Wanted: Schuh und Schumann

wanted-schumann

Eilmeldung der Bloghüttenpolizei
Die Bewohner des Bloghüttentales werden gebeten, Ihre Häuser nicht zu verlassen. Vergangenen Abend ereigneten sich ungewöhnliche Vorfälle in der Gegend zwischen Paris und Stuttgart.

Was bisher bekannt ist:
Die 23-jährige Lisa Schumann aus Schweden lebt seit 7 Monaten in Paris. Dort arbeitet die passionierte Hobbyluftballonsammlerin als Eisverkäuferin am Eiffelturm. Die vielseitige junge Dame hat sich durch ihr gesellig freundliches Auftreten viele Freunde gemacht und ist allseits beliebt. Ihr selbst kreiertes Zitronen-Blauwal-Eis ist mittlerweile eine größere Attraktion als der Eiffelturm, Touristen aus aller Welt schwören auf ihr einzigartiges Rezept.
Nun fuhr die fesche Lisa gestern Vormittag mit dem Schnellzug von Paris nach Stuttgart, wo sie in der „Wilhelma“ ihr Patenkind Hannibal, ein 50 Jahre altes Zwergflusspferd besuchen wollte. Im Gepäck hatte sie eine extra große Portion Eis und 150 Kilo Würfelzucker, die Leibspeisen ihres animalischen Lieblings.
In Stuttgart angekommen, stand die Schwedin zunächst völlig verzweifelt im Bauchaos der Bahnutopie Stuttgart 21. Es dauerte Stunden, bis sie sich Richtung Zoo orientiert hatte. Der Abend war bereits angebrochen, als sich die sonst so nimmermüde Lisa Schumann durch die Baustellen schleppte, die 150 Kilo Würfelzucker machten sich nun schmerzend auf ihrem Rücken bemerkbar. So setzte die Globetrotterin für einen Moment den Rucksack ab, um eine Verschnaufpause in Stuttgarts Feinstaub einzulegen. Da registrierte sie ein leises Brummeln. Die Erde begann leicht zu beben. Irritiert sah sich die Eisverkäuferin um und erblickte entsetzt einen gewaltigen Schatten. Und wie aus dem Nichts erschien hinter den Hochhäusern eine dunkle undefinierbare Form. Die Erschütterungen wurden stärker und in eiligen stampfenden Schritten näherte sich entlang einer Häuserfront ein überdimensional großer Lederschuh. Schwarz und glänzend überragte seine Silhouette die Dächer. Unaufhaltsam walzte das Ungetüm alles platt, was ihm unter seine gut besohlte Unterseite kam. Mehrfamilenhäuser, Autos, Bäume, alles wurde mühelos zusammengepresst. Lisa Schumann stand fassungslos da. Doch geistesgegenwärtig schulterte sie hurtig ihr Marschgepäck und rannte um ihr Leben. Verzweifelt suchte sie, dem monströsen Quadratlatschen zu entkommen, sprang behende über Baugruben, versteckte sich hinter Mülltonnen, aber der Schuh schien ihr stets folgen zu können. Jetzt stand die junge Frau plötzlich in einem Hinterhof. Sackgasse. Nun gab es kein Entkommen mehr. Der Lederschuh schritt unerbittlich auf sie zu, sein Absatz erhob sich und sauste zielgenau auf die Schwedin herab.
Bis hierhin zeichneten Überwachungskameras das Geschehen auf. Dann wurden sie durch die starken Beben zerstört und die Polizei rätselt über den Verbleib der jungen Lisa Schumann. Ihre Leiche konnte zwischen all den Trümmern noch nicht gefunden werden. Es wird bereits spekuliert, ob die Dame möglicherweise doch überlebt hat, aber eine Kontaktaufnahme war bisher nicht möglich.
Der stampfende Riesenschuh ist mittlerweile in Spanien angekommen, nachdem er zuvor holländische Windmühlen und den Berliner Reichstag dem Erdboden gleichgemacht hat. Woher dieser mysteriöse Lederslipper so plötzlich kommt und was er mit seinem Vorhaben bezweckt, ist noch völlig unklar. Die Bloghüttenpolizei bittet Sie daher, Ruhe zu bewahren und die Geschehnisse weiter zu verfolgen. Ernstzunehmende Hinweise werden im Schuhgeschäft auf der Bloghüttenalm gerne entgegengenommen.
Lisa Schumann, bitte melden Sie sich! 🙂

 

 

 

©mauswohn
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78 Gedanken zu “Wanted: Schuh und Schumann

  1. Gerettet. Lisa schumann ist klebt wieder an ihrer Arbeitstelle. Das schmelzende Zitroneneis verwandelte den Würfelzucker zu einer gallertartigen Masse, welche mit ihr am stampfenden Lederslipper, dessen Sckicksal unbekannt bei einem reinigenden Schwimmausflug im salzigen Wasser des Atlantiks endete, verhaftet blieb, bis sie von jubelnden Parisern empfangen werden konnte.

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    1. Lieber Schlingsite!

      Dieses Ende der Lisa Schumann klingt genauso unglaublich, wie das bisherige Leben der Eisverkäuferin. Bleibt abzuwarten, wann sich die ersten Protestbewegungen formieren, um gegen die Verschmutzung des Atlantiks durch monströse Badelatschen anzukämpfen.
      Das Schuhgeschäft der Bloghüttenalm dankt für Ihre aufklärenden Hinweise und sendet eine Packung Zitroneneis inklusive Schuhcreme Richtung Berlin.

      Mit freundlichen Grüßen
      Mallybeau Schuhkuh 🙂

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  2. Liebe Kriminalschriftstellerin Mallybeau Mauswohn, mit leichtem Gruseln habe ich Ihre Geschichte gelesen und mehrere Tränen über das Schicksal der sympathischen Zitroneneis-Kreiererin vergossen. Noch während meiner Trauerzeit polterte es an meine Tür. Vorsichtig lugte ich durch den Spion und hörte eine zarte Stimme: „Bitte öffnen Sie mir ihre Tür, ich werde verfolgt“ Und da stand sie, die von Ihnen beschriebene Lisa Schumann. Nicht eine Sekunde zögerte ich, sie hinein zu lassen, aber ich bat sie, ihr Eis, das in keinem guten Zustand mehr war, und ihren Zuckersack vor der Tür stehen zu lassen. Mit kalten Getränken konnte ich sie erfrischen und wieder halbwegs beruhigen. Plötzlich hörten wir noch ein Poltern. Mein Rund-um-Spion gestattete einen Superblick vor die Tür. Und da hopste er die 8 Stufen hinauf – der Riesenschuh. Und???????? Er hatte es gar nicht auf Lisa abgesehen, sondern einzig und allein auf Eis und Zuckersack. Er schnappte sich beides und verschwand. Im Fahrstuhl hörten wir eine Detonation – weil er den ganzen Sack auf einmal fraß, ist er geplatzt.
    Sie können Lisa hier abholen lassen oder ich schicke sie nach Paris zurück!
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Clara Himmelhoch, begeisterte Schuhstoryleserin

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            1. Ich will nicht unverschämt wirken, aber ich hätte gern das Eis in 3 Schalen: In einer roten für den Küchenschmaus, in einer grünen für den Fernsehgenuss und in einer lila, die kleckerdicht sein sollte, für den Bettgenuss.
              Lässt sich das einrichten? 🙂

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    1. Liebe Clara-Hemingway!

      Das hätte ich nun wirklich nicht für möglich gehalten. Dass nach all diesen Strapazen und dem städtischen Tohuwabohu die werte Lisa noch so glimpflich davonkommt, alle Achtung.
      Die Entdeckung, dass Riesenstampfer es hauptsächlich auf Zitroneneis und Zuckerwürfel abgesehen haben, ist ebenfalls bemerkenswert. Wie gut, dass in Deiner Wohnung immer ein Gästebett frei ist, ich bin mir sicher, dass die Eisverkäuferin gar nicht mehr nach Paris, sondern viel lieber in der frisch renovierten Wohnung verweilen möchte.
      Allerdings mache ich mir ein wenig Sorgen um Deinen Treppenaufgang bzw. den Fahrstuhl. Wenn der Schuh aufgrund der Kalorienbombe dort explodiert ist, dürfte sicherlich einige Zuckermasse an den Wänden kleben. Fraglich, wer sich für diese Sauerei wieder verantwortlich fühlt. Hoffentlich bleibt nicht wieder alles an Dir hängen. Ich würde in jedem Falle sagen, dass die junge Schwedin sich von ihrem Horrortrip noch ein wenig bei Dir erholen sollte, sofern sie Dir nicht auf die Nerven geht. Wer weiß, vielleicht entwickelt das Energiebündel ungeahnte Dekoqualitäten. Das wäre doch ein Dreamteam par excellence 🙂

      Herzliche Grüße in die zuckersüße 8. Etage
      Mallybeau von den Socken äh Schuhen

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      1. Liebe Mallybeau, bitte mache keine weiteren Angaben über meinen Wohnort, damit sich die junge Dame hier erst einmal erholen kann. Die Verständigung ist nicht ganz einfach – aber sie „kocht“ jeden Tag Eis – und das versöhnt mich mit allem.
        Was geht mich der Dreck im Fahrstuhl an??? War ich das??? Nein!!! Ich kann ganz bequem in der Mitte stehen, ohne am Rand festzukleben.
        Wenn meine Unter-mir-Wohnenden nach ca. 5 wöchiger Abwesenheit wieder eintreffen, werden sie sich gleich wieder echauffieren, wenn ich Besuch habe. Vielleicht sind sie aber auch meinetwegen ausgewandert, was ich aber nicht glaube.
        Es bleibt spannend.
        Liebe Grüße von der Dauer-Dekorierer CC

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        1. Liebe DDCC!

          Ich wette, dass die liebe Lisa in Deiner fantastischen Küche eine grandiose neue Eissorte erschaffen wird, mit der ihr dann weltberühmt werdet.
          Und bei dem Dreck im Treppenhaus dachte ich vor allem daran, dass Du ungehindert, ohne klebrige Zuckermasse das Haus verlassen kannst. Wenn dem so ist, passt ja alles wunderbar. Sollen sich die Untermieter mit den Kalorien rumärgern.
          Ich bin gespannt auf die erste Lisa-Clara-Eiskreation! 🙂

          Eisige aber natürlich herzliche Grüße nach XY 🙂

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          1. Berlin darfst du gerade noch erwähnen, sonst denkt noch jemand, bei mir findet XY ungelöst statt und ich habe der jungen Französin was angetan. Aber DDCC als Tarnung ist schon vorzüglich.
            Ich muss jetzt noch für 10 Minuten in die Sonne und ihr ein wenig zeigen, wo sie Zutaten für das Eis holen kann.
            Und tschüss von Anonyma

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    1. Lieber Meermond!

      Sie kennen sich aus, wie ich sehe! Kein Wunder, wenn man in Dänemark mit Zimt und Pfeffer überschüttet wird … 🙂
      Ja, das Zitroneneis ist mit kleinen biologisch-veganen Fleischhäppchen vom Blauwal versehen, frisch aus den Lenden geschnitten. Aber das vollständige Rezept konnte ich der werten Frau Schumann leider nicht entlocken. Da hat eben jeder sein Spezialrezept. Wer weiß, vielleicht ist auch ein wenig Schuhcreme untergemischt 🙂
      Interesse an einer Kugel Eis?

      Herzliche Grüße ins Gewürzland
      Mallybeau – Kuh auf Eis

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      1. Biologisch-vegane Fischhäppchen vom Nichtfisch habe ich auch noch nicht probiert. Harmonieren sicherlich souverän mit der Zitrone im Schuhcremeeis…
        Ob das auch zu dem Hai auf Eis passt, den ich heute bei dem Fangfrischfischstand gesehen habe? (das Letztere war jetzt tatsächlich kein Scherz!😶…)
        Andere Länder, andere Sit…Eisgeschmäcker.
        Hai…äh…hej hej,
        Meermond

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          1. Nein, hab ich nicht.
            Und ich weiß auch nicht, ob ich das möchte. So ein echter Hai ist nämlich nicht nur riesig, sondern sieht irgendwie schön aus. Wären da nicht so viele Leute gewesen, dann hätte ich das silbergraue Samttier gerne mal angefasst.

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    1. Liebe Mitzi!

      Tja, der Schuh hat ja bereits sehr unterschiedliche Enden erfahren dürfen. Ich bin auch sehr überrascht, welch eine Reise solch ein Monsterslipper doch nehmen kann. Ich hoffe, Sie sind in Ihrer Wohnung wohlbehütet. Schließen Sie sicherheitshalber Ihre Schuhe ins Schuhkasterl ein, man kann nie wissen … 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schuhladen
      Mallybeau

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  3. Das schnelle und überproportionale Wachstum des Online-Schuh-Händlers Zoolando hat nicht nur dessen Aktienkurs beflügelt, sondern – evolutionsbedingt – mutierte Schuhmikroben freigesetzt, die, parallel zum atemberaubenden Aufstieg des Treterladens, die gestapelten Fußbekleidungen in den Regalen auf ein Riesenmaß wachsen ließ, sodass zuerst die geschundenen Arbeitssklaven panikartig den grauenhaften Ort des Geschehens verließen, bevor die Treter, ihrerseits die Freiheit witternd, sich auf dem selben Weg nach Draußen machten. Die einzige Möglichkeit, sich gegen einen Schweißfuß zu wehren, besteht für den Schuh darin, unaufhörlich zu wachsen und dem schweißigen Fuß größenmäßig immer ein Paar Nummern im voraus zu sein. Dabei verliert Schuh leicht die Kontrolle über das eigene Wachstum.
    Zurück zu Frau Schuman. In extremen Situationen wie der ihren, gibt’s nur eins: Schuhe aus und barfuß weiter. Hoffentlich hat sie geistesgegenwärtig reagiert … 🙂

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    (… legt eine Symphonie von Lisas Urgroßvater, der damals in noch opulenten Zeiten das Doppel-N am Namensende tragen durfte, auf …)

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Wie gut, dass Sie als Evolutionsexperte zunächst die Sprachwürstchen entdeckt haben und nun auf die mutierten Schuhmikroben aufmerksam machen. Endlich erklärt sich der Ursprung des Ganzen. Während die Almpolizei mit ihren Mutmaßungen und geradezu lächerlich kleinen Schuhen hoffnungslos im Dunkeln tappt, zaubern Sie mal wieder gekonnt eine absolut plausible Erklärung aus dem Ärmel. Wenn das keine guten Neuigkeiten für die nächste Tagessau sind!
      Und was die werte Frau Schumann betrifft, die hat sich verschiedenen Angaben zufolge in die Stuttgarter Wilhelma zu ihrem Zwergflusspferd durchgemogelt und versteckt sich dort im Wasserbecken. Aber bitte nicht weitersagen!

      Herzliche Grüße ins Reich der klassischen Schuhsymphonie
      Mallybeau – wie gut, dass eine Kuh keine Schuhe trägt 🙂

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    2. Noch ein Nachtrag, lieber Herr Ösi!
      Selbstverständlich kommt auch Ihnen die extra große Portion Zitroneneis inklusive Schuhcreme zu. Hatte ich völlig vergessen. Unverzeihlich! Ich bitte um Entschuldigung, aber ich bin immer noch etwas mitgenommen ob des tragischen Todes unseres Buntspechtes… 🙂

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  4. Wertes Frl. Mallyschuh,
    meine kreativität nahm fast ein jähes Ende ob dieser tragödisch anmutenden Story!
    Ich hoffe das – trotz vieler Versicherungen das es der Frl. Lisa wohl wieder gut zu gehen scheint und das ominöse Monster dank Zuckereisbome gesprengt wurde- es eine offizielle Bestätigung darüber gibt und vielleicht ein erstes Interview mit besagter jungen Dame! Sollte – natürlich wider erwarten- der Slipper noch leben würde ich ihn gerne mit in das mongolische Forschungsinstitut nehmen um ihn dort weiter zu erforschen. Er hätte dort auch eine Menge Eis. Vielleicht nicht zitroniges aber immerhin. Und vor allem sehhhhhhrrrrrr viel Platz zum orientierungslosem herumlatschen! Auch eine eigene Musik würden wir für Ihn umschreiben –>“Wir rufen Slipper, Slipper, den Feind aller K……“ oder so ähnlich…vielleicht sollte ich mi mit Herrn Nozart nochmal kurzschliessen…auf jeden Fall bekäme er werbeweisend einen eigenen mongolischen Manager!
    Bis dahin kreative Grüße!

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    1. Liebe Any!

      Das ist eine absolut fantastische Idee, wenn Sie den explodierten Slipper im Aufzug der lieben ClaraHH mit einem Lastwagen Ihres Forschungsinstitutes abholen und in die Mongolei transportieren könnten. Mir scheinen die Forschungsbedingungen dort geradezu ideal zu sein. Ich bin mir sicher, dass dieses Thema noch längst nicht ausgelatscht ist und eindeutig einer näheren Betrachtung bedarf. Ich werde mich zunächst einmal erkundigen, ob der zerfetzte Schuh in der Lage ist, ein Interview zu führen und versuchen, das Letzte aus ihm herauszuholen. Ich bin hochgradig gespannt, wie sich der Treter in Ihren Händen entwickelt. Mit verbindlichstem Dank sende ich eine große Portion Zitronen-Eis ins Kreativasyl, Schuhcreme nicht zu vergessen. 🙂

      Herzliche Grüße an das unermüdliche Forscherteam
      Mallybeau Amundsen

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  5. Jeggerlee! Der Lederheini wird doch net durch mein Vorgarta dabba und s’Zeig rumschmeiße, dann muss i d’Kehrwoch nomol macha! I such glei a baar Stoiner, damit i nach ihm schmeißa ka. Wenigschdens isch dem Liesele nix bassiert und sie isch wohlbehalta in Berlin. Des isch mol s’Wichdigschde. 🙂

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    1. Liebe Anhora!

      Do sagsch was! I muss au glei amol en da Garda schbrenga ond gugga, ob meine Gmiesbeede no en Ordnung send odr ob alles bladdgschdampft isch! Mr hot au ällaweil a Geschäft mit so Lombaseggl, die oim da Vorgarda vrdramplat. Wemmr do et mit Schdoiner schmeisst, hot mr da Dregg! Meldsch di, wenn de `n verwischt hosch! 🙂

      Grüßle an da Goliath
      Mallybeau

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          1. Des isch arg nett, so a gleins Eis kann net schade. I muss schließlich noch a Weile aufbassa hier. Bis jetzt isch alles gud, koin Schuh weit und broit, jedefalls koiner über Größe 43. I hoff, mei Gärtle bleibt verschont!

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            1. Basst alles, dankschee. S’Eis isch bereits weggschleckt, s’isch nix versaut. I hon nadierlich a Schutztüchle für mei Taschdadur. Und die Schdoiner nimm i glei mit, i gang jetzt nomol naus und guck nach em Rechda!

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            2. Des kann net sei, i bin doch glei auf em Sofa ei’gschlofa. Die Aufregung mit dem Schuh hat mi g’schafft! Aber vielleicht war er bei dir und hat a bissel Schdoiner und Dreck aufgwirbelt? Guck lieber glei mol nach!

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      1. Und i hab denkt, es sei deutschlandweit bekannt, was a Kehrwoch isch! Also einmal in der Woche kehrt man in einem ordentlichen schwäbischen Mietshaus halt Treppen, Gänge, Keller, Garage, Hof, Gehweg, alles. Jede Woche kommt eine andere Mietpartei dran. So machemer des. Bzw. eigentlich schon lang nicht mehr: Inzwischen ist der Hausmeister-Service erfunden. Lieber zahlen wir einen Obulus jeden Monat, und dann machts ein anderer. Unschwäbisch, i woiß, aber man darf net stehebleibe. Das Leben ist ein Fluss, und alles ändert sich. 😉

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        1. Aha, danke dir. Ich bin in einem Eigenheim aufgewachsen und wohne in selbigem, daher kannte ich das nicht.
          In meinem Daheim habe ich übrigens täglich Kehrwoche 🙂
          Und die „unschwäbische“ Art, einen Service zu bezahlen, ist gar nicht mal so unschwäbisch: Was kann der fleißige Schwabe ned alles während der lästigen Kehrwoche erledigen, mit dem sich weit mehr Geld einsparen lässt, ned wahr?
          Liebe Grüße

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          1. Lieber Meermond!

            Geputzt wird im Ländle neben der üblichen Kehrwoche natüüürlich auch zusätzlich täglich 🙂 Und Sie haben selbstverständlich Recht, die eingesparte Putzzeit wird klug mit Geldverdienen ausgefüllt! 🙂

            Liebe Morgengrüße zum dänischen Hai
            Mallybeau

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          2. Liebe Meermond, danke für dieses überzeugende Argument gegen die Kehrwoche! Du hast es erfasst – in der Zeit kann man viele Kässpätzle machen und braucht keine teuren Fertiggerichte, weil man sonst zum Kochen keine Zeit hätte. 🙂

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  6. Da muss man ja ´nen Schuhpo rufen,
    der notfalls von der Schuhsswaffel gebrauch macht und den Schuhrken von Riesenschuh zur Strecke, oder am besten gleich ins Schuhcrematorium bringt, nicht ohne ihn vorher mal so kräftig zu verschuhsohlen!

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    1. Lieber Lo!

      Sie haben völlig Recht!
      Da muss eindeutig die Schuhpo ran. Ich als Kuh kann da wenig ausrichten und halte mich an den Satz, Schuhster bleib bei deinen Leisten. Derweil genieße ich das leckere Zitroneneis und warte ab, was passiert!
      Selbstverständlich kommt Ihnen ebenfalls das Eispaket mit Schuhcreme zu, auf Wunsch natürlich auch eine andere Sorte, vielleicht ein Kohleneis? 🙂

      Herzliche Grüße in den Spott
      Mallybeau eisgekühlt

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    1. Lieber Herr Voita!

      Ich denke auch, global betrachtet muss man da wohl immer einige Einbußen hinnehmen. Und überhaupt, Zitroneneis macht ja auch dick, sogesehen ist der Verlust der Eiskreateurin zu verschmerzen 🙂

      Herzliche Grüße an die Maulwurffront
      Mallybeau – auf leisen Sohlen

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        1. Klasse. Ich habe in den frühen Morgenstunden bereits mit plakatieren begonnen und schon die ersten Bestellungen Ihres farblich so fantastischen Eises erhalten. Der Rubel rollt. Ihre Prozente lasse ich Ihnen auf Ihr Schwarzgeldkonto von Herrn Ösi überweisen 🙂

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  7. … ja mei, gibt’s da bei euch im süden nicht so einen tanz, der schuhplattler, den mein ich. Vielleicht ist es nicht der schuh, sondern der tanz, der durchgegangen ist; hat evtl sogar seinen träger in zwei stücke gerissen (..) – und was so ein durchgegangner schuhplattler ist… – im oktober… – …- ach, ich mach mir da wohl zu viel kopf, ist ja gut, dass die kleine eisverkäuferin eine neue bleibe haben könnte und selbst der explodierte schuh jemanden gefunden hat, der sich seiner annimmt. Es gibt schon mutige menschen. Wie manche forscher eben sind. Ein kleines bisschen bis total wahnsinnig. Gut auch, dass die mauswohnsche blogalmpolizei die dinge nicht einfach so laufen lässt. Und gut, dass es bei uns im norden keinen schuhplattler nicht gibt. Auch wenn ich auf der falschen fährte sein bin, beruhigend ist es doch. Nächtliche hafenmöwengrüße (und grüßen sie mir besonders herzlich ihre leinwandstars, die westernstiefel).

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    1. Liebe Hafenmöwe!

      Ja, den hopsenden Schuhplattler gibts ein wenig weiter im Süden, in Bayern. Die Bloghüttenalm befindet sich im Ländle, da ist dieser Brauch nicht ganz so gängig. Nichtsdestotrotz ist dies eine ausgezeichnete Idee, woher der überkandidelte Schuh stammen könnte. Vielleicht kam er ein wenig angetrunken vom Oktoberfest des Wegs daher und hatte sich nicht mehr unter Kontrolle.
      Besonders herzlich danke ich für die Grüße an die Westernstiefel, die ich, welch eine Schande, bei all der Aufregung um die werte Lisa Schumann völlig aus den Augen verloren habe. So wie sich das alles entwickelt, habe ich den Eindruck, dass Sie im Norden nichts weiter zu befürchten haben. Und als Möwe sind Sie da ja ohnehin im Vorteil und können einfach rasch in die Lüfte emporsteigen und dem Schuh zeigen, was eine Harke ist.
      Schlafwandeln Sie gut in Ihr Federbett und genießen Sie die monsterschuhfreie Zone.

      Herzliche Grüße in den manchmal sicher (Zitronen)eisigen Norden 🙂
      Mallybeau – geplattlert

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      1. schlafwandelnd mein herzliches danke für Ihre umgehende nachricht. Mein federbett habe ich zum Glück ja immer dabei. Und nein: nix zitroneneisiges weit und breit; selbst aus der vogelperspektive nicht. Und noch weniger monsterfussspuren. Wird also zeit für einen baldigen kinobesuch auf der alm, wie hieß noch mal ihr regisseur ? Hedgehog?
        Beste grüße von hier. Die hm.

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        1. Weder Eis noch Monsterschuhe im Norden, wenn das keine guten Nachrichten sind!
          Auch der werte Herr Hitchblog hat den Slipperalarm gut überlebt und wird bald erneut mit einem Meisterwerk inklusive Schuhintro aufwarten.
          Schuhnkeln Sie derweil genüsslich im Nordwind 🙂
          Herzliche Grüße von der Südflaute
          Mallybeau

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