Kannibalen mit Jodel-Vorlauf

Friede, Freude, Eierkuchen. Und das jeden Tag. Zu schön um wahr zu sein. Besonders unser Hausmeister Egon Schrödinger weiß ein Lied davon zu singen, dass sich die viel geliebte Harmonie täglich neu hart erarbeitet werden muss. Ist doch das Verhältnis zu unserem Nachbarn Herrn Albert Zweiholz seit dem unglücklichen Ableben seiner Katze Doggy, nun ja, sagen wir einmal, ein wenig angespannt. Und Streitigkeiten mit seinen Nachbarn auszutragen ist bekanntlich für jedermann ein großes Ärgernis, zumal sich die meisten Probleme mit etwas mehr Rücksichtnahme und Verständnis auch oft verhindern ließen. Wie dem auch sei, die Herren Schrödinger und Zweiholz müssen nun wohl oder übel miteinander auskommen. Und wie Ihnen das mittlerweile gelingt, sehen Sie in unserem heutigen Filmbeitrag.

Viel Vergnügen! 🙂

 

Wir hoffen, dass Sie von Streitereien mit Ihren Nachbarn verschont bleiben oder wenigstens ein gemeinsames Hobby finden konnten, bei dem Sie sich nach kannibalischen Auseinandersetzungen anschließend wieder versöhnen. 🙂

 

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Achtung Schnupfen!

Achtung Schnupfen
Oswald Gutbrod durchtränkt vom Todesschleim. Reporterin Karin Wendehals ist fassungslos.

Eilmeldung!

Die kalte Jahreszeit hat durch ihre rekordverdächtigen Temperaturen im Minusbereich bereits zahlreiche Todesopfer gefordert. Nicht nur der Glatteismann hat an der Kälte seine helle Freude. Durch die rasche Ausbreitung der Eiskristalle haben sich auch gefährliche hochinfektiöse Schnupfenkeime gebildet, deren Ursprung bis in die Eiszeit zurückverfolgt werden kann. Bisher wurden die Krankheitserreger als völlig harmlos eingestuft. Doch nun bestätigten Wissenschaftler des Bakteriellen Virusinstitutes Malibu-Tübingen, dass durch Einatmung dieser Viren ein lebensgefährlicher Urzeitschnupfen ausgelöst werden kann. In Expertenkreisen wird bereits gemunkelt, dass dies möglicherweise der wahre Grund für das Aussterben der Dinosaurier war.

Krankheitssymptome:
Zunächst kitzelt es nur leicht spürbar in der Nase, bis sich langsam ein 15-minütiges Niesintervall einstellt. Anschließend bilden sich im Gesicht rote Punkte. Nun ist es jedoch bereits zu spät, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Rasch beginnt die Phase, in der Sie die sich ansammelnde Schleimmasse krampfhaft ins Körperinnere würgen, statt wie gewöhnlich durch die Nase in ein Taschentuch zu schnäuzen. Im Laufe der Zeit verändert sich dadurch Ihr Körpervolumen, der angehäufte Schleim drückt von innen nach außen und beginnt unaufhaltsam durch sämtliche Poren zu quellen.
Erstmalig wurde dieses Schleim-Phänomen auf dem Staatsbankett der philippinischen Botaniker entdeckt, als der Botschafter Oswald Gutbrod die Feierlichkeiten plötzlich durch ständiges Niesen unterbrach und schließlich schleimüberströmt, noch einmal kurz aufjapsend, neben der Reporterin Karin Wendehals unter der Last des Krankheitserregers erstickte.
Zunächst brachte man dieses Ereignis nicht mit den jetzigen Begebenheiten in Verbindung, da auf den Philippinen keinerlei Kälte zu verzeichnen war. Man vermutet nun, dass der Erreger möglicherweise auch in einer tropischen Pflanze oder dem verdorbenen Truthahn des Festessens enthalten gewesen sein könnte.
Das Bakterielle Virusinstitut Malibu-Tübingen rät nun dringendst, Türen und Fenster mit ausreichend Silikonmasse zu verschließen. Atmen Sie nur noch alle 10 Minuten ein bis zwei Mal und wenn möglich auch nur durch Ihre Ohren. Nase und Mund sollten geschlossen bleiben. Wenn Sie die nächsten zwei Wochen in dieser Form diszipliniert durchhalten, dürfte die größte Gefahr gebannt sein.
Die bereits angefallenen Schleimleichen werden in die umliegenden Schrebergärten gekarrt, wo sich zahlreiche Schnecken ihrer annehmen werden.

Unser medizinischer Almhund Doktor Dog Thor bittet nun um Ihre Mithilfe. Sollten Ihnen spezielle Hausmittelchen oder sonstige hilfreiche Maßnahmen gegen den Todesschleim bekannt sein, melden Sie sich am Notdiensttelefon auf der Alm, wo unser Hausmeister Egon Schrödinger rund um die Uhr erreichbar ist und die Hinweise umgehend im Selbstversuch testet. Wir sind für jeden Vorschlag zur Bekämpfung des zähen Schnupfens dankbar.

Halten Sie durch! 🙂

 

 

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Winter-Si-n`est-ma: „Wie es euch gefällt“

Kalt ist es geworden. Nebel und Regen haben sich auf der Bloghüttenalm eingenistet. Wer nun heute bei der neuesten Freiluftaufführung des Almkinos dabei sein will, muss sich wohl oder übel durch das etwas ungemütliche Wetter begeben, um noch einen trockenen Sitzplatz auf den Wiesen zu ergattern. Aber Frischluft ist ja bekanntlich gesund, so sehen wir den Spaziergang am besten als gesundheitsfördernde Maßnahme.

Die Herren Hitchblog und Nozart haben sich für die kalte Jahreszeit einen absoluten Klassiker aufgehoben. Früher oder später wagt sich schließlich jeder große Regisseur und selbsternannte Kunstfilmer an … genau, Sie ahnen es bereits, an die Werke von William Schüttelbirne. Der Meister aller Meister, zumindest für die Meisten, steht auf dem Programm. Unser unverwüstliches Kreativgespann zeigt eine Neuinterpretation des Stückes „Wie es euch gefällt“. Die Protagonisten dieser Inszenierung wurden unter 2500 Bewerbern nach mehrjähriger Suche sorgfältig ausgewählt. Den Zuschlag erhielten zwei Kammerschauspieler des Almtheaters. Eine große Ehre für unser überschaubares Ensemble. Und ohne unbescheiden sein zu wollen, sind wir der Meinung, dass die Herren Hitchblog und Nozart keine bessere Wahl hätten treffen können. Überzeugen Sie sich selbst von einer schauspielerischen Glanzleistung, die Ihresgleichen sucht und vermutlich niemals finden wird. Theaterkenner kommen hier voll auf ihre Kosten.

Warme Decken und Regenschirme liegen auf den Almwiesen bereit, so dass dieses Spektakel höchstens für den Gaumen ein feuchtfröhliches werden kann. Genießen Sie den kulturellen Höhenflug … wie es Euch gefällt

Viel Vergnügen! 🙂

 

Wir hoffen, dass unsere Almschauspieler mit ihrer Darbietung aus den Theatermuffeln unter Ihnen künftige begeisterte Theatergänger machen konnten und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!

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Partner gesucht? Wurstkette gefunden!

Kennen Sie das auch? Dieses quälende Gefühl der Einsamkeit? Verlassen von den Mitmenschen. Sie sitzen träge in Ihrer Wohnung und haben den gesellschaftlichen Anschluss verloren. Und ausgerechnet heute am Valentinstag, am Tag der Liebenden, verfallen Sie einer tiefen Depression. Eine ausweglose Situation? Hoffnungslos? Keineswegs. Hier kann Abhilfe geschaffen werden.

Die Wurstkette für einsame Männer und Frauen ist da.
Um die zurückgegangenen Umsatzzahlen der vergangenen Jahre neu zu beleben, beschloss die weltweite Metzgerinnung, den Singles mit Hilfe eines Werbecoups wieder Zutritt zur Gemeinschaft zu verschaffen und sogleich die Kassen im Fleischereifachbetrieb klingeln zu lassen.
Die Wurstkette ist der Verkaufsschlager schlechthin und in verschiedenen Varianten erhältlich: Lieferbar à 50 Stück für die kleine Einsamkeit, 100 Würstchen für den leicht abgemagerten langjährigen Einzelgänger und 150 Stück für den als hoffnungslos deklarierten Single-Fall. Eine fleischlose Variante für eingefleischte Single-Vegetarier ist ebenfalls in Arbeit.
Versandkostenfrei kann die Kette per Express frisch vom Schlachthof geordert oder direkt beim Metzger des Vertrauens gekauft werden.

Wie nun funktioniert diese ungewöhnliche Partnervermittlung?
Entwirren Sie vorsichtig die Wurststränge (ein Würstchen darf bei Hungergefühl auch verzehrt werden, jedoch nicht mehr, sonst werden Sie einsam bleiben).
Hängen Sie nun die Fleischwaren, einem Kaschmirschale gleich, locker lässig um den Hals, ein Ende sollte hinter Ihnen fast den Boden berühren. Begeben Sie sich anschließend galant schlendernd auf die Straße, durchqueren Sie gemütlich einen Park. So verbreiten Sie Ihre erste Duftmarke und Ihre Einsamkeit wird nicht mehr lange Bestand haben. Innerhalb kürzester Zeit werden Ihnen sämtliche Hunde der Nachbarschaft hinterher eilen und gierig um den Hals fallen. Ist es nicht das, wovon Sie immer geträumt haben? Wo findet man heutzutage noch solch anhängliche und unersättliche Partner?
Sollte jedoch die menschliche Zweisamkeit bevorzugt werden, nimmt auch der Fleischer um die Ecke oder unser Almmetzger Balduin Beafy Ihre Telefonnummer samt Passfoto und Lebenslauf gerne entgegen und heftet die Personalien an eine frische Wurstkette, die, in der Auslage modisch drapiert, hoffentlich bald einen männlichen oder weiblichen Abnehmer finden wird.

Der Schachzug der Metzgerinnung scheint in jedem Falle aufzugehen. Die Fleischindustrie boomt. Der Skandal um die Sprachwürstchen, der viele Kunden lange vom Kauf abgehalten hat, ist vergessen.
Der moderne Single isst Fleisch oder Tofuwiener, holt die Hunde von der Straße und erfreut sich eines satten Freundeskreises. The sausage-chain for singles – eine Wurstkette die verbindet! 🙂

Partner gesucht? Single?

Es sei noch angemerkt, dass nicht nur Hunde und Menschen vom Duft der genüsslichen Ketten  angezogen werden. Wie der Almredaktion zu Ohren kam, ist die werte ClaraHH auf der Suche nach einem lila Millionärsbären, mit dem sie gemütlich durch Berlin flanieren kann. Wir können versichern, dass die seit der Erfindung der grandiosen Bärenschachtel beliebten Brummbären dem Geschmack des Fleisches ebenfalls nicht widerstehen können und so jeder zu seinem tierischen Gesellen kommt. Und wer das Dasein als Single bevorzugt, kann die schmackhaften Würstchen auch einfach als Sättigungsbeilage zum Kartoffelsalat verzehren. Wenn das kein vielseitiges Produkt ist!

Wir wünschen guten Appetit und viel Erfolg bei der Partnersuche 🙂

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Ziehung der Lottozahlen

Einmal Millionär sein. Wer träumt nicht davon? Oder wenigstens ein bescheidenes halbes Milliönchen auf der hohen Kante oder in der Matratze zu haben, das wäre schon was!
Und damit vielleicht auch bald Sie als stolzer Besitzer einer Luxusyacht auf dem Gönninger See umhertuckern können, bietet Ihnen die Bloghüttenalm das vielgeliebte Glücksspiel an: Die Ziehung der Lottozahlen.
Greifen Sie rasch zu Stift und Papier und notieren Sie Ihre Glücks- oder Pechzahlen. Je nachdem was Ihnen Glück bringt.

Film ab!

 

Sollten Sie einen Treffer gelandet haben und unverwundet geblieben und nicht als Straftäter verhaftet worden sein, senden Sie die richtigen Zahlen bitte an die Bloghüttenalm zu Händen unserer Schleiereule. Sie wird bei Vollmond mit gestrengem Blick die Daten auf ihre Richtigkeit prüfen und Ihnen im Glücksfall eine Million Mäuse aus ihren Fängen zukommen lassen. 🙂

 

 

©mauswohn