Bizer & Benz – Folge 02

Ausgabe 2

Bizer und Benz – Folge 02 – Der Winterurlaub  

Nachdem die Familien Bizer & Benz die schier ausweglose Situation am Grill in ihren Sommerferien Dank der tatkräftigen Unterstützung unsrer treuen Leserschaft doch noch in die richtigen Bahnen gelenkt haben (fragen Sie nicht wie, schließlich müssen solch utopisch weichgespülten Geschichten irgendwie ihren Fortgang finden), stehen nun neue nervenaufreibende Abenteuer bevor. Und wieder ist Ihre Mithilfe gefragt! Entstehen tiefgründige Dialoge? Welche Schauspieler übernehmen die Rollen in der gleichnamigen Serie? Tritt eine unerwartete Wendung ein? Wie immer ist alles möglich …

Die frostige Jahreszeit hat Einzug gehalten.
Die wintersportbegeisterten Familien Bizer und Benz verbringen, wie kann es anders sein, jede freie Minute in harmonischer Eintracht miteinander. So haben sie in diesem Jahr einen Kurzurlaub ins luxuriöse St. Moritz geplant.
Wochen vor der Abfahrt haben Monika und Heidelinde eifrig Strickpullover, Handschuhe und kecke Wollmützen angefertigt, während Karl-Georg und Manfred die Autosalons der Stadt abgeklappert und sich schließlich zum Kauf eines blauen Oldsmobile für ihre herrliche Winterreise entschlossen haben. Hierzu kann Karl-Georg als selbständiger Fuhrunternehmer sein technisches Know-How einbringen. Während Manfred, als Filialleiter der Stadtsparkasse die finanziellen Details im Auge behält. So ergänzt man sich wie immer perfekt und die Vorbereitungen verlaufen reibungslos in glücksseliger Atmosphäre.
Die Koffer sind gepackt, man fährt entspannt durch die von weißer Schneepracht durchzogene Landschaft, heitere Lieder werden angestimmt. Ein Foto fürs Familienalbum darf nicht fehlen, so steigt Monika aus dem Wagen und bittet einen urigen Einheimischen, eine Aufnahme der unzertrennlichen Familien anzufertigen. Vergnügt setzt man sein schönstes Lächeln auf, Karl-Georg lehnt sich lässig souverän aus dem Fenster der neuerworbenen Luxuskarosse. Heidelinde will ebenfalls ihre modische Dauerwelle ins Bild schieben und rückt näher, doch hierbei löst sich die Handbremse des Automobils. Ungeachtet dessen strahlen die Freunde in die Kamera, Haltung ist gefragt! Doch das Auto rollt unaufhaltsam den Abhang hinab, während von der anderen Seite spielende Kinder auf einem Schlitten nahen.
Kann das Unheil noch abgewendet und die blutige Massenkarambolage vermieden werden?
Wird es trotz dieser nahenden Katastrophe ein Happy End für unsere zwei Heile-Welt-Familien geben oder werden die Strickpullover zum Strick für die Familien Bizer & Benz? Was wird geschehen? 🙂

 

 

©mauswohn
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43 Gedanken zu “Bizer & Benz – Folge 02

  1. Glücklicherweise macht der Besitzer einer hochwertigen Kamera, rechts vor dem Wagen, gerade eine Aufnahme mit langer Belichtungszeit, was die Sekunden quälend langsam verstreichen läßt. Das gibt natürlich dem etwas unterbelichteten Fahrer mehr Zeit, sich wieder dem aktuellen Verkehrsgeschehen zuzuwenden. LG von unserem direkt zugeschalteten Experten für Zeit- und Raumanalysen von der Uni Klippstädt.

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    1. Lieber Schlingsite!

      Die Verkehrspolizei der Bloghüttenalm dankt herzlichst für diese aufschlussreiche Information, die unsere Familien Bizer&Benz sowie die anderen Feriengäste noch etwas länger im Diesseits verweilen lässt. Es ist gut zu wissen, einen wissenschaftlichen Experten in dieser emotional idyllisch hochgepuschten Situation an der Seite zu haben. Eine nüchtern sachliche Betrachtungsweise trägt zu diesem Geschehen eindeutig bei 🙂

      Herzliche Grüße durch Raum und Zeit
      Mallybeau Zweistein

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  2. Liebe Mallybeau, da ich gerade fast schon auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag bin, weiß ich eines genau: Den Kindern darf nichts passieren. Die beiden Ehepaare sind ja eher ein wenig unterbelichtet und finanziell oberbelichtet, denn wer kauft sich schon extra für einen Winterurlaub ein neues Auto? Also können sie dieses ruhig in den Sand oder gegen einen großen Stein setzen, sie werden die Kosten schon durch die Kasko ersetzt bekommen. Sollten sie bei dem Auffahren zu Schaden kommen, sind paar Tage Krankenhausaufenthalt im schicken St. Moritz für sie bestimmt bald Quelle neuer Abenteuer.
    Ein beherzter Bürger hat ganz schnell einen großen Stein vor ihr Auto gerollt, so dass dieses knirschend dagegen donnerte und dann in einem stabilen Zaun gelandet ist.
    Die dämlichen Kommentare aus dem Auto heraus sparen wir uns.
    Und tschüss sagt Clara

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    1. Liebe Clara!

      Die Anschaffung eines neuen Autos war von den Familien schon seit Jahren geplant. Und nachdem Manfred akribisch korrekt in monatelanger Kleinarbeit einen Finanzierungsplan ausgearbeitet hat, ist nun der Winterurlaub ein willkommener Anlass, den lang gehegten Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Da die Kosten selbstredend geteilt werden, ist der Kauf erschwinglich. Zumal Karl-Georg als Fuhrunternehmer Insiderprozente auf das Vehikel erhält.
      Die Finanzen der Familien sind überschaubar, doch Dank Manfreds Banker-Know-How kann man sich das ein oder andere luxuriöse Schmankerl leisten.
      Und da sich in dem Skigebiet der Schnee meterhoch türmt, liegen leider keine Steine am Wegesrand parat, die tatkräftige Touristen mit Sicherheit vor das Automobil gerollt hätten. Also bleibt weiter fraglich, wie es weitergeht … 🙂

      Herzliche Grüße zum Kindergeburtstag
      Mallybeau

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        1. Tut mir leid, die Familien Bizer&Benz sind durch ihre Harmoniesucht immer in derlei viele Komplikationen verwickelt, dass es leider nicht so glimpflich von statten gehen kann, wie man das vielleicht gerne hätte. Aber die Krankenhausbetten in St. Moritz sind natürlich reserviert 🙂

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  3. Der lange Strickschal, der aus dem Seitenfenster ragt, verwickelt sich in der Radnabe des Oldmobile, was diesen dann noch vor den Kindern zum Stillstand kommen lässt. Leider hat der Schal natürlich auch am anderen Ende für leichte Verwicklung gesorgt, so dass zumindest die Schalträgerin ins mondäne Spital Sankt Moritz leicht bläulich verfärbt Einzug gehalten hat.
    Oder so

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    1. Lieber Juckplotz!

      Ihre Beobachtungsgabe ist bemerkenswert! Einen Schal dort zu erkennen, wo andere nur eine blank gewienerte Fensterscheibe erahnen. Kompliment!
      Bei dieser faszinierenden Ent- bzw. Verwicklung lässt sich vor allem über die Strickkünste Monikas und Heidelindes nachdenken, die scheinbar absolut reissfeste Halswärmer geschaffen haben. Ob dort möglicherweise eine Marktlücke für Bergsteigerseile in dem Wintersportort wartet? Die ersten Vertreter der Sportausrüster werden die bläulich gefärbte Schalträgerin nach entsprechender Erholungspause sicherlich umgehend im Krankenhaus heimsuchen, um die Einzelheiten mit ihr zu besprechen … 🙂

      Herzliche Grüße … jetzt habe ich fast den Faden verloren … 🙂
      Mallybeau

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Unglaublich. Ein fliegendes Auto. Aber eigentlich haben Sie Recht! Möglicherweise schnellt es, dem Vierschanzentourneesieger gleich, über sämtliche Köpfe hinweg, die Kinder sind gerettet … nur was geschieht im unüberschaubaren Luftraum? Ich fürchte, dort warten bereits die nächsten Gefahren!
      Und nicht verzagen beim Häkeln! Auf Wunsch kommen Monika und Heidelinde auch persönlich vorbei, um Ihnen die geheimen Kniffe des handwerklichen Spasses näherzubringen! 🙂

      Herzliche Grüße
      Mallybeau – über den Wolken

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      1. In der Show von Markus Lanz heute Abend war ein junger Schauspieler als Gast, da wurden Eltern vor fünf oder sechs Jahren beide gemeinsam mit anderen zusammen von einem Auto erschlagen, das durch die Luft geflogen kam. Autos können leider manchmal wirklich fliegen.

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  4. Heidelinde: Monika, bitte mal diesen Dorfdeppen da, uns zu fotografieren.
    Monika: Reiß dich zusammen, wir sind hier nicht auf Malle.
    Karl-Georg: Nö, mit dieser bescheuerten Mütze will ich nicht aufs Foto.
    Heidelinde: Schnauze, dich hat keiner gefragt.
    Manfred: Haha, zum Glück kann meine Alte weder stricken noch kochen, sondern ihre Fähigkeiten beschränken sich allein darauf, unser Geld mit vollen Händen auszugeben.
    Karl-Georg: Ich bewundere deine Gelassenheit.
    Monika: Hallo, Her Bürgermeister, dürfte ich sie ersuchen …
    Einheimischer: Bürgermeister?
    Monika: Sind sie denn nicht der Bürgermeister?
    Einheimischer: Iwo, i bin da Dorfdepp.
    Heidelinde: Was hab ich gesagt, meine Kleine? Man nennt es auch Menschenkenntnis.
    Manfred: Meine Gelassenheit? Als Filialleiter der Spaßkasse …
    Heidelinde: Hahaha, Spaßkasse, Spaßkasse.
    Manfred: … zweige ich mal da, mal dort Kundengelder ab. Oder was glaubst du, wer euch diesen Urlaub in St. Moritz finanziert?
    Heidelinde: Sie müssen den Apparat andersrum halten. Wir wollen ja kein Selfie von ihnen.
    Einheimischer: Selfie?
    Karl-Georg: Drücken sie ab. Danach schenke ich ihnen meine Mütze.
    Monika: Karl-Georg, es reicht.
    Das Oldsmobile setzt sich plötzlich in Bewegung, rast haarscharf an den Kindern vorbei und stürzt in den Abgrund.
    Heidelinde, Monika, Karl-Georg: Um Gottes Willen! Das schöne Auto!
    Manfred: Ach was, scheiß drauf.
    Heidelinde, Monika, Karl-Georg: Scheiß drauf?
    Manfred: Ein „Ach was, scheiß drauf“ kommt einfach lässiger rüber, wenn man Dinge wie diese Karre nicht selbst bezahlt hat.
    Heidelinde, Monika, Karl-Georg: Ich glaub, jetzt brauch ich einen Schnaps!

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    1. Schnapsflasche (im Jacket des Einheimischen): Oh nein, schon wieder werde ich entleert. Es ist wirklich ernüchternd!
      Monika: Wer redet denn da? Hast du das auch gehört, Heidelinde?
      Heidelinde: Ja, mir war so, als hätte die Flasche gesprochen … du Manfred, die Flasche kann sprechen!
      Manfred: Bin ja nicht taub. Ich habe doch gehört, wie der Einheimische geredet hat.
      Heidelinde: Nein, die Flasche, die Schnapsflasche.
      Karl-Georg: Weiber! Das gibts doch gar nicht. Ihr habt wohl schon zu viel des hochprozentigen Wässerchens zu euch genommen. Her mit dem Gesöff!

      Karl-Georg und Manfred setzen sich an den Wegesrand und betrinken sich, während der Einheimische sie aus allen Lagen fotografiert. Heidelinde und Monika stapfen frustiert ob des Alkoholentzuges Richtung Abhang, wo sie erschüttert zu ihrem in tausend Teile zerschellten Automobils hinabblicken.

      Monika: Unser schönes Auto! Oh mein Gott, weißt du …
      Heidelinde (besorgt): Liebste Monika, was hast du denn?
      Monika (den Tränen nahe): Ich habe meine Stricknadeln im Handschuhfach vergessen.
      Heidelinde und Monika: Oh mein Gott, oh mein Gott.
      Heidelinde (schluchzend): Die teuren Stricknadeln aus feinstem Seeigelleder? Unbezahlbar. Meinst du, wir haben eine Möglichkeit, sie uns zurückzuholen (sieht prüfend in die 150 Meter tiefe Schlucht)?
      Monika (rotzt in ihr gehäkeltes Taschentuch und seufzt): Mmmh, hast du die afrikanische Ziegenwolle noch retten können? Heidelinde (hoffnungsfroh): Ja. Die habe ich hier in meinem Haifischhandtäschchen von Lagerfeld äh aus der Lagerhalle.
      Monika: Vielleicht können wir uns daraus ein Seil knüpfen und die Steilwand hinabhangeln. Ich habe erst kürzlich eine Dokumentation über die Besteigung der Eiger Nordwand gesehen. So schwierig ist das gar nicht …
      Heidelinde: Mensch Moni, du bist ne Wucht! Das machen wir. Aber zuerst brauch ich nochmal einen Schnaps … Maaaanfreeed ….

      Lieber Herr Ösi!
      Einmal mehr stellen Sie Ihre einzigartigen Fähigkeiten als Dialogschreiber unter Beweis. So gewinnt die Szenerie an Ausdruck und erhält endlich die nötige Würze … hicks … ich übergebe … mich

      Herzliche Grüße aus der Ausnüchterungszelle 🙂
      Mallybeau – 100%tige Kuh

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      1. Kapitel 3: Operation Stricknadel

        Je mehr Alkohol unsere männlichen Protagonisten in sich hineinlaufen lassen, desto klarer werden ihre Gedanken, die Sprache sowieso. Bei unseren Heldinnen, leider das Gegenteil. Das afrikanische Ziegenwolleabseil-Seil steht kurz vor der Fertigstellung.

        Heidelinde: … noch ein, zwei, ein, zwei von diesen jordischen .. hicks … Noten, dann …
        Karl-Georg: Gordische Knoten, meine Herzallerliebste.
        Heidelinde: Meinetweschen. Herr Bezirksvorsteher, ihr …
        Einheimischer: Dorfdepp, wenn ich bitten darf.
        Heidelinde: … ihr Likörschen ist vom allerfeinsten, nisch‘ …
        Manfred: Nehmen sie es ihr nicht übel.
        Heidelinde: Fertisch. Jordischer Noten. Los, jetzt wird abjeseilt. Hicks.
        Manfred: Du wirst doch nicht im Ernst …
        Heidelinde: Ick bin eene Luise Trenkerin.
        Karl-Georg: Würde sagen, eher eine Luise Trinkerin. Ha ha ha.
        Manfred: Ha ha ha. Es macht dir wohl Spaß, meine Frau zu beleidigen.
        Karl-Georg: Deine Frau?
        Manfred: Jawohl. Meine Frau.
        Karl-Georg: Ich dachte, wir wollten erst am Monatsende wieder tauschen.
        Manfred: Okay, du hast Recht. Deine Frau.
        Heidelinde: Jenug jeschwafelt. Jetzt wird … hicks … abjeseilt.
        Karl-Georg & Manfred: Abseilen ist immer noch Männersache.
        Monika (schluchzend): Ich will meine Stricknadeln.
        Karl-Georg & Manfred: Ja, ja, ja.
        Monika (mit dem Stiefel aufstampfend): Ich will auf der Stelle meine Stri …
        Karl-Georg: Weißt du, sie hängt so sehr an diesen verdammten Nadeln.
        Manfred: Ist es wirklich so schlimm?
        Karl-Georg: Ihre Großmutter hat damit früher Abtrei …
        LEKTOR: Stopp! Aus! Aus! Herr Ösi, wie lang wollen sie uns mit ihrem Schweinekram noch besudeln?!
        Karl-Georg: … hat damit früher den Kuchen in der Röhre getestet, ob er fertig gebacken war.
        LEKTOR: Na also. Geht doch.
        Manfred: Fertigmachen zum Abseilen.
        Karl-Georg: Ihr beide bleibt oben.
        Heidelinde: Moni-Maus, wir dürfen … hicks … beim Herrn Bezirksvorsteher bleiben.
        Einheimischer: Ein Selfie. Ein Selfie.

        Am Abgrund. Zwei Herren versuchen sich abzuseilen. Das Abseil-Seil reißt natürlich sofort. Sturz in die Tiefe. Unverletzt, sich hochrappelnd.
        Karl-Georg: Da ist der Wagen.
        Manfred (ruft nach oben): Schnuckiputz, deine Stricknadeln sind so gut wie gerettet.
        Monika: Seid wann nennt der mich Schnuckiputz? Aber egal.
        Karl-Georg: Die Tür klemmt. Ich krieg die verdammte Karre nicht auf.
        Manfred (zieht ein Brecheisen aus seiner Jacke): Lass mich ran. Das Ding hab ich aus beruflichen Gründen immer dabei.
        Karl-Georg: Nun?
        Manfred (macht sich an der Wagentür zu schaffen): Die Tür scheint verriegelt zu sein.
        Karl-Georg: Dann gibt es eben keine Stricknadeln.
        Manfred: Ich hab eine Idee.
        Er schlägt das Fenster ein, öffnet die Tür. Die Untersuchung des Handschuhfachs bleibt ohne Erfolg. Manfred fördert alles mögliche zutage, wirft es aus dem Fenster … nur keine Stricknadeln.
        Karl-Georg: Eine Frage: Warum verfärbt sich ein Auto nach einem Sturz in die Tiefe?
        Manfred: Was soll die dämliche Frage?
        Karl-Georg: Das Oldmobile war doch blau. Warum, so frage ich dich, ist es jetzt plötzlich rot und trägt einen Stern auf der Motorhaube?

        Liebe Frau Mallybeau,
        Sie entschuldigen, dass in der Hitze des Gefechts einige Gäule mit dem Herrn Ösi durchgegangen sind, noch ehe dieser ordentlich im Sattel saß. Jetzt haben wir den Salat. (Hoffentlich mit Tomaten) Die Gäule preschen über die Prärie. Brrrr! Brrrr! Wo ist nur die Handbremse? Brrrr!
        Jetzt ist aber Schluss, sagt sogar Herr Ösi 258.

        Hoch zu Ross einen schönen Abend wünschend 🙂
        Herr Ösi
        (der Originale)

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        1. Kapitel 4 : Der Retter in der Not.
          Manfred: Oh nein, wir haben das falsche Auto. Aber mit Pferdestärken ist bei dem auch nix mehr los.
          Karl-Georg: Wo sind wir denn hier gelandet? (sieht sich torkelnd um)
          Manfred: Sieht aus wie ein Autofriedhof.
          Karl-Georg: Mensch, Manni. Ich glaubs ja nicht. Kann es sein, dass wir den sagenumwobenen, für verschollen geglaubten Friedhof der Autotiere entdeckt haben? Ich habe in einem Fachmagazin gelesen, dass hier unendliche Mengen an antiken Pferdestärken aus vorigen Jahrhunderten begraben sein sollen.
          Manfred: Is ja n Ding! Kinder, Kinder. Ich wollte schon immer Entdecker werden. Der Job in der Sparkasse ist mir eh viel zu langweilig. Dort habe ich immer nur Schwarzgeldkonten entdeckt. Nicht umsonst nennt man mich den Amundsen der Finanzwelt. Meinst du, wir können das ein oder andere prähistörische Objekt zutage fördern? Das wäre eine Weltsensation.
          Karl-Georg (schwelgt in Vorfreude): Jaaa, wir könnten berühmt werden mit dieser Entdeckung.
          Manfred (bremst den Entdeckerelan): Könnte natürlich auch nur eine Mercedes-A-Klasse sein, die dort oben aus der Kurve geflogen ist, als sie einem Elch ausgewichen ist…

          Derweil ist längst die Nacht hereingebrochen. Heidelinde und Monika knipsen unentwegt Schockstarre-Selfies mit dem Einheimischen, der an den Damen sichtlich Gefallen gefunden hat. Da kurvt ein Hiebetüren-Laster ungeschickt durch den Schnee und hält vor dem belustigten Trio.

          „Einmal Izza Inferno, extra scharf“, sagt der pummelige Kevin-Bianca, schiebt die Teigfladen fröstelnd zu den Damen hinüber, vergisst zu kassieren und braust durch die Dunkelheit wieder davon. Kichernd schieben sich die hungrigen Schnapsdrosseln die Izza zwischen die Kauleisten, als sie plötzlich ungewohnte Geräusche vernehmen. Ein leises Klappern dringt durch die Kälte.
          Einheimischer: Dös klingt, wiea wenn mei Zenzi s Gschirr schbült.
          Heidelinde: Nein, nein. Das hört sich genau so an, wenn Eberhard galant mit seinem Basketball auf dem Boden trippelt.
          Monika (entsetzt): Eeeeberhard? Etwa DER Eberhard?
          Heidelinde kichert.
          Die Geräusche werden lauter. Schemenhaft erkennt man in der pechschwarzen Nacht eine stattliche Erscheinung hoch zu Ross.
          Monika und Heidelinde: Himmel hilf!
          Einheimischer (souverän): Aber meine Damen. Nur die Ruhe (legt seine muskulösen Arme um die ängstlichen Frauen). Ja sehns denn net, wer dös is? Wissens denn net, wer immer der Retter in höchster Not is?
          Heidelinde : Also mir hilft da immer Eberhard.
          Monika: Mensch Moni! Wie konnten wir nur so dumm sein. Scheiß auf den Eberhard. Das ist Herr Ösi 258.
          Heidelinde (strahlt): Waaas? Meinst du wirklich? Ach, das wär ja herrlich. Dann kann uns gar nichts mehr passieren.
          Einheimischer: He meine Damen, sie sind fei in meiner Obhut, gell. I bass scho auf sie auf!
          Heidelinde und Monika: Pah! Wir verzichten.
          Einheimischer: Jo wos hot denn ein Ösi 258 wos i net hob?
          Monika (forsch): Tja, das wüssten sie gerne.
          Heidelinde: Haben sie vielleicht schon mal einen Buntspecht vom Baum gesaugt und ihn anschließend liebevoll beerdigt?
          Einheimischer: Na.
          Heidelinde: Haben sie schon einmal einen virtuellen Käse erfunden?
          Einheimischer: Na.
          Heidelinde: Haben sie etwa eine unsichtbare Katze und zwei liebenswerte Mäuse?
          Einheimischer (kreidebleich): Na.
          Heidelinde (kommt in Fahrt): Haben sie vielleicht eine Frau Saftschubse, die sich als exzellente Notenzerkleinerin erweist?
          Einheimischer (erschöpft): Na. Na. Na.
          Monika: Heidi, lass den Haderlump. Er kann ja nix dafür, dass er nix kann. Solche muss es auch geben.
          Heidelinde: Tja, muss wohl.

          Heidelinde und Monika wenden sich nun wieder freudestrahlend um, um dem unerwarteten Retter glücklich entgegenzuspringen. Doch sie blicken ins Leere. Dunkelheit gähnt sie an. Ein kalter Wind weht um ihre operativ korrekt ausgerichteten Nasen. Ösi 258 hat das Damengeschwätz nicht länger ertragen können und ist davon geritten. Auf ihn warten wichtigere Aufgaben, als sich um zwei alte Schreckschrauben zu kümmern.
          Entsetzt wenden sich Monika und Heidelinde erneut dem verschmähten Einheimischen zu und versuchen mühevoll die Wogen wieder zu glätten …

          Lieber Herr Ösi!
          Wo immer Sie auch hingeritten sind, ob ins nächste Tomatensalatrestaurant auf dem Mond oder auf den Autofriedhof … überall ist es besser, als bei diesen unermüdlich harmonischen Damen. Sie haben wie immer die richtige Wahl getroffen.
          Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen erholsamen Abend im Sattel und guten Appetit! 🙂

          Herzliche Grüße an den Retter in der Not
          Mallybeau

          … LEKTOR: Frau Mallybeau, Sie wissen schon, dass Sie da inhaltlich ein wenig vom Weg abgekommen sind?
          Mallybeau: Jaja, ich weiß, aber das Glatteis …

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          1. Kapitel 5: Wir schaffen das

            Verleger: Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
            Lektor: Zugegeben …
            Verleger: Wir können uns ..,
            Lektor: … keine weitere Schlappe erlauben. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.
            Verleger: Das sind meine Worte.
            Lektor: Das sind tatsächlich Ihre Worte.
            Verleger: Es MUSS, und meine Betonung liegt auf dem MUSS, diesmal MUSS es ein Bestseller werden, ansonsten …
            Lektor: … können wir den Laden schließen.
            Verleger: Das sind meine Worte. Und Sie denken, mit diesem … diesem … wie heißt er noch?
            Lektor: Herr Ösi
            Verleger: … mit diesem Herrn Ösi schaffen wir das?
            Lektor: Zugegeben, wir müssen diesen Herrn Ösi entschlacken. Streichen wir den ganzen Schweinekram und den ganzen Unsinn aus seinen Werken raus, dann …
            Verleger: Was bleibt dann von ihm übrig?
            Lektor: Zugegeben, nicht sehr viel.
            Verleger: Und diese Frau Mally, äh Mally … wie heißt sie noch?
            Lektor: Mallybeau, Mallybeau Mauswohn.
            Verleger: Von dieser Frau Mallybeau hört man ja nur das Allerbeste.
            Lektor: So ist es.
            Verleger: Allerdings schweift sie gern vom Thema ab, sagt man.
            Lektor: Das ist ihre künstlerische Freiheit. Letztendlich kriegt sie immer auf bravouröse Art und Weise die Kurve und ist beim Zieleinlauf ganz vorne mit dabei.
            Verleger: Gut, gut, aber …
            Lektor: Vergessen Sie nicht: wir stehen mit dem Rücken zur Wand.
            Verleger: Das sind meine Worte.
            Lektor: Wir können uns keine weitere Schlappe erlauben.
            Verleger: Wie Recht Sie haben.
            Lektor: Das sind tatsächlich Ihre Worte.
            Verleger: Meine Worte?
            Lektor: Mit dem Rücken zur Wand.
            Verleger: Ach ja, das sind meine Worte.
            Längere Pause
            Verleger: Wo waren wir?
            Lektor: Mit dem Rücken zur Wand.
            Verleger: Ach ja. Was schlagen Sie vor?
            Lektor: Wir mixen ganz einfach Frau Mallybeau und diesen Herrn Ösi im Verhältnis Eins zu Eins zu einem neuen Cocktail zusammen.
            Verleger: Mallybeau Ösi?
            Lektor: Oder Ösi Mauswohn, ganz nach Belieben.
            Verleger: Ich weiß nicht, ich weiß nicht.
            Lektor: Wir können uns keine weitere Schlappe erlauben.
            Verleger: Das sind jetzt auch Ihre Worte.
            Lektor: Mit dem Rücken …
            Verleger: … an der Wand. Entsetzlich.
            Lektor: Stellen Sie sich vor. Gemeinsam erfinden die beiden ein neues Universum, revolutionieren die Kunst, stellen die Welt völlig auf den Kopf, erzielen einen Verkaufsrekord nach dem anderen ,,, und klingelingeling …
            Verleger: … klingelt es wieder in unserer Kasse.
            Lektor: Literaturnobelpreis inklusive.
            Verleger: Worauf waren Sie noch?
            Lektor: Auf Ihren Startschuss.
            Der Verleger holt einen Revolver aus dem Schreibtisch und schießt an die Decke. Mauerwerk bröckelt.
            Verleger: Legen Sie los.
            Lektor: Ich lege …
            Lektorenkämmerchen. Der Schreibtisch mit unzähligen Ausschnitten übersät.
            Lektor: Jetzt noch diesen Text ausschneiden … dann den hier, sooo … nein, nein, Herr Ösi, die Schweinerei schnippe ich weg, zack! … die grandiosen Designs von Frau Mallybeau nicht vergessen … den Text klebe ich hierhin, sooo … den anderen darunter … passt …

            Liebe Frau Mallybeau,
            im Verlagshaus geht es ziemlich hektisch zu. Der Lektor wird sein Kämmerchen wohl nicht vor Ostern verlassen. Bleibt zu hoffen, dass der Verleger das fertige Buch nicht so gut verlegt, dass er es nicht mehr wiederfindet.

            Ich wünsche Ihnen ein herrliches Wochenende
            Herr Ösi
            (… klingelingeling … ich glaub, das ist die Izza … 🙂 )

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            1. Kapitel 6: Wir haben es geschafft!
              Und während zwei sich streiten, hat die Kuh derweil längst den Hiebetürenlaster mit Bildern gepackt und ist Richtung Photoshop gefahren. Brumm …. brumm … Achtung Kurve … querfeldein über den Desktop … klick … Ordner öffnen und los geht die Arbeit!
              Verleger und Lektor streiten sich mit DEREN Worten, doch unser Buch, ach was sage ich, unsere Weltsensation, um bescheiden zu bleiben, lieber Herr Ösi, muss selbstverständlich in UNSEREN Worten verfasst werden. Und um ein neues Universum zu schaffen, die Revolutionen zu revolutionieren und sämtliche kreativen Tonleitern mit und ohne Frau Saftschubse erklimmen zu können, bedarf es natürlich der entsprechenden Energieschübe. Und wie Sie bereits erneut alles völlig richtig in die Wege geleitet haben, trinken wir unsere Spezialcocktails, um ungeahnte Berge zu erklimmen und unerforschte Täler zu durchwandern. Und der Izza-Dienst versorgt uns selbstredend mit ausreichend Nahrung, während die Mäuse ihren virtuellen Käse erhalten.
              … ich schweife ab …
              Und während der Wahwahwah seine Klänge durch den Raum dudeln lässt, haben die Photoshopwerkzeuge wie von Zauberhand „Unsere Worte“ auf einen schlichten, etwas ramponierten Bucheinband platziert. Etwas Zurückhaltung ist bei all dem Weltruhm und den Nobel- und weniger noblen Preisen wohl angebracht.
              Die Druckerpresse läuft auf Hochtouren, die Marketingabteilung arbeitet rund um die Uhr, Frau Saftschubse verteilt Gratiscocktails und ab morgen werden unsere Worte, unsere Universen und Klänge in jedem Fachhandel zu erstehen sein.
              Und während … katschung pling … die Kassen klingen und der Bestseller aus dem Keller immer schneller in die Höhe steigt, verspeisen wir gemütlich die soeben eingetroffene Izza und Sie genießen ein Gläschen Wein 🙂
              Wenn das keine fantastischen Aussichten sind!
              Lassen Sie sich die Izza munden und grüßen Sie Ihre Imperiums-Mitarbeiter ganz herzlich.
              Lieber Herr Ösi,
              Sie haben einmal mehr ganz zauberhafte Dialoge geschrieben, da bleibt mir nur noch übrig, Ihnen ebenfalls ein traumhaft schönes Wochenende zu wünschen!
              Mit den herzlichsten Grüßen gen Ösihütte
              Mallybeau … das Kuhniversum wartet 🙂

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            2. Liebe Frau Mallybeau,

              „Mit unseren Worten“, schöner, besser, poetischer hätte es auch ein Johann Wolfgang von nicht ausdrücken können. Während die beiden Herren zaghaft einen Schritt nach vorn treten, um den Rücken nicht zur Gänze der Wand auszuliefern, haben Sie bereits Tatsachen geschaffen und ein enzyklopädisches Gesamtkunstwerk vorgelegt, das, man kann es wohl sagen, erst die Spitze eines Eisbergs darstellt, der, Klimawandel hin oder her, sich unaufhörlich nach oben schiebt. Ich erhebe mein Cocktailglas in Anbetracht der freudigen Ereignisse ausnahmsweise bereits zur Mittagsstunde und proste ein heiteres „zum Wohle“. 🙂

              Herzlichst
              Herr Ösi
              (Ösi 258: Chef, lassen Sie das nicht zur Gewohnheit werden …)

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            3. Lieber Herr Ösi!

              Wie gut, dass mir Ihre Frau Saftschubse einen Sonntagscocktail gut gemixter Schönbergkorrekturen hat zukommen lassen. So kann auch ich mein Glas voll Vorfreude erheben und auf all die Ereignisse trinken, die nun noch geschaffen werden müssen, um das enzyklopädische Werk zu füllen, da, niemand hat es bisher bemerkt, noch nicht einmal 10 Seiten gefüllt sind. Wie Sie ganz richtig bemerkten, ist dies erst die Spitze des Eisberges, den wir nun Wort für Wort zum Schmelzen bringen werden/müssen/sollen/dürfen 🙂

              Herzliche Grüße oder wie es Herr Goethe wohl in modernen Worten ausdrücken würde: Zwei Fäuste schlagen zu!
              Mallybeau

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    1. Liebe Anhora!

      Ha woisch, die wellet halt älle aufs Bild ond gugget ganz gierig end Kamra nei. Ond dass s Wägele rollt, merget die gar et, do drzu ischs Fodo viel z wichdig … 🙂 S send halt koine Schwoba. Do isch des mitm bragdisch denka a bissle schwär!

      Woisch was s gröschte Komblimend fürn Schwob isch?
      – Ha du siehsch abr abgschafft aus 🙂

      Grüßle von Schwob zu Schwob
      Mallybeau

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      1. lach I hon denkt, an Schwob braucht koine Komblimende, weil: net gschumpfa isch gnug globt. 😉
        Zrück zum Wägele. Also wenn des davoroll, dann isch doch auch die Kamera weg. Des merkt doch selbschd an Preiß! Oder net? 😉

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        1. Ha noi, woisch des isch so:
          die hogget älle zamma em Audo ond gugget grinsend ausm Fenschter, wo dr Einheimische schdot und se fotografiert. Der hebt also den Abbarad. Ond wenns Wägele rollt, dann send halt vor allem die Familia weg ond d Kamra bleibt hoil … 🙂

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          1. Ha noi. Der Einheimische schdohd do mit der Kamera. Zwoi Leit sitzet im Wägele und wellet aufs Bild. Dann löst sich d’Handbrems und s’Wägele rollt davo. Da merket die zwoi doch, dass der Einheimische mit dr Kamera gloiner wird, obwohl seine Füß sich net beweget, also müssetse’s wohl selber sei, die sich beweget. Und da schdelletse feschd: Mir rollet ja davo! Also schnell d’Handbrems aziehe.
            Oder hon i an der Gschicht was falsch verschdanda?

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            1. Ja also d Monika macht dem Einheimischa scheena Auga, druggt em s Abbarädle end Hand ond hupft zu de andre ens Audo wieder nei, na send se kombledd. Ond die send halt so auf des Fodo fixiert, dass die des mit der zunehmenda Entfernung gar et merget. Se send halt scho a bissle bled. Wenn se oifach d Handbremse azieha kentet, wärs jo viel z langweilig. Ond wie gsagt, s send koine Schwoba… 🙂

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            2. Mir fehlt wohl a bissel s’Kuhldurverschdändnis fürs oigene Land. Also wenn mir nördlich von Ulm je mol oiner a Abbarätle in d’Hand druckt und sagt i soll a Foddo macha, dann werd i auf jede Fall aufbassa, dass dene Leit nix bassiert. Weil, selber sindse ja offebar net in der Lage dazu. 😉
              Sodele, jetzt gang i in d’Heia, morge früh isch d’Nacht rum. I wünsch dr no an scheena Obnd! 🙂

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            3. Haja, s send et älle so souverän wie Du! Bei de Reigschmeggte muss mr emmr aufbassa. I denk jo, dass der Eiheimische sich denkt hot, dass r des Abbarädle braucha ka ond hot dem Auto n gräfdiga Schdoß gäbba, damit r die Familia los isch ond a scheena Kamra hot … 🙂
              Dir äbafalls an scheena Obnd … ond morga wird wiedr gschafft! 🙂

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  5. Zum Glück haben die beiden Herren nicht an einem Notbremsassistenten gespart, der sich todesmutig und mit vollem muskelbepackten Körpereinsatz vor die Reifen wirft. Oberkörperfrei, versteht sich, damit auch die Damen was davon haben, die er danach natürlich auch gleich ob ihrer Ohnmacht notbeatmet, Mund zu Mund, versteht sich. So ein Notbremsassistent ist schon eine gute Investition. Die Kinder sind übrigens rechtzeitig mit dem Schlitten gen Nordpol davongeflogen.

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    1. Liebe Berni di Brezel!

      Hier werden ja gleich wieder einige neue Erfindungen in den Ring geworfen. Wunderbar! Den Notbremsassistenten sollte man sämtlichen Autowerken als Standardausrüstung empfehlen, man stelle sich das vor, wenn die todesmutigen Herren auf der Schnellstraße oder der 8-spurigen Autobahn ihre gestählten Körper vor die Vehikel werfen und unversehrt wieder zum Vorschein kommen. Ein „Car-minator“ der Neuzeit, würde ich sagen.
      Und am Nordpol wartet bereits eine Kinderschlittenauffangstation, wo die Ankömmlinge mit heißer Schokolade und einem warmen Eisbärenfell empfangen werden. Wenn das kein Happy End ist! 🙂

      Herzliche Grüße auf den bunten Rummelplatz
      Mallybeau

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    1. Lieber Willi!

      Selbstverständlich! Ich habe mich mit meinen zwei Kuhklauen sogleich behende ans Werk gemacht und eine fantastische Mütze für meinen Dickschädel gehäkelt. Natürlich mit zwei Aussparungen für die Hörner. Ich denke, damit liege ich absolut im Trend! 🙂
      Für Wildschweine empfiehlt sich die handgezwirbelte Borstenwolle von tibetanischen Höhlenferkeln aus dem Hinterland. Sie werden sehen, da geht das Häkeln wie von selbst!

      Herzlich wollige Grüße
      Mallybeau -Wollkuh

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  6. Nach Entfaltung der nicht im Seitenbereich der Türen vermuteten, aber schon von Werk an vorhandenen Strickflügelchen hob das Gefährt wattig ab und schwebte über die schlittelnden Kinder hinweg davon, um das Ösiuniversum zu erkunden (man braucht hin und wieder ja mal eine Pause von so viel Wohlfühlwintersporttrallala…)

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Eine ausgezeichnete Idee!
      Ein fliegendes Oldsmobile in den kuhnendlichen ösischen Weiten. Ich sehe schon die Fernsehanstalten in Brennpunkten über dieses Großereignis berichten. Nun ja, vielleicht wird es mal wieder nur bei Mauswohn-TV seine Beachtung finden 🙂 Wir werden sehen ….

      Herzliche Grüße aus dem Flugmobil
      Mallybeau

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  7. Liebe Mallybeau,
    da wir nach einer gruselig-schönen Halloween-Feier auf unserem Balkonien jetzt doch ein bissel müd sind, fällt uns gerade so gar keine Fortsetzungsgeschichte zur Almgroschenlektüre ein, obwohl ich Groschenromane so sehr liebe! Interessieren würde mich ja mal, ob man das heute eigentlich immer noch Groschenroman nennt, oder jetzt vielleicht Cent-Prosa?! Hätte ja auch was.
    Und was mich auch brennend interessiert, ist die Häkelanleitung zur Wollmütze Monika, ich häkel hier ja mit Akribie und Ausdauer vor mich hin, vielleicht wäre das ja eine schöne Sache als Weihnachtsgeschenk für meine kleine Schwarze namens Mimi, hihihi, statt der Hörner, die du ausgespart hast, würden es hier halt kleine Katzenöhrchen sein.
    Wir lassen jetzt mal langsam die Nacht ausklingen, hihihi, selbst unserem Nachteulendasein fehlt ein wenig die wiedergeschenkte Stunde, wir schicken liebe Grüße auf die Alm
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Fortsetzungen wurden hier ja mittlerweile reichhaltig angeboten, da ist es auch gar nicht mehr nötig, eine weitere Idee beizusteuern. Zumal ich die Wortschöpfung Cent-Prosa absolut klasse finde! Das gefällt mir sehr gut.
      Und die Wollmütze Monika ist bei Ihren Häkelkenntnissen sicherlich ein plumpes Anfängermützchen, da wäre eine warme Kopfbedeckung für das liebe Kätzchen, die in den Halloweenbildern übrigens klasse aussieht, eine größere Herausforderung.
      Die Alm wünscht nach dem gruselig schaurigen Montag einen herrlich schönen Dienstag und gute Erholung 🙂

      Herzliche Grüße vom Kürbisfeld
      Mallybeau

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    1. Lieber Meermond!

      Die Familien Bizer&Benz sind selbstverständlich multilingual. Leider muss das Dänisch noch ein wenig aufgefrischt werden. Aber mit „Yessss“ habe ich ja nun schon etwas von Ihnen gelernt 🙂
      Freut mich, wenns der Zugroasten Schboss gmocht hot!
      … ist der Koffer eigentlich wieder da?

      Herzliche Grüße aus dem Sprachlabor
      Mallybeau

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