Herbst-Si-n`est-ma: „Klingel – Ein schwäbischer Haustürschwank“

Mittlerweile kennen Sie es schon. Das Freiluftkino der Bloghüttenalm lädt Sie zu einem weiteren cineastischen Großereignis ein. Die üblichen Verdächtigen sind wie immer am Start, in Person der Herren Hitchblog und Nozart, die nimmermüde an einem neuen Werk gefeilt haben, das hinter vorgehaltener Hand bereits als Kassenknüller gehandelt wird. So nahmen sich die zwei Tüftler dieses Mal dem Thema Dialekt und einer der wohl ungeliebtesten Berufssparten, dem Vertretertum, an. Das akribisch recherchierte Werk erinnert stark an die frühen Produktionen Chaplins und Keatons. Nicht Wenige sehen hierin ein Übertrumpfen der zwei Altmeister und suchen bereits nach neuen Superlativen, um diesem famosen Filmkunststück gerecht zu werden. Zum Inhalt:

Im Ländle. Ein gewöhnlicher Dienstag Vormittag. Die Kirchturmuhr schlägt 10 Uhr 30. Wie immer wird überall fleißig gearbeitet, Gehwege erfreuen sich größter Reinlichkeit, die Biotonnen sind ordentlich ausgeputzt, die neue Mercedes A-Klasse der redlichen schwäbischen Hausfrau steht frisch gewienert vor der peinlichst aufgeräumten Garage, in der sich vom Boden essen ließe, um den Nachbarn den hart erarbeiteten Stolz direkt vor die neidischen Augen zu halten.
Die Vögel zwitschern vergnügt, als plötzlich Unheil droht. In die heimelige Idylle bahnt sich ein Eindringling seinen Weg. An der Straßenkreuzung biegt ein schäbiger rostroter Ford Fiesta um die Ecke und hält mit stotterndem Motor vor dem gepflegten Anwesen der Familie Ruggaber-Mäule.
Quietschend öffnet sich die Fahrertüre und ein Mann mit Hut, in einen zerschlissenen Nerzmantel gekleidet, an den Füßen Lederriemensandalen tragend (im Schwäbischen besser bekannt unter der Bezeichnung „Jesuslatschen“), steigt aus seinem, Auto möchte man beinahe nicht sagen, Rostlaube wäre der treffendere Begriff,  und hieft aus dem Kofferraum eine große unförmige Tragetasche. Er klemmt sich das undefinierbar riechende, bereits sehr mitgenommen dreinschauende Utensil unter den rechten Arm und steuert zielgerichtet die Haustüre des makellosen Heimes an.
Die Singvögel, die sich seelenruhig im Vorgarten neben den polierten Gartenzwergen, im Baumarkt in der Schnäppchenecke „Zwei zum Preis von einem“ erstanden, niedergelassen haben, schrecken ob des ungewohnten Gastes ängstlich auf und verstecken sich in der akkurat geschnittenen Buxbaumhecke, die beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – oder Wer ist der beste Heckenschütze“ im vergangenen Jahr den ersten Platz belegte.
Die dreckigen Fußsohlen des Fremden hinterlassen unschöne Abdrücke auf dem neu verlegten Treppenstufenarrangement im Eingangsbereich. Ein ungesundes Husten lässt der einem Vertreter nicht unähnliche Besucher seinen Lungen entweichen, reckt seinen rechten Arm in die Höhe, zückt den Zeigefinger und lässt ihn mit einer gekonnten Bewegung auf den eigens mit einem Hinweisschildchen versehenen Klingelknopf herniedersausen. Es ist geschehen. Der Klingelvorgang ist in Gang gesetzt, ein sauberes „Ding-Dong“ ertönt im Hause Ruggaber-Mäule. Resolute Schritte erklingen hinter der verschlossenen Türe. Der Fremde nestelt an seinem Mantelkragen, die Türe öffnet sich. Vor ihm steht eine gepflegte Frau mittleren Alters. Ihr rotbackiges Gesicht ist in leichte Speckröllchen eingebettet, Schweißperlen triefen den dicken Hals hinab. Eine bunt geblümte Schürze ist um den voluminösen Körper der sichtlich geschäftigen Hausfrau gebunden, in der linken Hand hält sie ein Staubtuch. Unvermittelt sieht sie den Fremden an und fragt in deutlichem Ton:

Wie es weitergeht? Das Übliche. Der Herr mit Hut und Schmalz peilt das Nachbarhaus an, während die penible Hausfrau sofort den hinterlassenen Dreck registriert und kopfschüttelnd einen Eimer mit Putzwasser und den Schrubber holt, um die Misere zu beseitigen. Anschließend geht es ab in die Küche. Die Spätzle müssen bis 12 Uhr frisch dampfend auf dem Tisch stehen, wenn der fleißige Gatte von der Arbeit nach Hause kommt und seiner Frau (manchmal nervigen Alten) erzählt, wie viele Butterdosen er inklusive Schneidebrettle an die Japaner verkauft hat.
Oder wie der Schwabe zu sagen pflegt: Von nix kommt nix ond schaffa isch a Gschäft! 🙂

 

Als Verpflegung reichen wir heute selbstverständlich überwiegend schwäbische Spezialitäten wie Spätzle mit Linsen und Saitenwürschtle, dazu ein Gläsle Moscht oder ein Viertele Trollinger.

Viel Vergnügen und Guten Appetit! 🙂

©mauswohn
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172 Gedanken zu “Herbst-Si-n`est-ma: „Klingel – Ein schwäbischer Haustürschwank“

  1. Hallo, liebe Mallybeau, da ist er ja, unser Margarinekünstler. Ich hatte dir ja schon von meinem Chef erzählt, der ein bedeutender Kunstsammler war und gängeweise Bilder von Josef Beuys in den Fluren der Büros hingen.
    Jetzt pflastere ich dich ausnahmsweise mal mit Links voll:
    https://www.welt.de/kultur/article780848/Sammler-Erich-Marx-fordert-seine-Bilder-zurueck.html
    Schon auf den ersten Blick sieht man, dass der inzwischen 95jährige immer noch ein sehr attraktiver Mann ist, der allerdings als Arbeitgeber auch deutliche unanenehme Seiten hatte.
    http://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/erich-marx-meine-sammlung-soll-in-berlin-bleiben
    Und der letzte Link hat ganz besonders mit Beuys zu tun:
    http://www.focus.de/panorama/boulevard/kunst-berliner-sammler-zahlt-millionen-fuer-beuys-schluesselwerk_id_4498883.html
    Verzeihung, jetzt habe ich aus deinem lustigen Film ein „Bildungsfernsehen“ gemacht, aber das fiel mir eben so ein.
    Und tschüss zu dir und den günstig im Baumarkt erworbenen Gartenzwergen im Doppelpack sagt
    Clara

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    1. Liebe Clara!

      Es ist ganz wunderbar, dass Du meinen harmlosen Kinospaß mit ein wenig Bildung aufpolierst, dann ist mein Beitrag nicht gänzlich für die Katz oder Kuh 🙂
      Da Dein ehemaliger Chef sagt, dass die Kunstwerke in Berlin bleiben sollen, wird mir Deine Renovierungstätigkeit völlig klar. Wahrscheinlich werden bei Dir eines Tages … schwupsdiwups … wertvolle Bilder vor der Türe stehen, selbstverständlich passend zum lila Teint. Da ist es natürlich wichtig, dass die Wohnung picobello aussieht!
      Und dass man bei solch einem Arbeitgeber, der optisch alles andere als schmalzig daherkommt, auch tüchtig anpacken muss, kann ich mir gut vorstellen, da warst Du mit Sicherheit genau die richtige Besetzung!
      Seltsam, dass er Dich bisher noch nicht zum Ausstellungsaufbau zitiert hat 🙂

      Schmalzige Grüße vom Bildungsblog
      Mallybeau – und wieder ist eine Tafel Schokolade im Kuhmagen gelandet 🙂

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      1. Ich glaube, zwei von den Links sind schon älter als 10 Jahre. Jetzt hat er sicher doch weit das gehen zur Ruhe gesetzt, immerhin ist er 95.
        Über meine Entfernung aus der Firma will ich hier nicht schreiben, denn sie war mehr als und chillen und von seiner Seite auch sehr unfair. Ich habe ihn nicht in bester Erinnerung, auch wenn er sehr gut aussieht.
        Mache es gut, ich gehe jetzt gleich zum Doppelkopf

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  2. “ wie gewienert “
    na da haben frau mallybeau ja wieder etwas öl ins
    “ herr-ösi-feuer gegossen “
    muahaha
    das ronnyherrchen “ wienert “ ja auch ab und an
    nee nich inner wohnung und auchnich in BeSSOC
    sondern einmal im jahr wenn er seinen kumpel in
    “ österland “ oder wie das heißt anruft
    er schaut mir grad über die vorderläufe und meint das es reich hieße
    aber wir sind ja garnich reich
    deshalb können wir uns auch keine gartenzwerge halten
    nichmal drei zum preis von einem wäre bei uns drin
    ohh ich schweife mal wieder ab sorry
    ööhmm wenn er denn anruft sacht der immer als erstes
    “ helloooowien “
    achnee ertönt denn aus dem hörer isses schon wieder so weit
    kicher kicher
    schatz komm mal her
    “ der saupreissss “ ( der saupreuße )
    is mal wieder am telefon
    ich bin denn erstmal abgemeldet bis auf einige kleiner knurrer von mir
    telefonieren die denn ne stunde
    das passiert immer so ende oktober
    vertreterbesuche halten sich übrigens hier in der gegend in grenzen
    oder man meidet uns
    weil mein ruf mir mal wie üblich vorrauseilt
    diese typen können anziehen was sie wollen
    sie riechen immer nach postbote
    und im nerzmantel isser sowieso auf meiner beuteliste
    zu hunden und postboten brauch ich dir ja sicher nix erzählen
    da halt ich mich an die alte regel :
    “ hab ich ihn am bein isser mein 😀 😀 “
    alles in allem is euer film recht gut gelungen
    wir haben gelacht
    und nein wir waren nich im keller deswegen
    doch die sprachdarbietung
    MUß
    ich kritisieren 😦
    die “ ichbinsG “ die in meinen blog auch kommentiert
    meint auch das sie anders spricht denn die hat auchmal auf der “ alp “ gewohnt
    ja und deswegen sollten die hersteller dieses cineastisch
    mal wieder großartigen werkes
    auch bei schmalem budget
    auf bessere syncronsprecher achten
    trotz dieses kleinen mißgeschick´s vergeben das ronnyherrchen
    und ICH

    ( vier sternchen )
    für dieses filmgeschichtlich wertvolle material
    ( also eigentlich denn 8 *chen )
    und nun mit den worten des kinobetreibers verabschieden wir uns vorerst
    also
    “ film ab “ 🙂 🙂
    gruß bella 🙂
    und das wie immer beschäftigte ronnyherrchen

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    1. Liebe Bella!

      Es ist Herrn Hitchblog eine große Ehre, dass er sogar von einem Hund vier Sternchen erhält. Vielen Dank. Dafür sendet er auch gerne vier gute Kauknochen gen Bellahütte. Oder wären vier Postboten angenehmer? Das wären dann ja immerhin acht stramme Waden. Und die Arme schmecken möglicherweise auch 🙂
      Im Nerzmantel laufen hier die Postboten allerdings nicht durch die Gegend, es sei denn, die Gehälter wurden in dieser Berufssparte drastisch erhöht. Heutzutage sollte man sich ohnehin über nichts mehr wundern. So natürlich auch nicht über die zwei einzigen Synchronsprecher, die Herr Hitchblog an Land ziehen konnte. Denn, man mag es kaum glauben, es handelt sich bei den Zweien um die Gartenzwerge, die sich glücklicherweise zur Verfügung gestellt haben, da alle übrigen hochrangigen und sprachlich einwandfreien Schauspieler mit Halsschmerzen im Bett liegen. 🙂
      Der Regisseur bedankt sich deshalb umso mehr, dass sein Filmchen mit so wohlwollenden Worten bedacht wurde!

      Herzliche Grüße aus den Filmstudios
      Mallybeau

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      1. ach
        “ mädels “
        erspart euch das versenden
        😀 😀 😀
        postboten einfach sOOOO
        angeliefert
        näääääää
        das is nix für mich
        frisch und selbst gefangen
        sind die besser 🙂 🙂
        wunder ????
        ich
        ICH die BELLA 🙂
        erschaffe wunder
        ich kann halt nich drauf warten das sie vielleicht mal irgendwann
        mal geschehen
        gruß bella 🙂

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    2. Was man hier über sich so alles erfährt?! ^^ …übrigens habe ich nie behauptet, schwäbisch zu schwätzen 😀 😉 …ich bin und bleib wohl ein „Nordlicht“, dass sich bissle im Deutschen Ländle – mal hier, mal da – rumtreibt. schmunzel 😉

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      1. Liebe Ichbinsg!

        Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm! Schön, dass Sie den Weg über die hügeligen Wiesen hierher gefunden haben. Und das vom Norden bis ganz in den Süden! Wunderbar 🙂
        Darf ich zur Begrüßung ein paar schwäbische Spätzle reichen und dazu einen frischen Kartoffelsalat?

        Herzliche Grüße von der Weide
        Mallybeau – schwäbische Almkuh

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        1. Danke, für die nette Aufnahme! Spätzle und Kartoffelsalat? Das kann auch nur aus dem Schwabenland stammen. 😉 …aber das Wort „Spätzle“,habe ich von der Alb mitgenommen und zu einem freundschaftlichem Kosewort erhoben. 😀
          Ich muss dich aber ein bissle berichtigen, inzwischen bin ich weder im Norden, noch ganz im Süden, weil ich mir den Südwesten als „neues“ (immerhin schon seit 14 Jahren) ausgesucht habe. 🙂
          Liebe Grüße von der „Deutschlandbummlerin“

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    1. Liebe Ulrike!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm odr wemmr ondr ons send, willkomma zrügg em Ländle. 🙂
      I drügg a egstragroße Ladung Schbätzle durchs Imailboschdfach ond hoff, s kommt a, wo emmr mr sich au grad aufhält! D Soß drobft no hindrhär, musch uffbassa 🙂
      Schee, wenn de an dahoim denkt hosch, s Ländle isch hald oifach schräg, gell.

      Liebs Grüßle ind Ferne
      Mallybeau – so an schmalziger Kruscht 🙂

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  3. Liebe Frau Mallybeau von Mausewohn,
    Es trifft den Nagel auf den Kopf – woher wissen Sie nur, dass die Freiluftsaison durch die Luft schwirrt – Kino in freiwerdenden Köpfen, der größte Hit aller Zeiten ist sage und schreibe überall zuhause. Ganz modern, völlig ohne Technik. Was säße ich jetzt gerne in einer Vorstellung. Gibt es auch Eiskonfekt bei Ihnen? Oder haben sie die Fensterläden schon geschlossen?

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Das Kopfkino hat sich … holterdipolter … ganz von selbst entwickelt und auch mich überrascht. Mit entleertem Oberstübchen sitze ich, bei zwar bereits geschlossenen Fensterläden, aber mit offenen Augenlidern vor der Leinwand und starre auf das technikfreie Filmschauspiel.
      Eiskonfekt? Eine ausgezeichnete Idee. Habe ich bereits notiert und wird beim nächsten Kinogang definitiv vorhanden sein. Ich könnte noch ein paar Butterbrote und einen heißen Tee anbieten … 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Kinosaal
      Mallybeau – Film ab!

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          1. Das gute alte Butterbrot schmeckt aus der schmutzigen Hand am besten. Ein Goldtellerchen ist lieb gemeint, danke. Und wissen Sie, mal aus dem Nähkästchen geplaudert, wenn man anschließend die Hände an der Hose abwischt … so eine wunderbaren Glanzspur kann Ihnen kein Vertreter an der Haustür verkaufen.

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            1. Das haben Sie zauberhaft gesagt, kein Vertreter hätte das besser formulieren können. Ich stimme natürlich zu, dass es wunderbar ist, nach getaner Arbeit mit schmutzigen Händen zu einem urigen Butterbrot zu greifen, doch als Gastgeber kann ich das ja nicht jedem zumuten. Es gibt dann doch den ein oder anderen Gast, der lieber vom Teller ist. So wie die lieben Zwerge, wenn sie fragen: Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? 🙂

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            2. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Schneewittchen ist auch anwesend. Mein Knigge-Buch, sicher, hier steht es ja: „Kommen Zwerge mit einem goldenen Tellerchen problemlos zurecht, dürfen sie auf jede Fensterbank gesetzt werden. Sie hinterlassen keinen Schmutz. Selbst ihre Augen sind klar und ihre Wörter.“ Weiter unten die Anmerkung“ „Zwerge tragen die Mütze in der Farbe rot, alte Zwerge haben ein verblasstes Rot.“ Tief dunkelrot werden sie nie, auch komisch.

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            3. Oh, und ich hätte nicht damit gerechnet, dass die lieben Zwerge samt Schneewittchen im Knigge Erwähnung finden. Welch märchenhafte Überraschung. Das Schneewittchen hat sich hier bisher verborgen, möglicherweise ist es bereits in einen tiefen Schlaf verfallen und wir müssen uns nun auf die Suche begeben, um es zu retten. Oder es handelt sich um eine moderne Märchenvariante und der Vertreter ist ein Schneewittwer, also so eine Art männliches Gegenstück zu Schneewittchen, nur in rüpelhafter Form.
              Die Farbe der Mützen ist hochinteressant. Vor allem deshalb, weil hier die Zwerge blaue Mützen tragen, aus Jeansstoff.

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            4. Es gibt doch diese Fingerringe, die sich verfärben. Vielleicht ist auf der Alm der Wind so kalt, dass die spitzen Mützen über eisblaue Varianten nicht hinwegkommen. Die pfiffigen unter ihnen tragen die altbewährten Bommelmützen, nehme ich mal an. Bommelmützen mit Glöcken oder, besser noch, Fahrradklingel. Das erleichtert die Verständigung ungemein. Wo wären wir ohne Zipfelmützen – selbst an Weihnachten gebrauchen wir sie.

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            5. Ah, in der Tat könnten die Zwerge auch vom Nordpol kommen. Dann wurde es ihnen trotz blauer Mützen dort zu kühl und sie sind gen Süden ausgewandert und hier gelandet. Und nun wird mir auch klar, woher die Glöckchenklänge immer kommen. Bisher war ich mir nicht sicher, ob wir einen seltenen Vogel zu Gast haben oder meine Gehörgänge einmal wieder richtig durchgekehrt werden müssen. Aber nun wissen wir es. Die Zwerge verständigen sich auf diese Weise. Glockenkommunikation per Zwergenmütze. Sehr praktisch! 🙂

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            6. Nicht, dass manch einer jetzt glaubt, die Zwerge könnten fliegen, auf den Glockenturm in der Kirche. Nordpol-Zwerge Ding also ausgewandert. Immer auf den Spuren der Rentierschlitten, das leuchtet ein. Und so gelangen Sie in alle Gärten, die einen Schlittenparkplatz haben. Das ist ja Geschichtswissen … nix geht über Bildung. Wozu Gartenzwerge alles gut sind.

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            7. Stimmt. Das Zwergenwissen gehört im Grunde in jedes Schulbuch. Dass sie unter anderem die fleißigen Helfer des Weihnachtsmannes sind, ist vermutlich den wenigsten bekannt. Sie werden ja häufig ob ihrer Kopfbedeckung und Spießigkeit ein wenig verspottet. Oder sind es dann doch die Zwergenbesitzer, die sich die Häme anheften sollten? 🙂

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            8. Die Zwergenmütze ist schon rehabilitiert. Bei den Weihnachtssachen liegt sie jedenfalls neben den Sternen. Rot ist sie allerdings. Meistens wird sie von langgestreckten Persönlichkeiten getragen. Das können doch wohl keine Zwerge sein … langsam wundert es mich aber, was so alles unter der Mütze steckt. Da stecken doch wohl nicht zwei unter einer Decke und hecken Streiche aus?

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            9. Ach richtig. Da gibt es ja auch noch die etwas größeren Mützen. Bisher glaubte man ja immer, dass die Mächtigen groß und unnahbar sind. Möglicherweise sind aber die eigentlichen Strippenzieher im Lande die kleinen lieben Zwerge und nutzen geschickt ihr unspektakuläres Erscheinen aus. Wir leben in einem Zwergenstaat, ganz eindeutig. Ich sehe schon, dass in den Geschichtsbüchern noch einiges umgeschrieben werden muss. 🙂

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            10. Die Großen, das sind in Wirklichkeit die Kleinen. Jetzt sind wir an des Drudels Kern. Endlich. Gartenzwerge sind doch Tausendsassa. Jetzt kann man auch verstehen, dass sie Garten im Namen haben. Zwerg vom Haus-Garten, glaube ich, ist der Name ihrer Vorfahren. Sind sie eigentlich in den Analen, oder wie heißt das große Buch nochmal, verzeichnet?

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            11. Richtig. Der Kern dieses Hundes, der oftmals eine Frisur trägt, wie eine Buxbaumhecke 🙂 Die Zwergenphilosophie ist, so habe ich den Eindruck noch weitestgehend unerforscht. Ob es da überhaupt schon ein großes Verzeichnis mit Namen und Zeitgeschehnissen gibt, halte ich für fraglich. Möglicherweise ist es uns aber auch einfach nicht bekannt, wie so vieles, was noch erforscht werden muss.

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            12. Philosophieren in der Buchsbaumhecke, an dem Ort liegen die Ergebnisse. Direkt neben dem goldenen Tellerchen. Und nur dort, weil dort die Zwergenspuren sind und die Handys. Die Handys bimmeln so schön auf dem Tellerchen, wenn sie über die Glöckchen angerufen werden. Kommunikation vom Feinsten.
              Zwerge haben schon seit eh und je eigene Orte, um von dort zu agieren. Diese Orte sind Personen nicht zugänglich. Doch mit den Handys sind auch diese Welten zusammengekommen. Endlich können wir von den Zwergen profitieren.

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            13. Ach was ist die Zwergenwelt herrlich! Ich werde gleich mal nachsehen, ob sich möglicherweise einige Zwerge zu einer Versammlung in der Hecke zusammengefunden haben und die neuesten Glocken-Klingeltöne untereinander austauschen. Zauberhafte Klänge werden bereits durch die Nacht in die gute Stube herbeigetragen. Ich glaube, soeben wird die allabendliche Zwergenmützenkantate von Johann Sebastian Bux angestimmt. Goldig! 🙂

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            14. Die Karpfen haben vom Krach nichts mitgekriegt? Sebastian und Hänschen haben etwas gegen eine Kante geschlagen? Doch wohl nicht mit der bloßen Hand. Die Marmeladendeckel sind wirklich manchmal schwer zu öffnen.

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            15. Aalglatt, das hat natürlich Vorteile. Lack und Leder brauchen nicht im Kleiderschrank zu hängen. Manche Leute haben Vorteile. Was soll man sagen, sie verzichten auf die schöne Kantenmusik.

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            16. Es gibt doch immer wieder Leute, die bringen es fertig, immer die erste Geige zu spielen. Kaum zu glauben, dass sich die Wasserbewohner wieder so unverschämt vordrängeln.

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            17. Ja es ist wirklich dreist. Ich bin nur froh, dass sie linguistisch nicht ganz so weit vorne angesiedelt sind. Wenn sich die Schuppentiere auch noch lautstark bemerkbar machen würden, wäre es hier nicht auszuhalten. Man stelle sich vor, der Goldfisch blubberte lauter als der Hahn auf dem Mist!

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            18. Total richtig. Wenn ich nur an das Geknatter der Motorräder denke und an den Kavaliersstart. Wollte man diese Geräuschkulisse in Sanftmut kleiden, der sprechende Teddy und der aufziehbare Hampelmann sind angenehmer – obgleich, alles, was Teddy sagt, darf man auch nicht glauben.

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            19. Ach herrje, und nun stelle man sich die Krönung des Ganzen vor und setze einen laut blubbernden Karpfen auf ein Motorrad, der mit quietschenden Reifen über den Hühnerhof fährt und die Tiergemeinde in Aufruhr versetzt! Das haut den stärksten Teddy um.

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            20. Das ist auch völlig richtig. Wie gesagt, die Fische sind auch ganz schöne Draufgänger. Da muss man wirklich aufpassen, dass sie nicht übermütig werden. Es ist schon ganz gut, dass sie die meiste Zeit still unter Wasser ihr eigenes Leben führen und keine unschuldigen Teddys auf dumme Gedanken bringen!

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            21. Ich meine, so dumm, wie man denkt, wenn man ihn sieht, so dumm ist er nicht. Ein paar Fische lässt er zappeln. Seine Lehrerin sagt immer: „Das darfst du nicht.“ Jetzt hört er auch auf damit und spielt lieber „Schokoladenessen“. Am liebsten alleine. Dabei hätte ich so gerne, dass er von diesen Tafeln weg kommt. Sie sehen aus wie Rechenkästchen. Schularbeiten machen mit solchen Schreibtafeln. Als ob man nicht mit den Fingern Mathe lernen könnte. Zu unserer Zeit gab es das nicht …

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            22. Achja, wenn ich da eine meine Schulzeit denke. Uns Kühen hat man auch immer nur Heuballen zum zählen vorgeworfen. An Schokolade war da nicht zu denken. Und uns wurde immer gesagt, mit Essen spielt man nicht. Schokolade ist im Grunde eine sehr ernste Thematik, die in der Politik auch viel zu wenig Beachtung findet. Die Außenminister sollten sich viel mehr mit anderen Ländern über die karierten Schokowaffeln in Verbindung setzen und sich untereinander austauschen.

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            23. Wenn Teddy wüsste, dass nur wegen der Schokoladenrechnerei bald Minister zu Besuch kommen, er würde sich sofort den Mund waschen und die Hände. Er rechnet beständig die ganze Schokolade dünn und klebrig und lässt die Tafelgrenzen verschwinden. Mathe ist nichts für ihm.

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            24. Wohl wahr. Die Politik könnte einem die Schokolade gerade abspenstig machen! Für Vielfraße sicherlich keine schlechte Variante. Da meine Rechenkünste ohnehin nie als Kunst bezeichnet werden konnten, rechne ich ich erst gar nicht und beisse einfach genüsslich in die braunen Tafeln 🙂

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            25. Drei Mal reinbeißen, einhundert Mal kauen, das rechnet sich gut mit den Händen. Papier und Bleistift verliert man so leicht. Und bis drei klappt es meistens. Was braucht man mehr? Mehr als sich satt rechnen, geht auch nicht.

              Ihnen alles Gute und einen schönen Feierabend!

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            26. Liebe Frau Mallybeau Mauswohn

              Was ist das schön bei Ihnen. Ihr Kino ist ein Geheimtipp.
              Jetzt mache ich mich auf den Weg. Ich muss noch für Teddy ein neues Mathebuch besorgen.
              Viele Grüße Ingeborg Thoring

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            27. Liebe Frau Thoring!

              Ich habe mich erneut sehr über Ihren Besuch und die hochinteressante Unterhaltung über die Zwergenzunft gefreut. Grüßen Sie ganz herzlich Ihren Teddy und kommen Sie gut durch die Nacht 🙂

              Angenehme Träume
              Mallybeau

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            28. Dann wissen wir immerhin schon einmal, WIE sie geschrieben werden. WAS allerdings in den Büchern geschrieben steht, bleibt möglicherweise mit sieben Siegeln verschlossen. Ich wage beinahe nicht, solch ein Heiligtum zu beschädigen und hineinzulinsen ….

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            29. Man muss auch nicht alles wissen. Die alten Schlösser sollten besser mal gepflegt werden. Sähen sie hübsch dekoriert aus, wir kämen doch gar nicht auf die Idee, diese Deko aufzubrechen. Und wie man ordentlich Strümpfe stopft, das wird in den meisten anderen Büchern doch auch erklärt.

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            30. „Gefüllte Socken mit Loch“ Weihnachtsfilm. Er darf non-stopp befällt werden. Endlich ist ein Weihnachtsgeschenk auf dem Markt von hohem Spielwert. Nichts mehr reinstopfen müssen, wenn man schon satt ist, jetzt gibt es dafür Socken!
              Wann kommt der Film ins Hüttenkino?

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            31. Ah grandios! Ob Herr Hitchblog das noch rechtzeitig schafft? Erinnert ein wenig an den Stiefel der mit Gold gefüllt wird und nie voll wird. Wie heißt das Märchen doch gleich? Mit einem Teufel …
              … ich schweife ab. Der Socken-Vorschlag wurde unserem Regisseur umgehend unterbreitet, er kramt bereits in seinen Sockenschubladen. Mal sehen, was sich machen lässt 🙂

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            32. Da Herr Hitchblog mittlerweile Weltruhm erlangt hat, konnte er in den vergangenen Monaten auch reichlich Kontakte knüpfen. Er sitzt bereits am Telefon und unterhält sich aufgeregt mit einem Socken-Großindustriellen aus Lampukistan. Ich sehe schon die ersten Laster mit Lochlieferungen anrollen …

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            33. Oh nein. Die Socken werden freilich ebenfalls bestellt und filmisch verarbeitet. Die Lochreifen bieten sich mit Sicherheit für andere Almtätigkeiten an. Wer weiß, vielleicht finden die Karpfen Verwendung dafür und erfinden ein neues Teichspiel.

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            34. Karpfen wollen doch sicherlich gerne Karussell fahren und mit Reifen in die Luft fliegen. … dass sie auch keinen Führerschein haben, sie könnten Netze steuern, nicht wahr?

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            35. Auf der Alm hat jeder Karpfen eine U-Boot-Lizenz, da die Kanäle hier ab und zu mit diesen schmalen Geräten gereinigt werden müssen. Und die Fische haben sich zu dieser Arbeit bereit erklärt. Allerdings sind sie in der Tat passionierte Karussellfahrer. Jedes Jahr auf der Kirmes stehen sie unermüdlich am Kettenkarussell an und sind nicht davon loszueisen 🙂 Fliegender Fisch sozusagen!

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            36. Fische auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Die kleinen Fische wollen nicht so hoch hinaus, denke ich mal. Sonst sähe es beim Fischfang schlecht aus. Und Teddy hat gerade ein neues Angelspiel.

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            37. Nun, wenn denn die Fische auf die Bretter die die Welt bedeuten hinaufwollten, müssten sie entweder die viel gerühmten Bretter unter Wasser setzen, um nicht auszutrocknen oder sie kleiden sich fesch mit Sauerstoffgerät und Taucherbrille und sorgen so für ein extravagantes Aussehen, das sie ja ohnehin schon haben. Aber Obacht, wenn dann Teddy mit seiner Angel kommt, wird es natürlich gefährlich. Da haben sich zwei Gegenspieler gefunden.

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  4. Gibt es noch Karten für Ihre Reality-Vorstellung? Vielleicht finde ich dabei meinen Gartenzwerg wieder. Er ging mit seinem Eimerchen los, um Spezialsand einzukaufen und kam nicht zurück. Es muss eine Liebelei dahinter stecken, meinten die Nachbarn. Zum Glück – Riesen-Vorteil für mich – haben sie das Fernrohr in xl-Größe hinterm Fenster aufgebaut.
    Viele Grüße von hier hinten!

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    1. Für Sie gibt es selbstverständlich immer Karten, keine Frage! Ich werde sie an der Buxbaumhecke vorne links neben dem Vogelnest platzieren.
      Ihren Gartenzwerg habe ich hier noch nicht gesichtet, vielleicht hat er auch Gefallen an dem Schmalz des seltsamen Vertreters gefunden und sein Eimerchen damit gefüllt. Ich werde mich mal umhören. 🙂

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      1. … erst nehmen sie den kleinen Finger und dann die ganze Hand. Und dann vielleicht sogar den neuen Eimer. Seinen Schmalz kann er behalten für die Haare. Davon hat mein fleißiges Zwerglein noch genug. Außerdem trägt er tatsächlich immer, wo er geht und steht, diesen ollen, dämlichen, unpraktischen Spitzhut.
        Was will man machen, so sind die arbeitenden Zwerge nun mal.

        Vielen Dank für den Buxbaumplatz. Hier mitten in der Kugel ist es so gemütlich und trocken. Wenn der Film zu laut wird, kann man sich umdrehen, echt praktisch. Sie haben ein Händchen für gute Plätze. Es hätte heute bei diesem ungeschützten Film in freier Prärie nicht besser sein können. Vielen Dank dafür.

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        1. Es freut mich, wenn Ihnen Ihr Sitzplatz zusagt. Schließlich sollen nach Möglichkeit auch alle Zuschauer zufrieden sein.
          Selbst die Zwerge beschweren sich nicht über ihren Standort, auch wenn sie oftmals im tiefen Matsch verharren müssen. Und heute bei extrem windigem Wetter blieb mir nichts anderes übrig, als die Kerle sogar festzubinden, sonst wären sie glatt davongeflogen 🙂

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          1. Hoffentlich sind die Nachbarn gerade beim Kochen, das sie diese Strapazen nicht mit angesehen haben. Festgebunden – wohlmöglich noch mit dem rosa Springseil. Oder ist der kleine Zipfelmützentonträger stylisch gesichert worden, mit einer Flasche Bier zum Beispiel. Das wäre nicht so eine große Tortour für ihn.

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            1. Die Nachbarn machen das in windigen Zeiten genauso. Wir haben hier in der Nachbarschaft einen Rettet-den-Zwerg-Verbund gegründet. Und sollte unerwartet ein Sturm hereinbrechen, helfen wir uns gegenseitig, indem wir unsere Zwerge mit diversen Schnüren, Seilen und anderen Utensilien befestigen. Da wurde natürlich auch schon mal der ein oder andere Zwerg vergessen und hängt nun seit Jahren am Gartentor oder in einer Astgabel. Das sieht mitunter sehr amüsant aus 🙂

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            2. Ich denke, die Zwerge haben sich hier mittlerweile ganz gut eingelebt und fühlen sich zu Hause. Sie standen eines Tages völlig unerwartet vor meiner Türe und wollten Arbeit. Und die gibt es auf einer Almhütte schließlich immer mehr als genug und so wurden die liebenswerten Gesellen gerne aufgenommen.

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            3. Oh, gut, dass Sie mich darauf hinweisen. Bisher war ich da immer sehr vertrauenseelig und habe die tüchtigen Burschen in der Speisekammer einquartiert, weil sonst kein Zimmer frei war. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit mal nachschauen, ob überhaupt noch Essensvorräte vorhanden sind oder ob schon alles verputzt wurde 🙂

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  5. Ach, i muss grad lacha! Wenn mir oiner Schmalz verkaufa wett, däd i s’gleiche saga. Es sei denn es wär Hirnschmalz, des däd i dann weiterverschenka. I wüsst scho a baar Kandidae, die könndeds braucha.
    Hosch dei Filmle an einem Sonndag gmacht?a. Weil, so in der Wies rumliega, dafür hot mr ja under dr Woch koi Zeit, gell? 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Jezz muss i au lacha, des mitm Hirnschmalz isch subbr, des isch mir et eigfalla, do han i z wenig drvo ghet, als i des Filmle dräht han. Ond en dr Wies bin i nadierlich em Sommer in de Ferien romgläga, isch glar. Des wär jo nomol scheener, wenn i des undr dr Woch oifach gmacht hätt. Des wär jo oschwäbisch!
      Sodele jetzt richt i s Väschbr …:)

      Grüßle aus dr Küche
      Mallybeau – solche Schmalzheinis kennet mir et braucha 🙂

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      1. So, dann ichs recht, wenn des in de Ferien war, wo du in dr Wies rumg’läga bisch. I hoff dei Väschbr hot g’schmeckt, hosch a Schmalzbrot gässa? Mit Zwiebele drin? I mags ja net so, aber heit däds bassa. 😉

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          1. Hmmm, deine Küchle waret sicher subberlegger! Du wirschs net glauba, was i heit kocht han: Blaugraut mit Kardoffelbrei und Floischküchle. Hot sich dr Liebschde g’wünscht, der mag Schwäbische Hausmannskoschd. Aber oft mach i des net. Isch mir z’viel Arbet. 😉

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            1. Es hat eben alles seine Vor- und Nochdoil. Dr Vordoil vom Alloisei isch sicher, dass schnell kocht isch. Und wenn dirs nach Gesellschaft isch, kannsch ja en Nochbor oder a Nochbre eilade zum Kardoffelbrei. 🙂

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            2. Dann verzehl doch deine Nochbr, dass du so gern Kardoffelbrei magsch, aber wege Schmerza in die Handgelenk koin me macha kannsch. Dann ladet se di ei und denket, se hond a guds Werk due. Also sind alle gligglich. 😉

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  6. Liebe Frau Mallybeau,

    da hat aber die gewissenhafte Hausfrau ein Riesenglück gehabt, das Geschenk von diesem Herrn Beuys nicht anzunehmen. Gut, dass sie gleich hinterher gewischt hat … mit einem ordentlichen Guss Wasser, wie wir in der Eingangsszene erkennen, möglicherweise viel zu viel Wasser für die Jahreszeit, dennoch: die Natur sagt „Danke schön“, „Vergelt’s Gott“ und was weiß ich. So eine Natur wie die Natur ist ja unersättlich, einmal will sie die Sonne, dann Regen, Schnee, Graupelschauer, Hagel, dann einen formvollendeten Vulkanausbruch, ich komme vom Thema ab.
    Vor einigen Jahren hat der Herr Ösi diesen verdrehten Vertreter Beuys eigenständig interviewt, und deshalb sage ich Glück, was für ein Riesenglück, weil was dieser Beuys damals im Gepäck hatte, nein, nein, nein, einfach nur haarsträubend. Entweder bin ich oder das Thema schon wieder mal falsch abgebogen.
    Jetzt Überraschung. Während der geneigte Zuschauer denkt, gleicht dreht ihr der Vertreter irgendwelche Documenta an, wenn sie schon den Ziegenkäse verschmäht, Fehlanzeige. Hier wieder herrlichster Surrealismus. In der Wirklichkeit hätte sich ein Beuys so leicht nicht abwimmeln lassen in seiner Hartnäckigkeit, die, einmal mehr, der peniblen Hausfrau zuzuschreiben ist, in ihrer Bestimmtheit, der Gatte ist praktisch schon im Anmarsch, die Butterdosen längst eingefrachtet in Containern gen Japan, da knurrt er schon, der Magen des Gatten, der gedanklich den ganzen Vormittag in Nippon zubringen musste, Sushi statt Spätzle, Klingelingeling, 12 Uhr Mittag, es reicht … dachte auch der Mann mit den Schmalz und zieht weiter.
    Weiter und weiter werden wohl Heerscharen von Analysten und Philosophen sich mit der Hausfrau von heute beschäftigen, beschäftigen müssen, wollen sie nur einigermaßen ergründen, was treibt sie an, wie tickt sie, was bedeutet für sie Kunst, das filigrane Verhältnis zwischen Ziegenkäse und Spätzle in der heutigen Zeit und so weiter.
    Ein sehr kunstvoller und lehrreicher Film, liebe Frau Mallybeau, der zum verschärften Nachdenken anregt, den Sie uns willigen Denkern zum Grübeln darbieten. Dankeschön. 🙂

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    („Frau Saftschubse, verriegeln Sie umgehend alle Türen, schließen Sie die Fenster, löschen Sie alle Lichter, drehen Sie die Heizung ab und gaukeln Sie diesem Beuys vor, unsere Redaktion wäre zur Zeit nicht besetzt!“)

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Nun wird mir so einiges klar!
      Nachdem Herr Hitchblog seinen Film (im Übrigen handelt es sich hierbei um einen Dokumentarfilm, der auf wahren Begebenheiten beruht) beendet hatte, unterhielt er sich mit der resoluten schwäbischen Hausfrau ein wenig. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur sie, sondern die gesamte Filmcrew absolut überrascht über das Verhalten des Herrn Beuys war. Auch hier hatte jeder, nachdem der Künstler den Klingelknopf betätigt hatte, die Befürchtung, dass eine Documenta aus dem Köfferchen gezaubert und der geschäftigen Hausfrau feilgeboten werden sollte.
      Doch oh Wunder, es handelte sich um Ziegenschmalz. Unsere Almreporter haben sogleich recherchiert und festgestellt, dass Ihr damaliges Interview mit Herrn Beuys weitreichende und wie immer bahnbrechende Folgen nach sich zog. Denn, nachdem Herr Beuys damals den Ösiblog wieder verlassen hatte, kam er doch ins Grübeln ob Ihrer hartnäckigen Fragen. Und als tiefsinniger nachdenklich schmalziger Künstler zog er sich auf eine javanesische Halbinsel im Atlantik zurück, um eine Denkpause einzulegen. Dort philosophierte er mit Einheimischen über Tupperwaren, lernte die Gebräuche der Inselhausfrauen kennen, die aufgrund der warmen Temperaturen in einer Strohhütte lebten und so einem Hausierer zwar nie die Türe vor der Nase zuschlagen, aber dennoch einen kräftigen Palmwedel in das Antlitz eines aufdringlichen Vertreters klatschen lassen konnten, der ermattet in den Sand sank und von asketischen Yogatrainern ins Meer geschmissen wurde.
      Diese außergewöhnlichen Erlebnisse, angestossen, wie gesagt, durch Ihre knallharten Fragen, verarbeitete Herr Beuys, indem er sich in die Liste „Unfreiwillig nebenberuflich freiberufliche Arbeiter im Raum“ – kurz UNFAIR eintrug und schließlich als Tupperwarenvertreter den Standort Shanghai-Recklinghausen vertrat. Eine 180-Grad-Wende in seinem Leben, die nur schwer nachzuvollziehen ist, aber, verfolgt man genauestens Ihr brisantes Interview, nur als logische Konsequenz erscheint.
      Lange Rede und mal wieder gar kein Sinn.
      Es steht zweifelsfrei fest: Hätten Sie nicht, lieber Herr Ösi, den werten Herrn Beuys damals zum Nachdenken angeregt, würde er heute nicht als Schmalzvertreter durch die Lande ziehen, sondern sicherlich immer noch mit einem grauen Filzhut durch die Gassen Nippons schlendern um die Documentas aus den hintersten Winkeln zu kratzen. Denn wie jeder weiß, kommt Kunst schließlich von Kratzen und nicht von Können.
      Wir sind froh, dass der seltsame Herr weitergezogen ist und hoffen, dass er nun keine Kehrtwende Richtung Ösiblog macht, um Ihnen die Schmalzlocke von Elvis anzudrehen. Aber notfalls soll Ihre Frau Saftschubse mit der Kettensäge die Türe öffnen. Ich glaube, die Dame findet an dem Künstler sicherlich einiges, was sich korrigieren lässt. Es kann nur besser werden 🙂
      Wir bedanken uns für Ihr aufklärendes Interview, mit dem sie das Weltgeschehen mal wieder in die richtigen Bahnen gelenkt haben!

      Linsen und Spätzle gefällig? Unser Aushilfsjapaner serviert …

      Mit den herzlichsten Grüßen an den Korrigierer in Persona 🙂
      Mallybeau (Die Türe quietscht schon wieder …verdammt, jetzt haben wir kein Schmalz mehr)

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  7. das ist ja wieder mal ein großartiges filmle. cord angucken und ein herbstlaubblatt mit zwei roten flecken, wiese, soweit das auge reicht und selbst der himmel macht mit… – so richtig was zum auf erde landen. Wer jetzt von einem andren planeten kommt, wird bestimmt auf der bloghüttenalm beiben.
    Glückwunsch für diesen blogbuster!

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    1. Liebe Hafenmöwe!

      Wie schön, dass es Ihnen gefallen hat. Für Vögel ist hier wirklich ausreichend Landeplatz vorhanden. Aber natürlich auch für Aliens, solange sie sich ordentlich betragen, sonst werden sie umgehend von unseren Ochsen auf die Hörner genommen.
      Momentan weht hier ein heftiger Sturm durch die Astgabeln, ich hoffe, Sie können den windigen Böen standhalten. Wobei ich da eigentlich keinerlei Zweifel habe, als eine richtige Möwe ist man glaube ich noch ganz andere Wetterkapriolen gewöhnt 🙂

      Herzliche Grüße in den sicheren Hafen
      Mallybeau

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      1. Vielen Dank, liebe Mallybeau, ich muss übrigens gestehen, dass ich bislang noch nichts von Buster Keaton gehört hatte… hab gestern noch ein bisschen Stummfilmfilme geguckt, wo Keaton und Chaplin zusammen spielen (sehr schön). Kurz darauf kam der Wind hier auch vorbei. Das freut mich, dass es einen Landeflugplatz auf der Bloghütenalm gibt, klasse. Und am Besten ist, dass es ganz gewiss auch einen für schräge Vögel. gibt. Mit den besten Wochenendgrüßen der schrägst-im-Wind-loopenden Hafenmöwe

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        1. Oh, das ist ja wunderbar, dass Sie sich tatsächlich den Herrn Keaton zu Gemüte geführt haben. Ein Klassiker. Ich sehe mir sehr oft „The General“ an, einfach zeitlos angenehm, aber natürlich sind Stummfilme auch nicht jedermanns Sache. Es wird im Allgemeinen ja doch nicht so viel darin geredet 🙂
          Ich wünsche weiterhin gutes loopen durch die Lüfte und einen angenehmen Anflug ins Wochenende!

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  8. Ich wusste es schon lange: in jeder Voralbwiese verbirgt sich ein Beach mit Brandung und schönstem Sandstrand. So auch vermutlich in jedem Besucher ungeahnte Entwicklungen schlummern, wenn man genau hinschaut und sich auch mal auf den Ankauf einer Fettecke für einen schlappen 5stelligen Betrag einlässt…

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Ich bin selbst immer wieder überrascht, welch reichhaltige Naturkulissen die Alm zu bieten hat.
      Aber was die Fettecken betrifft, würde ich aus finanziellen Gründen doch lieber auf den Schmalz des aufdringlichen Vertreters zurückkommen, das erscheint mir für einen sparsamen Schwaben wesentlich erschwinglicher. Auch wenn möglicherweise das teurere Beuys-Modell über die Jahre an Wert zunehmen mag 🙂

      Herzliche Grüße von der schmalzigen Künstleralm zu Ihrem duftigen Teebaum
      Mallybeau

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  9. Liebe Frau Malkybeau,
    Bei der nächsten Bestellung beim schmalzigen Vertreter: Denken sie an Griebenschmalz. Eine intellektuelle Herausforderung beim Einfetten der teuren Lederjacken ist das. Weil man beständig beim Werkeln überlegt, ob Petersilie im Bündel zum Nachpolieren notwendig ist. Viele Grüsse von hier hinten!

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    1. Liebe Frau Thoring!

      Ich danke für diesen fettigen Hinweis und habe schon die Murmeltiere zur Garderobe geschickt, damit sie die akkurat aufgehängten Jacken der Almbesucher mit Gänsefett und Griebenschmalz einreiben können. Ich bin auf das Ergebnis gespannt!
      Herzliche Grüße vom Kuhdorf ins Hinterland 🙂

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  10. Sagen Sie ihren angestellten Murmeltieren, dass das Fett auch vorzüglich für die Sitze ihrer Schaufensterrennwagen geeignet ist. Neben dem Kaffee-Herrengedeck macht sich ein Sträußchen Petersilie auch hervorragend.
    Jetzt bin ich mal wieder weg.
    Ihr Name ist durch die unvorsichtige Handschreibweise im Spezial-Einfingersystem leider nicht korrekt in die Tasten gelangt vorhin. Entschuldigen Sie vielmals.

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    1. Ihre Hinweise werden bereist eifrig befolgt und ein Utensil nach dem anderen wird nun mit Schmalz eingerieben, selbst die Wildlederschuhe glänzen wie eine Marmorplatte.
      Und dem Spezial-Einfingersystem ist selbstredend verziehen, dass so manches Mal ein Buchstabe verrutscht, das geht auch mir mit dem Zwei-Finger-System und vier Klauen nicht anders 🙂

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  11. Mal was anderes. Die Gartenzwerge gehen mir nicht aus dem Kopf. Sind die Gartenzwerge für das viele Wichteln vor Weihnachten zuständig? Und speziell für das Schrottwichteln? Zwei Fliegen mit einer Klappe: so können sie die individuellsten Geschenke machen und behalten immer eine saubere Zipfelmütze, denn sie wissen, dass diese Gaben astrein blitzeblank sind. Sozusagen besichtigungsreif.

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    1. Schrottwichteln ist in Kunstkreisen sehr beliebt. Es handelt sich hierbei um extravagante Wichtelgeschenke aus allerlei unnötigen Sachen – Schrott eben. Und wie immer wenn es um Kunst geht, wird dieser Unrat kunstvoll verpackt und als etwas Außergewöhnliches dargeboten. So erhalten die Kinder beim Wichteln brav ihre Schokolade, während sich die Erwachsenen am Schrottwichteln erfreuen und dazu ein Gläschen Sekt trinken und sich schrecklich erwachsen vorkommen 🙂

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      1. Wie selbstlos von den Gartenzwergen. Sie geben frank und frei Dinge ab, an denen noch die Bewunderung von allen rings herum hängt. Sie trennen sich von liebsten Erinnerungen. Und sind dazu noch Vorbild. Kleinlich zerlegt geben sie blitzeblanke, abgebrannte Streichhölzer weiter, damit daraus Paläste entstehen können. Mit Hinweisschild: sponsered by .. . Sind blauhütige Zwerge auch unter den Wohltätern?

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        1. Ja, wenn sie Zeit dazu finden. Allerdings sind sie hier auf der Alm schon reichlich mit Arbeit eingedeckt und verschnüren zuerst die Pakete für die Bewohner in der Nachbarschaft in kunstvollen Rochenhautgeschenkpapieren aus veganem Anbau, verziert mit goldenen Silberdisteln und Kiefernadelzweigen von japanischen Kranichtannen. Der Verpackungsprozess gestaltet sich im Allgemeinen sehr schwierig, da nicht alle Materialien gleich gut zu ordern sind.

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          1. Es muss wohl alles erst von überall herangekarrt werden. Sonst taugt es wohl nichts mehr. Die besten Bananen und Apfelsinen wachsen doch schließlich auch bei uns. Denn wenn sie verblüht sind, liegen ihre Schalen sogar manchmal neben der Erde. Hier bei uns ist es den Leuten nicht gut genug. Mit dem Rennrad verreisen, mit Kind und Kegel – als wenn das was ist. Im Fernsehen, da wird wenigstens noch was gezeigt. … die, ewig mit ihrem Herumstrunzen.

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            1. Oh, unsere Rochenhautplaytage ist gleich um die Ecke. Das Geschenkpapier kommt also direkt vom Erzeuger, allerdings ist die Nachfrage so groß, dass die Wartelisten immer schon voll sind. Aber Apfelschalen sind auch eine ausgezeichnete Idee. Ich könnte einen Apfel darin einpacken 🙂

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            2. Einen Apfel in Apfelsinenschalen, die perfekte Naturverpackung! Und wenn die Schalen erst ihre Sensoren ausgestreckt hatten und lebendige Sphäre berührten, dann ergibt sich daraus sogar eine homemade parfümierte Verpackung. Sie sind um ihre Mitarbeiter zu beneiden!

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            3. Über meine Mitarbeiter bin ich in der Tat sehr froh, allerdings muss ich sehr aufpassen, dass sie, frech wie sie sind, die Verpackung vor lauter Fressgier nicht selbst essen.
              Aber die wirklich wichtigen Geschenke packen sowieso die Zwerge ein und die essen brav das von ihren Tellerchen, was man ihnen vorsetzt.

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            4. Das kann ich verstehen. Die Verpackungen sind wirklich das Leckerste. Manchmal klebt sie sogar an der Flasche. Und wenn man Glück hat, öffnet man gleichzeitig mit der Verpackung die Flasche. Etwas mehr schräg gehalten, köstlich wird die Verpackung, richtig zum Genießen. Rote Verpackung ist auch so vielseitig. Na ja, was sagte ich, Lippenstift tragen nur die Zwergenfreundinnen. Grüne Verpackung für Personen, die grün hinter den Ohren sind, das wär‘ doch was. Ich wünsche mir jetzt auch Verpackung zum Essen, da hab ich richtig Hunger drauf. Einen Koffer zum Essen … ich komm aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Dann entfiele das anstrengende Koffer-auf-den-Dachboden-Räumen.

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            5. Oh das stelle ich mir auch toll vor. Reisegepäck zum verspeisen. Ein großer Urlaubskoffer aus einer klebrigsüßen Waffel, bestäubt mit feinem Puderzucker. Oder die etwas robustere Variante, ein Handköfferchen aus Krokant mit Nugatgriff. … lechz …

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            6. Nun, ich denke da vor allem daran, wenn man gelangweilt im Zugabteil sitzt und am Handtäschchen knabbert. Da sammeln sich auf Dauer natürlich einige Speckröllchen an. Die wollen selbstredend auch wieder abtrainiert werden, sonst gibt es bald nur noch Kleidungsstücke in XXL.

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            7. Dann käme XXL Kleidung sehr gelegen. Ein Outfit – und die ganze Einkaufsschlepperei wäre vorbei. Und die Sache mit dem Kochen auch. Die Kleidung müsste allerdings ein paar süße Details aufweisen. Der verwöhnte Geschmack, Sie wissen …

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            8. Kollektionen wie ein Sonntagsessen, ideal! Gemüse und Fleisch, in wertvolle Garderobe verwandelt und nach langjähriger Verwendung in den Naturkreislauf zurückkehren lassen. Bunte Allzweckpolitik, die das Leben schreibt.
              Ich habe es schon immer gewusst: Das Leben ist der wahre Lehrmeister, nicht die kleinen Fische und die Zwerge mit dem Gold am Teller. Nur auf der Bloghütte, da kann man wirklich noch was lernen.

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            9. Solange dieser Ausspruch positiv gemeint ist, klingt ja alles wunderbar. Aber leider gibt es allzu oft ein paar Fieslinge in der Geschichte, die einem den schönen Plan durchkreuzen und schwups, hat man es mit kulinarischen Klamottenganoven zu tun. 🙂 Da dürfen wir nicht zu gutgläubig sein, sonst müssen wir im Winter frieren, wenn die Gauner unsere warmen Mäntel fressen.

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            10. Räuber rauben. Da hilft nur, selbst auf der Hut zu sein. Gummibändchen in der Tasche, und los geht’s. Die Mottenkugen sind nur zur Abschreckung tief versteckt.

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            11. Da heißt es dann, die eigene Geschicklichkeit wieder etwas mehr zu trainieren, zweimal wöchentlich auf dem Sportplatz seine Runden zu drehen und einen Beschattungs-und Verfolgungskurs an der kulinarischen Polizeischule zu belegen, damit wir gegen die Vielfraße gewappnet sind.

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            12. Gummibändchen und kleine Papierstreifen sind nicht stark genug? Die Mundharmonika mit Abschreckungsmusik ist auch kein Sicherheitsinstrument mehr? … in was für einer Welt leben wir denn … Sicher, das Polizeiauto mit der Tatütata-Anlage, das könnte abflitzen. Wo sind die Zwerge? Zwergaussagen helfen in jeder Lebenslage.

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            13. Tja, wir leben in einer Welt, in der man uns an der Haustüre Schmalz von afrikanischen Ziegen verkauft, Zwerge bei Sturm draußen angebunden werden und Textilien zum Verzehr freigegeben sind, während die Karpfen auf ihren Motorrädern über die Highways brettern und die Gegend unsicher machen. Wenig verwunderlich, wenn da die kleinen Gummibändchen nicht mehr reichen. Leider. 🙂

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            14. Der TÜV hat für den Weihnachtsmann schon seit Jahren vertraglich gearbeitet. Der Baum brennt nicht mehr so dolle, seitdem er nicht mehr trocken angezündet wird. Meistens hat es nämlich vorm Osterfeuer tüchtig geregnet. Ob dabei nur der TÜV eine Rolle gespielt hat oder auch simpel die Tatsache, dass die Engel am Himmel diese neuen Herde benutzen – induktives Kochen nennt sich das – ich weiß es nicht.

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            15. Aha, nun kommen die lieben Englein ins Spiel. Das könnte natürlich sein, dass diese Flieger der Schlüssel zum Ganzen sind. Schließlich schreibt man ihnen nur die besten Eigenschaften zu und vergisst dabei schnell, dass auch die Engelchen ab und an mal etwas frech oder gar arglistig verhalten können. Und wenn sie nun im Himmel droben fleißig an den vielen Knöpfen ihrer Herde drehen, brennt schon das ein oder andere an. So entstehen die Brandherde!

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            16. Überall gibt’s Lümmel. Das stimmt, verbrannte Plätzchen gibt es auch. Und mit ihrem rauschenden Gewand wird Feuer in Windeseile bis zum Teich getragen. Warmes Wasser, die armen Fische leiden darunter.

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            17. Geräucherter Fisch, daher kommt das also. Wobei mir diese Variante des Fischzubereitens geschmacklich eigentlich entgegenkommt. Aber es ist natürlich eine Qual für die lieben Tierchen, die permament unter Wasser husten müssen und sich dabei verschlucken.

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            18. Engel sind für Räucherfisch zuständig, nicht nur fürs Backen, sieh mal an. Ist ja auch logisch – es heißt ja „der Engel“, als ob Männer immer nur backen wollen über Jahrtausende.

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            19. Liebe Frau Mallybeau,
              Ich muss jetzt aufhören. Leider – immer, wenn es spannend ist. Bis zum nächsten Mal, wenn es Ihnen gefällt.
              Viele Grüße Ingeborg Thoring

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            20. Hilfe – mein Koffer steht falsch. Der Griff ist schon fast verschwunden. Er geht auch immer durch zu viele Hände. … will man mal in Ruhe genießen – immer kommt was dazwischen.

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  12. Verpackung schmeckt natürlich am schön gedeckten Tisch, auf Tellerchen mit Goldrand und Streublümchen, am besten. Wird die Verpackung extra in kleinen Stücken serviert? Wäre nett, wenn Sie als Fachfrau mich beraten könnten.

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    1. Oh, ich weiß nicht, ob ich da eine Fachfrau bzw. Kuh bin. Meine Mitarbeiter überraschen mich täglich aufs Neue mit außergewöhnlichen Verpackungen. Zu Weihnachten ziehe ich persönlich die kleinere Dekorationslinie vor, die im Ganzen etwas lieblicher daherkommt. Walnussschalen gefüllt mit Ziegenkäse, gerollter Seebarsch in Tomatenhaut und die übrigen Geschenke wälze ich am liebsten in bunten Streuseln oder wickle sie in Zuckerwatte.

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        1. Hier häufen sich vor allem die Gold- und Silberpapiere der Schokoladentafeln an. Mittlerweile werden diese bereits zerhäckselt und im Frühling auf einem Spezialfeld ausgesät. Im Herbst lassen sich dann die ersten Goldknollen im Boden ernten. Äußerst ertragreich!

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            1. Ob sie aus Amerika kommen, weiß ich gar nicht so genau. Hier wird im Allgemeinen mehr gearbeitet als geredet, so dass mir ein Akzent bisher nicht aufgefallen ist. Aber das spielt ja auch keine große Rolle, solange die Nuggets ordnungsgemäß abgeliefert werden und nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet wird.

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            2. Das ist richtig. Schließlich müssen die kleinen rosa Siebchen immer erst mit dem Kindergarten verhandelt werden, was sehr schwierig ist. Am liebsten hätten die Siebinhaber im Gegenzug eine Nuggets-Schürfstelle zugewiesen. Doch dieser Ärger, der damit verbunden ist, schrecklich. Die großen Personen wollen Sonderrechte, weil sie sich tiefer bücken müssen. Das Ganze ist schon ein Kapitel für sich.

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            3. Genau hier liegt das Problem. Die Siebinhaber können nicht schreiben, nur mit Stassenmalkreiden und die Nuggetschürfer fahren immer mit den breiten Reifen darüber.

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            4. Ach, welch ein Graus! Da fängt man wieder in der Steinzeit an, als noch mit Keule hantiert wurde und die Verständigung sehr spartanisch von statten ging. Vielleicht sollte ich mich doch wieder aus diesem Gewerbe zurückziehen. Da scheine ich letzten Endes wohl doch mehr Ärger am Hals zu haben, als wirklich davon profitieren zu können.

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  13. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    nun habe ich doch glatt beim Herunterscrollen mit dem Mausrad bei der Mauswohn bis hierher vergessen, was ich eigentlich sagen wollte!?! Bis es mir wieder einfällt, sage ich einfach:“Schönen Sonntag noch!“ und „Sie sind meine Lieblingskuh“ Einfach unglaublich aber wahr!
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich hoffe, Ihr Scrollrädchen an der Maus ist nicht heißgelaufen. Für eventuelle Schäden kommt die Alm selbstverständlich auf, wo sich doch unverschämterweise so viele Kommentare zwischen den Beitrag und Ihr Kommentarfeld gemogelt haben.
      Ich wünsche ebenfalls einen schönen Sonntag und grüße ganz herzlich den obstforschenden Überflieger mit Hut 🙂

      Mallybeau Muh

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