Achtung Schnupfen!

Achtung Schnupfen
Oswald Gutbrod durchtränkt vom Todesschleim. Reporterin Karin Wendehals ist fassungslos.

Eilmeldung!

Die kalte Jahreszeit hat durch ihre rekordverdächtigen Temperaturen im Minusbereich bereits zahlreiche Todesopfer gefordert. Nicht nur der Glatteismann hat an der Kälte seine helle Freude. Durch die rasche Ausbreitung der Eiskristalle haben sich auch gefährliche hochinfektiöse Schnupfenkeime gebildet, deren Ursprung bis in die Eiszeit zurückverfolgt werden kann. Bisher wurden die Krankheitserreger als völlig harmlos eingestuft. Doch nun bestätigten Wissenschaftler des Bakteriellen Virusinstitutes Malibu-Tübingen, dass durch Einatmung dieser Viren ein lebensgefährlicher Urzeitschnupfen ausgelöst werden kann. In Expertenkreisen wird bereits gemunkelt, dass dies möglicherweise der wahre Grund für das Aussterben der Dinosaurier war.

Krankheitssymptome:
Zunächst kitzelt es nur leicht spürbar in der Nase, bis sich langsam ein 15-minütiges Niesintervall einstellt. Anschließend bilden sich im Gesicht rote Punkte. Nun ist es jedoch bereits zu spät, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Rasch beginnt die Phase, in der Sie die sich ansammelnde Schleimmasse krampfhaft ins Körperinnere würgen, statt wie gewöhnlich durch die Nase in ein Taschentuch zu schnäuzen. Im Laufe der Zeit verändert sich dadurch Ihr Körpervolumen, der angehäufte Schleim drückt von innen nach außen und beginnt unaufhaltsam durch sämtliche Poren zu quellen.
Erstmalig wurde dieses Schleim-Phänomen auf dem Staatsbankett der philippinischen Botaniker entdeckt, als der Botschafter Oswald Gutbrod die Feierlichkeiten plötzlich durch ständiges Niesen unterbrach und schließlich schleimüberströmt, noch einmal kurz aufjapsend, neben der Reporterin Karin Wendehals unter der Last des Krankheitserregers erstickte.
Zunächst brachte man dieses Ereignis nicht mit den jetzigen Begebenheiten in Verbindung, da auf den Philippinen keinerlei Kälte zu verzeichnen war. Man vermutet nun, dass der Erreger möglicherweise auch in einer tropischen Pflanze oder dem verdorbenen Truthahn des Festessens enthalten gewesen sein könnte.
Das Bakterielle Virusinstitut Malibu-Tübingen rät nun dringendst, Türen und Fenster mit ausreichend Silikonmasse zu verschließen. Atmen Sie nur noch alle 10 Minuten ein bis zwei Mal und wenn möglich auch nur durch Ihre Ohren. Nase und Mund sollten geschlossen bleiben. Wenn Sie die nächsten zwei Wochen in dieser Form diszipliniert durchhalten, dürfte die größte Gefahr gebannt sein.
Die bereits angefallenen Schleimleichen werden in die umliegenden Schrebergärten gekarrt, wo sich zahlreiche Schnecken ihrer annehmen werden.

Unser medizinischer Almhund Doktor Dog Thor bittet nun um Ihre Mithilfe. Sollten Ihnen spezielle Hausmittelchen oder sonstige hilfreiche Maßnahmen gegen den Todesschleim bekannt sein, melden Sie sich am Notdiensttelefon auf der Alm, wo unser Hausmeister Egon Schrödinger rund um die Uhr erreichbar ist und die Hinweise umgehend im Selbstversuch testet. Wir sind für jeden Vorschlag zur Bekämpfung des zähen Schnupfens dankbar.

Halten Sie durch! 🙂

 

 

©mauswohn
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63 Gedanken zu “Achtung Schnupfen!

  1. Sehr geehrte Wissenschaftler vom BVM-T! Die Ohrenatmung funktioniert mehr schlecht als recht und unser Silikonvorrat tendiert gegen Null. Werde als nächste Maßnahme eine Barrikade rund um unseren Reihenhaus-Garten errichten, um uns gegen herumfliegende Schleimleichen zu schützen. Hatschi!

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    1. Lieber Herr Moser!

      Ich bin aufs Äußerste besorgt, welch große Ressourcenknappheit in Österreich herrscht. Vielleicht könnten Sie als Silikonalternative ein Fischmus entwickeln. Möglicherweise machen Sie auf diese Weise eine bahnbrechende Erfindung und können in Kürze selbst die Fischfabrik leiten 🙂

      Herzliche Grüße und gute Besserung
      Mallybeau

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    1. Liebe Anke!

      Das stimmt. Dieser Schnappschuss wurde kurz vor dem Ableben Herrn Gutbrods gemacht. Wer also in den Spiegel blickt und feststellt, dass der eigene Zustand diesem bedenklich ähnelt, kann bereits das Krematorium informieren. Es kann sich nur noch um Sekunden handeln 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Sicherheitsbunker
      Mallybeau

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  2. … Naturschleim. Endlich Schluss mit Schleimi und Co in gallegrün. Immer hingen diese hochgehievten Kunstwerke an der Decke. Jetzt hat man endlich ein Geschenk für die Kinder zum Geburtstag …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Sollte die Menschheit diese lebensbedrohliche Krankheit überstehen, wäre der Schleim in der Tat ein geeignetes Spielzeug für Kinder. Vorausgesetzt, man bereitet ihn farblich noch ein wenig auf und eliminiert die Viren 🙂

      Herzliche Grüße … hatschi …
      Mallybeau

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      1. Viren sind alte Bekannte. Wenn sie an den Stuhllehnen und Türklinken sind, fühlt man sich richtig zuhause. Mit ihnen und mit dem Schleim lässt es sich bestens aushalten.
        Gibt es den Schleim auch in dunkelgelbbraungrün? Oder ist die Sorte mit den Stückchen patentiert?

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        1. Momentan laufen hier auf der Alm sämtliche Bewohner in Schutzanzügen umher, um ein Gegenmittel für die Schleimkrankheit zu finden. Die Farbkarten mit den unterschiedlichen Schleimvarianten werden zu gegebener Zeit in den Kreativstudios ausgearbeitet. Zur Zeit haben die Schnecken im Garten jede Menge Arbeit mit der Beseitigung der ersten Schnupfenopfer.

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          1. … das ist aber komisch. Hier geht alles klar. Die Viren sind sogar mit Hannes befreundet. Rotznase sagen sie deshalb schon zu ihm. Vielleicht ist der Boden auf der Alm nicht ganz in Ordnung …, kann das sein?

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            1. Sie haben Glück. Die Krankheitserreger scheinen noch nicht Ihre Region erreicht zu haben. Schließen Sie rasch alle Fenster und Türen und verfugen Sie undichte Stellen. So haben Sie große Chancen, aus diesem Schleimassel heil herauszukommen!

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          1. Lieber Meermond!

            Ich hoffe, Ihre Rasselbande ist nicht derart von dem Schnupfenvirus befallen wie der werte Herr Gutbrod. Das Almkino haben wir sicherheitshalber dicht gemacht, damit Herr Hitchblog nicht auf die Idee kommt, einen völlig trashigen Bazillenfilm zu drehen 🙂

            Gute Besserung gen Norden
            Mallybeau

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          2. Liebe Frau Meermond,
            Gute Besserung Ihnen allen!
            Das Kopfkino … schlimm. Bis heute haben sie noch keinen praktischen Knopf auf den Markt gebracht, um dieses Kinoprogramm genauer einzustellen. Kann sein, dass auf der Bloghüttenalm diesbezüglich geforscht wird. Man müsste mal nachfragen.

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  3. Ich habe soeben mit der Chefin des hiesigen Krematoriums, Frau Dr. Grill-Weber, gesprochen:
    Der Schnodder-Schleim brennt nicht, sondern ließ sogar schon wiederholt die Öfen erlöschen..
    Schnupfen-Opfer werden aktuell abgewiesen.
    Man sucht nach einer Lösung im wahrsten Wortsinne: es wird derzeit mit Alkohol-Beimengungen exkremi… experimentiert,

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    1. Lieber Lo!

      Ich bin begeistert, dass Sie sich um die Beseitigung der anfallenden Opfer kümmern. Die Zahlen steigen weiter und sämtliche Lösungsansätze wurden buchstäblich im Schleim erstickt. Ich hoffe, dass unsere Forschungsabteilung den Viren nicht länger auf den Schleim geht und bald ein Gegenmittelchen findet 🙂

      Herzliche Grüße und denken Sie dran: Immer schön durch die Ohren atmen!
      Mallybeau

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        1. Ach du liebe Zeit. Das ging ja rasch. Eben war ich noch in der Küche, um frischen Tee zu kochen. Nun komme ich wieder und finde dieses Schreckensszenario vor.
          Ich weiß gar nicht, ob es jetzt noch viel Sinn macht, mit Herrn Schrödinger zu reden. Er blubbert nur noch vor sich hin. Welch eine Katastrophe! 🙂

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    1. Liebe Bella, lieber Ronny!

      Diese aussergewöhnliche Medizin haben wir bisher völlig außer Acht gelassen. Wir werden umgehend eine Wagenladung Knoblauch und Whisky ordern und Herrn Schrödinger als Versuchskaninchen antreten lassen. Mal sehen, ob wir morgen noch einen Hausmeister haben 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Versuchslabor
      Mallybeau

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      1. also erstmal !
        KEINEN scotch für die kannickel 😀 ! !
        dem herrn schrödinger bitte den scotch in
        handelsüblichen dosen verabreichen
        wo ich grad nochmal drüberlese
        nein verabreichen se ihm das zeug besser in gläsern
        und mit ner maximalmenge von 300 ml pro tag
        knoblauch geht in jeder menge
        kann allerdings als nebenwirkung
        besucherausfall auf der alm haben
        doch was opfert man nich alles für de gesundheit
        das wegbleiben der besucher wäre ja auch nicht von dauer
        ich bitte ebenfalls keinen scotch an Dog Thor ausschenken
        irgendwer muß ja den angesäuselten hausmeister in sein stilles kämmerlein bringen
        nach der einnahme der medizin in der hauptalmküche

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        1. Vielen Dank für die genaue Beschreibung des Beipackzettels. So dürfte hoffentlich nichts mehr schief gehen.
          Und wenn wir hier alle Knoblauch essen, gleicht sich das ja wieder aus und keiner fällt aus dem Rahmen 🙂
          Hatschi …

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  4. Liebe Mallybeau,
    ich mache mir Sorgen um Ihren opferwilligen guten Hausmeister Egon Schrödinger.
    Reden Sie bitte mit ihm: er möge doch seine Selbsversuche beenden.
    Schauen Sie mal: der arme Mann!

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    1. Sollte die Bloghüttenalm weiträumig umfahren werden … ? Wieviel Verwechslungen kann es mit diesem Aussehen geben und wie peinlich können Verwechslungen werden … Dazu gibt es bekanntlich Stories wie Sand am Meer.

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      1. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn Sie Ihr Haus nicht verlassen. Ich hoffe, Sie haben noch reichlich Essensvorräte zu Hause gebunkert. Nicht dass Sie statt des Schleimtodes einem Hungerleiden erliegen. Das wäre tragisch.
        Die Bloghüttenalm ist bereits evakuiert und kann nicht mehr angefahren werden…

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  5. Liebe Instituts-Mallibu, iiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhh, wie eklig, das hätte nur noch durch das Zeigen von Ratten übertroffen werden können.
    Wie ekelhaft. Ich hoffe nur, dass mir nicht so ein verrotztes Wesen begegnet, ich glaube, ich würde in Panik ausbrechen, eine schlagkräftige Waffe suchen und zuhauen – du schreibst ja, der stirbt sowieso.
    Ich fahre morgen für drei Tage weg, da brauche ich so etwas nicht, auch wenn ich schon mindestens 10 x hintereinander geniest habe.
    Und tschüss sagt die hoffentlich keimfreie Clara

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    1. Liebe Clara!

      Der verschleimte Herr Gutbrod liegt bereits im Garten und wird von einigen Nacktschnecken seziert. Sein verschnupftes Bild ging um die ganze Welt, die nun im wahrsten Sinne des Wortes den Atem anhält.
      Ich hoffe sehr, dass Dich der fiese Schnupfen nicht heimsucht und keine Schleimlawine Richtung Berlin rollt.
      Ich wünsche Dir eine gute Fahrt in eine keimfreie Gegend 🙂

      Liebe Grüße an die Doppelkopfqueen
      Mallybeau

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  6. Ist Haferschleim auch gefährlich …? … weil man nie damit spielen darf, nur immer alles aufessen. Hat das Euer Hausmeister das mit dem Teller leer machen bei Haferschleim immer vorschriftsmäßig befolgt … also seinen Kindern vorgelebt? … vielleicht ist es deswegen mit der Bloghüttenalm so weit gekommen, dass alle Tore abgeschlossen werden mussten …

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    1. Wir konnten bisher in Erfahrung bringen, dass die Schnupfenbakterien von einem Saharawind in unsere Region geblasen wurden. Die Viren haben sich anschließend in allerlei Saatgut festgesetzt, was natürlich zur Folge hatte, dass die Krankheitserreger auch ins Essen kamen. Wir raten daher dringendst, ausschließlich Lebensmittel zu konsumieren, die älter als zwei Jahre sind. Diese dürften noch nicht infiziert und daher bekömmlich sein.

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      1. Das trifft sich gut. Die ganzen Regale sind schon so lange voll. Haferschleim Original ist dazwischen, schön organisch verziert. Doch bevor alles verzehrt wird, säe ich den Schleim etwas im Keller aus. Ich habe noch Wandflächen frei. Die Ernährung ist also über Jahrhunderte gesichert. … woher wissen Sie das alles nur?

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        1. Dank unseres Forschungsinstitutes, das hier seit mehr als 250 Jahren nimmermüde entwickelt und kreiert, macht der Fortschritt nie Halt. Leider konnten wir noch kein wirksames Gegenmittel für diese resistenten Keime finden, aber da die Chemiker und Professoren in ihren Labors rund um die Uhr arbeiten, bin ich guten Mutes.
          Ihr Haferschleim an den Wänden ist momentan auch der letzte Schrei im Kunstgewerbe. Damit lässt sich gut Geld verdienen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass man den Schnupfen überlebt.

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        1. Ich bin beruhigt, dass Sie bisher verschont wurden und werde umgehend mitteilen, wenn sich ein Gegenmittel für diesen ungewöhnlichen Schnupfen gefunden hat. Hingegen einiger Vermutungen handelt es sich bei Herrn Gutbrods Aufmachung nach wie vor leider nicht um eine Karnevalsverkleidung. Wir müssen also durchhalten. Helau 🙂

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  7. Liebe Mallybeau,
    hier schnupft unser PC vor sich hin, ab und zu ist er gänzlich malade und läßt gar nix mehr zu! Wir melden uns wieder mit längeren Kommentaren, wenn der PC wieder gänzlich wohlauf ist!
    Liebe und herzliche Grüße hinauf auf die Alm
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Das sind wirklich erschreckende Neuigkeiten. Wer hätte gedacht, dass die Viren selbst auf elektronische Geräte übergreifen und alles zum Erliegen bringen. Hoffentlich werden die Bloghütten nicht von einer Keimschleimlawine überschwemmt.
      Nase zu und durch!
      Bis dahin wünschen wir gute Besserung gen Oberhausen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        ja, da sind wohl auch elektronische Geräte anfällig für, wir hoffen auch, daß die Bloghütten verschont bleiben.
        Momentan hat der verschnupfte PC mal wieder Lust, vielleicht hilft mal ein heißer Tee mit Honig (zumindest mir zur Nervenberuhigung, lach!), wir danken für die guten Wünsche und schicken herzliche Grüße hinauf auf die Alm
        Monika und Mimi.

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  8. Herr Ösi: Hatschi
    Saftschubse: Hatschi Gesundheit! Hatschi
    Herr Ösi: Danke! Hatschi Gesundheit!
    Saftschubse: Hatschi Danke!
    Herr Ösi: Hatschi Hatschi Verfluchte Viren, verfluchte.
    Saftschubse: Hatschi Sie sagen es.
    Herr Ösi: Ihre Hatschi Kettensäge, Frau Saftschubse ist Hatschi
    Saftschubse: meine Hatschi Kettensäge ist für diese Art von Viren viel zu groß
    Herr Ösi: viel zu Hatschi groß für diese Viren, diese Viren sind naturgemäß
    Saftschubse: aufgrund ihrer Hatschi aufgrund ihrer winzigen Größe
    Herr Ösi: … sind diese Viren Hatschi für ihre Kettensäge viel zu Hatschi klein …
    Saftschubse: Hatschi Hatschi In Ermangelung einer Ketten Hatschi säge für Viren …
    Herr Ösi: für Viren, eine Virenkettensäge sozusagen Hatschi Hatschi Hatschi
    Saftschubse: Gesundheit! Hatschi Gesundheit!
    Herr Ösi: müssen wir Hatschi Danke! ob wir nun wollen oder Hatschi nicht, die …
    Saftschubse: Hatschi Hatschi Die Kleinheit dieser Viren Hatschi erfordert
    Herr Ösi: eine Hatschi völlig neue Herangehensweise
    Saftschubse: ein enormes Umdenken Hatschi
    Herr Ösi: Geben sie mir Hatschi mal ein Beary Bag rüber.
    Saftschubse: Hatschi Ein Beary Bag? Hatschi Wozu?
    Herr Ösi: Fragen sie nicht. Tun sie’s. Hatschi Hatschi
    Saftschubse: Hatschi Gesundheit! Hatschi Hatschi
    Herr Ösi: Danke! Hatschi Gesundheit!
    Saftschubse: Hatschi Danke!
    Herr Ösi: Hatschi Hatschi Verfluchte Viren, verfluchte.
    Saftschubse: Hatschi Ein Beary Bag. Hatschi Bitte, schön.
    Herr Ösi: Den Bären Hatschi
    Saftschubse: Hatschi haben wir verkauft.
    Herr Ösi: Sehr Hatschi gut, hervorragend, den Bären bereits verkauft.
    Saftschubse: Und jetzt? Hatschi
    Herr Ösi: Hatschi … ersetzen wir das B vom Beary Bag Hatschi durch ein V für Veary Bag.
    Saftschubse: Ein Veary Bag? Hatschi Hatschi
    Herr Ösi: Gesundheit! Genau! Ein Veary Bag für die Viren Hatschi
    Saftschubse: Hatschi Müsste das nicht Hatschi äh … äh Hatschi eher anders heißen?
    Herr Ösi: Seit wann Hatschi können Viren denn lesen?
    Saftschubse: Da haben Sie auch Hatschi wieder Recht.
    Herr Ösi: Das Veary Bag umgekehrt Hatschi aufgestellt …
    Saftschubse: Umgekehrt aufgestellt?
    Herr Ösi: Natürlich umgekehrt aufgestellt, schauen sie, ich stelle das Veary Bag umgekehrt auf …
    Saftschubse: Großartig, wie sie das Veary Bag umgekehrt aufstellen, großartig.
    Herr Ösi: Das Veary Bag immer umgekehrt aufstellen.
    Saftschubse: Bravo, umgekehrt aufstellen.
    Herr Ösi: Und schon … schauen sie nur … und schon …
    Saftschubse: Nein, nein, nichts sagen. Lassen sie mich raten.
    Herr Ösi: Raten sie, raten sie.
    Saftschubse: Und schon kriechen diese kleinen Biester in das Veary Bag hinein …
    Herr Ösi: Von unten in das Veary Bag hinein.
    Saftschubse: In das umgekehrt aufgestellte Veary Bag hinein.
    Herr Ösi: Und schwuppdiwupp sind sie gefangen.
    Saftschubse: Gefangen! Gefangen! Gefangen!
    Herr Ösi: Merken sie was?
    Saftschubse: Der Schnupfen! Er ist verflogen!

    Liebe Frau Mallybeau,
    halten Sie durch! Die Rettung naht. Ich habe soeben eine Wagenladung mit Veary Bags zu Ihnen losgeschickt.
    Hoffe, das Eintreffen erfolgt noch rechtzeitig.

    Herzliche Grüße 🙂
    Herr Ösi
    Hatschi

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    1. Herr Schrödinger: Hatschi. Taschentuch! Schnell Frau Mauswohn, der Schnup… hatschi …
      Mauswohn: Hier die Taschentücher … hatschi …
      Herr Schrödinger: Hatschi. Danke. Hatschi. Zu spät. Hatschi …
      Mauswohn: Wieso? Hahahahatschiii. Schon wieder ein Opfer?
      Herr Schrödinger: Sie sagen es. Hatschiii. Was sollen wir nur machen? Haaatschiii….
      Mauswohn: Luft anhalten. Hatschi. Und durch die Ohren atmen. Hatschiii.
      Herr Schrödinger: Schnäuz. Hatschi. Ich haaaalte nicht mehr lange durch. Vom durch die Ohren atmen, hatschi, habe ich mir bereits einen Ohrenhusten eingefangen. Hatschi. Hüstel, hüstel…
      Mauswohn: Hatschi. Ich bin mit meinem Latein am Ende.
      Herr Schrödinger: Sie können lateinisch? Haaaatschi.
      Mauswohn: Schnupfus extremus. Haatschi. Nur ein bißchen.
      Herr Schrödinger: Da helfen weder das große noch das kleine Latinum. Ich kann mir auf den Schleim einfach keinen Reim mehr machen. Hatschi. Wir …

      … Ding Dong …
      Herr Schrödinger öffnet die Haustüre und nimmt ein Paket vom verschleimten Postboten entgegen. Seine Miene hellt sich auf. Absender: ösiblog. Das kann nur Gutes bedeuten.

      Herr Schrödinger: Frau Mauswohn: Rettung naht! Eine Schachtel mit Schachteln ist eingetroffen. Die Veary bags sind da!
      Brummbär: Brummbrumm. Hatschi. Schachtel? Eine Beary Bag?
      Herr Schrödinger: Nein, nein, lieber Bär. Eine Veary Bag. Die wird über die Beary Bag gestülpt, dann werden die Viren abgefangen und du musst nicht mehr niesen, hatschi, und kannst in aller Ruhe wieder brummen.
      Brummbär: Brummbrumm. Aujaaaaa. Her mit der Schachtel.
      Herr Schrödinger: Nur die Ruhe. Wir verteilen jetzt an alle Almbewohner eine Schachtel. Die stülpen wir uns über den Kopf, damit bereits vorhandene Bakterien aus dem Körper in die Schachtel krabbeln und schwupp gefangen sind.
      Brummbär: Brummbrumm. Das sieht aber ulkig aus. Jeder hat eine Schachtel auf dem Kopf. Der Buntspecht, die Kühe, die Libellen, die Mäuse, …
      Pfau (empört): Ulkig findest du das? Ich finde den Anblick einer Schachtel auf dem Kopf schrecklich!
      Brummbär (grinst): Gefällt dir der Schleim besser? Deiner Eitelkeit kann man es sowieso nie recht machen.
      Pfau (beleidigt): Pfffff….
      Herr Schrödinger: Keine Zeit für Streitereien. Wir sollten dankbar sein, dass Herr Ösi innerhalb so kurzer Zeit eine Lösung für unser Schleimproblem gefunden und uns mit den fantastischen Schachteln versorgt hat.
      Mauswohn: Also ich habe meine Schachtel jetzt auf dem Kopf … aaah … welch eine Befreiung für die Atemwege … wunderbar!
      Herr Schrödinger: Ah, wenn man nur alle Probleme so einfach mit einer Schachtel lösen könnte.
      Mauswohn: Dem Schleimbolzen Trump dürfen wir aber keine Schachtel zukommen lassen. Ich warte ja sehnlichst darauf, dass jede Sekunde verkündet wird, dass der Herr endlich an seiner Schleimerei erstickt ist. Dann hat der Schnupfen doch etwas Gutes gehabt! 🙂
      Herr Schrödinger: Sie sagen es, sie sagen es! Wissen Sie eigentlich, was der Unterschied ist, zwischen Herrn Trump und einer Batterie?
      Mauswohn: ???
      Herr Schrödinger: Eine Batterie hat auch eine positive Seite 🙂

      Lieber Herr Ösi!
      Das war Rettung in letzter Sekunde. Noch haben wir alle die Schachteln auf den Köpfen. Sicher ist sicher. Und dass es optisch sehr amüsant aussieht, stört hier niemanden. Es ist ja sowieso mal wieder Faschingszeit.
      Ich hoffe, dass Sie nicht alle Schachteln zu uns geschickt und für sich noch eine zurückbehalten haben. Nicht, dass Ihre Mäuse vom täglichen Spaziergang ein paar Viren mit nach Hause bringen und Sie noch angesteckt werden. Das wäre eine Tragik. Ich hebe für alle Notfälle mal eine Box auf. Bei Bedarf sende ich Ihnen dann rasch eine zu 🙂
      Herzliche Grüße von der schleimlösenden Alm
      Mallybeau (unter so einer Schachtel ist es ganz schön dunkel)

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich reiche Ihnen rasch eine Packung Taschentücher und Herrn Ösis Veary Bag. Dann besteht keinerlei Schleimgefahr mehr. Hoffentlich lassen sich die vielen Sofas in Ihrer Straße gut von dem bakteriellen Schleim reinigen. Es wäre zu schade, wenn diese Sitzgelegenheiten dem Schnupfen zum Opfer fallen würden. 🙂

      Herzliche Grüße … hatschi, und gute Besserung
      Mallybeau

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  9. Um Goddes Wille! I hoff der Virus isch net bis zu deiner Blogalm komme. Denk no was mr da an Tempodaschedücher brauche däd! Und was des koschded! I gib dr mol a Päckle, vorsichtshalber, dass de was hosch. Viel ischs net, aber s’kommt von Herza. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Schnief. Dange, des isch nett. I nemm au jedes Diechle zehnmol ond waschs emmr wiedr. Mr muss hald vorsichdig damit umganga, na gohts.
      I hoff, Du bisch vrschont blieba. Sonsch dätet Dir die Tembos grad fähla. Des kennt i et vrantworda. Hatschi.
      I probiers mol mit onsrm Eel. Wer woiß, vielleicht ischs a Allerweltsmiddele ond hilft gega älles 🙂

      Grüßle ausm Bett
      Mallybeau

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      1. Jemineh, hats di doch erwischt! Ach, des dud mr Leid. Guck, i gib dr no a Handtüchle. Weil, wenn du so aussiesch wie der Kerle auf dem Bild, dann nützt so a Daschediechle ja au nix. Jetzt kriegsch no a Tässle Hühnerbriah, des hilft au. Hon i selber gmacht, aber i brauchs net. I bin zum Glick gsund und ka schaffa! Morge gehts wieder früh raus, i wünsch dr a guts Nächtle, und gude Besserung!

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  10. Also das muss unbedingt in die Apothekenrundschau, oder heisst sie Umschau oder nochmal anders? Wie auch immer, das Blatt, aus dem der besorgte Bürger sein medizinisches Wissen filtriert, von beflissenen Apothekern zu Schnupfenspray und Hustenpille sowie Halswehgurgelwässerchen gereicht, bzw. die digitale Variante, oder sogar eine der websites mit gleichem Anliegen….

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Das ist eine ausgezeichnete Idee.
      Bedauerlicherweise sind sämtliche Apotheker im Umkreis von 100 km um die Alm dem gefährlichen Schleimschnupfen bereits zum Opfer gefallen. Hier können wir zwecks Risiken und Nebenwirkungen leider nicht mehr um Rat fragen 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Vireninstitut
      Mallybeau

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