Kein Anschluss unter diesem Schaf

Mittlerweile ist einige Zeit vergangen, seit unser Tele-Ehepaar Heinzelmann mit den außergewöhnlichen Headsets für reichlich Aufsehen gesorgt hat. Unermüdlich tingelten die zwei Kommunikationspartner durch die Lande und warben für das neue Telefoniergefühl. Und nun kam es, dass sich deren Werbebotschaft bis auf unsere Almwiesen zu den Tieren herumgesprochen hat.
So weit so gut. Nichts dagegen zu sagen. Doch eine besonders gesprächseifrige Schafsherde orderte sogleich eine Wagenladung der flexiblen Telefone und arretierte sie auf den Schafsköpfen. Und dann hatten wir den Salat. Statt eines gemütlichen Blökens hörten wir ein permanentes Klingeln auf den Wiesen. Die Schafe, inbesondere die Heidschnucken hatten einen Heidenspaß, sich gegenseitig anzurufen und die neuesten Schafswitze zu erzählen.
Aber gut, wir wollen schließlich glückliche Tiere auf der Weide sehen und so ließen wir ihnen diese Freude.
Doch bald standen wir einem weiteren Problem gegenüber. Leider kommen auch wir nicht umhin, das ein oder andere Schäfchen auf die Schlachtbank zu führen. Der ortsansässige Metzger kam also mit seinem Schlachtbus angefahren, lud einige Tiere ein, die noch verzweifelt versuchten den Notruf zu erreichen, und fuhr in die Schlachterei. Ein kurzer Aufschrei, ein letzter Klingelton und das Schaf war in handliche Grillsteakportionen zurechtgestutzt. Aber nun folgt das eigentliche Drama. Der Metzger war von den telefonsüchtigen Schafen wohl so angetan und abgelenkt, dass er nur halbherzig seine Arbeit verrichtete. Und so kam es, dass in der Hackfleischmasse Reste von Telefonkabeln landeten, die Schafsschnitzel versehen sind mit Überresten von Telefonwählscheiben und das ein oder andere schmackhafte Rippchen einen halben Hörer beinhaltet. Es soll sogar vorgekommen sein, dass hin und wieder ein Kunde einen seltsamen Klingelton in der Bratpfanne wahrnahm.
Wir rufen daher auf: Seien Sie wachsam beim Verzehr von Wurst und Fleisch. Es könnten Beimischungen von Telefonapparaten voranden sein. Auch wissen wir nicht, ob  Rufnummern versehentlich in einige Wollpullover eingewebt wurden. Und ob sich dies negativ oder sogar positiv auf den menschlichen Körper auswirkt, ist bisher nicht geklärt.
Erfahrungsberichte mit eventuellem Kommunikationsfleisch oder Telefontextilien nehmen wir daher gerne entgegen.
Wir danken für Ihre Mitarbeit! 🙂

Teleschafe
Telefonschafe auf der Alm

 

 

©mauswohn
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53 Gedanken zu “Kein Anschluss unter diesem Schaf

  1. bei nutzung von W-lan
    wäre die große salatwiese ausgeblieben
    also zumindest die kabelsalatwiese
    😀 😀
    achso ne frage am rande
    bzw so am ende
    da man ja hier nich übern rand schreiben darf ^^
    wo schlägt der blitz bei gewitter denn eher ein ?
    in nen normalen wollpulli oder einen
    telekommunikativen ?
    gibts da schon studien ?
    gruß ronny

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    1. Lieber Ronny!

      Ja mit W-Lan wäre uns wirklich einiges erspart geblieben. Aber die Schafe hätten daran vermutlich nur halb so viel Freude gehabt.
      Glücklicherweise hat noch kein Schaf bei einem Blitzeinschlag das Zeitliche gesegnet, so dass hierzu leider noch keinerlei Studien vorliegen. Vielleicht sollten wir ein Testexemplar auf die Weide treiben, um erste Erkenntnisse zu gewinnen. Wir halten unsere Almbesucher auf dem Laufenden 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. lammkotlett bringt sehr viel mehr
        holt´s der metzger selber her
        trifft dein lamm der blitz
        und das is kein witz
        gehts nur als freibank übern tisch
        billiger als jeder fisch
        für den menschlichen verzehr
        taugt es dann nich mehr
        gruß ronny
        ööhm p.s. :
        hat der blitz erst eingeschlagen
        tu ich die bella daran nagen
        😀 🙂 🙂
        gruß bella 🙂

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        1. Liebe Bella!

          Welch vorzügliches Gedicht
          das übers Telefonschaf spricht.
          Blitzgescheit sind wir Dank Hund
          welcher leckt schon hungrig seinen Mund.
          Für diese Zeilen gibts ein feines Lammkotelett
          mit viel Fleisch und Knochen und natürlich Fett 🙂
          Herzliche Grüße aus der Metzgerei und guten Appetit wünscht … klingeling …
          Mallybeau

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    1. Liebe Anke!

      So gesehen ist es eigentlich ganz praktisch. Essen kaufen und Handy erhalten. Da könnte durchaus noch eine gewinnbringende Partnerschaft zwischen Metzgereien und Telekom und Co. zustande kommen. Bei Kühen ist das Telefonieren nicht sehr ausgeprägt, vermutlich sind sie mit ihren Muh-Lauten ganz zufrieden. Aber ich würde einfach mal beim Metzger um die Ecke nachfragen, was er im Angebot hat. Er orientiert sich mit Sicherheit am Wunsch seiner Kunden. Wenn nicht, ich könnte auch frei Haus eine Extra-Portion klingelndes Kuhfleisch liefern. Die Wählscheiben sind besonders delikat 🙂

      Herzliche Grüße und guten Appetit
      Mallybeau

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      1. Ich glaube, an uns beiden kommt der deutsceh Markt bald nicht mehr vorbei! Was wir beide allein in den letzten beiden Wochen durchgeplant haben! 😀
        Ist gut, ich geh beim Metzger fragen.
        udn wenn er nichts hat, dann machen wir den Transportweg auf. Wie ganz früher mit den Karawanen.
        Weil, wenn ich das gestern richtig interprestiert habe, sollen wir bis 2050 auf Null CO2 kommen.
        Ohne uns sidn die mit ihren ehrgeizigen Zielen ganz schön aufgeschmissen …

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        1. Ich habe auch den Eindruck, dass wir das in die Hand nehmen müssen. Ich plane eine Handy-Fleisch-Kette, wo sich Jugendliche mit geringem Taschengeld täglich ein Schnitzel kaufen können und sich auf diese Weise am Ende des Jahres ein chices I-Phone einverleibt haben.
          Eine Karawane als Transportgesellschaft ist eine ausgezeichnete Idee. Wir müssen wirklich auf alles vorbereitet sein. Und wenn das eine Projekt in die Hose geht, haben wir immer noch ein anderes zur Hand … siehe Weinberg … 🙂

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            1. Stimmt. Eine treffliche Analyse.
              Die „Phone-and-Bone“-Schaf-fleischburgerkette eröffnet demnächst ihre erste Filiale in New York. Mal sehen, wie die gegrillten Schafe dort ankommen.
              Ich denke, dass Übernachtungsmöglichkeiten, Raum zum Relaxen und Entspannen auch immer sehr gefragt ist, vielleicht fällt uns da auch noch eine passende Campingidee ein.

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    2. mit kühen is das ganz einfach
      die bimmeln immer
      die hamm die glocken um den hals 🙂
      die brauchen kein handy
      ansonsten ruf mich mal an
      ich könnte dir für 9,99 euro ( monatlich ) ein handy mit vertrag
      beschaffen 🙂
      dann braucht ihr nich bis weihnachten warten
      und nich sooo doll aufpassen beim kauen
      wenn es zwischen den zähnen knirscht
      ob es nich doch ein teil vom neuen handy is 🙂
      gruß ronny

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            1. nee nee nixda warten bis warm wird
              ich lass mir was einfallen um an meine beute zu kommen
              ich bin jack russel terrine
              und wir gehören nunmal nicht zu den “ warterassen “ 🙂 😀

              gruß bella 🙂
              ööhm ich dachte da nich an obst ^^
              bei entgangen 😀 😀
              gruß ronny
              doch jetzt wo du es sagst
              muß ich durchaus zugeben das ich noch nie nen apfel danach hatte 😀 😀 😀
              gruß ronny

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            2. wie viele wir sind ??
              hmmmmm
              also wenn ich mal grob durchzähle
              sind wir zwei
              so circa
              in etwa
              willste details mußte blog lesen
              reicht dir die kurzvorstellung
              denn les hier weiter
              aaaaaalso
              ich bin die bella 🙂
              schreibende
              jack russel terrine
              und dann
              ach weißte was lies doch einfach unsern blog
              da lernste uns am besten kennen 😛
              solltest du kommentieren bei uns bekommste pro comment
              nen knochen
              abrechnung is monatlich
              wenn du pech hast hab ich die vorher alle gefressen
              das is das risiko
              gruß bella 🙂

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  2. Liebe Frau Mallybeau,
    … Grillsteak-Portionen Telefonscheiben mit Fleisch dran gibt es. Gebraten hat man die handelsübliche Handyform, das wäre super. Gibt es auch Telefonscheiben-Grillbesteck? Und was ich noch fragen wollte: Wenn ich morgen grille, können die Telefonscheibenreste mit der Telefonschnur zusammen auf den Grill oder nur getrennt …? Es darf ja alles nicht zu heiss werden.

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Ich sehe schon, dass ich gleich mal in meinem Grillbuch für Telefonschafe nach geeigneten Rezepten suchen muss. Ich hatte völlig vergessen, dass die Grillsaison längst begonnen hat und es wirklich sinnvoll ist, wenn man weiß, wie man mit diesem etwas ungewöhnlichen Fleisch umzugehen hat.
      Ich schlage vor, zunächst die etwas dickeren Wählscheiben langsam anzurösten und später die zarten Kabelschnüre hinzuzugeben. Diese allerdings nur kurz über der Glut garen lassen, da sonst fragmentarische Gesprächsfetzen aus den Kabeln triefen könnten. Ich hoffe, das hilft fürs Erste weiter 🙂

      Herzliche Grüße und gutes Gelingen beim Telefonschafgrillen
      Mallybeau

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      1. Die Zahlen, kann man die Zahlen für Oma groß rösten? Bei den Backformen fehlt mir die Handyform. Gibt es diese Form gratis als Zugabe zum Telefongrillfleisch?

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        1. Grillformen sind glücklicherweise nicht nötig. Der Metzger schneidet Ihnen die Stücke so zurecht, wie Sie es wünschen. Und es behält auch einwandfrei seine Form. Allerdings kann es passieren, dass Hörer, die einer Temperatur über 90 Grad ausgesetzt sind, einen schrillen Piepton von sich geben. Um die Gäste nicht zu vergraulen sollte man also immer darauf achten, dass für korrekte Wärmeregulierung gesorgt ist. Ich empfehle bei einem handelsüblichen Telefonhörer eine Grillzeit von ca. 22 Minuten bei einer Temperatur von exakt 66 Grad.

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          1. Da hätte ich selbst drauf kommen können. Vom langen Telefonieren verbrennt man sich die Ohren, glaube ich. Die Leute reden sich heiß, bis die Ohren qualmen. Der Piepton darf ruhig kratzend krächzend werden. Die schrillen Töne sind nicht laut genug … und ins Telefon schreien, macht noch jeder selbst. Das braucht nicht angegrillt zu werden. Sie haben doch sicherlich verschiedene Telefonscheiben-Schafe auf der Blogalm, nehme ich an

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            1. Wenn sich die Telefonschafe so großer Beliebtheit erfreuen, muss ich mir wirklich überlegen, ob ich eine Zucht selbiger angehen soll. Doch dies wird mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, da es strenge Richtlinien zu beachten gilt, was die Kreuzung von Schafen und Telefonen anbelangt. Bisher haben wir aber noch große Mengen an kommunikativem Grillfleisch vorrätig, das dürfte für diesen Sommer ausreichen. Handys sind im Übrigen völlig grilluntauglich und schmecken äußerst fad. Es ist eindeutig das klassische Schnurtelefon zum Verzehr zu empfehlen.

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            2. Sie könnten ja mit der Anschaffung von Telefonhäuschen beginnen. Da hängt der Hörer runter und die Schafe können schon mal ihre Telefonstimme im geschlossenen Rahmen selbst genießen. Damit jedes Schaf weiß, was er dem Hörer bietet. … Quasi ein Qualitätstest

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            3. Liebe Frau Mallybeau, ich verlasse jetzt meinen Schreibtisch und wünsche Ihnen viel Erfolg mit den Wählscheiben, alles Gute für Sie.

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            4. Ein Telefonhäuschen wäre wirklich keine schlechte Idee. Für jedes Schaf eines. Als kleiner Zuchtstall sozusagen. Und weit im Dorf verteilt, könnten hin und wieder Passanten und die Bevölkerung nach den Tieren sehen und die Arbeit wäre auf mehrere Schultern verteilt.

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  3. Ach deshalb klingelts mir manchmal im Ohr, wenn i Lammspieß ess. I hon denkt, des isch dr Grill, aber jetzt isch nadierlich alles klar. 😉
    Scheenes Bild, so nosdalgisch. Mit solche Telefone bin i ja no aufgwachsa. Aber ohne Schafe. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Gell, die Delefo send schee. I kenn die au no von frieher. Abr Schof han i do au nie gsäha. Naja, i han beim delefoniera halt au nie in da Schbiegl guggt 🙂 I fends jo interessant, dass Du au scho an Lammschbiess hosch klengla hera, i han denkt, des gibts bloß hier. Abr scheinbar isch des wirglich weidr vrbeided als mr denkt. Vielleicht träffet r jo a baar Delefoschäfle uff ra Weide. Na kasch mi ja vo dort aus arufa 🙂

      Grüßle von dr Alb
      Mallybeau … määäh … klingeling

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      1. Bei unserer nägschde Wanderung werd i auf jeden Fall gugga, wie die Schof auf dr Weide ausgstattet sind. Im Sommer gibts dafür gnug Gelegeheit, da simmer in England, und im Norda gibts mehr Schof als Menscha. Wenn do a Telefonschof dabei isch, ruf i di glei an. Raoming-Gebühra sind ja abgschafft, dann koschdeds net so viel.
        Telefonisches Grüßle vom Bodesää-ää-ää!

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  4. Liebe Mallybeau,
    sich diese herzergreifenden Szenen des letzten, vergeblichen Notrufes vorzustellen…schrecklich.
    Das ich dennoch schmunzelnd an ihrem Text hänge, liegt an dem herrlichen Erzähltalent.
    Sollte eines der Schafe versehentlich meine Nummer wählen…ich Kauf die alle dem Metzger ab und Gründe ein Callcenter. 😇

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    1. Liebe Mitzi!

      Ich muss gestehen, dass mir das Schreiben der Notrufzeilen auch nur schwer von der Hand ging. Wo alle Tiere auf der Alm doch immer willkommen sind. Aber die Vorstellung, dass eine klingelnde Schafherde bei Ihnen in einem Auffanglager landet und möglicherweise für Unruhe im Treppenhaus sorgt, bereitet mir Vergnügen. Ja, ich werde vermutlich dem Metzger eine Absage erteilen und Ihnen die Schafe zukommen lassen. Ein Callcenter unter Ihrer Leitung ist brilliant 🙂

      Herzliche Grüße
      Mäh mäh Mallybeau

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        1. Ah, nun sehe ich das Bild. Bei mir ist mal wieder alles zeitverzögert. Ich muss dringend die langen Leitungen putzen. Also diese Gesellen würden doch mit Sicherheit einen wunderbaren Platz in Ihrem Treppenhaus finden, jetzt wo Humphrey, Marylin und Co. abgedampft sind 🙂

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  5. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich habe auch nur auf „gefällt mir“ geklickt, weil ich Sie mag!
    Das Schlachten der Schafe und der Notruf kurz vorm Schlachthof, hat mich tief getroffen. (War ja vielleicht auch Absicht?! 😉
    Ziehen sie die Story noch einmal mit Schweinen und kleinen, süßen, rosa Ferkeln durch, DANN ist es soweit und Heinrich ist Vegetarier! 😉

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich kann Entwarnung geben. Da wir hier doch alle Tierliebhaber sind, habe ich mit den Schafen nochmals gesprochen. Telefonisch versteht sich. Ein äußerst aufschlussreiches Gespräch kann ich gleich vorab sagen.
      Denn dabei stellte sich heraus, dass die Schafe , obwohl geschlachtet, dennoch weiterleben. Dies signalisieren sie durch ein plötzliches Klingeln in Form eines Lammkoteletts. Oder die Hammelkeule gibt die Zeitansage durch. Es hat also den Anschein, dass sich die toten Schafe aus dem Jenseits mittels Telefon ins Diesseits bemerkbar machen können. Und das Beste daran ist, es macht ihnen sichtlich Spaß. Zumal es sich ja auch nur um eine ganz spezielle Herde auf meiner Alm handelt, die sowieso schon immer gemacht hat, was sie wollte. Und das herumstehen auf den Wiesen war den Schafen bereits seit längerer Zeit ein Dorn im Auge, da kam der telefonische Abruf ins Jenseits gerade recht. Sie sehen, es ist also alles halb so schlimm. Und für mich ist es auch tröstlich, wenn ich jederzeit mit meiner Schafherde Kontakt aufnehmen kann. Jetzt frage ich mich gerade, ob das wohl etwas mit den Sprachwürsten von Herrn Ösi zu tun hat!?! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

        1. Unglaublich, worauf Sie alles vorbereitet sind. An so etwas habe ich natürlich nicht gedacht. Ist natürlich eine fabelhafte Idee, wenn man eingrenzen kann, als was man wiederkehren möchte. Ich muss gleich mal überlegen …. 🙂

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  6. Auf der Telefonschafweide wird telefoniert auf dass die Drähte glühen.
    Schaf 4711: Probier ich mal diese Nummer. Kenn‘ ich noch nicht. Acht Acht Acht … und … äh die Sieben, nein, die Acht.
    8 8 8 8 Ring, Ring.
    Schaf 8888: Allo! Allo! Hier die Ach Ach Ach Ach. Was kann ich für sie tun?
    Schaf 4711: Ich hatte die Acht Acht Acht Acht gewählt, nicht die Ach Ach Ach Ach.
    Schaf 8888: Ach so.
    Schaf 4711: Also Wiederhören.
    Schaf 8888: Bleiben sie dran. Sie sind bei der Ersten Schäfischen Witzhotline, Abteilung Fragen zum Allgemeinwissen, gelandet. Heute wegen der Schafskälte mit Hauptgewinn.
    Schaf 4711: Soll das ein Witz sein?
    Schaf 8888: Vodafone Karajan noch gesungen hat, war die Musik viel A) besser B) lauter C) schlechter D) weiß nich.
    Schaf 4711: Vodafon Karajan noch dirigiert hat, müsste es heißen.
    Schaf 8888: TataTata! Richtig!
    Schaf 4711: Ich hab gewonnen, ich hab gewonnen.
    Schaf 8888: Kommen wir zur nächste Frage.
    Schaf 4711: Noch eine?
    Schaf 8888: Wie heißen sie?
    Schaf 4711: Ich bin die Erna.
    Schaf 8888: Also gut, Erna, O2 …
    Schaf 4711: O2? … O2? … O2 fröhliche?
    Schaf 8888: TataTata! Wieder richtig!
    Schaf 4711: Gewonnen, gewonnen.
    Schaf 8888: Liebe Erna, sie haben 2 Richtige und ich wünsche ihnen noch einen schönen Tach. Auf Wiederhören.
    Schaf 4711: Und mein Hauptgewinn?
    Schaf 8888: Ach ja. Ihren Gewinn erfahren sie unter der 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0. Tach’chen.
    Piep. Piep.
    Schaf 4711: Hört sich an wie ein Countdown. Na dann mal los.
    9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Ring. Ring.
    Nummer 9876543210: Gewinn-Hotline, was kann ich für sie tun?
    Schaf 4711: Ich bin die Erna und habe gerade …
    Nummer 9876543210: … gewonnen, nehme ich an. Ihre Nummer ist „Schaf 4711“. Steht so auf dem Display. Ist das richtig?
    Schaf 4711: Ganz genau. Ich freu‘ mich auf meinen Hauptgewinn.
    Nummer 9876543210: Okay, liebe Erna, Bleiben sie wo sie sind. Der Metzger ist schon unterwegs …

    Liebe Frau Mallybeau,
    alle jene, die dachten, die Heinzelmännchen mit ihren Telefonköpfen wären nicht zu toppen, haben Sie einmal mehr eines Besseren belehrt. Großartig!, wenngleich die Metzgersequenz nicht allzu artig. Sehr reizend ist übrigens auch das Foto. Die Telefonkabel sind – wie ich annehme – aus reinster Schurwolle …

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende ohne Schafskälte 🙂
    Herr Ösi

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    1. Ein Kichern, Blöken und Klingeln tönt von der Weide. Die Schafe haben ihre Freude und erzählen sich munter Schafswitze, während Spaßvogel Erna Gefallen daran findet, ihre Kollegen mit 4711 echt kölnisch Wasser einzusprühen.
      Das reicht! Nun hat Herr Schrödinger die Faxen dicke, stapft durch das hohe Gras, dreht den Strom ab und für einen Moment ist Ruhe im Schacht. Er baut sich vor den verdutzen Schafen auf und spricht mit ernster Stimme:
      „Ihr seid mir solche Pappenheimer. Ich habe ja nichts gegen eure Blödeleien einzuwenden, aber wir haben ein gewichtiges Problem zu besprechen. Herr Ösi sprach die Schafskälte an…“
      Erna: „Also wir sind gegen die Schafskälte mit unserem Kabelfell aus reinster Schurwolle bestens gewappnet.“
      Herr Schrödinger: „Das ist mir bekannt. Aber wenn die Schafskälte hereinbricht frieren leider nicht nur die Schafe. Auch die Menschen und andere Tiere.“
      Erna: „Echt?“
      Schaf 2: „Wirklich?“
      Schaf 3: „Kaum zu glauben.“
      Herr Schrödinger: „Das ist eine ernste Sache. Ich habe im Pferdestall noch einige warme Decken entdeckt, die werden uns auf der Alm sicherlich vor dem Kälteeinbruch schützen. Aber habt ihr schonmal an die Mäuse gedacht?“
      Erna: „Hä? Die Mäuse?“
      Herr Schrödinger: „Genau, die Mäuse. Präzise gesagt, die Mäuse von Herrn Ösi. Didi und sein werter Kumpel. Die haben nur ein dünnes Mäusefell und frieren bei der Schafskälte schrecklich. Wenngleich der Ösiblog natürlich immer gut geheizt ist, dringt diese wiederliche Kälte doch immer wieder durch eine Ritze und verursacht Unwohlsein. Und die Kleinen bekommen es immer am meisten zu spüren.“
      Erna (nickt mitfühlend mit dem Telefonkopf): „Stimmt.“
      Schaf 2: „Wie Recht Sie haben.“
      Schaf 3: „Eigentlich müsste es dann Mäusekälte heißen.“
      Herr Schrödinger: „Wie dem auch sei. Nun ist Eile geboten. Ich würde euch herzlich bitten, dass mir jeder von seinem dicken Telefonkabelfell ein wenig zur Verfügung stellt, dann werde ich hurtig zwei wohlig warme Mäusepullis anfertigen und Didi und Co. zukommen lassen.“
      Erna: „Na klar, machen wir sofort. Wir als Schafe stehen bei der Schafskälte schließlich in der Verantwortung und können es nicht zulassen, dass andere unter unserer Kälte leiden.“

      Zustimmung macht sich breit und sogleich zwackt jedes Schaf artig ein paar Meter Schurwollekabel am Körper ab und übereicht es Herrn Schrödinger. Dieser hat sich anschließend in einem Schnellkurs „Mauspullover aus Kommunikationswolle richtig gestrickt“ kundig gemacht und hat soeben zwei Pullover mit chicen orangefarbenen Spitzkrägelchen für Didi und seinen Freund angefertigt. Passend dazu noch eine wärmende Tele-Mütze, dann kann die Schafskälte auch für die Mäuse kommen:

      Lieber Herr Ösi!
      Die Mauspullover werden per Express versendet. Am Montag wird es an Ihrer Haustüre klingeln und ein freudestrahlender Postbote wird Ihnen ein Päckchen überreichen. Ich hoffe, dass die Mäuse mit den Textilien (natürlich ethisch unbedenklich hergestellt) zufrieden sind und sich nun im Ösiblog per Telefon den ein oder anderen Mäusewitz erzählen können.
      Wir wünschen auch Ihnen und Ihrer Crew ein wunderschönes entspanntes Wochenende mit vielen Witzen und ohne Kälte 🙂
      Herzliche Grüße
      Mallybeau und die klingelden Schafherde … tuuut … tuuut

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      1. Liebe Frau Mallybeau,
        da wir stündlich einen Wettereinbruch mit Tiefsttemperaturen um die -20°C erwarten, hat die Spedition trotz sonntäglichem LKW-Fahrverbot die beiden Mauspullover bereits heute angeliefert. Didi und sein Kumpel bedanken sich herzlich für das schicke Outfit. Noch ist es ziemlich heiß draußen, trotzdem haben es sich die beiden nicht nehmen lassen, die neuen Winterklamotten überzustülpen. Was mich bloß nervt, ist diese permanente und wahllose Herumtelefoniererei der Mäuse. Am Montag werde ich ihnen den Vertrag bei der Telekom kündigen … Entschuldigen Sie, es läutet schon wieder in der Redaktion … 🙂

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    1. Liebe Priska!

      Eine fantastische Idee! Man stelle sich vor, man findet als Gast auf einer großen Gartenparty mit mehreren hundert Gästen sein leckeres Steak nicht mehr und geht am Ende des Tages mit leerem Magen nach Hause. Da bietet es sich wirklich an, beim Grillmeister das Fleisch gleich mit Rufnummer zu bestellen. Da kann man dann im wahrsten Sinne des Wortes von einer Hot-Line sprechen.
      Eine perfekte Logistik, die zu keinerlei Verwirrungen mehr führt. Wirklich hervorragend. Wir werden diesen Vorschlag umgehend an unser Grillteam weiterleiten. Vielen Dank! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

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