Herbst-Si-n`est-ma: „Pferdetango oder eine verkalkte SpielerEI“

Und wieder ruft das Freiluftkino der Bloghüttenalm.
Um den kühlen Herbst ein wenig mit sommerlicher Atmosphäre zu untermalen, haben sich die Herren Hitchblog und Nozart einer Realdokumentation angenommen, deren Geschichte sich im nördlichsten Süden Brasiliens abgespielt hat:

Carlos Eduardo war Pferdeliebhaber seit frühester Kindheit. Und so hatte er sich einen langgehegten Traum erfüllt und ein Lippizaner-Pinguin-Gestüt im Süden Brasiliens eröffnet.
Leider ließ sein Geschäftssinn zu wünschen übrig und bereits nach sieben Tagen musste sein luxuriöses Großprojekt hoffnungslos verschuldet Konkurs anmelden.
Ob dieses überwältigenden Schicksalsschlages verfiel der werte Herr Eduardo in die weltbekannte südländische Sommerdepression und musste sich in psychiatrische Behandlung zu Professor Caballo begeben. Dort riet man ihm in vielen langwierigen Therapiesitzungen, seine psychischen Probleme durch künstlerisches Arbeiten in Form von malen, stricken und töpfern in den Griff zu bekommen. So raffte sich der ermattete Carlos auf und beschloss, sich der Bildhauerei zu widmen, um auf andere Gedanken zu kommen.
Da frische Bio-Eier von Legebatteriehennen zu den wenig erschwinglichen Lebensmitteln gehörten, deckte er sich mit 11 Großpaletten derer ein, kochte ein Ei nach dem anderen ab und aß sich zunächst einmal satt. Doch schnell wurde Herr Eduardo der vielen Eier überdrüssig und suchte nach einer Entsorgungsmöglichkeit.
Da keimte die kreative Ader des Pferdenarrs allmählich auf und er beschloss, aus seinem Restbestand von Eiern ein bildhauerisches Werk zu kreieren. Das hatte seines Wissens bisher noch niemand gewagt. Er sah bereits wieder Licht am Ende des Anfangs und träumte nun von künstlerischen Ruhmestaten.
Flugs griff er zu einem Filzstift aus Elefantenhaut, den ihm großzügerweise sein Nachbar Louis Armstrong aus seinem florierenden Unternehmen mit Tierstiften gespendet hatte.
Kaum zu stoppen bemalte der wiedererstarkte Herr Eduardo ein Ei nach dem anderen mit Gesichtszügen seiner jeweiligen Stimmung und hatte bald ein kurioses Sammelsurium an Eierköpfen in seiner Küche, seinem Wohnzimmer und seiner Toilette gebunkert.
Doch wie er sich so durch all die Grimassen in seiner Wohnung zwängte und ihm überall ein Teil seines Ichs entgegenblickte, fiel er erneut in eine tiefe Depression und schlug ein Ei nach dem anderen auf den Kopf, schälte es voll Verachtung und sank nach wochenlangem Rumgeeiere erschöpft auf sein mit Eierschalen übersätes Sofa.
Diese Energieleistung rief erneut ein großes Hungergefühl in dem verzweifelten Carlos hervor. Seufzend griff er zu seiner letzten Packung Pferdefleisch im Kücheneckschrank, formte daraus lustlos einige Fleischküchle, ließ sie in der Pfanne brutzeln und aß gedankenverloren eines nach dem anderen auf.
Und plötzlich merkte er, wie sein Blut erneut in Wallung geriet, Fröhlichkeit durchzuckte sein tristes Gemüt. Die Pferdefleischfleischküchle hatten ihm unvermutet Kraft und Lebensmut gegeben. 250 Pferdestärken waren in Carlos Eduardo übergegangen, der wie ein unerschütterliches Rennpferd dastand und vor Stolz und Würde erstrahlte.
Von diesem Enthusiasmus beseelt, stieg er in die Tierstiftfabrikation seines Nachbarn ein, entwarf teure Designereier in Zusammenarbeit mit Carl Fabergé und sang jeden Abend im Sonnenuntergang auf der Veranda bei einem frischen Glas Pferdewein mit seinem besten Freund Louis Armstrong „What a wonderful world“.

Neugierig geworden? Der Filmprojektor glüht vor. Dann lassen Sie uns gemeinsam auf die Alm schlendern und das neue Meisterwerk unseres Kreativduos genießen.
Aus der Almküche werden außerdem frische Fleischküchle und Pferdeäpfel mit Apfelmus kredenzt.

Viel Vergnügen und Guten Appetit! 🙂

Die Redaktion wünscht einen angenehmen Tag mit frischem Elan, Kraft und Energie.
Und wie heißt es doch so schön: Das Glück dieser Erde, liegt im schmackhaften Fleisch der Pferde! 🙂

©mauswohn
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71 Gedanken zu “Herbst-Si-n`est-ma: „Pferdetango oder eine verkalkte SpielerEI“

    1. Lieber Schlingsite!

      Das haben Sie genau richtig erkannt. Insgeheim wollten die Herren Hitchblog und Nozart einen anspruchsvollen Werbetrailer für Osterdekorationen drehen. Wie schön, dass die Werbebotschaft so klar bei Ihnen ankam.
      Und zu Weihnachten gibt es einen schmackhaften Hasenbraten aus Pferdefleisch! Lecker 🙂

      Herzliche Grüße aus dem verschneiten Osternest
      Mallybeau Hoppelkuh

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    1. Lieber Herr Moser!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm!
      Die Almredaktion freut sich, dass der Hitchblogsche Filmkracher ein Wiehern bei Ihnen ausgelöst hat. Da sind mal wieder sämtliche Pferde mit dem Regisseur durchgegangen! 🙂
      Darf ich zur Begrüßung ein Fleischlaberl reichen?

      Herzliche Grüße aus dem Pferdestall
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Voita!

      Die tragische Happy End-Geschichte des Carlos Eduardo löst scheinbar aller Orten wiehernde Gefühle aus. Hoffentlich verfallen die Zuschauer ob dieses Kinoklassikers nicht auch in eine kaum heilbare Winterdepression. Der Terminkalender des Psychiaters Caballo ist restlos ausgebucht! Wirklich zum wiehern 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau Eierkopf

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  1. Liebe Mallybeau, oh mein Gott, hier wird es ja immer vielseitiger und absonderlicher – was erst wie ein Krimiblog aussah, entwickelte sich dann zum Kunst- und Cinemablog – und jetzt kommt auch noch Kochblog dazu. Bloß gut, dass ich nicht durch die cineastischen Kochwettstreits, die im Fernsehen gezeigt werden, verwöhnt bin, da kann ich jetzt jetzt vollkommen unvoreingenommen auf die Buletten in der heißen Pfanne gucken und mit ihnen rufen: „Wende mich, wir sind schon braun!“
    Auf jeden Fall sehen sie lecker aus und machen Appetit – auf die Fleischbrätlinge und auf die Landschaft.
    Ganz lieben Gruß schickt Clara aus dem Still-sein-Land

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    1. Liebe Clara!

      Mit diesem multimedialen Meisterwerk versuchen die Herren Hitchblog und Nozart die Sparten Naturfilm, Kochsendung, Stummfilm, absurdes Theater, Musikvideo und Experimentalfilm abzudecken. Ein reichlich kühnes Unterfangen, dass, so hoffen die zwei Kreativtiere in Auszeichnungen und Preisen enden soll. Ob dies wirklich klappt, halte ich für äußerst fraglich. Aber Herr Eduardo ist ja auf der Karriereleiter tüchtig nach oben geklettert, vielleicht schafft das unser Duo ja auch. 🙂
      Für Dich gibts eine große Portion frische Buletten mit extra viel Senf, serviert auf einem urigen Holztisch auf der Almwiese im Sonnenuntergang.

      Liebe Grüße ins lila Bistro
      Mallybeau Pferdekuh

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      1. Liebe MM, du bist so gut zu mir . Ich hoffe, dass mein seit Wochen angeschlagener Verdauungstrakt die kräftigen Buletten gut verträgt. Aber was Appetit macht, das kann gar nicht schaden.
        Ich sitze jetzt in Gedanken an deinem sonnigen Holztisch und sage zu dir: danke schön

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        1. Zu dumm, dass Du einen guten Kräutertee nicht so gerne trinkst. Den hätte ich Dir für den angeschlagenen Magen gerne gereicht. Aber vielleicht hilft ja ein Schluck Milch? Die Doppelkopfkarten liegen übrigens rechts neben der Blumenvase. Die Mitspieler grasen noch auf der Weide, müssten aber jeden Moment eintreffen 🙂

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        1. Liebe Ingeborgthoring!

          Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm!
          Da auf der Alm sämtliche Tierarten zu Hause sind, treiben es die Affen natürlich auch manchmal ganz schön bunt. Ich bin allerdings froh, dass sich die Affen ausgetobt haben und nicht die Flöhe, denn solch ein Zirkus hätte zudem noch ganz schön gezwickt! 🙂

          Darf ich zur Begrüßung ein wahnsinnig normales Glas Milch reichen? Oder doch lieber Tee oder Kaffee? Fühlen sie sich wie zu Hause …

          Herzliche Grüße
          Zirkusdirektorin Mallybeau

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          1. Sehr geehrte Frau Zirkusdirektorin Mallybeau von Mausewohn,

            Herzlichen Dank für Ihre Einladung. Gern würde ich Sie besuchen, doch googlemap zeigt mir immer nur den Weg zu Heidi an. Heidi und Peter, wohnen diese beiden in Ihrer Nachbarschaft? Vielleicht weiß der Briefträger Rat. Er kommt heute Mittag und nimmt diesen Brief mit. Deshalb dauert es noch etwas mit dem Besuch.
            Ich freue mich jetzt schon auf die bis dahin lauwarme Milch und auf all die lahmen Gesellen. Besonders auf die Affen an der Leine und die eingereisten Flöhe.

            Mit freundlichen Grüßen
            Ingeborg Thoring

            P.s. Ich hoffe, Sie können meine Schrift lesen, ich habe mich extra angestrengt.

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            1. DingDong, die Post ist da!
              Ah, ein virtueller kalligraphisch besonders ausgereifter Brief der werten Frau Thoring ist angekommen.
              Heidi und Peter haben den Postboten glücklicherweise auf meine Alm weitergeleitet, da sich dieser in den Irrungen und Wirrungen des Bloghüttengebirges leicht verirrt. Doch nun ist es geschafft.
              Die Milch wird serviert, während die ersten Clowns in der Manege das Publikum zum Lachen bringen. Die Hauptattraktion, der Sprung eines Blauwales durch einen brennenden Reifen, erfolgt nach der Pause. Man darf gespannt sein … 🙂
              Und für Ihren an graziler Schönschrift kaum zu überbietenden Brief verleiht die Bloghüttenalmlehrerin die Note 1 mit Sternchen.
              … ach, wenn nur alle so eine ordentliche Handschrift hätten! 🙂

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            2. Irrungen und Wirrungen haben die Alm erreicht? Haben Sie alle Fenster geschlossen? … dann ist Gefahr im Aufwind. Laut Wetternachrichten sollten sogar Säcke vor die Türen gelegt werden und vor alten Säcken ist Vorsicht geboten. Hier im Flachland herrscht noch Ruhe. Die Blauwale springen zwar schon, aber die Reifen sind noch nicht entzündet.

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            3. Ein unsichtbares Netz aus Irrungen und Wirrungen wird um uns ja immer gesponnen, so auch um die Alm. Aber davon lassen wir uns natürlich nicht beeindrucken und gehen unseren normal wahnsinnigen Weg.
              Ich werde mich wohl demnächst auch ins Flachland begeben müssen, da ich dort noch nie springende Blauwale gesichtet habe. Bisher habe ich ihnen immer nur auf der Alm beim Hügel überspringen und Maulwürfe jagen zugesehen. Aber nun sollte ich zunächst einmal ein paar Säcke vor die Türe legen, bevor doch noch ein solcher ungebeten in Erscheinung tritt. Ich danke für diesen Hinweis!

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            4. Das Wasser steigt ja inzwischen über Halshöhe hinaus … da ist es gut möglich, dass sich die qualifiziertesten Wale in abgelegenen Gegenden ausbilden lassen. Die kleinen Fische aus flachen Gewässern müssen noch viel lernen, bevor sie zirkusreif sind.

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            5. So habe ich das noch gar nicht betrachtet. Ein Blauwal-Trainingslager in höher gelegenen Regionen ist mit Sicherheit gut, um das Lungenvolumen zu trainieren. Doch auch die kleineren Fische in den Flachen Gewässern haben sicherlich ungeahnte Stunts zu bieten. Leider fehlt ihnen oftmals die Trainingsmöglichkeit. Hier besteht dringend Nachholbedarf! 🙂

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            6. Seitdem die Nachhilfelehrer „Coach“ heißen, verstehen selbst die kleinsten Mitschwimmer die Welt nicht mehr. „Turnlehrer“ – das klingt nach „zeigt her eure Hände, zeigt her eure Schuh“. Die alte Couch von früher, was war das für ein bequemes Sofa. Kleine Fische und Zirkusnummer, ein wahrlich schweres Unterfangen. Wie die Pfeifenorgeln können sie natürlich auf- und abtauchen.

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            7. Wie Recht Sie haben. Seit man sich so multilingual artikuliert, wird die Verständigung bisweilen etwas schwierig. Zumal Zirkusfische mit ihrer Blubbersprache auch etwas abseits des allseits beliebten englisch stehen bzw. schwimmen. Da bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit akrobatischen Turnübungen abseits des Mainstream ins Licht der Öffentlichkeit zu turnen. Ich ahne, dass aquamarine Zirkusveranstaltungen auf dem Vormarsch sind! 🙂

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            8. Aquamarin – tief dunkelblau. Kleine Fische und ihre großen Brüder lieben die abgründige Finsternis. Gegen Hunger tauchen selbstverständlich die kleinen Fische nach oben. Sie kennen sich seit Generationen mit Bratpfannen aus. Eine Zirkusnummer mit Bratpfannen, da wären sie ganz drin – bei der Sache, könnte man sagen.

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  2. Also des Oierg’schäft – isch des net die falsche Jahreszeit? Müsst des net an Oschdern sei? Allerdings überleg i grad, zu welcher Jahreszeit Pferdeküchle basset. S’fallt mir grad nix ei. I glaub, i wollt au koine essa … Dann scho lieber Oier zum Mardinsdag. 😉

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    1. Liebe Anhora!

      Ha a guts Gschäft ka mr jo emmr macha, gell. Oschdrn isch dann halt Hochsäsong, em Wendr misst mr sich halt was anders eifalla lassa. Kombiniert mit Pferdeküchle abrota mit unserm Eel aus Pula, des misst doch a guts Weihnachtsessa gäba 🙂

      Grüßle aus dr Küche
      Mallybeau

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          1. Des klingt scho besser! Du moinsch also sowas wie Mauldäschle, mir kennded des ja Pferdedäschle nenna. Da sieht eh koiner was drin isch und mir kennte nei tue was mir grad übrig habet. Klassische Herrgottsbscheißerle halt. 🙂

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            1. Gauldascha nemmemer, des isch perfeggt, i däds grad selber kaufa. 😉 Nadierlich zamma mit dem bassende Deller mit Pferdle-Moddiv, subber Idee! S‘ Äffle kennemer ja auf an Leierkaschda setze und scho gohts los mit dem Pferdefloischblues. 😀

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            2. I sähs scho vor mir. Äffle ond Pferdle schtandet en Schduagard en dr Fußgängrzoh ond leiret da Blues ond d Leit reisset ons d Gauldascha aus de Händ.
              Ond scho hemmr d nägschde Einahmegwelle. Pula, Schduagard, … des lauft 🙂

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            3. Und nebeher lassemer no deine Filmle laufe, des hot was Künschdlerisches. Dann hettemer no a weidere Zielgrubbe, die um d’Gauldascha aschdanded. Mir sind halt oifach die Beschde. 🙂
              Hab noch an scheene Dag!

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            4. I dank dr schee und frai mi scho auf die Pferdle, egal in welcher Form. 😉
              Mein Ableger … dem ischs gut gange, solang er im Wasser war. Aber dann hot mir jemand empfohle: droggna lassa und in Sand setza und woiß Gott was alles. I Depp hons so g’macht, und drei Dag schbäter war er dod. Schad. Aber wenn mir in Pula sind, kann i mir ja neie hola. 🙂

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  3. Ich habe mir Socken gekauft, liebe Mallybeau. Wenn das, das Ziel der Werbung am Ende war, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Ich war so gebannt, dass ich nach dem Abspann einfach weiter geschaut habe.
    Gebannt und entspannt. Und das ist in einer S-Bahn nicht leicht. Aber spätestens der Bratvorgang hat mich wohlig tiefer in den Sitz gleiten lassen und all der Stress des Tages ist von mir abgefallen.
    Hübsch besockte Füße und der Rest von mir, grüßen Sie herzlich.

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    1. Liebe Mitzi!

      Mit Ihrer bemerkenswerten Beobachtungsgabe haben Sie die etwas versteckte Botschaft der Künstler „Schützt eure Füße vor dem kalten Winter“ natürlich völlig richtig erkannt. Ich gratuliere zu dem Kauf.
      Es sind noch ein paar Fleischküchle, und vor allem Eier, übrig. Die lasse ich Ihnen gerne zukommen und wünsche einen angenehmen Restabend! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Sockenladen
      Mallybeau Strickliesl

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    1. Liebe Berni di Brezel!

      Wohl war. Das permanente Bemalen der Eierschalen rief bei dem Multitalent eine Sehnenscheidenentzündung hervor. So ist diese Leistung noch viel höher einzuschätzen. Lädierte Nerven, lädiertes Handgelenk, leerer Magen … und am Ende ein reicher Mann!
      Ein gutes Beispiel dafür, dass berühmte Persönlichkeiten zuerst durch ein Tal aus Qualen wandern mussten, bevor sie Weltruhm erlangten. 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Geschichtsbuch
      Mallybeau

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  4. Liebe Bella!

    Für einen so schreibfreudigen und sicherlich auch lauffreudigen Hund wäre die Alm genau richtig. Hier tummeln sich eine Unmenge von Tieren, die sich zum täglichen Almplausch auf den Wiesen und im Wald treffen. Und der liebe Krokus hat so freundlich in die Kamera gelächelt, dass ihm gerne eine kleine Nebenrolle zugestanden wurde.
    Die Kuh arbeitet so viel im Garten, im Haushalt, mit Farben und Werkzeug, dass eine Maniküre keinerlei Wirkung zeigen würde. Das sind eben richtige Arbeiterklauen. Hier wird zugepackt! 🙂

    Herzliche Grüße in die Hundehütte
    und einen angenehmen Abend wünscht
    Mallybeau

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    1. also so
      von frau zu frau
      ich racker ja auch mannigfaltig in der gegend rum
      doch siehe
      auch nach solch “ kleinen “
      nennen wir es mal aufflügen
      https://ronnytauchenmitbella.wordpress.com/2016/10/11/sooo-ein-fauler-arsch/
      sind meine krallen /klauen in ordnung
      man muß ja bissel
      auch wenn es nur bissel is
      auf de ettikette achten
      und hee
      so roh wir mädels auch sein können
      sind wir doch immer etwas ladylike
      mein hübsches weißes aussehen juckt nichmal den letzten strassenköter
      nur zweibeiner sind davon entzückt
      meine krallen und auch mein “ sixpack “ im maul beeindrucken da sehr viel mehr
      rüden sind rüde
      doch gibt es nur eine alphawölfin
      im rudel
      die welt ist hart
      kroküsse sind weich
      “ knutscher “ vom ronnyherrchen sind najaaa ^^
      n stück kaninchen wäre mir lieber
      😀
      pflege deine klauen
      werte Mallybeau
      es hilft dir
      gruß bella 🙂

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      So ist es. Zumindest für den Feinschmecker, der sich genüsslich über das appetitlich angerichtete Menü hermacht und nicht sieht, wie die gute Kost zubereitet wurde 🙂

      Herzliche Grüße aus der Küche
      Mallybeau

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  5. Liebe Frau Mallybeau,

    das Gitarrenriff von Link Wray zu Beginn Ihres neuen Meisterwerks, wo wir gemütlich hinauf schlendern auf die Alm, um unsere Plätze für die anstehende Vorführung einzunehmen, lässt den Herrn Ösi an jene Szene eines seiner Lieblingsfilme denken, in denen Vincent Vega einen 5 Dollar Milchshake probiert, als eben just selbige Klänge einsetzen. Praktisch Assoziation. Und da sind wir auch schon beim Thema. Gekonnt wir immer leiten Sie die Gedanken des Betrachters, so wie es Ihnen beliebt, in die gewünschten Bahnen und stellen Verbindungen zu Ereignissen und oder Erlebnissen her, die dem geneigten Zuschauer, ob er es will oder nicht, plötzlich in den Sinn fahren. Wenig später zu Westernklängen, weißer Rauch raucht rauschend aus der Pfanne, wähnt er sich im wilden Westen, yippie!, die Sioux senden Rauchzeichen hinüber zum Nachbarzelt, das Kriegsbeil wird ausgegraben oder zumindest gesucht, wo war es vergraben?, aber erst mal die Friedenspfeife, verflixt, die ist ja auch nicht da, egal, das Pferd steht immerhin noch draußen vor der Zelttür und schabt ungestüm mit den Hufen, will zum Gassi ausgeritten werden, damit es kein Unglück gibt, noch ein bisschen Feuerwasser die trockene Kehle hinunter und rein in den Sattel, den ein echter Häuptling gar nicht braucht, weil nicht hat. „Habemus Papam“, jetzt ohne Überleitung, die Gedanken wirr, vernebelt vom aufsteigenden Rauch, und wir fragen uns, hat jetzt der Franzi auch hingeworfen wie dereinst der Ratzi, haben wir etwa schon wieder einen neuen Papst, ohne dass wir es mitbekommen haben, weil wir von dem ständigen Rüberschauen in die USA ja regelrecht blöd geworden sind oder symbolisiert der Rauch etwa ewig Vergängliche? Was wissen wir schon? Klar, dass Sie einmal mehr ein Meisterwerk aus dem Ärmel gezaubert haben. Wir könnten, nein müssten, jetzt angemessen über Assoziationen philosophieren … aber, oh, die Fleischlaberl sind fertig … 🙂

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi

    Rauches Schwaden durch die Küche ziehen,
    die Fleischlaberl, so lecker … zum Niederkien.
    Bon Appetit!

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Als Meister der Assoziation haben Sie umgehend aus Herrn Hitchblogs zusammengestückelten Filmfetzen eine grandiose Geschichte gewoben. Und natürlich habe ich geahnt, dass ich aufgrund Ihres Einfühlungsvermögens im Grunde die Details weglassen kann, man denke an die goldene Uhr oder den Koffer.
      So bleibt ein abstraktes Konstrukt, dass dem Laien als ein simpler Kochvorgang erscheinen mag, von Ihnen natürlich sofort durchschaut und mit indianischen Bräuchen verwoben. So erst wird dieser Film zu einem einheitlichen Kunstwerk, wenn ein Kenner wie Sie die richtigen Assoziationen parat hat. Einfach wunderbar.
      Und Sie bringen es einmal mehr treffend auf den Punkt. Der Rauch. Der sagenumwobene vielgedeutete Rauch. Welche Bedeutung ist ihm zuzumessen? Philosophieren wir über Assoziationen, so denke ich zunächst an den harmlosen Nebel, der sich heute morgen über die ersten Schneeflocken auf der Alm gelegt hat. Rauch in der Küche lässt mich allerdings vermuten, dass sämtliche elektrischen Geräte aus päpstlichen Händen stammen müssen. Steigt doch unheimlich schnell ein weißer Dunst aus der Pfanne, dem Toaster und dem Waffeleisen hervor und verkündet: Du Seggl hast mal wieder nicht aufgepasst und alles anbrennen lassen. Eine nicht ungeschickte Marketingstrategie aus dem Petersdom. Muss doch aufgrund angebrannter Fleischlaberl, verschmorter Toastbrote oder missratener Waffeln schnell ein neues Küchengerät gekauft werden. Ich habe den Eindruck, der Franzi hat den Kniff raus. Hat er mit seinem Ös-Was eine grandiose Marktlücke entdeckt, so hat er auch heimlich seine Finger in jedem einzelnen Haushalt im Spiel. Vorausgesetzt natürlich, dass man kocht und nicht kochen lässt.
      Oh, es riecht verdächtig. Puh, Glück gehabt, fast wären mir die Fleischlaberl angebrannt. Die wurden eigens für Sie frisch zubereitet. Darf ich servieren und dazu Herrn Vincent Vega über den Bildschirm flimmern lassen? Machen Sie es sich gemütlich. Niederknien müssen Sie hier freilich nicht. Ein bequemes Sofa wartet, um von Ihnen in Beschlag genommen zu werden.
      Bei Pulp Fiction gefällt mir ja besonders gut die Schlußszene mit der Autoreinigung bzw. die Art und Weise, wie die Karre „beschmutzt“ wird. Mal sehen, ob ich da beim weiterassoziieren letzten Endes auch auf den Papst komme. 🙂
      Ich wünsche guten Appetit, genießen Sie die verrauchten Laberl.

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – Ich brauche wieder eine neue Pfanne … oh stimmt, SIE verkaufen doch welche und nicht der Franzi. Welche Geschäfte haben Sie da nur wieder auf dem Balkon untereinander ausgehandelt? 🙂 Meine Assoziationen fangen zu rauchen an …

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    1. Lieber Meermond!

      Sagen Sie bloß! Das ist mir neu. So hat der werte Carlos mit seiner Eierkunst also doch noch Berühmtheit erlangt 🙂
      Ah, jetzt sehe ich erst das Bild! Fantastisch! Haben Ihre Männer diese Kunstwerke vollbracht?
      Was macht der Blutdruck?

      Herzliche Grüße aus dem Hühnerstall
      Mallybeau – verkalkt

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      1. Der Druck dümpelt weiterhin im Hahnenrevier 🙂
        Bedauerlicherweise sind wir erst dabei, erste Großbuchstaben auf’s Papier zu kritzeln. Bis zu den Grimasseneiern ist es noch ein kalkiger Weg…
        Ich wünsche Ihnen einen grandiosen Tag!

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        1. Auch der werte Carlos hat ja bekanntlich mal klein angefangen. Das mit den Grimasseneiern haben Ihre Zwillinge sicherlich im Nu intus, so gewieft wie die sind!
          Ich wünsche ebenfalls einen herrlichen Tag, der seine trüben Schalen heute hoffentlich etwas fallen lässt 🙂

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  6. Es ist schon bemerkenswert, was für ein Gerankel man um die eigentlich doch ziemlich lästige Beschäftigung der Nahrungszubereitung spinnen kann, und damit ein Gesamtkunstwerk unter Mitwirkung der Netzgemeinschaft erschafft. Als ich dem nervtötenden Bruzzeln zusah, kam mir tatsächlich auch die Assoziation Buys, Fettfleck und Putzfrau, denn es ist so, dösend neben dem einem Garungsprozess entgegenstrebenden Objekt, kommen einem schon die merkwürdigsten Gedanken, aber die Assoziation zu Pferd und Tango wollte sich bei mir ums Verrecken nicht einstellen.
    Ich neige zur klaren prosaischen Darstellung absolut fantasielos. Schau wie das seinerzeit aussah, als ich der Aufgabenstellung zur „Ethnologie des Alltags“ für das Teppichhaus Trithemius mich bemühte Genüge zu tun:

    😀

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    1. Liebe MaranaZ3!

      Wie sich das Pferd samt Tango und die Grimasseneier alle zu einer Geschichte haben zusammenwürfeln lassen, weiß ich auch nicht mehr so genau. Vermutlich geschah dies alles bei dem langwierigen Bratprozess der Fleischküchle.
      Die Ethnologie des Alltags ist absolut hervorragend gelungen. Vor allem beschränkt sich hier alles aufs Wesentliche und ist nicht ausufernd langwierig wie der Hitchblogsche Streifen.
      Sie sollten diese Filmreihe unbedingt fortsetzen! 🙂
      Ich muss jetzt erstmal die Fettflecken von der Küchenwand schrubben … wieher …

      Herzliche Grüße aus dem Tanzlokal
      Mallybeau

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  7. räusper räusper
    ööhmmm ja guten tag frau Mallybeau
    ich bin ja als hundehalter verpflichtet zu wissen wo
    meine hündin sich so rumtreibt
    und deswegen muß ich halt ab und an mal in den blog schauen
    da is mir denn nun aufgefallen das sie mal wieder wildern war
    und zwar hier
    ^^
    ich möchte hoffen das sie sich hier anständig benommen hat
    da dies nich grad ihre starke seite is
    also das anständig benehmen ^^
    da ich aber keine klagen ihrerseits lesen konnt gehe ich davon aus das
    das “ bellamausi “ sich hier pflegeleicht integriert hat
    gut das is hier in diesem blog nich so schwer wie ich erlesen durfte
    da hier wohl sehr “ schräge “ kreativ geladene schreiberlinge
    wie auch pullover ööhm sorry voll-ower oder wie die dinger da heißen
    die immermal antworten
    am werkeln sind
    die cineastischen meisterwerke denen ich bisher habhaft werden konnte
    brachten mich wie in diesem eintrag hier einmal mehr zum nachdenken
    und
    JAAA
    ! ! !
    ich als ronnyherrchen oft
    sehr oft naturverbunden lebend
    muß meckern
    wie ?
    WIEEE ? zum geier können sie sich denn erdreisten
    die pferdefleischpfanzerl in irgendwelche körner einzuwickeln ! ? ??
    sie scheinen wohl mal garnich an die armen vögel zu denken
    die im strengen winter auf futtersuche sind ? ODER ??
    also da bin ich sehr wohl der meinung das dieses verhalten von ihnen etwas nachbesserung
    ihrerseits nach sich ziehen sollte
    vögeln
    gehört schließlich auch ein teil dieser erde ^^
    ich hoffe sie denken mal in ner stillen minute drüber nach
    und verbleibe mit freundlichen grüßen
    das ronnyherrchen

    p.s. :
    bitte fressen sie nicht meinen wildenten und – gänsen das futter weg
    von irgendwas müssen die bella und ich ja auch leben ^^
    und die hübschen kaninchen
    gehören meiner meinung nach in ihre natürliche umgebung
    und die is zwischen rotkraut und klößen 🙂

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    1. Liebe Bella!

      Da auf den Almwiesen so wunderbar viel Platz ist, können sich Hunde hier nur bestens betragen, weil sie sich automatisch wohlfühlen. Also alles bestens.
      Dass ab und an mal ein Knochen verbuddelt wird, ist kein Problem, da freuen sich die Maulwürfe, wenn sie beim Graben auf etwas Essbares, wenn auch ein wenig hartes, stoßen.
      Tja, und warum der werte Carlos Eduardo seine Fleischküchle in Sesamkörner gebraten hat, ist mir nicht bekannt. Möglicherweise ist dies eine spanische Eigenart. In jedem Falle hat der vielseitige Künstler nach seinem großen Erfolg mit der Tierstiftfabrik eine Körnerplantage für hungerleidende Zugvögel eröffnet. Er hat also durchaus ein Herz für Tiere 🙂
      Derweil wünsche ich guten Appetit bei Kaninchen mit Rotkraut und schippe die erste Ladung Schnee von den Almwiesen! 🙂 Schnauf, schnauf,…

      Herzliche Grüße aus dem Reich der Fantasie
      Mallybeau

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      1. vielen dank
        das beruhigt mein etwas erzürntes gemüht
        ööhmmmm bella vergräbt ihre knochen nich
        auchnich für hungernde maulwürfe 😦
        sie meint die dinger müssen an der luft reifen
        also nich die maulwürfe sondern die knochen ^^
        gruß ronny
        hee lass mich auchmal ^^
        hi die bella 🙂 hier
        ich steh auf schnee da is alles anders
        und ich kann besser verschwinden 😀
        aber hier is noch kein schnee 😦
        sollte es ihnen werte frau Mallybeau möglich sein
        schicken sie uns doch bitte ausreichend frankiert
        200 m³ nach BeSSOC
        das ronnyherrchen wird ihn denn passend verteilen für mich
        🙂 😀
        schnee is immer gut 🙂
        schauen sie hier frau Mallybeau – ->
        https://ronnytauchenmitbella.wordpress.com/2016/10/13/nich-zu-fassen/
        für größere tiere ob nun zwei- odäär auch vierbeinich
        empfiehlt sich die – socke-über-die-füße-version-
        von “ herr´n willi “
        und die restsocken immer schön über die hörner
        🙂
        üüüübrigens gibt es bei der “ bundeswehr “
        sogenannte “ kniestrümpfe “ ein paar kaufen einen aufschneiden
        und an den anderen nähen dann reicht das auch für nen kuhschwanz
        zum warm halten
        dabei fallen mir “ ochsenziemer “ ein die schmecken köstlich
        oHHH oHHHHHHH
        böse gedanken ^^
        verscheuch verscheuch
        gruß bella 🙂
        😀 😀

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        1. Sehr wohl, liebe Bella.
          Der Schnee wird in handlichen 1kg-Paketen per Pinguinexpresspost verschickt und als kleines Schmankerl gibts noch eine Packung schmackhafter Ochsenziemer obendrauf. Wohl bekomms!
          Viel Spaß beim Schnee verteilen … und ich krame jetzt meine Wintersocken aus dem Heuschober! 🙂

          Herzliche Grüße aus dem Schneegestöber
          Mallybeau

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          1. hoffe sie wurden nich von den motten oder mäusen gefressen
            also die socken
            mein
            ich
            und naja irgendwie hoffe ich das auch du nich von den mäusen
            gefressen wurdest
            den angelieferten schnee verteilt mein ronnyherrchen
            genausoschnell wie ich den ochsenziemer
            vertilge
            ööhm wie schmecken eigentlich pinguine ?
            ^^ 🙂 😀
            die postboten schmecken ja von serie zu serie anders
            doch die sind gut durchtrainiert und haben viel fleisch dran
            jogger und radfahrer sind auch vitaminreich und gut jagbar
            kicher kicher
            gruß bella 🙂
            hachja 😦 seufz
            wir haben hier immernochkeinen schnee 😦

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  8. Hallo du,

    ich bin Romy von dem Burger Blog RAWRBRGR.com. Vor einer Weile hast du dich in meine Abonnentenliste eingetragen. Mein Blog ist vor ein paar Wochen allerings umgezogen weshalb du nun keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr über neue Beiträge erhältst.

    Wenn du dich wieder eintragen möchtest kannst du dies hier nochmal ganz einfach machen: http://www.rawrbrgr.com/abo/

    Einfach Mail eintragen und alles ist wieder beim alten 🙂

    Ich freue mich, wenn du den Blog besuchst, jetzt ist alles neu, schön und besser durchsuchbar.

    Burgerliche Grüße
    das Burgermädchen

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