Bizer & Benz – Folge 03

Ausgabe 3

Bizer & Benz – Folge 03 – Der Kinderstreich

Der Arbeitsalltag hat die Familien Bizer & Benz eingeholt. Erfolgreich führt Karl-Georg sein Fuhrunternehmen, während Manfred als angesehner Filialleiter der Stadtsparkasse auf der Karriereleiter nach oben klettert.
Heidelinde und Monika kümmern sich um die reizenden Kinder und werden von der Haushaltsperle Antonietta tatkräftig unterstützt.
Die Damen sind, wie jeden zweiten Mittwoch, beim Frisör und haben ihrer Haushaltshilfe das Verstecken der Weihnachtsgeschenke übertragen. Pflichtbewusst und stets adrett gekleidet macht sich Antonietta sogleich an die Arbeit. Sie steigt auf einen Schemel, um die mit Liebe verpackten Pakete im Kleiderschrank zu verstauen.
Leise öffnet sich hinter ihr die Schlafzimmertür, die frechen Kinder Manuel und Michael schielen um die Ecke und warten … warten darauf, welche Auswirkungen ihr Ansägen der Schemelbeine haben wird. Wird Antonietta zu Boden fallen und sich das Genick brechen? Wird das Weihnachtsfest durch einen Todesfall getrübt werden? Oder verläuft doch wieder alles anders als geplant?
Was meinen Sie, wie haben die Familien Bizer & Benz das Weihnachtsfest erlebt bzw. überlebt? Wie in Folge 1 bei der Grillwürstchenparty und in Folge 2 im Winterurlaub sind die chaotischen Heilewelt-Familien erneut auf Ihre Mithilfe angewiesen! 🙂

 

©mauswohn
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70 Gedanken zu “Bizer & Benz – Folge 03

  1. Zum Glück hat Antonietta ihre Stöckelschuhe ausgezogen, so das sie recht stabil auf dem mit Stoff überzogenen schemel steht. Als sie das Knirschen der brechenden Schemelbeine wahrnimmt , springt sie behende vom Stuhl und hüpft reflexartig auf das Ehebett. Sie weiss ja, wie weich es ist . Haha! Gruss Kat.

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    1. Liebe Kat!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm!
      Bei dieser glimpflich ausgehenden Variante kommen eindeutig das langjährige Yogatraining und die Kletterkurse mit Bergsteiger Hubermann zum Tragen. Ich vermute, Antonietta wird Ihrer Yogalehrerin Constanze und dem urigen Herrn Hubermann aus Dankbarkeit ein schönes Weihnachtsgeschenk überreichen. 🙂

      Herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr
      Mallybeau

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  2. Nadierlich fliegt se vom Hocker! Aber net weil des Ansäga s’gröschde Problem isch, sondern ihr Bleistiftröckle! Wie kann mer denn als Dienschtmädle solche siwas traga, koi Wunder haut se’s auf d’Nas, wenn se auf dem waggliga Hogger net gscheit balanciera ka.
    Aber se haut sich bloß de Kopf a bissle a und des bewirkt aber, dass se auf oimol kabiert, in was für einer depperter Familie se g’landet isch mit so bösartige Kinder. Also reibt se sich an dr Stirn, stoht auf, packt ihre Siebasacha, sagt tschüsle zu derra Bagage und sucht sich a neue Stell innem Kosmetiksalon. Do basst se besser na mit ihre feine Klamotta. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Des isch a Idee. I glaub jo, dass die Antoniedda vor zwanzg Johr aus Italien eigwandert isch ond den Dschob braucht hot. Abr mittlerweile hat se durch ihr permanende Schafferei zamma mit ihrm Ma (der isch an Schwob) a ordentlichs Schbarschdrümpfle gfüllt ond no machet se zamma den Kosmetiksalong uff. Er kümmert sich om d Gschäftsbiechr ond sie bedient d Kunda. Bloß koine Kendr, die ganget r jezz uff da Goischt 🙂

      Grüßle von dr verschneita Alb
      Mallybeau

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      1. Ja wenn die Antoniedda a Italienere isch, dann kann se nadierlich net inner Schürz rumlaufa kann. Die soll innem Kosmetik- oder Kloiderlada rumschlarwenzla, aber innem Haushalt hot se nix verlora. Des kennet mir Schwoba besser. Aber in a Familie mit solche Kinder dätsch mi au net hinkriega. Allerhand, wie uzoga die Kegel sind. Dene g’hört dr Hintre versohlt, bis se wisset was sich g’hört und was net. 😉

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        1. Gell, des dät i au saga. Abr isch glar. Dr Karl-Georg ond dr Manfred schaffet da ganza Dag ond die Weibr machet sich gmietlich ond kimmrat sich n Dregg om die Kendr. Die denkat halt, dass des die Italienre scho macht. Abr die kocht dene au bloß emmr Schbageddi, Pizza ond Eis ond schtoht sonsch vor ihm Schminkschbiegele 🙂

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          1. Genau! Und s’Kindererziehe isch au net d’Sach vom a Dienschdmädle, sondern von dr Mudder. Wenn die aber bloß in dr Gegend rumflanieret, muss mr sich net wundre wenn die Goofa auf dumme Ideea kommet. Do kann au a Italienere nix mache. Und wenn se no so gut gschminkt und azoga isch. 😉

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            1. Du sagschs. Bei Dir wäret die zwoi Kerle in de richdige Händ. Du dätsch di scho vor die noschdella ond saga, was Sach isch. Abr bei solche vrzogene Göra isch wahrscheinlich eh älles zschbät. Vielleicht sollda mr die Zwoi amol in Pula in onsrm Eelgschäft so richdig feschde schaffa lassa, dass se koi Zeit meh hent für Stroich ond solche Ovrschämtheida.

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            2. Des isch a gute Idee! Mir nemmet die Lausbuba mit nach Pula zum Schaffa. Die Eltern wäret sicher au froh drum, wenn se mol weg sind und glei no erzoga werdet. Und mir zwoi kommet scho klar mit dene. Do wird g’folgt, sonscht gibts a baar hinter d’Ohra. Wer Hogger asägt, muss mit die Folge umganga lerne. Die werdet nämlich im Lauf des Läbens net angenehmer. Also dun mir dene an G’falla. 😉

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            3. Perfeggt. I dät saga, wenn die in Pula et glei folget, na säget mir dene amol n Hoggr a, dass se gewaltig uff da Arsch fallet, na werdet se scho säha, dass mr des et macht 🙂 Ond drnoch wird n Dag lang Edikedda bäbbt, Fläschle vrkorkt ond d Wergschtatt kehrt …

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            4. Die Idee isch gut. Die Kinder und junge Leit in unsrer Anstalt kenntet mir dann ja eispanna, wenn mr am Eel-Stand mol was auf- oder ablada muss. Oder Fläschle ausspüla, solche Sacha halt. Damit se lernet, was a Erfolgserläbnis isch. Des kennet ja viele gar nemme, wenn se nix mehr dun müsset für den Erfolg. Aber so a echtes Erläbnis, also selbergmacht, a Stück Arbet selber gmacht und hinderher saga kenne: „Des hon i gmacht. Guckets a. Ohne mi wär der Karra jetzt no net eig’lade. I bin an Hauptkerle!“
              I glaub des isches, was die brauchet. 🙂

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Möglicherweise ist die Haushaltshilfe ein sehr abwartender Charakter und verharrt still auf dem kleinen Schemel, sodass sie ohne größere Blessuren das Geschenkeverstecken übernehmen kann. Und nebenher lernt sie Vokabeln. Wozu Grammatik doch gut sein kann … 🙂

      Herzliche Grüße und ebenfalls ein schönes neues Jahr
      Mallybeau

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  3. Liebe Frau Mallybeau,
    Ich wusste gar nicht, dass Sie unsere Nachbarn vom Dorf gegenüber in ihrem Blättchen interviewt haben. Sie waren sicherlich mordsmäßig stolz, als Sie mit Ihrem Verleger-Auto vorfuhren. Seit wann sind Heidelinde und Monika in Ihrer Geschichte? Sie haben mir nichts davon erzählt. … und dass sie nur alle vierzehn Tage zum Frisör gehen … na ja.

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Ich bin erstaunt, dass Sie nicht sogleich von Heidelinde und Monika über ihre Groschenromanpräsenz informiert wurden. Spätestens beim Frisör müsste man ja solch brisante Neuigkeiten erfahren. Aber kein Wunder, wenn die Damen nur so selten ihr Haar toupieren lassen. Wobei ich denke, dass sie jede Woche zu einem anderen Frisör gehen, alle 14 Tage wäre wirklich zu wenig! 🙂

      Herzliche Grüße und ein schönes neues Jahr
      Mallybeau

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      1. Mich wundert auch, dass ich den Verlegerlastwagen nicht gesehen habe. Wissen Sie, vor den Nachbarn sieht man Monika immer im Kittelkleid und mit einem Kehrblech in der Hand, das Haarnetz nicht zu vergessen. Dann muss sie sich ja wirklich in eine feine Dame verwandeln, wenn ihr Mann nach Hause kommt. Unter uns gesagt, er zieht einfach keine Pantoffeln an, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. … und hat immer diese olle Pfeife in der Schnute. Also mein Fall wäre der sowieso nicht …

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        1. Monika und Heidelinde haben es schon lange aufgegeben, ihren Männern das Rauchen abzugewöhnen. Und fürs Pantoffeln hinterhertragen sind sie sich zu fein. Dafür hat man schließlich die liebe Antonietta. Und so übersieht man das ein oder andere ungeliebte Detail, um die unerschütterliche Harmonie nicht zu gefährden. Die Damen blühen auf in ihren Heile-Welt-Fantasien. Und die Herren genießen die Ruhe, schmökern in ihren Sportmagazinen und plaudern über neue Autos.

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          1. Monika und Heidelinde, beide, nörgeln nie an ihren Männern herum. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sie ihre Gatten vergöttern! Manuel und Michael, na, Sie glauben gar nicht, wie hoch sie ihre Jungen loben! Glauben Sie bloß nicht, dass die beiden jemals ein Trockentuch in der Hand hatten. Und wenn die beiden mal Papas Pfeife ausleihen … nun denn, was soll’s … solange sie kein Loch ins Autopolster brennen …

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            1. Und sollten die lieben Kleinen den Autositz doch einmal in Mitleidenschaft ziehen, wird eben ein neues Auto gekauft. Karl-Georg hat als Fuhrunternehmer schließlich so seine Beziehungen, da zahlt man solche Kleinigkeiten aus dem Kaffeekässchen. Und sollte die werte Antonietta beim Sturz vom Schemel größere Schäden erleiden, wird sie eben rasch durch die nächste Haushaltshilfe ersetzt.

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            2. … ein neues Auto? Es wird mit dem Brandfleck angegeben. Das ganze Auto hätte abfackeln können undsofort … die Kinder hatten das Feuerzeug mit Auszeichnung im Griff, die Feuerzeugfirma sieht das Brandloch als Versuchstest an … Theater, Theater sag ich Ihnen. Und dann gibt’s neue Sitzbezüge und für die beiden Jungs rauchsichere Pfeifen, mit Ledertasche. Was sag ich Ihnen – wie der Herr, so’s Gescherr. Monika hat auch schon wieder neue Glacéhandschuhe.

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            3. Das versteht sich von selbst. Die Kinder bekommen von ihrem lieben Vater zu Weihnachten, Ostern und den Geburtstagen immer ein neues Elektroauto, mit dem sie schon einmal ihre Fahrkenntnisse verbessern können, damit sie nach der Schule umgehend ins väterliche Unternehmen einsteigen können. Und damit die Damen nicht unterbeschäftigt sind, kleidet man sich natürlich regelmäßig mit gediegener Designerware ein.

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            4. Also, was ich vom Frisör aus sehe – dort ist das Ortsfenrohr installiert – haben die Kinder nicht solch einen Schnickschnack wie Elektroauto, sie haben ein Fernlenkauto mit Schnur bis zum Lenkrad. Der Vater lässt seine Kinder natürlich mit seinen Firmenwagen fahren. Einparken, stramm bis an Nachbars Zaun fahren. Wer ihn nicht berührt, bekommt Kindertabak oder darf Vaters Arbeitstasche für eine Viertelstunde tragen. Die Kinder sind ganz verrückt darauf, mit Vaters schwerer Arbeitstasche spazieren zu gehen. Echte Transportproben von seinem Fuhrunternehmen packt Herr Bitzer in seine Aktentasche, wenn die Kinder damit hantieren. Er will, dass sie frühzeitig das Transportieren und Fahren lernen. Von nix wird man kein großer Fuhrunternehmer …

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            5. So ist es. Nachdem die Burschen in frühester Kindheit sämtliche Meisterschaften im Matchboxautofahren gewonnen haben, werden sie Schritt für Schritt an höhere Aufgaben herangeführt. Was sie allerdings nicht davon abhält, solch unverschämte Streiche auszuhecken und die Haushälterin zu ärgern. Es sind eben doch noch richtige Kinder.

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            6. Also, der Streich mit der Haushälterin … ich vermute, dass die beiden nur mal schnell ihre eigene Schokolade holen wollten. Und fast wäre Antonietta drauf getreten. Und der Hocker, das alte Schätzchen, wer den angesägt hat, da fragen Sie am besten mal den Herrn Bitzer selbst. Jetzt kann er seinen Kinderstreich von damals wohl eingestehen.
              Mit Antonietta verstehen die Kinder sich sehr gut. Bei Antonietta dürfen sie nämlich fünf Minuten länger üben, bis sie ihre Haare exakt gekämmt haben. Manuel und Michael, man soll es nicht glauben, wie eitel die beiden schon sind. Vielleicht vom Opa geerbt.

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            7. Das ist ja ein starkes Stück. Herr Bizer selbst zückt sein Schweizer Armeetaschenmesser und sägt in einem unbeobachteten Moment die Schemelbeine an. Möglicherweise wollte er die Perle des Hauses elegant aus dem Weg räumen, weil sie über geschönte Zahlungseingänge in den Geschäftsbüchern der Firma Bescheid wusste!

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            8. Armeetaschenmesser, ne … das hat er damals schon mit Mutters bestem Küchenmesser gemacht. Es geht nichts über Mutters Küchenmesser. Damit kann man Bonbondosen losbiegen, Stromschalter locker drehen und kleine Löcher in die Tischplatte bohren. Mich wundert’s, dass das angesägte Schätzchen immer noch im besten Zimmer steht. Antonietta konnte die schadhaften Stellen noch nicht einmal beim Putzen erfühlen. Hat Herr Bitzer schon als Kind alle Kniffe und Tricks gekannt?

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            9. Ich dachte, dass der werte Herr Bizer diesen Streich erst im hohen Alter ausgeführt hat, nachdem er als Kind davon geträumt aber nie den Mut zur Tat gehabt hat. Und so hat er ganz kurzfristig die Beine angesägt, sodass die liebe Antonietta keinerlei Möglichkeit hatte, diesen hinterhältigen Schabernack zu erahnen. Ansonsten muss der Fuhrunternehmer eben anderweitig die Haushaltshilfe ruhig stellen, damit sie keine Geschäftsinterna verrät.

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            10. Herr Bitzer hat zweimal den Hocker angesägt? Ich weiß wohl, dass es deftige Erbstreitigkeiten nur um des lieben Hockers wegen gab. Vielleicht sind Goldtaler in den angesägten Hockerbeinen tief unten versteckt … die Streitereien, als die Uroma starb, sind noch nicht ganz ausgestanden. Ich will nicht wissen, wer wo Dreck am Stecken hat …

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            11. Bei dem Holzschemel handelt es sich meines Wissens nicht um ein Erbstück sondern um eine billige Imitation, die die liebe Monika während eines Indienurlaubes auf einem Bazar günstig erstanden hat. Das Wichtigste ist immer eine schillernde Fassade und dass es möglichst wenig kostet. Schließlich verschlingen ihre teuren Klamotten das gesamte Haushaltsgeld.

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            12. Monika war in Indien? … deswegen will sie keine Schürze umbinden und zieht den ganzen Tag lang Kittel an. Ihre Wasserwelle und diese Haarklammern und ihre tausend Halsketten mit den Glitzersteinen – sind die denn echt? … oder hat sie den alten Hocker zerlegt, die Millionen gefunden und hat oben auf dem Kleiderschrank was versteckt, was keiner wissen darf?

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            13. Dass die betuliche Monika so schlau ist und nach Millionen sucht, halte ich eher für ausgeschlossen. Sie ist zufrieden, wenn sie in Ruhe zu Hause mit Heidelinde ihre Häkelkurse abhalten kann, wenn sie im Sommer die Wellnessoase in Bopfingen besuchen darf und das Neueste aus der Glamourwelt erfährt. Und solange die Männer das Geld nach Hause bringen und die Kinder von Antonietta versorgt sind, ist alles in Butter.

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            14. Soso, Häkelkurse gibt Monika. Ob ihr Mann das gute Häkelgarn gebraucht hat, damit Antonietta neugierig wird? Lag auf dem Schrank nicht, etwas weiter hinten, neues Häkelgarn? Nur um die Weihnachtssachen zu verstecken, strengt man sich doch nicht so an. Sie hätte ja auch einen Stuhl aufs Bett stellen können …

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            15. Die treue Antonietta befolgt exakt das, was man ihr aufträgt. Und als Monika sie bat, die Geschenke auf dem Schrank zu verstecken, hat sie dies selbstverständlich umgehend getan. Auch so kann man die etwas leichtgläubige Dame leicht in die Irre führen, da sie selten selbst nachdenkt, sondern immer nur nach Anweisung handelt.

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            16. Nach Anweisung vorzugehen, das ist wirklich untadelig. So kommt wenigstens köstlicher Vanillepudding auf den Tisch. Nur beiden Herren gleichzeitig dienen, ihm und ihr, dazu braucht man mehr als eine Haushaltungsschule. Ich nehme an, dass Antonietta in erster Linie das befolgt, was der werte Herr Bitzer sagt. Er verdient schließlich das Geld. Und sie gibt vielleicht sogar verbotenerweise ohne seine Anweisung sein hart erarbeitetes Geld aus.

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            17. Natürlich. Heidelinde und Monika fragen niemals um Erlaubnis, wenn sie Geld ausgeben. Aber die Männer achten auch nicht darauf, da der schlaue Karl-Georg in seinem Fuhrunternehmen einige Schwarzgeldkonten in Lampukistan und Mexico untergebracht hat. So fehlt es nie an Geld und die Herren haben ihre Ruhe vor den Damen, wenn sie außer Haus in den Shoppingmeilen unterwegs sind.

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            18. Das kann sogar ich verstehen. Eine schnuckelig schicke Dame mit Handtäschchen und Lippenstift macht den besten Wagen nicht schmutzig. Weil die keine Pommes im Auto isst und keine Chips. Und weil sie sich im Auto nicht frisiert. Der teure Wagen bleibt immer eine Augenweide, auch wenn sie mitfährt.

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            19. … wie peinlich. An der Wand in ihrem Wohnzimmer hängt dieses feine Bild… sie mit einem Kranz im Haar. Ich hielt es für ihr Hochzeitsbild. Es stand wohl drunter … irgendwas mit Auto. Dann habe ich ihr wohl zum schönsten Autotag in ihrem Leben gratuliert. Zur Autokönigin, heißt das wohl. … und ich dachte, sie hätten geheiratet. Wie soll man das auch wissen. Ihr Mann ist auch auf dem Bild. Ich habe nur gedacht ‚wie komisch, der Bräutigam steht doch gewöhnlich neben seiner Frau und sitzt nicht hinterm Steuer‘ …

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            20. 🙂 So falsch liegen Sie da glaube ich gar nicht. Die Paare haben ihr Hobby mit in die Ehe genommen und kurzerhand aus der Hochzeitsfeier eine Autorallye gemacht. Natürlich haben die Familien Bizer& Benz gewonnen. Es gab zwar einige Schwerverletzte unter den Hochzeitsgästen, aber diese unschönen Unfallstellen hat der Fotograf auf den Hochzeitsfotos fein säuberlich retuschiert.

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            21. Warum hat der Fotograph alles übermalt? Hatten sie kein Pflaster mehr im Schrank? Leichtsinnig, halsbrecherisch Auto zu fahren ohne Pflaster …

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            22. Gottseidank. Da haben sie einen qualifizierten Meisterfotografen gehabt. Sonst wäre nur die Hälfte der schrecklich spannenden Reifenspuren quitschgetreu eingefangen worden. Und mal unternehmerisch gedacht: sie haben möglicherweise ein Pflaster eingespart für später.

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            23. Das ist wahr. Allerdings hat der Fotograf ein leichtes Schwindeltrauma erlitten, da die Autos so schnell im Kreis fuhren, er mit seiner Linse nicht mehr hinterher kam und taumelnd mit einem Drehwurm zu Boden sank. Aber er erhielt lebenslangen Schadenersatz in Form eines Tankgutscheines von 300 DM und einem nagelneuen Notfallkoffer aus feinstem Teakholz. Wenn das nichts ist!

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            24. Liebe Frau Mallybeau,
              Ich muss jetzt aufhören. Es hat mir viel Spaß gemacht, einen Einblick in das Leben von Bitzer&Benz zu erhalten.
              Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

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            25. ‚Bizer‘ muss es heißen, nicht ‚Flitzer‘ oder gar Bitzer. Bitzer heißt doch der andere, der mit dem anderen Auto, mit dem grünen …

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            26. Jetzt, wo ich es weiß, dass das Bild tatsächlich das Auto-Königinnen-Bild sein muss, jetzt bin ich beruhigt. Sie hätte ja auch Weinkönigin werden können, damit kenne ich mich nämlich aus.

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            27. Oh wirklich? Ich bin überzeugt, dass die Familien auch gerne jedes Jahr zu den Weinverkostungen an den Kaiserstuhl oder an die Mosel fahren und sich 7-33 Gläschen Trollinger hinter die Binde kippen. Der Titel der Weinkönigin wäre für die zwei Damen in der Tat erstrebenswert. Und die Herren könnten den Festwagen fahren 🙂

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  4. Wenn ich die Geschichte richtig verstanden habe, dann haben Manuel und Monika der diebischen und offenbar überbezahlten Hausangestellten – wie sonst sollte das modische Outfit erklärt werden können – eine Falle gestellt, die in diesem Fall zuschnappen und die Geschenkeräuberin zu Fall bringen wird.

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    1. Lieber Herr Voita!

      Mittlerweile ranken sich schon etliche Gerüchte um die Säge-Täter und die Frage nach dem Warum. Ihre Variante scheint endlich eine klare Aussage in das ganze Tohuwabohu zu bringen, nachdem wir schon die Schwarzgeldkontenaffäre, die Weinköniginnenkür und die Auroralleysiegervariante durchgenommen haben. Aber alles läuft vermutlich wie immer darauf hinaus, dass es bei den Familien Bizer & Benz extrem chaotisch zugeht 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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  5. Manuel und Michael, die beiden Jungs wie immer am Smartphone.
    Manuel: Ey, Alda, wieder Pockemon, guckst du.
    Michael: Boah, geil.
    Manuel: Noch eins.
    Sie öffnen die Zimmertür und beobachten Antonietta beim Verstecken der Geschenke.
    Michael: Da, die Tusse auf Schemel. Gleich fliegt sie auf Fresse.
    Manuel: Ey, Alda, wackelt wie ’n Wackelpudding. Hahaha. Noch ein Pockemon.
    Michael: Hihihi. Hohoho.
    Antonietta stürzt zu Boden. Die Hexe aus dem Geschlecht der Walpurga hat bei Bizer und Benz eine Anstellung als Haushaltshilfe gefunden, quasi Eingliederung in die quasi Bürgerlichkeit. Sie erblickt die Jungs und wird quasi auf der Stelle zur Hexe.
    Antonietta: Ihr verdammten Rotzlöffeln! Na wartet. Euch werd ich’s zeigen. Hokuspokus dolore magna aliquyam erat … äh … dolores et ea rebum … äh, Kacke, wie war das noch? … dolores et spritum rebum … oder so ähnlich … sadipiscing elitir … tempor invidunt plus plusquamperfect!
    Die Jungs verwandeln sich auf der Stelle in versteinerte Mumien, die Smartphöner noch in den Händen haltend, umgeben von Spinnweben und so Zeugs.
    Antonietta: Shit, eigentlich wollte ich nur ihre Handys versteinern.
    Heidelinde und Monika kommen vom Friseur nach Hause.
    Heidelinde: Du bist doch nicht etwa verliebt?
    Monika: Sieht man es mir an?
    Heidelinde: Dieser Carlos ist doch so schwul, wie ein Frisör nur schwul sein kann.
    Monika: Eifersüchtig? Du hättest sehen sollen, wie er mir …
    Sie erblicken ihre mumifizierten Söhne und bekommen einen hysterischen Schreikrampf.
    Heidelinde & Monika: Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah!
    Antonietta: Meine Damen, ein bedauerliches Missgeschick. Sehr bedauerlich. Eigentlich wollte ich es ihnen erst beim Abendessen beichten …
    Heidelinde & Monika: Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah!
    Antonietta: Also, die Geschenke für die Jungs, habe ich oben im Schrank … aber … aber jetzt werden sie sie wohl nicht mehr brauchen.
    Heidelinde & Monika: Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah!
    Manfred kommt leicht betrunken nach Hause. In der Spaßkasse gab es mal wieder was zu feiern. Sieht die Jungs.
    Manfred: Si si sind das u u unsere Ju Ju Jungs?
    Heidelinde & Monika: Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah!
    Manfred: Mami Mami Mamifiziert.
    Antonietta: Man sagt mumifiziert. Das Ägyptische Museum in Kairo zahlt gutes Geld für erstklassig erhaltene Mumien.
    Manfred: P p prima. Gu gu gugeln sie die Ad Ad Adresse.
    Heidelinde & Monika: Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah! Aaaaaaaaah!

    Liebe Frau Mallybeau,
    zu allererst wünsche ich Ihnen alles Gute im neuen Jahr. Und entschuldige ich mich für diesen Trash gleich zu Jahresbeginn.

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi

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    1. Herr Ösi hat wieder zugeschlagen und liefert den Leserinnen und Lesern eine Neujahrsgeschichte mit Kultpotenzial. Sie sind dennoch nicht zufrieden mit dem Ausgang der Dialoge? Sie wollen selbst in das Geschehen eingreifen? Wer möchte nicht selbst gerne einmal in die Fußstapfen Manuels und Michaels oder der anderen reizenden Familienmitgleider schlüpfen?
      Kein Problem. Die Bloghüttenalm präsentiert das neue Bizer & Benz-Trash-Spiel „Aaaaaah, Aaaaaah, Aaaaaah“ für ipod, ipad, iphone und alle anderen technischen Geräte, die im Haushalt zur Verfügung stehen.
      Bestellen Sie noch heute das Komplettset für lumpige 12,99 Euro mit unkündbarem Folgeabo.
      Sie erhalten einen Mikrochip, der kinderleicht mit Zwirn und Faden an der Halsschlagader angebracht werden kann. Handwerkliche Geschicklichkeit ist hierfür nicht erforderlich. Laden Sie anschließend die kostenlose B&B-App auf ihr Handy und los geht der Spaß. Mit wenigen Handgriffen wählen Sie eine Persönlichkeit, die Sprache und die Spielsituation. Der Mikrochip erlaubt per Übertragung an Ihre Gehirnströme ein Original-Bizer&Benz-Feeling. Sie fühlen sich als ein Teil dieser geliebten Familien und können nun interaktiv mit anderen Usern eine neue Geschichte kreieren.
      Es sollte vielleicht noch darauf hingewiesen werden, dass sich das Spiel noch in der Testphase befindet. Wurden Sie einmal von einem Mitspieler als Mumie verhext, besteht leider keine Möglichkeit mehr, ins Reich der Lebenden zurückzukehren. Der Mikrochip verleiht dem Mumifizierten einen Elektroschock und befördert diesen ins Jenseits. Für Menschen, die risikofreudige Abenteuerspiele lieben, dürfte das allerdings kein Hindernis sein. Wir freuen uns auf spielsüchtige Testpersonen und rufen erfreut „Aaaaah, Aaaaah, Aaaaah“!

      Lieber Herr Ösi!
      Einmal mehr glänzen Sie mit Dialogen, welche die Familien Bizer&Benz ausmachen. Harmonisch. Chaotisch. Schräg!
      So dürfte das neue Familienspiel mit Sicherheit ein großer Hit werden!
      Ich danke herzlichst für die fein ausgearbeiteten Charaktere und wünsche ebenfalls ein gutes neues Jahr! 🙂
      Herzliche Grüße
      Mallybeau

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      1. Liebe Frau Mallybeau,

        Ich habe mir soeben die B&B-App runter geladen und bin hellauf begeistert.
        Schon am dritten Tag im Jahr steht fest: Es ist die App des Jahres, wenn nicht gar des Jahrzehnts.
        In den Untiefen der Einstellungen, aber für den passionierten Smartphoniker kein Problem, findet sich die Möglichkeit, unsere 6 Protagonisten mittels Aliassen echten Personen zuzuordnen. Damit können künftig Gespräche mit Menschen nicht nur vermieden werden, sondern komplett entfallen, indem man den gedachten Text, der unverzüglich im Display erscheint, seinem Gegenüber direkt unter die Nase hält.
        „Ich denke, also schweige ich“, sagt Herr Ösi schnell, bevor ein Philosoph ihm den Spruch noch streitig macht.
        Überraschend überragend übrigens ist die gegen Aufpreis erhältliche Undo-Funktion, die eine Rücknahme des Gedachten ermöglicht, so, als wäre es niemals gedacht und gesagt worden. Sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise in Beziehungen, bei Strafgerichtsprozessen oder im Gespräch mit dem Nachbarn.

        Herzlichst 🙂
        Herr Ösi

        Dieser Kommentar wurde mittels B&B gedacht *

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        1. Lieber Herr Ösi!

          Ihre brilliante Idee der Undo-Funktion hat unser philosophisches Almforscherteam umgehend und ausgiebig getestet. Und zwar an keinem geringeren Beispiel als an unserer Weltgeschichte. Hierbei wurden einige Einstellungen vorher so programmiert, dass Aussagen von sämtlichen Personen auf dem Planeten, die mehr als 12% negativen Inhalt vorzuweisen hatten, gelöscht werden. Die positiven Überbleibsel sollten zu einem schönen Buch zusammengefasst werden. Ich hätte Ihnen hier gerne die ersten Ergebnisse präsentiert in Form eines in Forellenleder gebundenen Schmökers, doch leider sitzen unsere Forscher noch immer vor ihren Maschinen und sehen zu, wie Wort für Wort aus unserer Welt entschwindet. Der Löschvorgang hält an. Positives ist nicht zu vermelden. Ich sehe große Aufgaben auf uns warten. Ob in App-Form, einer Kettensäge aus Zuckerguss oder in anderweitig erfreulicher Form sollten wir uns daran machen, die positiven Energien im Universum schnellstmöglich zu verbreiten, bevor hier nach dem vollständigen Löschvorgang Totenstille herrscht!
          Möglicherweise haben die heiteren Familien Bizer&Benz soeben die Selbsteliminierungs-App erfunden 🙂

          Herzliche Grüße aus dem Forschungszentrum
          Mallybeau
          PS: Dieser Kommentar wurde mittels B&B, als Charakter Kuh, in der Situation Ratlosigkeit gedacht, und übermittelt je nach WLAN-Geschwindigkeit und Empfangsqualität die absolute Wahrheit oder den größten Schwachsinn 🙂

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  6. Ich nun wieder, liebe Mallybeau, mir kommen ja beim Lesen gleich ganz andere Assoziationen: „die frechen Kinder Manuel und Michael“ könnten die nicht von einer virtuellen M. M. stammen? – Und könnte eine brave Hausangestellte mit einem biederen lila Kostüm nicht eigentlich in Wirklichkeit Clara heißen? Was sie hier natürlich nie zugeben würde.
    Ich habe jetzt ca. 10 % der Kommentare gelesen – da haben sich ja ganze Krimis abgespielt, die ich nicht alle verfolgen kann. Auf jeden Fall sind C & A = Clara Antonette raffiniert, bemerken die angesägten Hockerbeine vorher und vermöbeln damit die beiden Rabauken, die Schaden anrichten wollten.
    Und dann tauschen sie noch ein wenig die Namen der Geschenkpakte aus, damit es ein wenig Verwirrung gibt.
    Gute Nacht sagt Clara
    Ich will noch ein wenig Sebastian Fitzek „Passagier 23“ lesen.

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    1. Liebe C&A!

      Die Namen-Vertauschaktion ist eine ausgezeichnete Idee und endlich mal nicht so kriminell. Bin gespannt, ob sich die liebe Heidelinde auch wirklich über das Pfeifenstopfset für Manfred freut und ob Karl-Georg etwas mit roter Spitzenunterwäsche anfangen kann 🙂
      In jedem Falle dürfte aber sichergestellt sein, dass keine Langeweile aufkommt. Und das ist schließlich die Hauptsache.

      Herzliche Grüße an Passagierin 23 mit den Augen in Jordanien 🙂
      Mallybeau

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        1. Ach deshalb entschwindet er Donnerstag Abend immer leise durch die Hintertür. Die Damen haben bereits einen Privatdetektiv engagiert, doch der lies nur vermelden, dass der werte Karl-Georg bis spät in die Nacht hinein in der Firma arbeitet … 🙂

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