Expeditionen ins Stierreich

Wie Ihnen mittlerweile sicherlich bekannt sein dürfte, ist die Artenvielfalt auf der Alm sehr reichhaltig. Doch selbstredend gibt es in Flora und Fauna immer noch Unentdecktes, von dem wir bisher noch keine Ahnung haben.
So hat es sich unser Almwissenschaftler und Tierforscher Isidor Sonnwed zur Aufgabe gemacht, dem Unbekannten auf die Spur zu kommen. Er reist durch die unterschiedlichsten Welten und filmt Lebewesen, deren Existenz uns immer wieder aufs Neue überrascht.
Momentan befindet sich der eigenbrödlerische Herr Sonnwed an der südlichsten Rundung des Polarkreises, wo er sein Forscherzelt in den eisigsten Kälten aufgebaut hat. Der passionierte Witzesammler und Strickpulliliebhaber tüftelt hier in einem Speziallaboratorium mit hochkarätigen Eiskristallen und begibt sich regelmäßig auf Tiersafari durch Schnee und Eis.
Nun trug es sich zu, dass der werte Isidor vor einigen Tagen, als er gemütlich durchs Packeis robbte, eine ungewöhnliche Entdeckung machte. Zunächst registrierte er seltsame Spuren im Schnee, zu denen sich bald eine akustische Fährte in seinen Gehörgang legte. Ein leises Rascheln durchzog die weiße Landschaft. Es war schwer, hier optische Unterschiede auszumachen, wo sich doch stets alles in die selbe optische Chanchierung hüllte. Hier gab es nur weiß auf weiß. Federweiß. Steinweiß. Blutweiß. Eisweiß. Mausweiß. Weißweiß …
Auch wenn seine Forscheraugen sich längst an diese einseitige Umgebung gewöhnt hatten, stellte es für den Abenteurer immer wieder eine Herausforderung dar, sich zurechtzufinden. So folgte er weiter dem ungewöhnlichen Rascheln und konnte schließlich an der dritten Eisscholle von links, Ecke Eisberg Zwei-Komma-Null, verschwommene Konturen eines Lebewesens erkennen. Es war nur schemenhaft zu erahnen, hatte Hörner und ein großes Maul.
Hocherfreut über diese bahnbrechende Sichtung einer scheinbar neuen Spezies telegraphierte Herr Sonnwed per Pingupost seinem Kumpel Almfred Hitchblog und lud ihn zu einer Expedition in sein unbekanntes Forscherreich ein.
Hocherfreut schnappte sich unser Regisseur seine Kameraausrüstung und eilte zu seinem Freunde. Nachdem man sich mit einem ordentlichen Robbenbärschnaps gestärkt hatte, begaben sich die Herren neugierig zu jener Stelle, wo das unbekannte Wesen das erste Mal gesichtet wurde. Und siehe da, nach nur zweiwöchiger Wartezeit bei schlappen minus 65 Grad Celsius raschelte es erneut. Trotz leicht eingefrorener Glieder zückte Herr Hitchblog behende seine Kamera und filmte das außergewöhnliche Tier, das der werte Herr Sonnwed nach ausgiebiger Forschungsarbeit der Familie der Büffel zuordnete. In diesem Falle handelte es sich um einen japanischen Raschelbüffel, der, so ergab es die Auswertung der Tierspuren, seit dem Urknall seine Kreise rund um den Polarkreis zieht. Weitere Einzelheiten sind allerdings bisher noch nicht bekannt, da sich die Herren Sonnwed und Hitchblog eine kräftige Polargrippe eingefangen haben und nun die nächsten Wochen in der Eisbärstation von einheimischen Blauwalen mit Lebertran aufgepäppelt werden müssen.
Derweil präsentieren wir Ihnen die einzigartigen Raschelbüffel-Aufnahmen von Herrn Hitchblog und wünschen dem unermüdlichen Forscherteam baldige Besserung! Möglicherweise können Sie die zwei Spaßvögel durch ein kleines Witzchen der Genesung näherbringen.

Und nun, Film ab! Viel Vergnügen bei Herrn Sonnweds Expeditionen ins Stierreich 🙂

 

 

©mauswohn
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64 Gedanken zu “Expeditionen ins Stierreich

    1. Lieber Herr Moser!

      Ein schallendes Gelächter, wenngleich noch ein wenig verschnupft und heißer, dringt aus dem ewigen Eis gen Bloghüttenalm. Ihre Witzmedizin hat bei den Herren Hitchblog und Sonnwed die ersten Viren vertrieben, wunderbar!
      Und die Tatsache, dass unter den Wiederkäuern so viele Polizisten zu finden sind, zeigt einmal mehr, dass wir in einem Polizeistaat leben 🙂

      Herzliche Grüße ins fastende Wien
      Mallybeau

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  1. Hallo, liebe Mallybeau, einen Witz kann sich mein durchlöchertes Gedächtnis nicht merken – ich habe einen einzigen Lieblingswitz, aber den müsste ich per Pantomime darbringen, und das lasse ich.
    Lange Zeit bestaunte und bewunderte ich das neuentdeckte Büffeltier. – Doch als der Kopf plötzlich so aussah wie bei dem Faltspiel „Himmel und Hölle“, da meinte ich plötzlich dass ich ihn doch kenne. In die eine Öffnung haben wir Himmel geschrieben und in die andere Seite das Gegenteil. Ich könnte sie aus einem Quadrat noch heute falten – du siehst, das Langzeitgedächtnis ist in Ordnung.
    Die Tier- und Menschenwelt auf der Alm ist derartig vielseitig – bewundernswert.
    Und jetzt habe ich mir noch schnell einen Witz geklaut:
    „Brokkoli: Komisch, ich sehe aus wie ein Baum.
    Pilz: Ich sehe aus wie ein Regenschirm.
    Walnuss: Wow, ich sehe aus wie ein Gehirn.
    Banane: Können wir bitte das Thema wechseln
    Kopiererlaubnis nur mit Angabe der Quelle: http://www.aberwitzig.com/gute-witze.php#ixzz4af9AJgdv
    Also alles Gute für Gesunde und Kranke von Clara

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    1. Liebe Clara!

      Den Pantomimewitz von Dir stelle ich mir höchst amüsant vor. Vermutlich gestikulierst Du gemeinsam mit Deinem Löwen wild in der Wohnung umher und wedelst mit lila Gegenständen.
      Und mit Deiner Himmel-und-Hölle-Assoziation liegst Du gar nicht so falsch. Der Büffel ist tatsächlich ein gefalteter Büffel nach einer Origamianleitung und sieht diesem Spiel durchaus ähnlich. Vielleicht sollten die Forscher mal beobachten, ob der Stier einen ausgeprägten Spieltrieb entwickelt.
      Und Dank Deiner großartigen Witzrecherche geht es den Zweien auch schon bedeutend besser, wenngleich ihnen beim Gedanken an Essen noch ein wenig übel wird. Lebertran steht nach wie vor auf der Tagesordnung.

      Torrerogrüße von der Alm zu den sprechenden Lebensmitteln nach Berlin 🙂
      Mallybeau

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      1. Ob sprechend oder nicht – es hilft ihnen nichts, ich habe Hunger und sie werden verzehrt.
        Deine Phantasie ist ja – dank meiner Lilaaffinität – auch schon fast nur noch lila, aber in meinem Lieblingswitz hat lila nichts zu suchen – und der Löwe nur bedingt – er könnte den männlichen Part spielen. –
        Dieses lustige Faltkinderspiel hat es in eine Origamiefaltanleitung geschafft? Ich dachte, das sind dort immer nur urjapanische Sachen – aber vielleicht ist es dort zeitgleich „erfunden“ worden.
        Und tschüss!!!!!

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        1. Nein, es handelt sich nicht exakt um dieses Spiel. Aber das Aussehen des Büffels kommt dem von Himmel und Hölle sehr nahe.
          Gute Unterhaltung mit Deinen Lebensmitteln … bevor sie gnadenlos der Guillotine zum Opfer fallen 🙂

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            1. Ich habe gerade in der Tagesschau gesehen, dass ich doch hätte man werden sollen und dann Bischof. Die waren alle in lila so tarnen oder Gewändern. Meine Augen sind richtig gehopst

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  2. Liebe Frau Mallybeau,

    Ihren Aufsehen erregenden Forscherfilm durch meine rosarote Expeditionsbrille genauestens besehen, dürfte es sich bei der unbekannten Spezies um zwei oder mehrere brütende SchwarzWeißWalWelpen (lat. niger albus balaena catulus oder – handlicher ausgedrückt – NABC’s) in grau melierter Ausführung handeln, die, für die Region nicht ungewöhnlich, gerade jetzt in der vorherrschenden Jahreszeit nicht müde werden, neugierig angereisten Forschern eine Darbietung zu unterbreiten – oder sollen wir besser sagen: unterzujubeln – die, schalten wir die rosarote Expeditionsbrille zur besseren Sicht auf verschwommen, einem Mittelding aus Liebesspiel und gleichzeitigem Weltuntergang gleicht, untermalt von den Lauten eines robusten japanischen Raschelbüffels, der, zur allgemeinen Verwirrung, fortwährend tasmanische Gutturallaute vom Zwergenwal wiedergebend verbreitet, welche die Expeditionsteilnehmer und alle, die es noch werden wollen, in den verdienten Wahnsinn treiben soll.
    Aber bitte nicht mit uns. Nein, mit uns nicht!
    Denn das Ersatzohr „Vincent“ weist uns immer den richtigen Weg, egal, auch wenn die rosarote Expeditionsbrille von der Nase fällt. Pling!, schlägt sie auf den Fußboden auf. Pling!

    Hitchblog: Hast du das gehört?
    Sonnwed: Das Pling?
    Hitchblog: Genau, das Pling.
    Sonnwed: Natürlich hab ich das Pling gehört.
    Hitchblog: Da ist wieder mal …
    Sonnwed: … eine rosarote Expeditionsbrille auf den Boden gefallen.
    Hitchblog: Typisch, kaum fällt eine rosarote Expeditionsbrille zu Boden …
    Sonnwed: … macht es Pling!
    Hitchblog: Noch ein bisschen Lebertran?
    Sonnwed: Sehr gern.
    Hitchblog: Pling! Es ist kaum zu fassen.
    Sonnwed: Gehen wir wieder an die Arbeit.

    Liebe Frau Mallybeau,
    während ich Ihr famoses Video wieder und wieder betrachte, führen die Herren Hitchblog und Sonnwed ihre geheimen Forschungsarbeiten fort, die eines Tages hoffentlich einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können, sofern diese für die ungeschminkte Wahrheit bereit sein sollte.

    Herzliche Grüße per Pingupost 🙂
    Herr Ösi

    Saftschubse: Herr Ösi, ihre rosarote Expeditionsbrille …
    Herr Ösi: Lassen sie nur, ich hab ja jetzt Vincent.

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    1. Ein Expresstelegramm per Pingupost trifft soeben am Polarkreis ein, wo sich die Herren Hitchblog und Sonnwed von einer gestrengen Eisbärdame den Lebertran einflösen lassen.
      Postbote Pingu 1 klopft an die 3 Meter dicken Iglumauern und bittet um Einlass in die Krankenstation: Habe die Ehre, ein extraschnelles Expresstelegramm ist für die Herren eingetroffen.
      Hitchblog: Hust, keuch… von wem?
      Pingu: Von Tierforscher Ösi mit der rosaroten Forscherbrille.
      Sonnwed: Ach, von unserem werten Freund und Kuperstecher. Hatschi … verdammter Polarschnupfen. Was schreibt denn Herr Ösi aus dem Dschungel der Wahrnehmung? Lesen sie doch bitte vor, meine Stimmbänder, sie verstehen…
      Pingu: Quiek, natürlich der Herr. Herr Ösi berichtet, dass es sich bei dem Raschelbüffel um ein ganz raffiniert eingefädeltes Ablenkungsmanöver aus dem Tierreich handelt. Der Büffel soll mit seinen Lauten von den Darbietungen der allgemein bekannten NABCs ablenken.
      Hitchblog: Hatschi. Ich bin platt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und wir robben zwei Wochen lang durch Schnee und Eis, um einen Schnappschuss des Stieres zu ergattern. Dabei vollzieht sich das eigentliche Schauspiel ganz andern Ortes.
      Sonnwed: Ich habe dir ja gleich gesagt, dass wir Herrn Ösi mit auf die Expedition nehmen sollten. Dann wäre uns das nicht passiert. Aber nein, immer auf eigene Faust losgehen und nun haben wir den Salat, den Eisbergsalt.
      Hitchblog: Hust, jaja, schon gut. Aber wie verfahren wir nun weiter?
      Pingu: Herr Ösi schreibt, dass es ratsam wäre, den als Ablenkungsmanöver abgerichteten Raschelbüffel seinerseits abzulenken, so dass sie sich ungehindert den außergewöhnlichen Betrachtungen der NABCs hingeben können.
      Sonnwed: Eine brilliante Idee. Doch wie sollen wir das machen? Dazu müssten wir wieder hinaus in die Kälte und …
      Eisbärdame: Brumm, brumm. Auf keinen Fall. Sie bleiben in ihren Betten und trinken ihren Lebertran. Ihre Ersatzohren sind auch noch ganz entzündet.
      Sonnwed: Was haben sie gesagt?
      Hitchblog: Tja, am besten wäre es natürlich, wenn Herr Ösi in seinem Unterseeboot entlang der Beluga-Bay zu uns heraufschippern und uns helfen könnte. Aber ich fürchte, das dauert zu lange.
      Pingu: Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf die Herren. Ich hätte da eine Lösung unter meinem Pinguinfrack parat. In unserer Pinguinkolonie haben wir ein altes Grammophon, noch aus Zeiten von Herrn Amundsen. Das könnte ich in der Nähe des Raschelbüffels unter einer leichten Schneedecke deponieren und eine Ablenkungsmelodie abspielen.
      Hitchblog: Hust,…hä? Ablenkungsmelodie?
      Pingu: Ihre Gehirnwundungen sind von der Kälte wohl noch ganz eingefroren. Ich dachte dabei natürlich an den den Grunge Jazz von Herrn Ösi. Schließlich hat er in vorausdenkender Weise in seine Komposition Tierlaute eingebaut, die nur auf bestimmten Frequenzen zu hören sind. Ein geradezu pädestiniertes Musikstück, um den Raschelbüffel abzulenken, ihn zu einem eisigen Grunge-Tanz zu verführen, während meine Pingukollegen in aller Ruhe einige Kameras bei den NABCs errichten können, um ihnen ausgezeichnetes Forschungsmaterial zu liefern.
      Sonnwed: Gigantisch. Der Grunge der kannsch äh kann es. Worauf warten sie noch, werter Herr Pingu. Hinfort zum Grammophon. Den Grunge-Jazz habe ich hier auf einer frisch gegossenen Schellackplatte parat. Wir können gleich starten.
      Pingu: Aye, aye, Sir.
      Hitchblog: Und was machen wir zwei jetzt hier in unserem Iglu? Die Witzvorräte neigen sich dem Ende. Wir brauchen eine andere Beschäftigung, bis wir uns wieder ins Freie wagen dürfen.
      Sonnwed: Mhhh, mal überlegen. Ich habs. Herr Ösi hat uns nun auf so fabelhafte Weise mit seiner Musik geholfen, da könnten wir ihm doch als kleines Dankeschön eine neue rosarote Forscherbrille aus Walknochen schnitzen.
      Hitchblog: Super. Am besten gleich noch eine für die werte Frau Saftschubse und die zwei Mäuse und den Kurti und … ach herrje, ich sehe schon, damit sind wir erstmal eine Weile beschäftigt.
      Sonnwed: Ist doch wunderbar. Wir arbeiten gemütlich in der warmen Iglustube, während der Grunge-Jazz draußen in der Polarkälte seine Rhythmen verteilt und das Eis zum schmelzen bringt.
      Hitchblog: Prima. Was hälst Du denn von meinem ersten Forscherbrillenentwurf:

      Sonnwed: Unglaublich, was man aus Walknochen so alles machen kann. Aber über das Design sollten wir nochmal nachdenken … 🙂

      Lieber Herr Ösi!
      Dank Ihres unermüdlichen Forschungseinsatzes kann nun auch die Stierexpedition einem erfolgreichen Ende entgegensehen. Und Dank der rosaroten Forscherbrille haben nun alle den vollen Durchblick. Das Deluxe-Modell aus Walknochen wird Ihnen per Pingupost zugestellt werden. Wir hoffen, dass es zu keinerlei Verzögerungen im Eismeer kommt.
      Bis dahin wünschen wir einen wunderschönen Abend und senden herzliche Grüße von der Alm
      Mallybeau 🙂
      (Herr Schrödinger: Meinen Sie, mir steht diese Brille ebenfalls?)

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      1. Liebe Frau Mallybeau,
        gerade hat ein von seiner Reise ziemlich erschöpfter Pling!uin Ihre stylisch formvollendete rosarote Forscherbrille aus Walknochen überbracht. Allererste Wahl, so eine Brille aus Walknochen, muss ich sagen, schmiegt sich perfekt an Nase und an die Ersatzohren, so dass man die beiden „Vincente“ durchaus für die eigenen halten kann.
        Mit dieser Brille kann sich auch mein Sehen durchaus wieder hören lassen … Vielen Dank.
        Herzliche Grüße 🙂
        Herr Ösi
        (Herr Schrödinger, sagen sie ihrer Chefin jetzt bloß nix falsches …)

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        1. Lieber Herr Ösi!

          Wie wunderbar, dass der Pingu-Express so rasch bei Ihnen eingetroffen ist. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, gab es doch einen langen Stau auf der Wasserstraße, weil mal wieder ein Schiff gegen die Spitze eines Eisberges gefahren ist. Aber das ging wohl so schnell unter, dass der Brillentransport fix weiterschwimmen konnte.
          Des Weiteren bliebe noch zu vermelden, dass der Raschelbüffel durch Ihren Grunge Jazz hervorragend abgelenkt werden konnte. Abgelenkt ist gar kein Ausdruck. Keiner der Forscher hätte gedacht, dass dieses Wesen derart musikverliebt ist und nun seit mehr als 7 Tagen ununterbrochen einen Raschel-Grunge-Tanz aufs eisige Parkett legt. Ihr Jazz scheint einiges in Gang zu bringen.
          Auch ich habe mittlerweile eine Walknochenbrille erhalten, allerdings war mir das rosa ein wenig zu grell. Ich werde unseren Maulwurf noch bitten, den Farbton etwas abzumildern. Ihnen könnte ich auch noch eine rot-weiß-gestreifte Variante anbieten, passend zu den Vincenten, dann ist der Einheitslook perfekt. Aber eine etwas extravagante Farbe hat ja noch niemandem geschadet.
          Ich wünsche einen hellhörig und weitblickend angenehmen Abend.

          Herzliche Grüße
          Mallybeau 🙂

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    1. Liebe Anhora!

      🙂 Ha Du bisch genial. Auf die Idee bin i no gar et komma, da nachzugugga. Stattdessa frieret sich die Forscher em Polarkreis da Arsch ab. Ha die send jo bled. Für die Entdeckung kriegsch n Nobelpreis für Forschung ond logisches denka. A Preisgeld gibts sichr au. Ond des isch jo d Hauptsach, gell. 🙂

      Grüßle von dr Alb
      I gang glei mol zu de Mülltonna ond gugg …
      Mallybeau

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      1. Au, du machsch mi jo ganz verläga! Muss grad überlega, was mit dem Preisgeld alles mach. 😉 Bin gspannt, ob du au was findesch, dann gwinnsch vielleicht au was und mir gäbet des Geld mitnander aus. 🙂
        Aber vorher wünsch i dir a guts Nächtle und knisterfreie Dräume. 🙂

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        1. Auja, mir sammlet die Schdiere in unsre Babierkörb zamma und machet n Zoo auf. Na kassier mr au no ordentlich Eidriddsgeld. Des isch subber. Und die Raschelgeräusche nemma mr uff auf a CD, des wird au no n Hit. Ond des ganze Gäld vrbrot mr dann en onsrm Urlaub am Schtrand 🙂
          I winsch dr au a Guts Nächtle… raschl raschl …

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          1. Ist der Schwabe eigentlich immer so geldgierig? Ob beim Öl oder jetzt hier beim Zoo – beim Teppich glaube ich auch schon – immer wollt ihr ganz viel verdienen. Wo kann man denn auf der Alm das viele Geld wieder ausgeben? 🙂

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            1. 🙂 Nein, nein, liebe Clara. Ganz so dramatisch ist es nicht. Der Schwabe geht nur sehr sorgsam mit seinem Geld um, wenn er es erst einmal hat. Gierig ist er überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Im Allgemeinen würde ich sagen, dass wir ein sehr bescheidenes Völkchen sind.
              Und das Gerede mit dem Geld verdienen ist der übliche Schwabenwitz 🙂

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  3. eindeutig frau mallybeau
    ein raschelbüffel
    ich selbst habe solcherlei geviech
    schon beobachten können auf meinen “ streifzügen “
    diese rasse is allerdings recht weit verbreitet
    mir persönlich aber viel zu trocken
    um sie zu fressen
    doch ehre an die filmcrew
    sie haben wirklich alles gegeben für sehr schöne aufnahmen
    dieser tierart 🙂
    gruß bella 🙂
    p.s. : diese expedition wäre auch was für mein ronnyherrchen gewesen
    das alte raubein hätte sie aber ohne schnupfen überstanden 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Ich kann mir gut vorstellen, dass das dicke Fell des Raschelbüffels viel zu zäh schmeckt, auch wenn ein so gewiefter Jäger wie Du das Tier natürlich ohne Weiteres erlegen könnte.
      Und das nächste Mal nehmen wir gleich das Herrchen mit in den hohen Norden, dann wird es keine Krankheitsausfälle mehr geben. Darauf legt die Expeditionsleitung sehr großen Wert! Schließlich zahlt die Krankenkasse auch nicht jeden kleinen Polarschnupfen. Und das geht dann ganz schön ins Geld.

      Wir wünschen einen gemütlichen Abend jenseits des ewigen Eises 🙂
      Mallybeau

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      1. ööhm bei büffel brauch ich schon hilfe
        so ganz alleine krich ich die nich
        die expedidingens kann aber auf uns zählen
        wir stehen mit rat und tat zur seite
        die krankenkasse lassen wir zuhause
        hier und da wächst irgendwie immer ein mittelchen
        in der natur
        gruß bella 🙂

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Ich bin auch jedes Mal begeistert, welch aufregendes Filmmaterial die Abenteurer von ihren Reisen mitbringen. Eine Expedition an den Bodensee haben die Zwei auch schon auf ihrer Liste stehen. Bezüglich Ortskenntnissen werden sie dann sicherlich Sie um Rat fragen, mit der Orientierung hapert es bei den beiden nämlich ganz schön 🙂

      Herzliche Grüße ans Gewässer
      Mallybeau

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  4. Oh, liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich bin frustriert, verärgert und nölig!
    Warum?
    Was heißt hier warum? Erst einmal muss geklärt werden, WER das verursacht hat!
    Na, wer wohl?
    ICH MYSELF
    Schreibe ich doch einen wundervollen Artikel über Rinder, Kühe, Stiere, Bullen, Ochsen und sogar entfernte Verwandte wie Büffel, Yaks, Wisente, Batengs und Kupreys, lasse den unvollendeten Kommentar im Browserfenster stehen und lasse mich doch glatt von einer häuslichen Alltagsangelegenheit ablenken und schließe nach Rückkehr zum PC einfach das Browserfenster.
    Wie dämlich ist das denn?
    Und nun?
    NUN weiß ich nur noch lückenhaft, was ich geschrieben habe und fühle mich nicht in der Lage, das noch einmal alles aufzuarbeiten.
    Ich wollte nur schnell vorbeikommen, ein wenig jammern und ziehe jetzt erst einmal weiter. Zum Supermarkt.
    Vermutlich werde ich dort vor dem Häuschen mit den Einkaufswagen bemerken, dass ich meinen Einkaufszettel vergessen habe! Dann komme ich noch einmal wieder.
    Bis gleich!
    Gruß Heinrich

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Herr Heinrich!

      Welch ein Graus. Schnappt da einfach das Browserfenster zu. Dabei hätte Ihr Computer doch merken müssen, dass er Ihr Geschriebenes abspeichern muss. Schließlich sind sie doch ein eingespieltes Team. Vielleicht war auch Ihr PC ein wenig überfordert mit all den Yaks, Stieren und der mit Sicherheit grandios erklärten Lebensweise der Büffel in Großstädten.
      Ich stelle mir einfach vor, was Sie alles in mühevoller Kleinarbeit geschrieben haben und danke ganz herzlich für die detailgetreue Recherche. Vielleicht finden Sie im Supermarktregal ein leckeres Raschelbüffelsteak für ein Gulasch. Sie können mir ja dann berichten, ob es geschmacklich nach Nordpol geschmeckt hat 🙂

      Herzliche Grüße und einen schönen Mittwoch Mittag wünscht
      Mallybeau
      … ach der Tag ist bei Ihnen ja egal ….

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    2. Ach, lieber Heinrich, wie oft ich so etwas oder ähnliches schreiben könnte – aber da ich mich dabei selbst für dummschusselig halte und das nicht unbedingt verbreiten möchte, lasse ich es lieber.
      Ich habe einen einzigen Vorteil Ihnen gegenüber: Ich muss zum Beenden etwas mehr machen als den Deckel zuklappen. Ich sage nur: Gott sei Dank, denn sonst wäre die Anzahl der unvollendet bleibenden Texte und Kommentare unendlich groß.
      Ohne Zettel einzukaufen ist notfalls machbar, falls man langsam an allen Regalen vorbeizieht. Aber erfahrungsgemäß habe ich dann das doppelte Volumen in meinem Korb.
      Die Clara grüßt mitfühlend

      Gefällt 2 Personen

  5. Liebe Clara,
    und wenn wir beide durch die Gänge des Supermarktes schlendern würden,
    wäre am Ende des Einkaufs der Einkaufswagen leer – egal ob mit oder ohne Einkaufszettel!

    Warum?

    Ist doch klar wie Clara – wir hätten uns die ganze Zeit so angeregt unterhalten, dass Nudeln, Nutella oder anderes Gedöns völlig unwichtig geworden wäre! 🙂

    Gruß Heinrich

    Gefällt 1 Person

            1. Eine ausgezeichnete Idee. Ich werde mich mal umhören, ob es ein Tiertransformationsamt gibt. Ich denke, Du kannst auch problemlos eine Kuh sein, die stehen schließlich gerne in Herden auf der Weide. Aber als Hund hast du es bei Deinem Sohn natürlich auch gut 🙂

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  6. Nach 62 Kommentaren müsste man meinen, dass alles gesagt ist, aber ich habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, die rosarote Expeditionsbrille aus der Versenkung hervorzukramen, um , nachdem sie, die Brille, mir wiederholt aufgrund der schwere des Objektes in Ermangelung eines Walknochengestells, von der Nase geplingt ist, in den eigentlichen Genuss dieses Raschelbüffel-Exponates zu gelangen.
    Tief beeindruckt bin ich von der ausdrucksstarken, aber doch dem heimeligen Gebaren dieses außergewöhnlichen Tieres gerecht werdenden Ablichtung.

    🙂

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    1. Liebe MaranaZ3!

      Dass die rosarote Forscherbrille mit einem Gewicht von sage und schreibe 7 Kilo doch recht schwer ist, haben wir mittlerweile, nach einigen Nasenbeinbrüchen und Quetschungen im Gesichtsbereich, ebenfalls feststellen müssen. Daher bieten wir ab heute auch ein Walknochenimitat an. Nur halb so schwer bei gleicher Sehkraft.
      Mit einem heimeligen Pling senden wir das Objekt der Begierde umgehend gen Norden, damit auch weiterhin die visuellen Rascheltöne des Büffels betrachtet werden können 🙂

      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
      Mallybeau

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