Der Glatteismann schlägt zu

Betrüger

Eilmeldung des Betrugsdezernates der Bloghüttenalm:

Seit geraumer Zeit ist der gewiefte Gentlemangauner Siegfried Trünkelbach auf freiem Fuß. Und zwei Mal hat der als „Glatteismann“ bekannte Betrüger bereits wieder einen großen Coup gelandet.
Der 47jährige ehemalige Stahlfabrikant und Nick-Knatterton-Liebhaber durchlief die Meisterschule des weltberühmten Taschendiebes Francois Hancock, brillierte mit diesem Verbrecher-Handwerk viele Jahre lang und war der unangefochtene Dominator der Taschendiebszene. Detailgetreue Recherchen sind das Fundament seiner Pläne, gleich den ausgeklügelten Vorhaben der Olsenbande, die von der Polizei ebenfalls nur schwer zu fassen ist. Nach und nach verfeinerte er seine Technik und erweiterte sein Repertoire um eine dreiste Fertigkeit:
Herr Trünkelbach, immer elegant mit Mantel, Hut, Bügelfaltenhose und Krokodillederschuhen gekleidet, trägt stets eine kleine blaue Sporttasche bei sich. In dieser befinden sich sieben Liter Spezialwasser aus seinem Chemielabor. Hiermit hält er sich häufig an Flughäfen, Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen auf und mischt sich unauffällig unters Volk. Nun lässt Herr Trünkelbach in unbeobachteten Augenblicken sein Spezialgemisch klammheimlich zu Boden tropfen. In rasender Schnelle verteilt sich die Flüssigkeit und gefriert zu einer spiegelglatten Fläche.
Wie beiläufig sieht der Gangster jetzt auf seine Schwarzwälder Kuckucksarmbanduhr und zählt die Sekunden. Nicht lange dauert es, bis er sein vorher genau ausgewähltes Opfer, das auf das Glatteis zu fallen droht, lauthals schreien hört. Nun ist sein Moment als Gentlemangauner gekommen. Behende spurtet er der hilflosen Person entgegen und fängt sie galant mit seinen starken Armen auf. Während sich sein Opfer noch in Schockstarre befindet, räumt Herr Trünkelbach in Windeseile dessen Taschen leer. Anschließend zeigt er sich äußerst hilfsbereit und kassiert auf diese Weise oftmals eine satte Belohnung. Überwachungskameras konnten die Überfälle bisher noch nicht festhalten. Zu ausgeklügelt sind die Ideen des Meisterdiebes. Lediglich bekannt ist, dass der eiskalte Herr Trünkelbach seine Aktionen zu jeder Jahreszeit an völlig anhnungslosen Mitmenschen ausführt.
Auf der Abbildung wurde eine Szene mit dem Glatteismann nachgestellt, wie er die Sekunden zählt, bis er die naive Stewardess im blauen Mantel um mehrere Millionen Dollar erleichtern kann, die mit ihren Stöckelschuhen keinerlei Chance auf dem gnadenlosen Glatteis hat.

Wir bitten Sie daher dringend: Tragen Sie das ganze Jahr über festes Schuhwerk und halten Sie Ausschau nach großgewachsenen charmanten Herren mit blauer Sporttasche. Herr Trünkelbach wird wegen zahlreicher schwerwiegender Glatteisdelikte dringend gesucht! Zuletzt wurde er in der Schweizer Gemeinde Pfäffikon gesichtet, wie er in einem Pizzarestaurant einen Tiroler Nusskuchen aß.
Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Vom Dezernat internationaler Winterdienste wurde eine Belohnung in Form von 10 Kilo Streusalz ausgesetzt.
Halten Sie die Augen offen und lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen! 🙂

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©mauswohn
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112 Gedanken zu “Der Glatteismann schlägt zu

    1. Lieber Herr Moser!

      Ich denke, das ist im Moment das Beste was Sie tun können. Ich hoffe, Sie bleiben von Herrn Trünkelbachs Machenschaften verschont. Ansonsten kann Ihre Adelheid ja wieder dem Eistraumschlittschuhlaufen frönen 🙂

      Herzliche Grüße aus der Polizeiwache
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Das war mir gar nicht so bewusst. Möglicherweise kommen wir da noch glimpflich davon. Ich hoffe, der See ist noch nicht zugefroren … ein gefundenes Fressen für Herrn Trünkelbach! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – Streusalz verteilend

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  1. Sehr geehrte Frau Dr. Mallybeau, zuvor besten Dank für die ausgezeichnete Berichterstattung. Unsere neuen Schuhmodelle, No go, mit echten Krokodilzähnen beißen sich in jeden Untergrund fest; jetzt natürlich auch für Links-und Rechtsfüssler erhältlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Fa.schlingsite

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    1. Lieber Schlingsite!

      Ihre Schuhmodelle kommen genau zur richtigen Zeit. Hier laufen die Notruftelefone heiß, da sich Frau und Mann im Allgemeinen zu leichtfüßig mit Quadratlatschen bekleiden. Ihre „No-Go`s“ werden mit Sicherheit reissenden Absatz finden. Die Bloghüttenpolizei dankt für Ihre Kooperation! 🙂

      Herzliche Grüße nach Berlin
      Mallybeau – Kuhmissar für aalglatte Angelegenheiten

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  2. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    zu jeder Jahreszeit Glatteis erzeugen zu können ist eine „Gabe“ eines Gestaltwandlers. Das habe ich in einem Roman von Markus Heitz gelernt.
    Die Angelegenheit ist also noch um ein Vielfaches gefährlicher, als zunächst angenommen werden kann.
    Siegfried Trünkelbach kann also JEDE beliebige Gestalt annehmen, was für einen normalsichtigen Menschen das Erkennen wesentlich erschwert. Bei sehr kleinen Gestalten, wie z.B. Wiesel oder Marder fällt dann allerdings die unverhältnismäßig große, blaue Sporttasche auf!
    Aber ein Eisbär könnte sie unauffällig unter den Arm klemmen.
    Seien Sie also sehr vorsichtig, wenn Ihnen im Supermarkt oder im Kaufhaus auf der Rolltreppe ein Eisbär begegnet!
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Nun machen Sie mir richtig Angst. Vorsichtshalber habe ich in den Spiegel gesehen und glücklicherweise festgestellt, dass ich keine blaue Sporttasche trage. Ich gehöre also hoffentlich nicht zur Gattung der Gaunerkühe.
      Eisbären tummeln sich hier in den Supermärkten recht häufig an den Kühlregalen, da sie vom Klimawandel bereits in unsere Gefilde getrieben wurden. Umso schwieriger wird es nun für uns, unter diesen Raubtieren den fiesen Herrn Trünkelbach zu orten. Ich hoffe, er wählt dann doch eine andere Tiergestalt als Erscheinungsform. Aber ich befürchte, wir haben in jeglicher Hinsicht schlechte Karten. Als Fledermaus beispielsweise kann der Gauner problemlos durch die Lüfte das Weite suchen und entkommen. Als Marienkäfer lässt es sich prima unter einem Lorbeerblatt verstecken.
      Sie haben völlig recht, die Bloghüttepolizei hat die Situation wirklich unterschätzt. Man kann keinem mehr trauen! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – die echte Kuh

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  3. I sags ja immer: Dene Hut- und Mantel-Schnösel kannsch net draua. Was an ordentlicha Schaffer isch, der kommt net auf die Idee, andre hinterlischdig ihr Geld zum Klaua. Die hond gar koi Zeit zum auf sowas komma. Aber wenn oiner scho im feina Zwirn daherkommt, woisch nadierlich glei, dass de aufbassa musch. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Gell, so ischs. I han bloß a bißle Bedenka, dass mir Schwoba mit Hugo Boss die Gauner ondrschdützat. Vielleicht kleidet die sich emmr em Fabrigvrkauf in Metzinga ei. I schigg glei amol a baar Bolizischta na … 🙂

      Grüßle ausm Knascht
      Mallybeau

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      1. Da sagsch was! Wie mr in Metzinge und dann au no mit em englische Name so an Erfolg han ka – des isch scho erstaunlich. Sicher hats mal mit gschäftstüchdige Fabrikbesitzer im Ländle angfanga, aber die hond „Boss“ doch eigentlich au net nödig. Also hond se gute Werbung gmacht, neue Zielgruppa erschlosse (meh nördlich) Geld verdient. So wars. Aber under dene Fischköpf sind dann halt soddige wie dr Siggi, wo nix schaffa möget und Leit ausraubet. Der kann net von hier sei! Högschdens dr Anzug. 😉

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        1. 🙂 Drom. I hans mr doch glei denkt. Der hot jo au gwies koin schwäbischa Nama. Sonsch dät r jo Tröntle oder so so hoißa ond et Trünkelbach. Des isch beschtimmt n norddeitschr Daggl ond s Azügle hot r ma schwäbischa Gschäftsma onder m Hentra wegklaut. Gut, dass mr des schomol klärt hent. 🙂

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  4. hallo werte mallybeau
    die bella 🙂 hier
    ich stelle mich natürlich sehr gern für die nachsuche zur verfügung
    schicken se uns ne socke
    von dieser miesen socke
    auf das ich ihn finde
    und dann rocke
    aufs glatteis kann er mich gern führen
    doch bin ich ihm dank meiner krallen
    haushoch überlegen
    M I C H
    hängt der nich ab
    versprochen 🙂
    deine bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Eine ausgezeichnete Idee. Ein so gewiefter Spürhund kommt dem Gauner bestimmt auf die Schliche. Die Dienste nimmt die Bloghüttenpolizei gerne in Anspruch. Als Belohnung gibts jede Menge Knochen und eine Ehrenmedaille vom Hundeverein der Taschendiebe 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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            1. Dann schenken wir sie doch einfach dem Glatteismann wenn er hinter Gittern sitzt. Dann hat er ein kleines Andenken an seine ruhmreiche Karriere. Und für den Hund gibts eine fressbare Medaille. 🙂

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    1. Lieber Random!

      Wie erschreckend. Sogar in den Wohnungen verteilt der Gauner sein Glatteis und hinterlässt dabei noch dreist sein Spiegelbild. Ich hoffe, der Täter wird geschnappt. Das gibt dann eine schöne Schlagzeile für den SPIEGEL! 🙂

      Herzliche Grüße von der Polizeiwache
      Mallybeau

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      1. Super gemacht, Bella. Beiß’ ihn feste in den Ar… äh … den Arm. Und eine fette Belohnung hast du dir auch verdient: 🥞 🍗 🍖 🌭 🍔 🍗 🍖 🌭 🍔 🍗 🍖 🌭 🍔 🍗 🍖 🌭 🍔 🍗 🍖 🌭 🍔 🍗 🍖 🌭 🍔
        Gruß, RR

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        1. arm und arsch
          ja ich darf das ausschreiben 😛
          sind mir bei sowas zu hoch
          ich greife achillessehne an oder wade
          mit geringstem energieaufwand größtmöglichen
          nutzen erzielen
          und bisher sind alle eingebrochen die ich so angegriffen hab 🙂
          die fette belohnung hab ich denn schonmal wechgefräst 😀
          und nun roll ich zu meinem fleecepulloverlager
          muahahahaha 😀 muahahaha 😀
          laufen geht nich
          der bauch schleift grad etwas am boden 😀 😀
          würde nich passieren wenn ich ne dogge wäre
          aber man kann eben nich alles haben
          gruß bella 🙂

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          1. Verstehe. Möglichst effizient vorgehen – wie beim Mausen. 🙂
            Als Dogge hättest du längere Beine – aber du bräuchtest auch viiiel mehr Futter bis du satt bist. Das ist auch nicht das Gelbe vom Ei. 😉
            Wünsche eine angenehme Fleecepullovernachtlagerruhe. 🙂
            Gruß, RR

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  5. Hallo Frau Mallybeau,
    Heute war das Wetter so schön. Wer jetzt noch Glatteis klaut, gewinnt Überwachungskameras? Und die Polizisten haben neue Sammeltaschen für Strafmandate …? Frau Klatschbüttel hat das erzählt. Ich kann’s kaum glauben …

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Da hat die werte Frau Klatschbüttel bei ihrer Tratscherei wohl ein wenig den Sachverhalt verdreht. Hoffentlich entstehen dadurch nicht haarsträubende Irrtümer. Mittlerweile ist bei uns die Meldung eingegangen, dass Herr Trünkelbach in einem Berliner Kaufhaus gesichtet wurde, wo er sich eine neue blaue Sporttasche zulegen wollte. Er konnte der Polizei allerdings entkommen. Also ist weiterhin Vorsicht geboten!

      Herzliche Grüße vom Revier 🙂
      Mallybeau

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      1. Vorsicht vor Sportlern mit Hut! Das Plakat ist schnell gemacht. Unsere Vogelscheuche kann den Hut wohl ausleihen. Eis haben wir vielleicht noch im Baum… mal eben nachsehen …

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        1. Herr Trünkelbach scheint, wenn man Herrn Heinrichs Worten Glauben schenken darf, auch sehr wandelbar in Auftreten und Erscheinung zu sein. Es ist also auch durchaus möglich, dass sich eine kleine Amsel mit blauer Sporttasche zwitschernd auf Ihr Fensterbrett setzt und versucht, Ihre Wohnung auszurauben …

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        1. Er nannte sich schon immer Trünkelbach. Leider wurde durch die vielen Schlagzeilen in allen möglichen Gazetten der Name häufig verdreht. Einige Schmierenblätter dichteten ihm auch eine Karriere als Alkoholiker an, was aber nicht bestätigt werden konnte.

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          1. Na ja, dann geht’s ja noch. Ein echter Mann mit echtem Hut wird gesucht. Kein Irgendwer. Wer auch zu schade fürs Foto, wenn sie ihn schnappen. Seine Aktentasche klemmt nicht mehr unterm Arm. Wo versteckt er nur seine Angeln für die Eisschollen? Ein gesuchter Mann wird überall gebraucht …

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            1. Mit der blauen Sporttasche und seinem Spezialgemisch hat der Gauner genug zu tragen. Dass er Eisschollen angelt ist mir neu. Aber sich zwischen Eisbergen zu verschanzen wäre natürlich auch eine gute Idee, da die Polizei ihre Suchtrupps verdoppelt hat und bereits Seehunde nach ihm tauchen und Affen auf Bäumen nach ihm suchen.

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            2. Das Beste liegt so nah, sagte Oma und Zack, hatte die schon wieder ein Taschentuch gefunden.
              Hat die Polizei-Crew schon mal den Hut von Hern und Zu Trünkelbach langsam in der Hand kreisen lassen?

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            3. Karneval – das ist es. Alle Trünkelbachs dürfen auf die Bühne und tanzen: Hände zum Himmel … dabei können sie heimlich beobachtet werden, ob sie etwas unterm Hut inkognito tragen.

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            4. Das Glück wohnt nebenan. Das weiß doch jeder. Das Naheliegende wird wieder mal sträflich vernachlässigt. Vielleicht läuft er gerade in der nächsten Straße herum, in der alten Straße, die sie nie reparieren und macht sich an den zugefrorenen Pfützen zu schaffen … die Polizei kann ja nicht jede wertvolle Quelle bewachen.

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            5. Oh, ich hoffe, dass diesmal eine Überwachungskamera das Verhalten des Diebes aufzeichnet. Zu unterschiedlich sind die Aussagen der Zeugen. Als Pfützengauner hat er angefangen und sich dann Schritt für Schritt zu immer größeren Flächen vorgearbeitet.

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            6. Überwachungskamera … seit es diesen Stellenabbau gibt, funktioniert nichts mehr wie vorher. Das hätte es doch früher nicht gegeben, ein kleines Diebchen wird mit großer Technik gesucht. Frau Tratschbüttel hätten sie im Amt lassen sollen …

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            7. Heustall … hellbraun, Milch … frisch, hm lau, lauwarm. Können Sie das Heu mit etwas, sagen wir mal, Himmelsfarbe dekorieren? Und die Milch mit Schokopunkten? Sie hat so einen modischen Spleen. Aber tratschen tut sie gut, beste Empfehlung.

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            8. Ihre Freundin mitbringen, darf sie das? Liesel strickt tatsächlich schnell, sauber und korrekt. Sie lässt nichts laufen, keine einzige von diesen jungen Dingern. Sie haben alle ihre eigene Masche, um abzuhauen. Liesel hält sie alle zusammen. Sie strickt auch mit Heu – Heubetten und so.

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            9. Übrigens, eine blaue Sporttasche liegt bei unserer Tratschnudel auf der Fensterbank. Schon lange. Da sei nichts drin, nur ihre Goldringe. Die Klunker kommen mir aus dem Haus, hatte ihr Mann gesagt.

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            10. Oh, das scheint sehr verdächtig zu sein. Möglicherweise können Sie in einem geeigneten Augenblick die Tasche entwenden und auf weitere Spuren untersuchen. Die Polizei ist für jeden Hinweis dankbar. Und die Allgemeinheit freut sich, wenn eine Tratschtante weniger durch die Strassen irrt.

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            11. Ach herrje. Hat der Gangster etwa eine Zoohändlerin auf dem nach Hauseweg überfallen? Doch bei so viel Taschendieberfahrung überrascht mich nichts mehr. Hauptsache er hat keine Skorpione oder Giftschlangen entwendet. Da würde er sich glatt selbst um die Ecke bringen.

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            12. Die Giftschlangen … die fotografiert er bestimmt, damit wir an Glatteisspuren glauben, weil sie so ein glänzendes Schlauch-Fell haben. Räubernd Diebe sind gewieft, das weiß ich noch aus dem Kinderbuch … Moment … Seite 7, hier steht’s.

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            13. Achso, Sie meinen, er plant möglicherweise einen großen Giftanschlag und das Glatteis ist nur ein ausgeklügeltes Ablenkungsmanöver? Das wird ja immer dreister. Herr Trünkelbach entwickelt sich allmählich zum Staatsfeind Nummer eins!

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            14. … glattrasiert ist er auch. Und die Fingernägel weisen ihn nicht wirklich als Eisschollentäter aus. Er muss was anderes im Schilde führen … bei mir dürfte der sein Fahrrad nicht an die Wand stellen.

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            15. Soweit ich weiß, ist der werte Herr Trünkelbach Marathonläufer und legt alle Strecken zu Fuß zurück. Ein Fahrrad hat er also nicht. Höchstens er hat eines geklaut. Das wäre natürlich möglich. Und noch eine größere Unverschämtheit, einfach ein geklautes Rad an eine fremde Hauswand zu lehnen. Damit könnte er sich bei den Lehnduellen bewerben.

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            16. … kann doch nicht wahr sein, werden bezahlt und rennen ständig den Laien hinterher … Der Trenkelbach oder wie der noch mal heißt, hat sich alles selbst beigebracht, alles, womit er sein Geld verdient. Sogar seine Marathonschuhe kann er selbst knallbunt machen. Die trägt er manchmal, wenn die Dienstfahrzeuge nicht dauernd durch die Gegend fahren.

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            17. Vielleicht entdeckt die Polizei den sportbegeisterten Trünkelbach beim nächsten NY-Marathon. Eine gute Idee. Ich werde mir mit Sicherheit die nächste Sportschau ansehen. Die Belohnung von 10 Kilo Streusalz muss ich unbedingt haben.

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            18. … also doch nichts Neues. Schade. Und wie kommt man an den Gewinn? An das Streusalz? Ich träum‘ schon vom Rieseln. Immer Musik von rieselnden Reiskörnern kann man auch nicht an den Ohren haben.

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            19. Bei Ihnen rieselt der Reis? Leben Sie neben einer Hochzeitsgesellschaft? Oder hat ein mongolischer Reisfabrikant seine Zelte hier aufgeschlagen?
              Der Streusalzgewinn erfolgt nur bei einer Auslieferung Herrn Trünkelbachs an das hiesige Polizeirevier.

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            20. Oh Schreck, daher die Pfunde. Reis neben der teuren Pfütze. Schnell vom Kehrblech in den Luftballon und dem schwebenden Glück gratulieren. Das ist also eine Hochzeit. Dabei hätte ich schwören können, der edle Herr neben der Dame in weiß sieht aus wie der Gesuchte von der Polizei …

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  6. Liebe Frau Mallybeau,

    wie eben in den Nachrichten gemeldet, sind nun insbesonders Bus-Fahrerinnen zum Ziel von Herrn Trünkelbach geworden, nachdem eine clevere Stewardess namens Jackie Brown nicht nur FBI-Agenten sondern auch den Waffenhändler Ordell gehörig aufs Glatteis geführt hat. Das anschließende Verwirrspiel in der Umkleidekabine des Einkaufszentrums hat nicht nur dem Herrn Ösi seine Sinne schwirren lassen, auch Herr Trünkelbach, völlig von der Rolle, hat, nachdem er auf dem Parkplatz noch schnell eine Dame erschossen hat, die ihn ständig als Loser betitelte, kurzerhand Reißaus genommen, ist auf einen zufällig vorbeifahrenden Bus aufgesprungen … und … danach irgendwie ein Filmriss.
    Wie ein Irrer habe ich immer wieder auf das Foto mit dem Trickbetrüger gedrückt, in der Hoffnung, der Film möge sich endlich in Bewegung setzten. Vielleicht liegt es ja an meinem Internet, aber Ihr Film spielt diesmal nicht, egal wie stark ich auf die ENTER-Taste hau. Von den Mausklickungen ganz zu schweigen. Mir trünkelt, Herr Trünkelbach hat auch hier seine bösen Finger im Spiel …

    Herzliche Grüße 🙂
    Herr Ösi

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Die Bloghüttenpolizei vermeldet, dass Sie sich nicht getäuscht haben. Der „Film“ lässt sich tatsächlich nicht abspielen. Er wurde kurzerhand eingefroren. Aufgrund mysteriöser Vorkommnisse sitzt ein gewisser Herr Tarantino im Almgefängnis und weigert sich, eine Aussage zu machen. So musste der Hauptkuhmmissar rasch einen Trünkelbach-Bericht schreiben, der notdürftig als „Film“ vorgeschoben wurde. Die meisten Leser ließen sich hiervon glücklicherweise aufs Glatteis führen und hielten die Abbildung für ein Standbild.
      Dass man Ihnen diesbezüglich kein X für ein U oder eine Maus für eine Katze vormachen kann, ist völlig klar.
      Der Kriminalassistent bittet die entfallene Filmvorführung vielmals zu entschuldigen und sendet Ihnen eine Palette Gratiskarten für die nächste Almpremiere. Sie werden höchstpersönlich im Polizeiauto mit Blaulicht abgeholt.
      Und nun nehmen wir die Stewardess in die Mangel, nachdem der Knastbruder Quentin beharrlich schweigt 🙂

      Herzliche Grüße aus der Gummizelle
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau, ich habe mich nicht getraut, eher hier einen Kommentar dazulassen, weil ich weder einen sachdienlichen Hinweis geben kann noch von DIESEM Gauner begaunert worden worden bin. Meine drei Portemonnaiediebstähle passierten immer aus der Tasche heraus und nahmen immer ein böses Ende, aber nie auf Glatteis.
    Und vor kurzem habe ich ein Filmchen gesehen, wie ZWEI Gauner gearbeitet haben – in der Bahn. Einer hob der Dame ganz gentleman den Koffer in die Gepäckablage und der zweite klaute inzwischen hinter dem Rücken des ersten das Handy. Pfui Teufel – ich hoffe, dass dein Eisgauner bald gefasst wird. Sonst wechsle ich zur Kripo und gebe den Burschen gute Ratschläge.
    Also Daumen drück und Vorabendgrüße an dich von Clara

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    1. Liebe Clara!

      Ich bin mir sicher, dass der clevere Herr Trünkelbach Deine Portemonnaies nicht geklaut hat. Schließlich arbeitet er ausschließlich mit Glatteis und IMMER alleine. Ich hoffe, Dir sind keine wertvollen Dinge abhanden gekommen, sonst werde ich Dir umgehend unseren Laubosaurus als Schutztier schicken. Dann wagt niemand mehr ein solch schändliches Verbrechen.
      Verschließe gut Deine Türen. Die letzten Meldungen ließen verlauten, dass der Trickbetrüger im Britzer Garten gesichtet wurde. Also lila Auge sei wachsam 🙂
      Ich wünsch Dir eine gute Nacht!

      Liebe Grüße
      Mallybeau

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      1. Du hast Recht – die wurden vor langer, langer Zeit geklaut, das war er nicht.
        Aber was lese ich – nur 3,5 km Luftlinie von mir entfernt. Dort braucht er noch nicht mal zu eisen – dort sind viele Wasserflächen, die vereist sind. – Hier kommt er nicht rein, mein Vormieter hat eine stabile Panzertür einbauen lassen.
        Ein Diebstahl war richtig „lustig“. Ich kam nach dem Dienst nach Haus und das Telefon klingelte: „Vermissen Sie ihr Portemonnaie?“ Ich wusste nichts davon und sah gleich in der Tasche nach. Und es war wirklich weg. Der Dieb hatte alles Brauchbare entnommen und das Portemonnaie MIT EC-Karte in einen Hausflur einer Firma geworfen. Und da ich so einen richtig seltenen Namen habe, riefen die mich an. Und so hatte ich wenigstens diese beiden Sachen wieder.
        Tschüss zu dir und liebe Grüße von
        Clara

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          1. Uff – das wäre vielleicht ein Desaster, wenn die Tür mit Zahlenschloss gesichert wäre. Das hat der Vor-Mensch zum Glück anders elöst, es ist einfach alles drehbar oder mit Schlüssel zu betätigen.
            Ja, bei den Findern und Anrufern habe ich mich mit Sekt bedankt.
            Jetzt habe ich von innen noch 2x mehr das Schloss gedreht, er soll sich die Zähne ausbeißen, falls er kommt. Aber aussehen tut er gut grins

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            1. Sollte der Gauner wider Erwarten vor Deiner Türe stehen, kannst Du ihn mit Deinem Charme sicherlich dazu überreden, auf die Polizei zu gehen und sich zu stellen. Die Belohnung werde ich dann höchstpersönlich in einen lila Wunsch umtauschen. 🙂

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            2. Ich grüble schon, wie lila Streusalz auf meinem Teppich im lila Salon wirken würde – wahrscheinlich doch deplatziert.
              Bis jetzt hat es noch nicht geklingelt oder geläutet oder geschellt – und dann bin ich lange Zeit außer Haus.
              Soll der doch zu den Leuten unter mir gehen, da gibt es viel mehr zu dieben.

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            3. Diese Leute haben beige, braun, weiß, kakaofarben und so in ihrer Wohnung, ich habe das nichts in lila entdeckt.
              Und lila Ametyste oder wie diese Edelsteine heißen, will ich auch nicht – nur Ballast!

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            4. 🙂 Hihi, da er sich laut Herrn Heinrich in jede Gestalt verwandeln kann, dürfte das kein Problem sein. Ich hoffe, Du krachst dann nicht durch die Decke, wenn der Diebwurm die Wände durchgefräst hat.

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