Normaler Wahnsinn

Die Gazetten schreiben es auf ihren Titelseiten. Radio und Fernsehen berichten rund um die Uhr. Heute ist es soweit. Zwei Weltstars werden bei den Wurmlinger Filmfestspielen mit großer Vorfreude erwartet.
Die zwei hochdekorierten Herren Almfred Hitchblog und Fuchsflur Amadeus Nozart, soeben mit 122 Oscars bestückt aus Hollywood zurückgekehrt, scheuen sich nicht, trotz ihrer Berühmtheit, auch die etwas kleineren cineastischen Wetttbewerbe in der Provinz aufzusuchen. Und siegessicher wähnen sie sich hier keineswegs. Haben die zwei kongenialen Partner doch in Cannes bei den diesjährigen Festspielen auch nur den dritten Platz belegt, obwohl ihnen große Chancen auf die Siegertrophäe eingeräumt wurden, nachdem Hollywood mit Auszeichnungen nicht gekleckert hat. Aber wie jedes Jahr stehen in Cannes die Filme „Katzenvideo“ und „Käse“ unangefochten an der Spitze. So versuchen die zwei nimmermüden Filmemacher nun ihr angekratzes Ego ein wenig aufzupolieren und genießen das Bad in der, wenn auch überschaubaren, Menge im schwäbischen Hinterland.
Hier gibt es seit Wochen nur ein Gesprächsthema. Der bahnbrechende Film „Normaler Wahnsinn“. In der Universitätsstadt Tübingen werden Sondervorlesungen gehalten, Gastredner aus aller Welt diskutieren über die einzigartige Struktur und die nur schwer durchschaubare Handlung dieses absolut zeitlosen Klassikers. Mittlerweile kennt man den Aufbau und die Tiefe der Hitchblogschen Filme, so glaubte ein jeder Kenner. Doch weit gefehlt. Hier sieht sich der Betrachter gänzlich neuen, ungewohnten Wahrnehmungsmomenten gegenüber, die selbst die Wissenschaft vor ein Rätsel stellt. Besonders eifrige und geschäftstüchtige Schwaben bringen bereits die ersten Bücher über dieses Meisterwerk auf den Markt, die ihrerseits gleich am ersten Tag der Veröffentlichung wieder ausverkauft sind. Die Rekorde purzeln aller Orten.
Doch genug des Vorgeplänkels. Die Herren Hitchblog und Nozart sind mit ihrer solarbetriebenen Limousine beim Wurmlinger Gasthof „Zum Ochsen“ vorgefahren, haben ihr Fünf-Gänge-Menü (ein Saitenwürschtle und vier Obschtler) zu sich genommen und befinden sich auf dem Weg Richtung Turnhalle, die für diesen festlichen Anlass glamourös geschmückt wurde und nun dem filmbegeisterten Publikum Platz bietet. Auf Bierbänken, Campinghockern und Isomatten sitzen die Zuschauer aus nah und fern und starren auf das weiße Bettlaken der Familie Dinkele, die freundlicherweise ihren Bettbezug als Leinwandersatz zur Verfügung gestellt hat, nachdem das ortseigene Kino bei der letzten Kirmesfeier einem Totalschaden zum Opfer fiel. Doch schließlich weiß sich ein findiger Schwabe stets zu helfen und so steht der Filmpremiere in Deutschland nichts mehr im Wege.
Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Hitchblog. Im Anschluß daran finden gesellige Diskussionsrunden „Im Ochsen“, „Im Adler“ und in der „Krone“ statt. Auch hier lohnt ein Besuch. Und mag dort die ein oder andere Filmkritik oder Aussage nicht ganz so klar und gehaltvoll sein, der frisch gekelterte Wurmlinger Wein ist es mit Sicherheit!
Viel Vergnügen! Der Wahnsinn kann beginnen! 🙂

 

Dieser Film wird aufgrund der hohen Nachfrage bereits als Vorabendserie produziert und ist ab Dezember täglich auf allen TV-Programmen zu sehen. Die Besetzung der Hauptrolle ist noch vakant. Interessenten melden sich bitte auf der Bloghüttenalm bei unserem Hausmeister Egon Schrödinger.

 

 

©mauswohn
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50 Gedanken zu “Normaler Wahnsinn

  1. Liebe Frau Mallybeau,

    jederzeit bereit, eine wie immer geartete Gestalt aus dem Gebüsch treten beziehungsweise eher springen oder einen Greif aus dem nicht heiteren, sondern bedrohlich wirkenden Himmel herabsteigen zu sehen, versteckte ich mich – ich gebe es zu – hinter einem blauen Kissen, das mir trotz dieser Camouflage die Möglichkeit bot, Ihr Meisterwerk in voller Länge betrachtend zu bewundern.
    Um nur ja keine Zeit zu verlieren – die Konkurrenz schläft bekanntlich nie – bewerbe ich mit hiermit um die Hauptrolle beim Herrn Hausmeister Schrödinger … bevor mir seine Katze diesen begehrten Job noch vor der Nase wegschnappt.
    Raffiniert wie immer weben Sie die Handlung und die Dialoge so geschickt in den Film hinein, dass der Betrachter – aber so ist es ja gewollt – das Œuvre mehrfach gucken muss, um die Vielfalt und den Tiefgang des Gezeigten sowie die Handlung auch einigermaßen zu verstehen. Dem oberflächlichen Betrachter bleibt der Sinn des Films freilich versagt. Schön, dass Sie sich diesmal für ein Happy End entschie … oh nein … das tut mir leid … das sollte natürlich nicht verraten werden … bitte streichen Sie die entsprechend entlarvenden Worte wieder raus, damit die Spannung erhalten bleibt und vor allem das Ende nicht verraten wird.
    Nun ja, das „Katzenvideo“ und „Käse“ haben ja in diesem Jahr so viel an Preisen abgeräumt, dass sie für den „Normalen Wahnsinn“ keinerlei Gefahr darstellen.

    And the winner is … „Normaler Wahnsinn“ … 🙂

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi

    Herr Ösi betritt in den Gasthof „Zum Ochsen“.
    Kellner: Was darf es sein?
    Herr Ösi: Bringen Sie mir bitte Ihr Vier-Gänge-Menü.
    Kellner: Verzeihung, aber wir haben bloß das Fünf-Gänge-Menü.
    Herr Ösi: Gut. Dann lassen Sie die Saitenwürschtle weg.

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    1. „Einmal 5 Obschtler für den feschen Alpenländer“, brodelt der Ochsenwirt und stopft sich das von Ihnen verschmähte Saitenwürschtle genüsslich hinter die dicken Hamsterbacken.
      Lieber Herr Ösi mit dem blauen Kissen,
      und die Hauptrolle erhält, und die Hauptrolle erhält, und die Hauptrolle erhält, … zack der Zuschlag geht an Herrn Ösi, den Herrn hinter dem Kissen in der ersten Reihe. Glückwunsch. Herr Schrödinger, weisen Sie unseren erlauchten Gast in seine Gemächer, es soll ihm an nichts fehlen. Schließlich steht ihm ein Filmmarathon bevor, erstreckt sich die geplante Vorabendserie doch über mehrere Jahre. Haben sie den Blattonay kaltgestellt? Ist ausreichend Käse für die Mäuse vorhanden?
      Herr Schrödinger nickt zustimmend mit dem Kopf und schüttelt die Bettdecke aus.
      Wie gut, werter Herr Ösi, dass Sie nicht verraten haben, dass der Hitchblogsche Meilenstein in einem glücklichen Happy … äh achso, wir wollten ja nichts verraten.
      (Die nachfolgenden Leser werden gebeten, diese Worte zu überlesen!)
      Als Hauptdarsteller sei Ihnen bereits verraten, was Sie mit Ihrem cineastischen Feingefühl aber ohnehin schon entlarvt haben, dass sich die Herren Hitchblog und Nozart bei der Serie mit der Thematik der Weggabelungen auseinandergesetzt haben. Die steten Fragen des Lebens prallen hier aufeinander. Biegen wir rechts ab oder links? Sollten wir risikoreich entgegengesetzt der Einbahnstraße fahren? …
      Sie merken, der Inhalt ist vielseitig und bedarf genauer Betrachtung. Sie haben für Ihren Hauptrollenpart auch die entsprechende Einarbeitungszeit von einem Tag. Herr Hitchblog hielt diese Zeitspanne bei Ihrem schauspielerischen Können für absolut ausreichend. Des Weiteren wird ausdrücklich das Sprechen im höchsteigenen Dialekt gewünscht. Die Rolle ist für Sie also geradezu prädestiniert. Auch für Ihre Frau Saftschubse wäre noch eine Nebenrolle zu haben.
      Und ganz im Vertrauen, dass Sie den Herren Hitchblog und Nozart den ersten Platz in Cannes gegönnt haben, schmeichelt dem Duo so sehr, dass Sie mit Sicherheit jegliche Sonderwünsche problemlos äußern dürfen.

      Ich hoffe, Sie haben sich von dem bedrohlich wahnsinnigen Streifen einigermaßen erholt und können nun entspannt auf Ihrem blauen samtweichen Wohlfühlkissen beruhigt einschlafen und vom kommenden Weltruhm als Schauspielstar träumen 🙂
      Schlafen Sie gut!

      Herzliche Grüße vom Stoff aus dem die Träume sind
      Mallybeau („Herr Schrödinger, und jetzt noch eine akkurate Dekofalte in Herrn Ösis Kopfkissen, zack zack!“)

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      1. Rom. Petersdom.
        Der Papst auf dem Balkon. Unten eine Menschenmasse. Jubelt ihm zu.
        Papst: Herr Ösi, kommen Sie doch zu mir auf den Balkon.
        Herr Ösi: Sooo viele Menschen.
        Papst: Keine Angst, nur zu. Kommen Sie, Herr Ösi, prego, prego.
        Herr Ösi betritt den Balkon.
        Papst: Nun segne ich die Menschen. So, sehen Sie. Die Arme weit ausgebreitet. (Breitet die Arme weit aus. Der Jubel steigt an) Jetzt sind Sie an der Reihe.
        Herr Ösi: Wirklich? Darf ich? (Breitet die Arme aus) So?
        Papst: Die Arme weiter auseinander breiten. So und so und so.
        Herr Ösi: So? (verhaltener Jubel von unten)
        Papst: Nein, die Arme noch weiter auseinander.
        Herr Ösi: Ich kann es nicht, Herr … äh …
        Papst: Franziskus. Insider nennen mich kurz Franzi.
        Herr Ösi: Da drinnen blockiert was.
        Papst: Der Plexus Sacralis. Ganz normal. Der Plexus Sacralis sitzt bei den meisten in der Achselhöhle. Den brauchen Sie nur, wenn sie Leute segnen wollen, weshalb er vielfach völlig verkümmert. Schauen Sie, wie ich das mache. So und so (Breitet die Arme weit aus. Der Jubel schwillt wieder an)
        Herr Ösi: Jetzt zwickt es innen drin.
        Papst: Ganz normal. Das Segnen können Sie nur von der Pike auf lernen … oder gar nicht.
        Vatikan-Praktikant: Das Jubel-O-Meter zeigt beim Heiligen Vater 89 %, beim Herrn Ösi gerade mal 11 % an.
        Herr Ösi: (zum Papst) Ich werde Ihnen den Job nicht streitig machen.
        Papst: Für den Papst-Job sind Sie ohnehin zu alt. Will heißen: da hätten Sie den Plexus Sacralis in jungen Jahren trainieren müssen. Fußballer, besonders die erfolgreichen Torschützen, können so was aus dem Effeff.
        Herr Ösi: Darf ich noch einmal?
        Papst: Später. Wir sind noch nicht fertig. – Zu Jahresbeginn und zu Ostern rennen mir die Leute hier regelrecht die Bude ein. Aber das restliche Jahr herrscht bei uns tote Hose. Im Herbst steh ich oft am Fenster oder am Balkon, aber es ist keiner da, den ich segnen könnte. Beziehungsweise, es sind zu wenige da. Als Papst beginne ich mit dem Segnen erst ab einer Menge von 100.000 Menschen.
        Herr Ösi: Verstehe.
        Papst: Wir haben den Petersplatz ja nicht zum Jux in eine Fußgängerzone umgebaut. So eine Segnung muss sich rechnen.
        Herr Ösi: Urbi et Orbi …
        Papst: … ist mir ehrlich gesagt zu wenig. Deshalb habe ich Sie eingeladen. Jetzt, wo Sie dank Frau Mallybeau dabei sind, Weltruhm zu erlangen, habe ich mir gesagt, ein Publikumsmagnet wie der Herr Ösi kann dazu beitragen, die Kirche attraktiver zu machen. Schauen Sie nach unten. Dank Ihnen ist der Platz auch außerhalb der Saison brechend voll. Wir werden künftig öfter Events wie diesen anbieten. Die Liste berühmter Interessenten, die mit mir auf diesem Balkon stehen möchte, ist schier endlos lang.
        Herr Ösi: Ein zweites Standbein, sozusagen.
        Papst: Sie sagen es. – Los, Herr Ösi, versuchen Sie es noch einmal.
        Herr Ösi: (breitet die Arme aus) So? (Jubel von unten)
        Vatikan-Praktikant: Das Jubel-O-Meter zeigt jetzt beim Herrn Ösi genau …

        Didi, die graue Maus, stupst Herrn Ösi an die Nase und holt ihn aus dem Schlaf.
        Didi: Da … da ist sie …
        Herr Ösi: Verflixt! Was fällt dir ein, mich gerade dann zu wecken, wenn der Vatikan-Praktikant das Ergebnis des Jubel-O-Meters verkünden möchte.
        Didi: Ich … ich … ich kann sie wittern … sie … sie ist in unserem Zimmer.
        Herr Ösi: Von wem spricht du? Von Frau Mallybeau?
        Didi: Nein. Die Katze von diesem Schrödinger, dem Hausmeister.
        Herr Ösi: (schaltet das Licht an) Um Himmels Willen: 2 Uhr morgens. Ich sehe keine Katze.
        Didi: Sie ist aber hier. Wir drehen ein Katzenvideo. Sie, lieber Herr Ösi, Sie locken die Katze in die Katzenvideoschachtel hinein.
        Herr Ösi: Bist du jetzt völlig übergeschnappt?
        Didi: Und dann geben wir sie als die 2 Uhr Katze aus. Schrödingers Katze wird zur 2 Uhr Katze. Genial? Oder?
        Herr Ösi: Du wirst doch unsere vielen Fans nicht etwa bescheißen wollen?
        Didi: Nein, wo denken Sie hin. Nur der Wirklichkeit ein klein wenig auf die Sprünge helfen.
        Herr Ösi: Apropos Wirklichkeit. Schrödingers Katze gibt es gar nicht. Sie ist ein Gedankenexperiment aus dem Jahre 1935, das beweisen soll, das die Katze gleichzeitig lebendig als auch tot sein kann.
        Didi: Uiuiui …
        Herr Ösi: Das ist Quantenmechanik. Aber davon verstehst du nichts.
        Man hört das Fauchen einer Raubkatze. Didi kriecht zu Herrn Ösi unter die Decke. Das Fauchen wird lauter. Herr Ösi löscht das Licht und wirft die Decke über seinen Kopf …

        Liebe Frau Mallybeau,

        wir haben – den Umständen entsprechend – ziemlich gut geschlafen … und noch besser geträumt.
        Aber wie schön, dass die Nacht nun vorüber ist. 🙂

        Herzliche Grüße
        Herr Ösi
        (… denkt über instabile Atomkerne nach, die in geschlossenen Räumen zerfallen …)

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        1. In nomini Ösi spiritus prozentus!
          Herr Ösi, oder sollte ich Sie nun, wie sich das für einen Papstaspiranten gehört, religiös mit gefalteten Händen ansprechen? Ich bin begeistert. Ich bin wie weggetreten, von solch bombastischer Erhabenheit.
          Nie hätte ich es für möglich gehalten, welch einen Stein die normal wahnsinnige Weggabelung des Herrn Hitchblog hier ins Rollen gebracht hat … like a rolling stone … es scheint geradezu eine Lawine zu sein, die hier über Nacht losgetreten wurde. Sind Sie doch innerhalb kürzester Zeit, schwups, beim Franzi aufm netten Balkon gelandet und bringen ungeahnte Massen zum Jubeln. Wohlgemerkt in Rom. Auf den Bloghütten beherrschen Sie das ja bereits famos, wurde hier für das Jubel-O-Meter bereits die 200-Promille äh Prozentmarke eingeführt, um Ihre Werte messen zu können. Aber, wer wagt es schon, sich mit Ihnen zu messen? Nur ein vermessener Messner, der sich im Gebirge verirrt hat und hilflos in der Steilwand baumelt, mag auf solch einen abstrusen Gedanken kommen. Ist dieses Unterfangen doch aussichtlos, wo Sie nur behende den Plexus Sacralis aktivieren müssen und gröhl, jubel, klatsch, die Menge tobt und liegt Ihnen zu Füßen. Es ist eben nicht jeder mit dem gewissen Etwas, genauer gesagt, dem gewissen Öswas gesegnet. Ein ganz besonderes Wässerchen, dieses Öswas. Sprudelt es aus einer geheimen Quelle des Ösiblogs und benetzt den Betreiber dieser Hütte mit dem verzauberten Ös, welches im taufrischen Wässerchen schlummert. Man könnte auch sagen, um sich von den kirchlich religiösen Weihen ein wenig zu entfernen, der Herr Ösi ist der Zauberer von Ös. Ist er doch mit allen Wässerchen gewaschen und hat den Papst auf die Idee eines zweiten Standbeines gebracht. Hier fällt dem neugierigen Leser nun sofort auf, aha, der Papst, der liebe Franzi, er kam bisher stets nur auf einem Beine daher. Ist unter der Kutte der Teufel gar verborgen?, mag ein Schelm sich denken. Die Sache hat wohl einen Pferdefuß.
          Didi, die graue Maus, stupst seine freche Nase durchs virtuelle Netz gen Alm und tippt der Kuh aus Malibu an die Stirn.
          „He, Du hast wohl zu viel Schokolade gegessen. Was für einen Käse schreibst Du denn da?“
          Mallybeau: „Oh, Verzeihung, ich habe mich von dem Dominoeffekt der Weggabelung überrumpeln lassen.“
          Didi: „Wo ist denn Herr Schrödingers Katze? Herr Ösi sagt, die gibt es gar nicht …“
          Mallybeau: „Der Herr Ösi hat natürlich immer Recht. Aber unser Hausmeister Schrödinger hat eine Katze bzw. einen Hund, also, die Geschichte werde ich im nächsten Beitrag ganz genau erläutern, damit da keine Unklarheiten mehr herrschen. Apropos Unklarheiten, die Sache mit den instabilen Atomkernen würde mich doch brennend interessieren. Mit dieser Materie muss ich mich unbedingt vertraut machen, hat mir doch neulich so ein unverschämter Vertreter einige alte Brennstäbe andrehen wollen. In meiner Naivität habe ich glücklicherweise abgelehnt, weil mir die Farben nicht so gut gefallen haben. Da wäre ein aufklärender Hinweis aus dem Hause Ösi in jedem Falle hilfreich.“
          Didi: „Frau Mauswohn, Sie schweifen schon wieder ab!“
          Mallybeau: „Ich weiß, ich weiß. Vermutlich weil ich heute Nacht nicht so gut geschlafen habe. Ich hätte mir wie Herr Ösi auch ein Kissen ins Bett legen sollen. Das Heu ist auf Dauer einfach zu ungemütlich.“
          Didi: „Die hört heute gar nicht mehr auf zu reden. Ich gehe einfach, das merkt die sowieso nicht!“

          Lieber Herr Ösi, wie schön, dass Sie gut geschlafen und noch besser geträumt haben. Ich vermute stark, dass das an ihrem blauen Kissen liegt und ordere hiermit aus Ihrer Produktionswerkstatt ein Ösizauberkissen, extraweich mit integrierten Träumen, nur angenehmen versteht sich.
          Ich bin immer noch ganz überwältigt von Ihren päpstlichen Weihen und Ihren absolut, im wahrsten Sinne des Wortes, traumhaften Dialogen und genehmige mir jetzt erstmal ein Schlückchen Weihrauch 🙂
          Herzliche Grüße an den Weltruhm in Person
          Mallybeau (steht im Regen an der Weggabelung)

          Anbei sende ich Ihnen das Fläschchen mit dem gewissen Ös-Was, das leider schon wieder leer ist, mit der Bitte es neu zu befüllen. Verbindlichsten Dank! 🙂

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          1. Liebe Frau Mallybeau,

            jetzt muss es raus. Das von Ihnen abgebildete Ös-Was – einmal mehr grandios von Ihnen herausgearbeitet im zeitlos eleganten Ö-Austria-Flakon – ist in enger Zusammenarbeit mit dem Vatikan entstanden.
            Der Papst hatte ja die Idee, nachdem sich das Gespräch immer wieder um sein Standbein, welches ihn zusehend Sorgen bereitet, drehte, in Anlehnung an den althergebrachten Franzbrantwein ein eigenes Mittelchen auf den Markt zu werfen, welches er unter dem ähnlich klingenden Namen „Franzibrantwein“ – hierzulande leider noch nicht erhältlich – vermarkten möchte. Der Franzibrantwein erlaubt einer wartenden Menge, sei es vor dem Petersdom oder ganz profan vor einem Apple-Store auf das neue iPhone wartend, die geschundenen Gelenke, Hüften, Schulterblätter oder was auch immer mit einer wohltuenden Essenz einzureiben, die es den geduldig Ausharrenden ermöglicht, weitere Tage des sinnlosen Wartens im Freien bei beliebigem Sauwetter einigermaßen unbeschädigt zu überstehen.
            Das Ös-Was ist demzufolge ein abgewandelter Franzibrantwein mit praktischem Zerstäuber, ein Mittelchen, das bei Anzeichen einer beginnenden Aus- oder Vertrocknung selbstverständlich auch oral eingenommen werden kann. Dabei ruft es – so ergaben erste Tests – Halluzinationen hervor, die dem Sujekt vorgaukeln, es wäre bereits gesegnet oder im Besitz des neuen iPhones 14 oder sogar beides. Das aufkommende Geruchsproblem, gerade in einer wartenden Menge immer wieder ein Thema, wird durch den praktischen Zerstäuber praktischerweise wie von selbst zerstäubt. Der Zerstäuber ist einer Kordel nachempfunden, wie wir sie im Vatikan überall finden und die den Kirchenstaat – wohltuend im Internetzeitalter – gewissermaßen „von Hand“ steuert. Einmal an ihr gezogen, setzt sie die mächtigen Glocken des Petersdoms in Bewegung oder lässt aus dem Nichts emsige Praktikanten erscheinen, deren einziges Ziel es ist, dem Papst einen jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
            Im Buckingham Palast lässt die Queen ihre Fußböden mit Ös-Was befeuchten, um die Rutschgefahr auf dem Parkett einzudämmen …

            Herzliche Grüße 🙂
            Herr Ösi
            (Bestäubt vorsichtig sein Haupt mit Ös-Was. Es soll, so höre ich gerade, sogar vor Haarausfall schützen)

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            1. Lieber Herr Ösi!

              Ich bin absolut begeistert, ob Ihrer fantastischen revolutionierenden Ös-Was-Vermarktung!
              Habe ich mich vor Freude gleich so heftig damit bestäubt, dass ich regelrecht betäubt wurde. Mit der Dosierung muss ich noch üben. Aber ich merke schon, dass die ersten halluzinatorischen Anzeichen erkennbar sind. So bin ich nun felsenfest davon überzeugt, dass ich mindestens 10 neue iPhones 14 besitze, die mir der Papst soeben bei einer Segnung im Petersdom in die Tasche gesteckt hat. Als drittes Standbein wird im Übrigen schon gemunkelt, soll demnächst das FranziPhone dem plumpen iPhone den Rang ablaufen und den Sparstrumpf des Franzi klingeln lassen (mit integrierten Segnungs-,Bet-,Pilgerapps und vielen weiteren Raffinessen).
              Wie gut, dass bei Ihrem Ös-Was der Zerstäuber die Geruchsproblematik der wartenden Menge so gekonnt in den Griff bekommt. Stehen doch nun bereits seit Wochen unüberschaubare Mengen vor dem Ös-Imperium, um das angebetete Ös-Was zu erstehen, ja ihren letzten geklauten Cent würden die Menschenmassen Ihnen zu Füßen legen, um in den Genuss des fabelhaften Wundermittelchens zu gelangen. Pilgerfahrten nach Lourdes waren gestern. Heute wäscht man sich die Hände in Unschuld und Ös-Was.
              Und während die Queen wieder galant über ihr Parkett schreiten kann und sich keinerlei Sorgen um ihre royalen Haxen machen muss, studiere ich die Folgeerscheinungen des Ös-Was an meinem Kuhfell. Bisher ist es noch nicht gewachsen. Mal sehen, was über Nacht passiert …

              Herzliche Grüße an den Herrn mit dem gewissen Ös-was , ja genau der mit der langen Mähne da 🙂
              Mallybeau

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        2. Einen wunderschönen guten Morgen, lieber erlauchter Herr Ösi!

          Ich habe ja schon immer gewusst, dass Sie Ihr Licht unter den Scheffel stellen, aber dass Sie nun den Besuch des Papstes auf Ihrer Bloghütte als Traum deklarieren, ist an Bescheidenheit ja kaum zu überbieten!
          Da schlage ich heute Morgen die Almzeitung auf und was sehe ich :

          Ich hätte mir wirklich denken können, dass der werte Franzi IHNEN einen Besuch abstattet und nicht umgekehrt. Und wie schön zu sehen, dass er scheinbar auch Gefallen an der weißen Maus gefunden hat. Er ist wohl doch ein ganz umgänglicher Herr.
          Da haben Sie ja nun sicherlich einiges zu berichten, wenn Sie dem Franzi nicht feierlich gelobt haben, Stillschweigen über Ihre Unterredung zu bewahren!
          Ich gratuliere zu diesem Gast und nehme vor Freude gleich noch eine Pulle Weihrauch zu mir!
          Prost, auf Sie lieber Herr Ösi!

          Herzlich beeindruckte Grüße in die Ösiresidenz
          Mallybeau – Eine Oblate mampfend 🙂

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            1. Liebe Clara!
              Ich bin auch sehr gespannt, ob der Franzi aus dem päpstlichen Nähkästchen geplaudert oder doch lieber vergnügt mit der weißen Maus gespielt hat 🙂
              Es grüßt die Almblattredaktion
              Mallybeau

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          1. Liebe Frau Mallybeau,

            eigentlich hätte es geheim bleiben sollen, aber nun ist es doch rausgekommen. Der Gegenbesuch des Papstes in meiner Residenz.
            Zu feiern gab es, wie schon oben erwähnt, die geplante Zusammenarbeit der Marken „Ös-Was“ und „Franzibranntwein“.
            Es ist mir ein Rätsel, wie die doch sehr intimen Fotos, die meine Wenigkeit gemeinsam mit dem CEO des Vatikans zeigen, das Licht der Öffentlichkeit erblicken konnten.
            Einerseits geschockt, ob der Indiskretion, andererseits – zugegeben – eine der besten Fotos, die es von mir gibt. Nicht, dass Sie denken ich wäre eitel, aber ich kann mich an diesen Fotos gar nicht genug sattsehen. Wieder und wieder muss ich sie betrachten und, ehrlich, je länger ich sie anschaue, umso mehr ähnle ich darauf einem Diktator in Uniform aus einem Süd- oder Mittelamerikanischen Land … ein Berufswunsch, der leider bis dato nicht in Erfüllung gegangen ist.

            Ich wünsche Ihnen ein herrliches und segensreiches Wochenende. 🙂
            Ihr
            Herr Ösi
            (Ösi258: Chef, jetzt kommen Sie mal wieder runter …)

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            1. Lieber Herr Ösi!

              Ich war mir zunächst auch etwas unschlüssig, ob der Herausgabe des Almblattes, zeigt es doch heimlich gemachte Aufnahmen zweier Berühmtheiten, die hinter verschlossenen Türen über Gott und die Welt plauderten. Nun bin ich aber doch beruhigt, dass Sie mir diese Indiskretion nicht übel nehmen, zumal man ja auch nicht päpstlicher als der Papst sein muss.
              Und selbstredend fahre ich Sie mit meinem Photoshop-Bus jederzeit wohin Sie wollen. Ihr Wunsch ist mir Befehl!
              Stillgestanden!

              Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein angenehmes Wochenende auf ihrem Balkon und grüßen Sie Ihre Mäuse ganz herzlich 🙂
              Mallybeau 🐂

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            2. Sie spielen als Diktator mit der Sympathie der Leute, zumindest mit meiner. Ich kann Diktatoren und ähnliche Leute nicht leiden – Sie aber auch nicht, das ahne ich!!!!

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  2. Hallo, liebe Mallybeau!
    Je später der Abend desto aufregender das Fernsehprogramm …. nein, das Computerprogramm. Clara ahnt nichts Schlimmes und schon wird sie auf dem dunklen Bildschirm von lauten Ganggeräuschen in Atem gehalten. Und dann kommt Natur, Herbstnatur, vollkommen friedlich und nicht beängstigend – es sieht fast aus, als wenn diese Herbstnatur aus dem Britzer Garten käme, aber das kann nicht sein, das hätte ich gemerkt. Und dann werde ich abgelenkt von der Seitenleiste. Da wird ein junge Kuh, also mehr oder weniger ein Kalb, von Herbstblättern zugeschüttet, zugedeckt – spannend. Doch schon habe ich mich wieder im Griff und verfolge die ungemein spannende Handlung auf dem Bildschirm. (Ironiemodus aus).
    Und schon versinkt alles wieder im Dunklen und knallende Sohlen auf dem Parkett oder einem anderen Fußboden – auf jeden Fall nicht diese Barfußfüße auf Steinboden, die machen nicht solche knallenden Geräusche.
    UND WER WIRD DER HAUPTDARSTELLER???
    Zurückgeblieben ist die grübelnde Clara

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    1. Liebe Clara!

      Ich bin froh, dass Du vor lauter Spannung nicht vom Hocker gefallen bist. Hier sind schon Beschwerden eingetrudelt, dass das Abendprogramm zu anspruchsvoll und nervenaufreibend war!
      Aus dem Laub habe ich mich mittlerweile befreit, auch wenn es weiterhin fällt und fällt und fällt …
      Und wenn Du den Kommentar von Herrn Ösi gelesen hast, wirst Du bemerkt haben, dass er so flink war und sich sogleich um die Hauptrolle beworben hat. Da musste unser Kreativduo Hitchblog-Nozart natürlich sofort zugeschlagen, stellten sich beim Casting doch bisher nur eine Boa Constrictor und ein ausgelatschter Tennisschuh vor. Also darf man gespannt sein auf eine neue Vorabendserie mit Herrn Ösi in der Hauptrolle, wie immer das auch aussehen wird.

      Herzliche Grüße aus dem Laubhaufen
      Mallybeau 🙂

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      1. Nein nein, liebe Mallybeau, ich habe schon von der BEWERBUNG des Herrn Ösi um die Hauptrolle gelesen. Aber ist es denn in dieser Branche nicht üblich, dass sich viele, mehrere, einige um diese Rolle bewerben und erst nach einem tagelangen Casting entschieden wird, wer der glückliche Sieger oder Spieler sein wird. – Wäre es nicht Bevorzugung irgendwelcher Art, diese Rolle einfach so zu vergeben? Einfach mal so naiv gefragt?
        Dass Herr Ösi natürlich einer Boa Constrict.. und einem Tennisschuh um Meilen überlegen ist, das würde ich nie in Abrede stellen. Wo bleiben all die anderen (arbeitslosen) Mimen und Darsteller?
        Herzlichst von Clara – einfach langweilig vor ihrem Computer sitzend

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        1. Ach, das hat der Herr Ösi einfach ganz geschickt gemacht. Als er den Herren Hitchblog und Nozart ganz großmütig den ersten Platz in Cannes zugesprochen hat (den normalerweise er felsenfest und völlig zu Recht behauptet), waren die Zwei so gerührt, dass sie dankbar und ergebenst umgehend dem Ösi-Alleskönner die Hauptrolle zugesprochen haben. Sollte sich dennoch ein anderer Kandidat als geeignet erweisen, lassen sich ja auch ohne Weiteres andere Rollen besetzen. Da sich die Serie über mehrere Jahre hinziehen wird, werden schon mehrere unterschiedliche Charaktere zum Vorschein kommen. Interesse? 🙂

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            1. Das spielt hier überhaupt keine Rolle, liebe Clara. Das treibt die Einschaltquoten schließlich in die Höhe, wenn an der Weggabelung plötzlich aus heiterem Himmel eine rasante Gärtnerin auf einem lila Roller mit lila Daumen und einer Klebefolie unter dem Arm angebraust kommt! 🙂

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            2. Wenn du das so beschreibst, werde ich nicht nur reise“geil“, sondern womöglich auch noch auftrittsgeil, auf keinen Fall aber not….
              Aber besser wäre es, wenn ich die Klebefolie über dem Gesicht hätte, damit mich keiner erkennt. 🙂

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  3. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    ich komme da nicht mehr mit. Für mich ist hier alles normal und es fehlt völlig an irgendeiner Form von Wahnsinn.
    Gruß Heinrich

    P.S. Herr Ösi, mit dem Vier-Gänge-Menü haben Sie meines Erachtens einen Fehler gemacht. Da das Fünf-Gänge-Menü in der Regel einen Rückwärtsgang enthält, würde Sie beim Verzicht auf Saitenwürschtle im Grunde nur Drei Gänge erhalten. (NICHT genug für einen vollwertigen Rückwärtsgang!)
    Vielleicht seh nur ich das so verkniffen, da ich schon als Kind immer benachteiligt wurde, später auch und überhaupt!

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Das mit dem Gänge-Menü wird hier selbstverständlich nicht so genau genommen, für Sie gibts auch gerne ein 10-Gänge-Menü mit Tomaten aller Art.
      Und wie ich es im Kommentar an den werten Herrn Ösi beschrieben habe, hat sich das Künstlerduo Hitchblog-Nozart in dieser scheinbar harmlosen Szene mit der Thematik der Weggabelungen auseinandergesetzt. Völlig normal mag man meinen, doch wenn man sich etwas intensiver damit auseinandersetzt, wird man feststellen, in welch einem Wahnsinn das Ganze endet 🙂
      Wie gut, dass wenigstens SIE normal sind!

      Herzliche Grüße aus dem Irrenhaus
      Mallybeau

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  4. Lese gerade bei Clara, du futterst jeden Tag eine Tafel Schokolade – Hilfe, ich auch und ich schäme mich dafür. Wie verkraftet DEIN Körper so was.
    Lieber Gruß
    Barbara

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    1. Liebe Barbara!

      Herzlich willkommen auf der Bloghüttenalm!
      Durch die permanente kreative Arbeit gehen bei der Kuh aus Malibu Unmengen an Energie verloren und die müssen dann durch reichlich Schokoladenverzehr kompensiert werden. Das meiste Fett verpufft durch die Arbeit glücklicherweise rasch, der Rest setzt sich dann in Form von kleinen Speckröllchen an den Kuhhüften ab! 🙂
      Wie wärs zur Begrüßung mit einer guten Almschokolade?

      Herzliche Grüße aus der Süßigkeitenecke
      Mallybeau

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      1. Da ich nicht so viel kreative Arbeit zu leisten habe, werde ich wohl mein Laufprogramm intensivieren müssen – sonst nehmen die Speckröllchen überhand. Verzicht kommt natürlich nicht in Frage ( Sucht )

        Liebe Grüße
        Barbara

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        1. Ja, bei mir wird diese Sucht auch eindeutig durch das viele Arbeiten angestossen. Ein Laufprogramm wäre mir, ich gestehe, viel zu anstrengend.
          Ich wünsche viel Erfolg beim Training!
          Vielleicht doch lieber ein Schluck Milch zur Begrüßung? 🙂

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Ach herrje, ich hoffe, Sie haben sich nicht zu tiefe Schnittwunden durch das zerbrochene Glas zugefügt. Hier türmt sich eine Gefahrenmeldung nach der anderen.
      Die Krokodile waren, dies wurde vom Regisseur geschickt getarnt, glücklicherweise an Ketten gezurrt und die Aliens konnten, puh, bei diesen schlechten Wetterbedingungen nicht landen.
      Dass dieses Ereignis bereits im Hochsommer bei warmen Temperaturen stattfand und ein Barfußgehen ermöglichte, weiß ja niemand. Also behaupte ich einfach, dass ich mich bei Minusgraden todesmutig ins Freie gewagt habe, und das alles, um meinen Bloghüttenbesuchern ein nervenaufreibendes Spektakel zu bieten. 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Sumpf
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Oh nein, bitte werden Sie nicht wahnsinnig! Ich werde bald wahnsinnig, vor lauter Missgeschicken, die sich um den Film ranken. Das ist wirklich des Wahnsinns fette Beute. Und ich habe so eine leise Ahnung, dass das noch nicht das Ende war … Wahnsinn! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Wahn mit Sinn
      Mallybeau

      Gefällt 1 Person

  5. Da ist man mal ein kreativ gesehenes Stündchen weg und schon verpasst man hier 3 Events…. puh wie soll man sich da wieder einklinken? Vielleicht mit einer Bewerbung? Ja, genau ! ich bewerbe mich als……als Bewerber! Ich meine, es kann ja mal sein das man keine Bewerber hat und so steht man nicht so dumm da und es sähe so aus als würde die Rollen niemand besetzen wollen! Also bewerbe ich mich als Bewerber der sich bewirbt ! Mein Talent ist Leben! …reicht das? Mehr Kreativität ist heute aus dem Kreativasyl nicht zu erwarten. Haben gerade hochwertiges gefiedertes Personal. eingestellt. Somit habe ich also auch noch zusätzlich einen Job als Körnergeber angenommen (man muss ja irgendwie über die Runden kommen) So werde ich nun mit allerlei Sing Sang bespasst und damit ich mir den Job leisten kann brauche ich natürlich den Job als Bewerber! Mit freundlichen Grüßen der das Kreative Körner-Asyl 😀

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    1. Liebe Any!

      Sie kriegen hier jeden Job, den Sie gerne haben möchten. Auch als zwischenzeitlich linkshändige Bewerberin, die gemütlich im Almliegestuhl sitzt und sich von unserem Personal gesund pflegen lässt.
      Und Körnergeber sind hier natürlich auch jederzeit erwünscht, dann finden unsere blinden Hühner vielleicht auch mal eines.
      Und mit Ihrer fantastischen Idee, sich als Bewerberin zu bewerben, biete ich Ihnen hier den Posten als Bewerber-Bewerber-Trainerin an. Wir geben Wochenkurse von Montag bis Dienstag, täglich 11 Minuten, so bleibt noch ausreichend Zeit für Freizeitaktivitäten. Die Vergütung wird in Form von Naturalien und einem weichen Federbett ausgezahlt. Wir würden uns freuen, Sie hier als neue BBT auf der Alm begrüßen zu dürfen 🙂

      Herzliche Grüße aus dem normalen Wahnsinn
      Mallybeau … für mich bitte ein Doppelkorn 🙂

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  6. Sehr geehrte Frau Mallybeau!
    Vielen Dank für diese unglaubliche Chance!
    Das hätte ich mir nie im Leben (weder in diesem noch im nächsten) zu träumen geschweige denn zu hoffen gewagt! Selbstverständlich lege ich gleich nächsten Montag los ! Auch unbezahlte Überstunden von bis zu insgesamt 12 Minuten sind gar keine Problem! Sie werden Ihre Entscheidung nicht bereuen…hoffe ich^^
    Selbstverständlich lasse ich meine Beziehungen spielen und sämtliche Almkühe bekommen einen XXL Schal und eine Häkelmütze! Die Kuhfuß-Stulpen sind in geistiger Produktion …werden nachgereicht. Nun muss ich mich schnell in meinen neuen Job einanrbeiten damit ich am Montag glänze! PS. Gibt es einen Arbeits Dresscode ?

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    1. Liebe Any!

      Fantastisch! Sie glauben gar nicht, welch große Freude Sie mit den Kuhfußstulpen, den Schals und Mützen hier ausgelöst haben. Sämtliche Tiere sind völlig aus den Vogelhäuschen, Hundehütten, Ställen,…
      Und dass Sie trotz lädierter Hüfte und Arm bereits am Montag mit der Arbeit beginnen werden, ist absolut bemerkenswert und vorbildlich. Wir werden Sie hiermit schon als Mitarbeiterin des Jahres küren!
      Und da Sie ja unsere erste BBT auf der Alm sind, hatten wir natürlich auch noch nicht die Zeit, eine entsprechende Arbeitskleidung zu kreieren. Welch ein glücklicher Zufall, dass Sie handwerklich so beschlagen sind! Hiermit bitten wir um Vorschläge hinsichtlich Ihres Arbeitsoutfits. Sie haben jegliche Freiheiten.
      … und die Überstunden werden pro Minute mit einem Liter Milch gutgeschrieben 🙂

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