Herbst-Si-n`est-ma: „Ein Fall für Zwei – Dem Tee-ter auf der Spur“

Allmählich sind  Äpfel und Birnen reif, die Bauern ernten die Felder. Der Herbst hat sich unbemerkt angeschlichen und beendet leise den Sommer. Und für schöne Spaziergänge im Freien eignet sich diese Jahreszeit ganz ausgezeichnet. So lädt die Bloghüttenalm wieder zu einer Herbst-Si-n`est-ma-Freilichtaufführung auf den herbstlichen Wiesen ein.
Erneut konnten wir eine Coproduktion der Herren Hitchblog und Nozart ergattern und versprechen diesmal eine gelungene Mischung aus Dramatik, Krimi und Mystery. Herr Hitchblog bezeichnet dieses Genre gerne als Dokuthrillery mit Rätseleffekt. Doch machen Sie sich selbst ein Bild.
Die fiktive Realdokumentation, um Mitternacht auf dem Hinterhof einer Sondermülldeponie gedreht, „Ein Fall für Zwei – Dem Tee-ter auf der Spur“ entführt den Betrachter in eine beängstigende Alltagssituation, der man sich hilflos ausgeliefert sieht. Die Schauspieler halten sich bewusst im Hintergrund, der Blick aufs Wesentliche wird dem Zuschauer unausweichlich auf die geröteten Augen gedrückt. Fragmentarische Klangkompostierungsfetzen von Herrn Nozart subtil untergeschoben, drängen dem Betrachter unweigerlich mysteriöse Fragen auf und entlassen ihn völlig konfus mit einer kleinen Hilfestellung, die jedoch bewusst keine Auflösung bietet und jedem selbst überlassen bleibt. Eindeutig ein Krimi für Kenner und Liebhaber der abstrakten Neodramatik. Explosionen, Schießereien und stumpfsinnige Dialoge werden durch die ausgearbeitete Kameratechnik und die jahrelange Filmerfahrung des Regisseurs als völlig überflüssig entlarvt.
Dieses cineastische Werk schneidet erneut eine tiefe Kerbe in bisher dagewesene Wahrnehmungsformen und wird mit Sicherheit bleibende Eindrücke und Rätsel beim Zuschauer hinterlassen.
Freuen Sie sich auf die Weltpremiere dieses zeitlosen Kassenschlagers. Lassen Sie uns gemeinsam auf dem Feldweg Richtung Großbildleinwand spazieren und einen herrlichen Herbsttag genießen.
Für anschließende Verpflegung ist wie immer gesorgt.
Film ab! 🙂

©mauswohn
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37 Gedanken zu “Herbst-Si-n`est-ma: „Ein Fall für Zwei – Dem Tee-ter auf der Spur“

    1. Lieber Herr Dorn!

      Auf der Alm sind auch alle sehr froh darüber, dass die Tat von unseren Überwachungskameras so exakt aufgezeichnet werden konnte. Das einzige Manko ist nach wie vor, dass der Tee-ter einfach nicht zu identifizieren ist. Die Ermittler durchforsten bereits fieberhaft sämtliche Küchen und Teeplantagen und suchen nach hilfreichen Indizien. Sachdienliche Hinweise werden jederzeit gerne entgegen genommen. 🙂

      Herzliche Grüße an den Bodensee
      Mallybeau Maigret

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    1. Lieber Lo!

      Dies würde ich mir nieeemals anmaßen!
      Ich kann Sie beruhigen. Die Treter wurden nicht bei besagtem Schuhlieferanten gekauft. Gab es den vor 20 Jahren überhaupt schon? So alt dürften die ausgelatschten Dinger nämlich mittlerweile sein.
      Aber ich merke schon, demnächst sollte ich einleitend dazu übergehen, meine Hände oder Arme zu zeigen. Oder ist es gar angebracht, im Nachhinein die „heiklen“ Stellen zu verpixeln? Fragen über Fragen. Und der Tee-ter ist längst über alle Berge! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Kuhmissariat
      Mallybeau mit Camperschuh

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  1. Liebe Frau MM,
    ab heute sehe ich das morgendliche Teekochen mit anderen Augen, Hektik wird in Beschaulichkeit verwandelt, Achtlosigkeit in Achtsamkeit, ich werde sorgfältig die Teebeutel einlegen, ehrfürchtig das lange abgekochte Wasser darüber fließen lassen und geduldig warten, bis das wunderbare s&g-Lied mich in den Tag geleitet.
    Danke!
    Ihre K.
    (Ich habe den Eindruck, daß die Zwei mit diesem Fall überfordert sind, soviel Rätselhaftigkeit ist ihnen zu zweideutig.)

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    1. Werte Frau Kulturreisende!

      Mir scheint, Sie haben Ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und fernöstliche Länder bereist und sich unbewusst die dort zelebrierten Teezeremonien einverleibt. Dass dieser dreiste Alm-Tee-ter eine beruhigende Wirkung hat, kann ich mir nicht vorstellen! Umso besser, wenn Sie selbst aus einem Überwachungsvideo solch positive Lehren ziehen können.
      Und die zwei Ermittler türmen bereits über den Feldweg ins Weite, weil sie, wie Sie richtig bemerkten, hoffnungslos überfordert sind. 🙂

      Herzliche Grüße aus dem 14ten Revier
      Mallybeau Kojak

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        1. Ha des isch echt selzam. I hans grad noml probiert. Bei mir dud’s en zwoi verschiedene Brauser. Bloß em Rieder duds au et. Komisch, dass et amol der link goht ….
          Hosch au scho bei de Plugin-Eistellunga und Java-Scipt guggt? Des muss bei de Brausereistellunga aktiviert sei, glaub i …

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          1. Alles aktiviert, und i woiß jetzt au, worans liegt: Der Weifai-Emfpang war a bissel mau. Als i mi mit unserm Powerline verbunda hab, ischs ganga. Aber dann wars scho so spät, dass i nimmer richdig guggt han, bloß näbeher, sorry.
            Wenn i wieder dahoim bin, guck ich mirs nochmal in Ruhe a! 🙂

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  2. Liebe Mallybeau,
    das habe ich doch den ganzen Tag vertrödelt, nicht wissen, dass hier auf deinem Blog wieder hohe Cinema-Kunst auf mich wartet. Doch jetzt bin ich da.
    Das erste Schmunzeln zauberte mir das Wort „Klangkompostierungsfetzen“ ins Gesicht – andere komponieren, MM kompostiert, wie sich das für eine zünftige Almbewohnerin so gehört.
    Dann stülpte ich die Kopfhörer auf und folgte dem schnellen Wechsel der Bilder.
    Die erste Filmminute war ich im Zweifel, ob eine Straßenbaufirma für ihren „vorzüglichen“ Asphalt werben will, ob eine Schuhfabrik den Leuten die Liebe zu ihren Schuhen einpflanzen will oder ob eine Tanzschule zeigen möchte, dass man auch ganz grazil rückwärts laufen kann.
    Bei den dann folgenden Doppelbildern vergewisserte ich mich, dass ich wegen der Kühle nur EINEN Grog (oder so) getrunken hatte und der kein Doppelsehen verursacht, da er Qualitätsware ist.
    Die Gluckergeräusche bei fahrendem Landmaschinenzeuxxxxx ließen mich dann doch an meinem Geisteszustand zweifeln.
    „Tee-ter“ ist ja wieder eine (fast) göttliche Eingabe der Frau Filmerstellerin.
    Als ich dann die kopfstehende Schrift als Teebeutelaufschrift oder so deutete, muss ich gestehen, dass mein Interesse ein wenig abflachte, da ich ja mit Tee so gar nichts am Hut habe.
    ICh glaube, ich bin langsam in dem Alter, wo ich bei XXL-Breitwandformat mehr erkennen kann als im Kleinbildformat – vielleicht sollte ich mir doch einen größeren Bildschirm leisten???
    Die Tasse ist soooooooooo schön – der Inhalt ist soooooooooo ??? gelb!
    Und deswegen ist mir auch egal, wer der Tee-ter war, ist und sein wird!
    Herzliche Kaffeegrüße aus der 8. Etage in Berlin von Clara

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    1. Liebe Clara aus der 8. Etage!

      Leider schlug der Tee-ter in meinem Hirn schon zu, bevor ich wusste, dass Du eine Kaffee-Fee bist. Dann hätte ich den dreisten Almräubern selbstredend nur Kaffeefilter zum Raub angeboten.
      Dass Du Dir dennoch jede Sequenz so haarklein angesehen hast, freut mich umso mehr.
      Um die Schuhsequenzen zu Beginn kommt der Zuschauer leider nicht umhin, schließlich muß ja auf irgendeinem Wege die Großbildleinwand auf der Almwiese erreicht werden. Aber beizeiten werde ich mir da auch etwas abwechslungsreicheres einfallen lassen.
      Die Doppelbilder stammen, ich kann Dich beruhigen, nicht von einem Sehschaden Deinerseits, sondern von kurzzeitigen Erdbeben, die hier durch die Klangkompostierungsanlage ab und an ausgelöst werden.
      Und unter unseren Almwiesen befindet sich direkt der Strand von Malibu, weshalb die Traktoren beim Umgraben des Bodens schnell auf Wasser stossen, so lassen sich die gluckernden Geräusche erklären.
      Als Entschädigung für eine langweilige Teezeremonie lässt Dir die Bloghüttenalm einen Extrabreitbild-TV inklusive Donald-Tasse frei Haus zukommen. Und natürlich, wie immer, in lila.
      Wir wollen schließlich nicht eine unserer treuesten Kundinnen verlieren. Achso, ein Päckchen Kaffee gibts natürlich oben drauf!
      Und der Tee-ter ist mittlerweile ohnehin über alle Berge, da hast Du völlig Recht, dass wir ihm weiter keine Beachtung schenken sollten.

      Herzliche Grüße von der Kaffeeplantage
      Mallybeau (ich mahle die Bohnen frisch zwischen meinen Kieferknochen)

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      1. Du nun wieder, liebe Kaffeebohnen ma(h)lende Wiederkäuerkuh Mallybeau,
        willst du mal einen Kaffeefilm drehen, dann sammle ich doch selbstverständlich gern für dich die ab-gebrühten Pads. Kaffeefilter wie zu Mamas Zeiten werden nicht oder kaum noch verwendet, nur wenn bei viel Besuch die Kaffeemaschine aus dem Abstellraum gezerrt wird.
        Erdbeben – wie gefährlich lebst du denn? Unter der Wiese einen Strand, wer hat das denn. Ich habe nie geahnt, dass Almleben so abwechslungsreich sein kann.
        Hier hat es heute 25 Stnden von 24 geregnet – wunderbare Zeit zum Kramen und Fein-Ordnung zu machen und Herbst/Winter in die Kleiderschränke einziehen zu lassen.
        Auf die lila Donaldtasse freue ich mich schon sehr – da werden doch glattweg zwei andere verschenkt, denn eine ist jetzt schon zu viel. Ich habe 2 Ständer, an die jeweils 6 Tassen aufgehängt werden können, und die sind alle voll.
        TV habe ich in Breitbild, sogar seeeeeeeeehr breit, am Computerbildschirm hapert es nur – aber alles andere außer MM-Krimis sind da dennoch gut zu erkennen.
        Und tschüss von Clara, immer noch in der 8. Etage

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        1. Die Donaldtasse ist per Enten-Express unterwegs. Ebenso ein Spezial-TV, auf dem sich MM-Filme problemlos anschauen lassen. Die Enten schwimmen bereits durch den in 25 Stunden entstandenen Regensee … hoffentlich kommt alles unbeschadet an … 🙂

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  3. Liebe Frau Mallybeau,

    der Film Noir is back … manchmal sogar in Farbe.
    Ein wahres Meisterwert!
    Abwarten und Tee trinken?
    Nein, hier wird mit Vehemenz zur Tat geschritten. In meisterlicher Brillanz, die Ihresgleichen sucht, entfaltet sich vor dem Betrachter ein Kuhnstwerk des Zeitgenössischen, eine Kamerafahrt durch die Niederungen menschlicher Existenz, impressionistischer Expressionismus, lautmalerische Dramatik, kühnstlerisch gesteigerte Überhöhung führt den Zuschauer in das oft vernachlässigte Dasein eines Teebeutels (hinein), lässt ihn teilhaben, wie er, der Teebeutel, unerbittlich an seiner Leine gezogen, eintaucht ins unendliche Gewässer heiß gebrühten Wassers, erbarmungslos den tosenden Elementen ausgeliefert, begleitet von hans-moserischen Weisheiten, harren wir vor dem Gerät, vergessen die Welt rings um uns, die Mühsal, die Schwere des Lebens und so weiter fällt ab, verblasst flirrend vor den trüben Augen, jetzt, nur auf das Wesentliche konzentriert, umgibt uns eine Aura von Erhabenheit, wir lehnen uns weiter zurück, umwogt von einer cineastischen Wolke des Wohlgefühls, ein angenehmer Duft von Minze-Honig wabert durch den Raum, lässt ihn kaum merklich erzittern.
    Ich bin entzückt. 🙂

    Herzliche Grüße
    Herr Ösi
    (nimmt einen tiefen Schluck …)

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    1. Lieber Herr Ösi!

      Ihre exzellent einzigartige Filmbeschreibung lässt immer mehr erahnen, dass es sich hier wohl um die gerissensten Tee-ter des Jahrhunderts handeln muss. Wenn sogar Sie, als absoluter Cineast und hochdekorierter Filmkenner- und Macher diesem Kriminalfall so viel Tiefe zusprechen, dass man nur noch an eine heimelige Teestube denken mag und die grausamen Almganoven dabei völlig aus den Augen verliert, zeigt, dass es sich um einen ganz aussergewöhnlichen Coup handeln muß. Ein raffiniert eingefädelter Plan, der wohl auch demnächst bei XY Teebeutel ungelöst eingehen wird. Verbrechen werden künftig vermutlich nur noch auf diese Weise durchgeführt werden, so dass der Betrachter schließlich nicht mehr weiß, ob er eine Kochsendung sieht oder sich bereits in einem düsteren Kriminalfall wähnt.
      Sie haben die Sache mal wieder auf den Punkt gebracht!
      Genießen Sie Ihren Tee und den morgendlichen Herbstnebel auf der Alm … 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Wahrnehmungsdschungel
      Mallybeau … den Tee-tern weiter auf der Spur

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  4. Schon als ich in den ersten Sekunden den Schatten sah dachte ich voller Schreck „hab ich jetzt ´n Schatten?“
    Als dann diese Strasse in Form einer anscheinend ausgehobenen Grube auf mich zu kann und der Schritt des Darstellers sich
    in speedoptik durchs Grasland schlug vermutete ich doch wirklich ein Strafbestand!
    Danach dieser trügerisch blaue Himmel mit harmlosen kleinen Schäfchenwolken! Kurz danach verschwammen die Schäfchenwolken und der Hilmel und
    ich musste unweigerlich an das alte Zitat denekn “ Gutes Gras gibt Gute Milch -Pah! Als ob Kühe kiffen würden!“
    Natürlich wissen wir es nicht genau und der Mäh!Drescher gab uns auch keine Auflösung. Dann wieder dieses geheimnisvolle Winken des Schatten! Man möchte meinen man ist
    der nächste auserwählte…Bei Minute 3:11 war klar: Eswar nur der Vorfilm..puhhh…
    Halb schweißgebadet starrend auf den eigentlichen Film erspähen wir nun eine Szenerie die trotzder Jahre nichts an Dramatik verloren hat um plötzlich mit einem Handtuch konfrontiert zu werden!
    Darauf wild-lasziv lümmelnd der vermutliche Tee-ter? Ein Kräutertee-ter!? Oh wie spannend! Völlig cool wie er so da liegt!
    Doch dann ein verräterischer Einblick!!!! Minze-Honig! Nein! er ist definitiv nicht von hier! Wo kommt er her? Da haben wir´s!!! Vom Westcliff!
    Dann spielen sich dramatische undurchsichtige Szenen schemenhaft ab…dazu diese Nozart´sche Dramatik!
    Zwischendurch lugt wieder das harmlos scheinende Handtuch hervor- wohl um zu vertuschen das über ihm Wasserfallartig eine Flüssigkeit in ein Gefäß gegeben wird!!!!
    Welch wahre Dramatik! Dann ist es völlig klar: Der Teebeutel war gar nicht der Tee-ter! Im Gegenteil er ist das Opfer! Ihm wird die Verpackung herunter gerissen und da!!!! 2 tassen!
    Der wahre Täter kann sich wohl nicht entscheiden in welchem der beiden er sein Opfer heimtückisch verbrühen will!!?
    Dann! Welch Horor! Das Opfer in einer riesigen Kanne mit heißem Wasser er-brüht!!! Der Täter Wünscht sich an dieser Stelle Sinn für Humor!? Also ich lache nur selten bei einem Mord!
    Immer wieder wird nun auf den lebelosen Korpus des Opfers geblendet!Nach einer Weile wird die Lauge die sich aus dem Opfer gebildet hat geteilt! Hier schliesse ich da wir Oktober haben und es flüssig ist auf Vampire als Tee-ter!
    Auch wenn hier wohl kein offensichtliches Blut im Spiel ist…vermutlich wurden die Farben einfach herausretuschiert um dem geneigten Zuseher nicht all zu sehr den Appetit zu nehmen.

    Der Nachspann gibt sich betonbt harmlos als wolle man sich beim geneigten Hingucker für das soeben erlittene visuelle Massaker entschuldigen.
    Ich würde hier definitiv eine Altersgrenze setzen denn es ist doch schon ganz schön harter Tobak den ein eventuell jüngerer Kieker da verdauen müsste.
    Alles in allem aber eine gelungene Mischung aus Damatik und nicht-Dramatik. gepaart mit der mitreissenden Komposition des Herrn Nozart meiner Meinung nach reif für die goldene Kürbisschote…oder so!

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    1. Liebe Any!

      Nun sind Sie nicht nur vielschäftigte Zeigermausforscherin in der Mongolei, nein, nun schütteln Sie mal ganz rasch in aller Klarheit den Tee-ter aus dem Ärmel!
      Ihre Hinweise bezüglich eines Vampirstraftäters wurden umgehend an die Kriminalpolizei weitergeleitet. Und siehe da, nach nicht einmal fünf Stunden Flugzeit war das Ermittlerteam in Transylvanien gelandet, um die blutsaugenden Beisser zu verhaften. Bewaffnet mit Knoblauchzehen von Kopf bis zu den Zehen, sowie Holzpflock und Hammer näherte man sich Draculas Schloß. Als auf mehrmaliges Klopfen an der Eingangspforte niemand öffnete, musste die massive Eichentüre mit Gewalt geöffnet werden. Doch statt eines kalten, von Spinnweben umgarnten Gemäuers fanden die Cops im Inneren ein neu eingerichtetes Fernsehstudio vor, wo sie sogleich vom Produzenten auf zwei Kandidatenstühle gezerrt wurden. Ruhe im Saal! Kameras an! Und die alles entscheidende Frage wurde gestellt: Wer Tee zubereitet lässt ihn A: ziehen, B: durchbrennen, C: sich verdünnisieren, D: leise Servus sagen.
      Die zwei Ermittler kamen sich vor wie im falschen Film. Und täglich grüßt das Murmeltier mag sich so manch einer gedacht haben und betätigt wieder und wieder die Play-Taste.
      Tja, und wenn Sie nicht, liebe Any, Licht ins Dunkel gebracht hätten, wäre dieser Film nun weiterhin für jeden frei zugänglich. Doch Dank Ihres berechtigten Hinweises wird diesem Streifen eine Altersgrenze gesetzt. 77 Lenze sollte man mindestens zählen!
      Und die Kürbisschote ist leider nicht golden sondern verdorrt vergessen auf einem unbearbeiteten Stück Ackerland.
      Doch Ihnen kommt natürlich für Ihre außergewöhnliche Aufklärungsarbeit der goldene Teebeutel zu. Herr Dracula fliegt höchstpersönlich zu Ihnen und wird Ihnen das gute Stück um Mitternacht auf dem Fenstersims Ihres Schlafzimmers übergeben!
      Angenehme Träume! 🙂

      Herzliche Grüße aus der Gruft
      Mallybeau … beisst zu …

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  5. Ich freu mich! Der Herr Großpapa persönlich überreicht ihn mir…ähm ich meine natürlich, Herr Dracula, welch Ehre also ähm ja mit verbissener Dankbarkeit wünsche ich ihnen noch eine angenehme Nacht und ähm bissige Träume…vom Tee-ter LG Any

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    1. Lieber Meermond!

      Die Tree-ter des Tee-ters tanzten turbulent auf die Alm, wo unter tragischen Umständen ein Teebeutel ein leidvolles Ende nahm. Da kann auch ein tatsächlich tramatisch-traumatisches Winken nicht über die Tragödie hinwegtäuschen. Tja …
      und den Traktor kennen Sie ja ebenfalls in dänischer Variante 🙂

      Herzliche Grüße in die Maisfelder
      Mallybeau

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  6. Liebe Mallybeau,
    wir hinken hier immer noch leicht erkältungsbedingt ein wenig den Dingen hinterher, können aber nun freudig verkünden, daß wir den Tee-ter in unserer Küche dingfest machen konnten! Es handelte sich dabei um ein völlig skrupelloses Exemplar der Sorte „Husten- und Bronchial-Tee-ter“, somit bewaffnet und sehr gefährlich! Zudem trat er auch noch im Rudel von mehreren Tee-tern mit Beutel auf, wir können nun aber aufatmend mitteilen, daß sie alle mittels heißem Wasser vernichtend geschlagen, respektive getrunken worden sind. Ächz! Hüstel!
    Mimi hat dem Ganzen höchst amüsiert von ihrem Lieblingskratzbaum aus zugesehen, jaja, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung, hihihi!
    In diesem Sinne eine gute Nacht und liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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    1. Liebe Mimi, liebe Monika!

      Das ist ja fantastisch. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, dass der Tee-ter noch gefasst wird. Und dass wir in Mimi sogar einen Zeugen bei dieser einzigartigen Festnahme haben, macht die Sache umso schöner. Für dies mutige Einschreiten und die tatkräftige Mithilfe verleiht die Almpolizei die silberne Trinktasse inklusive eines Kräutertees. Und die liebe Mimi erhält selbstverständlich einen vergoldeten Futternapf gefüllt mit ihren Lieblingsspeisen.
      Wir wünschen weiterhin gute Besserung im Hals- und Rachenraum und senden die herzlichsten Grüße nach Balkonien 🙂

      Mallybeau

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      1. Liebe Mallybeau,
        ooooh, da fühlen wir uns jetzt aber sehr geehrt, und danken herzlichst für die Verleihung dieser so begehrten Preise!!! Die silberne Trinktasse erhält hier einen Ehrenplatz, der vergoldete Futternapf läßt Mimis Augen leuchten (vor allem ob des Inhaltes, hihihihi!) und der Tee wird die Besserung des Hals- und Rachenraumes vorantreiben, herzlichsten Dank für die Besserungswünsche, ich geb mir alle Mühe, hihihi, herzliche Grüße zurück auf die Alm
        Monika und Mimi.

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