Datenwäsche

Morgens, acht Uhr. Und wieder beginnt ein normaler Tag auf der Alm. Normal? Von wegen. Hier geht es drunter und drüber. Die Hälfte der Almbelegschaft hat verschlafen. Die andere findet keinen gedeckten Frühstückstisch vor. Das dreckige Geschirr vom Vortag liegt noch im Spülbecken. Wie das kommt? Ganz einfach. Unser Hausmeister Herr Schrödinger ist nicht da. Nein, nein, er befindet sich keineswegs auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub. Ganz im Gegenteil. Noch vor Sonnenaufgang hat er seinen Rucksack geschnappt, um unsere ständig tropfenden Leitungen in der großen Datenwaschmaschinerie zu dichten. Denn seit Tagen steht das Wasser im Keller und … doch sehen Sie selbst!

Film ab !

 

Und wie sieht es mit Ihren Daten aus? Sind sie noch ganz dicht? 🙂

 

 

 

©mauswohn
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72 Gedanken zu “Datenwäsche

  1. Liebe Mallybeau, watt’n Glück, dass ich nicht so viele Daten zu waschen habe wie du – ich brauche dafür keine Industriewaschmaschinen in erhöhter Anzahl. Außerdem sind bei mir die Daten eher dicht als die Produzentin von ihnen.
    Hausmeister auf der Alm zu sein ist ja ein wahnsinnig vielseitiger Job – das macht Herrn Schrödinger bestimmt großen Spaß, sich unter vielen freundlichen und lustigen Kühen zu bewegen.
    Und tschüss sagt erst einmal Clara

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    1. Liebe Clara!

      Herr Schrödinger genießt zwar das vielseitige Leben auf der Alm, aber die ständigen Lecks im Datenkeller bringen ihn noch zur Weißglut. Erst kürzlich hat die Waschmitteldosierung nicht gestimmt, dann kamen alle Hauptwörter verschrumpelt aus der Waschmaschine, und die Verben waren durch das Bleichmittel kaum noch zu lesen. Man hat eben immer Ärger mit der Technik.
      Aber die Kühe werden dem Hausmeister jetzt erstmal ein ordentliches Frühstück zubereiten, dann sieht die Welt gleich wieder ganz anders aus 🙂

      Liebe Grüße aus dem Datensalat
      Mallybeau

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      1. Du tust mir so Leid, dass es bei dir zu Datensalat gekommen ist. Trotzdem musste ich mal wieder laut lachen, als ich mir verschrumpelte Substantive vorstellte. – Da war das Verständnis für die blassen Verben schon größer. Man kann ja „gehen“ oder nur „schleichen“, bezeichnet letzteres aber auch als gehen.
        Viel Unterstützung für dich wünscht dir Clara

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          1. Natürlich habe ich mir die Spielkarten auf Brust und Bauch des jungen (Jungen) Models angesehen. Für die Frauen haben sie es noch nicht eingestellt, aber ganz so wäre es auch nicht mein Fall. – RB bietet ja fast ständig 20 % Rabatt für das Kleidungsstück an, der Transport bleibt unrabattiert. Ist also trotzdem noch recht teuer – zumindest für meine Einkommensverhältnisse. Aber das heißt nicht, dass ich die Sachen nicht schön finde.

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Es hat sich wie folgt in den dunklen Kellern des Bloghüttengebirges abgespielt:
      Herr Schrödinger begegnete in der Finsternis der unheimlichen WörldWaidWeb-Spinne, die ihn fressen wollte. Aber unser Hausmeister kennt natürlich dieses gefräßige Tier und hat sich entsprechend vorbereitet. Rasch hat er aus seinem Rucksack die Kettensäge geholt und sich seinen Weg durch die Dunkelheit gebahnt. Nach der anstrengenden Arbeit verleibte er sich zur Stärkung einen frischen Almapfel ein. Also im Grunde alles halb so wild 🙂

      Herzliche Grüße, auch von Macksi
      Mallybeau

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  2. Ihr voriger, erklärender Kommentar beruhigt mich ein wenig. Ich dachte schon, Herr Schrödinger oder gar seine Katze seien den bösen Schmutzteufeln zum Opfer gefallen… Ich hoffe, auf der Alm ist nun wieder alles dicht und alle Datenlecks gestopft. Beste Grüße aus dem frühlingsmilden Wien! 🙂

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    1. Lieber Herr Moser!

      Ja, es besteht wirklich keinerlei Gefahr mehr. Herr Schrödinger kennt sich mit der monströsen WWW-Spinne bestens aus. Er gibt für ungeübte Internetnutzer auch jeden zweiten Sonntag einen Schnellkurs „Selbstverteidigung im Netz der Spinne“.
      Ich hoffe, dass bei Ihnen ebenfalls alles dicht ist und wünsche einen schönen Mittwoch! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  3. Liebe Frau Mallybeau,

    da mir das unheimliche Geräusch im letzten Drittel irgendwie bekannt vorkam, hab ich gleich in unserer Redaktion nachgeschaut, im großen Waffenschrank neben dem 3D-Drucker, wo nebst großkalibrigen Patronen für eben genannten, allerlei Macheten für das nächste Filmprojekt, der Laubsauger und vor allem Frau Saftschubses Kettensäge aufbewahrt werden. Welch ein Glück, sie ist noch da …
    Bei uns haben wir ja die Datenwäsche auf ein Mindestmaß zurückgefahren, nachdem nach einer Komplett-und-Komfort-Reinigung aus dem „Herrn Ösi“ ein „errOsi“ wurde, also nicht nur ein paar Pünktchen sondern gleich ausgewachsene Buchstaben dem Waschvorgang zum Opfer fielen.
    Genug gequasselt. Unsere vollste Konzentration richtet sich auf den Herrn Schrödinger. Regelrecht wagemutig kämpft er sich vorwärts, überwindet einen Waschmaschinengrat nach dem anderen, in gefährlicher Höhe austarierend balancierend, Meter für Meter vorwärts kämpfend, vor ihm der Abgrund – ooops! & schepper!, ein unabsichtlich angestoßener Wortklumpen stürzt in die Tiefe, gefolgt von ein paar Halbsätzen und Fragezeichen – hinter dem Hausmeister hungrig rotierende Maschinenmäuler, jederzeit bereit, beim kleinsten Datenfehler erbarmungslos zuzuschnappen, ausgefranste Datenstücke bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wirbeln durcheinander.
    „Leak mich Wiki“, denkt er als das Licht ausgeht. Und schon knattert eine Kettensäge. Jetzt hilft nur noch in den Katzen-Modus zu schalten, um möglichst nicht aufzufallen. Gesagt, getan. Ohne Wechselwirkung mit der Außenwelt befindet sich Herr Schrödinger in einem schwebend, überlagerten Zustand, in dem ihn nur noch die Quantenmechanik retten kann.

    Liebe Frau Mallybeau,
    meine Fingernägel sind Geschichte, Herr Hitchblog macht seinem Name wie immer alle Ehre und lässt uns den Atem stocken. Datenschmutz hin oder her. Ich hoffe, es ist alles gutgegangen …

    Herzliche Grüße 🙂
    errOsi
    (Saftubse: Unsere edaktion benötigt drin_end eine atenwäsche, finden sie nich?“)

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    1. _ieber errOsi!
      _err _chrodinger hat hier _lles im _riff. Nun ja, _ast.
      Zu Beginn war er schon einem kleinen _ervenzusammenbruch nahe, weil permanent die Substantive mit der Buntwäsche der Verben vermengt wurden. Und die Grammatiktrommel hatte bereits Rost angesetzt. Es war _urchtbar. Doch da, mitten in der Finsternis … ein Hupen, ein Quietschen. Ein fettiger Duft durchzieht die dunklen Kellergewölbe. _err Schrödinger schaltet den Katzen-Modus aus und zündet eine Kerze an. Pling. Im Scheine der Lichtquelle steht ein dickbackiger trantütiger Bursche vor ihm. Es ist Kevin-Bianca. So hat die Datenwäsche doch tatsächlich so viele Buchstaben verschluckt und verschoben, dass beim _izza-Service eine Bestellung für 111 Pizza Margerithas eingegangen ist! Und obwohl man dem lustlos wirkenden _evin-_ianca seine Schnelligkeit nicht ansieht, hat er in Windeseile, einer hurtigen GIF-Schnecke gleich, die Pizzas gebacken, in seinen _astwagen verladen und durch das Bloggebirge zu Herrn _chrodinger gekarrt. Wer hätte das gedacht? Nun sitzen die zwei Männer in den Kanälen unter den Almwiesen und mampfen eine _izza nach der anderen. Aber 111 Stück sind dann doch ein wenig viel. Und so hat Herr Schrödinger den Pizzajungen beauftragt, 50 frische Teigfladen auf dem Osiblog abzuliefern. Ich denke, Sie und Ihre Crew können die Kraftnahrung gut gebrauchen, wenn ich lese, dass Ihr nächstes Filmprojekt mit Macheten und Patronen von statten gehen wird. Das kostet Energie. Als kleine Zugabe überreicht Kevin-Bianca ebenfalls noch ein Dutzend Ersatzfingernägel. Dass Herr Hitchblog seine treue Filmgemeinde mit klaffenden Wunden an den Händen zurücklässt ist schließlich unverantwortlich.
      Ansonsten sind hier die meisten Leaks gestopft und alle Mann reif für Panama.
      Ich hoffe, die _izzas kommen frisch und unversehrt bei Ihnen an und Frau Saftschubse sägt mundgerechte Stücke zurecht.
      PS: Der Teig besteht aus magenfreundlichen Zutaten 🙂

      Herzliche Grüße aus den dunklen Gewölben … mjam mjam …
      Mallybeau 🙂

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  4. Sehr geehrte Frau Mallybeau,
    … das verstehe ich nun nicht. Warum landet nicht alles in einen Waschgang? Die schäbigen Geräusche müssten auch mal sauber werden …

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    1. Und das Dumme „n“ in „einen“ hat sich wieder vorgedrängelt. Immer will es den Platz vom „m“ einnehmen. Könnten Sie es verjagen … nicht mit den Krachmacher-Maschinen, leichtes Wegpusten wie mit dem Staubtuch für Schmuck, dankeschön.

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      1. Ja selbstverständlich. Hier geraten heute ohnehin die Buchstaben und Worte wild durcheinander. Ein Wunder, dass wir überhaupt noch klare Sätze lesen und schreiben können. Scheinbar haben sich ein paar alte Speisereste in der Waschtrommel festgesetzt und sorgen so für das Tohuwabohu.

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    2. Liebe Frau Thoring!

      Das ist es ja eben. Hier ist mal wieder irgendein kleines Schräubchen im Getriebe locker und schon gerät alles aus den Fugen. Normalerweise müsste alles in einem simplen Reinigungsgang zu bewerkstelligen sein, aber die Technik macht uns da mal wieder einen Strich durch die Rechnung.
      So geht Herrn Schrödingers Arbeit nie zu Ende 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Waschraum
      Mallybeau

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      1. Hat die Frau von Herrn Schrödinger die Waschschüssel wieder zum Kuchenbacken genommen? … manchmal kleben noch Teigreste dran … man weiß nie, was dadurch alles kaputt geht. Die Waschschüssel passt nämlich ganz patent in die große Waschmaschinen-Trommel.

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        1. Da unser Herr Schrödinger das Single-Dasein pflegt, dürfte dies kaum der Fall sein. Aber die Schweine und Faultiere kippen oft ihre Speisereste in den Küchenabfluss, weil sie zu faul sind, alles auf den Biomüll zu werfen. Und dann landen die Abfälle irgendwann in der Waschküche und wir haben die Bescherung.

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            1. Das ist ein Glück für alle. Aber sagen Sie mal, hat er den Strom auch abgestellt von den Buchstaben? Sonst fangen sie wohlmöglich in der Waschmaschine an zu singen oder gar zu poltern und lassen die ganze Maschine mittanzen, wenn sie sich zu stark anfassen dabei … also zum Klumpen verbündeln

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            2. Oh, da haben Sie Recht. Manchmal stehen die Buchstaben und Zahlen ganz schön unter Strom. Da gilt es Ruhe zu bewahren und nicht unüberlegt zu handeln. Denn neulich fiel eine unachtsame 11, die stark unter Strom stand, in die Badewanne und schwups, vorbei wars mit ihr. Nun liegt sie als zerfallener Bruch auf dem Zahlenfriedhof und wird von der Mitternachtsformel beweint. Welch ein Jammer 🙂

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            3. … die elf mal wieder im Doppelpack. Das hätten die beiden erahnen können, tragen mal wieder ihre Hauptlast an der selben Seite, linke Seite. So: „/“ in gerade natürlich und dazu, so: “ ‚ “ Strich zur anderen Seite. So sehen die fertig aus: „1“. Immer den Hut zum schrägen Dach ummodeln … muss der gerade Strich denn immer eine Abdeckung haben … stehen immer stockgerade. (Entschuldigung, besser kann ich nicht zeichnen.)

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            4. Mit Computerbuchstaben zu zeichnen ist auch wahrlich nicht so einfach. Ganz besonders am Waschtag, wenn zwischen allen Tasten das schaumige Waschwasser trieft und die Worte und Zahlen verwischt werden. Ich finde, Ihr Bild ist Ihnen ausgezeichnet gelungen und sollte im Zahlenmuseum präsentiert werden.

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            5. Mal unter uns … wird in der Wäsche die Verwandtschaft unter den Zahlen durcheinander gewürfelt? Opa und Oma aller Zahlen ist doch die 1 und die 0. Bei den Buchstaben kenne ich mich nicht so aus, die Oma ist vielleicht das „m“ und der Opa das „a“, weil sie immer zusammen gerufen werden.

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            6. Eine gute Frage. Also wir werfen immer den ganzen Datensalat in die Wäschetrommel. Manchmal hat sich dann auch ein Buchstabe mit einer Zahl verhakt oder ein A hat sich in der Z-Abteilung eingereiht. Aber alles in allem haben wir da keine Probleme. Ich vermute, dass O, M und A tatsächlich meist zusammen gewaschen werden, schließlich sind sie ja auch immens wichtig.

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            7. Das P ist auch wichtig. Kommen das O, das M, das A in doppelter Ausführung in den abgesicherten Wäschebeutel für Feinwäsche? Ihr Herr Hausmeister macht sicherlich alles richtig, um das Wichtigste zu retten für den Fall X. Das P soll er auch in die Sicherheit tun, zur Feinwäsche. Daran darf auch nichts verschrammen. Auf der Alm ist es nämlich immer picobello.

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            8. Normalerweise hat Herr Schrödinger alles im Griff. Leider haben wir auch einige gefräßige Motten hier, die gerne die Klamottenbeutel zernagen. Und durch die Löcher fallen dann die Buchstaben und das Chaos ist perfekt. So ist eben immer was los!

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            9. … Motten haben aber saubere Flügel. Herr Schrödinger braucht sie nicht mitzuwaschen. Das ist ja schon mal eine Arbeitserleichterung. Dann kann er ja bald Feierabend machen.

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            10. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Die Tierchen müssten dann wirklich sehr sauber sein, wenn sie sich jedes Mal im Waschbeutel mitwaschen ließen. Aber ich denke, Sie haben Recht. Die Motten suchen lieber das Licht, anstatt sich in die Fluten zu stürzen.

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            11. … das wird ja immer schöner … je mehr Herr Schrödinger putzt und wienert, je häufiger die Waschtrommel rasende Musik vom Feinsten macht, desto mehr blinkt und blitzt es überall. Herr Schrödinger ist der Lichtfänger schlechthin. Wahrscheinlich tanzt er und arbeitet in einem, alles gleichzeitig wie die Motten im Licht …

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            12. Unser Herr Schrödinger ist ohnehin ein Tausendsassa. Der bringt Dinge fertig, da geraten wir ins Staunen. Ich bin immer wieder überrascht, was der Herr aus dem Hut zaubert. So wird es in jedem Falle nie langweilig. Und einen Mottentanz übt er mit den Tieren ebenfalls ein. Die Uraufführung findet um Mitternacht im Wald statt. Sie sind herzlich eingeladen.

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            13. Liebe Frau Mallybeau, die Mottomottinchen polieren gerade ihre Rüschen und tanzen vorm Spiegel in schwindelnder Höhe, weil das Sonnenlicht von Schrödingers Blitzeblanke-Machen bis hierher scheint. Ich habe keine Zeit mehr, weil ich ihre Sicherheitsleiter festhalte … Tschüss bis zum anderen Mal!

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    1. Lieber Dieter!

      Herzlich wilkommen auf der Bloghüttenalm!
      Dem werten Bernd sind wir bei der Datenreinigung in der Bits-und-Bytes-Bäckerei begegnet. Der arme hat ja auch einiges auszuhalten in der virtuellen Welt. Und mit seinen kurzen Armen bzw. eigentlich lediglich seinen Händen kann er sich nur schlecht zur Wehr setzen. Ich glaube, manchmal wünschte er sich, in einer herkömmlichen Bäckerei sein Dasein fristen zu können. Aber heutzutage ist wohl niemand mehr vor dem Internet sicher. Nicht einmal die Lebensmittel 🙂

      Herzliche Grüße aus der Almbäckerei
      Mallybeau

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  5. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    hier auf der Alm-Uni lernt man wirklich die wesentlichen Dinge für’s Leben!
    Mit Datenwäsche hatte ich bisher keinerlei Erfahrungen. Ich bin eher im Bereich Geldwäsche tätig und was Daten angeht, bin ich ein großer Datensammler.
    Allerdings kommt mir NUN der Gedanke, dass Datensammeln alleine vielleicht nicht genügt?!
    Entweder sind schon beim Sammeln schmutzige Daten dabei, oder wenn man einen riesigen Berg Daten gesammelt hat, staubt der irgendwann ein, rostet oder verklebt.
    So ist die Datenwäsche eine eminent wichtige Angelegenheit, die bei uns bisher sträflich vernachlässigt wurde.
    Danke, dass Sie diesen Mangel nun behoben haben – auch wenn das Opfer gekostet hat. Aber irgend ein Opfer muss man ja immer bringen. Nix gibt’s einfach so für lau.

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Da komme ich doch gleich mal zum Punkt. Die Datenwäsche verursacht hier nämlich durch die ständigen Reparaturen ziemlich hohe Kosten. Sie sagten es ja bereits: Nix gibts für lau. Da würde ich gerne bei Ihnen einen Geldwäscherkurs belegen, um unsere Finanzen ein wenig aufzubessern. Oder Sie waschen und liefern. Je nachdem, wie das Ihre Firma handhabt. Aber Sie können sicher sein, dass ich ab sofort Kunde bin. Im Gegenzug könnte ich dafür kostenfrei Ihre Daten reinigen. Wir sind hier technisch immer auf dem neuesten Stand, auch wenn das Personal risikobedingt relativ häufig wechselt 🙂
      Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und die vielen Mäuse, die mir hier bald die Bude einrennen werden.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  6. also meine daten sind sicher
    hej die bella hier
    meine daten kommen nur in den blog
    🙂
    und da sind se sicher
    vor fremdlesern 🙂
    aber
    ja nun kommt das aber
    WIESO
    frau mallybeau
    stellen sie sich den das wasser in den keller ?
    das geht doch mal garnich ^^
    selbst wir in BeSSOC haben für sowas
    leitungen
    also für´s wasser
    und dadrin
    und NUR
    dadrin steht unser wasser 🙂
    ich würg diesen “ hahn “ mal am hals
    und
    ja
    läuft
    gruß bella 🙂
    p.s. :
    wir haben übrigens keinen keller
    in
    BeSSOC
    das miimiert dein problem mindestens um die hälfte

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    1. Liebe Bella!

      Keinen Keller zu haben ist natürlich wirklich die beste Lösung. Aber hier dringen die Wassermassen bei zu starkem Regenfall durch den Erdboden nach oben und landen in der Waschküche.
      Und da muss dann der Hausmeister ran. Aber dank eines Spezial-Schwimm-und Tauchtrainings und reichlich Kettensägenkenntnissen schlägt er sich wacker.
      Danke fürs Hahn-würgen. Endlich kräht er nicht mehr so laut 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Liebe Priska!

      Das ist wohl wahr. Glücklicherweise hält er sich an die exakten Reinigungsregeln und nimmt vor jedem Gang in den Keller eine ordentliche Anti-Virus-Müsli-Portion von Dr. Norton zu sich. Das verleiht ihm so viel Energie, dass er es mit dem stärksten Trojaner aufnehmen kann 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau, das ist ja ein Horrorfilm!
    Und das zum Frühstück. Zum Glück habe ich eine robusten Magen. Ich vertraue darauf, dass nich Herr schrödinger verspeist wurde. Er scheint mir ein wehrhafter Mann zu sein. Das Fragezeichen hinter dem „Ende“ lässt mich ebenfalls hoffen.
    Es grüßt,
    aus ungewaschenen Daten
    herzlich Mitzi

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    1. Liebe Mitzi!

      Ich habe es bereits verlauten lassen, dass Herr Schrödinger wohlauf ist und er es war, der die Kettensäge in Gang brachte. Mit dieser bahnt er sich regelmäßig einen Weg durch die dunklen Gänge der Kellergewölbe. Es ist also alles halb so schlimm. Aber wo er schon mal unter Tage tätig ist, kann er sich auch gleich zu Ihnen durcharbeiten und unreine Sätze, zerbrochene Verben und schmutzige Grammatikfehler reinigen. Alles, was sich im Laufe eines Bloggerlebens eben so ansammelt. Kostenfrei versteht sich 🙂
      Und entschuldigen Sie den Schreck zu so früher Morgenstunde!

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Sie sagen es. Und wenn man bedenkt, dass wir in der Höhe schon solche Probleme mit Lecks im Waschraum haben. Wie ist das dann erst in der Bodenseeregion, wo man sich vor Nässe kaum retten kann … vorausgesetzt man bunkert seine Daten in Ufernähe! 🙂

      Herzliche Grüße von der Alb
      Mallybeau

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        1. Oh, habe ich es mir doch fast gedacht. Das Wasser macht gerade in den Frühlingstagen den müden Worten reichlich zu schaffen. Herr Schrödinger ist in den virtuellen Kanälen unter Tage unterwegs zu Ihnen, dann wird das Problem schnell behoben sein 🙂

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    1. Lieber Meermond!

      Gegen Ihren Mount Washmore ist unser kleines Datenleck wahrlich ein Klacks. Könnten Sie Ihre Wäsche nicht einfach an einer Schnur ins Meer hängen und die Kinder ziehen sie wieder an Land? Arbeit und Vergnügen verbunden! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  8. Meine Data sind sauber, da bin i scho hinderher, was denksch. Dreggede Date gibts bei mir net, do wird glei butzt. I hoff ihr hond eier gloines Malör inzwischa au wieder im Griff. Sonscht könnd i dir mei Einweichschissele leia, zur Not muss es dann halt von Hand ganga. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      I dank dr schee fürs Schissele. Des kann i grad gut braucha. Heit Nacht send älle schwäbische Vokale en dr Waschtrommel hängablieba ond jetzt muss i älles von Hand uffm Waschbräddle schrubba. Wenn is Schissele nemme brauch, kriegschs mit a baar Oschtroile zrigg. Na ischs halt a bissle greßrs Nescht, gell 🙂

      Grüßle von dr Alb
      Mallybeau

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      1. Ohgottle, Schwäbisch ohne Vokale, dsschjfrchbr! (des isch jo furchbar).
        I hoff, du findesch se wieder im Abwasserröhrle, hoffentlich isch do a Sieb und du kannsch alles wieder eisammla. Des Schissele kannsch bhalta, solang du’s brauchsch. Oschderoile kann i eh erscht an Oschdern essa. Woisch jo … Faschdezeit … 😉

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  9. Liebe Mallybeau,
    oooooh, da können wir zur Zeit ein vielstimmiges Lied von singen, vom Datenklau und völlig entnervender Datenwäsche! Nachdem es unserem PC-Doc am letzten Wochenende unter unsäglichen Mühen gelungen war, einige Lecks zu schließen, tropfte es am Sonntag dann aus völlig unerwarteter Richtung, nämlich aus der vom Datenüberträger, auch Anbieter genannt! Und so standen wir hier mit überschwemmtem PC, der sich nicht mehr muckte und sich hartnäckig weigerte, auch nur einen Millimeter ins Internetz zu gehen! Und als wir nach langem Suchen frohlockten und dachten, nun hat er es wieder, zack, waren wir wieder draußen! Ein sehr entnvervendes Spiel, wir steigen nun bald auf einen anderen Datenwaschträger um und auch die Waschmaschine wird gewechselt!
    Wir wünschen einen schönen, hoffentlich datentrockenen und ruhigen Tag hinauf auf die Alm,
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Welch ein Graus. Wie gut, dass Ihr einen zuverlässigen PC-Doc habt, der in der Not zur Seite steht. Und wenn der Computer schon nicht funktioniert, bleibt ja wenigstens mehr Zeit, den anbrechenden Frühling zu genießen. Ich habe schon bei Euch die schönen Birken, Forsythien und anderen Blumen bewundert. Und mit der Pizza-Aufzucht gibts ja auch immer was zu tun 🙂 Ich bin gespannt, wies da weitergeht.
      Wir wünschen Euch ebenfalls ein gemütliches datenchaosfreies Wochenende!

      Herzliche Grüße nach Oberhausen / italienischer Balkon 🙂
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        oh, ja, da sind wir auch sehr glücklich drüber, über unseren PC-Doc. Und das ist natürlich das schöne, jedes Ding hat halt zwei Seiten, geht der PC nicht, kann man den Frühling draußen genießen, weil man nicht dran hockt, hihihi! Es ist zur Zeit wirklich wunderschön auf Balkonien, haben wir heute auch wieder genossen, die blühenden Bäume, und im Garten unten ist es jetzt auch eine Blütenpracht. Die Pizza-Aufzucht klappt vorzüglich, der Rucola sieht schon prächtig aus, der Oregano kommt, und heute auch die ersten zarten Regungen bei Paprika und Tomate, freu, freu! Beim Rucola kann ich, glaub ich, nächste Woche vielleicht schon umsetzen in ein größeres Gefäß.
        Danke für die lieben Wünsche, das Chaos hielt sich am Wochenende in Grenzen, hat aber noch keinen Abschluß gefunden, wir hoffen auf die neue Woche, und da wünschen wir euch auch einen guten Start in selbige mit herzlichen Grüßen hinauf auf die Alm
        Monika und Mimi.

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  10. Ich hätte da eine Idee, für das nächste Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für den Herrn Schrödinger. Ein „Schwindel-dreh-aushalt-Kurs“, das wäre doch was. Bei soviel Datenwäsche, muss er sicher des öfteren mal ran und entlang der Waschmaschinenklippe wandern.

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    1. Liebe Gabi!

      Eine ausgezeichnete Idee. Herr Schrödinger muss nämlich nach jedem Reparaturvorgang mindestes eine Woche Erholungsurlaub nehmen, weil er nicht schwindelfrei ist. Aber vielleicht sagt er das ja auch nur so. Wenn das mal nicht geschwindelt ist 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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