#Lebkuchen #Cookies

Wissen Sie, warum wir auf der Alm vor ein paar Tagen den Entschluss gefasst haben, nie mehr Lebkuchen zu essen?
Dies haben wir erneut einer höchst äußergewöhnlichen Begebenheit zu verdanken:
Sicherlich kennen Sie auch dieses Gefühl. Sie schlagen morgens die Augen auf, schälen sich verschlafen aus der Bettdecke und noch bevor Sie einen Fuß auf den Boden gesetzt haben, liegt eine Atmosphäre in der Luft, die andeutet, dass heute alles anders verlaufen wird, als an den übrigen Tagen.
Man scheint in einem surrealen zweiten Universum zu erwachen, in dem man all seine üblichen Handlungen wie sonst auch vollführt, nur hüllt sich dieses Mal ein unnennbares Gefühl um diesen Tag.
Neulich lag wieder solch eine Stimmung über der Alm.
Sämtliche Almbewohner waren ein wenig verwirrt, nichts wollte so recht gelingen, bis wir dann beschlossen, den Rest des Tages frei zu nehmen. Einige verkrochen sich sogleich wieder in ihren Betten, andere zählten Schneeflocken, die seit geraumer Zeit still und heimlich vom Himmel fielen.
Und die Kuh aus Malibu schnappte sich ihre Jacke und lies bei einem abendlichen Winterspaziergang ein wenig frischen Wind durchs Oberstübchen wehen.
Und Sie können sich kaum vorstellen, was dann passierte …

Verstehen Sie nun, warum wir keine Lebkuchen mehr essen? 🙂

©mauswohn
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84 Gedanken zu “#Lebkuchen #Cookies

    1. Lieber Herr Dorn!

      Vielen Dank.
      Das sehen wir ebenso. Wir konnten es gar nicht fassen, dass wir bisher zur Weihnachtszeit ohne nachzudenken die lebenden Kuchen aßen. Solch possierliche Kerle! Das hat nun freilich ein Ende. 🙂

      Herzliche Grüße an das schöne Ausflugsziel See
      Mallybeau

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    1. Liebe Mitzi!

      Wie schön, dass auch Sie sich auf die Seite der Gingerbread-never-eater geschlagen haben. An Weihnachten können sich die lieben Lebkuchen ja vorsichtshalber wieder in Erinnerung tanzen, damit Sie nicht doch ausversehen zubeißen 🙂
      Ich hoffe, Sie haben Ihren Kloß mittlerweile gut verdaut ….

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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    1. Liebe Maribey!

      Vielen Dank. Schön, dass Sie sich wie im Kino gefühlt haben. Glücklicherweise greift man dort eher zum Popcorn. Es wäre ja jammerschade, wenn wir die Hauptdarsteller nach Filmende vor Freude verschlungen hätten 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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        1. Also die Milch reiche ich Ihnen selbstverständlich gleich hinüber … schwapp …
          Das Making Off nachträglich zu machen, ist natürlich auch nur bedingt möglich. Aber ich werde sehen, was sich machen lässt 🙂
          Tänzelnde Grüße

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  1. Liebe Frau Mallybeau,
    Von den Lebkuchen hat die komplette Crew Abschied genommen, lese ich. … wie das? Diesen lustigen Kerlchen aus der Dose wird jetzt eine luftige Heimat genommen … wie ist das nur möglich?

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Die lustigen Lebkuchen haben sich ganz von alleine heimlich, still und leise unseren Treppenabsatz hinuntergetanzt. Ich bin gespannt, vor welcher Türe sie im Moment ihre Choreographie aufführen.
      Aber wir können bei solch einer vergnüglichen Darbietung künftig nicht mehr guten Gewissens zu einer Packung Lebkuchen greifen und genüßlich zubeißen 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Frau Mallybeau,
        Die tanzenden Lebkuchen – könnte es sein, dass es sich um fortschrittliche Werbung handelt? … Lebkuchen im echten Leben ersticken in Blechdosen, wenn sie ihre Dosentür dauerhaft öffnen …ich meine … ihre Lebensfreude geht zugrunde und sie werden im Innersten ihres Herzens hart. Auch seltsam, dass sie besonders in Freiheit knüppelhart werden können …

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        1. Ich glaube, die Lebkuchen wollen in erster Linie Freude bereiten. Und nebenbei darauf aufmerksam machen, welch unterdrücktes Dasein sie manchmal führen. Aber dass man nach solch einem Auftritt keinen Appetit auf Lebkuchen mehr hat, dürfte vermutlich allen gutherzigen Menschen so gehen 🙂

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          1. Lebkuchenfreudentänze! Wunderbar! Wie elegant sie die Dose verlassen und wie mitreißend lustig sie sich bewegen. Behalten Sie wenigstens eine Gruppe zum Vortanzen auf der Blogalm? Für die lustigen Touristen, die so gerne die Melodien dazu pfeifen?

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            1. Ich habe den Eindruck, dass die Lebkuchen immer in ihren Dosen frei durch die Lande tingeln und spontan vor irgendeiner Haustüre stehen. Deshalb wollte ich sie hier nicht weiter festhalten. Aber ich bin mir sicher, dass sie eines Tages wieder kommen und Schwung in die Bude bringen. Spätestens zur Weihnachtszeit! 🙂

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            2. Ich habe ja diesmal länger zum Nachdenken gebraucht. Tingelnde Dosen … auf der Autobahn? Gefährlich, gefährlich … So weit ich weiß, gibt es Fortbewegungskurse für rollende Tonnen, damit sie den geraden Kurs nebst rechtzeitigem Bremsen einhalten … sind dort jetzt auch tanzende, herumtingelnde Dosen mit Insassen zugelassen?

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            3. Ich weiß gar nicht, ob die Dosen die Autobahn in Anspruch nehmen oder einfach klammheimlich durch die Lüfte entschwinden. Schon bei meinem Spaziergang lag so eine seltsame Atmosphäre in der Luft. Wie das allerdings mit den Radarkontrollen funktioniert, ist mir in dieser Hinsicht nicht bekannt.

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            4. Durch die Luft? … noch komplizierter. Sie können mit den Mücken, Fliegen und Fußbällen zusammen prasseln. Und was ist, wenn die Lebkuchen durchs Fenster herein tänzeln wollen, mit den Gardinen?

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            5. Ich glaube ja, dass wir da nur spekulieren können. Denn die Lebkuchen kommen und gehen stets ganz unverhofft. Und natürlich ist ihr Erscheinen immer genauestens durchdacht, so dass nie irgendwelche Gefahren lauern. Ganz im Gegenteil, die Dosenbewohner wollen schließlich nur gute Laune verbreiten 🙂 Von Unfällen ist mir zumindest bisher nichts bekannt …

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            6. Dosen – Dosen … bruchsichere Mehr-Lebkuchensessel. Und gemütlich sind sie sicherlich auch. … sicherlich, was sag ich, daran ist nicht zu zweifeln! Wer mit solch guter Laune aus einem Gefährt aussteigt, wurde auf Sänften getragen.

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            7. Mir scheint, dass die musikalischen Süßwaren äußerst gutmütige Gesellen sind und sich auch nicht so schnell durch ein bißchen Unbequemlichkeit aus der Ruhe bringen lassen. Zumal sie zusätzlich in feine Klarsichtfolie verpackt und so vor unschönen Angriffen geschützt sind.
              Ich bin gespannt, ob demnächst noch andere Lebensmittel singend durch die Gegend wandern … 🙂

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            8. Liebe Frau Mallybeau, singende Dosen … Sie glauben es kaum, die gibt es schon. Ich habe gerade Drehmusik erlebt. Die Dose selbst tanzte leider nicht, aber in ihrem Bauch, da war was los. Drehorgelmusik, ich konnte selbst Drehorgelmann sein und habe die aussenliegende Kurbel bewegt. Disneyfiguren tanzen herzig überall auf der Dose. Ich glaube, sie haben sich beim In-den-Spiegel-Gucken fotografiert und diese Selfies sofort auf die Dose geklebt. Vielleicht warten sie auf die Lebkuchen.

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            9. Ah, das könnte natürlich gut möglich sein, dass die Lebkuchen mit den Spieldosen verwandt sind. Die Musikalität scheint in der Familie zu liegen. Lassen Sie es mich wissen, wenn die Lebkuchen in ihrem Vorgarten eintreffen und einen Abendtanz vollführen …

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            10. Auf dem Dachboden liegt die Dose mit den Zacken, damit die Sterne ein passgenauen Bett haben ein Jahr lang. In diese Dose ist auch Musik eingebaut. Vielleicht drehen die Lebkuchen zeitig an der schweren Kurbel, damit die Sterne wach werden und die Lebkuchen beim Tanzen begleiten …, kann das sein?

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            11. Da ist alles denkbar. Singende, klingende und tanzende Dosen samt Inhalt bergen so allerhand Mysterien. Möglicherweise werden die Weihnachtschoreografien das Jahr über auf den Dachböden eingeübt, damit sie zur Adventszeit startbereit sind.

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            12. Steinharte Lebkuchen bereiten knallhart das Weihnachtsbrimbrambrorium mit vor. Diese Erkenntnis gewinne ich mehr und mehr. Und in den Dosen vom Geschäft sind die Neulinge. Süsse, wendige, mit besten Düften ausgestattete Lebkuchen. Unendlich attraktive Honigwesen sind das. Eigentlich müssten die den Sommer über im Honigglas sein und nicht in Dosen … was wär‘ das schön!

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            13. Ich vermute, dass die Lebkuchen im Sommer in einem Trainingscamp die musikalischen Darbietungen einüben und dann rechtzeitig in ihre entsprechenden Dosen oder Tüten schlüpfen und warten, bis das geeignete Überraschungsmoment gekommen ist, wo sie alle zeigen, was sie gelernt haben.

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            14. Jetzt, wo Sie es sagen … diese Trainingscamps müssten in den Bienenhäusern stattfinden … wie immer, man hört und sieht nichts von Lebkuchenlaufbahnen. Wie bei den Prinzessinnen-Ausbildungen. Auf einmal sind sie da und sind nicht mehr wegzudenken.

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            15. Ja, die unglaublichsten Geschichten ranken sich um die Lebkuchenwelt. Es ist so gut wie nichts über ihr Leben bekannt. Und zum ersten Mal überhaupt wurden sie tanzend gefilmt. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr Details aus dem Gebäckwarenuniversum erfahren werden. Es wird bereits eifrig geforscht …

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            16. Die Welt ist groß und bunt. Ein Lebkuchen-Universum gibt es sogar. Das weiß meine Nachbarin noch gar nicht. Universal-Schälmesser, davon redet sie. Und dass man damit auch Lebkuchen und Kartoffeln schneiden kann.

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  2. Liebe Mallybeau,
    das war sooooooo dunkel und einsam im Schnee, sooo geheimnisvoll und spannend- ich habe mir vor lauter Aufregung unbemerkt die Fingernägel bis zum Ellenbogen abgeknabbert.
    Nun bin ich satt. Ich würde keinen Lebkuchen mehr hinunterbekommen.
    Erst recht nicht, wo ich nun weiss, dass Lebkuchen leben und gern tanzen.
    Nun frage ich mich:
    Wenn Lebkuchen lebt, gugelt dann auch der Hupf?
    Rührt der Rührkuchen?
    Können Plätzchen platzen?
    Kann durch Windbeutel Sturm entstehen?
    Was mache ich, wenn ich in einen Apflelstrudel gerate?
    Fragen an das Leben.
    Es lebe der Lebkuchen!
    Herzlichste Grüße zur Alm hinauf!
    Lo

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    1. Lieber Lo!

      Ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Sie sich hier auf der Alm die Fingernägel so weit abgeknabbert haben! Entsetzlich. Jetzt kann ich nicht einmal sagen: greifen Sie doch lieber zu einer Packung Lebkuchen …
      Und Ihre Fragen sind natürlich absolut berechtigt. Ich werde sie umgehend an unser Ein-Kuh-Filmteam weiterleiten, möglicherweise lässt sich daraus eine cineastische Antwort basteln.
      Derweil schicke ich Ihnen erneut einen Ersatzarm, bis der andere nachgewachsen ist. Gute Besserung 🙂

      Herzliche Grüße in den Pott
      Mallybeau

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    2. hallolo
      ^^
      ubbs
      ich weiß noch nich wie löschen geht 😦
      also nochmal
      hallo lo
      fragen über das leben stell ich mir nich
      ich leb meins einfach
      solche spaziergänge finde ich äußerst entspannend
      eine frage allerdings kann ich dir beantworten
      die sache mit dem apfelstrudel
      da kann ich dir weiterhelfen
      gerätst du rein mußte dich durchfräsen
      so würde ich es machen
      gruß bella 🙂

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  3. Hach…. Dankeschön für den Ersatzarm, liebe Mallybeau.
    Eine dumme Angewohnheit von mir, das Arm-Abknabbern.
    Gottlob war es nicht mein Kontaktarm.
    Demnächst werde ich besser einen Handkäse bereithalten, in den ich dann beissen kann.
    Liebe Grüße!

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    1. Oder Sie halten gleich den Ersatzarm parat, in den Sie dann genußvoll beißen können. Man könnte ihn ja aus Käse oder Lebkuchenteig herstellen …. 🙂
      Ich glaube, für die nächste Almkinovorstellung werde ich vorsichtshalber einige Ersatzarme zum Abknabbern am Kiosk anbieten, sonst bekomme ich möglicherweise noch Ärger mit den Krankenkassen. Ich weiß nicht, wie großzügig man dort im Bezahlen von angeknabberten Arm-Kuren ist.

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        1. 🙂 Vor allem bei der Armee, dort werden sicherlich reichlich Arme gebraucht 🙂
          Sollte ich eine Ersatzarmvermittlungsstelle auf der Alm eröffnen, werde ich Sie, lieber Lo, in jedem Falle um Rat fragen. Sie scheinen bei dieser Thematik definitiv kein Armleuchter zu sein 🙂

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  4. Liebe pfefferkuchenschonende Mallybeau,
    hätte ich das nur eher gewusst, dass das solche beseelten Wesen sind – ich hätte mir mindestens 1 kg Körperspeck erspart.
    Gelacht habe ich, als in deinem Video so um die 5. Minute die Türklingel ertönte – ich sofort auf Stop gedrückt und zu meiner Tür gegangen. Als ich jedoch durch den Spion einen dunklen Hausflur sah, wusste ich, dass ich das Videoklingeln nicht richtig zugeordnet hatte.
    Gibt es eigentlich schon Pfefferuchentanzgruppen, bei denen frau mittanzen kann, um wieder ihr Vorweihnachtsgewicht zu bekommen.
    Jetzt gehe ich bald wieder zocken!
    Und tschüss sagt Clara

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    1. Liebe Clara!

      Ach wie schade, dass die Lebkuchen nicht vor Deiner Türe gestanden sind, als Du extra durch den Spion gelinst hast. Das wäre eine Überraschung gewesen!
      Ich bin mir sicher, dass es bald die ersten Tanzgruppen à la „Winterspeck ade“ geben wird. Das ist doch mal was Anderes: tanzen mit einem Lebkuchen, der die angefressenen Kalorien abtrainiert. 🙂
      Viel Erfolg beim zocken! Vielleicht gewinnst Du ja eine Packung Lebkuchen.

      Liebe Grüße
      Mallybeau

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      1. Gott sei Dank gibt es heute keine Preise – denn wie hätte ich sonst den Schachtelbewohnern das Tanzen beigebracht???
        Wie ich mich kenne, hätte ich sie – mit einem großen Anteil von Schamgefühl – doch gegessen.

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  5. es klingelt an der türe
    das geht schonmal garnich
    da werd ich zur bestie
    und wenn mir denn noch solch schauspiel geboten wird hört es ja wohl ganz auf
    da geh ich zwischen schütze mein ronnyherrchen und meuchele
    die “ eindringlinge “
    dafür bin ich da das is meine aufgabe
    und ich erfülle sie ehrenhaft
    mit ganzer kraft
    hättest du liebe mallybeau mich mitgenommen auf den spaziergang hätte ich dir
    F Ü N F sterne gegeben für dieses filmchen
    du hast es nicht getan daher gibt es nur vier sterne dafür
    das ronnyherrchen steht wie üblich etwas über den dingen
    und gibt dir die F Ü N F sterne
    für regie kameraführung ,lichteffekte und vor allem die idee
    gruß bella 🙂
    p.s. : unser schnee is wech 😦
    aber 🙂
    morgen soll es neuen geben und er bleibt mir wohl etwas länger erhalten
    bella im tiefschnee 🙂 das gibt tolle fotos 🙂 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Ganz lieben Dank für die tollen Hundssterne. Das weiß ich sehr zu schätzen. Ich könnte mir für das nächste Mal durchaus ein paar tanzende Knochen vorstellen, damit der Film auch etwas „tiergerechter“ ist. Eine Hauptrolle für einen Hund wäre ebenfalls zu überlegen. Wobei jetzt sicherlich wieder einige Aufgaben im kommenden Schnee warten 🙂
      Ich bin gespannt auf die Suchbilder.

      Herzliche Grüße in den Schnee und einen schönen Abend wünscht
      Mallybeau

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      1. hallo mallybeau
        die bella 🙂 hier
        mit den filmaufnahmen wird recht schwierig
        natürlich kannste mir folgen auf meinen streifzügen
        doch die finden im wald statt
        dort wo zweibeiner nicht oder kaum laufen können
        geschweige denn nebenbei noch filmen
        und wenn ich nem wildschwein hinterherjage siehste mich ehh nur noch verschwinden
        im dickicht
        folgen und / oder filmen
        is da ausichtslos 😦
        frischen schnee hatte wir hier etwas nur wenig aber was soll´s
        besser alswie garnix 🙂
        vielleicht hält er ja diesmal etwas länger 😦 🙂
        gruß bella 🙂

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  6. Liebe Frau Mallybeau,

    Fred Astaire hätte seine Freude gehabt. Gleich zu Beginn Ihres neuen Films hält die ganze oesiblog-Redaktion den Atem an. Ein Film Noir; Fritz Lang, Orson Wells, Jean-Pierre Melville und die anderen lassen grüßen. Plötzlich verdichtet sich die Musik zu unheilvoller Dramatik.
    Eine Dose mit Lebkuchen erscheint lebensecht wie der Außerirdische – eine Art Wasserball – in Dark Star von John Carpenter. Sie springen heraus, tanzen vergnügt …
    Nein, nein und nochmals nein.
    Lebkuchen sollen, nein Lebkuchen MÜSSEN, verzehrt werden, und wenn sie noch so lieblich vor uns tanzen.
    Gleich ab September, also gleich zu Beginn der inoffiziellen Adventszeit, nämlich dann, wenn die ersten Lebkuchen in den Regalen wachsen, hat Herr Ösi Unmengen von Lebkuchen gekauft und sie meist noch am selben Tag verzehrt. Da half kein Bitten, kein Betteln und kein Tanzen.
    Jetzt, vier Monate später und einige Kilo schwerer, ist er ziemlich froh, dass er nun bis September warten muss, ehe er sich erneut diesem Genuss hingeben kann.
    Bereits die alten Ägypter um 350 v. Chr. kannten einen gewürzten Honigkuchen, der, wie man aus Grabbeigaben weiß, unserem heutigen Lebkuchen sehr ähnlich war. Es ist zu hoffen, die Ihren stammten nicht aus jener Zeit … 🙂 Andererseits ist der Lebkuchen ja gerade wegen seiner Langlebigkeit berüchtigt und wird gern von Astronauten als Nahrungsmittelergänzung zum herkömmlichen Tubenfrass konsumiert, wenn der nächste Planet noch in einigen Lichtjahren Entfernung liegt.

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    (Grandios: Ginger wie Bread (und selbstverständlich Rogers) hat mehr mit Tanzen zu tun, als wir bisher für möglich gehalten haben … 🙂 )

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    1. Lieber Herr Ösi!
      Ich bin beruhigt, einen absoluten Lebkuchenkenner wie Sie an meiner Seite zu wissen. Denn nach diesem überraschenden Schauspiel vor meinem Hause, war ich mir auch ein wenig unschlüssig, inwieweit ich meinen bisherigen Lebkuchenverzehr überdenken muss. Kann ich weiterhin sorgenfrei zubeißen? Oder zerknirschen unter meinen Zähnen hochtalentierte musikalische Tanzgebäcke, die auf die Bretter die die Welt bedeuten gehören und nicht in einen schmatzenden Kuhmund?
      Auch die Geschichte dieses Gebäckes war mir bisher fremd. So blicke ich nun jeden Abend neugierig gen Himmel, in der Hoffnung irgendwo einige fliegende Lebkuchen zu erspähen, die den Astronauten auf ihren Erkundungsflügen entkommen sind.
      Was das Alter meiner Lebkuchen betrifft, kann ich sagen, dass sie alles andere als archäologisch alt aussahen und geschmeckt haben. Ganz im Gegenteil.
      Pssst … ich verrate es Ihnen. Nachdem sich die Dose einige Meter entfernt hatte, bin ich hinterhergelaufen und habe sie klammheimlich geleert. Vorsichtshalber habe ich die Augen geschlossen, um beim Verzehr die Lebkuchengesichter nicht zu sehen und mir die Ohren zugehalten, damit die Schreie mir nicht den Appetit verderben. Und es hat sich gelohnt! Sie haben fantastisch geschmeckt. Behalten Sie das bitte für sich. Wo die Gebäckstücke doch gerade in aufklärender Mission unterwegs waren und die Lebendigkeit ihrer Gattung unter Beweis stellen wollten. Und ich habe ja bereits allen vorgekaukelt, dass ich niiieee mehr Lebkuchen essen werde …. ich glaube, da sind meine guten Vorsätze ein wenig mit mir durchgetanzt.
      Aber die Dose habe ich neben mein Bett gestellt und hoffe nun jeden Tag, dass plötzlich etwas Unerwartetes mit ihr passiert. Ich glaube, in ihr schlummern noch viele Geschichten.
      Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und hoffe, dass Sie Ihre Lebkuchen mittlerweile gut verdaut haben! 🙂
      Herzliche Grüße an den oscarreifen Blockbuster 258
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Bemerkenswert, dass Sie in der Dunkelheit des Film Noir überhaupt ein menschliches Wesen erkannt haben. Obwohl, wenn ich es recht bedenke, da Sie ja als Hollywoodagent mit Röntgenaugen unterwegs sind, ist das ja selbstverständlich. Ich bin überrascht, dass Sie bisher keine anderen Filmfehler entdeckt haben 🙂 Die Hauptdarstellerin musste von der Regisseurin bei frostiger Kälte des nachts durch den Schnee gepeitscht werden. Hierbei fing sie sich zwar eine Grippe ein, wurde jedoch mit einer Dose Lebkuchen entlohnt. Das war den Aufwand wert.

      Herzliche Grüße vom Set
      Mallybeau
      PS: Haben Sie schon Neuigkeiten bezüglich des downloadbaren Jahres vom Ösiblog gehört? 🙂

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  7. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich weiß genau, wenn ich sagen würde, Sie seien fehlerfrei, würden Sie mich als Schmeichler abstempeln. Ich kenne das schon. Dabei sage ich tatsächliche immer nur die Wahrheit, also objektive Beobachtungen, wertfrei und ohne Absichten!
    Aber in Ihrem Film habe ich tatsächlich nicht einen einzigen Fehler festgestellt! (Ich habe allerdings auch keinen gesucht! 😉
    So grobe Fehler, wie der Herr Ösi sie sich leistet, bei einer Zeitreise gleich locker 10 Jahre daneben zu treffen, könnte ich mir bei Ihnen nun auch wirklich und wahrhaftig nicht im Entferntesten vorstellen!.
    Ich werde diese Nacht noch bei dem Herr Ösi vorbeischauen und nach dem Rechten sehen.
    Dann kann ich Ihnen Näheres zu den downloadbaren Jahren sagen! Da ist noch so Einiges in der Beta-Phase!

    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!
      Das war ja klar, dass Sie mich sogleich durchschaut haben.
      Ich bin mir sicher, dass Sie beim Fehlersuchen hier festgestellt hätten, dass es sich bei diesem Film um einen einzigen Fehler handelt 🙂 Und den Mut wie Herr Ösi, rasch mal in der Zeit hin und her zu springen, habe ich nun wirklich nicht. Und seit ich weiß, dass Sie mit Ihren wachen Augen jedes Detail sogleich bemerken, werde ich keine Zeitreisen unternehmen und lieber im Hier und Jetzt bleiben.
      Ich bin übrigens tatsächlich im Jahr 2016 sitzengeblieben. Ein tolles Gefühl, kann ich Ihnen sagen. Donald Trump ist immer noch nicht Präsident 🙂
      Herzliche Grüße aus der Gamma-Phase
      Mallybeau

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  8. Liebe Mallybeau,
    wir haben es uns sofort notiert, in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit keine Lebkuchen mehr zum Verzehr!!! Man ahnt ja gar nicht, welch geheimnisvolles und wunderbares Innenleben in diesen so harmlos wirkenden bunten Dosen enthalten ist, wie gut, daß sich bei euch mal eine tanzende und singende Lebkuchentruppe offenbart hat, nun wissen wir alle Bescheid! Es war ein Genuß, und auf den Genuß, sie zu mümmeln, werden wir zukünftig verzichten, das wäre ja sonst völlig inhum…ääääh, inlebkuchlich! Herzlichen Dank und herzliche Grüße
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Nun konnten bereits so viele Betrachter vom Nicht-Verzehr der Lebkuchen überzeugt werden. Jetzt bin ich gespannt, ob ich Ärger mit der Lebkuchen-Industrie bekomme oder ob sie den Film eher als kleinen Werbetrailer wahrnehmen 🙂
      Und Katzen essen ja sowieso am liebsten Mäuse, die kennen das Problem glücklicherweise nicht.

      Herzliche Grüße aus der Dose
      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        jaaa, hihihi, da bin ich aber auch mal gespannt, ob das Ärger mit der Lebkuchen-Industrie gibt, obwohl es ja als Werbetrailer viel besser wäre! Sie wissen ja sicher selber gar nicht, welche Talente da in ihren Dosen schlummern!
        Nee, Lebkuchen an und für sich lassen Mimi kalt, höchstens die Schokolade drum rum wäre interessant, aber die darf sie nicht, Schokolade ist für Katzen giftig! Da paß ich aber auch auf. Und bei Mäusen steht Mimi ja sehr auf Wollmäuse, lach, obwohl sie echte bestimmt nicht verachten würde als Leckerli! Zur Zeit beguckt sie sich von drinnen die Flattermänner, die auf Balkonien sich ihr Winterfutter holen, etwas grummelnd, weil man da nicht ran kommt! Steht alles hoch oben und die Flattermänner können fliegen!
        Herzliche Grüße hinauf auf die Alm und in die Dose
        Monika und Mimi.

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  9. Hey, des isch a spannendes Filmle, und mir dürfet di sogar persönlich kennalerna! Jetzt frei i mi no meh auf des Läba mit em Eelstand mit dir. 🙂
    I find di tanzende Lebkucha klasse, dese isch besser als essa. Weil schmecka dun se ja eigentlich net. Mir jedefalls net. Aber i hon im Lauf des Läbens scho so viele gschenkt kriegt (die muss mer nadierlich essa, weil koschdet nix und außerdem wirft mr Essa net weg), dass i mi an den Gschmack gwöhnt hon. Inzwische find i se gar nemme so schlecht. Leider sind no nie welche aus der Schachtel gjuckt und hend angfange zum Danza. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Ha des freit mi, dass dr s Filmle gfalla hot.
      I war au überrascht, dass die Läbkucha plötzlich s tanza agfanga hent. I han scho denkt, des wär doch au a gude Gschäftsidee. Em Sommer verkaufa mr onsr Eel in Pula ond em Wendr macha mr musikalische Läbkucha bekannt. Des wird a Gaudi, wenn die durch d Läbnsmiddlgschäfte hupfat. Des hot bis jetzt no niemand vrkauft. Do schlaga mr glei zu. S isch jo wichtig, dass mr emmr mehrere Schtandboiner hot, gell 🙂

      Grüßle ausm Schdurm
      Mallybeau

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      1. Jetzt wo du’s sagsch! Klar machemer an Läbkuchastand auf, und zwar an mobila. Denn ziehemer durch sämtliche Weihnachtsmärkt und I wett, d‘ Leit reißet uns die Dinger aus de Hend. So hommer im Winter au was zum due. Mr soll ja net bloß rumhocka.
        I frog mi bloß, wann mr dann all unser Geld ausgeba sollet? 😉
        Grüßle aus em nasskalte Bodaseegebiet
        Anhora

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          1. lach I glaub mir findet au für uns schaffige Käpsele no a Lösung zum Geldausgeba. Zur Not könnemer ja spara und a Heisle baua. Am beschda in Pula, do ischs billiger. Und wärmer – könnemer d’Heizung spara. 😉

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  10. Mal völlig satirefrei:
    Großes Kino und technisch beeindruckend gemacht: die Lebkuchen hüpfen dermaßen gut im Takt! Klasse!

    So, und nun wieder wie gewohnt:
    Nur her mit den Lebkuchen. Ich fress die alle. Im Däneland gibt es die Nürnberger Delikatessen nämlich nur ganz selten und in begrenzter Menge. Nicht mal Oblaten kann ich hier kaufen!
    Liebe Grüße aus einem total sonnigen Nordjütland!

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    1. Lieber Meermond!

      Ich werde die Gebäckstücke umgehend dazu trimmen, dass sie sich tanzend auf den Weg gen Norden machen. Sonnige Tage sind für die Lebkuchen bestimmt ein guter Anreiz, nachdem sie hier bisher nur Sturm, Schnee und Kälte vorgefunden haben. Ich hoffe, sie klopfen bald an Ihre Türe und tragen zur Besserung Ihrer kränkelnden Truppe bei 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  11. 77 Kommentare, da ist alles gesagt, aber dennoch, ich bewundere und mir ist nicht klar, ob das tatsächlich alles „Handarbeit“ ist, die ausgefeilte Tricktechnik. Nach meinem Ermessen müsste das doch für einen allein ein Wahnsinnsgeduldspiel sein, die Lebkuchen so tanzen zu lassen. Oder habe ich bezüglich der heutigen technischen Möglichkeiten den Schuss nicht mehr gehört?
    Na auf alle Fälle gefällt’s, wie schon vorher die Igelaktivitäten über viele, viele Tage hinweg.

    🙂

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    1. Liebe MaranaZ3!

      Wenn es gefällt und unterhält ist es am Besten!
      Ja stimmt, es war eine ziemlich aufwändige Handarbeit Lebkuchen für Lebkuchen zu verschieben, zu fotografieren und sie so tanzen zu lassen. Aber wenn man dann mit einem Ergebnis belohnt wird, dass einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist das alle Mühen wert. Und als Belohnung wurden die Gebäckstücke auch gleich verzehrt 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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          1. Liebe Mallybeau, falls alle anderen es vergessen sollte, dass ich eine KLEINE Vorliebe für die Farbe lila habe – bei dir bin ich mir sicher, dass ich da ein festes Bonikonto habe – danke dafür.
            Ich habe gelesen, wie aufwändig für dich das mit den tanzenden Pfefferkuchen war – du bist nicht nur die beste Schneeschipperin, auch die einfallsreichste Bloggerin, die alle ihre Kommentarmannschaft in ihr großes Herz geschlossen hat. Da drin ist es echt gmütlich!
            Lieb grüßt dich die beigefarbige Clara (ich habe noch nicht die ganze Garderobe umgerüstet)

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