Wahlkampf Wein

So wie auf politischer Ebene regelmäßig Wahlen erfolgen, steht auch hier auf der Alm demnächst eine wichtige Entscheidung an. Es geht um die Nutzung des südöstlichen Weinanbaugebietes am Kuhhang nord-nordwest. Der langjährige Pächter Emil Schwieberdinger, der dort über viele Jahrzehnte eine blumige Almlese anbaute, verstarb vor geraumer Zeit und hinterlässt nun ein weites Areal, welches einen neuen Besitzer sucht.
Fundierte Vorschläge zur Nutzung des steilen Weinhanges sind gefragt. Und sogleich meldeten sich zwei Kanditaten zu Wort und unterbreiteten ihre Vorstellungen.
Zum einen ist dies der Gastwirt und Hobbymarionettenbauer Karl-Georg Zollinger.
Sein Konzept sieht eine Erweiterung des Weinanbaugebietes vor, die gekonnt durch ein Erlebniscamp für weininteressierte Touristen vollzogen werden soll. Die Gäste mieten sich in seinem Gasthof ein, erhalten kostenlose Verpflegung und müssen/dürfen dafür Weinreben beschneiden, Trauben ernten, keltern, etc.
Kurz, ein Erlebnispark, dessen Ertrag Herr Zollinger weit über die Landesgrenzen hinaus vermarkten möchte.
Diesem Entwurf tritt die lokale Weinkönigin und Treppenstufenbauerin Susie Lamprecht vehement entgegen.
Sie sieht das große Areal als brilliante Möglichkeit, einen Laufsteg-XXL in Treppenstufenformat für Weinköniginnen aus dem In-und Ausland zu errichten und es so als Trainingsgelände, Showbühne und Körperertüchtigungsanlage zu nutzen.

Der Wahlkampf der beiden erbitterten Kontrahenten ist nun schon seit Wochen im Gange. Vorhersagen über den Ausgang der Wahl sind kaum zu machen. Jeden Tag zieht einer der Aspiranten ein neues Ass aus dem Ärmel und die Almbewohner sind mit ständig wechselnden Wahlversprechen mittlerweile restlos überfordert.

Für welchen der Kandidaten würden Sie sich entscheiden? Oder hätten Sie gar einen weiteren Vorschlag zur Nutzung des brach liegenden Areals?
Wir sind für jede Hilfe dankbar und machen ein Kreuz, wenn wir endlich unser Kreuzchen gemacht haben.
PS.: Auf der Alm besteht Weinzwang äh Wahlzwang … und wer weiß, vielleicht taucht ja noch überraschend ein geheimnisvoller Kandidat hinter den Bergen auf, um die harmonische Dorfgemeinde mit seinen Plänen durcheinanderzuwirbeln 🙂

weinkönigin susie lamprecht gastwirt karl-georg zollinger presetermin erweiterung weinberge
Nur noch zwei Tage bis zur Wahl. Gastwirt Karl-Georg Zollinger und Weinkönigin Susie Lamprecht bei einem Pressetermin am südöstlichen Weinanbaugebiet. Die Stimmung ist gereizt …

 

 

©mauswohn
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88 Gedanken zu “Wahlkampf Wein

  1. Sehr geehrte Mallybeau, diese steilabschüssige Spielwiese scheint gut für eine Fahrschule geeignet zu sein. Mit dem Offroader rückwärts zwischen den Weinstöcken Einparken üben und zugleich eine passenende Kulisse für Modeshows zu bieten: was könnte schöner sein? Mit freundlichen Grüßen, Ihr schlingsite

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    1. Lieber Schlingsite!

      Ein gänzlich neuer Ansatz, den die Kommison sogleich prüfen wird. Ich befürchte allerdings, dass die Umweltschützer hiervon wenig begeistert sein werden. Aber mit der Aussicht auf ein eigenes Automobil mit Elektroantrieb für jeden Pro-Wähler dürften die Chancen ganz gut stehen 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Wahllokal
      Mallybeau

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    2. nixda mit landschaft verwüsten mit grobstollenreifen
      nixda mit pseudomodels die sich über den grobstolligen reifen
      beugen
      und kurven präsentieren
      die fragwürdiger sind alswie das silikon
      was das ronnyherrchen hier grad verwendet um
      unsere wasserversorgung in BeSSOC zu richten
      wir kaufen das grundstück
      siehe unten
      gruß bella 🙂

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        1. Die effektive Bewirtschaftung des Weinhanges spielt natürlich eine große Rolle. Aber ich habe allmählich den Eindruck, dass die meisten Almbewohner insgeheim auf einen weiteren Kandidaten hoffen, der den Wahlkampf nochmals unerwartet spannend macht und eine gute Alternative zu bieten hat. Warten wirs ab …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Den Weinberg mit Kuhfladen zu düngen wurde seit jeher von dem verstorbenen Herrn Schwieberdinger praktiziert. Allerdings gab es starke Proteste aus der Bevölkerung, da der Wein meist recht „mistig“ im Abgang war. Deshalb plädiert Herr Zollinger für alternative Methoden, die er aber erst nach gewonnenem Wahlkampf bekanntgeben will 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Weinberg
      Mallybeau

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      1. Die qualmenden Motoren … liebe Frau Mallybeau, den Qualm verfeinern. Gerade im Abgang. Die Rennkisten sausen wie nix den Werg hinunter und jeder möchte im Weinqualm stehen …

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        1. Die Sache mit den qualmenden Motoren dürfte noch ein großes Problem werden. Denn im Testament des seligen Herrn Schwieberdinger gibt es eine Klausel die besagt, dass keine Traktoren oder anderen technischen Geräte am Weinberg zum Einsatz kommen dürfen. Also ist die Variante von Herrn Zollinger, alles mit Hilfe der Touristen von Hand zu ernten und zu pflegen, eine geeignete Möglichkeit. Aber natürlich ist auch damit nicht jeder einverstanden. Viele fürchten um die Ruhe des Dorflebens…

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            1. Die Ausrüstung zur Bewirtschaftung des Weinberges wird natürlich gestellt. Ganz schwer erreichbare Ecken am Hang werden voraussichtlich mit einer solarbetriebenen Drohne angeflogen, die aber nur von unserem Murmeltier Freddy gesteuert werden darf, da er der Einzige ist, der dieses Gerät fachgerecht bedienen kann. Aber wenn Frau Lamprecht den Wahlkampf für sich entscheidet, werden hier ohnehin Supermodels über die Stufen wanken und das mit der Ernte dürfte sich vermutlich erledigt haben.
              Wie gesagt, es ist ein zähes Ringen um den Erhalt des Weinbergzuschlages.

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            2. Wie modern ist der Weinberg eigentlich? Drohnen kommen angeflogen … und was ist mit den Bienen? Zugegeben, solarbetrieben sind sie höchstwahrscheinlich nicht …

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            3. Momentan ist der Weinberg noch nicht mit besonders vielen Raffinessen ausgestattet und kommt sehr schlicht daher. Und die meisten Almbewohner hoffen, dass dies auch so bleibt. Aber man kann sich dem Fortschritt ja auch nicht gänzlich verschließen und so wird mit Sicherheit die ein oder andere technische Neuerung angeschafft werden. Eine elektrische Weinpresse war lange im Gespräch, aber das Weinstampfen sollen jetzt norwegische Mammut-Elefanten übernehmen.

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            4. … alles schlicht belassen … sagen Sie mal, eine schlichte Wahl tut’s doch auch. Wozu so ein Heckmeck mit den Kandidaten …

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            5. Nun, das ist ja immer so. Schließlich will jeder den Zuschlag für die Nutzung des Hanges. Und da muss man sich natürlich eine gute Strategie zurechtlegen, damit man die Gunst der Wähler erhält. Mittlerweile werden seitens der Zollinger-Fraktion schon Gratis-Weinproben ausgeschenkt und die gute Frau Lamprecht bietet kostenlose Schminkkurse an …

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            6. Echte Almschminkkurse, wenn da nicht jedes Herz höher schlägt. Klar, dass Frau Lamprecht gewinnt, wenn sogar mir recht schnell die Lampe angegangen ist.

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            7. Meinen Sie, dass die werte Frau Lamprecht das Rennen machen wird? Ich bin gespannt. Es gibt doch einige Befürworter des Herrn Zollinger, die sich über einen versprochenen Touristenboom sehr freuen würden. Ich bin ehrlich gesagt ratlos und auf die erste Hochrechnung gespannt.

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  2. neeijjj
    neeiijjj
    neeeiijjjj
    das geht alles nich
    wir kaufen den “ schuppen “
    und errichten BeSSOC 2
    ein trainingsgebiet für sofahunde
    die mal richtige werden wollen
    die faulen besitzersocken können denn ihre verwöhnten
    tiere am eingang abgeben
    und erhalten gegen ne gewisse gebühr nen vollständigen gesunden
    agilen hund wieder zurück mit gleicher rasse und gleichem namen
    klar ein zwei rebstöcke werden zu leiden haben unter dem training
    aber hee 🙂 irgendwas is ja immer
    freilich wird das bellen der wilden hundemeute etwas nervig werden
    doch wird es nich lauter sein wie das bimmeln der almkuhglocken
    einzige bedingung
    keine möpse auf dem gelände
    die schaffen es ja nichmal den berg runter zu rollen ohne ausser atem zu kommen
    und dazu gehört ja nu wirklich nich viel fitness
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Das ist ja mal eine ausgezeichnete Idee. Ein Hunderunde-Training statt eines Laufstegs für Weinköniginnen. Dafür würde ich auch gleich stimmen. Ich werde mich sofort vehement dafür einsetzen und verspreche jedem Wähler vorab einen Gratis-Knochen. Das dürfte mit Sicherheit viele Stimmen bringen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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        1. wegens der kerne dürfen wir hunde keine weintrauben fressen !!!!
          ich fress die trotzdem
          in begrentzer menge haben die mir in den letzten drei jahren in denen ich beim ronnyherrchen bin noch nich geschadet 🙂
          wegzehrung nummer eins sind und bleiben aber die wurzelnager !
          die man unter den zweibeinern als mäuse bezeichnet
          die schmecken natürlich viel besser alswie die weintrauben 😀
          für viele zweibeiner is dieses thema etwas eklig
          aber hee es sind biomäuse frei von schadstoffen und pestiziden
          gruß bella 🙂
          und schmecken tun die fangfrisch am besten 🙂 🙂

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            1. sicher gibbed da
              rassen die auf derlei nahrung
              aus sind
              leiiiiider leiiiider gehöre ich nicht dazu 😦
              schnecken sind einfach zu langsam
              zumidest für mich
              da schaltet sich mein radar garnich erst online
              regenwürmer sind gegen schnecken echt flitzeschnell
              die nehm ich aber schnecken näää dat jeht jarnich
              gruß bella 🙂

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          1. … kann doch wohl nicht sein, dass die Erntehelfer auf die Uhr schauen und warten, bis sie versorgt werden … Bleibt das Almbrot so lange frisch? Vom Wein genießen sie in der Zwischenzeit des Guten zuviel … wetten?

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            1. Dass ab und an mal eine Traube genascht wird, kann ich mir gut vorstellen. Aber solange die Erntehelfer nicht betrunken durch den Weinberg torkeln, ist das in Ordnung. Der werte Herr Zollinger hat da schon ein gestrenges Auge drauf. Und wer sich am Weinhang nicht benimmt, bekommt auch kein Essen. Die Regeln sind klar festgelegt.

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            2. kein Essen und Arbeiten am Abgrund … Wieso gibt es Wahllokale in solch lebensbedrohlicher Umgebung? Hatten die Kandidaten sonst keine Chance? Und wie soll sich dort die Kandidatin auf den Beinen halten können …?

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            3. Wenn Frau Lamprecht mit ihrem Vorschlag gewinnt, wird der Hang, einem Amphitheater gleich, mit reichlich Treppenstufen versehen, auf denen die Weinköniginnen ihre Show vollführen können. Da werden dann also künftig mehr die Damen im Vordergrund stehen als der Wein. Nicht verwunderlich, dass Frau Lamprecht überwiegend männliche Zustimmung findet. 🙂

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            4. Wird gleichzeitig die Reihenfolge von „Wein Weib und Gesang“ geändert in „Weib Gesang und Wein“ … ? Endlich gäbe es mehr Trällern, Zwitschern und melodische Gesänge … das Grölen, Poltern und Tief-im -Keller -singen würde weniger

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            5. Das weiß hier leider niemand so genau, weshalb alle Wähler ein wenig unentschlossen sind. Auf der einen Seite gibt es zwei interessante Vorschläge, aber wie diese im Detail aussehen, wird wie immer unter den Teppich gekehrt. Dass das laute Grölen weniger wird, halte ich für unwahrscheinlich. Vermutlich wird es sogar lauter als uns lieb ist, wenn die grazilen Damen über den Laufsteg staksen und den Herren den Kopf verdrehen 🙂

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            6. … vermutlich pfeifen einige Herren den Damen hinterher und andere schnalzen mit der Zunge wie vor einem Genuss … vielleicht liegt sogar ein sanftes Brummen in der Luft, was sich wie ein brausender Motor anhört. Weinberg, Rennpiste und Wahlen … die Naturtreppen für den Sieger … Standortvorteile, je mehr man darüber nachdenkt. Dazu kommt, wer unten steht, genießt beste Aussichten, weil der Blick automatisch nach oben geht …

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            7. … Hauptsache, es wird was gemacht. Der gute Wein kann auch nicht ewig hängen bleiben. Leere Weingläser gibt es sicherlich zur Genüge, da bleiben schwierige Entscheidungen nicht aus.
              Alles Gute für Sie, Frau Mallybeau, bis zum nächsten Mal

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Zuerst wird uns eine blühende Weinlese vorausgesagt und nach der Wahl will niemand mehr seine Versprechen einlösen. Man könnte gerade meinen, die Damen und Herren betrinken sich nach Schließung der Wahllokale regelmäßig mit einem guten Tropfen, um sich selbst nicht mehr an ihre große Klappe erinnern zu können. Und aus dem Versprechen wird ein Versprecher 🙂

      Herzliche Grüße an den See
      Mallybeau

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  3. Liebe Leserinnen und Leser,
    bitte lassen Sie sich weder Wahlversprechen andrehen noch lassen Sie sich hinter das Licht führen.
    Denn wo Licht ist, ist auch Schatten und ein Weinberg wirft viel Schatten. Das ist nämlich in Wirklichkeit ein Berg zum Weinen! Und wie oben schon beschrieben, mit tribünenartigen Stufen und Sitzplätzen, auf denen Menschen sitzen und weinen. Hier wird versucht, das Weinen und Greinen des Volkes auf einem überschaubaren und kontrollierbaren Platz zu konzentrieren.
    Und da hier ja über dunkle Kanäle ein Kontakt zu österreichischen Agitatoren besteht, könnte der Weinberg auch ein getarnter Wienberg sein. Das vertauschen von nur 2 Buchstaben, ändert die Bedeutung völlig und lässt erahnen, dass die Angelegtenheit viel komplexer ist, als es scheint, regelrecht und praktisch – und überhaupt!
    Also VORSICHT!
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Kurz nach Verlautbarung Ihrer Mahnschrift haben wir sogleich Großalarm ausgerufen und sämtliche Bleistifte, Kugelschreiber und anderes Schreibgerät aus den Almhaushalten entfernen lassen, damit ja niemand auf die Idee kommt, unvorsichtigerweise ein Kreuz auf dem Stimmzettel zu machen, wo gar keines hingehört.
      Ihre Erörterung bringt uns hier natürlich alle sehr ins Grübeln. Sollten wir einem Schwindel aufgesessen sein und unser Weinberg ist, durch einen unvorsichtigen Buchstabnedreher, ein Wienberg? Und befindet sich besagter Wienberg und somit die gesamte Alm möglicherweise in Wien? Sind wir alle Österreicher? Momentan überprüft jeder seinen Personalausweis, wir gehen sämtliche Landkarten, Navigationgeräte und sonstige Ortungsmöglichkeiten durch, um die Lage zu sondieren.
      Sie haben uns in eine regelrechte Orientierungslosigkeit gestürzt. Nachdem hier niemand gewusst hat, wen er wählen soll, wissen wir nun nicht einmal mehr, wo wir uns überhaupt befinden. Chaos! Da kann nur noch Herr Ösi helfen. Oder Sie, werter Herr Heinrich, rücken unser verschobenes Weltbild durch einen gekonnten Buchstabendreher wieder gerade 🙂

      Herzliche Grüße aus Wien oder Wein oder …
      Mallybeau

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      1. Da kann wirklich nur der Herr Ösi helfen!
        Die Personalausweise sind ja auch kein Indiz. Wenn die auf einem guten Laserdrucker gedruckt sind kann man sie kaum von den gefälschten 150Euro Scheinen unterscheiden!
        Wir leben in einer Welt voller Lug und Trug – wobei Trug früher mal ein Gurt war, der uns halten sollte.
        Aber nun?!?
        Was bleibt uns?
        Nur unser Glaube an das Gute, das Böse, den Sinn, den Unsinn und die Liebe! (Die soll alle Zweifel ausräumen!)

        Gruß Heinrich

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        1. Sie sagen es. Und wenn ein Personalausweis kaum mehr von einem gefälschten 150 Euro-Schein zu unterscheiden ist, dann habe ich wenigstens ein bißchen Bargeld in der Tasche.
          Ach und wie war das: Die Liebe versetzt Berge. Dann glauben wir jetzt alle ganz fest daran und warten ab, wohin unser Berg wandert ! 🙂

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            1. Achso! Dann müsste man künftig eigentlich sagen: Ich trinke gerne ein Schlückchen Rotwandern.
              Und so unsinnig ist das gar nicht. Schließlich kann einem der ein oder andere Tropfen zu viel schließlich die Sinne benebeln und dann wandert man gedanklich auch in andere Welten. Vielleicht nach Wien? 🙂

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    2. Tatsächlich wird auf dem Wienberg, der noch in der Hauptstadt Wien liegt und jetzt Kahlenberg heißt und früher schon mal die Namen Sauberg, Schweinsberg und Josephsberg trug, Wein angebaut. Der Berg aber fand diese ständigen Umbenennungen doch eher zum weinen … 🙂

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      1. Herr Ösi, Sie sind genial. Wenn wir Sie nicht hätten. Ich plädiere dafür, damit diese ständige Umbenennung endlich mal ein Ende hat, den Berg ein für allemal in Ösiberg umzutaufen. Das dürfte doch alle zufriedenstellen. Und Sie hätten ein Denkmal das Ihnen gebührt 🙂
        PS: Liegt der Berg eigentlich in der Gegend aus der Sie stammen?

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            1. In meinen Gedankenspielen, wohlgemerkt, in Gedankenspielen, aber regelmäßig wiederkehrend, taucht unablässig Neuseeland auf. Nicht zuletzt deshalb, weil es von der EU so ziemlich am weitesten entfernt liegt …

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            2. Ah, na sind das nicht die Lieblingsfilme Ihrer Assistentin? Das Horrorgenre scheint es ihr ja angetan zu haben. Ich würde glaube ich eher den Herr der Ringe bevorzugen, überwiegend wegen der Landschaftsaufnahmen.
              …aber der Wein soll ja dort auch sehr gut sein, also in der Tat reichlich Gründe auszuwandern. Mit Ihnen würde ich mich sofort auf die Reise begeben… 🙂

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            3. Mein derzeitiger Favorit: Palomar Creek, New Zealand, Sauvignon Blanc, Marlborough 2016 (wohl auch für Nichtraucher geeignet) von Lidl.
              Jetzt noch einen 6er im Lotto und wir fahren los … 🙂
              Ich hatte schon zwei Mal drei Richtige, also sechs insgesamt. Ist aber, wie man mir glaubhaft versicherte, zum Auswandern noch nicht ganz ausreichend …

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            4. Das klingt ja prächtig. Dann wird es jetzt Zeit für 2 mal 4 Richtige usw.
              Oder vielleicht reicht es, wenn Sie drei Richtige haben und ich auch, das wären ja dann eigentlich 6 Richtige. Vielleicht sollte ichs wirklich mal wieder probieren 🙂
              Eine gemütliche Ranch an der Küste würde mir sehr gut gefallen. Ganz bescheiden natürlich … 🙂

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  4. Liebe Mallybeau, i bin ganz klar für den Vorschlag vom Zollinger Karle. Wenn mr des Hängle für Erläbnis-Urlauber nutzt, kann mr immerhin Geld verdiena. An Laufsteg isch zwar scho nett, aber wenig luggradiv. Und Körpererdüchdigung … ohje. Wer will denn des? 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Also Geld em Kässle z han fend i scho au emmr braggdisch. Mr muss hald gugga, dass d Nadur et verschandelt wird, gell. Ond fier so an dabbiga Laufschdeg wär i au et. No hett mr dahanna dauernd so schbargldinne Mädle, die nix essat (des wär zwar gut, weils nix koscht), aber die kennet halt au et rächt zupagga, weil se so abgemagert send. A Schbätzlefabrik dät mir jo au gfalla 🙂

      Grüßle an Deine Rapper
      Mallybeau

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      1. Des wär an faire Kombromiss: Mit Spätzle zwangsernährte Weinköniginne, und alles aufbereitet für Erlebnis-Turischde. Die hättet was zum Gucka, und spargeldürr isch sowieso out. Immer mehr Mädle schaltet immer früher s’Hirn ei und möget sich so, wie se sind. Auf Show-Bühne sieht mr jedenfalls immer häufiger Mädle, an dene au was dra isch. Und des isch gut so! 🙂 Meine Hip Hopper sähet des sicher aus so. 😉

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  5. Liebe Mallybeau,
    da sich unser kleiner Motivationsbär Charly schon so bewährt hat bei der Aufzucht unseres einzigen heimischen Zitronenbäumchens, würden wir die Wahl gerne um einen dritten Kandidaten bereichern, nämlich um unseren Charly! Damit wäre sichergestellt, daß das gesamte Areal so bleibt, wie es ist und weiterhin vorzüglich dort Wein angebaut wird, das wäre natürlich eine großartige Erweiterung unseres Balkoniens! Über Erfahrungen im Weinanbau verfügen wir auch, da ich bei besten Freunden meiner Eltern schon oft und eifrig bei der Weinlese im Hessenland tatkräftig geholfen habe und mir die Geheimnisse der weiteren Verarbeitung der feinen Trauben zu köstlichem Wein ebenfalls nicht fremd sind!
    Da stellen wir doch mal kurz unseren Charly bildlich vor

    samt dem von ihm so gut betreuten Zitronenbäumchen als Referenz!
    Vielleicht läßt sich ja so eine Wahlkampf-Eskalation auf der Alm verhindern, und der herrliche Wein stünde weiterhin ungehindert allen gerne süffelnden zur Verfügung!
    Wir sind gespannt, wie unser Wahlvorschlag aufgenommen wird, wünschen eine gute neue (Wahl)Woche hinauf auf die Alm mit lieben Grüßen,
    Monika, Mimi und Charly.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Was für ein Vorschlag! Endlich erscheint der lang ersehnte Kandidat auf der Bildfläche. Und dann auch noch der Motivationsbär Charly. Welch ein Glücksfall! Die Almtiere sind natürlich alle aus dem Häuschen bzw. Stall und malen bereits eifrig Wahlkampfposter für den Bären. Unsere Stimmen hat er in jedem Falle. Und mit diesem fantastisch herzlichen Foto schlägt er seine Konkurrenten um Längen. Ich sehe schon den Weinberg in neuer Pracht erblühen. Bestückt mit herrlichen Trauben und ab und an ein gut duftendes Zitronenbäumchen. Und in der Gastwirtschaft werden frisch gezüchtete Pizzas serviert. Klasse. Wenn es doch nur mehr Motivationsbären in der Politik gäbe 🙂
      Nun sind wir guten Mutes und freuen uns auf die herrlichen Aussichten!

      Wir wünschen Euch einen wunderbaren Start in die neue Woche und gutes Gelingen bei den Wahlkampfvorbereitungen
      Herzliche Grüße
      Mallybeau und die begeisterte Almcrew

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      1. Liebe Mallybeau,
        hach, unser Charly ist ebenfalls ganz aus dem Häuschen, und hochentzückt, daß seine Kandidatenbewerbung auf soviel positives Echo gestoßen ist! Selbst Wahlkampfposter werden von den Almtieren schon gemalt, herrlich, unser kleines Motivationsbärchen hat ganz glänzende Augen! Er hatte ja auch echt sein herzigstes Foto hervorgekramt, und freut sich jetzt leise brummend so richtig dolle vor sich hin, daß er die Stimmen der Alm-Crew schon einmal für sich verbuchen kann, freu, freu!
        Jaaaa, ist das nicht eine geradezu herrliche Vorstellung, der Weinberg wieder in alter Pracht, mit herrlichen Trauben und Zitronenbäumchen dazwischen, das erinnert doch schon beinahe an Schloß Sanssouci! Ja, natürlich geht dann die Pizza-Zucht mit der Traubenernte Hand in Hand, wie herrlich das duften wird, wenn in der Gaststätte die Pizzen serviert werden und der Duft des Weines einem mit diesen in die Nase zieht! Hach, wir schwelgen hier gerade alle in Vorfreude!
        Das wäre natürlich ganz was feines, wenn es in der Politik auch solche Motivationsbären gäbe wie unseren Charly, da könnte man dann allerorten guten Mutes sein!
        Wir danken der Almcrew sehr für die begeisterte Unterstützung unseres Wahlvorschlages und werden die Vorbereitungen hier akribisch planen und durchführen!
        Der Start in die neue Woche ist bei herrlichem Balkonienwetter schon mal sehr gelungen, wir hoffen, daß dies bei euch auch so war und wünschen weiterhin eine herrliche Restwoche hinauf auf die Alm und zur begeisterten Almcrew mit ebenfalls ganz und gar begeisterten Grüßen
        Monika, Mimi und Charly.

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        1. Wunderbar, wenn auf Balkonien alles seinen gewünschten Gang geht und wächst. Wir können mit Freude berichten, dass Frau Lamprecht bereits das Handtuch geworfen hat und einsehen musste, dass sie gegen einen so herzigen Motivationsbären keine Chance hat. Sie hat sich sogar bereit erklärt, nun für ihn als Wahlkampfhelferin zu agieren. Wenn das keine Neuigkeiten sind 🙂
          Sonnige Abendgrüße nach Oberhausen ☀️☀️☀️

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          1. Oooooh, wie fein, hier werden gerade Freudentänze aufgeführt, welch eine gute Nachricht, daß Frau Lamprecht das Handtuch geworfen hat und sogar bereit ist, unseren Charly zu unterstützen, wie herrlich ist das denn! Das sind fantastische Neuigkeiten, da schicken wir doch ganz begeistert die sonnigsten Abendgrüße zurück auf die Alm!!!

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  6. Sehr geehrte Frau Mallybeau,

    Es müsste sich doch sicher ein Promonenter finden lassen der noch nicht ein Weingut sein eigen nennt. Er könnt sich damit brüsten, nun auch zu diesercKaste der tätigen Genießer zu gehören. Die Alm bekommt Weltruf durch das edle Promilicht.
    WinWin.
    Kann es denn besser gehen?
    Weinselige Sonnenscheingrüße

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    1. Liebe Trixisonnenschein!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm!
      Ein ausgezeichneter Vorschlag. Aber komischerweise hat sich bisher noch kein VIP zu Wort gemeldet, der hier in Erscheinung treten möchte. Ich vermute, die Angst, von der Klatschpresse als Säufer und Lebemann/frau dargestellt zu werden, hält die meisten davon ab, sich hier im Wahlbüro zu melden. Aber ich gebe die Hoffnung natürlich nicht auf. Wunderbar wäre natürlich ein musikalischer VIP, der die Gegend mit seinen Klängen bereichern könnte. Zumal Wein und Gesang ja praktisch zusammen gehören, wenngleich ein sturzbesoffenes Gegröle natürlich weniger gern gehört wird.
      Wie gesagt, wir hoffen das Beste und danken für diese Idee.
      Ein Gläschen Wein gefällig? 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Weinkeller
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau,
    was hat ein berühmter Mann vor Jahren gesagt? „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ Und Recht hatte er. Als ich gestern müde und ko von meinem Tagesausflug zurück war, nahm ich mir mein Bild(er)telefon vor die Augen und sah bzw. las ich 46 Kommentare – und da war ich so etwas von platt, dass ich den großen Computer gar nicht erst einschaltete, stattdessen lieber andere flackernde Bilder vor mein Auge holte. ICH kam ja sowieso spät, vielleicht nicht ganz ZUUUUUUUUU spät.
    Für die Trulla mit der Modenschau stimme ich keineswegs, aber eine oder einen Gegenkandidat/in habe ich auch nicht. Ich vertraue sehr auf die Almbewohner, dass sie so viel Verstand haben, ihr Land nicht zu „verschaukeln“.
    Ich sehe, bei dir sind immer weltbewegende Dinge im Fluss, bei mir nur die kleinen, die aber auch reichen. Bisher ist Ruhe auf den Gerüsten – vielleicht haben die Bauarbeiter ein langes WE bekommen, um ihre Familien zu besuchen.
    Mit lieben Grüßen sagt Clara tschüss

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    1. Liebe Clara!

      Bei all dem Tohuwabohu hast Du wirklich nichts verpasst. Es ist wie bei jedem anderen Wahlkampf auch. Viel Lärm um nichts. Aber mittlerweile hat sich ja als dritter Kandidat der Motivationsbär Charly aus Oberhausen zu Wort gemeldet und der werte Herr Heinrich gibt zu bedenken, dass es sich möglicherweise gar nicht um einen Weinberg sondern um einen Wienberg handeln könnte. Wir stecken also noch mitten im Schlamassel.
      Es ist ganz gut, dass Du gestern den Tag auf dem Schloss genossen hast. Wer weiß, vielleicht sieht künftig der Weinberg so aus, wie auf Deinen fabelhaften Fotos. Man weiß ja nie, welch ein Investor sich noch kurz vor Ladenschluss durch die Hintertüre zwängt und ein Wörtchen mitreden möchte 🙂 Ein blauer Papagei als Wahlkampfkandidat wäre auch höchst amüsant. Plappern können sie in jedem Fall!

      Liebe Grüße zu den hoffentlich bald beendeten Bauarbeiten
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau, eine Freundin von Bären war ich schon immer – und wenn es gar noch ein Motivationsbär ist, da könnte ich schwach werden.
        Hoffentlich versaut nicht ein geldgieriger Investor alles und spielt eure schöne Alm zugrunde.
        Ich war heute auch wieder den ganzen Tag unterwegs – aber auf meinem Balon ist nichts, wirklich nichts vorwärts gegangen. Stink!!!!!!!
        Und tschüss von mir

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        1. Wir sorgen schon dafür, dass hier alles in Ordnung kommt. Und am besten schicken wir gleich mal einen tüchtigen Motivationsbär zu Dir, dass der Saustall an Deinem Haus im Nu seinen geregelten Gang geht. 🙂

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          1. Dem Bär würde ich nicht nur die Füße küssen, ich würde ihn fürstlich bewirten, wenn er hier mal alle ein wenig antreibt.
            Übrigens ist mir am Freitag mit einer Bewohnerin von hier was Idiotisches passiert. Ich wollte an der frischen Luft lesen, aber die Bänke am Spielplatz im Wohngebiet waren besetzt. Also bin ich mit meinem Kissen auf eine Wiese gezogen und habe mich auf die Erde gesetzt und an den Baum angelehnt. Da kam eine Olle mit Hund und hat rumgemeckert wie sonst was. Viele haben hier wirklich einen Knall, sogar einen sehr großen.
            Tschüss!

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            1. Genau das fragte ich mich auch. Aber sie meinte sicher eher, dass es „unverschämt“ von mir war, diesen schlechten Rasen zu betreten und zu be-sitzen. – Man kann sich über alles aufregen, wenn man entsprechend drauf ist.

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            2. Aber wirklich. Das kann dieser Person doch egal sein, wohin Du Dich setzt, solange Du nicht Ihre Tulpen in ihrem Garten plattdrückst.
              Naja, wenigstens winken Dir Deine Bauarbeiter schon zu 🙂

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            3. Zu Bauarbeitern hatte ich offenbar schon immer ein ganz spezielles „Verhältnis“. Vor Jahren, ich jung und knackig und wirklich mit einer Superfigur, deswegen immer im Minirock, gehe ich früh zur Arbeit.Ein Bauarbeiter will eine volle Schubkarre das schräge Brett hoch zu der LKW-Ladefläche schieben. Da er aber auf meine Beine stiert wie hypnotisiert, höre ich plötzlich viel Krach – da ist ihm die Schubkarre vom Brett gefallen. Pech!!!!

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  8. TV-Duell um die Wählergunst.
    Zollinger: … und deshalb, liebe Wählerinnen und Wähler, lassen sie sich von dieser Frau Lamprecht, die ihnen ein X für ein U vormachen will, nicht aus dem angestammten Gleichgewicht bringen …
    Lamprecht: Einen XXL Laufsteg, kein U, sie … sie Tölpel …
    Zollinger: Kein Laufsteg! Kein XXL oder XL oder nur L oder S oder was weiß ich! Keine Verschandelung der Gegend! Unsere Natur muss Natur bleiben!
    Publikum: Bravo! Bravissimo!
    Lamprecht: Als ihre Susie Lamprecht verspreche ich ihnen, äh, also …
    Zollinger: Hören sie nicht hin!
    Lamprecht: Die promovieren Weinköniginnen aus Anchorage werden künftig …
    Zollinger: Hören sie nicht hin!
    Lamprecht: … ihre Schönheitsoperationen hier, auf dieser noch zu bauenden Treppe, wenn wir erst mal den Berg, nicht wahr, abgetragen und zur Treppe umgebaut haben …
    Zollinger: Hören sie nicht hin!
    Lamprecht: Bei der blonden Susie spielt die Musi. Nur die Lamprecht, die ist echt. Sagt Herr Specht.
    Moderator: Es bleiben ihnen noch 17 Sekunden, die Wähler zu überzeugen.
    Lamprecht: Gratis Schönheitsoperation für alle!
    Publikum: Oh ja, Lamprecht! Lamprecht! Lamprecht!
    Zollinger: Sie elende, sie nichtsnutzige Obertreppenstufenbauerin!
    Lamprecht: Sie … sie … untalentierter Hobbymarionettenbauer!
    Zollinger: Ja, aber meine Marionetten sind alle noch im Dienst. Die regieren in Berlin.
    Lamprecht: Anyway. Free Botox for everyone!
    Publikum: Hooray! Hooray!
    Zollinger: Free Trollinger vom Zollinger!
    Publikum: Hip hip hooray! Hip hip hooray!
    Moderator: Noch 5 Sekunden.
    Zollinger: Susie … ?
    Lamprecht: Ja … Karl-Georg …
    Zollinger: Susie … ick liebe dir.
    Lamprecht: Wie schön du das sagst, ach, Karl-Georg …
    Zollinger: Weißt du was? Lass und doch beide Projekte gemeinsam verwirklichen.
    Lamprecht: Wie Recht du hast.
    Publikum: Bravo! Bravo! Hip hip hooray! Hip hip hooray!
    Moderator: Tja, das war’s für heute aus dem Hauptstadtstudio. Wir sehen uns nächste Woche wieder. Dann mit dem Thema …

    Später beim Nobel-Italiener.
    Moderator: Unglaublich, wie blöd die Leute sind.
    Lamprecht: Die glauben doch tatsächlich, unsere Angebote wären gratis.
    Zollinger: Die 180 Tankwägen mit dem grässlich, ungenießbaren Fusel sind schon so gut wie verkauft.
    Lamprecht: Und die Fitnessbranche lässt sich unsere Dienste ganz schön was kosten.
    Zollinger: Morgen Monte Carlo?
    Lamprecht: Wie du nur immer meine Gedanken errätst, du süßer Schatzimausibär …

    Liebe Frau Mallybeau,
    eigentlich wollte ich eine kleine Geschichte erfinden. Aber die Realität kann durch nichts ersetzt werden. Also habe ich während der TV-Sendung gleich fleißig mitgeschrieben …

    Herzliche Grüße und ein Prost 🙂
    Herr Ösi
    („Wir sollten auch mal was Lohnendes verkaufen, Frau Saftschubse, finden Sie nicht?“)

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    1. Almredakteur: Wir haben ein Problem!
      Herr Zollinger: Warum?
      Frau Lamprecht: Ja genau. Warum?
      Almredakteur: Warum haben Sie Herrn Ösi Einblick in unseren Blogbeitragsvorratsspeicher gewährt?
      Herr Zollinger: Hä?
      Frau Lamprecht: Wie? Was?
      Almredakteur: Also wenn sie es nicht waren, dann frage ich mich, wie der werte Herr Ösi praktisch unsere Wahlkampf-Fortsetzung vorwegnehmen konnte. Dieser Blogbeitrag steht doch erst noch aus.
      Herr Zollinger: Ich sags ja, die Österreicher sind schneller als die Polizei erlaubt.
      Frau Lamprecht: Ach, der Herr Ösi ist eben ein Vordenker.
      Almredakteuer: Nun, und sie Herr Zollinger und Frau Lamprecht, sind wohl von der langsamen Truppe.
      Herr Zollinger: Ich bin empört! … Warum sind wir langsam?
      Frau Lamprecht: Ja genau. Warum?
      Almredakteur: Als ihnen der werte Herr Ösi die Worte in den Mund gelegt hat, hätten sie sich ruhig ein wenig sträuben und ihr Maul halten können. Nur weil sie jetzt die ganze Geschichte des Wahlausganges schon ausgeplaudert haben, sitze ich auf einem Blogbeitrag, der nun gänzlich umgearbeitet werden muss.
      Herr Zollinger: Ist das unser Problem? Sie sind doch der kreative Schreiberling. Lassen sie sich gefälligst was Neues einfallen.
      Frau Lamprecht: Ja genau. Was Neues.
      Herr Zollinger: Halt den Schnabel, du Papagei.
      Almredakteur: Nur die Ruhe. So kommen wir doch nicht weiter. Nun ist das Kind eben in den Weinbrunnen gefallen. Und außerdem frage ich mich gerade, ob hier irgendwelche Fernsehkameras laufen…
      Herr Zollinger: Kameras? Wieso?
      Frau Lamprecht: Ja genau. Wieso Kameras?
      Almredakteur: Weil Herr Ösi ihre Dialoge fleißig bei einer TV-Sendung mitgeschrieben hat. Sie müssen also im Fernsehen gewesen sein, als … ach du liebe Zeit, irgendwie wird das jetzt ziemlich chaotisch …
      Herr Zollinger: Ich sags ja. Die Presse schaut regelmäßig zu tief ins Glas.
      Frau Lamprecht: Ach Karl-Georg, lass doch den Herrn Almredakteur. Er ist eben auch nur ein kleines unterbezahltes Rädchen in einer großen Maschinerie aus Lug und Trug.
      Herr Zollinger: Susilein, wie gewählt du dich ausdrücken kannst!
      Frau Lamprecht: Ich stecke voller Überraschungen mein Liebling.
      Almredakteur: Und was soll ich jetzt mit meinem vorgefertigten Blogbeitrag machen?
      Herr Zollinger: Machen sie`s wie die anderen auch und bringen sie das nächste Mal einfach ihren Beitrag. Merkt sowieso keiner. Wiederholt sich doch immer alles. Wie die Papageien, die einem ständig alles nachplappern.
      Frau Lamprecht: Ja genau. Wie die Papageien, die …

      Lieber Herr Ösi!
      Ich hätte es mir ja denken können, dass Sie die geplante Fortsetzung meines kommenden Beitrages bereits vorwegnehmen. Sie sind uns immer einen Schritt voraus. Aber da wir mit Ihrer brillianten Dialogtechnik eindeutig nicht mithalten können, ist es eine wunderbare Überleitung und unser Almredakteur muss nur noch ein paar ausgeschmückte Sätze um all das wachsen lassen.
      Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Start in die Woche und frage Sie das nächste Mal nach den kommenden Lottozahlen. Die werden Sie mit Sicherheit ebenfalls erraten und dem geplanten Trip nach Panama steht nichts mehr im Wege. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau
      Bei welcher TV-Sendung haben Sie die Dialoge eigentlich mitgeschrieben? 🙂

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  9. Liebe Frau Mauswohn!
    Seit nunmehr 70 Kommentjahren verfolge ich nun schon ihren spannenden Wahlkampf vom Weinberg.
    Möge es gut ausgehen.
    Als Münchner im Himmel verfüge ich leider nicht über die passende Wahlberechtigung – dennoch möchte ich ihnen einen Ratschlag geben, auf den jedenfalls die bayrische Regierung seit dem Sankt Nimmerleinstag wartet:
    lassen sie unbedingt einen Monteur kommen. Die einschlägige Klatschpresse vom Weinberg sollte in eine Saftpresse verwandelt werden. Denn wer macht bessere Politik als ein richtiger Saftladen?

    Herzliche Grüße vom weißblauen Himmel!

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    1. Liebe Frau Birkner!

      Eine brillante Idee!
      Flaschen haben wir hier schließlich reichlich vor Ort. Dann kann der vom Monteur frisch gekelterte Klatschpressentratsch sogleich abgefüllt werden. Allerdings frage ich mich, wer sich solch ein Gesöff wohl kaufen mag. Oder ob eine SOKO diesen mit gemeingefährlichen Gerüchten und falschen Wahlversprechen getränkten Wein nicht eher als Sondermüll deklariert.
      Eine heikle Angelegenheit in jedem Falle.
      Aber schlimmer kann es ja kaum mehr werden. Da sind wir wirklich für jeden Ratschlag dankbar und kramen gleich mal nach einer guten Rohrzange und einem Stemmeisen 🙂

      Herzliche Grüße in den Himmel
      Mallybeau

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  10. Bravourös, Frau Mauswohn,
    dass sie sich gleich ans Werk machen. Besonders mit den größten Flaschen wird ihr weltweit einzigartiges Saftladenkonzept Furore machen. Selbstverständlich sollte man das Gesöff von Anfang an verbieten und somit das SOKO gleich fest mit einplanen. Dann verkauft es sich ganz von selbst… Sie werden sehen, sogar mit Sondermüllklatsch aus falschen Wahlversprechen abgefüllt, wird man ihnen die Flaschen nur so aus der Hand reißen…
    Grüßen sie mir schön die Nacht auf dem Weinberg.

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    1. Wie schön, dass Sie dies so positiv sehen. Wir waren zunächst ein wenig skeptisch ob der Tratschweinvermarktung. Aber bei näherer Betrachtung ist ja gerade die Provokation und die Gerüchteküche um die Almlese möglicherweise geschäftsfördernd. Wenn dieser Tropfen noch zum Verkaufsschlager avanciert, erhalten Sie selbstredend mindestens 50% der Einnahmen. Dank Ihnen kam diese Produktion ja erst ins Rollen.
      Und die Nacht dankt herzlichst für die Grüße und sendet eine blinkende Sternschnuppe in den Münchner Himmel 🙂

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