Seeigel – Weltse(e)nsation inklusive Outtake

Erinnern Sie sich noch an die sensationelle Weltsensation, als Macksi Maulwurf, ein Seeigel, eine Banane und fünf Lakritzschnecken auf einem Löffel balanciert wurden? Mit Sicherheit. Solch eine Darbietung vergisst man nicht. Und die Bilder gingen um die Welt.
Und dieser unglaubliche Erfolg hat nun viele unserer Almbewohner dazu veranlasst, heimlich oder ganz offensichtlich an einer weiteren Weltsensation zu feilen. Hierbei fiel vor allem unser Seeigel Serge durch stark ausgeprägten Ehrgeiz auf. Tag und Nacht trainierte er hinter verschlossenen Türen und hat nun angeblich tatsächlich die nächste Weltsensation zustande gebracht. Und was er uns angekündigt hat, können wir selbst kaum glauben. Wir sind genau so gespannt wie Sie, wenn wir jetzt gleich Seeigel Serge dabei zusehen dürfen, wie er drei Minuten und eine Sekunde auf einem Balkongeländer in schwindelnder Höhe verharrt und hierbei einen Löffel balanciert. Wird er durchhalten? Wir werden sehen.
Und für die gänzlich Unersättlichen, die nach Bonusmaterial verlangen und unbedingt eine Blick hinter die Kulissen erhaschen möchten, wird heute am Ende des Beitrages ein Outtake als besonderes Schmankerl gereicht.

Film ab! 🙂

 

Hat Sie nun endlich ebenfalls die Sensationslust gepackt oder sitzen Sie noch immer träge in Ihrem Ohrensessel?
Los, auf gehts! Und sagen Sie sich stets: „Ich bin eine Sensation, die Welt wartet nur auf mich!“ Dann werden Sie schon bald auf den Titelseiten sämtlicher Gazetten erscheinen, Ihr Nachbar wird den roten Teppich für Sie ausrollen und die Weltsensationslawine, die von Herrn Ösi so sensationell ins Leben gerufen wurde, bleibt weiter in Gang 🙂

 

©mauswohn
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57 Gedanken zu “Seeigel – Weltse(e)nsation inklusive Outtake

    1. Lieber Herr Moser!

      Diese großzügige Geste wird Ihnen hier hoch angerechnet. Wobei wir hinter vorgehaltener Hand verraten können, dass unser werter Serge in sein tägliches Kraftmüsli eine ordentliche Portion Seeigel-Mus gemischt hat. Sie müssen also kein schlechtes Gewissen haben und ein Ein-Tages-Verzicht auf Ihr wunderbares Kompott ist mit Sicherheit ausreichend. 🙂

      Herzliche Grüße an die Köchin
      Mallybeau

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  1. „ich bin eine Sensation, die Welt wartet nur auf mich!“
    Hallo Mallybeau, was schreibe oder lobe ich denen nun zuerst. Der Seeigel hat eine fantastische grüne Aussicht vom Balkon aus – da würde ich meinen Balancierakt auch so lange aushalten – vor allem bei schöner Musik.
    Es ist kein Wunder, dass du so pfiffig bist – du bist ja auch nur von lauter pfiffigen Leuten umgeben, die hier Weltsensationen vor die Kamera bringen.
    Und wie lässig Serge (ich wollte ihn beinahe in Sergej umbenennen) den Löffel balanciert – einmalig.
    Dir wird schlechtes Wetter bestimmt nicht lang, so wie hier, wo die Bauarbeiten mir langsam auf die Ketten gehen, weil ich wegen des Dauerregens lieber im Trockenen bleibe.
    Tschüss ihr alle miteinander sagt Clara

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    1. Liebe Clara!

      Genau in diesem Moment zuckt ein Blitz vom Himmel herab, es donnert und fängt an zu regnen. Wie gut, dass mir der eifrige Serge nun einige Kommentierarbeit in Auftrag gegeben hat. Mittlerweile ist er sogar aufs Dach hochgekraxelt und genießt den Regen. Schade, dass ich das nicht filmen kann. Ein Gerüst ums Haus wäre in diesem Falle hilfreich. Wer weiß, vielleicht sitzt auf Deinem Dachgiebel ebenfalls eine ehrgeizige Seeigelgemeinde und probt die kommende Weltsensation. 🙂

      Liebe Grüße aus dem verregneten Garten
      Mallybeau

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      1. Du kannst sicher sein, liebe mm, ich werde nicht nachprüfen. Ich setze keinen Fuß auf dieses Gerüst. Da können oben Weltmeister sitzen, so viel wie sie wollen. Von mir aus können Sie auch Proben, das Getrampel stört mich nicht. Aber vor’s Haus gehe ich nicht, das regnet immer noch wahnsinnig doll. Lass es dir gut gehen.

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        1. Dann wäre es eine Weltsensation, wenn Du Dich dennoch aufs Dach wagen würdest 🙂 Verständlich, dass Du darauf lieber verzichten möchtest.
          Ich wünsch Dir einen gemütlichen Tag in der hoffentlich trockenen Wohnung!

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            1. Cool. Ich stelle mir immer so ein verrauchtes Hinterzimmer in einer Kneipe vor, wo illegal gezockt wird. Und Ihr mit Sonnenbrillen unter dem trüben Schein einer Deckenlampe 🙂

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            2. Nein, natürlich nicht. Du hast selbstverständlich Adleraugen und würdest mit der schwarzen Brille Deinen gekonnten Zockerblick verdecken. 🙂 Und dann ganz lässig die Karten auf den Tisch knallen und abkassieren ….

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  2. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    vielleicht habe ich schon mal erwähnt, dass ich ausgesprochen wohlgesonnen Sie und Ihre Künste erlebe.
    Aber ohne jetzt den alten, griesgrämigen Kerl raushängen zu lassen, der nur das Haar in der Suppe sucht, möchte ich doch etwas anmerken.
    Meine Cousine hatte mal einen Freund, dessen WG Mitbewohner Physik studiert hat. Daher weiß ich dass eine Hummel nicht fliegen kann, physikalisch gesehen. Dass sie trotzdem fliegt liegt nur daran, dass sie es nicht weiß, beziehungsweise von Physik nichts versteht.
    Was hat das nun mit Seeigeln zu tun?
    Zunächst mal gar nichts, aber vielleicht finden wir ja später eine Verbindung.
    Von Seeigeln weiß ich, dass sie sehr bewandert in Chemie sind. Aber ob Chemie nun hilfreich sein kann, auf einem Balkongeländer zu balancieren. Da könnte man unterstellen, dass irgendein Kleber mit im Spiel ist. Denn Kleber gehören etwas mehr zur Chemie als zur Physik, obwohl Kleber ja auch mechanischen Kräften ausgesetzt ist. Aber bei der Herstellung eben nicht.
    Da Sie eine wahre Videokünstlerin sind, könnten Sie uns ja auch ein Standbild untergejubelt haben und die wehenden Blätter an den Bäumen sind nur Animationen. Aber da kommen wir, beziehungsweise betrete ich schon den Bereich der böswilligen Unterstellungen.
    Vielleicht bin ich auch nur so übertrieben kritisch, weil ich neidisch bin, nicht solche Weltsensationen präsentieren zu können. Also hat das Ganze doch weniger mit Physik zu tun, eher mit Psychologie – oder dem Gegenteil, oder was auch immer, regelrecht und praktisch.

    Gruß Heinrich

    P.S. Gruß auch an Macksi und den Seeigel – nichts für ungut!

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich bin immer froh, dass Sie diese Darbietungen aus einem kritischen Blickwinkel mit wissenschaftlichem Gespür betrachten. Wie Sie ja wissen, fehlt mir dies als Kuh gänzlich.
      Was die Hummel betrifft: Sie weiß zwar nicht, dass sie fliegen kann, aber der Seeigel weiß es. Er beobachtet sie nämlich immer, wenn er ein Sonnen-oder Regenbad im Freien nimmt. Allerdings hat er ihr diese Tatsache noch nie mitgeteilt und genießt sein Wissen im Stillen. Somit wäre hier schonmal eine Verbindung hergestellt.
      Und natürlich haben Sie Recht. Im Normalfall bauen wir hier für unsere Zuschauer riesige Kulissen auf, die täuschend echt den Eindruck einer harmonischen Naturidylle vermitteln. Aber da wir selbst von unserem werten Serge so unvermittelt über die Weltsensation informiert wurden, hatten wir gar keine Gelegenheit mehr, rasch zu modellieren und den Pinsel zu schwingen. Wir sind froh, dass es Macksi überhaupt noch rechtzeitig geschafft hat, seine Maulwurfskamera zu zücken und dieses Spektakel auf Film zu bannen. Da wäre uns wirklich was entgangen!
      Ich vermute, bei dieser Sensation spielen Psychologie, Chemie und Physik überhaupt keine Rolle. Denn insgeheim glaube ich, dass es ein ganz raffinierter Seeigel-Trick ist, den ich bisher allerdings noch nicht entziffern konnte. Es handelt sich also eher um Seeigelogie oder eben das Gegenteil und regelrecht und praktisch. Sie verstehen schon.
      Ich hoffe, Sie konnten mittlerweile den Wasserschaden in Ihrem Wohnzimmer wieder beheben und die Maikäfer üben nun fliegen und nicht surfen 🙂

      Herzliche Grüße von Macksi, Serge und Mallybeau
      PS.: Ihnen nimmt hier niemand was übel!

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      1. Lieber Lo!

        Wie gut, dass Sie uns diese Eilmeldung ganz frisch auf den Tisch servieren. Wir waren uns nämlich bereits im Unklaren darüber, ob der Herr der Nachrichten hier möglicherweise seine Finger bzw. seinen Kleber im Spiel haben könnte. Nun sind wir beruhigt. „Heute“ scheinbar nicht! 🙂

        Herzliche Grüße
        Mallybeau

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    1. Lieber Dieter!

      Ihr Gif-Hund macht unserem Seeigel mittlerweile wirklich Konkurrenz. Beängstigend zu sehen, in welch disziplinierter Weise er in gleichmäßigem Rhythmus mit der Pfote auf den Boden klopft und dabei noch ein lautes Hundegelächter von sich gibt. Und dies seit mehreren Stunden!!! Da scheint die nächste Weltsensation vorprogrammiert 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau und Seeigel Serge (ohne Löffel)

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  3. Liebe Frau Mauswohn,
    dies ist schon eine außergewöhnliche Jonglage, erinnerte mich an die Fernsehsendung „Sensationen unter der Zirkuskuppel“. Hoffentlich gibt es auch weiterhin solche außergewöhnlichen filmische Werke zu bewundern.

    Liebe Grüsse vom See

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Unser Seeigel verneigt sich dankend, wenngleich auch dies eine kleine Sensation an sich ist, wenn man bedenkt, mit wie wenigen Gelenken der werte Serge ausgestattet ist. Wir werden uns bemühen, weiterhin solch kraftraubende Kunststücke aus dem Hut oder dem Ärmel zu zaubern 🙂

      Herzliche Grüße von der Regenfront
      Mallybeau

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  4. Großardig! Ich bin begeischderd, was der Igel für an ruhige .. äh .. Kopf hat und koin Zugger dud. I kennts net, i hon Höeangscht. Aber am allerbeschde gfällt mir scho der Leffel! Nimmsch den immer, wenn de beim Nochbr zum Suppe essa eig’lade bisch?
    Großes Grüßle, Anhora

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    1. Liebe Anhora!

      Ha i han au ganz schee bibbert und ghofft, dass der Seeigel et rahaglt. Abr s isch jo dann doch no älles gutganga.
      Haja ond des isch doch dr tübbische Schwobaleffl wemmr eiglada isch. Do hosch ganz Recht, den sott mr emmr dabei han, no kammr sich für a ganze Woch em Voraus sattessa. Sag bloß, Du hosch koin? 🙂

      Grüßle vom Balkon
      Mallybeau

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        1. Oh, des dud mr jetzt abr Loid. Also beim Löffel ka i Dr et helfa, den will i nämlich no net abgäba 🙂
          Abr onsr Seeigel dät schomol ganz gern Ferien am Wassr macha. Wennr bei Eich Ondrschlupf kriega dät, kenntet Ihr a Weile mit ma Sensations-Seeigel agäba ond er ka ab ond zu en da Bodasee hupfa.

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          1. Also wenn der Seeigel mal a bissel oberschwäbische Luft schnubbre will, dann isch er hier herzlich willkomme. I hon au an Balkon, wenn er a bissel dräniera will fürs nächschde Filmle. Allerdings sind mir bloß im 1. Stock, i hoff des roicht als Nervakitzel! 😉

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            1. Subbr. I schiggn glei los. Er isch halt et so schnell. S kann scho no an Monat daura, bissr vor dr Dier schdoht. Des mitm Balkon isch subbr. Viel höher ischs hier au et. Des basst. I pagg onsrm Seeigel no den großa Leffl uff da Rügga odr Kopf, no kasch mit dem au mol rausschepfa 🙂

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            2. Au, i freu mi auf den Seeigel. Hauptsach, es isch koin Sauigel. Langsam darf er sei. Und der Leffel – des isch überhaupt s’Beschde. Wenn der eitroffa isch, lad i mi glei irgendwo zum Essa ei. 😉

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            3. Sauigel isch gut. Also bis jetzt war r emmr ganz brav. Der will bloß ab und zu in a Wässerle hupfa. No ischr zfrieda.
              Woisch was, bhälsch den Leffl oifach, wenns gut mit dr Eiladung glabbt hot. I bsorg mr dann n neia. Mr muss sich jo ondr Schwoba helfa 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Ein paar Mäuse haben sich hier bestimmt versteckt, weil sie geahnt haben, dass mal wieder ein spielfreudiger Hund seine Aufwartung macht. Da lässt sich bestimmt ein kleiner Ringkampf Hund gegen Maus arrangieren. Unter Bella-Regie versteht sich 🙂

      Herzliche Grüße auf die Spielwiese
      Mallybeau

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      1. ringkampf mit mäusen ?
        nee nee 😀 😀
        ganz sicher nich
        das macht bei mir denn nur schnapp
        während dem kauen werden die einreisepapiere für meinen magen ausgestellt
        und denn verschwinden die
        also die mäuse nich die papiere 😀
        auf fast nimmer wiedersehen 🙂
        gruß bella 🙂

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  5. Ich bin mir nicht sicher, aber ich möchte mich auch kritisch zu diesem sehr gewagten Unternehmen äußern.
    Physik, Psychologie lass ich mal außen vor. Aber die Chemie lässt doch einen Verdacht aufkommen.
    Es geht um das Dopen durch Einnahme bestimmter Medikamente, was ja bei den olympischen Disziplinen einer strengen Kontrolle unterliegt.
    Dazu meine Frage: Darf ein Seeigel gdopt werden bzw. war Serge gedopt?
    Wie sollte er sonst zu dieser Leistung fähig gewesen sein und das über ganze 3 Minuten?
    Gruß aus dem Norden!
    Jürgen aus Loy (Flachlandtiroler) auch PJP genannt
    P.S. Sie müssen meine Frage nicht beantworten.

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    1. Lieber Jürgen!

      Das ist gut, dass Sie dieses brisante Thema hier ansprechen! Selbstverständlich werden hier permanent Doping-Kontrollen durchgeführt. Wobei der Vorstandsvorsitzende des Komitees, ein gewisser Lance Armstrong, uns nicht kompetent genug erschien und somit kurzerhand gefeuert wurde. Jetzt sind wir wieder sauber.
      Natürlich wurde unser Serge auch direkt vor und nach (nicht während) der Durchführung der Weltsensation genauestens auf alle heiklen Substanzen getestet. Und wir können stolz verkünden, dass er lediglich sein tägliches Müsli mit Seeigel-Mus zu sich nimmt, das nach unserem Wissenstand bisher noch nicht als verbotenes Mittel gilt. Er hat seine Leistung allein durch hartes Training, Disziplin, Ausdauer und einen eisernen Seeigel-Willen zustande gebracht.
      Wir hoffen, Ihre Frage hiermit hinreichend beantwortet zu haben und verbleiben mit freundlichen Grüßen das
      AKFDW (Almkomitee für dopingfreie Weltsensationen) 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau und Serge

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  6. Liebe Frau Mallybeau,
    eine neue geniale Weltsensation Ihrerseits, deren genaueste Analyse ich als „Weltsensationäres 3-Phasen-Modell“ bezeichnen möchte, vorübergehend jedenfalls und gleichzeitig wissend, dass der titelgebende Titel ob seiner Sperrigkeit einer gewissen Nachbearbeitung bedarf, was uns aber jetzt nicht weiter tangieren sollte.
    In Phase 1 fiebern wir der Weltsensationen entgegen, haben den PC eingeschaltet, den Browser geöffnet und genießen den Beginn der Sensation.
    In etwa bei der Halbzeit angekommen, schiebt sich Phase 2 in den Fokus und die beiden Phasen beginnen ein wenig miteinander zu rangeln, wer denn nun der stärkere der beiden ist. Dies geschieht unbewusst und manchmal fallen hier Worte wie Zweifel oder Plausibilität, versehen mit Fragezeichen und dergleichen, was völlig normal ist, wenn sich das Reptiliengehirn – wie immer ungefragt – dazu schaltet, da kann der Mensch machen was er will, aber so einer Reptiliengehirnzuschaltung ist er völlig wie wehrlos ausgesetzt. Das Gute ist, dass er dies weiß.
    Da fällt unser Blick auch schon auf das Pflänzchen rechts unten, wie es zur bernsteinernen Big-Band Musik fröhlich tanzt, also, alles im grünen Bereich sozusagen, alles echt und authentisch, keine faulen Tricks (die hätte ich Ihnen sowieso nie und nimmer unterstellt), es geht alles mit rechten Dingen zu und das vergnügte Pflänzchentänzchen sorgt nun für die überfällige Reptiliengehirnabschaltung und die automatische Überleitung in Phase 3.
    In Phase 3, in Fachkreisen wird hier von der Bonusphase gesprochen, harren wir wie ein Bankster auf einen möglichen Bonus, hier allerdings nicht in pekuniärer Form eines Nimmersatts, sondern als Making-Of oder als Zusatzfilmschnipselchen oder als kinematografisches Leckerli obendrauf.
    Werden wir mit einem entsprechenden Bonus verwöhnt – bei Ihnen wunderbar an der Tagesordnung – erfolgt eine neuerliche Reptiliengehirnzuschaltung und das Tierchen applaudiert nun eifrig mit …

    Herzliche Grüße an Sie und Ihr Filmteam 🙂
    Herr Ösi
    (und sein Reptilchen …)

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Ich bin begeistert, aus Ihrem Munde, dem Gründer der Weltsensationen, mehr über das 3-Phasen-Modell zu erfahren, welches mir bisher gänzlich unbekannt war, wenngleich ich scheinbar gemeinsam mit Serge und Macksi mitgewirkt habe. Aber so ist es ja oft. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
      Wobei sich in diesem Falle unser Seeigel nochmals extra dick aufgeplustert hat, kaum vorstellbar mit solch harter Schale, um ja nicht übersehen zu werden. Und glücklicherweise hat die Vergrößerung seines Körpervolumens auch dazu geführt, dass sich seine Standfestigkeit auf dem schwindelerregend hohen Balkongeländer immens erhöht hat. Ein gekonnter Trick, den man sich merken sollte.
      Und wie Sie völlig richtig bemerkt haben, geht hier natürlich alles mit rechten Dingen zu, wenngleich dieser unglaubliche Balanceakt unseres werten Serge doch sehr surreal wirken mag. Aber das Pflänzchentänzchen, eine sehr treffende Umschreibung, liefert den Beweis. Nein, es ist kein Standbild, dem Zuschauer wird keine billige Animation untergeschoben. Hier rankt sich das Grün ganz authentisch und spontan ins Bild und erfreut sich an den rhythmischen Klängen. Zumal unser Maulwurf Macksi immer ein gestrenges Auge darauf hat, dass hier nicht geschummelt wird und der geneigte Betrachter seine kostbare Zeit nicht mit miesen Tricks verplempern muss.
      Und last but not least ist das Bonusschmankerl freilich etwas übersichtlich ausgefallen. Es hat sich, so finden wir, der ganzen Darbietung angepasst und bildet, wie wir nun Dank Ihrer Erläuterung wissen, die dritte Phase dieses Spektakels. Wir freuen uns, dass Sie aus Expertensicht nun alle Einzelheiten nochmals beleuchtet haben. Dies ist ein zusätzlicher Ansporn für sämtliche Almbewohner weiter an ihren Weltsensationstechniken zu feilen.
      Wir wünschen Ihnen, der werten Frau Saftschubse und allen übrigen oesiblog-Bewohnern ein sensationelles Wochenende!

      Herzliche Grüße aus Phase 4 🙂
      Mallybeau, Macksi und Serge

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  7. Beeindruckend auch, dass es gelungen ist, den Komponisten zu einer Komposition zu überreden, die auf die Sekunde zum Rekordversuch passt. Und die Windmaschine, die vermutlich im Hintergrund im Einsatz war, um den Zweig rechts im Bild immer ein wenig zu bewegen, damit klar wird, dass hier auch bewegte Bilder im Einsatz sind.

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    1. Lieber Herr Voita!

      Endlich weiß jemand diese fantastische musikalische Leistung zu würdigen. Zunächst hatte sich unser Seeigel mit dem Komponisten nämlich überlegt, ob dies die eigentliche Weltsensation sein sollte. Aber dann hat sich doch der werte Serge durchgesetzt und die exakt komponierte Musik bleibt auf tragische Weise von den meisten unbeachtet. Im Grunde sind es sogesehen zwei Weltsensationen! Unglaublich!
      Wir danken Ihnen, dass Sie auf die Unterdrückung der musikalischen Leistung explizit hingewiesen haben. So fühlt sich der etwas traurige Komponist endlich dem Seeigel ebenbürtig. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau, Serge mit Löffel, Macksi und der hocherfreute Komponist

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  8. Ich bin sprachlos!!
    Mit wenigen verbliebenen Worten bedanke ich mich, dass Sie wieder einmal meine Sensationslust befriedigt haben. Herrlich entspannend. Diese Kombination findet man ja selten bei Sensationen.
    Herzlichst Ihre
    Mitzi

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    1. Liebe Mitzi!

      Sie bringen es einmal mehr auf den Punkt. Sensationen und Entspannung sind zwei scheinbare Gegensätze, die sich in der heutigen Zeit kaum noch miteinander vereinbaren lassen. Dies war auch der tiefgründigere Gedanke unseres werten Serge, als er sich die Choreographie zurechtgelegt hat.
      Nun wird er sich von dieser für ihn sehr anstrengenden Darbietungen 4 Wochen erholen, eine Insel in der Karibik ansteuern und gemütlich am Strand Ihr neues Buch lesen. Kann es eine schönere Entspannung geben? 🙂

      Herzliche Grüße und und eine ebenso herzliche Gratulation zu Ihrem bravourösen Erstlingswerk
      Mallybeau und Serge

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      1. Liebe Mallybeau, lieber Serge,
        ich blicke neidisch auf die Erholungswoche in der Karibik, gebe aber zu, dass sie verdient ist. Über die Reiselektüre freue ich mich besonders und wünsche viel Freude daran. Mit den besten Wünschen für die verdiente Entspannung, warte ich auf neue Sensationen die auf der Alm ja zu erwarten sind.
        Einen ausgesprochen hübschen Balkon haben Sie, Frau Mallybeau. Obwohl ich die Darbietung von Serge gespannt verfolgte habe ich auch diesen Anblick sehr genossen.
        Herzliche Grüße
        Mitzi

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        1. Wie ich soeben bei Ihnen gelesen habe, haben Sie ja nun ebenfalls begonnen, Ihren Balkon mit hübschen Terrakottakübeln zu bestücken. Da wird es nicht weniger heimelig sein, wie sonst könnten solch wunderbare Geschichten wie die Ihren zustande kommen 🙂

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      In der Tat ist diese Weltsensation bereits bis zu tibetanischen Mönchen im Himalaya vorgedrungen, die von den meditativen Schwingungen regelrecht angezogen wurden. Dass wir mit dieser Darbietung so schnell im transzendentalen Bereich angelangt sind, hätten wir nicht für möglich gehalten. Ooommmmmm …. 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau, Macksi und Serge

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    1. Liebe Gabi!

      Das ist erst noch eine Idee! Ein Buch der Rekorde speziell für derlei Weltsensationen haben wir noch gar nicht auf den Markt gebracht. Bisher existiert nur das Filmarchiv. Wir arbeiten sogleich an einem druckreifen Exemplar, dass dann pünktlich zu Weihnachten auf jedem Gabentisch liegen kann und mit Sicherheit für sensationelle Freude sorgen wird 🙂

      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünschen
      Mallybeau, Macksi und Serge

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