Aufruhr im Wahlkampf

Nachdem hier kürzlich bei den Streitereien mit Herrn Zollinger und Frau Lamprecht um die Nutzung eines Weinberges zahlreiche Vorschläge zur Weiterführung des Projektes eingegangen sind, hätten wir gerne die großartigen Ideen der Leserschaft umgesetzt. Aber wie so oft, kommt es meistens anders als man denkt …

Die heiße Phase des Wahlkampfes zum hart umstrittenen Thema „Sinnvolle Weinanbaugebietsnutzung“ hat begonnen.
Gastwirt Karl-Georg Zollinger und Weinkönigin Susie Lamprecht liefern sich ein erbittertes Gefecht und buhlen um die Gunst der Wählerschaft. Die werte Frau Lamprecht setzt gekonnt ihre weiblichen Reize ein, während Herr Zollinger mit dem Argument „Tourismusboom“ punkten kann.
So wartet hier jeder gespannt, wer wohl das Rennen machen wird, als plötzlich ein dritter Kanditat in den Ring steigt und seinen Nutzungsplan für das Weinanbaugebiet vorstellt.
Friedhelm-Johnny von Merzbach heißt der Überraschungsmann, der kein geringerer ist als der Käufer der sündhaft teuren Leopardingerweinflasche. Ein wenig irritiert wird der Neuankömmling, oder wie wir Schwaben sagen „dr Reigschmeggte“, begutachtet und misstrauisch keine Sekunde aus den Augen gelassen. Denn der arrogante Milliardär und Hobby-Punktesammler, der mit seinen Paypal-Sammelpunkten ein Vermögen verdiente, will nun die Sache auf den Punkt bringen und an dem Weinhang eine große Fabrik aus dem Boden stampfen, in der mit hochentwickelten Maschinen der unerschwinglich teure Leopardingerwein produziert und an exklusive Gäste aus aller Welt verkauft werden soll.
Verdutzte Gesichter aller Orten. Damit hatte niemand gerechnet. War man doch von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Zollinger und Lamprecht ausgegangen.
Sogleich verweigerte der sonst so gastfreundliche Herr Zollinger dem Milliardär eine Unterkunft in seiner Pension. Auch die übrigen Almbewohner spürten, dass der Neuankömmling nur den harmonischen Dorffrieden stören wollte und verriegelten ihre Häuser. Doch mit allen Wassern gewaschen packte der arrogante Herr von Merzbach sein hochmodernes Designercampingzelt und übernachtete auf einem Acker im Tal. Dort öffnete er siegessicher die sagenumwobene Flasche Leopardinger, die er bisher sorgsam an einem geheimen Ort verwahrt hatte. Langsam gluckerte der teure Tropfen in einen schweren Humpen, als unvermutet ein Brüllen das Zelt erfüllte. Und wie aus dem Nichts entfleuchte der Geist der Leopardin Erna aus der Flasche, wirbelte behende durch die Lüfte, fletschte die Zähne … und ein markerschütternder Schrei hallte durch die Nacht.
Herr Zollinger sattelte ohne zu zögern sein eurasisches Känguru-Pferd und ritt dem lärmenden Gast entgegen. Doch als er das Zelt erreichte, bot sich ihm ein Anblick des Grauens. Der gefräßige Geist Ernas hatte nur noch ein fein säuberlich abgenagtes Skelett des Milliardärs übrig gelassen.

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Karl-Georg Zollinger kniet neben den Überresten des abgenagten Milliardärs Merzbach.

Die Kunde dieses unglaublichen Ereignisses machte sogleich die Runde im Dorf, das mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Das Entsetzen war groß, die Dorfbewohner realisierten, dass sie doch ein wenig zu herzlos gehandelt hatten und organisierten eine wunderschöne Trauerfeier, gesponsert von Paypal.
Auch der werte Herr Zollinger und die gute Frau Lamprecht kamen zur Besinnung und trafen sich zu einem aussöhnenden Gespräch bei einer Flasche Rotwein. Und das frisch gekelterte Getränk schmeckte gar so süß, dass sich die zwei ehemaligen Kontrahenten ineinander verliebten und sich bei Sonnenuntergang an den Ausläufern des Weinberges in den Armen lagen.
Romantischer und friedvoller hätte diese Geschichte wohl kaum enden können, bewirtschaftet die Familie Zollinger-Lamprecht seit geraumer Zeit doch nun den Weinberg gemeinsam, dessen guter Jahrgang Touristen aus aller Welt anzieht, regelmäßig eine neue Weinkönigin gekürt wird und sogar die leer getrunkene Flasche Leopardinger einen Ehrenplatz im ortsansässigen Museum für Heimatkunde erhalten hat. Eine Punktlandung könnte man sagen.

Punkt!

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Susie Lamprecht-Zollinger und Karl-Georg Zollinger nach überstandenem Wahlkampf, am Weinberg liegend (Schnappschuss aus dem Familienalbum)

 

Und wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Urlaubstage gerne in heimeliger Umgebung verbringen, kulinarische Köstlichkeiten aus biologischem Anbau nicht verschmähen und das Ehepaar Lamprecht-Zollinger persönlich kennen lernen möchten, besuchen Sie uns auf der Alm! An illustren Gästen aus aller Welt wird es nicht fehlen. Durst und Langeweile werden hier mit Sicherheit nicht aufkommen. Wir wünschen einen traumhaften Sommer! 🙂

©mauswohn
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124 Gedanken zu “Aufruhr im Wahlkampf

    1. Lieber Bodyguard!

      Wunderbar. Frau Zollinger-Lamprecht rückt bereits ihre Kittelschürze gerade, zieht den Lippenstift nach und deckt den Tisch mit erlesenen regionalen Spezialitäten … und natürlich auch mit reichlich frischem Wein. Es gibt noch ein Zimmer mit Blick direkt auf den Weinberg oder eines mit Blick auf die Grabstätte des unglücklichen Herrn Merzbach. Noch kann man wählen … 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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        1. Ich denke das lässt sich machen. Solange niemand die Wirtin anbaggert und den Zorn des streitsüchtigen Herrn Zollinger auf sich zieht, dürfte alles seinen gewohnten Gang gehen… und ein Seelenbeauftragter bekommt hier immer ein Plätzchen.

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          1. ein Bodyguard baggert nicht … er wird höchstens angebaggert … da muss sich herr Zollinger nicht sorgen …

            außerdem geht es mir ja … im falle eines falles … um den wiedereintritt in die säuferelite des landes … und weniger … um zwischenmenschliches …

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            1. Davon gehe ich aus. Ich habe nur sicherheitshalber darauf hingewiesen, da bereits einige männliche Gäste der Wirtin schöne Augen gemacht haben. Und Herr Zollinger hat nicht wirklich erfreut darauf reagiert und die Herren hochkant hinausbefördert. Mit diesem Mann ist nicht gut Trauben essen 🙂

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            2. erstens …bin ich wohlerzogen und weiß … wie man(n) sich als gast zu benehmen hat …

              zweitens … mache ich mir um meine körperliche unversehrtheit die wenigsten sorgen … da es in meiner gewichtsklasse an natürlichen feinden mangelt … die eine ernsthafte bedrohung darstellen würden …

              an frau wirtin muss aber wirklich etwas faszinierendes sein … wenn so mancher gast dafür mehr als ein AUGE riskiert hat … grübel

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            3. Freilich. Ich bitte, das nicht misszuverstehen. Dies sollte lediglich eine kleine Warnung an alle Gäste sein, da bereits Beschwerden vom Tourismusbüro eingetrudelt sind. Wir hätten unsere Gäste angeblich zu wenig auf die Gefahren hingewiesen. Denn die Krankenkassen zahlen bisher noch nicht die von Herrn Zollinger verursachten Knochenbrüche . Und so mancher Gast sieht sich da ungeahnten Ausgaben gegenüber. Alles reine Vorsichtsmaßnahme 🙂

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            4. Oh, das ist ja reizend. Einen Bodyguard könnte Herr Zollinger bei all dem Unmut den er sich von allen Seiten zugezogen hat wirklich gut gebrauchen. Dafür tritt er mit Sicherheit auch gerne seine VIP-Suite ab, die sonst nur für ganz außergewöhnliche Gäste reserviert ist. Er nimmt dankend an und schenkt schonmal ein Gläschen seines besten Jahrgangs ein …

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  1. Ich bin ja nur froh, dass sich sich friedlich einigten, auf der Alm!
    Hier bei uns in Mülheim klappte so was am Wochenende nicht. Da prügelten am Ende zwei übergroße Familien mit in Summe 80 Holzköpfen aufeinander ein.
    Glaube auch nicht, dass die zum Schluss gemeinsam im Weinberg lagen …
    Allein in Ermangelung eines Weinbergs. 🙂

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    1. Liebe Anke!

      80 Holzköpfe klingt wahrlich nicht nach Harmonie und Eintracht. Sollte der Weinberg letztlich der Auslöser für den guten Ausgang allen Geschehens gewesen sein, empfehle ich die Anhäufung einiger Tonnen Erde im Ortskern von Mühlheim. Dieser neue Weinberg sorgt vielleicht anfangs für Irritationen. Aber am Ende kann man sich dann immerhin erschöpft an den Hang lehnen und einige Trauben genießen. 🙂

      Herzliche Grüße
      Holzkopf Mallybeau

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      1. Eine fantastische städtebauliche Idee!
        Viel besser als urban-gardening, wo Städter Müllbeutel mit Erde und Flora füllen und neben der Bushaltestelle fallen lassen. Unter uns: Mir ist das ja suspekt. Frisch vertropft schaut alles gut aus. Lass mal regnen, dann verdünnisieren sich Beutelerde und Buschwerk in die Kanalisation ….
        Das mit dem Weinberg in der City gefällt mir! ❤

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        1. Nanu, von diesen Beuteln habe ich noch gar nichts gehört. Da sieht mans mal wieder, wie wir hier hinterm Mond leben. Vermutlich wollten auch die Einwohner Roms dieser urbanen Gardening-Idee frönen und haben hierbei ihre Müllbeutel mit der Erde verwechselt. Eine richtige Anleitung scheint also absolut notwendig. Ich werde umgehend ein paar Weinberg-Installationsexperten nach Mülheim senden. Dann kann das Projekt starten. Nicht, dass am Ende aus Mühlheim noch Müllheim wird 🙂

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  2. Ach, welch romantisches Happy End… ❤ wie von Hollywood ersponnen! Ich sehe direkt schon John Wayne in der Hauptrolle vor mir 🚬👢 Ein Urlaub wäre denkbar, wenn es im Wellness Bereich keine Sauna gibt, sondern ein Kühlhaus 😅

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    1. Lieber Herr Moser!

      Über eine Verfilmung habe ich auch schon nachgedacht. Aber John Wayne in der Hauptrolle? Ist das nicht etwas weit hergeholt? Fehlt nur noch Sophia Loren als Susie Lamprecht. Das wäre ein Paar 🙂
      Und das Kühlhaus haben wir sicherheitshalber um einen Anbau erweitert. Die nahende Klimakatastrophe hat uns zu denken gegeben. Für Abkühlung ist also gesorgt …

      Herzliche Grüße
      Mallybeau
      PS.: Ansonsten hätten wir noch die Alm-Urlaubs-App im Angebot, dann ersparen Sie sich die Reise im brütend heißen Automobil.

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    1. Liebe Priska!

      So ist es. Um genau zu sein, ein Happy-End und eine Milliardärshaut. Aber die Überbleibsel des werten Milliardärs kamen einer Gänsehaut optisch doch sehr nahe. Leider hat sich noch kein Schauspieler für den Part des Herrn Merzbach gemeldet, so dass wir mit einer Romanzenverfilmung noch warten müssen. Ist mir unbegreiflich, dass niemand diese Rolle übernehmen möchte 🙂

      Herzliche Grüße aus der Weinstube
      Mallybeau

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  3. Des klingt vielversprechend, da könnt mr Urlaub mache! Aber no viel mehr däts mi interessiera, wie man mit Paypal Sammelpunkde Milliardär werda kann. I hon doch au Paypal, aber mir hot no nie jemand an Punkt dafür gäba. Bin i bschissa worda oder moinsch du Paybäck? Am beschda i fahr bald mol na in die Weinberg. Vielleicht gibts Museum Aufschluss, wie der Ma reich worda isch. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      I lach mi he. Jetzt merg is au. Ha glar han i Paybägg gmoint. I kenn mi mit dem Zeigs halt et aus ond hans gladd vrwäxlt. Abr wie der Kerle da so reich gworda isch, dät mi nadierlich au intressiera. Bled, dass r scho he isch. Abr n Museumsbesuch isch a gude Idee. I werd glei mol rescherschiera ond richt Dir scho mol a gmietlichs Zimmerle na. Willsch Linsa mit Schbätzle zom Essa? 🙂

      Grüßle von dr Alb
      Mallybeau

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      1. So, dann bin i beruigt. I hon scho denkt, mir wär was nausganga und i bin womeglich Millionärin und merks net! 😉
        Dankschee für die Reserwierung im Museum, bloß für Linse mit Schbätzle isch mirs z’hoiß heit. Aber a Viertele Weißa dät i gern nemma! Am beschde mir drinket zamma ois. Zum Wohlsein! 🙂

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            1. Koi Problem! I bin grad mit meiner oigena Kehrwoch ferdig, i bring de Besa glei mit. Und mir fanget au glei a damit: ersch die Arbeit, dann das Vergniega! Danach hockemer na, esset Eis und drinket s’Viertele. 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Das beruhigt unseren Herrn Zollinger sehr. Mittlerweile legt er sich fast mit jedem Gast an, weil er Angst um seine Gattin hat. Diese Eifersucht nimmt wirklich krankhafte Züge an. Da ist es gut zu wissen, dass der Hund schonmal nicht zu den Konkurrenten zu zählen ist 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Sie bringen es auf den Punkt. Dies scheint mir auch der entscheidende Hinweis und die Moral von der Geschichte zu sein. Ich werde sogleich eine Petition zur Einstampfung sämtlicher Punkte ins Leben rufen , Punkt! 🙂

      Herzliche Grüße an den See
      Mallybeau … ohne Punkte auf der Tastatur wird das ein ganz neues Schreiberlebnis …

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    2. ööhmmmm
      D A S !
      is so nich ganz richtig ^^
      das ronnyherrchen sammelt die dingers auch
      und aller halbe jahre hat er denn genug
      von den pünktchen
      das die für ne flasche scotch reichen 🙂
      diese kauft er dann
      und ne “ MOODS “
      und dann sitzen wir
      also das ronnyherrchen mit seinem glas in der einen hand
      und der moods in der andern
      und mich aufm schoß am lagerfeuer
      und lassen den tag enden
      manchmal nimmt er denn auch beides in eine hand
      ( groß genug sind die dinger ja )
      und krault mir mit der freien hand den brustkorb 🙂
      also alles in allem garnich so schlecht die
      pünktchen 🙂
      ( er krault mich aber auch ohne scotch 🙂 )
      gruß bella 🙂

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          1. Das mit dem Pal und dem Back habe ich sowieso verwechselt. Ich hatte natürlich Payback gemeint. Da ich das Zeug aber nicht sammle, kenne ich mich damit kein bißchen aus und habe es dann ausversehen vertauscht. Also ein kuhverursachtes Schlamassel 🙂

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            1. haHAAAAAA 🙂
              na das riecht mir doch schonwieder nach freispruch für meine eine 😀 😀
              wie auch im gerippefall 😀 😀
              ZWEIMAL unschuldich in EINEM mallybeaublog
              na ich denk das können wir auch als weltsensation nehmen 🙂
              WÄRTER !!!!
              holen se den schlüssel !
              schluß mit arrestmode für unschuldige bella´s 😀 😀 😀
              gruß bella 🙂

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            2. Oh, natürlich. Umgehend wird die liebe Bella auf die große Almwiese entlassen. Hier wird niemand eingesperrt. Das wär ja nochmal schöner. Dafür gibts noch einen extra Knochen gratis 🙂

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  4. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    es gibt so einen Spruch, dass man seine Schweine am Gang erkennt. Oder so ähnlich.
    Da hier überhaupt keine Schweine mitgespielt haben, und es auch nichts mit Pappenheimern zu tun hat, muss meine Assoziation eine andere Ursache – einen anderen Auslöser haben.
    Geimeinsam können wir uns eventuell an die Sache heranarbeiten?!

    Der Herr Karl-Georg Zollinger, war der früher mal Schauspieler?
    Hat er vielleicht mal in einem Film mitgespielt?
    Einem Western?
    Hat er da eventuell den John Wayne gespielt?
    Dann weiß ich viellleicht jetzt schon, woher der Wind weht! – Aus Richtung Westen!

    Und außerdem hat mal jemand, den ich jetzt und hier nicht in die Pfanne hauen will, gesagt, dass ihre Chefin einen Gang wie John Wayne hat. Den Wayne erkennt man am Gang, auch wenn das Gesicht (oder der Hut) noch gar nicht im Bild ist. John Waynes Gang ist wie ein Fingerabdruck – einmalig. Also nicht „einmalig“ in Sinne von wunderbar, sondern selten.
    Ich weiß auch nicht, ob das ein Kompliment für eine junge Frau ist, wenn jemand sagt, dass ihr Gang wie der Gang von John Wayne ist.
    Ist ja auch egal, kann ja nicht stimmen! Wenn der Gang von John Wayne unverwechselbar einmalig ist, kann die Chefin ja gar nicht so gehen, auch wenn sie sich mit ähnlicher Härte wie Wayne durchsetzt – oder durchzusetzen versucht.

    Da Sie ja von Susie Lamprecht-Zollingers Reizen gesprochen haben, vermute ich, hat die nicht einen Gang wie John Wayne – hat sie aber echt Glück gehabt!
    ….. obwohl ihr Mann,. der Karl-Georg Zollinger, sieht ja beinahe auch aus wie John Wayne. Der könnte ihn im Film echt vertreten. meine ich….

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Dass der werte Herr Zollinger einem gewissen John Wayne aus Hollywood ähnlich sieht, bekommt er in letzter Zeit öfter zu hören. Doch hier kann es sich nur um einen Doppelgänger handeln. Also nicht in Hollywood. Nicht, dass Herr Zollinger Schauspieler wäre. Nein, nein, er geht voll und ganz im Wahlkampf und Weinpantschen auf. Aber dass er diesem Wayne ähnlich sehen soll, kann er nicht nachvollziehen. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass er keinen Fernseher hat und sich vehement weigert auch nur einen einzigen Film, ob Dokumentation, Nachrichten oder Komödie, zu schauen. Herr Zollinger lebt knallhart nach der Maxime „In vino veritas“ und trinkt deshalb täglich drei Flaschen Wein. So meint er, hat er die Weisheit zwar nicht mit Löffeln gefressen aber in Schlucken getrunken.
      Ich komme vom Thema ab.
      Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Der Gang eines Menschen oder eines Tieres ist wie ein Fingerabdruck. Meines Erachtens noch viel mehr. Denn wird der trantütige Gang einer Almkuh mit dem unverwechselbaren Gang eines Cary Grant oder John Wayne verglichen, steht zweifelsfrei fest, wer wer ist. Fingerabdrücke hingegen sind lediglich für Experten eindeutig zu unterscheiden und auch nur mit einer Lupe und ausreichend Farbe auf den Fingerkuppen zu enträtseln.
      Frau Lamprecht-Zollinger wird, wenn wir schon bei Verwechslungen sind, des Öfteren mit Sophia Loren verwechselt. Noch so ein Hollywood-Sternchen. Uns ist unbegreiflich, woher diese offensichtliche Ähnlichkeit stammt. Mögliche Vorfahren in Amerika? Oder sind Herr Wayne und Frau Loren ausgewandert und auf der Alm gelandet, um dem Hollywoodtrubel zu entkommen und geben sich nun als harmlose Weinbauern aus?
      Welch ein Chaos. Hier sind noch so viele ungeklärte Fragen zu beantworten. Das können wir nur gemeinsam lösen. Ich bin absolut überfordert. Vielleicht sollte ich versuchen, wie ein Western-Held zu denken. Möglicherweise offenbaren sich dann einige Lösungen … also erstmal Füße hochlegen und in den Sternenhimmel blicken, während das Lagerfeuer brennt …

      Herzliche Grüße
      Mallybeau Wayne 🙂
      … wo hab ich nur mein Pferd angebunden?

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      1. vor der kneipe frau mallybeau
        vor der kneipe 🙂
        wie üblich
        nur gut das der gaul den heimweg schon auswendig kennt
        😀 muahahaha 😀 muahahaha 😀
        gruß ronny
        p.s. :
        ich bin groß genug und alt genug
        um zugeben zu können :
        das auch ich mich einstweilen auf bella´s
        fähigkeiten dahingehend verlasse
        obwohl se keen gaul is 🙂 😀
        und was soll ich sagen
        bisher sind wir immer angekommen
        manchmal dauerts halt 😀
        aber hee irgendwas is ja immer 🙂 😀 🙂

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  5. Ach liebe Mallybeau, ich traue mich ja kaum, jetzt als zwölfundsiebzigten Kommentar aufzutauchen, da du ja schon so unendlich viel Liebe, Buchstaben, Geist und sonstwas in die Beantwortung aller anderen Kommentare gesteckt hast. Ich will dir doch nicht immer Arbeit bereiten, sondern meist nur Freude.
    Dein Artikel liest sich wie ein Krimi, ein Liebesroman und ein Wahlkampfspot von SPDCDUCSUFDP gemeinsam, zum Glück konnte ich die anderen nicht darin entdecken.
    Lasse es dir gut gehen, hier ist es heute mindestens 10 Grad kühler als gestern – himmlisch!
    Beste nichttranspirierende Grüße von Clara

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    1. Liebe Clara!

      Du bereitest mir doch niemals Mühe. Ganz im Gegenteil. Deine Kommentare sind jedes Mal höchst amüsant und erfrischend, genau wie das Wetter, das sich wenigstens kurzzeitig etwas abgekühlt hat. Mittlerweile hat die Hitze hier aber schon wieder die Oberhand gewonnen und die Familie Lamprecht-Zollinger kommt kaum noch mit dem Weinausschank hinterher. Für Dich steht schon ein lila Humpen bereit, gemütlich im Schatten neben einem großen Rhododendronbusch. Prosit 🙂

      Liebe Grüße aus dem Weinberg
      Mallybeau

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      1. He hallo, hast du mich schon entdeckt? Das mit dem Schatten und dem Bierhumpen und dem Überhaupt hatte ich noch nicht richtig zu Ende gelesen, da saß ich schon auf meinem Hexen- nein, Clarabesen. Als ich von oben den Landeplatz anvisierte, war sonnenklar, dass das nur neben dem lila Rhododendronbusch sein konnte. – Alles nette Leute bei dir – ist ja aber auch kein Wunder.
        Schade, dass die Weintrauben noch nicht so weit sind – aber per Besen ist es ja nicht weit zu dir.
        Hier ist es momentan seeeeeeeeeehr angenehm von der Temperatur her.
        Liebe Beton- oder Putz-Klecker-Grüße zu dir

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        1. Hex , hex, das ging ja flott. Ich habe mich schon gewundert, wer hier über uns seine Kreise dreht. Adler, Amsel und Meise konnten es nicht sein, die tragen schließlich kein lila Federkleid. Zum Glück haben wir reichlich eingestampfte Trauben, die nun verköstigt werden können, bis die anderen reif sind. Auch ein Eis ist selbstverständlich zu haben… und schneckenfreier Salat 🙂

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          1. Eis bitte zweimal – eins für meinen Besen und eins für mich. Den vergorenen Traubensaft bevorzuge ich leider gar nicht – weiter oben war die Rede von einem Bierglas. Dabei möchte ich bleiben!
            Tja, so ist das mit mir – manchmal kann ich schnell sein!
            Schön hier!!!! Und dich habe ich gleich erkannt, weil du dich ja doch schon mal ab und zu zu erkennen gegeben hast.

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            1. Kommt sofort. Ein eisfressender Besen ist mir auch noch nicht untergekommen. Wirklich ein toller Gefährte. Das Alsterwasser wird von der werten Frau Lamprecht serviert, während ich mir wieder ein anderes Redbubble-Shirt überziehe, um bei den Almgästen unauffällig Werbung zu machen 🙂

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            2. Die Gäste sollen mal zuschlagen bei deinen Produkten – du hast es verdient. Ich hoffe, es sind etwas jüngere „Mumien“ als ich unter deinen Gästen. –
              Mit meinem Auto habe ich schon immer gesprochen, mit meinem Besen auch und dann bekommt er nach einer solchen Fahrt oder Flug auch ein Eis.

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            3. Bis jetzt bist Du mein einziger Käufer. Aber das braucht ja auch Zeit, bis sich so etwas herumspricht….
              Haben Dir Auto und Besen auch immer geantwortet oder artet es mehr ins Selbstgespräche aus? Hat der Besen auch einen Namen?

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            4. Der Besen heißt „ClaraWupp“, mein letztes oder jetziges Auto heißt Leon. Natürlich antworten die mir, aber das bleibt unter uns. Sonst muss ich noch die Jacke mit den hinten verschnürten Ärmeln anziehen.

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            5. Was für ein herrlicher Name. Ich will auch einen Mallywupp 🙂
              Die Jacke mit den hinten verschnürten Ärmeln könnte ich ja in mein Sortiment aufnehmen und mit extravaganten Designs versehen …

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            6. Ich widerspreche dir selten – aber das wäre eine Arbeit, die sich weder lohnt noch gut bezahlt wird. Meist holt die „öffentliche Hand“ die Leute in ihre Anstalten.
              Und den Abgeholten wäre es sch…egal, womit sie gefesselt und geholt werden.
              Arbeite lieber an der lila Kollektion.

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            7. Auf keinen Fall zu bunt – eben das, was eine reife Dame noch tragen kann. Zwei Shirts habe ich ja schon in lila – wenn auch nicht von dir.
              Habe ich schon gefragt, ob es die Einzel-Uta mit lila Hintergrund auch als Shirt gibt? Die meinige würde es sicher nicht tragen, aber ich.
              Das wäre z.B. ein tolles Motiv.

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            8. Ja, gibt es. Es gibt jedes meiner Motive auf allen Produkten. Das kannst Du prima in der Gesamtübersicht sehen, wenn Du beispielsweise die Uta-Tasse anklickst und dann in der Symbolleiste darunter „54-weitere Produkte“ anklickst. Dann erscheint eine wunderbare Übersicht. Hast Du wahrscheinlich schon längst gesehen. Auf jeden Fall ist das Sortiment reichlich 🙂

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            9. So ein Link ist ja eine ellenlange Sache, wie ich mich heute bei dem Motiv als Bild überzeugen konnte. Ich habe es dann doch im Phone aufgerufen, weil ich diesen langen Text nicht eintippen wollte.
              Falls ohne Mühe – dann schick mal bitte.

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            10. Du musst nur weiter nach rechts scrollen, die schwarzen Shirts sind nur mittig bedruckt, die ganzflächigen Drucke finden sich, wenn man den Pfeil rechts betätigt, da erscheinen auch die Kleider und Schals…

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            11. Jetzt habe ich mir beide angesehen – die preiswertere Variante für ca. 26,00 € und die Chiffonvariante für mehr als 30,00
              Ich habe beide abgespeichert, aber die nur mit Kopf ohne lila Hintergrund gefällt mir vielleicht doch besser.

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            12. Hier habe ich Dir mal einen Screenshot gemacht und dick in rot dazugeschrieben, wo Du klicken musst, damit man die Gesamtübersicht sieht, dann müsste es funktionieren. Ich hoffe, es hilft weiter … 🙂

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            1. Na klar. Sonst funktioniert es natürlich nicht. Den wenigsten Gärtnern fällt vermutlich ein, sich als Kannibalen oder Mörder zu bezeichnen, weil sie rabiat dem Salat die Halsschlagader durchtrennen und einen Kopf mit Dressing verzehren 🙂

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  6. Karl-Georg Zollinger kniet neben den Überresten des abgenagten Milliardärs Merzbach.
    Zollinger: Herr Merzbach, sind sie es?
    Merzbach: Herr von Merzbach, wenn ich bitten darf. So viel Zeit muss sein.
    Zollinger: Wie geht es ihnen?
    Merzbach: Blöde Frage.
    Zollinger: Sie sehen, wenn ich mir die Bemerkung in dieser überaus frühen Morgenstunde erlauben darf, gar nicht gut aus.
    Merzbach: Ich habe sie weder nach meinem Aussehen gefragt noch um irgendeine Meinung gebeten.
    Zollinger: Gehe ich Recht in der Annahme, wenn ich also behaupte …
    Merzbach: Dieser verfluchte Leopard, dieser verfluchte!
    Zollinger: Die Erna also. Naja, hat ganze Arbeit geleistet, das gute Tierchen. Wollten sie nicht ohnehin abnehmen? Ich hab’s aus der Zeitung.
    Merzbach: So radikal auch wieder nicht. Diese Schmierblätter!
    Zollinger: Steht ihnen trotzdem gut.
    Merzbach: Was?
    Zollinger: Das neue Outfit im Skelett-Design. Vielleicht ein bisschen blass. Aber sonst …
    Merzbach: Du meine Güte. Meine Blöße!
    Zollinger: Machen sie sich bloß um ihre Blöße keine Sorgen.
    Merzbach: Meine Blöße! Da! Das Taschentuch. Nehmen sie das Taschentuch und decken sie mich zu.
    Zollinger: Sehr wohl, der Herr. Von und zu.
    Merzbach: Blödmann! Nicht den Kopf. Da unten. Da unten müssen sie mich zudecken.
    Zollinger: Ui-jui-jui.
    Merzbach: Sparen sie sich den Kommentar.
    Zollinger: Ihr Leopardinger, so wird gemunkelt, hätte unglaubliche 360 Grad Oechsle gehabt. Könnten sie dieser Behauptung mit reinem Gewissen zuprosten?
    Merzbach: Wenn wir von einem Oechsle sprechen, dann können wohl nur sie damit gemeint sein. Sie Ober-ur-ur-öchsle!
    Zollinger: Welch eine Impertinenz! (Hebt den Merzbach’schen Unterarm an)
    Merzbach: Legen sie das verdammte ossa antebrachii unverzüglich zurück. Haben sie gehört!
    Zollinger: Und wenn ich’s nicht tu?

    Liebe Frau Mallybeau,

    dies ist genau jene Stelle, an der wir uns diskret aus der Konversation der beiden Herren ausblenden, weil nun wird es ziemlich grob und derb, es kommt zu Handgreiflichkeiten … und genau genommen wäre es sinnvoller gewesen, Ihnen und Ihren geschätzten Lesern diesen Dialog gänzlich zu ersparen und statt dessen ein Gedicht vorzutragen, beispielsweise das Gedicht von den bunten Blümchen und den fleißigen Bienchen, welche emsig um die Blümchen, eifrigst den köstlichen Nektar einsammelnd, herumschwirren, so lange, bis ein jähes, leopardenes Gebrüll die zerbrechliche Luft erzittern lässt … Sie sehen es schon: es kommt heute nix G’scheites dabei raus … Deshalb: Punkt. Ausrufezeichen! AUS

    Herzliche Grüße und einen sonnigen Almtag 🙂
    Herr Ösi

    Saftschubse: Das Gedicht von den Blümchen und Bienchen kenn‘ ich noch gar nicht.
    Herr Ösi: Ich auch nicht …

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    1. Es war einst auf ner schönen Alm
      so zwischen Blume, Vogel, Feuerqualm.
      Da trug sich die Geschichte zu
      die erzählt von Malibu.
      Und von Tieren, Käse und auch Wein
      der lockte Frau und Mann herein.
      Die Gäste tranken ihn in Scharen
      den schröcklich Kater wollen wir uns sparen.
      Und auch die Bienchen sammeln fleißig Nektar ein
      der landet dann im guten Wein.
      Doch eines Tages ein Gebrüll ganz laut
      die Gänse kriegen eine Haut.
      Da fleucht ein Geist aus einem Flascherl Wein
      ja kann denn sowas überhaupt gar sein?
      Und unvermutet beisst er zu
      der schröcklich Geist von Malibu.
      Der Almgast gleicht nun nem Skelette
      und liegt gar bleich auf seinem Bette.
      Ein jedes Bienchen nun hinfort gleich schwirrt
      damit aus einem Blütenteppich eine Decke wird.
      Damit wird der Merzbach zugedeckt
      und der Wein auch wieder schmeckt.
      Und wenn man sieht die Bienchen durch die Lüfte fliegen
      nicht fern die Leichen in der Erde liegen,
      die von nem Blütenteppich sind bedeckt
      dass keiner je die Greueltat entdeckt.

      Lieber Herr Ösi!
      Spontan konnte ich nur diese Rohfassung des uralten Almklassikergedichtes von den Bienchen und den Blümchen ausgraben. Momentan muss ich mich ein wenig in Acht nehmen, dass sich die fleißigen Tierchen mir nicht an die Fersen heften, da mein Anblick einem Herrn Merzbach gleich, auch immer etwas blass daherkommt. Glücklicherweise nicht ganz so knochig. Sonst ende ich am Ende noch unter einem Blütenmeer. Was an sich ja gar nicht so unschön wäre, aber mit einem Herrn Merzbach möchte man dann ja doch nicht verwechselt werden und die lieben Bienchen sind in den Höhen Malibus durchaus auch als Killerbienen bekannt und haben schon des Öfteren den ein oder anderen lebendigen Touristen, der friedlich unter einem Baume schlief, begraben. Da habe ich scheinbar gefährliche Nektarsammler eingestellt, die ihren Nebenberuf manchmal etwas zu ernst nehmen. Aber für jede begrabene Leiche erhalten auch sie ihre Payback-Punkte. Und das Sammeln liegt den Bienen ja im Blut. Was die sich wohl mit ihrer Punkte-Prämie kaufen? Ein Fläschchen Wein? Einen guten Almkäse? Ist Ihnen schon mal im Supermarkt ein Bienenvölkchen begegnet, das seine Punkte einlöst? Mir leider noch nicht… 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schatten und auch Ihnen einen wunderschönen Tag … ohne Sonnen-und Bienenstich
      Mallybeau

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    2. Lieber Herr Ösi,
      Sie schrieben:“
      dies ist genau jene Stelle, an der wir uns diskret aus der Konversation der beiden Herren ausblenden, weil nun wird es ziemlich grob und derb, es kommt zu Handgreiflichkeiten … „
      Das Ausblenden an dieser Stelle kann ich ja verstehen, da hier Damen anwesend sind, denen Sie solche Grobheiten nicht zumuten wollen.
      Aber ich hoffe doch mal sehr stark, dass Sie das Ganze gefilmt haben, nicht nur als Beweismittel, sondern auch um meine Sensationsgier zu befriedigen!
      Bitte lassen Sie mir, wenn auch unter der Hand, den Link zu dem Video beizeiten zukommen!

      Gruß Heinrich

      Gefällt 1 Person

      1. Lieber Herr Heinrich!

        Da muss ich gleich einschreiten. Als Gentleman hat Herr Ösi natürlich völlig richtig gehandelt und diese derbe Konversation weggelassen. Frau Lamprecht-Zollinger hätte vermutlich einen Schock erlitten. Aber an einer Verfilmung bin auch ich interessiert. Darum erbitte ich ebenfalls den Link. Wir können uns ja einen gemütlichen Horrorfilmabend auf der Alm machen und schicken Frau Lamprecht-Zollinger derweil ins Kino, wo sie sich vom Winde verweht ansehen kann. Ich höre gerade, dass auch die meisten Almtiere Interesse an der Verfilmung dieser höchst ungewöhnlichen Konversation zwischen Skelett und Zollinger hätten. Besonders die Kühe aus Samoa, die heute am ersten Juni besonders viel Milch geben, warten gierig auf das reisserische Szenario. Wenn da mal nicht die Milch sauer wird! 🙂

        Herzliche Grüße
        Mallybeau
        … ich bau schon mal die Kinoleinwand auf

        Gefällt 1 Person

        1. Liebe Mallybeau, ich radele schon mal los, damit ich rechtzeitig zum Kinoabend mit Ihnen da bin! Bis zur Alm sind es ja doch ein paar Kilometer! Sollte bis zu meinem Eintreffen Herr Ösi nicht in die Gänge gekommen sein, schauen wir uns Ihre Filme einfach noch einmal an. Oft kennen die Filmproduzenten ja ihre eigenen Filme nicht, oder nicht am Stück, wie sie nach dem Schneiden gesendet werden. Das wird sicher spannend!
          Gruß Heinrich

          Gefällt 1 Person

          1. Prima. Aber ich vermute fast, dass Herr Ösi als geübter Night Driver uns mal wieder voraus ist und schon lange an der Kinoleinwand wartet. Er muss schließlich auch für das Filmmaterial sorgen. Sonst müssen wir halt Löcher in die Luft schauen.
            Ich habe gerade einen Kartoffelsalat zubereitet und werde auf Wunsch noch ein paar Würstchen auf den Grill schmeissen… Tomatensalat könnte ich natürlich auch noch machen 🙂

            Gefällt 1 Person

            1. Ich arbeite gerade an einem Film über Albert Schweitzer. Nun, werden Sie sagen, kann es doch kein Kunststück sein, den Zollinger und den Merzbach da mit einzuarbeiten. Sie haben zwar Recht … doch der Dreh ist bereits ziemlich fortgeschritten … 🙂

              Gefällt 1 Person

  7. Liebe Frau Mallybeau,
    Wie herrlich! Auf Ihrer Alm hat sich so ein freundliches Paar niedergelassen, mitten ins grüne Gras, so erfrischend nah bei den Blümchen und Bienen. Man spürt bis in weiteste Weiten, wie wohl sich die Leute auf der Alm fühlen. Ich nehme an, Sie setzen sich manchmal zu den beiden und singen ihnen ein glockenhelles Liedchen vor. Es sieht alles so strahlend schön auf der Alm aus.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Frau Thoring!

      Ja über idyllische Natur und liebenswerte Gäste können wir uns wahrlich nicht beklagen. Auch herrscht momentan noch Harmonie und Eintracht bei Familie Lamprecht-Zollinger. Allerdings habe ich das ungute Gefühl, dass sich einige Gewitterwolken am Horizont zusammenbrauen, im übertragenen Sinne wohlgemerkt. Und das Singen überlasse ich lieber den Vögeln, die ein Liedchen nach dem anderen zwitschern und muhe derweil vergnügt in den Abendhimmel, bevor ich die Ruhe mit meinem Gekrächze störe.
      Ich bin mir sicher, dass wir noch einiges von der Winzerfamilie hören werden 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Weinkeller
      Mallybeau

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  8. Gewitter im übertragenen Sinne … Knitterfalten meinen Sie? Nasse Knitterfalten etwa im Gesicht bis zu den Augenbrauen …? Und die nette Familie darf sich zusammen vergnügt im Weinkeller kein Gekrächze anhören …? Kommen die Knitterfalten von der zusammengeknüddelten Harmonie?

    Gefällt 1 Person

    1. Nun, ich befürchte, dass ein nahendes Gewitter droht im Sinne von neuen Streitereien . Herr Zollinger ist als Casanova hinlänglich bekannt. Da ist es mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Eifersüchteleien ihren Lauf nehmen…

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        1. Oh ja, auch hier wird gemunkelt, dass die Dame, die von vielen Herren regelrecht vergöttert wird, sich am Riemen reisen muss, um nicht schwach zu werden. Aber Herr Zollinger ist da der wesentlich sprunghaftere der beiden. Er scheint einem Seitensprung keineswegs abgeneigt….

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          1. Ein geschnürtes Korsett trägt die Gnädige Frau …? Nicht zu fassen. Sie reißt sogar an den Riemen rum, unglaublich. Ich kann verstehen, dass Herr Zollinger wachsam ist und immer hier und da hinspringt, um alles im Auge zu behalten.

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            1. Sie sagen es. Herr Zollinger kann fuchsteufelswild werden. Er hat auch schon einige Strafverfahren am Hals, weil er angebliche Nebenbuhler verprügelt und den Weinhang hinuntergeschmissen hat. Ein harter Bursche 🙂

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            2. Harter Bursche, klar. Susi Lamprecht wusste schon immer, was sie wollte. Harte Burschen weichkochen … Fing ihre Karriere nicht sowieso mit dem Kochen an …? Pudding-Köchin oder so … ? Klümpchenfreier Pudding zum Mitnehmen für Modebewusste?

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            3. Als die gute Susie noch nicht ihre Weinköniginnenkarriere gestartet hatte, war sie in der Tat eine Zeit lang als Puddingumrührerin auf der Nachbarsalm tätig. Daher hat sie ihre starken Oberarme und die wohlriechende Haut, die nach frischem Vanillextrakt riecht.

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            4. Genau das ist es. Wohlriechende, natürliche Vorteile, die ihr keiner nehmen kann. Dazu kommt die Kraft, die die Natur in ihre Atme gepackt hat. Unwiderstehlich, sag ich Ihnen. Herr Zollinger, ihr Angetrauter, muss sich ganz schön ins Zeug legen für sie. Sein Glück, anders kann man es nicht nennen, dass er bereits in frühester Jugend die Casanova-Ausbildung gemacht hat. Er gehörte bestimmt zu den besten …

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            5. Kein Problem. Bei all dem Wahlkampftrubel und den vielen Gästen werden hier häufig mal die Buchstaben durcheinander gewirbelt. Am Abend sammelt sie die Wirtin dann ein und kocht daraus eine schmackhafte Buchstabensuppe.

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            6. Ich denke auch, dass sich die beiden da nichts nehmen. Beide werden jeweils vom anderen Geschlecht angehimmelt und müssen sich häufig gegen zudringliche Gäste wehren. Da ist eine Grundausbildung bestehend aus Nahkampftechniken und rhetorischem Geschick absolut gefragt.

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            7. Ach ja, die Bühne für technische Rhetorik … jetzt ziehen sie einen Kampfanzug an …? Mit Kampfanzug lassen sich die rhetorischen Feinheiten so schwer erkennen. Das einfache Anhimmeln war leichter zu verstehen.

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            8. Den Kampfanzug zieht die werte Frau Lamprecht freilich nur an, wenn ein Gast zudringlich wird und sie mit rhetorischen Stilmitteln nicht weiterkommt. Gerne macht sie dies natürlich nicht, aber manchmal hilft eben nur eine Backpfeife.

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            9. Mittel mit Stiel setzt die gute Frau ein …? Sagen Sie mal, auf Ihrer guten Alm haben sie bald tausend Löcher im Gras, wenn die neue Frau Zollinger Mittel mit Stiel einsetzt. Bonbonpapier hebt sie schon nicht mal mehr mit ihren Händen auf … sowas.

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            10. Ach nun wird mir dies erst bewusst. Ich habe mich schon über all die Löcher in der Grasnarbe gewundert und habe überlegt, ob die Wühlmäuse dort ihr Unwesen getrieben haben. Auf Frau Lamprechts Stilmittel bin ich wahrlich nicht gekommen.

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  9. Liebe Mallybeau,
    na, da kann man ja nur sagen: Ende gut, alles gut! Wer hätte das gedacht! Wunderbar!
    Dann wünschen wir euch allen da heroben auf der Alm ein wunderschönes, geruhsames und frohes Pfingstfest, mit einem herrlichen „Schlöckchen“ des kostbaren Rebensaftes aus eigenem Anbau und anderer Köstlichkeiten fester und flüssiger Art, hihihi!
    Liebe Grüße hinauf auf die Alm mit Schnurrgruß vom Mimi an alle tierischen Almbewohner,
    Monika und Mimi.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Wohl wahr. Wer wäre wohl auf solch eine Schlußvariante gekommen? Aber das Leben schreibt bekanntlich die unglaublichsten Geschichten. Wenngleich wir natürlich immer noch hoffen, dass Charly der Motivationsbär parat steht und im Notfall einspringen kann. Man weiß ja nie, was noch passiert…
      Wir wünschen Euch ebenso einen wunderschönen Pfingstsonntag mit einer interessanten Lektüre auf Balkonien 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        ja, das ist wohl wahr, das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten!
        Charly, der Motivationsbär, läßt herzliche Grüße ausrichten und steht auf jeden Fall für den Notfall parat, das wäre kein Problem, meint er, eine kurze Benachrichtigung reicht, hihihi!
        Ich hab in diesem Sommer meine nordischen Krimis beim Wickel, hihihi, herrlich, leider schwächelt heute das Wetter doch ziemlich, na, egal, wird die Lesestunde halt nach innen verlegt! Wir wünschen einen ganz feinen Pfingstsonntag hinauf auf die Alm mit herzlichen Grüßen
        Monika und Mimi.

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