Die (R)evolution der Sprachwürste

Sprachwürste. In aller Munde, doch längst nicht mehr im wahrsten Sinne des Wortes. Die Revolution der sprechenden Fleischwaren hat begonnen.
Wie kam es dazu? Erneut machte der stets erfinderisch brilliante Herr Ösi auf die scheinbaren Unscheinbarkeiten des Alltags bei seinem Grillwürstchen-Dialog auf diese Thematik aufmerksam.
Sprachwürste sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, finden in der Gesellschaft lediglich zu wenig Beachtung. Anfänglich stumm brutzelnd auf dem Grill gelegen, lauschte die in Darm gepresste Fleischmasse den Gesprächen der geselligen Grillrunde, bevor sie jämmerlich von einem scharfkantigen Grillspieß erstochen und in einen gierigen Schlund verfrachtet wurde.
Allmählich entwickelten sich die schmalen Lieblinge aller Haushalte weiter, sie fingen an, einem Papageien gleich, die menschlichen Laute zu imitieren. Den fröhlichen Partygrillern fielen diese Sprechversuche nie auf, da sie meist betrunken über ihren Bierkrügen hingen und stupide auf die nächste Ladung Gegrilltes warteten.
So fand eine immer stärker werdende Kommunikation unter den Würsten statt, bis sie sich schließlich oftmals besser zu artikulieren wussten, als ihr promillegefüllter Konsument.
Seit all dies bekannt ist, erklärt sich auch die gestiegene Besucherzahl in psychiatrischen Behandlungszentren. Dass sämtliche Patienten von sprechenden Würstchen faselten, galt zunächst als das sogenannte Fress-Out-Syndrom. Doch da nun die Existenz der Sprachwürstchen bekannt ist, zeigt sich die Grillgemeinde über diese Aufklärung erleichtert.
Nun fragt man sich natürlich, wie es weitergehen soll. Traut sich der eingefleischte Dauergriller zu, sprechende Würstchen zu essen? Oder wird die Evolution sogar weiterschreiten und die Sprachwürste früher oder später auch das Laufen lehren? Werden die gefüllten Därme in Zukunft selbst zum Bratspieß greifen und auf ihren größten Widersacher, den Menschen, einstechen? Die Expertenrunden formieren sich und sind in höchstem Maße beunruhigt. Jedoch wird zu Besonnenheit aufgerufen. Die Kanzlerin und ihr Kabinett werden zeitnah eine Entscheidung fällen und diese aus ihrem Sommerurlaub live in Angies Grillrunde mitteilen.
Bis dahin, weiter kuhte Unterhaltung mit Ihren Würschteln und einen gesunden Appetit! … Aber aufgepasst, wer frisst wen? 🙂

 

 

Sollten Ihnen weitere sprechende oder singende Lebensmittel auffallen, melden Sie sich bitte bei unserer Notruf-Heißlinie. Wir werden den Hinweisen sofort nachgehen.
Vielen Dank!

 

 

©mauswohn
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78 Gedanken zu “Die (R)evolution der Sprachwürste

    1. Lieber Willi!

      Dass Schweine mehr wissen, ist auf der Bloghüttenalm lediglich eine Vermutung. Oder wissen Sie etwa Genaueres darüber? Wir tappen mit unseren Recherchen leider immer noch ziemlich im Dunklen … 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Schweinestall
      Mallybeau

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            1. das mußt du immer
              also aufpassen
              ich habs ja nich so mit zahlen und buchstaben als koordinaten
              das is dem ronnyherrchen sein ding
              schick mir einfach ne getragene socke von dir
              und ich werd dich irgendwann finden
              ^^
              ich bin bella 🙂
              und vertrau mir
              ICH kann sowas 🙂

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            2. ah. gut. damit komm‘ ich klar. hab‘ sie noch alle überlebt. aber socken, nö. die behalte ich lieber selber, oder gebe sie weiter zur altsockensammlung, z.b. als hornwärmer für die mallymuh. 😛

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            3. Na, fein, das freut mich doch! 🙂 Und noch ein paar über die Hufe ziehen, damit Du nicht wegrutschtst, wie die arme Kuh in Hinterzarten, leider hat sie noch eine Oma mitgerissen. :-O

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            4. Oh, auf diese Weise möchte ich selbstverständlich nicht in die Schlagzeilen geraten. Da befolge ich brav den Rat und ziehe mir gleich zwei Paar Socken übereinander … und wenn ich eine Oma treffe, werde ich ihr auch welche schenken 🙂

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  1. Grandios, liebe Frau Mallybeau, wie Sie in investigativer Recherche Dinge ans Tageslicht zerren, die ansonsten mal wieder hinten hinunter gefallen wären. Betreffende Tagessau wurde bloß ein einziges Mal, und zwar am 31. September 2016 zwischen 3 Uhr 27 Nullnull und 3 Uhr 27 1/2, gezeigt. Für viele Leute wohl eine Uhrzeit, wenn nicht gar eine Unzeit, zu der sie meist alles andere als zugegen sind.

    Ich selbst bin ja nur durch Zufall auf die Sprachwürstel gestoßen, nachdem Sie den Grill gekonnt wie würstelfertig auf die Terrasse hinausgeschoben hatten. Als ich, zugegeben heimlich, den Dialog: „Ach Monika, ich habe das Käsemesser-Set zu Hause vergessen. Wie soll ich das nur Karl-Georg beibringen? Du weißt doch wie pingelig und sensibel er ist!“, belauschte, brachte ich sofort mein Smartphone in Stellung, in der Gewissheit, interessantes Material für spätere Ehe-Analysen – man kann nie wissen, wozu man das Zeug noch brauchen kann – aufzuzeichnen. Was das Gerät letztendlich einfing, übertraf meine kühnsten Erwartungen …

    Mittlerweile lassen sich die ersten Würste zu Astronauten ausbilden, weil, raketenförmig wie sie sind, sie für die Raumfahrt besonders gut geeignet sind. Die fehlende Atmosphäre auf fremden Planeten ist für die Würstel immer wieder ein Thema, sich über die Unzulänglichkeiten der menschlichen Existenz zu amüsieren …

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    (gibt zu allem seinen Senf dazu)

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Absolut fantastisch!
      Sie wissen ja, als Handynichtbesitzerin wie ich eine bin, versetzt es mich immer wieder in Erstaunen, welch großartige Dinge man mit solch einem technischen Gerät bewerkstelligen kann, außer ein simples Gespräch zu führen.
      Und dass Sie, als gekonnter Investigativschnüffler mit dem allerfeinsten Näschen umgehend Ihr Smartphone zücken und sogar eine französisch-fleischige Unterhaltung mitgeschnitten haben, überrascht mich mittlerweile nicht mehr. Denn wer, wenn nicht Sie könnte in derartig transzendent subtile Regionen vorstossen und solch brisantes Material der Öffentlichkeit zugänglich machen! Aber dies ist natürlich umwerfend und wirft alle bisher dagewesenen Vermutungen über den Haufen.
      Da die von Ihnen so großartig eingefangenen Wurstwaren sich scheinbar in den unterschiedlichsten Sprachen unterhalten können und so eindeutig einen gewissen Intellekt ausstrahlen, wird es meiner Ansicht nach nicht mehr lange dauern, bis sie das Niveau der politischen Konversation schnell hinter sich gelassen und sich einer philosophischeren weltgewandteren Rede, wenn nicht einer gänzlich neuen Wurstsprache, zugewandt haben.
      Außerdem bin ich begeistert, dass die Würschtln sich bereits auf dem Weg ins All befinden. So scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Commander Ösi mit seiner Gurkentruppe auf bruzzelige Wiener, Debreziner, Saiten und Nürnberger trifft. Es sieht wohl doch ganz so aus, als gewinnen hier allmählich sämtliche Lebensmittel die Oberhand auf und um unseren Planeten.
      Zunächst werde ich mich jetzt bei google umsehen, ob es bereits ein Wurst-Übersetzungstool gibt oder ob sich die Fleischwaren in diesen Sektor noch nicht vorgewagt haben.
      Aber wenn ich mir so Ihre spontane grandiose Lauschaktion betrachte, werde ich mir wohl früher oder später auch ein Smartphone oder Tabelt zulegen müssen, bevor ich komplett hinter dem Mond lebe und schließlich als gebratene Kuh auf dem Grill ende. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, ich weiß ja jetzt, wohin das führen kann, vielleicht gar kein so schlechter Gedanke… 🙂
      Ich danke Ihnen vielmals, dass Sie mit hellwacher Beobachtungsgabe und sofortigem Handeln ein weiteres aufklärendes Indiz im Fall Sprachwürschtln beigesteuert haben!

      Die herzlichsten Grüße vom Grill
      Mallybeau (wunderbar, dass Sie immer Ihren Senf dazu geben 🙂 )
      PS: Wie wärs`s mit einem Würstchen, der Herr?

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      1. Noi, kois von dene Würschdle hot was g’sagt, aber vielleicht hätt i’s au gar net verstanda. Die hättet doch sicher englisch g’schwätzt? Und dann no durch die Wurschthaut durch? Beim nächsta Mol muss i genauer nahöre. Aber in dene Pubs ischs immer so laut, da hörsch ja nix! 😉

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            1. Hm, des isch mr a bissel zu neumodisch, i trau der Sach net … Erschmol abwarta, aus ‚m Weg ganga und gugge, was die andre machet. 😉
              I hoff du machsch a baar Studien, dass mr was Genaueres woiß. 🙂

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    1. Lieber Herr Dorn!

      Man fragt sich nur, ob der werte Herr Darwin vor Entsetzen das Weite gesucht hätte oder weil er sich noch rasch das letzte Sprachwürstchen vom Grill ergattert hat! 🙂

      Herzliche Grüße
      Die schlauere Wurst überlebt
      Mallybeau

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        1. Das ist schön zu hören. Zu Ehren des werten Herrn Darwin wird die Almmetzgerei heute die Wurst „Charly“ mit ins Angebot nehmen. Mit extra vielen Forschergenen versehen! Wohl bekomms! Mögen noch viele weitere ruhmreiche Entdeckungen folgen 🙂

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  2. Ein Hoch auf Sie, liebe Mallybeau und Herrn Ösi.
    Ohne Sie würde uns so einiges entgehen und der Alltag viel grauer und langweiliger sein.
    Ich werde die Augen und Ohren hoffen halten und Würstchen noch vehementer als bisher aus dem Weg gehen.
    Herzlichst
    Mitzi

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    1. Liebe Mitzi!

      Ich bin froh, dass Sie noch am Leben und bisher keiner gefräßigen Oktoberfestwurst zum Opfer gefallen sind. Bitte teilen Sie die Neuigkeiten auch Ihren Hausbewohnern mit, es wäre schade, keine Geschichten mehr aus Ihrer Umgebung zu hören! Vielen Dank 🙂

      Herzliche Grüße vom Bundesnachrichtendienst
      Mallybeau

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  3. Ich habe es schon lange befürchtet: der wurst cäs ist eingetroffen! Die Salamisten rotten sich zusammen.
    The modern talking blutwörst terrorisiert die Grills weltweit.
    Über die Gefahren des Intermett und Fressbook wurde ja ausreichend gewarnt.
    Was tun?

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    1. Lieber Lo!

      Sie sagen es. Große Gefahren stehen uns bevor. Das Fressbook verleibt sich Stück für Stück unsere Daten ein.
      Es wurde soeben bekannt, dass bereits eine ganze Stadt in Frankreich, Lyon, durch die Bisse des Intermetts infiziert wurde. Nun wird klar, woraus die Wurst Lyoner gemacht wird. Wir essen uns selbst! 🙂

      Herzliche hilfeschreiende Grüße von der Fleischtheke
      Mallybeau

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    1. Meinen Sie das hilft? Hauptsache unser Herr Ösi wird nicht ausgesperrt, mit österreichischem Dialekt fällt man bei strengen Kontrollen möglicherweise auf. Oh, da fällt mir ein, ich sollte von nun an Hochdeutsch reden, sonst werde ich morgen als schwäbisches Würschtle verhaftet. Schweben Sie auch in der Gefahrenzone, werter Lo? Oder ist Ihr Dialekt risikofrei? 🙂

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  4. Liebe bloghüttenwirtin frau mallybeau mauswohn,
    mir fehlen die worte. Endlich ist die schon lang bestehende medienlücke von ihnen geschlossen worden. Endlich hat die einseitigkeit der bestehenden medienlandschaft ein ende und endlich kommt die tagessau zu wort, bzw das von ihr in den verzehrverkehr eingebrachte. Auch herrn ösi sei bedankt für seine aufmerksamen beobachtungen. Vielen Dank für ihren wertvollen beitrag zur politischen bildung unserer wurstwaren.
    Ihre begeisterte hafenmöwe mit den besten grüßen zur guten nacht und einem freudenlooping dazu.

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    1. Werte Hafenmöwe!

      Wir sind froh, dass unsere Nachrichten angekommen sind und Sie noch nicht beim Blick in Ihren Kühlschrank von wurstigen Ungeheuern angefallen wurden. Bisher ist leider nicht bekannt, ob der Intelligenzvirus der Fleischwaren auch auf andere Lebensmittel übergreift. Wir raten zu einer genauen Beobachtung sämtlicher im Haushalt befindlichen Lebensmittel. Sollte die Kanzlerin wider erwarten eine schnelle Entscheidung bezüglich dieses heiklen Themas treffen, werden wir umgehend berichten. 🙂

      Herzliche Grüße in den sicheren Hafen und landen Sie weich mit Ihren Federn in denselbigen!
      Mallybeau – Liveberichterstattung vom Kühlschrank

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      1. vielen dank für ihre berechtigten warnungen. Aber da ich heute gerade eine art antiagressionstraining absolviert habe, fühle ich mich gewappnet. Zudem las ich bei giaconda belli („die bewohnte frau“ von einem bewusst denkenden orangenbaum. Mir ist das phänomen also mehr oder weniger bekannt. (Ich verweise auf die langjährigen forschungen von professor habatuk tibatong ( insbes. beim“urmel auf dem eis“), … aber danke für ihren hinweis. ich werde meinen käse noch nicht bei einem wiener würstchensprachkurs anmelden; ich werde noch eine tasse grünen tee trinken und den teeblättern beim plantschen zugucken. und abwarten. Guats nächtli.
        Und erkälten sie sich nicht bei der lagerberichterstattung im kühlschrank.

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        1. Besten Dank, ich bin in einen dicken Speckmantel eingehüllt, da friert man glücklicherweise nicht so schnell.
          Sie haben Recht, die Forschungen des Professor Tibatong gerieten völlig in Vergessenheit. Ich werde versuchen, einen Kontakt herzustellen, um die neuesten Erfahrungen auf diesem brisanten Gebiet auszutauschen. Interessant wäre in der Tat der Versuch, einen Schweizer Käse bei einem Wiener Sprachkurs anzumelden. Welch ein kulinarisches Sprachkuddelmuddel mag da wohl entstehen?
          Ich wünsche ebenfalls ein Guats Nächtli und satte Träume 🙂

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    1. Ausgezeichnet, lieber Lo!
      Da dürfte Herr Ösi sicher keine Probleme haben. Knackig wie eine Wurst wird er sich ein Schuppenkleid überstreifen und durch den Zoll stromaufwärts in sichere Gefilde schwimmen. Hauptsache er wird nicht von einem Angler erwischt.
      Ich hoffe, Sie haben Ihre Türen gut verriegelt, eine Currywurst im Ruhrgebiet scheint mit scharfen Handkantenschlägen ohne Weiteres ein Schloß aufbrechen zu können… Welch ein Horror! 🙂

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    2. sorry doch sie wurde auch in berlin
      mehrfach überrennend übermannend
      ^^
      überhundend 😀
      gesichtet
      diese gyrriewurscht
      scharf macht sie mich nich
      doch wenn sie fällt
      bewegt sie sich und kommt in mein radar
      is es um sie geschehen
      was bedeutet das für dich
      versuch nie ein stück wurst zu fangen wenn ich in der nähe bin
      UND !
      komm nie zwischen hund und seine beute ! !
      gruß bella 🙂

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    1. Oh nein! Das nimmt ja ungeahnte Ausmaße an. Haben Sie schon in Erfahrung bringen können, ob es sich möglicherweise um einen harmlosen virtuellen Käse von Herrn Ösi handelt oder ob er einen gemeingefährlichen Eindruck macht? Vielleicht können Sie ihn mit einigen charmanten Bemerkungen ein wenig zum schmelzen bringen … wenn es ein Schmelzkäse ist 🙂

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  5. Ich will ja nicht nerven, aber da wir jetzt den inhaltlichen Bogen zurück zu den Grillwürschtln gemacht haben, wäre es doch an der Zeit, das erwartungsvolle Nägelkauen Ihrer Leserschaft zu beenden: Wann kommt Teil 2 des Groschenromans raus? Wie geht die Geschichte weiter?
    Ich habe schon schlaflose Nächte!
    Bitte lassen Sie mich nicht länger im Ungewissen!
    Hoffnungsvolle Grüße ins Alpenland

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    1. Lieber Meermond!

      Der zweite Teil liegt schon seit Ewigkeiten parat, leider habe ich den dummerweise eher winterlich gestaltet, so dass wir auf die frostigen Monate warten müssen, aber ich denke November spätestens ist es soweit. Dann sind die Familien Bizer & Benz wieder in harmonischer Eintracht am Start! 🙂

      Herzliche Grüße in den reisserischen Hainorden
      Mallybeau

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        1. Ablöschen mit Wasser…
          Ich würde wie folgt antworten: Armstummel in einen Topf mit Blumendünger halten, eine Nacht lang einwirken lassen, am nächsten Morgen kräftig gießen, dann dürfte der Unterarm wieder anwachsen und die Nägel können wieder geschnitten bzw. gekaut werden.

          Gefällt 2 Personen

  6. Liebe Mallybeau, spät komme ich, aber noch nicht zu spät, denn es ist immer noch für 25 Minuten Dienstag. – Weißt du, was mir als erstes auffiel: die (R)evolution. In 30 Minuten erscheint ja bei mir wieder ein neuer Artikel, dort gibt es einige an der Wand hängende Collagen von meinen Kindern zu sehen. Beim Sohn wirst du genau diese Sprachspielerei auch entdecken, aber der war auch wirklich ein kleiner Revoluzzer – woher das wohl haben mag. – Also kann ich nur sagen: zwei Kluge, ein Gedanke.
    Ansonsten: Sensationell, da fangen schon die Grillwürste an zu labern. Nicht dass zur Zeit alles mögliche Volk ruft oder schreit: „Wir sind das Volk“, jetzt stimmen womöglich die Grillwürste auch in diesen Schreigesang ein. Normal sagt der Berliner ja: Dumm wie Stulle – nicht dass man das ändern muss und sagt: Dumm wie Bratwurst. Doch wenn die Leute um die Bratwurst alle sturzbetrunken sind, dann ist die Bratwurst am Ende die Klügere. Und dabei sollte es in manchen Fällen bleiben.
    Eine wunderschöne gute Nacht wünscht dir
    Clara

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    1. Liebe Clara!

      Die Revolution schreitet voran. Der Intellekt der Fleischwaren nimmt täglich zu. So wurden bereits künstlerisch begabte Bockwürste gesichtet, die eifrig den Malpinsel schwingen oder die Schere zücken und vergnügt Collagen kleben.
      Mir scheint, der Spieß hat sich schon lange umgedreht, der Mensch liegt bereits auf dem Grill, während die Würstchen gierig ihre Mäuler lecken. Wenn sie dafür nicht viel zu intelligent geworden sind und sich wesentlich geistreicheren Dingen zuwenden, als dummdreiste Menschen zu essen. Sollte es Neuigkeiten von der Mettfront geben, wird die Tagessau unverzüglich berichten! 🙂

      Herzliche Grüße von der Schlachtbank
      Mallybeau

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  7. Sehr geehrte Kuh-linarikerinnen und Kuh-linariker!
    In Anbetracht der Lage das die Teile schwätze könne haben wir uns sofort gedacht wer reden kann kann auch….ähm….sich vermehren…obwohl es dazu keine Sprache brauch aber vielleicht sind solche Sprachwürste ja ganz altmodisch gehäkelt und wollen erstmal smalltalk bevor sie sich RASANT!!! vermehren! Das da auch mal hin und wieder ein etwas unterernährtes weil zu früh geplatztes…geschlüpftes….wie auch immer Wurstkind entstehen kann sollte allen klar sein. Natürlich beteiligen wir uns an dieser Stelle an der Gesellschaft und stellen für die allerkleinsten eine Frühchen-Ersatz-Pelle in modischem Häkeldesign zur Verfügung! Sollte also auch bei Ihnen etwas zu früh geplatzt sein (und an dieser Stelle hoffen wir es ist „nur“ eine waschechte Wurscht!) dann melden Sie sich vertrauenvoll bei uns damit wir Ihnen ein persönliches exemplat zusenden können! Ihr fürsorgliches Kreativasyl 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Werte Any!

      Wie gut, dass wir bereits einen Langzeitvertrag mit dem Kreativasyl geschlossen haben. Ihre angebotenen Objekte werden bei der Notaufnahmestelle umgehend bereitgestellt, damit sofort gehandelt werden kann. Bisher scheinen die Wurstwaren jedoch sehr robust daherzukommen, sie haben sich wohl ein dickes Fell bzw. eine dicke Haut zugelegt. Worüber hier natürlich alle froh sind, nicht genug, dass die Würstchen sprechen können, wenn nun auch noch alles aus den Nähten platzen würde, das hätte gerade noch gefehlt.
      Ich danke herzlichst für die aufopferungsvolle Unterstützung und gratuliere erneut zu Ihrer großartigen Winterkollektion! 🙂

      Wurstige Grüße
      Mallybeau

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