Das absolute Nichts

Wo gibt es das heutzutage noch? Das Telefon klingelt. Sie nehmen ab und sagen „Hallo“ oder melden sich mit Ihrem Namen, erhalten von Unbekannt den Auftrag, nach dem absoluten Nichts zu suchen UND MACHEN DAS DANN AUCH?
Die meisten legen mit Sicherheit wieder kopfschüttelnd den Hörer auf, wenn sie solch ein Anruf ereilt. Doch nicht so unser Herr Ösi, der sich gemeinsam mit Frau Saftschubse wagemutig auf eine Reise mit ungeahnten Risiken begeben hat, um nach dem absoluten Nichts zu suchen …

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29 Gedanken zu “Das absolute Nichts

  1. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    das ist ja alles schön und gut. Aber es sind eben noch nicht alle auf dem neusten Stand der Technik.
    Ich habe noch einen alten Röhrenfernseher, der NICHTS nicht einmal in 3D darstellen kann.
    Wenn ich NICHTS oder absolut NICHTS wenigstens in HD sehen könnte, aber nein, da bleibe ich wieder außen vor. Wird auf so etwas keine Rücksicht genommen? Das absolute NICHTS ist doch wohl umfangreicher als der durchschnittliche Betrachter annehmen könnte.
    Fällt das noch unter GEZ oder GEMA oder AOK?

    Und SIE empfehlen das auch noch weiter!?

    Vermutlich habe ich wieder einmal die Botschaft nicht verstanden. Oder ich habe sie verstanden und kann es jetzt nur nicht richtig zum Ausdruck bringen, wie ich es meine.
    Sie wissen ja, dass mir oft die Worte fehlen, oder ich die falschen Worte an der eigentlich richtigen Stelle einfüge, an die aber ein ganz anderes Wort gehört, oder ein ähnliches Wort, aber mit einer anderen Bedeutung.

    So ist das Bilden von Sätzen oder gar ganzen Absätzen nicht immer einfach, so wie ich mit hohen Absätzen Schwierigkeiten hätte – ich kann nicht verstehen, wie Frauen das schaffen. Aber das ist ja auch egal, da es um nichts anderes geht als das absolute NICHTS!

    Die einzige Frage, die offen bleibt: Wie überbrücke ich die Wartezeit, bis es mir erklärt wird?

    Aber auch diese Frage müsste nicht beantwortet werden, wenn sie erst gar nicht gestellt würde.
    Ich hatte gar nicht vor, diese Frage zu stellen. WENN, sollte ich sie MIR stellen, aber dazu müsste ich hier nicht fragen.
    Sie wissen ja auch gar nicht so umfassend über meine Angelegenheiten und Lebensumstände Bescheid, um mich dahingehend umfassend beraten zu können.
    Ich könnte ja auch einfach nur warten.
    Ans Warten knüpft sich ja auch keinerlei Bedingung, die andere Menschen mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindern oder belästigen würde.

    Ich warte mal schnell.

    Dieses schnelle Warten kann man nicht lernen, das kommt mit dem Alter von ganz alleine. Da geht ALLES viel schneller, jedenfalls das, was mit Zeit zu tun hat.

    Nichts ist so absolut wie das Verstreichen der Zeit – mit oder ohne Pinsel – egal!

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich bin absolut beeindruckt.
      Alles fing ganz harmlos damit an, dass eine Stimme bei Herrn Ösi anrief und ihn bat, nach dem absoluten Nichts zu suchen. Und wie wir ihn kennen, begibt er sich mit seiner barfüßigen Frau Saftschubse umgehend auf die Suche.
      Und Sie werfen nun hier, völlig zu Recht, viele weitere ungeklärte Fragen in den Ring. Auch ich habe mich bereits gefragt, wer wohl der ominöse Auftraggeber sein mag, der uns hier mit derlei vielen transzendentalen Fragen um das absolute Nichts zurücklässt. Mir scheint, da ist eine ganz große Sache am laufen. Ein Rätsel, das von uns allen Stück für Stück geknackt werden muss. Und Herr Ösi ist bereits todesmutig vorangegangen und hat sich der, meines Erachtens nicht unerheblichen Frage gestellt, ob man sich mit „Hallo“ oder seinem Namen am Telefon melden sollte. Höflichkeit hin oder her. Was passiert zum Beispiel, wenn hier auf der Alm das Funktelefon klingelt, ich hebe ab und melde mich mit : „Hier muht Herr Heinrich?“ Und schon kann es zu den größten Irrtümern kommen. Der Anrufer denkt möglicherweise: „Seit wann muht Herr Heinrich?“ Oder aber er ordert umgehend eine Palette Drohnen bei mir, wo ich mich mit diesen Dingern doch gar nicht auskenne. Und schon sind wir auf dem Weg ins absolute Chaos, nicht aber auf dem Weg der zum absoluten Nichts führt. Also hatte Herr Ösi völlig Recht, als er besonnen sprach: „Ich möchte mit Ihnen nicht streiten.“ Somit ist dieses Thema zunächst beiseite geschoben und die Suche in der Finsternis kann weitergehen. Dass Sie in die Röhre schauen, ist vielleicht auch nicht so verkehrt, denn heutzutage starrt ja die Mehrheit der TV-Besitzer nur noch auf einen Flachbildschirm. Und was will man da schon sehen? Wo wir doch alle wissen, dass in dunklen Röhren die eigentlichen Geheimnisse verborgen liegen.
      Ich denke, ich warte jetzt mal mit Ihnen. Vielleicht kommt ja noch Godot vorbei und hilft uns bei der Suche nach dem absoluten Nichts. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weitergeht 🙂

      Herzliche Grüße aus der Dunkelheit
      Mallybeau

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    2. Lieber Heinrich, Sie schreiben: „Fällt das noch unter GEZ oder GEMA oder AOK?“ – vielleicht fällt es schon eher unter Bestattungsfürsorge, so wäre ich es jedenfalls für mich auslegen.
      Ansonsten, vieles erledigt sich von selbst.
      Beste Grüße von Clara

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      1. Liebe Clara!

        Meinst Du, da hat ein Bestattungsunternehmen bei Herrn Ösi angerufen und gebeten, nach dem absoluten Nichts zu suchen? Das wäre möglich. Vielleicht möchte das Diesseits besser mit dem Jenseits kooperieren. Du bringst mich da auf eine Idee … 🙂

        Liebe Grüße
        Mallybeau

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    1. Lieber Meermond!

      Wie schade. Ich hatte gehofft, dass vielleicht ein Stückchen vom Nichts oben im Norden zu sehen ist. Naja, aber dafür hat man ja umso mehr zu hören bekommen. Wir werden uns weiter auf die Suche machen. Und Sie kennen sich im Sachen-suchen ja ebenfalls hervorragend aus 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Moser!

      Dass Sie als Österreicher von dieser Darbietung ebenfalls begeistert sind, habe ich gleich vermutet. Der Humor scheint in Ihrem Lande sehr ausgeprägt zu sein. So ähnlich verlaufen ja auch die Dialoge zwischen Ihnen und dem „werten“ Cerny 🙂
      Herzliche Grüße gen Wien
      Mallybeau
      PS: Ich hoffe, Sie sind mittlerweile Dank Heidis Fischstäbchenbratkunst wieder zu Kräften gekommen.

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    1. Liebe Priska!

      Diese Dialoge laden in der Tat zum philosophieren und meditieren ein. Wenn da nur nicht dieser mysteriöse Anruf wäre, der das Ganze zu einem unheimlichen Rätsel werden lässt 🙂

      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
      Mallybeau

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  2. Au wenn der Herr Ösi an Ösi isch, isch des Filmle doch ganz im schwäbischa Sinn: Die Budgetkoschda sind ausgesprocha günschdig, fascht nix, und sowas mag mr. 😉
    Des bringt mi zu unserm schwäbische Sprachgut, denn so ähnlich wie „net gschumpfa isch gnug globt!“ sagt mr ja au: „Des isch net nix!“ als Ausdruck höchschter Wertschätzung.
    Und was isch dann nix? Gegafrog: Warum müssemer des wissa? Nix isch s’Gegadoil von Was, und manchmol isch des a gude Sach. 🙂

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    1. Liebe Anhora!

      Ha wenn Du jezz Dei Gschwäzz au no als Filmle rausbrocht hättsch, no hätt mr glei n zwoida Deil vom Nix, gell. Mit de Brodugtionskoschta hosch rächt, des isch echt bragdisch. Mr muss jo ällaweil gugga, dass mr em Grond aus Nix äbbes macht, om am End vom Monat no was iebrig zhan, des mr auf d Seit lega ka fürs Schbarkässle. Wahrscheinlich ischs Nix oifach äbbes, mit dem sich älle beschäftiga missat, damit mr äbbes zom do hot ond s koim langweilig isch. So, jezz fällt mr nix meh ei … 🙂

      Grüßle von dr vrrägnata Alb
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybau, jetzt hon i feschd nochdenka müsse, wenn du so philosophisch daherkommsch, da muss mr ja erschmol mitkomma! 😉
        Also für mi isch des nix, zuviel über Nix nochzumdenka, höchschdens über Badenixa könnt mr mol nachgrüble. Die sind net so abschdraggt. 😉

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            1. Des macha mr. D absolute Badenix(e) kennt au so an Tourischtamagnet werda wie s Monschtr von Loch Ness. Na logga mr älle noch Pula, saget, dass do die Nixe am Schtrand ab und zu auftaucht ond vrkaufet näbaher onsr Eel 🙂

              Gefällt 1 Person

  3. Liebe Frau Mallybeau,

    herzlichen Dank fürs Rebloggen. Lese ich die Kommentare, erstaunt es mich, was so ein absolutes NICHTS quasi aus dem Nichts für Reaktionen und Assoziationen hervorruft, die man nicht für möglich gehalten hätte.
    Herr Heinrich verbindet das Nichts irgendwie mit dem Warten, dass, wie er folgerichtig folgert, immer schneller geht oder vergeht. Wir Recht er hat. Kaum dass Ostern vorüber ist, bereiten wir uns bewusst oder unbewusst auf die Adventszeit vor, die schon wieder vor der Tür steht. Gestern habe ich bereits die ersten Nikoläuse in den Regalen gesehen.

    Herzliche Sonntagsgrüße 🙂
    Herr Ösi

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Ach du liebe Zeit. Und ich esse mich immer noch an Rabatt-Schokoladenosterhasen satt. So werde ich meine Pfunde ja nie los 🙂 Es bleibt einem aber auch wirklich NICHTS erspart!
      … und dass man NICHTS rebloggen kann, finde ich auch eine äußerst erstaunliche Entdeckung 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  4. ich
    such nie nach nichts
    für zweibener tu ich das schon
    doch ich such ur wenn meine nase sagt
    daaaaa
    is was zu verfolgen
    oder meine ohren meinen
    OBACHT
    bella
    dort kann was sein
    “ nichts “ sucht man nie nich ^^
    da könnte unsereiner ja auch den
    mann im mond suchen ^^
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Das ist gar keine schlechte Idee. Vom Mann im Mond hört man ja so viele Geschichten, aber wirklich zu Gesicht bekommen hat ihn noch niemand. Wenn nun die feine Hundenase diesen Herrn aufspüren könnte, wäre das sicherlich eine tolle Sache… 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schnee
      Mallybeau

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      1. ich bin ja nich die
        “ leika “
        ich gehör nich ins weltall
        ich könnte dort nich schnuppern
        weil ja kein luft da dort is
        und von hier unten aus
        nee
        neeeee nee das geht nich
        das schafft die beste hundenase nich
        leider
        unsere nasen können ja recht viel erschnuppern
        doch bis zum mond
        reicht es leider nich 🙂
        gruß bella 🙂

        Gefällt 1 Person

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