Der Bär ist los

Erinnern Sie sich noch an den bekannten Problembären Bruno? Freiheitsliebend überschritt er die Landesgrenzen und wurde 2006 in Bayern niedergestreckt. Diese Tragödie verleitete viele Familien dazu, einen Bären bei sich aufzunehmen und ihm eine ordentliche Erziehung angedeihen zu lassen. Doch als sich dann erneut das Gerücht verbreitete, dass auch diese zahmen und liebenswerten Heimbären zur reissenden Bestie werden können, brach Panik in den Bärhaushalten aus. Und um eine weitere Katastrophe zu vermeiden, hat unser allseits geschätzter Herr Ösi die fabelhafte Beary Bag erfunden. Eine Schachtel, in die der heimische Bär bei Bedarf verpackt werden kann und Risiken auf diese Weise eingedämmt werden. Eine grandiose Erfindung! Natürlich hat die Alm umgehend eine Bärenschachtel bestellt, jedoch mit der Bitte, ebenfalls einen Bären mitzuliefern. So urgemütlich hat er sich auf dem Werbevideo in die Herzen der Almbewohner gebrummt. Und es dauerte nicht lange, klingeling, schon stand die Bärenschachtel samt Brummbär vor der Haustüre und bat um Einlass. Wie immer ein zuverlässiger Express-Service aus dem Hause Ösi. Und natürlich wollten wir unsere Bestellung umgehend einem Test unterziehen. Flugs wurde der stets freundlich brummende Bär in die Wohnung gelassen. Zunächst beäugte er prüfend seine neue Umgebung, befand sie scheinbar als zufriedenstellend und knuddelte sich alsbald gähnend zu einem dicken warmen Fellbündel zusammen und schlief unter dem Esstisch ein. So weit, so gut. Am nächsten Tag unternahm er einen weiteren Erkundungsgang durch die Almstube und blieb schließlich vor dem Computer hängen. Aber dass ein Bär möglicherweise mehrere Stunden mit emailschreiben und bloggen zubringt, sollte verhindert werden. Dafür ist er unserer Meinung nach (noch) nicht erwachsen genug. Also griffen wir rasch zur Beary Bag, um sie einer ersten Prüfung zu unterziehen. Wird es gelingen, den Bären mit Hilfe dieser Schachtel vom Computer fernzuhalten? Hält dieser fabelhafte Karton wirklich was er verspricht?

Sehen Sie selbst … 🙂

Und wie steht es mit Ihrem Hausbären? Haben Sie Ihn gut im Griff? Nein? Dann legen Sie sich sicherheitshalber Herrn Ösis Bärenschachtel zu, um Schlimmeres zu verhindern! Unser Hausbär Herbärt jedenfalls hat sich bestens mit der Beary Bag arrangiert. Wir können das Produkt wärmstens empfehlen!

… brumm, brumm, brumm, …

©mauswohn
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Der Glatteismann schlägt zu

Betrüger

Eilmeldung des Betrugsdezernates der Bloghüttenalm:

Seit geraumer Zeit ist der gewiefte Gentlemangauner Siegfried Trünkelbach auf freiem Fuß. Und zwei Mal hat der als „Glatteismann“ bekannte Betrüger bereits wieder einen großen Coup gelandet.
Der 47jährige ehemalige Stahlfabrikant und Nick-Knatterton-Liebhaber durchlief die Meisterschule des weltberühmten Taschendiebes Francois Hancock, brillierte mit diesem Verbrecher-Handwerk viele Jahre lang und war der unangefochtene Dominator der Taschendiebszene. Detailgetreue Recherchen sind das Fundament seiner Pläne, gleich den ausgeklügelten Vorhaben der Olsenbande, die von der Polizei ebenfalls nur schwer zu fassen ist. Nach und nach verfeinerte er seine Technik und erweiterte sein Repertoire um eine dreiste Fertigkeit:
Herr Trünkelbach, immer elegant mit Mantel, Hut, Bügelfaltenhose und Krokodillederschuhen gekleidet, trägt stets eine kleine blaue Sporttasche bei sich. In dieser befinden sich sieben Liter Spezialwasser aus seinem Chemielabor. Hiermit hält er sich häufig an Flughäfen, Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen auf und mischt sich unauffällig unters Volk. Nun lässt Herr Trünkelbach in unbeobachteten Augenblicken sein Spezialgemisch klammheimlich zu Boden tropfen. In rasender Schnelle verteilt sich die Flüssigkeit und gefriert zu einer spiegelglatten Fläche.
Wie beiläufig sieht der Gangster jetzt auf seine Schwarzwälder Kuckucksarmbanduhr und zählt die Sekunden. Nicht lange dauert es, bis er sein vorher genau ausgewähltes Opfer, das auf das Glatteis zu fallen droht, lauthals schreien hört. Nun ist sein Moment als Gentlemangauner gekommen. Behende spurtet er der hilflosen Person entgegen und fängt sie galant mit seinen starken Armen auf. Während sich sein Opfer noch in Schockstarre befindet, räumt Herr Trünkelbach in Windeseile dessen Taschen leer. Anschließend zeigt er sich äußerst hilfsbereit und kassiert auf diese Weise oftmals eine satte Belohnung. Überwachungskameras konnten die Überfälle bisher noch nicht festhalten. Zu ausgeklügelt sind die Ideen des Meisterdiebes. Lediglich bekannt ist, dass der eiskalte Herr Trünkelbach seine Aktionen zu jeder Jahreszeit an völlig anhnungslosen Mitmenschen ausführt.
Auf der Abbildung wurde eine Szene mit dem Glatteismann nachgestellt, wie er die Sekunden zählt, bis er die naive Stewardess im blauen Mantel um mehrere Millionen Dollar erleichtern kann, die mit ihren Stöckelschuhen keinerlei Chance auf dem gnadenlosen Glatteis hat.

Wir bitten Sie daher dringend: Tragen Sie das ganze Jahr über festes Schuhwerk und halten Sie Ausschau nach großgewachsenen charmanten Herren mit blauer Sporttasche. Herr Trünkelbach wird wegen zahlreicher schwerwiegender Glatteisdelikte dringend gesucht! Zuletzt wurde er in der Schweizer Gemeinde Pfäffikon gesichtet, wie er in einem Pizzarestaurant einen Tiroler Nusskuchen aß.
Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Vom Dezernat internationaler Winterdienste wurde eine Belohnung in Form von 10 Kilo Streusalz ausgesetzt.
Halten Sie die Augen offen und lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen! 🙂

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©mauswohn