Pazifische Fischsuppe

Soeben erreicht uns die Eilmeldung, dass die rätselhaften Geschehnisse um die pazifische Fischsuppe vom 5.März 2006 nun endlich aufgeklärt sind.
Hier die Einzelheiten:
Wie allgemein bekannt, war zum damaligen Zeitpunkt ein Kreuzfahrtschiff aus Peru über den Pazifik Richtung Afrika unterwegs, um 24 Elefanten zu importieren. Nach überliefertem peruanischem Brauch wird alle 113 Jahre einmal im Monat ein Elefant über den festlich geschmückten Dorfplatz geführt und mit Mehl bestäubt. Hiermit soll der allmächtige Brotgott in seinem Zorn besänftigt werden und weiterhin Getreide auf den kargen Felsvorsprüngen der peruanischen Steppe wachsen lassen. Zu diesem Zwecke wurden also die Dickhäuter benötigt.
So schipperte das Schiff über die unendlichen Weiten der Meere, unter den illustren Gästen befand sich unter anderem der werte Rod Stewart mit an Bord, der die grisgrämigen Elefantenwärter mit seinem Hit „I am sailing“ ein wenig aufheitern sollte.
Währenddessen zogen starke Orkanböen aus allen Richtungen herbei, die durch den Gesang Herrn Stewarts jedoch schnell wieder vertrieben wurden. So wogte man vergnügt über die Wellen dahin, verlor jegliches Zeitgefühl und genoss das maritime Leben. An Deck sonnten sich die 24 Elefanten in gut gepolsterten Liegestühlen und ließen sich die salzige Meeresluft um ihre Rüssel wehen. Da brach unvermutet ein Streit zwischen zwei Dickhäutern aus, es kam zu heftigen Rangeleien. Das Schiff begann bereits gefährlich zu schwanken, der Kapitän musste einschreiten. Vergeblich versuchte er, die wildgewordene Elefantenherde zu besänftigen und geriet dabei unter die nicht gerade leichtfüßig agierende Schar und erlitt einen qualvollen Trampeltod. So verlor nicht nur der Kapitän sein Leben, sondern auch das Schiff seine eingeschlagene Richtung und driftete orientierungslos mit 24 Tieren umher. Und nun geschah es, dass im Morgennebel des nächsten Tages das Schiff mit einem großen mit Brühwürfel beladenen Frachter zusammenstieß. Es dauerte keine 7 Minuten und beide Schiffe waren samt Besatzung in den Untiefen des Pazifiks verschwunden. Eine Tragik ungeahnten Ausmaßes.
Doch nach und nach trieben gut verpackte Brühwürfel der Geschmacksrichtung „Fisch“ an die Wasseroberfläche zurück, vermengten sich mit dem Gewässer und im Umkreis von 122 km begann es stark nach Fischsuppe und Kräutergewürzen zu duften.
Langsam eintrudelnde Rettungskräfte versuchten nun mit Helikoptern und großen Fangbooten, die Fischsuppe abzuschöpfen und an Land zu transportieren. Dort wurde sie fahrlässig über einem Wohngebiet ausgekippt, mit der fadenscheinigen Begründung, die Meere müssten sauber bleiben. Es war nicht abzusehen, welche Folgen dies für die an Land ansässige Bevölkerung haben würde. Die pazifische Fischsuppe trocknete auf dem warmen Erdboden rasch ein und verklumpte zu weißem feinen Staub. Nicht nur, dass die Atemwege dadurch stark belastet wurden, auch Pflanzen und Tiere im Freien litten unter der schweren weißen Last.
Eine aufmerksame Bürgerin, Marianne M. aus L. filmte mit ihrer Super-8-Kamera rasch dieses Desaster, von dem es sonst keinerlei Aufnahmen gibt. Es zeigt ihre Nachbarin Margot, die verzweifelt versucht, ihren frisch angelegten Blumengarten von dem Fischsuppengewürz zu befreien. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Sehen Sie selbst:

 

Schadensersatzklagen gehen nun im Minutentakt bei der Staatsanwaltschaft ein. Es steht jedoch noch nicht fest, wer hierfür verantwortlich ist und die immensen Kosten übernehmen wird. Den Klägern jedenfalls ist jeglicher Appetit auf eine gute Fischsuppe gründlich vergangen! 🙂

Wir hoffen, dass Sie von dem starken Fischgewürzregen verschont geblieben sind und weiterhin Gefallen an einer schmackhaften Fischterrine haben!

 

©mauswohn
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50 Gedanken zu “Pazifische Fischsuppe

  1. Leider, liebe Mallybeau,
    sieht es danach aus,dass die Geschichte auch kein gutes Ende für die Familie M. mit ihrem Fischsuppen- und Gewürzvertrieb haben wird. Wie soeben Fuutwatch berichtet, soll es vermehrt zu Verbraucherklagen gekommen sein, da die Fischsuppe Spuren von Elefanten enthalte.

    Sehen Sie selbst:

    Herzliche GRüssel!

    Gefällt 6 Personen

    1. Lieber Lo!

      Unglaublich! Ihre rasche Recherche ist wirklich bemerkenswert. Auch wenn Fuutwatch erhebliche Einwände gegen die Fischsuppe mit Elefantenextrakt haben wird, höre ich bereits die Feinschmeckerlokale an die Türe klopfen. Die Interessenten kommen vor allem aus Japan und China. Das Lüsselgelicht wild del neue Hit auf del Speisekalte.
      Ich gratuliere zu diesel Entdeckung! 🙂 Helvollagend!

      Helzliche Glüße
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Moser!

      Daran habe ich gar nicht gedacht. Vielleicht lassen sich die Überreste in den Wohnsiedlungen noch zu Ihnen karren. Ich glaube, wenn Sie das Gewürz abnehmen, bezahlen Ihnen die Anwohner sogar noch was dafür. Wenn das kein Geschäft ist 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  2. Jeeee! Was isch denn des für a Sauerei! Und wahrscheinlich stinkts au no dass em Deifel graust, i bin grad froh, dass mei Balkönle nix davo abkriegt hot. Scho weil i koi Floischbriehbulver mag, des isch mir z’künschtlich – ersch recht im Garde. I hoff die Leit hond alles wieder sche zammakehrt. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Ha, was glaubsch, i bin au froh, dass bei mir nix rondrkomma isch, des wär a Gschäft gwä. Abr s war koi Floischbrieh sondrn Fischgwürz, des hot dann glei nomol meh gschtonka. Abr des isch jo scho 2006 bassiert, inzwischa isch älles wiedr uffgräumt wie sich ghert.
      I han heit an Äffle ond Pferdle-Witz glesa:
      Pferdle: Hosch du schomol Schnegga gessa?
      Äffle: Awa noi, i ess koi Slow Food 🙂

      Grüßle von dr Alb
      Mallybeau

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      1. Ob Floisch, ob Fisch – im Garde will i’s jedefalls net hon. So ischs halt mit em neimodischa Läba: S’kann net groß gnug und überlade gnug und schnell gnug sei, dann bassiert halt au mol sowas.
        Ja, s’Pferdle und Äffle – die hond auf alles a gude Antwort. Z.B. letschdes Johr: „Mir könnet alles, außer kicka …“ mit hengende Kepf von dene zwoi und em VfB-Wimpele. Aber obacht: vielleicht sind die in der nächschde Säsong scho wieder in dr 1. Liga, s’sieht gud aus! 🙂

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  3. Liebe Frau Mallybeau, Fischsuppe, frisch ist sie ja. Aber diese Mengen und mit so viel Fischfleisch drin … gibt es die Suppe veredelt in einer Variante für nachmittags? Fischsuppen-Kuchen, mit frischem Fischschaumregen verziert, das könnte ich mir vorstellen …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Zunächst war die Gemeinde, die so mir nichts dir nichts mit dem Fischgewürz überrascht wurde, völlig überfordert. Es hat Monate gedauert, bis das Gröbste beseitigt war. Doch mittlerweile stehen die emsigen Hausfrauen hinterm Herd und probieren die ungewöhnlichsten Gerichte aus. Auch Ihre Variante klingt sehr spannend. Heutzutage kann man ja aus allem etwas machen. Ich werde Ihr Rezept gleich weiterleiten! Vielen Dank für die Anregung! Demnächst wird es hier von Fischrestaurants vermutlich nur so wimmeln. Und das mitten auf der Alm 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau … blubb

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      1. Liebe Frau Mallybeau, ein Bummel am Sonntag durch diese herrliche Suppenluft! Das ist etwas ganz Feines. Besonders für Brautleute. Der Duft lässt sie vom Meer träumen, der Bräutigam sieht sich schon beim Hochseeangeln und für die Brauteltern gibt es im nächsten Café ein Fischtörtchen mit Erdbeeren. … Waren die Reporter von Brautleute-Zeitungen schon bei Ihnen?

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        1. Ach, da bringen Sie mich auf eine Idee. Während die Brautleute noch auf sich warten lassen, werde ich mal in den Almkeller traben und im Chemielabor ein Fischparfüm kreieren. Aus dem Duft müsste sich doch etwas machen lassen. So kommt mitten im Gebirge ein richtig maritimes Gefühl auf und zieht auch die Touristen aus dem hohen Norden gen Süden. Ich danke für den Hinweis.

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          1. Fischparfum … fragen Sie den Bräutigam, welche Duftnoten er bevorzugt. Meistens die Kombination Schoko-Fisch verstehen Sie … Fisch, weil er für sein Leben gerne angelt. So ist er auch nur zu seiner Frau gekommen. Schokolade ist das, was Glück perfekt macht. Übrigens, Fische und Angeln, das passt immer.

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            1. Tja, da hat sich der Bräutigam im wahrsten Sinne des Wortes seine Frau geangelt. Wer weiß, vielleicht ist sie ja ein Fisch. Oder eine Meerjungfrau!
              Die bevorzugte Parfümmarke ist montan Heilbutt-Chanel dicht gefolgt von Forelle-Dior!

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            2. Im Hutladen kann man gut nachsehen. Federn gibt es an den Hüten, vielleicht jetzt auch Fische. Elefantenfüsse in klein neben Fischen, das findet man sicherlich schon als Taschenschmuck. Frische Beeren gehören eigentlich auch dazwischen …

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  4. Liebe Mallybeau, was es aber auch für schlimme Dinge bis hin zu kleinen Katastrophen gibt. Bis jetzt hatte ich dich ja immer in die Spaßecke gestellt, aber jetzt sehe ich, ich muss dich unter „Bildungsbloggen“ einordnen. Von Elefanten und Fischsuppe in einem Post – wo hat man das schon???? Die arme Frau, die stundenlang getrocknete Fischsuppe schaufeln musste – und der Mann hat sie nur fotografiert statt mitzuschaufeln.
    Aber sie haben ja das Beste draus gemacht und sind wohlhabend geworden.
    Ich komme auch noch auf den Trick und werde reich.
    Einen lieben Gruß von mir

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    1. Liebe Clara!

      Ich bin mir sicher, dass Du nicht mehr lange warten musst, bis Dir ein Geldsegen ins Haus steht (Oh das klingt nach Horoskop).
      Aber ob Elefanten und Fischsuppe tatsächlich als Bildung zu deklarieren sind, wage ich doch stark zu bezweifeln. Ich würde es eher unter fantasiereichem Schwachsinn abordnen.
      Aber Kühe sind eben etwas seltsam 🙂

      Liebe Grüße von der HORRORSKOP-Kuh Mallybeau

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      1. Siehst du, gleich habe ich wieder gelernt, dass man Horoskop mit 3R schreibt. Das mit dem Geldsegen klingt wirklich hier aus einem schlechten Horoskop. Ich spiele nicht Lotto, ich spiele keine Lotterie, also wird das mit dem Geldsegen vorläufig nichts werden.
        Was ich fragen wollte, hast du auch zwei Teller Fischsuppe gegessen und kannst deswegen jetzt nicht schlafen? Mir geht es jedenfalls so, aber trotzdem gehe ich jetzt ins Bett.
        Gute Nacht sagt Clara
        Ich habe übrigens heute eine Kuh für dich fotografiert

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        1. Nein, Fischsuppe habe ich keine gegessen, aber da ich morgen endlich mal wieder etwas mehr Zeit habe, erlaube ich mir, ein wenig länger wach zu bleiben.
          Auf das Kuhfoto freu ich mich schon. War die etwa im Britzer Garten und hat die Blumen abgerupft? 🙂

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  5. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich bin zutiefst beeindruckt, wie Sie so etwas alles herausfinden, obwohl Sie es vermutlich gar nicht gesucht haben.
    Ich bin schon kaum in der Lage, das Wort pazifistische Fischsuppe auszusprechen, geschweige denn sie auszulöffeln. Nicht jeder Fritz ist auch Fischer und nicht jeder Fischer heißt Fritz, obwohl einige Mythen darauf hindeuten.
    Meine Bewunderung für Ihre investigativen Entdeckungen und die Art, sie uns zu vermitteln, kann nicht mehr gesteigert werden, da sie seit Anbeginn der Zeit unerreicht in den höchsten Sphären (σφαῖρα sfaira) herumgeistert.
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Es heißt, ich erlaube mir darauf hinzuweisen, nicht pazifistische sondern PAZIFISCHE Fischsuppe. Abgeleitet von Pazifik. Genaue Recherche muss schließlich sein!
      Aber es war im Grunde gar nicht meine Recherche, ich habe lediglich alte Zeitungsausschnitte aus dem Almarchiv gekramt, glattgebügelt und servierfertig zubereitet. Hier sind wir noch ganz altmodisch und kennen uns, im Gegensatz zu Ihnen, überhaupt nicht mit Technik aus.
      So, jetzt habe ich, genau wie gestern, wieder völlig den Faden verloren. Da hilft nur eine Tafel Schokolade. Haben Sie noch Pudding übrig? 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Gehirnchaos
      Mallybeau

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    2. Ja, richtig geschmeidigen Schokopudding mit Arriba-Kakao angereichert und Sahne!
      Den löffeln wir jetzt gemmeinsam und sinnieren noch ein wenig über die Pazi-Fische. (Sind das Süß- oder Salzwasserfische – ach egal, vermutlich wohnen die hinter dem Pazi-Wall – oder?

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        1. Ja sicher! Ich bin in Mexiko geboren. Ich bin da aber rechtzeitig abgehauen, weil ich gehört habe, dass so eine Dumpfbacke da nun eine Mauer bauen will.
          (además, yo estaba involucrado en la guerra contra las drogas) 😉

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  6. Vor dem Untergang.
    Elefant 1: Erich von Dänemark behauptet, dieser allmächtige Brotgott der Peruaner wäre in Wirklichkeit ein Außerirdischer.
    Elefant 2: Von Däniken, mein Lieber, von Däniken …
    Elefant 1: Dänemark, Dänemark, dieses kleine Fleckchen Land, wo Fuchs und Henne gute Nacht sich sagen.
    Elefant 2: Ich sagte: Däniken! Erich von Däniken.
    Rod Steward: … I am sailing … I am sailing …
    Elefant 1: Mensch, ist der heiser!
    Elefant 2: Ob das man gut geht?
    Rod Steward: … stormy waters … to be near you …
    Elefant 1: Da braut sich was zusammen.
    Elefant 2: Die Wolken verdichten sich.
    Rod Steward: … I am flying … I am flying …
    Elefant 1: Was denn jetzt? Sailing oder Flying?
    Elefant 2: Er kann sich nicht entscheiden.
    Rod Steward: … like a bird cross the sky …
    Elefant 1: Jetzt übertreibt er aber.
    Rod Steward: … can you hear me, can you hear me …
    Elefant 2: Wir können sie sehr gut hören.
    Elefant 1: Sie müssen leiser singen. Ihr Gesang bringt den gesamten Ozean durcheinander.
    Elefant 2: Vorsicht!!! Der 17 Uhr 42 Brühwürfelfrachter von Backbord … äh Steuerbord … äh von gerade aus. Er rammt uns. Aaaaah!!!

    Nach dem Untergang.
    Elefant 2: Bulbb, blubb, ich ersaufe …
    Elefant 1: Du musst den Rüssel als Periskop einsetzen.
    Elefant 2: Alter Schwede! Es geht.
    Rod Steward: … Oh my Lord, to be near you, to be free …
    Elefant 1: Der singt ja immer noch.
    Elefant 2: Herr Steward, dieses Pulver, das sie da kurz vor dem Untergang eingenommen haben. Hätten sie eventuell eine Priese für mich?

    Liebe Frau Mallybeau,
    hätte ich diesen feinen weißen Staub doch lieber in die Suppe getan als ihn zu schnupfen. Jetzt … irgendwie … haha … die Elefanten, sehen Sie nur … und Herr Däniken mit seinem Außerirdischen …
    Ein berauschendes Filmchen … Gratulation … Frau Margot, hoho, wie sie schaufelt … man könnte glauben …
    Es geht mir gar nicht gut … ich leg mich ein wenig hin …

    Herzliche Grüße 🙂
    Herr Ösi
    (zzzzzzz zzzzzzz zzzzzz)

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    1. Elefant 1: Mein Periskoprüssel funktioniert wirklich ausgezeichnet.
      Elefant 2: Ja, deine Körperform hat sich auch schon verdächtig einem Unterseeboot angenähert. Und diese Farbe … ganz gelb!
      Elefant 1: We all live in a yellow submarine, yellow submarine, yellow submarine …
      Elefant 2: Seltsam, die Fischsuppe scheint hier alle zum Singen zu verleiten, nur Herr Stewart krächzt ein wenig.
      Elefant 1: Mein Rüssel funktioniert auch prima als Antenne!
      Elefant 2: Ja? Kurzwelle? Oder reichen die Funkwellen bis in extraterrestrische Gebiete?
      Elefant 1: Mmmh, ich höre ein rauschen. Ein 97% rauschen vom oesiblog.
      Elefant 2: Unglaublich. Scheinbar befinden sich momentan alle in einem Rausch!
      Elefant 1: Ja, offensichtlich. Auf dem oesiblog sind mittlerweile unsere Kollegen, die zwei rosa Elefanten eingetroffen und knobeln gerade aus, wer das Rauschen wieder ein wenig entzerrt und für Klarheit sorgt. Aber sie sind sich nicht so ganz einig…
      Elefant 2: Das kann ja heiter werden.
      Elefant 1: Das ist es ja immer bei Herrn Ösi.
      Elefant 2: Momentan scheint es ihm aber gar nicht gut zu gehen, sieh nur, er hat eine mächtige Beule vom vielen um die Deckenlampe fliegen.
      Elefant 1: Ach herrje. Übermittle mal per Rüsselfunk an unsere rosa Kollegen, dass sie sich seiner annehmen und dafür sorgen, dass die vielen scharfkantigen zzzz-zzzz-zzzz-Reihen nicht die gesamte Wohnungseinrichtung verschrammen.
      Elefant 2: Wird gemacht. Piep…funk…piep…piep…törööö.
      Nachricht gesendet. Die zwei kümmern sich um Herrn Ösi und wir fahren jetzt mal die Beatles durch die Weltmeere und landen einen neuen Hit: We all live in a yellow elephant, yellow elephant, yellow elephant ….
      Elefant 1: Hast Du etwa auch was von dem feinen weißen Staub abbekommen? Hatschi … hahahahaha …

      Lieber Herr Ösi!
      Wir hoffen, Sie erholen sich gut, während die zwei außerirdischen rosa Elefanten bei Ihnen das 97%ige Rauschen wieder auf Vordermann bringen. Unser Herr Schrödinger schickt Ihnen noch einen Beutel Eis gegen die Beulen vorbei. Er hat gleich Vorrat angefertigt, als er mich damit versorgt hat 🙂

      … und die Margot schaufelt immer noch im Garten …

      Herzliche Morgengrüße
      Mallybeau 🙂

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  7. Liebe Frau Malleybeau, mal ganz schnell zwischendurch. Der weiße Staub liegt noch überall herum und wird extra eingeatmet …? Wird er schon in Dosen konserviert? Weil sie fragen, ob Herr Ösi etwas abbekommen hat. Hat er sich Ihren weißen Staub einfach genommen, ohne vorher zu fragen? Zu 97% ist der Staub womit angereichert? Wenn demnächst wieder: Leser fragen – Elefanten antworten in der Zeitung steht, schaue ich nach. Vielleicht gibt es dort Antworten. Das Thema geht schließlich alle etwas an, weil ich jetzt keine Zeit mehr habe. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag heute!

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Die Elefantensparte in der Zeitung ist eine ausgezeichnete Idee.
      Die 97% beziehen sich irgendwie auf alles und nichts. Auf ein Rauschen im WörldWaidWeb, das niemand so recht einzuordnen vermag. Aber ich hoffe sehr, dass die Elefanten Licht ins Dunkel bzw. ins Rauschen bringen.
      Die letzten Reste des weißen Fischgewürzstaubes wurden soeben eingetütet und in der Fabrik luftdicht verpackt. Nun können die Frühlingsblumen wieder sprießen 🙂
      Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen angenehmen Tag.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Liebe Gabi!

      Oh, das stimmt. Diese neue Spezies müssen wir dringend weiter beobachten. Da gibt es mit Sicherheit einiges zu berichten. Wer weiß, vielleicht schütten sie ja auch Kaffee mit ihren Rüsseln über die Beine 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  8. Liebe Mallybeau,
    ooooh, da sind wir aber froh, daß unsere Grafschaft hier vom Fischsuppen-Desaster verschont geblieben ist, wir wären der weißen Flut auch nicht Herr geworden!
    Eine feine Bouillabaisse wissen wir nach wie vor aber zu schätzen, und viereckigen Fisch in Form länglicher Stäbchen mögen wir auch. Eigentlich fast alles so aus Meerestiefen, und da haben Dosenöffner und Katze mal wirklich den gleichen Geschmack, hihihihi!
    Alles gute für die schwer getroffenen Regionen und liebe Grüße hinauf auf die Alm
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Das wäre natürlich wirklich fatal gewesen, wenn das herrliche Balkonien und der wunderschöne Frühlingsgarten drumrum von dem Fischsuppengewürz heimgesucht worden wären. Eine Pizza im Blumentopf die sich immer gut im Auge behalten lässt, ist da wirklich von Vorteil. Wenn hier die letzten Reste Suppe eingekocht sind, senden wir gerne ein Gläschen gen Oberhausen. Eine Notration für kalte Wintertage kann man ja immer mal brauchen. Auch wenn die knusprigen Stäbchen natürlich erste Wahl sind 🙂 Lecker 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        ja, ein fürchterlicher Gedanke! Mimi hat es geschüttelt! Da ist unsere Pizza wirklich gut zu beaufsichtigen und wächst unter unseren wachsamen Augen wunderschön heran!
        Oooh, da würden wir uns sehr drüber freuen, über ein Gläschen der eingekochten Suppe, herzlichen Dank! Genauso ist das, Notrationen für kalte Wintertage kann man immer brauchen, und der nächste Winter kommt bestimmt (lach, wir haben ja mal gerade erst Frühling!)! Die knusprigen Stäbchen mag sogar Mimi, da muß ich immer aufpassen auf kleine, hungrige Klau-Krallen, wir sind beide Fischliebhaber, hihihi!
        Herzliche Grüße und gute Nacht
        Monika und Mimi.

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  9. wiedaaamaaaa
    ein toller beitrag
    im mäusekino 🙂
    achnee war ja mallybeaukuh 😀
    mäusekino war ja nur weil mich die beiden
    da draussen schonwieder
    auf der mäusejagd wähnen
    dabei hock ich noch am GANALÄ
    😀 😀 😀
    und arbeite meine blog-antwortschulden ab 🙂
    aber aufgaben sind halt aufgaben
    und die muß man erfüllen
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Das ist ja ganz reizend, dass hier so brav die Antworten geliefert werden, trotz schwierigem Stromanschluss. Wir werden uns bemühen, mal einen richtigen Hundefilm zu drehen, extra für die Bella. So viel Treue muss schließlich belohnt werden! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. näähhh nääähhhh
        nix strom fehlen ^^
        da hammse sich vertan frau mallybeau
        strom is da
        der kühlie für mein frischfutter arbeitet optimal
        wobei mir der ja egal is
        für meineeine muß fleisch auch mal “ reif “ sein zum fressen
        das kann denn schonmal drei tage bei dreißig grad im schatten rumliegen
        bis es “ reif “ is 🙂 🙂
        manche zweibeiner machen um sowas denn ne rieeesenbogen
        doch für mich is das ein menue der extraklasse 🙂
        ja ööhm
        öhhhmmmm
        frau mallybeau das ronnyherrchenläppi is
        hinüber menno
        nich der strom
        gruß bella 🙂

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