Der Laubosaurus

Wollten Sie schon immer einmal die Möglichkeit erhalten, einen Blick in die Zukunft zu erhaschen? Ja? Dann haben wir etwas für Sie.
Vergangene Woche, als das Wetter trüb und kalt über den Hügeln hing, begab sich unser Almhausmeister Egon Schrödinger auf den Dachboden. Es war längst an der Zeit, dort ein wenig für Ordnung zu sorgen.
So schepperte und rumpelte es den ganzen Tag über unseren Köpfen, scheinbar gab es doch allerlei Chaos in unserem Oberstübchen. Als dann der Abend hereinbrach, kam Herr Schrödinger völlig erschöpft aber freudestrahlend wieder durch die Dachluke und hielt uns ein kleines verdrecktes Gerät unter die Augen. Neugierig griff unser Koalabär sogleich zu einem Wischlappen und befreite das Objekt von einigen Staubschichten.
Zum Vorschein kam eine handliche Kamera. Nostalgisch starrte ihre große Linse in den Raum, während wir das diffizil ausgearbeitete Kleinod genauer betrachteten. Leicht verrostet, mit vielen kleinen Schräubchen und Rädchen versehen, schien es wie ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten.
Doch unser Regisseur Almfred Hitchblog erkannte den Fund sogleich und rief erstaunt aus: „Potzblitz, wenn das keine Laubosaurus-Cam ist!“
Fragend sahen wir ihn an. Er nahm die Kamera vorsichtig in seine Hände und ging damit in den Garten. Dort hantierte er einige Zeit umher und kam schließlich hocherfreut zurück.
„Tatsächlich, es ist eine Laubosaurus-Cam. Mit ihr kann man in die Zukunft sehen. Ich habe soeben einen Blick ins Jahr 2018 erhascht und den als verschollen geglaubten Laubosaurus entdeckt“, meinte Herr Hitchblog begeistert. Sogleich fuhr er fort: „Man schaltet das Gerät ein und richtet es auf eine bestimmte Stelle und sieht genau das, was sich einige Jahre später genau an diesem Ort ereignen wird.“
Unser Almwissenschaftler und Tierforscher Isidor Sonnwed meinte sogleich, dass der Laubosaurus zuletzt im Jahre 1747 gesichtet wurde. Es sei kaum etwas über dieses Wesen bekannt, das überwiegend im Herbst, wenn sich das Laub häuft, in Erscheinung trat.
Und wie es nun den Anschein hat, wird im Jahre 2018 das Urzeittier wieder durch die Lande ziehen.
Doch machen Sie sich am besten selbst ein Bild. Möglicherweise sind Ihnen einige Fakten über den Laubosaurus bekannt, die uns bisher entgangen sind. Wir wissen nicht, ob das Tier gefährlich oder friedliebend ist, welche Körpergröße es annehmen kann (auch wenn es in Herrn Hitchblogs Aufnahmen eher kleingewachsen daherkommt), Fress- und Lebensgewohnheiten sind ebenfalls kaum erforscht.
Sie merken, es besteht noch reichlich Handlungsbedarf. Halten wir Ausschau nach dem Laubosaurus! 🙂

©mauswohn
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179 Gedanken zu “Der Laubosaurus

  1. Hallo Frau Mauswohn,
    Sie haben also das Ding! Wie lange habe ich schon danach gesucht. Teddy wollte in die Zukunft der Erde sehen und hatte genau das Gerät mitgenommen. … wie mag es nur auf Ihren Dachboden gekommen sein. … Ich hatte Teddy ausdrücklich verboten, nochmal seine Kollegen zu treffen, Sie wissen schon, einer steckt den andern an und man weiß nie, was dabei herauskommt. Hat der Laubosaurus inzwischen geheiratet?
    Doch erst einmal einen guten Abend!

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Einen schönen guten Abend!
      Über den Fund der Laubosaurus-Cam bin ich ebenfalls sehr überrascht. Noch erstaunter bin ich jetzt aber über die Tatsache, dass Ihr Teddy dieses Gerät bereits kannte. Möglicherweise gibt es ja auch mehrere Kameras, die allesamt, genau wie der Laubosaurus, als verschollen galten und nun wieder Stück für Stück auftauchen.
      Was kommt da noch alles auf uns zu? 🙂

      Herzliche Grüße aus der Zeitmaschine
      Mallybeau

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      1. Teddy ist ganz verrückt nach dem Gerät. Und das alles nur wegen der Anstecknadeln. In den Anstecknadeln sind immer kleine rote Dinger zu sein, Fäden vielleicht. Er ist verrückt danach, diese Fäden an die Blätter zu kleben und zu fotografieren. Mit irgendetwas müssen die immer angeben, mal unter uns gesagt.

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        1. Dann sollten wir den Teddybären wohl etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Mit solch einer zauberhaft lauberhaften Blattschmuckidee haben sie sich das auch redlich verdient.
          Dass sich die Kamera auch zum Fotografieren eignet, war mir neu. Der Fund von Herrn Schrödinger eignet sich lediglich zum filmen. Und bisher war dort immer nur der grüne Drache zu sehen.

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          1. Hat dieser Laubosaurus seinen Knopf verloren – den dunkelgrünen zum Fotografieren oder ist der Knopf abmontiert worden? Manchmal sollen seine Laubnadeln einen Schmuckknopf bekommen. Eitel sind sie, sag ich Ihnen. Es musste wieder mal ein Drücker mit Vergangenheit sein. Ein neuer, ein bisschen Zukunft ist ihnen nicht gut genug.

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            1. Die Kamera hat eine große Linse und viele kleine Knöpfchen. Allerdings ist die gesamte Apparatur schon sehr verrostet und es ist gar nicht so einfach, sie zu bedienen. Und sie wiegt genau 11 kg. Da muss man schon ganz schön zupacken, wenn man in die Zukunft sehen möchte.

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            2. Tja, die großen Errungenschaften der Menschheit bedurften auch schwerer Anstrengungen. Ich glaube, die Neugier, etwas mehr über den Laubosaurus erfahren zu können, ist bei den Meisten dann doch so groß, dass sie diese Last gerne auf sich nehmen. Ich bin ehrlich gesagt auch gespannt, in welcher Anzahl die Drachen im Jahre 2018 über uns herfallen werden. Oder ob sie sich sogar als nützliche Laubhelfer entpuppen.

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            3. Bis dahin haben die Drachen sicherlich eine andere Farbe. Groß genug sind sie ja schon. Neue Größe, neue Drachenautos … ja, die Entwicklung geht weiter. Größere Vögel fahren auch schon Auto statt zu fliegen …

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            4. Oh. Sie meinen die Autoindustrie ist weiter auf dem Vormarsch? Sehr bedauerlich. Ich hatte gehofft, der Trend geht wieder hin zur Natur. Aber wer weiß, vielleicht sind Drachenautos auch absolut umweltfreundlich und das Beste, was die Welt je gesehen hat. Und Feuer speien kann das Auto dann auch noch, so kann man seine Campingwürstchen gleich im Maul seine Vehikels grillen, sehr praktisch. 🙂

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            5. Stimmt!. Die Nebenprodukte nehmen sich ja oftmals wesentlich größer und kostenintensiver aus, als das eigentliche Produkt. Und VW, Porsche und Mercedes sind die bekanntesten Metzgereien im Land und müssen heftigst mit Autos um sich werfen, damit sie Abnehmer für ihre Fleischwaren finden! 🙂

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            6. Seitdem alle Fahrrad fahren, sind nur noch schmale Würstchen zu sehen, wo soll das noch hinführen. Und mit den dicken Autos werden nur noch Kutschen und Pferdeanhänger transportiert. Die Fahrer sieht man kaum noch, zum Glück die Leute auf dem Nebensitz.

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            7. Und Studien zufolge, nehmen selbst die dünnen Würstchen ab. Der Trend geht in der heutigen gegangen und vegetarischen Zeit eindeutig gen dünner Spargel oder dünne Bohnenstange. Was einst als spöttische Bemerkung galt, ist heute modern!

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            8. Die alten Bohnenstangen kommen wieder …?! Bis jetzt haben sie in Ruhe, unbeweglich könnte man sagen, am Baum gelehnt. Jetzt soll wieder junges Gemüse ranken?

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            9. Nun, wenn der Laubosaurus ein Auto ist und die Bohnenstange ein Würstchen, würde diese Vermutung laut unserer vorherigen These ja zutreffen.
              Man merkt eindeutig, dass sich bisher noch niemand ernsthaft mit dem Laubosaurus auseinandergesetzt hat, sonst wären wir mit unseren Überlegungen mit Sicherheit schon weiter .

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  2. Mit dem Anstecken. Teddy nimmt immer eine Anstecknadel mit und er und seine Kollegen versuchen immer, damit Laubblätter an die besten Oberhemden zu stecken. Wir hatten deshalb schon fast kein Laub mehr.

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  3. Liebe Frau Mallybeau
    Teddy hat mir seine ganzen Broschen gerade zum Bügeln hingelegt. Nur den roten Faden bügeln, der unterm Blatt entlang läuft, hat er gemeint. Weil dadurch die Fotografiermännchen laufen müssen. Erklärt hat er mir das so: Die Fotografiermännchen schleppen das ganze Bild in die Kamera. Und wenn das Bild ausgeschlafen hat, beginnt es zu laufen. Man lernt nie aus, das sag ich Ihnen …

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    1. Das klingt ja fantastisch. Schlafende Bilder, toll! Das erklärt natürlich Vieles. Erst kürzlich war ja auch aus Paris die Schlagzeile zu hören, dass um Museumsgebäude nachts ein lautes Schnarchen zu vernehmen war. Und niemand konnte sich diese außergewöhnlichen Geräusche erklären. Nun wird klar, dass dies die Bilder gewesen sein müssen, die friedlich an den Museumswänden in tiefen Schlaf gesunken waren.
      Und auch die Fotografiermännchen hielt ich bisher für einen Mythos. Doch das scheint sich nun zu bewahrheiten. Ich werde gleich morgen früh in den Garten gehen und all den Laubschmuck aufsammeln und nach roten Fäden suchen. Die verliere ich sooo oft …

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      1. Aufsammeln – das war gestern. Staubsauger an die Luft setzen. Der automatische Staubsauger, das ist eine moderne Wohnung! Und die Blätter, mit Fäden inklusive tummeln sich dort ohne Ende. Sie müssten mal reingehen, im Staubsauger ist jeder Willkommen.

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        1. Jetzt verstehe ich auch, warum sich bei mir immer wieder Staub ansammelt. Das ist also ein ganz natürlicher Vorgang. Aber da muss ich natürlich schnellstens meine Anschrift ändern: Wohnhaft in einem Staubsaugerbeutel, erste Alm links, direkt neben den Putzlappen.

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          1. Keine Sorge. Der Briefträger findet jeden Briefkasten. Auch wenn er noch so außergewöhnlich ist. Eine Zweitwohnung in cognito, das ist ein moderner Trend. Nur die Nachbarn wissen, wo man wohnt und der Bäcker, wegen der Brötchen und der Friseur, wenn man seine Frisur ändert und der Laden, wo man Farbe kauft für das gefärbte Laub. Im Sommer muss man bei Laub nachhelfen. Sonst bleibt natürlich alles Natur.

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            1. Das ist auch wieder wahr. Vielleicht gar nicht so schlecht, sich eine versteckte Beutelwohnung a la Känguruh zuzulegen. Ein wenig Anonymität kann nicht schaden. Allerdings würde ich dann doch eine nicht hüpfende Wohnung bevorzugen, man stelle sich das permanente Chaos vor, wenn die Bücher und Bilder bei jedem Sprung des Kängurus durch die Lüfte fliegen.
              Und für das Sommerlaub sollte in der Tat eine noch effektivere Methode der Laubentwicklung geschaffen werden, das ist schon recht mühselig. Aber ein wenig grün ist natürlich auch nicht zu verachten. Und von Vorteil für die Drachen, die sich dort bestens verstecken können.

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            2. Tja, mal abwarten, was die Modewelt wünscht. Laub ist schließlich empfindlich und ein Laubosaurier anspruchsvoll. Einen Saurier bedienen und gleichzeitig in Nachbarschaft von Spiegeln sein, so umsichtig und verantwortungsbewusst kann nicht jeder mit lebendigem Laub umgehen.

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            3. Genau. Hier sollte man sich schleunigst an die Arbeit eines aufgefeilten Laubosaurusbedienungszentrums machen, damit eine reibungslose Abwicklung garantiert ist. Zu dumm, dass man immer noch zu wenig über die Bedürfnisse der Drachen weiß. Und was geschieht mit den Tieren im Sommer, wenn kein Laub vorhanden ist?

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            4. Die Saurier sind selbsterklärend. Das sagt schon das Wort. Sie wohnen in der Aue ursprünglich, da wo alles grün ist. Daher wissen sie genau, wie die Laubvorfahren aussehen, nämlich grün. Die Drachen, das ist noch ein Problem. Wenn der Laubosaurier brüllt, rennen sie weg. Schlimm, diese Drachenangewohnheit. Die Politik hat schon neue Ohrschützer zugelassen, nur deshalb.

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            5. Ach und ich dachte, viele Saurier wären in der Politik ansässig. Nun ja, vielleicht haben sie genau deshalb auf das Ohrenschützergesetz gepocht.
              In manchen Gegenden helfen ja leider nicht mal mehr Brüllzäune gegen die viel zu lauten Klänge der Drachen. Eine Integration der lieben Tierchen ist deshalb nicht überall so einfach. Da ist es gut, wenn wir hier aufklärende Hinweise an die Bevölkerung zum Besten geben, damit keine Vorurteile geschürt werden.

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            6. Ach, dann sind die Laubosaurier möglicherweise Verwandte des Chamäleons und können nicht nur Farbe sondern auch ihre Größe verändern. Dies würde auch das lange Verschwinden der Tiere erklären, die vielleicht nie verschwunden waren, sich lediglich auf Flohgröße komprimiert haben, um ein wenig zur Ruhe zu kommen.

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            7. hachja
              ich werd ja oft als “ süß “ und klein verschrien
              und ja auch BeSSOC wird von briefträgern heimgesucht
              ( ich bin ja nich immer dort )
              und nein ich bin nich wirklich ne dogge
              AAAAAAAAA
              ber
              in nem staubsaugerbeutel
              muß ich will ich und kann ich nich leben
              is ja viel zu klein
              für mich
              und erst recht wenn ich umgeben von farbdosen bin
              um die herbstblätter anzumalen
              ^^
              also das geht ja mal garnich
              wo soll denn da noch der platz für pinsel und meinen malerhut sein ?
              im staubsaugerbeutel is also nix mit wohnen
              gruß bella 🙂

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            8. Die Staubsaugerbeutelwohnung hat ein Patent: sobald jemand mit trampeln und bumbum anklopft, wird sofort der Eintergsrten aufgebläht und dann ist Platz für alle. Farbdosen gibt es leider nicht, das ist jammerschade. Bauvorschriften. Wenn sie geschüttelt werden, beschweren sich die Nachbarn wegen des bunten Regens. In der gemütlichen Beutelwohnung gibt es leider nur Staubfarben. Das sind reine Naturprodukte, völlig chemiefrei. Staubkaffee gibt es auch.

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            9. Schon mal Teekanne in Düsseldorf besichtigt?
              Echter Staubbeutel-Laubtee in verschiedenen Laubfarben, das ist wahrlich etwas für den besonderen Geschmack.

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            10. Die Kleinen Krabbler nicht vergessen. Gelbgrünrote Farbe und mit echten Blattstückchen versetzt lässt es sich leichter mit dem Laubblatt-Teelöffel in Kombination verschenken.

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            11. Ob Schnapsnasen richtig sehen können? Sie folgen ihren Wegen strikt nach Geruch. Das müsste bei der Taschentuchherstellung berücksichtigt werden. Ist doch immer so, in der Parfumindustrie, beim Putzen und beim Kochen. Gut gekocht, ohne Lüftung natürlich, und man erspart sich das Rufen. Das sind Tricks, na? Alle Kommen sofort und sitzen artig am Tisch.

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            12. Dann sollten die Taschentücher vorsichtshalber in Schnaps getränkt werden, damit der angetrunkene Staub wieder reingeschneuzt werden kann. Aber man muss bei all dem Alkohol natürlich vorsichtig sein, dass man nicht vom reinen Schneuzen die Promillegrenze überschreitet und Punkte in Flensburg kassiert.

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            13. Vorher den Nachbarn Bescheid sagen nicht vergessen. Drei Mal gesund feucht geniest, das spart das Wischen. Nur damit niemand ausrutscht, bis alles trocken ist, sollte Bescheid gesagt werden.

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            14. Wunderbar! Wir fangen auf kleiner Bühne im Hinterzimmer eines Landgasthofes an, bis unser Ruf in sämtliche Winkel der Erdkugel dringt und die Niesboys und Girls um die Welt tingeln, um die frohe Schnupfenbotschaft zu verbreiten. Virus on Tour! 🙂

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            15. Eine ehrliche Wiese enthält auch noch echte Stolperstrecken mit Matsche von den Kühen. Man darf den Werdegang von Staub auch ruhig im Firmen-Film festhalten.

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            16. Staub von auswärts wird grundsätzlich am Schuhabstreifer der Alm abgebürstet und muss draußen bleiben. Nur hauseigener Staub ist gestattet. Die Vermischung von Fremdstaub und eigenen Staubmilben führt schnell zu Undurchsichtigkeit. Und bis zwei verschiedene Staubparteien wieder auseinanderklamüsert sind, das kann dauern!

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            17. Staubreinheit ist tatsächlich oberstes Gebot. Schmuddelig ist kein ehrlicher Produzent. Wie oft soll die Komplettwaschanlage für die auswärtigen Mitarbeiter in Betrieb genommen werden? Kleidung bürsten, Hände absaugen, das Eincremen der Schürzen mit hauseigenen Produkten u.s.w. ?

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            18. Zuviel des Guten taugt nicht. Dann fährt der Zug rückwärts. Man könnte sich auf spezielle, naturbelassene Kunden konzentrieren. Das erleichtert die gesamte Arbeit.

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            19. Die Kandidaten, die niesen und prusten und sich kräftig schneuzen gehen doch nicht zum Bach. Sie bleiben meistens sogar sitzen dabei. Das können sie alles. Mit einem Kopfnicken nach hinten brauchen sie nur Anlauf zu holen und schon legen sie lauthals los.

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            20. Bis dahin sollte sich herumgesprochen haben, dass das Staubbeutel-living der neueste Trend ist. So werden künftig sämtliche Etagen in Beuteln zu finden sein. So manch einer kommt dann sicherlich auch ganz schön gebeutelt von der Arbeit nach Hause.

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            21. Die Worte sind durch den Glanz zwar konserviert, aber nicht rutschfest. Diese Probleme, die daraus entstehen, widerlich. Beim Bäcker rutscht der Liebesbrief vor, beim Friseur List man die Sache mit Butter, Zucker, Mehl vor …Probleme sind das.

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            22. Oh, dies sollte wirklich nicht passieren. Sonst frisiert einem der Friseur noch einen zuckersüßen Mohnstrudel auf den Kopf, während der Bäcker verlegen zu Boden sieht, wenn Sie die Bestellung aufgeben. Da ist qualitativ hochwertige Ware gefragt, bevor solch ein Durcheinander entsteht.

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            23. Ob Spezial-Zettel-Sortiermaschinen angeschafft werden müssen? Wegen der Kundenorientierung? Damit keine Peinlichkeiten entstehen, könnten die Zettel gewichtet werden, mit kleinen Sandsäckchen zum Beispiel. Und dann als beschreibbares Gesamtpaket zum Verkauf ins Programm aufgenommen werden.

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            24. Ach du liebe Zeit. Das artet ja aus in einen völlig neuen Berufszweig. Der Zettelsortiermeister mit Staubdiplom. A apropos Staub, ich werde jetzt mal unter all den grauen Schichten meine Schlafstätte suchen und mich gemütlich in das Land der Träume niesen.
              Es hat mich erneut sehr gefreut, mit Ihnen über den Laubosaurus bis hin zu Niesvorgängen zu plaudern. Kommen Sie gesund durch die Nacht!
              Herzliche Grüße
              Mallybeau

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            25. Das ist die richtige Denkart. Mein Kind soll Professor werden, dieses Denken ist eingeimpft. Richtiger Umgang mit Reserven ist eine Grundvoraussetzung. Mit den eigenen Wasser-und Nieskräften haushalten.

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            26. Und es gibt auch gewaltige Unterschiede wie man in den verschiedenen Gesellschaftsklassen zu niesen hat. Beispielsweise tragen Herren aus der Upper Class nur fein gewebte Laubniestücher, die in ägyptischem Kamelhöckerschnaps getränkt wurden.

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            27. Die Ausbildung zahlt sich auf jeden Fall aus. Empfehlenswert sind normale Schuljahre, keine Kurzschuljahre. Man halte dich die Chefetagen vor Augen, in denen jede Bildung nur nützen kann. Besonders für Thronnachfolger.

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            28. Und die Zeugnisse werden inklusive Praktikumsbild an die Eingangstür gehängt. Je besser das Bild, desto mehr kann das Publkum erwarten. Für die stolzen Eltern alles etwas vergrößert …

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            29. Da muss man aber aufpassen, dass die Kandidaten nicht jemanden vorschicken, der so ähnlich aussieht wie sie. Manchmal gibt es große Ähnlichkeiten in Familien.

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            30. Die Diplomanwärter sollten in jedem Falle einer harten Prüfung unterzogen werden, bevor sie das Nasenzertifikat erhalten. Schließlich laufen schon genügend Pinocchionasen durch die Gegend. Und die steht einzig und alleine dem original Pinocchio und niemandem sonst.

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            31. Gemogelt wird wohl überall. Selbst auf dem Schnupf-und Niescolleg. Ich glaube jetzt nur noch an die schönen, unzerrüttelbaren Frisuren. Diese Diplome sind jedenfalls echt. Haarkleister ist unzerrüttelbar.

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            32. Ah, der Haarkleister besteht natürlich aus, dem, was wir so aus den Nasen niesen. Natürlich keine schöne Vorstellung, doch wir wollen schließlich immer nur die schillernde Fassade und niemals die wahren Hintergründe sehen. Da müssen wir jetzt wohl durch! Niesfrisuren sind en vogue!

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            33. Die wahren Kenner finden immer den richtigen Weg. Schäbige Imitate verleihen keinen Glanz. Und bei Schnupf-und Niesprodukten wird ein unnachahmlicher Glanz per Geräusch verbreitet. Ein absolut individuelles Produkt.

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            34. Hoffentlich fallen dabei die rotzigen Wörter nicht heraus. Also Teddy, der darf diese Wörter nicht unterm Kopfkissen verstecken. Und jetzt habe ich ihn erwischt. Wo hat er diese Wörter? Fein säuberlich in Matsch verpackt? Wo wohl? In seinen Haaren, direkt hinter dem sorgfältigen Scheitel, der Lausejunge.

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            35. Also so etwas. Nun ja, bei Teddys ist das ja noch zu verzeihen, denen steckt der Schalk im Nacken und so manches mal der Rotz im Haar. Aber man stelle sich das in den gebeutelten Chefetagen vor. Geklaute Rotzwörter zwischen die Ablage gestopft, versteckt vor den Fahndern der Niespolizei. Das gibt eine schmierige Angelegenheit.

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            36. Die Welt ist voll Schmutz und Schleim. Sauberen Staub und echtes Laub zu finden, dafür muss man heutzutage schon in Welten reisen. Gibt es bereis direkte Kontakte zu Sternfahrern und Deutern? Mondfahrer wären auch reelle Lieferanten.

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            37. Eine gute Frage! Staub ist, und das mag man im ersten Moment kaum glauben, wirklich schwer zu bekommen. Wohlgemerkt reiner Biostaub, wie Sie ganz richtig sagten. Ich müsste mal am Institut für Staubologie und Hausmilben nachfragen, welche Berufsgruppen sich mit diesem feinen Produkt befassen. Hatschi …

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  4. Irgendwie kam mir bei dem Namen sofort eine frühe Form des sich inzwischen inflationsartig verbreitenden Laubsaugers in den Sinn. Und siehe da in manchen Momenten scheint er diesem Gedanken nicht abgeneigt zu sein. Wer weiß, vielleicht muss er noch lernen. Wenn den so sei, eine Bitte, er möge bitte weniger Krach machen.

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Mir kam natürlich bei dem vielen Laub auch sofort der tosende Laubsauger in den Sinn. Aber möglicherweise haben wir mit dem Laubosaurus Glück und er verbrennt das Laub anstatt es mit einem ohrenbetäubenden Lärm einzusaugen. Der Nachteil ist dann natürlich die Rauchentwicklung. Besonders wenn es nass und feucht ist, dürfte das ganz schön auf die Atemwege gehen. Vom Regen in die Traufe? 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Laubhaufen
      Mallybeau

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    1. Liebe Anhora!

      Mr merkt, dass Du a Käpsele bisch ond des Schnürle glei gsäha hosch. I wollts jo mit Laub vrdegga, abr des war gar et so oifach, der Dracha isch ganz schee widrschbenschtig gwä. Do breicht i au a Abdeilungsleidere, die sich vor en nahschdellt ond em sagt, wos langgoht! 🙂

      Grüßle ausm Perlalädle
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Moser!

      Ich kann es auch kaum fassen, wie realitätsnah und formvollendet dieser Film im wahrsten Sinne des Wortes auf Laubosaurusbeinen daherkommt.
      Und die Autokorrektur sollte eindeutig nur für Autos zugelassen werden und nicht für Almkutschen 🙂

      Herzliche Grüße zu den Tofufischen
      Mallybeau

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  5. gefährliches geviech
    in ihrer umgebung
    scheinbar eine sehr fragwürdige gegend
    in BeSSOC gibt es keine dino-laubo-oder
    -sonstige saurier mehr
    früher waren die hier auch
    doch seit ner weile sind´se wech
    scheinbar wissen das ronnyherrchen und ich nun auch
    wohin sie entschwanden
    also die dino´s
    in BeSSOC gibt´s auch keine “ autokorrektur “
    hier korrigiere ICH
    wenn sie möchten frau mallybeau kann ich mich
    um diese fragwürdigen gefährlichen bestien
    also diese laubosaurier kümmern
    es wäre mir nur eine kleine mühe
    wer weiß was diese viecher´s morgen oder übermorgen anstellen
    ohh da fällt mir ein
    SIE
    sie könnten das wissen
    sie haben ja die “ cam “
    gruß bella 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Sollte ich auf der Cam irgendeinen gefährlichen Laubosaurus erspähen, werde ich gerne auf die beisserischen Hundedienste zurückkommen. Da fühle ich mich gleich sicherer.
      Bisher sieht man nach wie vor nur, wie der Drachen brav durchs Laub raschelt und vergnügt in die Kamera starrt. Also alles friedlich … noch … 🙂

      Herzliche Grüße nach BeSSOC
      Mallybeau

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      1. für dich frau muhkuh
        mag das alles friedlich aussehen
        für mich als
        “ artbelassene “ jack russel terrine
        is das anders
        da is alles gefährlich wenn es sich bewegt
        doch wir jack russel sind eben
        “ speziell “
        nur wenige menschen verstehen hunde
        und noch weniger verstehen jack russel
        laubosaurier verstehen jack russel garnich 😀
        melden sie sich einfach wenn die “ LS-population “ überhand nimmt
        🙂
        ihre bella 🙂

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  6. Liebe Frau Mauswohn, lassen Sie sich nicht vom putzigen Schnürlesaurier ablenken! Des Filmle bietet uns ein Horrorszenario! In Anbetracht des bunten Laubs will ich ja nicht schwarzmalen, aber Vogelgezwitscher und Herbstlaub am 1.1. 2018 – des verheißt nix Gutes! Uns wird der Klimawandel noch auf den Kopf fallen! Gruselige Aussichten….
    Kann jemand bitte mal die Reißleine ziehen?
    LG aus einem erstaunlich warmen Nordjütland

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    1. Lieber Meermond!

      Jetzt wird mir auch klar, warum mir der Sturm in den vergangenen Tagen das Dach über dem Kopf weggeblasen hat und ich nur noch auf einem Laubhaufen mein Dasein friste. Die Natur schlägt zurück.
      Ich werde umgehend Ausschau halten, ob ich die Reißleine unter all dem Chaos noch entdecken kann. Sollte ich sie je finden, helfen Sie mir dann ziehen? Ich befürchte die ist mordsmäßig schwer verankert …. 🙂

      Herzliche Grüße in den Norden – hoffentlich noch nicht Land unter
      Mallybeau

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      1. Boot, Anker, Reißleine, Klabautermänner…alles da. Aber mit so nem feinen Schnürle wird des fei nix mit der Zieherei, da müssemer mal eher nach einem dicken Strick suchen!
        Der muss ja auch irgendwo rumliegen. Kann so ein Laubsaurier apportieren? Such das Strickerle, such!

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    1. Lieber Herr Voita!

      Ich bin ehrlich gesagt ganz beruhigt, dass das Tier scheinbar an der Leine unerlaubt durch das Laub raschelt. Man stelle sich vor, es liefe frei durch die Gegend, läuft möglicherweise über die Zugschienen der Deutschen Bahn und Sie kommen zu spät zu Ihrem nächsten Konzertbesuch. Das wäre was! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – angeleint

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  7. Ich finde das Filmchen ja irgendwie sehr beruhigend, die schönen Naturgeräusche, die wellenförmigen Bewegungen, hat schon was Meditatives. Gerne hör und schau ich sowas zum Einschlafen. Da kommt das Sandmännchen mit dem Laubosaurus und singt ein Schlaflied schlummer In diesem Sinne a guats Nächtle bis 2018 oder so…zzzzz 🌜

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    1. Liebe Berni di Brezel!

      Ich finde auch, dass der Laubosaurus eine sehr liebenswerte Ausstrahlung hat und denke, dass dies gute Vorzeichen für 2018 sind. Ich könnte mir solch einen Drachen auch gut als Jahrmarktattraktion vorstellen. Auf Ihrem Rummel wäre er doch sicherlich ein Publikumsmagnet!
      Genießen Sie Ihren Jahresschlaf, süße Träume und bis 2018 im Laub! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Drachenland
      Mallybeau

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        1. … gähn … gute Frage, mein Kalender spielt verrückt.
          Ich glaube, mit dem Laubosaurus ließe sich reden. Er kommt bestimmt gerne freiwillig auf den Rummel, wenn er ab und zu Karussell fahren darf. Er könnte als Gegenleistung auch kostenfrei die Mandeln rösten! 🙂

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            1. Wunderbar. Ich hoffe auch, dass der Drachen, wenn er denn seinen Mageninhalt entleeren muss, nur Laub, Tannenzapfen und andere herbstliche Spezialitäten ausspuckt.
              Hoffentlich macht er dann dem Feuerspucker auf dem Rummel keine Konkurrenz. Oder gibt es den nur im Zirkus? Naja, die werden sich schon einigen. Der Laubosaurus gibt das Feuer und der Schlucker schluckt es 🙂

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            2. Einen Feuerschluckspucker engagieren wir nur zu besonderen Anlässen. Jedoch hat er sich neulich in einem heißen Wortgefecht mit dem Losverkäufer die Zunge verbrannt. Vielleicht muss ich mal mit Fenoglio, seinem Manager reden.

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            3. Oh, dann hat er da wohl eine Niete gezogen. Das Spiel mit dem Feuer ist natürlich immer eine waghalsige Angelegenheit. Aber wenn sie dem Manager selbiges unter seinem Allerwertesten machen, werden sich hoffentlich die Wogen glätten. Auf einem Rummel sollte es schließlich heiter und vergnügt zugehen.
              Ich hätte gerne 3 Lose! Danke sehr. 🙂

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            4. Das sollte es allerdings! Noch dazu ist jedes Los ein Gewinn, ich bin mir nicht sicher, ob die Zusammenarbeit so weitergehen kann. Außerdem hat sich dieser Schlimmfinger anscheinend unauffindbar aus dem Staub gemacht…
              Ich hoffe, Sie haben mehr Spaß an den Losen, liebe Mallybeau

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            5. Aus dem Staub? Ich wette, der verkriecht sich unter einem großen Laubhaufen. Wenn er da mal nicht dem Drachen begegnet!
              Und jedes Los ist ein Gewinn? Das ist ja toll. Muß ich gleich mal nachsehen. Nummer 1 … oh, ein Toaster.
              Nummer 2 … ah, eine aufblasbare Waschmaschine.
              Nummer 3 … wow, ein Gutschein für ein Jahr Gratis-Zuckerwatte.
              Liebe Berni, wo nehmen sie nur all die Preise her. Da werden Ihnen die Lose sicherlich aus den Händen gerissen. Vielen Dank, die kann ich gut als Weihnachtsgeschenke gebrauchen 🙂

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            6. Nun, liebe Mallybeau, in unserem Rummel wird (unmöglichkeit) eben kleingeschrieben, nein, ausradiert. Übrigens ist auch Fenoglio, der Manager, mittlerweile verschwunden, in die Tintenwelt, sagt man. Hmm…klingt aber auch nach nem spannenden Rummel.

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            7. Ein Manager im Tintenfass, unglaublich. Sie haben ein richtiges Kuriositätenkabinett beisammen. Womöglich trifft der gute Fenoglio auf einen großen Tintenfisch, der leidenschaftlich seine Farbe im Wasser verteilt. Da gäbe es sicherlich auch einiges zu managen …

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  8. Liebe Frau Mallybeau,

    Ihr Blick in die Zukunft zeigt uns den Laubosaurus bei seinem Tagesgeschäft, dem unaufhaltsamen Vertilgen wohl vom Baum gefallener Blätter. Vielen Dank für diese bewegenden Bilder.
    Rückblende in die Vergangenheit 2016: Unzählige Chargen von winzigen Laubosaurussen erblicken in wissenschaftlichen Petrischalen das Licht er Welt. Dort werden die süßen Kleinen von schneeweiß bekittelten Laborantinnen-Tanten mit mikroskopisch zerkleinertem Laub hochgepäppelt, das Laub und die Fressmaschinen sooooo winzig klein, dass nur unter dem Elektronenmikroskop erkennbar, wenn überhaupt. Dann der Tag X, den mal wieder keiner vorausgesehen hat. Die Petrischalen platzen, Glas splittert, klirr, klirr und so weiter, die Laubosaurusse haben sich eine beachtliche Größe angefressen, plumpsen klatschend auf den Boden, also klassisches Horrorfilmszenario. Die schneeweißen Tanten, jetzt zum überdrüssigen Überfluss auch kreidebleich, fallen serienweise weil mal wieder nicht rechtzeitig vorgewarnt in Ohnmacht, manche rückwärts, andere in sich zusammen, aber egal, weil Ohnmacht ist Ohnmacht, nicht wahr. Und schon spazieren die Laubosaurusse ungehindert hinaus ins Freie, sprich in die freie Freiheit.
    Zurück in die Zukunft: Der Laubosaurus kennt in der freien Wildbahn nur einen einzigen Widersacher, nämlich den Laubsauger. Erbittert kämpfen die beiden Kontrahenten um ein jedes einzelne Blatt, Aug um Aug, Laub um Laub, quasi Tora im Herbst. Und meist geht der Laubosaurus als der Sieger hervor. Während der herkömmliche Laubsauger einen Dendrocopos major, also den gemeinen Buntspecht, kommt er ihm zufällig vor die Düse, wie nix in sich hinein saugt, als wäre er welkes Laub, zieht er beim Laubosaurus regelmäßig den Kürzeren. Das aufgeblasene Monster verstopft mit seinem vom Blättermampfen kugelrunden Bauch die Saugöffnung, der Motor dreht jaulend über die Schmerzgrenze hinaus hoch, bis dass der Laubsauger unter jämmerlichen Gekreisch verendet. Einige Hersteller gehen nun dazu über, die Saugdüse mit einem Deckel abzudichten, was zwar gegen die Verstopfung hilft, den Laubsauger aber gleichzeitig der Wirkungslosigkeit preisgibt.
    Derweil der Laubosaurus
    Blatt für Blatt ein Genuss

    Tja, machen wir ihm keine Vorwürfe für die mangelhafte Dichtkunst, dafür wurde er wahrlich nicht erschaffen.
    Vorwärts in die Zukunft der Zukunft: Nach ausgiebigem Blättermahl klettert der Laubosaurus im Dezember einen kahlen Baum hinauf, zwecks Überwinterung. Besonders dick überfressene Exemplare lassen sich dabei gern von einer Schnur hochziehen. Ungeniert puppt er sich nun ein – Puppodrom-Syndrom, wie es die Fachsprache nennt – von einem gespenstigen Gespinst umhüllt wartet er und wartet und wartet und wartet und wartet und wartet … bis etwa 2020.
    Zurück ins Heute:

    Liebe Frau Mallybeau,
    ein großartiges, ungeheuerliches Video, dass Sie uns präsentieren.
    Aber so sind die Menschen: UNDANKBAR.
    Kaum habe Sie uns einen Blick ins Jahr 2018 werfen lassen, wäre natürlich jetzt 2020 mit der Entpuppung des Laubosaurus spannend zu sehen … aber wie gesagt: wir Menschen sind undankbar, und deshalb … oh, entschuldigen Sie mich bitte, aber hier scheint es eine Katastrophe zu geben …

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    („Frau Saftschubse, was soll das heißen, das Vieh hat deshalb auf den Teppich gekotzt, weil es sich mit Laub überfressen hat?!“)

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    1. Guten Tag, Herr Ösi,
      Ich hoffe, ich habe den richtigen Klingelknopf gedrückt. Ich hätte da mal eine Frage: Gibt es heute dort oben gepressten Saft aus der frischen Schubkarre? Meistens steht es auf der Schultafel rechts unter der Klingel. Frau Saftschubse malt die Tagesangebote immer brandheiß auf die Tafel. Vielleicht haben Sie die Brandspuren auf der Ankündigungstafel gesehen.

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      1. Äh … guten Tag,
        jetzt steh‘ ich ein bisschen auf dem Schlauch …
        Schubkarre? Brandspuren? Ankündigungstafel?
        Ich bin echt ein wenig verwirrt.
        Bloß … meine Frau Saftschubse kann Ihnen heute leider keinen frisch gepressten Saft vorbei bringen.
        Die ist immer noch mit der Sauerei auf dem Teppich beschäftigt … 😉

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        1. Oh, ich dachte Frau Saftschubse ist eine geborene von Schubkarre. Namen werden in der Werbung ja oft verwendet. Ihre Spezialität, ist das nicht mehr der glühende Saft? Dann muss ich da etwas verwechselt haben – die Frau auf dem Weihnachtsmarkt am Glühsaftstand sieht ihr zum Verwechseln ähnlich.

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          1. Liebe Frau Thoring!
            Ich glaube da muss man sehr genau unterscheiden. Scheinbar gibt es ja vielerlei Saftschubsen. Die vom werten Herrn Ösi ist eine ganz besondere, die hantiert nicht nur mit Saft!
            Und die Dame am Glühweinstand ist meines Erachtens eine Glühschubse. Da kommt man aber auch wirklich leicht durcheinander. Es wird mal wieder geschubst was das Zeug hält! 🙂

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            1. Stupsanwärterin wäre auch eine Möglichkeit. Und nachdem man das Stupsinasium durchlaufen hat, erreicht man die Schubsakademie. Dort gehen 7 harte Rempel- und Schubsjahre ins Land, ehe man sich als diplomierte Saftschubse auf dem freien Markt etablieren kann.

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            2. Normalerweise sind es ja immer die Damen, die sich als Bedingung betätigen. Aber in der heutigen Zeit halte ich es für absolut denkbar, dass die Männer eine ähnliche Ausbildung durchlaufen. Möglicherweise nennt sich der Herr ganz simpel Saftschubser.

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            3. Saft-Transporter mit Aufstieg zum akademischen Grad, habe ich gerade in der Saftpresse gelesen. Ein nachgefragter Ausbildungsgang. Alles geht im Moment fließend farbig zu, saftmässig, wo man geht und steht.

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            4. Interessant. Die Saftpresse hatte ich völlig vergessen. Dort wird ja wirklich immer allerhand ausgeschenkt!
              Zur Weihnachtszeit werden die Damen vermutlich in Punschschubsen umbenannt. Und so manch eine, die dem Promillerausch verfällt, endet dann als Rauschgoldengelchen am Wegesrand.

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            5. Genau deshalb sind diese Fahrzeuge so sehr beliebt. Man überlegt in gehobenen Kreisen, die Kotflügel endlich wieder zu denaturieren mit Klavierflügeln. Die Verhandlungen laufen schon.

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    2. Lieber Herr Ösi!
      Endlich haben wir Gewissheit. Nägelkauend hat die Menschheit auf die enthüllenden Details der Laubosaurus-Enstehung aus dem Munde des Laubsaug-Busters 258 gewartet … und wird nicht enttäuscht.
      Erleichtert atmet man auf, ob der Harmlosigkeit des grünen Drachen, der lediglich an Laub und nicht an menschlichen Wesen Interesse findet. Wäre da nicht die Laubsauger-Industrie, die nun bangend ins Jahr 2018 blickt und händeringend nach Ingenieuren Ausschau hält, die ihr tosendes Gerät laubosaurussicher umgestalten sollen. Doch wer will schon freiwillig den Kampf mit einem Drachen aufnehmen? Die Anwärter auf diesen Job sind rar gesät. Und so sehen bzw. hören unsere Ohren einer frohen Zukunft entgegen, in der die Laubsauger-Großindustrie nichts mehr zu melden haben wird und wir endlich Ruhe haben. Dem Laubosaurus und den aufklärenden Worten des fantastischen Laubsaugbuster sei Dank.
      Nun hat Herr Hitchblog verzweifelt versucht, mit der Laubosaurus-Cam einen Blick ins Jahr 2020 werfen zu können. Vergebens. Das verrostete Gerät stottert mühsam vor sich hin und bleibt schnaufend im Jahre 2018 stehen. Doch wie Sie schon sagten, wir wollen nicht undankbar sein.
      Stattdessen kann unsere Werbeabteilung allen Laubosaurus-Besitzern, die ein wenig Probleme im Umgang mit dem uns noch recht fremden Tier haben, Abhilfe schaffen und zeigt in einem kurzen Video die artgerechte Entleerung eines Laubosaurus:

      Liebe Frau Saftschubse!
      Ich hoffe, Sie konnten die missliche Situation auf dem Teppichboden mittlerweile wieder bereinigen und sind nun Dank dieses Lehrvideos nicht mehr in solch unschöner Lage, permanent den Laubbrei aus den Fugen kratzen zu müssen. Zur Weihnachtszeit hat man schließlich Wichtigeres zu tun.
      Lieber Herr Ösi!
      Wie wunderbar, dass es im Jahre 2018 nur noch Laubosaurusse und ruhige Laubsaug-Busters geben wird; und der Buntspecht bleibt am Leben … it`s going to be a beautiful year … roaaaar … oh, Verzeihung, ich muss nach nebenan, der Laubosaurus will schon wieder entleert werden …

      Herzliche Grüße aus dem Blätterwald 🙂
      Mallybeau … wo ist denn jetzt die Schnur?

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      1. „Nicht die Kettensäge, auf gar keinen Fall die Kettensäge verwenden!“, hab ich zur Praktikantin gesagt. Doch zu spät. Schon hatte sie die versauten Teile aus dem Teppich herausgeschnitten. „Jetzt haben wir den Salat“, so ich, „den Tomatensalat …“ Wieder ein Fehler. Dort, wo Herr Heinrich ein bisschen und noch heute sichtbar gekleckert hatte, in der einen Hand die Tomatensalatschüssel, in der anderen die Fernbedienung für die Drohne haltend, dort, wo – weil das Flugobjekt außer Kontrolle zu geraten drohte und nun die Navigation beide Hände erforderte – dort, wo die Tomatensalatüberreste harmonisch ins Teppichdesign hinüber fließen, setzt die Saftschubse zum nächsten Schnitt an. „Chirurgisch“, wie sie versichert und hält das handgeknüpfte Perserteppichteilchen wie eine überdimensionierte Puzzletrophäe siegreich in die Luft. Während ich überlege, ob ich zuerst online einen neuen Teppich bestellen oder doch eher die Praktikantin fristlos entlassen sollte, beginnt der Laubosaurus zu knurren. Ja, sind wir denn hier im Irrenhaus? stelle ich mir selbst die Frage des Tages und lasse sie, weil zu schwierig, unbeantwortet. Obwohl …
        Da flimmert Ihr Entleerungsvideo über den Bildschirm und in meiner Redaktion stehen drei Münder ungläubig staunend offen, die Prozedur aufs genaueste verfolgend. Der Laubosaurus, mit den Pfoten scharrend, drückt der Praktikantin seine Laubosaurusschnur in die Hand und zieht ungeduldig daran. Endlose Minuten gehen ins Land, in die Stadt und um den Erdkreis rund herum, ehe die Saftschubse begreift. Schnuri et orbi et gassi. Dann … endlich … beide ab.
        Nun rauschen die Aktienkurse von Stihl, Husqvarna und Co wie bedrohlich abwärts gerichtete Gewitterblitze über den Flatscreen, der vor Schreck flatter und flatter wird, ein hauchdünnes Pergamentpapierchen ist eine dickwanstige Enzyklopädie dagegen. Donnergrollen. In der stets laubfrei gepusteten Wall Street geht vor den Augen nimmersatter Aktionäre den beiden letzten verbliebenen Laubsaugern der Sprit und der Spirit aus. Game over. Oder einfach „isch over“, wie es in der verklausulierten Sprache der Finanzminister heißt.

        Liebe Frau Mallybeau,
        Ihre putzigen Laubosaurusse haben heute ihren vielleicht wichtigsten Sieg gegen lärmend-dröhnend-stinkende Laubsauger errungen und lassen sich freudetaumelnd trunken feiern. Meine aufrichtige Gratulation geht an Sie.

        Einen wunderschönen Abend wünschend 🙂
        Herr Ösi
        (Ruft nach draußen: Isch over, ihr könnt wieder reinkommen …)

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        1. „Habt ihr das gehört oder vielmehr gelesen, was der Herr Ösi hier verkündet?“ rufe ich meinen schon in den Schlafkojen befindlichen Tieren zu. Gähnend reibt man sich die Augen, ein Raunen geht durch die Bretterbude. Faszinierend, wie global allumfassend unser Herr Ösi mal wieder alles unter einen Hut bringt. Oder ist es der Hut von Herrn Heinrich? Wir sollten ihn mal fragen, nicht dass er unter der Last des Weltgeschehens noch einen Brummschädel kriegt und zusammenbricht.
          Ach und der schöne Teppich, hinüber. Zu dumm. Doch egal. Rasch zum Burkaphone gegriffen und flugs eine Ladung fliegender und vor allem unverwüstlicher Dachsteppiche bestellt.
          „Auf, auf“, rufe ich „die müssen heute noch gen Ösiblog verschickt werden, jetzt wo der schöne Perser ein Loch hat.“
          „Was? Frau Saftschubse hat einen Perser geköpft?“ fragt erstaunt das Murmeltier. Ich beschwichtige und verdeutliche, dass es sich bei dem Perser um ein Textil handelt und nicht um eine Person. Ruhe kehrt ein. Die Dachsteppiche sind mittlerweile in Flugpapier verpackt und gehen auf die Reise. Der Wind steht günstig. Er weht genau Richtung Nord-Ost-Ost-Südwest-Ost-Nord … also zielgenau gen Bloggebirge. Wunderbar. Während ich der Dachsteppichlieferung noch hinterherwinke, während sie durch die Nacht hinfortfliegt, sehe ich meinen Nachbarn, wie er eifrig in der Garage auf und ab geht und über sein Smartphone 10 Paletten Kettensägen bestellt. So günstig waren die noch nie zu haben. Da muss ein baumarktsüchtiger Schwabe natürlich sofort zugreifen, wenngleich der Nachbar aus Neuseeland kommt, aber das liegt ja fast um die Ecke, so sind Sitten und Gebräuche durchaus ähnlich.
          Vielleicht schafft es der Sägeliebhaber tatsächlich, seine Freunde zu einer Sammelbestellung zu bewegen, was den Kettensägenmarkt wieder zu neuem Aufschwung verhelfen könnte. Die Chainsaw-Communitys im Internet laufen heiß, man schließt sich kurz, verabredet sich zu dem ein oder anderen Massaker, um eine Rechtfertigung für den Kauf eines solchen Gerätes parat zu haben. Und während sich hier die Zahnräder wieder ihre eigenen Wege sägen, brüllt es im Vorgarten erneut. Das kann doch nicht schon wieder der Laubosaurus sein? Ich eile über die Wiese und erblicke die frechen Dachse, die im Übermut mit einer Kettensäge gespielt und ein Loch in die neue Dachsteppichkollektion gesägt haben. Na großartig, wie soll ich das jetzt nur wieder Neil Young und den Beatles beibiegen? Das artet aus …
          Während der Laubosaurus friedlich unter einer Wolldecke schnarcht, den Kopf leicht vom Körper abgetrennt, gerät die Welt um ihn herum erneut aus den Fugen. Es gibt wieder jede Menge Arbeit!

          Lieber Herr Ösi!
          Wenn wir Sie nicht hätten, würden wir mit unseren Spekulationen um den Laubosaurus weiter hoffnungslos im Dunkeln tappen. Nun geht uns endlich ein Licht auf. Wenngleich ich mich jetzt mit Neil Young herumärgern muß, aber vielleicht kürze ich das Gespräch einfach ab und nehme eine Kettensäge …
          Ich hoffe, die Dachsteppiche treffen wohlbehalten bei Ihnen ein. Wie gesagt, das Material ist robust und wasserresistent und vor allem tomatensalatunempfindlich, dann kann Herr Heinrich bei seinem nächsten Besuch so viel kleckern wie er will!
          Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen wunderschönen Abend unter einer gemütlichen Laubdecke. Schlafen Sie gut 🙂
          Mallybeau … endlich ischs over …

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    1. Guten Tag,
      in der Tat warte ich auch auf die Chefin. Wir sollten Ihr allerdings ausreichend Zeit zugestehen, weil so eine Antwort lässt sich nicht einfach aus dem Ärmel schütteln.
      Egal. Ich schau mir noch ein paar Mal das Video an. Wir haben ja jetzt bis 2018 Zeit … 🙂

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      1. Herr Ösi, ich als Frau darf nicht so viele Videos schauen. Und Almvideos noch weniger. Sonst kommt der Saurier aus dem Film herausgesprungen und klaut hier wohlmöglich noch das ganze Laub. Womit soll dann der Kuchen gekocht werden … die Laubabdeckhauben sind in ihrer Natürlichkeit einfach nicht zu ersetzen.

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      2. Sie sagen es, lieber Herr Ösi!
        Das aus dem Ärmel schütteln ist mitunter sehr aufwendig. Umso mehr weiß ich Ihre ausgefeilten Kommentare zu schätzen, die hier brilliant geformt auf der Alm eintrudeln und in hellem Glanz erstrahlen, regelrecht alles überstrahlen! Herzlichen Dank! 🙂

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