Mehr Platz im Kopf

„Wahnsinn! Ich werde noch wahnsinnig!“
Erinnern Sie sich noch daran, als Sie diese Worte das letzte Mal in Gebrauch hatten? Richtig. Hier auf der Alm kamen Ihnen diese Ausrufe wie von selbst über die trockenen Lippen, als Sie sich das Hitchblogsche Meisterwerk „Normaler Wahnsinn“ zu Gemüte geführt haben (warum auch immer).
Dass der Film für reichlich Diskussionsstoff sorgen würde, war Experten bereits vorher völlig klar. Doch dass beim Betrachten bisher unbekannte Wahnzustände bei einem Großteil der Zuschauer ausbrechen würden, war weder zu vermuten geschweige denn geplant.
Die visuellen Reize hatte Herr Hitchblog in seinem Film scheinbar so geschickt gesetzt, dass der interessierte Zuschauer schnell überfordert war. Da hatte sich unser Regisseur in seiner Naivität doch eingebildet, die Kenner seiner Filme würden mit der angeblich simplen Thematik der „Weggabelung“, die hier seiner Meinung nach ganz offensichtlich angesprochen wurde,  keinerlei Probleme haben. Aber wie es scheint, hatte sich wohl kaum jemand so recht mit seinen komplexen Werken auseinandergesetzt und wurde folgerichtig schnell des Wahnsinns fette Beute.
Doch ungeachtet dessen, hat der werte Herr Hitchblog nun ein schlechtes Gewissen. Seine geneigten Zuschauer derart in den Wahnsinn zu treiben, war freilich niemals beabsichtigt. Und so begab er sich umgehend in sein Kämmerlein, um ein cineastisches Gegenmittel für das vorangegangene Chaos zu kreieren. Klar in Aussage und Form, ohne versteckte Fallen am Wegesrand, aber die Thematik der „Weggabelung“ (in dessen gleichnamiger Serie Herr Ösi die Hauptrolle zugesprochen bekam) niemals aus den Augen verlierend. Hinter verschlossenen Türen werkelte er Tag und Nacht. Bei diesem Arbeitspensum, so hatten wir den Eindruck, ist bald er dem Wahnsinn näher als seine Betrachter.
Doch nach genau sieben Tagen war es geschafft. Völlig erschöpft präsentierte Herr Hitchblog unseren engsten Almmitarbeitern sein neuestes Werk „Mehr Platz im Kopf“. Hiermit wollte er das unnötig einverleibte Bildmaterial, das zu Wahnzuständen und Verwirrung führte, aus den Köpfen seiner Betrachter wieder verbannen.
Und was sollen wir sagen? Es hat geholfen. Frei und beschwingt tänzeln hier nun alle durch die Gegend. Die Apothekenrundschau hat bereits angefragt, ob in der nächsten Ausgabe ihrer Zeitschrift eine Gratis-DVD dieses Wunderheilmittels beigefügt werden dürfe, was Herr Hitchblog selbstverständlich (nicht ohne Stolz) bejahte. Unser Regisseur scheint also die richtige Medizin gefunden zu haben. Auf Nachfrage, was denn sein Geheimrezept hierbei gewesen sei, antwortete er nur, dass man einen Entleerungsvorgang am besten vollziehen könne, indem man den Deckel hebt und die ganze Sache auf den Kopf stellt. Mehr war dem ermatteten Künstler nicht zu entlocken, der nun seit drei Tagen auf der Holzbank vor dem Kuhstall den verlorenen Schlaf nachholt.
Sollten Sie nun also immer noch von Herrn Hitchblogs cineastischem Wahnsinnsvirus befallen und ihr Oberstübchen mit fragmentarischem Ballast versehen sein, raten wir zur Einverleibung dieses Filmes (ohne Unterbrechung bei gleichmäßiger Atmung).
Wenn Sie Glück haben, wird anschließend ein Gefühl des Wohlbefindes Ihren Körper umschmeicheln. Wenn nicht, haben Sie eben Pech gehabt! 🙂

Viel Vergnügen!

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie eine Weggabelung! Gute Besserung!

 

 

©mauswohn
Advertisements

105 Gedanken zu “Mehr Platz im Kopf

    1. Lieber Herr Moser!

      Oh, hat sich der Wahn aus Ihren Gehirnwindungen etwa noch nicht schleichen können? Oder wurde er in eine positive Sicht auf die Dinge umgemünzt?
      Herr Hitchblog hat seine Zuschauer mit dieser cineastischen Medizin schließlich ins eiskalte Wasser geschmissen. Sind wir doch alle seine Versuchskaninchen und können die Spätfolgen noch nicht abschätzen! Da kommt was auf uns zu 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Versuchslabor
      Mallybeau – Doc Kuh

      Gefällt 1 Person

    1. Lieber Schlingsite!

      Ich bin beruhigt, dass die Lutschtablettenvariante von „Mehr Platz im Kopf“ immerhin ganz gut zu schmecken scheint. Ich hoffe, dass sich baldigst eine angenehme Leere in Ihrem Oberstübchen festsetzen wird, um mit neuer Hitchblogscher Chaoskunst gefüllt werden zu können. 🙂

      Herzliche Grüße … ach, wo habe ich nur wieder meinen Kopf gelassen …
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  1. Liebe Mallybeau – die Frage nach mehr Platz im Kopf möchte ich so beantworten: Wenn Mann – wie von einigen Politikern der Neuzeit erfolgreich bewiesen – das Gehirn aus dem Kopf wirft und nur das Sprech- und Schreizentrum drin lässt, dann bleibt unendlich viel Platz für anderen Sch…, nein Mist im Kopf.
    Eine Nachahmung wird jedoch nicht empfohlen.
    Könnte der Regisseur der DVD für die Apothekenrundschau auch eine Übersetzung in englisch, besser noch, in amerikanisch dazu legen, denn wer seinen Kopf schon so weit entleert hat, kann mit geringfügigen Sprachunterschieden zwischen englisch und dem verrohten Englisch eben nichts mehr anfangen.
    Wow!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Und tschüss sagt die Clara – mit manchmal viel zu vollem Kopf.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Clara!

      Hier zeigt sich einmal mehr, welch weitsichtiger Mensch Du bist.
      Der werte Herr Hitchblog hat in seiner Einfältigkeit freilich bloß daran gedacht, den „Normalen Wahnsinn“, den er seinen Zuschauern zugemutet hat, wieder aus den Köpfen zu kriegen. Alles andere hatte er gar nicht bedacht. Da war wohl sein Kopf wieder viel zu voll mit anderen Dingen 🙂
      Allerdings ist natürlich Deine Anregung eine ausgezeichnete Idee, die umgehend an den Regisseur weitergegeben wird.
      Die Apotheken und die Pharmaindustrie haben sich umgehend dazu bereit erklärt, für den englischsprachigen Raum der DVD noch die entsprechenden Psychopharmaka kostenfrei beizulegen. Wenn das kein Angebot ist!
      Ich bin gespannt, wann die ersten Anzeichen einer Besserung zu sehen sein werden 🙂

      Herzliche Grüße – ich bin heute so kopflos …
      Mallybeau

      Gefällt mir

      1. Liebe Mallybeau, gut, dass die Futterluke am hirnentleerten Kopf geblieben ist, da kann man dann deine Idee mit den Pharmaka verwirklichen. Ob’s hilft – vielleicht ein bisschen. Zumindest am Anfang wird der Saulus so tun, ob er ein wenig zum Paulus geworden ist – bloß ob das 4 Jahre anhalten kann? Vielleicht wird er aber auch so ein perfekter Paulus, dass ihm vier weitere Jahre beschert werden. – Die Zukunft bleibt spannend.
        Ich habe mir gerade dein Klingelstreichvideo angesehen, durfte aber nichts kommentieren.
        Mein langjähriger Chef war Kunstsammler – und sein Lieblingskünstler war wohl der Mann mit dem Margarineklumpen, den eine Putzfrau entsorgt hatte. Alle Wände im Büro waren mit seinen Bildern behängt – mein Liebling war er nicht.
        Deine zehenfreien Schuhe fand ich da schon eher Kunst 🙂
        Und tschüss sagt Clara

        Gefällt 1 Person

        1. Liebe Clara!
          Das Klingelvideo wurde bisher ja noch gar nicht auf der Bloghüttenalm präsentiert. Das ist erst nächste Woche dran und dazu gibts natürlich noch einen passenden Text, zu dem Du dann ordentlich Deinen Senf dazu geben kannst. Da warst Du mal wieder flink wie die Feuerwehr und hast schon auf YouTube alles abgegrast, was es von mir zu sehen gibt 🙂
          Und die Schuhe sind schon über 20 Jahre alt. Die habe ich aus Nostalgiegründen aufgehoben, weil damals mein Hund dieses schöne Loch in die Schuhspitze genagt hat 🙂 Wau

          Gefällt mir

            1. Jetzt haben wir alle anderen neugierig gemacht, die jetzt auch gucken werden, aber genau wie ich nichts schreiben können. Aber keiner hatte so einen Kunst Besessenen Chef, der von vielen Künstlern große Werke auf gekauft hat

              Gefällt 1 Person

            2. Wer weiß, wer weiß! Möglicherweise trifft sich hier heimlich die Elite der kunstsammelnden Chefs 🙂
              Nächste Woche erfahren wir vielleicht mehr! Da kannst Du dann so richtig aus dem Näh- bzw. Schmalzkästchen plaudern 🙂

              Gefällt mir

  2. Ich meine der Herr Hitsch (Kurzform) hat sehr wohl an den Platz gedacht. Durch die beidseitige Verwendung, gerade und auf dem Kopf, kam es eindeutig zu einer Verdoppelung des Platzes. Es ging also noch was rein in den Schädel, sozusagen als Kontrapunkt zum Wahnsinn. Nun hebt es sich auf! Clever, der Herr!!

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Herr Dorn!

      Der werte Hitsch, wie man ihn in Insiderkreisen nennt, hat seine Filmsequenzen so oft gedreht und gewendet, geschüttelt und gerührt und mit allen möglichen medizinischen Raffinessen versehen, dass er zuletzt selbst nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf steht. Aber dass Sie nun seine cineastische Medizin so treffend auf den Punkt bringen, alle Achtung! Da fällt selbst der schnarchende Hitsch von der Holzbank vor dem Kuhstall und reibt sich erstaunt die Augen. Großartig! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schlaflabor
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mitzi!

      Ach wie wunderbar, wenn der Entleerungsvorgang bei Ihnen die ersten Früchte getragen hat. Bisher sind die Ergebnisse der cineastischen Medizinstudie ganz unterschiedlich verlaufen. Dass von Ihnen nur Positives zu hören ist, war im Grunde von vornherein klar, zumal Sie mit Sicherheit nicht zu denen gehören, die sich von Hitchblogschem Kinochaos aus der Ruhe bringen lassen 🙂

      Herzliche Grüße an Herrn Meier
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe Mallybeau, dass haben Sie gut erkannt. Ich bin mit einer stoischen Gelassenheit gesegnet und fürchte nicht einmal halbierte Schädel ;).
        Ich stampfe mit dem Fuß auf und hoffe Herr Meier erkennt, dass ich ihm damit Grüße sende ;).
        Herzlichst
        Ihre Mitzi

        Gefällt 1 Person

  3. hallo mallimo
    ööhm beau
    ööhm muh sorry kuh
    ^^
    nu hab ich´s endlich
    hi die bella hier 🙂
    freut mich das du unversehrt zurück sein tust aus dem mäuseverseuchten heuschober
    ich hab ja nich solch großen kopf wie eine kuh und auchnich wie ein fährd
    und dennoch brauch ich da nix freiräumen
    🙂
    es gibt sachen da merk ich mir die
    also die sachen
    und denn gehen da gewisse andere sachen den bach runter
    ich bin ja weißblond 🙂
    und hee 😀
    da halten mich alle für etwas
    ööhm anders komisch vergesslich besonders
    zum glück aber bin ich ja hund
    also in erster linie
    und danach erst bloggerin
    und menschenversteherin
    als hund hab ich den I-KUH
    von nem dreijährigen menschen
    ( das hat irgend ein menschenNERD so festgelegt )
    doch ich bin die
    die weiß wenn du an die weggabellung kommst und mich siehst
    das du die hosen voll hast
    oder zumindest die nach frischem heu duftenden socken aus dem heuschober
    ich weiß das du periodisch anders drauf bist
    das du kopfschmerzen hast
    und wann du scheiße drauf bist
    an weggabellungen
    steh ich immer vor dem problem
    wieso das nich weggöffellung heißt
    in welche richtung ich muß sagt mir meine nase
    isses nun normaler wahnsinn
    das ich der eichhörnchenspur folge
    die das biest vor drei tagen hinterlassen hat
    achja und nein
    ööhm also
    achja das neue
    nein das neue video werden das ronnyherrchen und ich nicht verfrüht
    aufspühren auch wenn es momentan schon recht spät ist
    doch wir sind noch jung
    wir können warten
    bis du es hier präsentierst
    ohh eichhörnchen
    ich muß los 😀
    gruß bella 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Bella!

      Nun weiß ich ja, dass der schnelle weiße Hund an der Weggabel- oder Löffelung die rasante Bella ist und den Eichhörnchen nachspürt.
      Ein Hund hat die Hitchblogsche cineastische Medizin vermutlich gar nicht nötig, weil Tiere ja sowieso schlauer als Menschen sind und immer einen klaren Kopf haben 🙂 Dann stelle ich beim nächsten Spaziergang extra noch einen Napf mit Wasser und ein Paket Büffelhautknochen an die Kreuzung, dann geht niemand leer aus.
      Kuhten Appetit! 🙂

      Herzliche Grüße von der Weide
      Mallybeau

      Gefällt mir

    1. Liebe Frau Thoring!

      Leider sind ja solch alt hergebrachten Sitten fast im Mülleimer entschwunden, wo sie nun wahrlich nicht hingehören.
      Heutzutage sollten sich wirklich wieder mehr Menschen eine Hut aufsetzen. Was für eine Klarheit würde all die Chaosköpfe durchströmen! 🙂
      Hut ab!

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – immer auf der Hut

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe Frau Mallybeau,
        Der Federschmuck an des Jägers Hut, ein aktives, lebendiges Symbol für den Luftstrom, der Klarheit schaffen könnte. Feder mit Hut: lüften und fegen – Feder ohne Hut: frischer Inhalt in leere Rundungen, wie bei jedem Nestbau.

        Gefällt 1 Person

            1. Da hat mir doch gerade der Oberpfau die Schreibfeder abgebrochen, deshalb geht der angefangene Satz hier weiter. Entschuldigen Sie vielmals diesen durchgerissenen Brief.
              Die Pfauen jagen nur ihren eigenen Federn hinterher und die armen Damen stricken sich notgedrungen ihren eigenen Federschmuck. Mit Erfolg, könnte man sagen. Die Federn wippen bei jedem Gang mit. Die Damen bereiten sich wohl auf das Abheben in höhere Gefilde vor. Gute Luft ist sowieso unter jedem Damenhut, schon wegen der standhaften Frisuren. Klarheit scheint mir fast eine Hausmarke unter luftigen Köpfen zu sein …

              Gefällt 1 Person

            2. Ach ein abgerissener Brief ist in Zeiten der virtuellen Post einfach herrlich. Der wird eingerahmt und als seltenes Relikt an die Wand gehängt.
              Luftige Köpfe sollten in jedem Falle auch immer ein Fenster haben, um gegebenenfalls den Gegenwind abblocken zu können. Eine zu starke Brise wirbelt einem sonst die schön zurechttoupierte Klarheit wieder durcheinander. Das wäre jammerschade. 🙂

              Gefällt 1 Person

            3. Ein Fensterplatz für freiheitsliebende Köpfe. Welch eine Qual! Der leichte Kopf, in dem viel Freiheit wohnen kann, hinter einer Mauer mit Gardinchen.

              Gefällt 1 Person

            4. Oh nein. Selbstverständlich trägt der Hut das Fensterchen, so dass die Hochsteckfrisur ab und an einer Lüftung unterzogen wird. Das Oberstübchen bleibt von derlei Bauarbeiten natürlich verschont. Die Augen sind schließlich die Fenster zur Seele 🙂

              Gefällt 1 Person

            5. Wie konnte ich das Piepen vergessen. Ständig dieses Gepiepe im Oberstübchen. Jetzt ist es mir klar geworden. Durch das Fenster fliegen sie später ein und aus, die kleinen Piepmätze. Falls neuere Architektur „On-Top-of-Heads“ im Werden begriffen ist … die Fenster könnten sicherlich auch direkt, ohne Hutumweg eingebaut werden …

              Gefällt 1 Person

            6. Meisterleistungen sind wegweisend. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Zweibeiner und Zweiflügler in einem Gebäude vereint. Zukunftsträchtig. Unten bewegliche Gestelle und oben Flügel aus Metall, wie bei Flugzeugen. Die Aussenmauern, Stein als Material könnte brüchig werden …

              Gefällt 1 Person

            7. Fantastisch! Eine völlig neue Lebensform, die möglicherweise genau das Richtige ist, für diese ungestümen Zeiten.
              Nun ja, am Material freilich müsste man noch etwas tüfteln. Vielleicht ist etwas Brauchbares aus der Raumfahrt zu haben. Am Besten wäre natürlich ein Gewand, das sich im Laufe der Mensch-Tier-Evolution stetig weiterentwickelt und sozusagen mit der neuen Architektur wächst …

              Gefällt 1 Person

            8. Wer weiß. Möglicherweise frieren wir uns im Laufe der Zeit selbst ein und unterziehen uns so einem Konservierungsprozess, bis wir schließlich wieder in der Eiszeit angelangt sind.
              Somit würden wir durch Einverleibung der Hitchblogschen Kinomedizin wie in einer Zeitmaschine rückwärts reisen. Dies ließ ja auch bereits der werte Herr Ösi anklingen, dass bei ihm eine solche Wirkung zu erkennen war. 🙂

              Gefällt 1 Person

            9. Oh, aha. Nun, allerdings sollte man aufpassen. Wenn wir uns denn tatsächlich in Eisklötze am Stiel verwandeln und in der Eiszeit bzw. Urzeit landen, dass sich die lieben Mammuts nicht an uns vergreifen und als leckere Delikatesse wegschlotzen 🙂

              Gefällt 1 Person

            10. Wenn das geschehen sollte, dann gehört den Riesenfiechern die Zukunft. … wir müssen eben nehmen, was kommt. Wenn die Mammuts dich nicht so mammutgross wären … man kann ihnen nicht einmal den Kopf waschen, bei der Höhe.

              Gefällt 1 Person

            11. Das ist überhaupt kein Problem. Mammuts tragen Waschlappen am hauseigenen Wasseranschluss direkt im selben Ausgang, aus dem auch ihre Intelligenz ihre Spaziergänge macht.

              Gefällt 1 Person

            12. Toll! Ich sehe schon, wir können von den Urzeitriesen noch viel lernen.
              Vielleicht sollten wir uns ebenfalls solch riesige Waschlappen wachsen lassen, möglicherweise steigert es auch unsere Intelligenz. Einen Versuch wäre es immerhin Wert!

              Gefällt 1 Person

            13. Ich dachte, die Leute würden automatisch größer bei der heutigen Rundumversorgung. Es gibt doch schon für alles was zu kaufen und Waschlappen haben doch wohl aus Hygienegründen ausgedieht … wenn in Zukunft Waschlappen gleichzeitg moderne Deko-Artikel werden, dann verdrängen sie möglicherweise die vielen Sprühflaschen, mit denen Intelligenzia sich heute noch gerne einnebelt.

              Gefällt 1 Person

            14. Ein guter Einwand. So müssten die Waschlappen in jedem Falle in verschiedenen Duftsorten erhältlich sein, ähnlich den grauseligen Duftbäumchen fürs Auto. Und natürlich sollte auch eine Vielfalt in der Beschaffenheit gegeben sein. Büffelhautwaschlappen, Fischschuppenwaschlappen, Ahornblattwaschlappen, … man muss sich heutzutage ja immer ein sehr ausgeklügeltes Marketingkonzept zurechtlegen, um überhaupt noch jemanden überzeugen zu können, sofern der Artikel nicht mit kostenloser App und Ähnlichem ausgestattet ist!

              Gefällt 1 Person

            15. Aus einer eingefleischten Deko einen Gebrauchsgegenstand machen, egal, wie er aussieht, egal, wie er duftet und nach erstmaligem Gebrauch stinkt. Der Naturgeruch ist im Kommen. Auch bei den Wörtern wird kein Blatt mehr vor den Mund genommen. Die Naturverbundenheit lässt sich nicht mehr wegdiskutieren … Sind die schönen Parfumzeiten vorbei?

              Gefällt 1 Person

            16. DAS ist wirklich eine ausgefallene Vermarktungsidee! Ein wandelnder Deko-Artikel. Und kein Roboter, sondern einer aus Fleisch und Blut und einem nicht zu verachtenden Duft, für manch einen vielleicht Gestank.
              Es sieht wirklich so aus, dass wir wieder in der Eiszeit landen und die natürlichen Ressourcen für uns entdecken. Ob wir auch das aufrechte Gehen wieder verlernen werden und in Höhlen wohnen? Wie lange wird es die Bloghütten noch geben? Haben wir morgen schon vergessen, was das Internet ist und erfreuen uns an flatternden Schmetterlingen, während wir versonnen auf einer Wiese liegen und in den blauen Himmel starren? 🙂

              Gefällt 1 Person

            17. Der Duft der großen weiten Welt erreicht die Bloghütte mit dem Schmetterlingstransporter! Dies Werbung ist genial! Ein Big-Truck mit erdigem Duft auf klaren, hellblauen Alm-Sphärischen-Wegen. Da lohnt es sich, über die Straßenschilder nachzudenken … Gutes will erarbeitet sein, auch für den Endverbraucher. Bequeme Wege sind out in dem Fall.

              Gefällt 1 Person

            18. Ah, wie herrlich. Werbung ohne schlanke dümmliche Damen, die einem Unnötiges aufschwätzen wollen. Ein Schmetterling, der galant und unaufdringlich um unsere Köpfe fliegt und uns das Gewünschte näherbringt. Die Beschilderung wird völlig neue typographische Wege beschreiten, unbequeme freilich, wie Sie schon richtig sagten. Wir wollen schließlich qualitativ hochwertige Ware anpreisen. Ich wappne mich schon einmal und schleife die Kuhhörner.

              Gefällt 1 Person

            19. Die Wege – ohne quietschende Reifenspuren und ohne Gekreische. Himmlische Ruhe. Nur das Geklapper der Halb-Ausgeleerten, die sich auf ausgetretenen Kuhpfaden den Weg zur Schmetterlimgs-Bloghütte auf der Alm suchen, herrlich. Kopflastige sind nicht unterwegs, dazu sind die Wege zu steil. Wie hoch schaffen es die Kühe? Die Ziegen sind ganz oben, oder? Der Hütehund, liegt der schon am warmen Ofen auf seinem Plätzchen?

              Gefällt 1 Person

            20. Ja, ein sehr schönes Bild. Die Katze liegt auf einem gegerbten Pinguinfell in einem handgeflochtenen Hirschgeweihkörbchen und schnurrt aus dem Fenster, während draußen bereits die ersten Schneeflöckchen fallen. Nun fehlt nur noch der Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt. Leere Pakete versteht sich, sonst geht das ganze Drama schließlich von vorne los 🙂 Und täglich grüßt das Murmeltier!

              Gefällt 1 Person

            21. Welch eine Entspannung für den Weihnachtsmann! Er steht draußen und schaut zum Fenster hinein und sieht diesen tierischen Frieden. Für diese Spezial-Kunden hat er natürlich etwas Außergewöhnliches in seiner Seitentasche. Reiner Inhalt, komplett ohne Verpackung. Fast hätte er die gesamte Herkunft mitgebracht. Für den tüchtigen Hund etwas zum Nagen und Kauen, etwas Schnauzfestes und für das liebe Kätzchen ein Wollknäuel. Damit es etwas Nützliches lernt. Ein schnurrendes Kätzchen darf ruhig das Sockenstricken lernen, damit die andern warme Füße haben. Der Weihnachtsmann, der die Almtour macht, ist sehr umgänglich. Für murmelnde Tiere hat er sogar Sprachrohre, damit man die weithin nicht nur hört, sondern auch versteht. Ein echt prima Kerl ist das.

              Gefällt 1 Person

            22. Unglaublich. Bisher war mir der werte Herr Santa Claus gar nicht in dieser Genauigkeit bekannt. Da bringt er ja wirklich fantastische Geschenke mit. Sprachrohre für Murmeltiere, das ist einfach wunderbar. Normalerweise aus Alpenhörnern afrikanischer Pottwale hergestellt, werden sie an Weihnachten natürlich aus Rohrzucker geliefert. Eine süße Überraschung.
              Und weil der liebe Weihnachtsmann nun so viel Arbeit hatte, darf er sich im Schaukelstuhl an der Weggabelung ausruhen und in Ruhe ein Lavendelpfeifchen schmauchen. Anschließend gibt es dann den Festtagsbraten, alles ohne Inhalt aber natürlich sättigend, so dass sämtliche Bewohner zufrieden sind 🙂

              Gefällt 1 Person

            23. Der Weihnachtsmann raucht keine Schokoladenzigaretten mehr? … nur diese olle Tonpfeife, die ihm der Stutenkerl jedes Jahr nachschmeißt oder hat er sich geändert? Ein rauchender Weihnachtsmann wird hinterher noch mit dem qualmenden Schlot verwechselt, kann alles passieren. Was sagt eigentlich seine Mama dazu, wenn er in der Öffentlichkeit raucht?

              Gefällt 1 Person

            24. Stimmt. Das wirft eigentlich wirklich ein schlechtes Licht auf den lieben Kerl. Wo er doch eine Vorbildfunktion innehaben soll. Wenn, dann sollte es bei Schokozigaretten bleiben. Aber am Besten wird überhaupt nicht mehr gepafft. Sieht ohnehin nicht sehr würdig weihnachtlich aus. Vielleicht kaut er stattdessen genüsslich auf einer Lakritzstange herum, während seine Mutter den Zeigefinger hebt und ihn ermahnt, dass er das Zähneputzen ja nicht vergessen soll. Und im Hintergrund brennt still und leise der Weihnachtsbaum an …

              Gefällt 1 Person

            25. Achso. Ist der Weihnachtsmann diesbezüglich doch ein wenig tollpatschig? Nun , da sollten wir natürlich aufpassen. Wenn an Weihnachten das Licht ausgeht, siehts düster aus. Zugegeben, so manch gruselig scheußliche Blinkbeleuchtung hätte nichts mehr zu sagen bzw. zu scheinen und die Kerzen würden ja schließlich noch brennen, aber möglicherweise verletzt sich der Weihnachtsmann beim Biss in ein Stromkabel oder verliert seine Zähne beim Zerkauen eines Geländers …. 🙂

              Gefällt 1 Person

            26. Oder er findet das dauernde Gekaue so toll, dass er damit die schönen Geschenke verschmiert. Vielleicht hatten sie auch in der Schule besprochen während der Weihnachtsmannausbildung, dass Geländer und Stangen kau-freie Zonen sind, Gras, Strohhalme und Zahnstocher inbegriffen, wer weiß. Auch wenn Zahnstocher und Strohalme in Mehrstückzahlen verkauft werden, man gebraucht sie doch als Dachbedeckung, wenn Häuser für die Kleinsten gebaut werden.

              Baumaterial zum Kauen gesucht. Solange es diese Werbung nicht gibt, sollte auch der Weihnachtsmann nicht vorgreifen, oder?

              Gefällt 1 Person

            27. Das ist natürlich sehr gut möglich, dass in der Weihnachtsmannschule genaue Regeln diesbezüglich festgelegt wurden. Vermutlich ist es sogar höchst wahrscheinlich. Schließlich ist der Weihnachtsmann das Aushängeschild am Himmel, wenn er mit seinem Schlitten durch die Gestirne gleitet. Da wird er auch das Richtige zu Essen haben. Bedenkt man doch, was er auch für einen dicken Bauch hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unter seiner Jacke ein Bauchersatz aus Schaumstoff prangt, um allen vorzugaukeln, wie wohlgenährt der gute Herr ist. Vielleicht frisst sich der Weihnachtsmann von Januar bis November reichlich Kalorien an, damit er im Dezember Tag für Tag ohne Unterlass tüchtig arbeiten kann. Nur wo er bisher immer eingekehrt ist, blieb mir bisher verborgen 🙂

              Gefällt 1 Person

            28. Wenn man so viel im Bauch hat, möchte man ruhn. Das Fitnessprogramm vom Weihnachtsmann, das interessiert mich jetzt auch. Seine Rundungen sind sein Markenzeichen, seine Tüchtigkeit auch. Die ganzen Kilometer, die er täglich zurücklegt und das ständige Ein-und Aussteigen vom Schlitten, das Klettern auf die Dächer und dann die schmutzigen Schornsteine. Man sieht ihn immer wohlgelaunt und penibel sauber. Ob eine ganze Organisation dahinter steht, damit die Weihnachtsmann-Liga gute Spiele macht … Weihnachtsmann, ob das ein attraktiver Beruf ist? Was bekommt er eigentlich zu Weihnachten geschenkt?

              Gefällt 1 Person

            29. Das ist wohl wahr. Ähnlich ergeht es ja auch dem Osterhasen, der immer adrett, oftmals mit Schleifchen um den Hals, durch die Gegend hoppelt und handbemalte Eier versteckt. Nimmermüde und gern gesehen. Zur Weihnachtszeit pikanterweise auch gern genommen als Hasenbraten am Festtage.
              Und dass es sich bei dem Weihnachtsmann um eine einzige Person handelt, ist in der Tat fraglich. Wer bringt schon solch gewaltig fröhliche Leistungen fertig und dies nun über so viele Jahrhunderte! Da wir uns im Zeitalter der Reproduktion befinden, könnte es möglicherweise Weihnachtsmann-Clone geben. Vielleicht in einer großen Fabrik am Rande der Stadt in Form gegossen, genau wie seine schokoladigen kleinen Abbilder. Es muß schließlich immer ein Santa Claus parat stehen. Man stelle sich die Enttäuschung vor, sollte dieser aufgrund Fieber und Schnupfen im Bette liegen. 🙂

              Gefällt mir

            30. Ich habe noch eine Backform. Was soll ich sagen, gebacken sind mir Sterne, Herzen und Steine, diese Dominosteine lieber.

              Weihnachtsmänner gibt es viele. Sie bleiben wahrscheinlich immer in ihrem eigenen Bezirk und haben eine Telefonbindung durch den Schornstein bis ins Wohnzimmer, glaube ich, weil sie so genau wissen, ob man ein buntes Kuscheltier haben möchte. So genau weiß das manchmal noch nicht einmal der Laden, auch nicht der beste Verkäufer.

              Gefällt 1 Person

            31. Gute Idee. Den Knopf vom Fernseher suchen und den Weihnachtsmann finden … darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Man muss tatsächlich die Leute abpassen, wenn man sie von Angesicht zu Angesicht durch die Mattscheibe treffen will. Echt gute Idee.

              Gefällt 1 Person

            32. Heutzutage läuft ja ohnehin nichts mehr ohne die Technik. Allerdings beschleicht mich da ein wenig das ungute Gefühl, dass der werte Herr, den ich so mit Dickbauch, rotem Kostüm und langem weißem Bart vor mir sehe, sich der Neuzeit angepasst hat und nun ganz schlank, mit zurück gegelten Haaren und in Designerklamotten daherkommt. Ich hoffe, das bleibt nur eine Horrorvorstellung und ist nicht schon längst Wirklichkeit geworden 🙂

              Gefällt 1 Person

            33. Ein Weihnachtsmann mit bunten Haaren oder Kurzhaarschnitt?
              Na, das macht es doch leicht, die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Weihnachtsmänner sind geprüft, denke ich. Kinder haben noch den Riecher für das Echte, hoffe ich mal.
              Das sind noch Gedanken zwischen Tür und Angel, die mir jetzt dazu einfallen. Es ist wirklich zu hoffen, dass die Kinder das Gespür für das Echte behalten.
              So, jetzt mache ich mich auf den Weg … gleich wird es dunkel. Nochmals Dankeschön, bis zum nächsten Mal.

              Gefällt 1 Person

            34. Liebe Frau Mallybeau Mauswohn,
              Was ist das schön bei Ihnen auf der Alm. Weitblick, wohin man schaut und alles grün. Kleine Deckchen und dann dieses gemütliche Kissen im Rücken. Ich bedanke mich bei Ihnen für den leckeren Kuchen und die anregende Unterhaltung.
              Viele Grüße, auch an das fleißige Hündchen und an all die anderen
              Ingeborg Thoring

              Gefällt 1 Person

            35. Liebe Frau Thoring!

              Es freut mich, dass der Kuchen geschmeckt hat und ich bedanke mich ganz herzlich für Ihren wunderbaren Besuch. Es war mir eine große Freude, mit Ihnen die Weihnachtsgeschichte ein wenig umschreiben zu dürfen!
              Kommen Sie gut nach Hause (ich packe noch ein Stückchen Kuchen für unterwegs ein).

              Herzliche Almgrüße
              Mallybeau

              Gefällt 1 Person

      2. gut das das mit dem hut nur für zweibeiner gilt
        wie würde denn das aussehen
        ich bin ja nich die “ katze mit hut “
        falls sie sich an die augsburger puppenkiste erinnern
        aber ich lüfte da oben
        ja sowieso recht eigenartig
        ich
        ja ich klapp die ohren nach hinten und schon is da “ oben “ durchzug 😀
        sowas kann nich jeder vierbeiner und zweibeiner schon garnich
        kicher kicher
        gruß bella 🙂
        p.s. :
        nich nur pfauen jagen ihren federn nach
        ich tu es gelegentlich auch 😀 😀
        wobei es mir da nich um die federn geht
        kicher kicher ihr wißt schon was ich meine ^^

        Gefällt 1 Person

    1. Liebe MaranaZ3!

      Von Hochlandkuh zu Flachlandkuh
      bleibt nichts zu sagen
      als ein herzerfrischend: muh!
      Mehr Platz im Kopf das brauchen Tiere nicht
      und erfüllen artig ihre Pflicht.
      Sie fressen gemütlich ab das frische Gras
      davon hat dann auch der Magen waaaas 🙂

      Herzliche Grüße von der Weide
      Mallybeau

      Gefällt mir

    2. hohlköpfig sind die nich ! !
      das weiß ich aus erfahrung
      auch wenn enthornt
      sind die gewieft und auch hinterhältig
      ich habe mich dennoch
      ab und an um andere kaliber zu kümmern
      schauen sie hier
      also ööhm da – – >
      https://ronnytauchenmitbella.wordpress.com/2016/07/29/da-is-man-mal-ne-stunde/
      ich bin der “ kleine “ weiße “ punkt “ im vordergrund
      doch
      IRGENDWER
      muß ja die aufsicht haben ^^
      gruß bella 🙂

      Gefällt 2 Personen

    1. schön gedichdet
      und auchnoch wahr 😦
      demnächst werden alle
      almkühe ein händi erhalten
      da den zugezogenen stadtmenschen
      die alten bräuche mit dem gebimmel zu laut sind
      😦
      falls herr / frau maranza mal irgendwie zeit haben
      dürfte er /sie bitte mal nach BeSSOC kommen
      ( bzw dort erscheinen muß mißverständnisse zu vermeiden )
      und dort dichtend wirksam zu werden 🙂
      ein wassertank is undicht 😦
      gruß bella 🙂

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Frau Mallybeau,

    das ist ja die reinste Magie! Gleich nach dem Schauen hatte ich das Gefühl, plötzlich mehr Platz im Kopf zu haben als zuvor. Super einerseits. Andererseits waren da blöderweise immer noch Dinge drinnen, die ich gern los gehabt hätte. Also, hab ich den Film gleich nochmal geschaut. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal.
    Dann, beim spazieren gehen, die Katastrophe. Kaum einige Schritte gelaufen, befand ich mich in einer mir völlig unbekannten Gegend. Das Smartphone, das mir den Nachhauseweg hätte zeigen können, natürlich vergessen. „Herr Ösi, Sie stehen direkt vor Ihrer Eingangstür“; sprach mich ein wildfremder Mann an, der sich für meinen Nachbarn ausgab. Er geleitete mich in eine Wohnung, von der er behauptete, ich würde da wohnen. Auf dem eingeschalteten PC lief ein Film mit dem Titel „Mehr Platz im Kopf“ in einer Dauerschleife. Der Pseudo-Nachbar, ein wahrer Witzbold, fand Gefallen daran, das Filmchen rückwärts laufen zu lassen. Und da fielen sie schon, die Schuppen und so weiter. Ich erinnerte mich nun wieder an vieles … sogar an meinen Namen.
    Auf die richtige Dosierung kommt es an!
    Ihr neues Meisterwerk erlaubt, mit Köpfchen eingesetzt, eben dieses von unnötigen Ballast zu befreien wie gleichsam, im Rückwärtslauf ausgeführt, Vergessenes zu reaktivieren. Nicht nur von cineastischer, sondern auch von immenser psychologischer Bedeutung schlagen Sie neue Wege ein, deren Bedeutung für die Menschheit wir uns erst allmählich bewusst machen müssen … 🙂

    Herzliche Sonntagsgrüße
    Herr Ösi
    („Jetzt, lieber Herr Nachbar, lassen Sie uns den Film wieder vorwärts laufen …“)

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieber Herr Ösi!

      Was bin ich froh, dass Sie mir hier diese aufklärenden Zeilen über Herrn Hitchblogs cineastische Medizin schreiben.
      Soeben befand ich mich im Wald und schnupperte regnerische Sonntagsluft. Natürlich immer mit der Kamera in der Hand und dem unbewussten Auftrag des Herrn Hitchblog im Oberstübchen, wieder neue bahnbrechende Aufnahmen für die Menschheit filmen zu müssen. Nun wanderte ich so durch die Gegend, kam von einer Weggabelung zur anderen, war völlig vertieft in diese hochinteressante Thematik des Weges und vergaß hierüber selbigen. So stand ich, genau wie Sie, völlig orientierungslos auf der Straße und filmte verzweifelt einige Straßennamen ohne mich an sie erinnern zu können. Auch hier kam eine völlig wildfremde Frau mit Hund auf mich zu und behauptete, sie sei meine Nachbarin. Verwirrt sah ich sie an, während sie mich zurück in meinen Kuhstall brachte und vor den Computer setzte. Unser Almhausmeister Schrödinger schaltete den Ösiblog ein. Ich sah mir das Käsevideo an, las das Laubsaugergedicht, bis allmählich die Erinnerung wieder einsetzte.
      Währenddessen meinte meine Nachbarin zu Herrn Schrödinger in spöttischem Tonfall: „Ach, sie hat mal wieder gefilmt“ und verließ uns mit einem verwunderten Kopfschütteln wieder.
      Und Herr Hitchblog klatschte freudig in die Hände, als er Ihre Worte las und rief: „Hurra, endlich! Herr ösi hat den Beipackzettel mit der richtigen Anwendung zu meinem Medizinfilmchen geschrieben. Das hat uns noch gefehlt. Jetzt ist es komplett und kann der Menschheit ohne Bedenken präsentiert werden!“
      Lieber Herr Ösi, das ist gerade nochmal gut gegangen. Wer weiß, an welcher Weggabelung ich ohne Ihre wichtigen Hinweise jetzt stehen würde! Zwar führen bekanntlich alle Wege nach Rom, und vermutlich wäre ich irgendwann dort gelandet. Aber solange Sie dort nicht vom Balkon winken und weißer Rauch aus dem Kamin aufsteigt, möchte ich dort nicht ankommen. Da mache ich mich wieder viel lieber auf den Weg zum Ösiblog und grase gemütlich zwischen den Zeilen. Muh! 🙂

      Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen wunderschönen Sonntag mit Ihrem Nachbarn
      … wie heiße ich doch gleich? Wo ist der Beipackzettel? … ach ja, Mallybeau 🙂

      Gefällt 1 Person

  5. Ja du liebe Zeit, was goht denn hier ab? Leere Kepf hommer doch scho gnug, vor allem jenseits vom große Teich! Ach noi, diesseits au. Also i plädier: lasset um Gottes Wille des Bissel no drin in die Kepf, falls überhaupt no was zum finde isch. 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Anhora!

      Ha do bisch Du die Erschde! Woisch, i han ja bloß des Zeigs vom Hitchblog wieder aus de Kepf rauskriege wella, dr Rescht soll scho denna bleiba. Ond iebrm Deich isch eh scho älles zschbät. A Wondr, dass die überhaupt no Kepf hent … 🙂

      Grüßle von dr Alb
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

      1. I hett halt Angschd, dass zviel aus dem Kopf rausfliegt, wenn mr des so gründlich macht wie in deim Filmle. Deshalb hett i lieber i bissel zviel drin als a bissel zwenig. Wo des hinführt, säe mir ja grad überall in dr Welt. Also nei mit dem hirnschmalzige Zeig, und drin blieba wird! 😉

        Gefällt 1 Person

        1. Ha, wenn no alle so schdandhaft wäret wie Du! S ka halt leider et jedr so viel aushalda. Des sott mr de Leit halt mol gscheit glarmacha, dass net so viel romgjammrt werda sott. Na han i s mit meim Filmle eigentlich grad falsch gmacht. Oh jeh, no muss i schnell n saumäßiga Kruscht zammabaschtla, dass älle dr Kopf raucht 🙂 Abr i glaub, des breng i na!

          Gefällt 1 Person

          1. Noi noi, i däd niemals saga, dass dei Filmle falsch wär, die Filmle sind alle gut, egal worums goht! 🙂 Es hot mi ja au zum Nachdenke brocht (ohje, scho wieder was los im Oberstieble), wie viel in manche Kepf drin isch, so im allgemeine, und überm Deich halt im besondere, und ob mr dene Kaubois da driebe helfe kennt. 😉

            Gefällt 1 Person

            1. Au, ins Fernsäa und am beschde no mit dem Dittsche! Des wär no was. Luschdig dass der die gleiche Idee hot, aber die Ähnlichkeit zwischen Bohle und Dramb isch wohl no mehr Leut aufg’falla. 😉

              Gefällt 1 Person

            2. Des gibt a Gaudi. Odr mir machet hier s Gegaschdügg zum Dittsche. I mach d Regie und Du dätsch emmr in a Wirtshäusle komma ond die Sendung dät dann Anhora hoißa … odr liebr n typisch schwäbischer Name? Anhorale? Des muss mr halt gut iebrlega, dass mr sichs au merka ka ond eiprägsam isch 🙂 … ond nadierlich drenksch Du Eel aus Pula 🙂

              Gefällt 1 Person

            3. Au ja! Mir machet a Wirtshaus zur Gelben Rübe auf. Des wär dann au glei vegan. Oder zur Goschemarie. Des däd besser bassa zum Läbbergschwätz auf Schwäbisch. Aber s’Pula-Eel bidde bloß aufm Salad, net im Glas. Des wär mir dann doch z’eelig. 😉

              Gefällt 1 Person

            4. Au Mensch, die Nama send boide subbr. No hoißts Wirtshaus zur gelba Rieb ond d Sendung hoißt Goschamarie. Ond no macha mr a Publikumsfrog ond wenn oiner von de Gäscht die Frog et richtig beantwortet, kriegt r s Eel über da Kopf gschüttet … obwohl, isch ja et grad schbarsam. Abr vrschenka wär au a bissle onedig 🙂

              Gefällt 1 Person

            5. Sei vorsichdig mit Umfrage! Des kann mächdig ins Aug gange, wie mir vor a baar Dag ersch wieder gsäa hend. Und des gude Eel dun mer lieber selber bhalde. Aber wenn du a Gwiss mache magsch, dann findemer beschdimmt was hinde im Kemmerle, was mr nemme brauchet. Des verlosemer dann. Kommt scho weniger in de Kutteroimer. Koschd ja alles, au ’s Läära. 😉

              Gefällt 1 Person

  6. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich habe den Film gesehen.
    Ich habe die 96 Kommentare gelesen, damit ich in meinem Kommentar auf wenigstens ein Detail Bezug nehmen kann. Jetzt ist es noch eine Minute Sonntag. Wenn ich ein klein wenig zögere, ist es schon Montag und ich habe die Chance verpasst. Ich bin in einer Verfassung, in der mein Kopf partout nicht bereit ist, zur Klärung der Sachlage etwas beizutragen.
    Wie ist so etwas möglich?
    Ich finde keine Erklärung.
    (Nun ist es schon seit einer Minute Montag!)
    Und ich weiß noch immer nicht, wie das alles geschehen konnte?!?
    Mehr Platz im Kopf hat bei mir dazu geführt, dass er nun völlig leer ist.
    Ich erkenne noch nicht einmal meinen NAchbarn, der mich in meine Wohnung geleiten könnte.
    Glücklicherweise bin ich schon drinnen – das hätte auch mächtig schief gehen können!
    Uffff…..noch einmal Glück gehabt!
    Bis denne!
    Gruß H… ähmmmm H… Hu…? ach egal

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Herr Heinrich!

      Da bin ich wirklich sehr beruhigt, dass Sie ohne nachbarschaftliche Hilfe Ihre Wohnung erreicht haben. Scheinbar hat das Hitchblogsche Filmchen doch noch seine Nebenwirkungen und sollte vielleicht noch nicht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dass Sie sich dennoch wagemutig die cineastische Medizin einverleibt haben ist aller Ehren Wert. Ruhen Sie sich gemütlich aus, im Laufe der Woche wird sich Ihr Kopf von ganz alleine wieder mit allerhand Chaos anfüllen. Spätestens beim nächsten Beitrag auf der Alm.

      Was wollte ich sagen? Ah, herzliche Grüße an Ihr Nashorn 🙂
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  7. Also -wie man ja unschwer der Kommentare entnehmen kann- dieser Film so wunderbar im Kopf wirkt …wäre es da nicht eine Überlegung wert es auch auf andere Körperteile /Innerereien auszudehnen? Man stelle sich vor wie leicht und un-chemisch plötzlich Magenprobleme oder gar Herzschmerzgeschnulzprobleme einfach gelöscht werden könnten!? (Nicht zu vergessen eventuell ungewollt quälende Diarrhoe) Oder vielleicht könnte man die DVD auch in den heimischen PC einlegen und sogar Viren damit von selbigem entfernen oder sich gar Cyberangriffen entgegegen stellen ….(Man könnte somit dem möglichem C- Angreifer vorgaukeln hier ist nix!) Das erschliesst ja völlig ungeahnte Möglichkeiten!? Bitte richten Sie Herrn Hitch die herzlichsten Grüße aus und unterbreiten Sie Ihm doch diese potentiellen Möglichekeiten.
    Das technisch sich wieder aufrappelnde Kreativasyl welches demnächst wieder durchstartet mit Dingen die die Welt nicht braucht 😀

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Any!

      Schön zu hören, dass Sie auf dem Wege der Besserung sind.
      An Ihren Ideen merkt man, dass es im Oberstübchen wieder mächtig rappelt. Eine cineastische Ganzkörper-Heil-DVD wäre der Knüller. Ob sich das allerdings noch bis Weihnachten machen lässt? Der werte Hitch würde mit so einem Geschenk sicherlich seine Kassen füllen können, aber ob er da gleich die richtige Mischung findet? Nicht, dass er im Übereifer eine seltsame Mixtur kreiert und letzen Endes Gegenteiliges bewirkt. Aber Dank Ihrer Mitarbeit haben wir ja schon gezielte Hinweise erhalten, die nun genau umgesetzt werden können. Ich höre es schon wieder scheppern und rumpeln aus dem Versuchslabor. Ein paar gehäkelte Mullbinden Ihrerseits wären in jedem Falle ein schönes Zusatzgeschenk zu der DVD, falls doch ungeahnte Nebenwirkungen zu verzeichnen sind. 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Medizinschrank
      Mallybeau Curie

      Gefällt mir

  8. Haben wir natürlich vorrätig! Wird schon mal geliefert damit Sie passend zum DVD Start verffügbar ist und mitgeliefert werden kann! Wenn es aber noch etwas Zeit hat dann häkeln wir Ihnen noch ein Logo drauf!

    Gefällt 1 Person

    1. Das wäre natürlich grandios. Ein Totenkopf-Logo ist vielleicht ganz passend. Zum Einen ist das ja immer im Trend, zum Anderen passt es hervorragend zum leeren Kopf. Wobei, wenn wir eine Ganzkörper-Heil-DVD auf den Markt bringen, wäre vielleicht ein Skelett besser geeignet. Sie werden da sicherlich die richtigen Einfälle haben! 🙂

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s