunigt sanft aber zügig … und verschwindet kurz drauf … in der abendsonne …

              fade to grey …

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        2. ich hab kein zwingerHOUSTON
          bin auchnich gegen geimpft
          ich
          ja man mag es nich glauben
          bin ja auch irgendwie im personenschutzgewerbe unterwegs
          und wenn auch meine bezahlung
          echt fragwürdig is ( für zweibeinerverhältnisse )
          in diesem gewerbe
          steh ich immer zwischen
          ja sechs kilo hund stehen zwischen dem ronny und der gefahr
          würde er gleiches für mich tun ?
          mein bauch sagt
          ja er würde
          bewiesen hat er es schon 🙂
          gruß bella 🙂

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          1. Liebe Bella!

            Und das ist doch eigentlich die Hauptsache, dass man jemanden an seiner Seite hat, der das Gleiche auch für den anderen machen würde. Ich hoffe, dass die naive Dolores noch jemanden findet, der ihre Fabrik leitet und gemeinsam mit ihr die Glückskekse knackt. 🙂

            Herzliche Grüße
            Malllybeau

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            1. ja hee is doch nur weil ich ausm napf sauf 🙂
              der ronny trinkt schon aus gläsern und tassen
              wobei wir nu zum problem kommen
              denn für
              n glas fassbrause is der anreiseweg sicher zu weit 😦
              so ganz dumm is diese entscheidung aber garnich
              die du da getroffen hast 🙂
              und der ronny is so anständig der trinkt auch kein scotch wenn sein gegenüber keinen trinkt 🙂
              ich trink ja auch kein alkohol
              da komm ich garnich ran
              was allerdings sehr fragwürdig is
              stammen meine ahnen doch aus dem herstellerland
              von dem single malt ^^
              rudel aufmischen geht klar 😀 🙂
              hoffe nur ich werde nich deren leckerchen sein O.O
              😀 😀 😀
              gruß bella 🙂

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            2. ohjaaaaaaaaa 😦
              die schulgartenkinder “ liiieben “ mich auch ^^
              gruß bella 🙂
              so rutsch rüber jetzt ich
              du glaubst doch wohl nich ernsthaft das ich nen single malt einfach so in den hals schütte ?
              solch teures edles zeug geht nur mit ner
              “ MOODS TUBOS “ in ner dreiviertelstunde
              langsam die kehle runter
              wir leben im wald und sind auch meist recht roh
              und wir sind es gern 🙂
              doch bei manchen sachen
              haben wir halt doch stil
              gruß ronny

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      1. Liebe Bella!

        Ich sehe schon, dass hier auf der Alm ein regelrechter Kampf ums Revier ausbricht. Ich hoffe, dass am Ende des Tages jeder mit einer Frau oder zumindest mit einem Gläschen Wein bzw. einem Knochen nach Hause gehen kann 🙂

        Herzliche Grüße
        Mallybeau

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        1. ob nun unbeab
          oder auch doch beab
          ich sichte solche unruhen
          und mein charakter als jack russel terrine
          relativ roh
          relativ unbehandelt
          sehr naturbelassen
          gebietet mir
          das ich nunmal gewinnen muß
          terrier wurden damals nicht für
          cesarwerbung gezüchtet
          ich bemerke wenn was faul is
          und ich handle entsprechend
          als hündin darf ich sowas
          revierkämpfe brauchste nich befürchten
          ich krich meine knochen von frau mallybeau so
          😀
          oder so 🙂
          ich bin das
          “ kleine weiße feine hundchen “
          😛 😛
          schon vergessen ?
          gruß bella 🙂

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            1. das ist eigentlich eine super-idee … allerdings habe ich mir das trinken … also von alkohol … nicht aus näpfen … ja gänzlich abgewöhnt …

              wenn ich diese dumme entscheidung allerdings irgendwann revidiere … werde ich gern den ein oder anderen napf allerfeinsten Single Malt mit Ronnyherrchen leeren …

              und du könntest in der zeit … mein rudel aufmischen … die hätten sicher spass mit dir … und was leckeres haben die auch immer für dich …

              gruß André (und RUDEL)

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    1. Das wäre im wahrsten Sinne des Wortes IDEAL gewesen. Doch ich habe noch Hoffnung, dass die junge Wienerin einen fleißigen Jüngling angelt, der in seiner Arbeit als Glückskekschef aufgeht, während sie sich ihren Seidenröcken widmen kann. Herr Zollinger eignet sich meines Erachtens einfach nicht als gut gekleideter Fabrikbesitzer ,der in einem verstaubten Großstadtbüro sitzt… 🙂

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        1. Ich will mir lieber nicht ausmalen, was Herr Zollinger hinter verschlossenen Gardinen mit oder ohne Gattin so treibt. Er soll durchaus schon mal das ein oder andere fesche Dirndl via amazon bestellt haben, aber das wurde in geschmackvoller Verpackung dann doch an seine werte Gemahlin weiter gereicht. Doch wer weiß, was das Wiener Blut der jungen Dolores in ihm noch alles auslösen wird … 🙂

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          1. was herr zolli 😀
            mit oder mitohne gattin vor oder auch hinter gardinen treibt is mir
            wurscht 😀
            gemahlint
            hab ich schon
            optional wegen fehlendem “ E-HERD “
            aufm gaskocher zubereitet
            wird BeSSOC nun zur wohnung ?
            wird die wohnung zu BeSSOC
            ? ? ?
            fragen über fragen
            ich denk drüber nach auf hunderunde
            und die startet
            JETZT
            gut n8
            gruß bella 🙂

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    1. Lieber Random!

      Diese Möglichkeit haben wir auch schon in Betracht gezogen und sicherheitshalber ausreichend Taschentücher für alle Leserinnen und Leser bereit gestellt. Aber noch haben wir es ja selbst in Händen, die Tränen zu verhindern. Wir schreiben uns um Kopf und Kragen 🙂

      Herzliche Grüße … schnief …
      Mallybeau

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      1. wir hunde weinen nich
        wir können es nich
        meinen zweibeiner
        wir können ja nichmal schwitzen
        können kühe weinen
        mit ihren soooo großen augen ?
        die “ tatü´s “ sind also mal wieder nur für mitlesende zweibeiner 😦
        die “ nah am wasser gebaut “ sind
        ich bin es nich
        und ich weiß nich wo ich “ gebaut bin “
        ich weiß nur ich bin bella 🙂
        die bella 🙂
        gruß bella 🙂

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        1. Also Bloghüttenkühe können schon weinen. Da kullern dann große Silberperlen aus den Augen, fallen auf die Wiese und es macht einmal ganz leise „bling“ und dann grasen wir gemütlich weiter.
          Wie das bei „normalen“ Kühen ist, weiß ich allerdings nicht … 🙂

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  1. Liebe Frau Mallybeau,
    Dolores Casanova weilt auf der Blogalm, herzlichen Glückwunsch! Ein Publikumsmagnet sondergleichen. Ich hoffe, Ihre Crew ist vorbereitet. Alle Welt schaut Dolores und nebenbei, bei Schokolade und Wurst, in die himmlischen Wolken des Abends.

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Anfangs waren wir hier alle hocherfreut, ob eines solch erlauchten Gastes aus Wien. Doch mittlerweile hat die gute Frau Lamprecht Lunte gerochen und beäugt das Mädchen mit argwöhnischen Blicken. Die Luft knistert vor Spannung. Ich bin immer auf der Hut, ob nicht gleich die Fetzen fliegen. Doch bis jetzt ist alles ruhig. Die Ruhe vor dem Sturm? 🙂

      Herzliche Grüße vom Weinberg
      Mallybeau

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      1. Frau Lamprecht … hat sie nicht einen neuen Hut in Wien bestellt, zusammen mit rot auslaufenden Glückskeksen? Ihr Geheim-Patent: setzt jemand den Hut auf, bekommt er oder sie sofort Farbe im Gesicht. Ich meine, dass das eine Sonderanfertigung noch von Dolores Eltern ist …

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        1. Da müsste ich sie jetzt direkt mal fragen. Bisher habe ich Frau Lamprecht immer nur in Kittelschürze oder Dirndl umher wandeln sehen. Aber es ist natürlich gut möglich, dass sie für besondere Anlässe etwas Extravagantes im Kleiderschrank hängen hat. Allerdings befürchte ich, dass die gute Susie den Rest ihres Lebens keinen Glückskeks mehr anrühren wird, es sei denn die Geschichte findet noch ein gutes Ende für sie.

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          1. Kittelschürze und Dirndl. Susie hat sich gut eingelebt. Laufen die Hühner schon hinter ihr her, wenn sie zum Füttern geht? Eine gute Frau hat er bekommen, der Herr Zollinger.

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            1. Das ist sicherlich halb so schlimm. Karl-Georg hängt lieber auf dem Sofa rum als auf der harten Wiese. Und hat genug damit zu tun, sein Handy zu bedienen.

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            2. Ich hoffe, dass der gute Karl-Georg das Sofa letztlich vorzieht. Momentan ist er leider den Reizen der lieblichen Wienerin erlegen und denkt nicht im Traum an sein Handy (das er ohnehin nicht bedienen kann). Ich hoffe immer noch auf einen Überraschungsgast, der die junge Dolores verführen und von der Alm locken kann.

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            3. Das arme Mädchen hat wohl in der Schule nicht aufgepasst. Mit jedem einfachsten Lied könnte sie lästige Fliegen vertreiben. Wo keine Fliegen, da kein Futter. Was nützt die ganze Lieblichkeit, wenn bei Hunger nichts da ist … Fliegen weisen den Weg

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            4. Also „Futter“ in Form von Glückskeksen hat Dolores Bloodpenny reichlich vorzuweisen. Daran wird es nicht mangeln. Auch einen segensreichen Glücksspruch hat sie folglich stets zur Hand. Im Grunde ist sie eine perfekte Partie. Das macht die ganze Angelegenheit ja so heikel. Da kann Frau Lamprecht als simple Weinkönigin die in die Jahre gekommen ist, schwerlich mithalten.

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            5. Wenn Frau Lamprecht nicht mithalten kann, dann darf sie ruhig im Sessel sitzen. Fräulein Bloodpenny hat reichlich und lässt sie nicht verhungern. Gibt es für Frau Weinkönigin einen Glücksspruch, der sie vor Rührung zum Weinen bringt?

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            6. Achso, meinen Sie, dass die Drei sogar noch Freunde werden könnten? Das wäre natürlich fabelhaft und sicherlich für alle Beteiligten das Beste. Dann fehlt allerdings nach wie vor eine Person, welche sich der Glückskeksfabrikführung annimmt. Und dies kann nur unter der Voraussetzung geschehen, dass der neue Leiter die junge Dolores heiratet. Das sieht das Testament ihrer Eltern so vor.

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            7. Das Heiraten ist doch kein Problem. Irgendwann bekommen die Zollingers Kinder. Ein Junge ist sicherlich dabei. Und bei Rainer Heirat aus Geschäftsgründen passt das allemal.

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            8. Das wäre dann aber ein immenser Altersunterschied. Das würde die gute Dolores zwar nicht stören, das Problem allerdings ist dann, dass bis zur Volljährigkeit des Jungen die Glückskeksfabrik zu Grunde gewirtschaftet sein dürfte. Der Nachfolger muss also schnellstens her.

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            9. Oh, daran habe ich nicht gedacht … sie könnte ja Glückskekse verschenken, um schneller an einen Scherzkeks zu kommen …für die Geschäftspapiere reicht das doch, oder?

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            10. Ah, ein Scherzkeks wäre keine schlechte Idee und vermutlich wirklich die beste Lösung. Ich werde Herrn Schrödinger bitten eine Annonce in die Zeitung zu setzen: „Scherzkeks gesucht. Millionengewinn in Aussicht.“ Das hat bestimmt Erfolg.

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            11. Zuerst Herrn Zollinger informieren. Karl-Georg möchte sicherlich so etwas Wichtiges nicht beim Rasierwasser-Kaufen an der Kasse erfahren …

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            12. Selbstverständlich. Wobei er froh sein dürfte, dass die werte Dolores dann vielleicht so zu ihrem Traumprinzen kommt. Denn so sehr er das Mädchen in sein Herz geschlossen hat, weiß er natürlich auch, dass eine Heirat mit ihr höchst kompliziert wäre …

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            13. … ein Mann vom Kaliber Karl-Georg liebt direkt komplizierte Angelegenheiten, besonders wenn dabei Türen verschlossen sind. Aufgeschlossene Sachen interessieren einen Mister Casanova nicht sonderlich. … das Mädchen sollte eine offene Einkaufstasche mit sich führen und nicht immer die mit dem Reißverschluss … das reizt zum Reingucken, verstehen Sie …

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            14. Ah, das könnte freilich sein. So ein Casanova liebt natürlich auch das Geheimnisvolle. Das stimmt. Aber ach herrje, ich fürchte dann dürften sich die Wogen hier wohl doch nicht so leicht glätten lassen, wenn Karl-Georg derlei leicht verführbar ist. Ob da ein Paartherapeut noch helfen kann? Vermutlich ist das unserem bodenständigen Herrn Zollinger viel zu albern.

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            15. Das wäre ihm nicht zu albern … nur … wie lange gebraucht man, um das Wort zu erklären? … Da ist der Zug längst abgefahren …

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            16. Abwarten ist das Beste und ständig alles wiederholen. Zollinger wird schließlich nicht umsonst mit Doppel-ll geschrieben in der Mitte vom Namen. … Alles in weiser Voraussicht …

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            17. Das stimmt. Mädchen lässt er überall stehen, wenn er das Gequatsche nicht mehr haben kann. Ob er sie extra hinlegt, links oder rechts … also wo es am ordentlichsten ist … keine Ahnung.

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        2. … hat Herr Zollinger blutendes Geld, diese Bloodpennies unter seinem Hut versteckt? Das Fräulein schielt so in diese Richtung. Übrigens, ist das Gras trocken genug, damit das schöne Kleid sauber bleibt …?

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          1. Oh ja, hier ist das Gras absolut trocken. Genau so der Wein. Die Hitzeperiode auf der Alm hält an, sodass keinerlei Gefahr einer Verunreinigung des adretten Kleidchens besteht. Und das viele Geld der jungen Dolores lockt unseren Haudegen Karl-Georg natürlich schon …

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            1. Ach die naive Dolores sieht das glaube ich ganz gelassen. Sie hat schließlich Unmengen von dem vielen Geld und weiß nicht damit umzugehen. Da ist sie froh über jeden, der sich ihrer und der großen Glückskeksfabrik annimmt. Hauptsache sie kann weiterhin ihrem Hobby frönen und einmal im Jahr auf den Wiener Opernball gehen.

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            2. Womit hauen sie sich denn? Boxen mit Glacéhandschuhen geht so schlecht und auf dem Opernball dürfen sie auch nichts zum Kneifen, schlagen und Treten mitnehmen …

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            3. Oh, ich hoffe, dass keinerlei Gefechte auf dem Opernball ausgetragen werden. Momentan ist es ja auch so, dass die gute Frau Lamprecht nur eine vage Ahnung von Karl-Georgs Schwärmerei hat. Genaues weiß sie noch nicht. Also ist die Katastrophe noch abzuwenden.

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            4. Eine Katastrophe ist viel Arbeit, soll der Katastrophenschutz gerufen werden? Ist Dolores nicht selbst im Schutzverein, damit die Katastrophen gelingen? … Hab sowas gehört oder gelesen …

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  2. Du erfindest Geschichten, es ist traumhaft, und deine Kommentatoren und -innen stehen mit ihren Fabulierkünsten dem nichts nach. .D 😀 😀
    Traumhaft.
    Nun widme ich mich dem hoffentlich traumlosen Schlaf.

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    1. Liebe MaranaZ3!

      Vielen Dank für das reizende Kompliment. Ich hoffe doch sehr, dass der Schlaf durch einen schönen erholsamen Traum bereichert wurde
      und wünsche ein angenehmes Wochenende bei einer wohltuend kühlen Brise 🙂

      Herzliche Grüße in den Norden
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Voita!

      Sie sagen es. Wäre es bei dem Ausweinen geblieben, hätte vermutlich niemand etwas gesagt. Aber die gute Dolores hat nun die Situation hinlänglich ausgenutzt und unserem Herrn Zollinger den Kopf verdreht… was ja auch eigentlich ihr Anliegen war. Aber die werte Frau Lamprecht-Zollinger will ihren Gatten freilich nicht nicht so ohne Weiteres preisgeben. Und wir hier auf der Alm bekommen all die Querelen mit und stehen wie immer zwischen den Stühlen. Nicht immer leicht zu ertragen, das kann ich Ihnen sagen. Ich werde mal einen Glückskeks öffnen, vielleicht offenbart sich mir ja ein Wink des Schicksals 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Weinberg
      Mallybeau

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  3. Wir erbitten dringendst Ihre Vorschläge, geneigte Leserschaft. Wie soll es nur mit der Glückskeksfabrikerbin Dolores Bloodpenny aus Wien und dem Ehepaar Lamprecht-Zollinger weitergehen? Unser Sorgenlösungungstelefon ist rund um die Uhr erreichbar. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit

    Um wieder zum eigentlichen Problem zurückzukommen, habe ich an einer Lösung gearbeitet. Das heißt natürlich nicht, dass ich schon eine Lösung habe. Es gibt viele Menschen, die zwar arbeiten, aber keine verwertbaren Ergebnisse bringen.
    Ich sehe zunächst prinzipiell nur 2 Möglichkeiten:
    A: Die Autorin baut einen Cliffhanger in die Geschichte ein, lullt die Leser mit einer gezielten Ablenkung ein, und baut darauf, dass die Leser doch nicht so aufmerksam sind, wie sie eingangs vermutet hat Man könnte den Protagonisten auch einfach aufwachen lassen und die Geschichte mit Dolores Bloodpenny war einfach nur ein Traum. Dann ist nichts passiert. Oder
    B: Es wird einfach ein Zeitreisezeitsprung eingebaut und Karl-Georg Zollinger geht beim nächsten Anlauf nicht zufällig zur Pferdekoppel, sondern in den Saloon, wo er auf Wyatt Earp trifft, der ihn überredet, an einer Schießerei am O. K. Corral teilzunehmen. Dann wird Frau Lamprecht-Zollinger froh sein, wenn er das überlebt und der Familienfrieden ist für dieses Kapitel gerettet!.
    An weiteren Lösungsmöglichkeiten kann ich zwar noch arbeiten, aber es wird nichts dabei herauskommen.
    Dann kann ich es auch lassen.
    Die Antwort bringt der Wind, oder der nächste Tag, oder regelrecht und praktisch überhaupt nichts, wenn überhaupt. Wer weiß das schon?
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Wie gut, dass wir in Ihnen einen immer so praktisch denkenden Menschen an unserer Seite haben. Das ist bei all dieser Emotionalität genau das Richtige.
      Nun habe ich mich natürlich gleich Ihren Lösungsvorschlägen zugewandt und Punkt A gewidmet. Der Cliffhanger gefällt mir sehr. D.h. ich dachte bei dem Wort „Cliffhanger“ umgehend an den werten Cliff Richard, der nun als Kavalier die Alm betreten und der naiven Dolores den Kopf verdrehen könnte. Die Leitung der Glückskeksfabrik würde er spielend hinbekommen, da er mit seiner Musikalität die Belegschaft um den Finger wickeln und zu unermüdlicher Arbeit anhalten könnte.
      Ihr Plan B sagt mir selbstverständlich ebenfalls zu. Eine Schießerei hatten wir hier noch nicht und unser Herr Hitchblog könnte mal wieder seine Kamera zücken und die Gelegenheit nutzen, um eine Dokumentation zu drehen: „Paarprobleme – modern gelöst“.

      Endlich sehe ich wieder Licht am Ende des Tunnels Dank Ihrer brillanten Arbeit, die eindeutig von Nutzen war. Sie werden es nicht glauben, aber Frau Lamprecht-Zollinger ist ganz angetan von Ihrer akribischen Arbeit und trägt seit neuestem einen chicen Herr-Heinrich-Gedächtnishut mit Edelweiß.
      Diese Lorbeeren haben Sie sich wahrlich verdient. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit. So wird das Almleben mit Sicherheit wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden können … regelrecht und praktisch! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  4. Operetten-Version. Generalprobe.
    (Der Text muss gesungen werden)

    Susie: (Justierung der Stimmlage) Mi mi mi mi mi mi mi
    Männer Chor: (detto) Si si si si si si si
    Männer Chor: Man trifft sich an der Pferdekoppel,
    vergnüglich zum gemischten Doppel.
    Susie: Ach, wenn’s nur so wär,
    allein der Glaube fällt mir schwer.
    Als Freifrau von und zu Lamprecht,
    wird beim Zuschauen mir schon schlecht.
    Männer Chor: Echt? Echt? Echt?
    Susie: Karl-Georg, dieser alte Bock,
    läuft hinterher dem jungen Rock.
    Männer Chor: Dolores schööööön, sie ist ’ne Wucht,
    Grund genug für Eifersucht.
    Susie: Vor lauter Wut … ich könnte platzen,
    dem Biest die Augen gar auskratzen
    mit meinen scharfen Katzentatzen.
    Männer Chor: Das machen nur die Beine von Dolores,
    (jetzt wienerisch) weil nur diese Haxn san wos Wohres.
    Ja, ja, wir Männer
    sind halt echte Kenner.
    Susie: Ein Lumpenpack seid’s und echte Penner!
    Männer Chor: Liebe Susie, mit uns bitte keine Faxen.
    Susie: Ich sing‘, wie der Schnabel mir ist gewachsen.
    Auch kann ich spucken und kann schreien
    Männer Chor: Das werden wir dir nie verzeihen.
    Susie: Begonnen als Komödie
    mutiert es zur Tragödie.
    Männer Chor: Los, los, los, verzehr ’nen Keks. Mit etwas Glück
    kehrt der Zollinger zu dir zurück.
    Susie: Die Sache, sie ist schlecht gelaufen,
    drum werd ich mich nun arg besaufen. (macht einen Leopardinger auf und nimmt einen tiefen Schluck)
    Männer Chor: Geh‘ Susielein, sei doch nicht bled,
    im Drehbuch ganz was andres steht.
    Susie: Des Wahnsinn bin ich knusprig‘ Beute
    und schmeiß die Probe hin für heute.
    Männer Chor: Drei Mal täglich sollst du proben,
    und dabei Herrn Ösi loben.
    Theaterdirektor: Aus! Aus! Aus!
    Was für ein Schwachsinn!
    Das Ensemble ist gefeuert!!!
    Männer Chor: Womöglich war es überteuert?
    Theaterdirektor: HINAUS!!!
    (Der Vorhang … äh … fällt)

    Liebe Frau Mallybeau,
    zum Glück wird die Vorhang-Zufall-Automatik regelmäßig gewartet, damit sie nicht zufällig mal versagt, und so werden wir Zeuge einer vorzüglichen Vorhangsschließung, die wir uns eigentlich schon bei der Stimmlagenjustierung gewünscht hätten …

    Herzliche Grüße zum Wochenende 🙂
    Herr Ösi

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    1. Lieber Herr Ösi!
      Mit Ihrer Glückskeks-Operette ist Ihnen einmal mehr ein absolutes Meisterstück geglückt. Ihre Dialoge sind wie immer unübertroffen und so lag es natürlich nahe, dass sich das Saftschubsenorchester gemeinsam mit den Googlemusikanten Ihres Werkes angenommen haben. Die Proben waren eine einzige Katastrophe.
      Nun ja, Sie wissen ja um die gesanglichen „Qualitäten“ der Damen und Herren aus dem Google-Orchester. Deren Darbietung wird Ihren wunderbaren Reimen freilich nicht gerecht. Doch leider konnten wir so rasch kein geübteres Personal für Ihre Operette auftreiben.
      Nichtsdestotrotz verneigen wir uns mit tosendem Applaus und loben Sie mit dem größten Vergnügen den ganzen Tag.
      Chapeau. Une opérette fabuleuse. Vous êtes un génie.
      Und den Vorhang haben wir hier auf der Almbühne gänzlich abbauen lassen. Es wäre eine Schande, wenn eines Ihrer Werke auch nur ansatzweise dahinter verschwinden würde. Bühne frei:

      Herzliche Grüße
      Mallybeau und die begeisterte Almcrew
      PS.: Die Callas konnten wir leider nicht erreichen. Ich vermute, sie befindet sich auf einem Kurzurlaub in Panama mit ihrem geliebten Hans Moser 🙂

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      1. Merci beaucoup,
        sag ich dazu
        nach Malibu

        Liebe Frau Mallybeau,
        es macht mich stolz zu sehen, wie Ihr grandioser Film meine Dialoge zum Leben erweckt, ihnen Sinn verleiht und sie in neuem Licht erstrahlen lässt.
        Je suis ravi, ich bin entzückt, was Großes ist Ihnen – einmal mehr, nein, sondern wie immer – bravourös geglückt.
        Die Überarbeitung alter Filme mit einer neuen Story könnte Neuproduktionen aus den USA überflüssig werden lassen und somit Hollywood eine Menge Geld ersparen. Ich wittere eine Marktlücke. Das meiste ist ja längst gedreht und wartet nur darauf, aufgefrischt zu werden. So muss Film heute.

        Herzlichst 🙂
        Herr Ösi

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        1. Lieber Herr Ösi!

          Stellen Sie nur nicht Ihr Licht unter den Scheffel. Schließlich habe ich nur Ihre fantastischen Dialoge einem etwas unbeholfenen Orchester eingetrichtert. Sie haben hier mit Ihrer Dichtkunst eindeutig etwas Großartiges geleistet. Nun müssen wir nur noch geeignete Sänger finden.
          Genießen Sie den Sonntag. Frau Lamprecht-Zollinger serviert eine frische Brettljause und einen schmackhaften Leopardinger. Bon Appetit! 🙂

          Herzliche Grüße von der abgekühlten Alm, Gewitter zieht auf, zum Glück haben wir eine Regenschirmgitarre 🙂 I`m singing in the rain …
          Mallybeau

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          1. Sie sagen es … wir müssen nur noch geeignete Sänger finden. Ich suche sie seit langem, leider aber bis jetzt erfolglos. Wenn das so weitergeht, werde ich im nächsten oder übernächsten Video noch selber singen müssen … was ich freilich – sofern machbar – einem jeden ersparen möchte … 🙂

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            1. Oh, das wäre ja herrlich. Ihre Erzählerstimme ist so traumhaft schön, da steht die Singstimme mit Sicherheit in nichts nach. Ich hoffe auf eine Ein-Mann-Oper aus dem Hause Ösi… vielleicht mit Maus-Background-Chor? 🙂

              Gefällt 1 Person

  5. Liebe Mallybeau,
    was für ein schöner Beitrag. Ein spannender, emotional mitreißender und aus dem Leben gegriffener Text und Kommentare die ebenso spannend und interessant sind. Mit einem Lösungsvorschlag halte ich mich zurück. In Liebesdingen neige ich zum Chaos und das haben Sie hier ja bereits.
    Künftig werde ich bei jedem Glückskeks an Frau Bloodpenny denken und dabei hoffen, dass die Maschinen nach dem Unglück ordentlich gereinigt wurden. Von Erdbeer-Glückskeksen nehme ich vorsichtshalber abstand.

    Herzlichst Ihre Mitzi

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    1. Liebe Mitzi!

      Sie haben Recht. Das Chaos ist hier wirklich kaum mehr überschaubar. Doch glücklicherweise haben wir mit diesen alltäglichen Problemen hier allerlei Erfahrung und werden der Lage sicherlich irgendwie Herr oder Kuh werden.
      Mit Lösungsvorschlägen ist Frau Bloodpenny wirklich reichlich eingedeckt, doch ich könnte mir gut vorstellen, dass sie das Schreiben ihrer Memoiren dazu veranlassen könnte, von hier zu verschwinden. Ich dachte da an Sie, liebe Mitzi, als Ghostwriterin….und Glückskekse hätten Sie dann reichlich zu essen 🙂

      Herzliche Grüße und ein glückliches Wochenende
      Mallybeau

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  6. Vielleicht könnte man jemand von der Glückskeksfabrik bestechen, eine Serie Glückskekse zu backen, in denen immer die gleiche Botschaft steht, wie zum Beispiel „Das ist der falsche Mann“ 😊
    Diese Serie müsste an Dolores gelangen….NICHT an andere weibliche Dorfbewohner….
    Herzlich. Priska

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Priska!

      Das ist DIE Idee! Perfekt. Damit wären wirklich alle Probleme gelöst. Schließlich glaubt die naive Dolores alles, was in den Glückskeksen geschrieben steht. Ich werde mich sogleich an die Anfertigung einer Tonne dieser Kekse machen. Vielen Dank für diesen grandiosen Einfall. Ich glaube wir sind gerettet! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau … ich kann mein Glück kaum fassen …

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  7. Ja du liebe Zeit, was isch denn des für a Saumensch! Hat die nix andres zum due als sich in andrer Leudde Ehe eimische? S’gibt wohl no mehr Menner auf dr Welt als dr Zollinger Karle. Am beschde jemand verzehlt ihr Schauergschichta über a angeblich strenge Schwiegermudder, als Abschreckung sozusage. Luder, elendigs…

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Anhora!

      Gell, dem Mädle ghert amol ordentlich d Gosch vrschlaga. Mr mergt, dass die in ihrm Läba no nie äbbes rächts gschafft hot ond sich ganz naiv an da nägschdbeschda Kerle naschmeisst. Des mit dr Schwiegrmuddr isch a subbr Idee. I überleg mr glei mol a baar Schaurgschichta von ma Dracha der ordntlich bruddlt. Die wird no om Gnade winsla. Jetzt soll se erschmol d Kehrwoch macha, na säh mr weidr … 🙂

      Grüßle ausm Gruslkellr
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

      1. So isches halt mit de Neireiche. Sich in d’Geldhaufa von de Eldern neisetza kann jeder. Wer net glernt hot zum Schaffe, den kann mr halt net ernscht nehma, da helfet au die Glüxkeks nix. I hoff, ihr könnetse wieder verscheicha. Soll se doch beim nägschte Kinderfescht Glüxlose verkaufa. Dann hot se was zum due. 😉

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    1. Lieber Meermond!

      Ich lach mich kaputt! Sie sind mit allen Wassern gewaschen. Das versuche ich dem Mädel direkt mal unter die Nase zu reiben. Hoffentlich will sie ihn dann nicht erst recht bei sich aufnehmen 🙂

      Herzliche Grüße an die traumhaft nordischen Strände
      Mallybeau

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  8. Liebe Mallybeau, vielleicht habe ich es geschafft, dass ich in deiner Kommentarflut die Neunzigste bin – doch deine Geschichten sind aber auch immer wonnig und sonnig und pikant – und manche sind vielleicht pikiert, weil es so locker zugeht – aber nicht ich, doch lesen kann ich diese Kommentarbücher nicht immer.
    Ich habe heute Schwerstarbeit geleistet für den Abschluss meiner Balkonarbeiten. Den Fußboden zu wischen und von dem ganzen Baudreck zu befreien, war anstrengend – und das, obwohl alles mit Folie abgeklebt war.
    Dann habe ich für die beiden Balkonbrüstungsteile Metallfolie gekauft – die sieht richtig gut aus. Der Vormieter hatte das Metall mit Silberbronze gestrichen, was die Bleche übel genommen haben und stellenweise die Farbe abgestoßen haben. Jetzt mit der Folie sehen sie richtig schmuck aus.
    Aber das schwerste war die Schlepperei einer Platte von 100 x 147 – genau die Größe eines Balkonverkleidungsfensters. Die Platte ist nur 0,5 cm stark, aber schwer wie Sau. Absolut witterungsbeständig. Ich werde 4 Löcher hineinbohren, kleine Maschinenschrauben durchstecken, hinten mit einer Mutter sichern und dann mit einem Spezialkleber an den Alurahmen festkleben lassen – das muss mein Sohn machen, denn ich würde nie und nimmer so dicht an der Brüstung auf eine Leiter steigen. Das wird bestimmt richtig gut.
    Wenn am Montag die Markise aus dem Wohnzimmer weg ist, kann ich die Platte auf die Erde legen und ausprobieren, wie ich die Bilder anordne.
    Dann noch der Fußboden und dann ist alles schöner als vorher.
    Irgendwie bin ich geschafft – ganz so schindern wie noch vor 15 Jahren kann ich doch nicht mehr.
    Gute Nacht wünsche ich dir!
    Lieben Gruß von Clara

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Clara!

      Nun hast Du ja mal wieder in allerbester Clara-Kreativmanier hier eben einen neuen Blogbeitrag erstellt, der locker bei Dir hätte erscheinen können 🙂
      Unglaublich, was Du schon wieder geleistet hast! Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, wie Dein renovierter Balkon aussieht und ob auch alles so geklappt hat, wie Du es Dir vorstellst. Hoffentlich nimmst Du zum sichern der Platte keine echte Mutter 🙂
      Genieße den Sonntag und erhol Dich gut von den Strapazen. Das hast Du Dir jetzt redlich verdient. Frau Lamprecht-Zollinger serviert Dir ein kühles Alsterwasser … wohl bekomms!

      Liebe Grüße
      Mallybeau

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      1. Danke, du Liebe, für das Alsterwasser und das Mitfühlen. Die Platte wird ja am Alurahmen mit Superkleber befestigt, die Aufhängeschrauben für die Bilder werden hinten mit Muttern gesichert – vor dem Anbringen natürlich – da die Platte nur 5 mm dünn oder dick ist, dennoch ca. 15 bis 20 Kilo wiegt – ich habe sie kaum allein transportieren können.
        Ich sitze nachher gleich wieder auf dem Balkon und lese.
        Mache es gut und genieße das schöne Wetter

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  9. Liebe Mallybeau,
    oha, ein Eifersuchtsdrama auf der sonst so beschaulichen Alm, da ist guter Rat teuer! Das ist aber auch eine verzwickte Geschichte mit diesem Keksfabrikantentöchterchen, Himmel auch!
    Hab ich doch gleich mal meine in Liebesdingen versierte Mimi gefragt, wie sich das so lösen ließe, und sie meinte dazu lapidar: Wenn der Kater, auf den sie einen rechtmäßigen Anspruch hat, auf leisen Sammetpfoten einer anderen Mieze hinterher steigen würde, hätte sie flugs den nächstbesten Streunerle am Bandel und würde ihm heiße Liebesarien ins Öhrchen flüstern, mit grazilen Verrenkungen ihres geschmeidigen schwarz im Mondlicht schillernden Katzenleibes unterstrichen, und schon wäre das vorher so anderweitig verdrehte Katertier rasend vor Eifersucht und schneller wieder an ihrer Seite, als der benutzte Nebenbuhler und die verduzte Fremdkatze nur gucken geschweige denn reagieren könnte! Sprach’s, leckte sich angelegentlich ihre hübschen Pfoten mit seeehr spitzen Krallen und ging süffisant lächelnd ins Schlafgemach!
    Vielleicht ist das die Lösung?
    Wir wünschen gutes Gelingen beim vertrackten Weinbergverhältnis mit lieben Grüßen hinauf auf die Alm,
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Wie herrlich, dass sogar eine Oberhausener Katze einen Lösungsvorschlag einbringt. Diese Version wird Frau Lamprecht-Zollinger sogleich testen und bestellt beim Kostümverleih soeben ein großes Katzenkostüm, um ihren Karl-Georg eifersüchtig zu machen. Bin mal gespannt, ob sie sich auch die Pfoten lecken wird 🙂
      Wir halten Euch auf dem Laufenden und wünschen ein angenehmes Wochenende auf Balkonien.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau 🙂

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      1. Liebe Mallybeau,
        hach, da freut sich Mimi jetzt aber gerade sehr, daß sie behilflich sein konnte! Wir sind auch wirklich gespannt, wie das Liebesdrama sich entwickeln wird, und harren der Dinge, die da kommen, danke, daß ihr uns auf dem laufenden halten werdet!!!
        Das Wochenende war herrlich auf Balkonien, wir wünschen eine gute Nacht und kommt alle gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße hinauf auf die Alm
        Monika und Mimi.

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  10. Wien ist das Mekka der Glückskeks- und Fischkonservenproduktion! 🐟🍘 Wäre ich nicht bereits meiner Prinzessin Heidi zugetan, würde ich meine Rüstung anlegen, meinen weißen Schimmel satteln und die Fabrikantenerbin unter meinen Schirm ins Reihenhaus entführen, um den Frieden am Weinberg wieder herzustellen 😎😊

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    1. Lieber Herr Moser!

      Ich habe es ja schon immer gewusst, dass die Österreicher Kavaliere sind. Wir wissen Ihren Edelmut sehr zu schätzen. Doch Ihre Heidi würde ich auch jeder Glückskeksfabrikerbin vorziehen. Sonst müssten Sie sich stundenlang mit der jungen Dolores über Seidenröcke, Glück und Unglück unterhalten. Da sind die Gespräche mit Herrn Cerny mit Sicherheit abwechslungsreicher 🙂

      Herzliche Grüße in die Fischkonservenfabrik
      Mallybeau
      PS: Gibt es auch Glücksfisch?

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