Der Hundechor bellt „After the brexit“

Der Gesangsverein der Bloghüttenalm interpretiert Herrn Ösis Kanon „After the Brexit“.

Nachdem Herr Ösi freundlicherweise seine Zustimmung zur Vertonung seines epochalen Meisterwerkes „After the Brexit“ gegeben hat, stürzte sich der Gesangsverein unter Leitung von Herrn Fuchsflur Amadeus Nozart sogleich in die Arbeit. Ursprünglich sollten die Herren Farage und Söder ein einleitendes Duett intonieren, doch bei den Proben wurden deren Stimmbänder so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nun völlig sprachlos (manch einer hofft für immer) in ihren Betten liegen und lindernden Kamillentee schlürfen.
So übernahm der Hundechor der Bloghüttenalm die schier unlösbare Aufgabe, Herrn Ösis Kanon zum Besten zu geben. Die bezaubernde ösische Frau Saftschubse dirigierte die Bellproben, während Herr Nozart die Komposition gekonnt mit weggeworfenen Tönen untermalte.
Für alle, die der Hundesprache nicht mächtig sind, wird Herrn Ösis Originaltext eingeblendet. Bei der visuellen Umsetzung forderte allerdings die künstlerische Freiheit ihr Recht und macht es Ihnen möglicherweise nicht immer leicht, dem Inhalt zu folgen. Wer den gesamten Text in aller Ruhe ohne Zwischengebell nachlesen möchte, begebe sich auf Herrn Ösis Bloghütte. Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie nicht 4000 DM äh Euro ein, begeben Sie sich direkt dorthin …

Gedreht wurden die Aufnahmen unter schwersten Unwetterbedingungen in der neuen Glaskuhthedrale auf der Bloghüttenalm, erbaut von Stararchitekt Cow-Lloyd Wright.
Der Hundechor wünscht gute Unterhaltung!
Sollten Sie einen Hörschaden davontragen, erhalten Sie als Entschädigung einen laut bellenden Wackeldackel … Sie hören`s ja sowieso nicht mehr! 🙂

Und herzlichen Dank an Herrn Ösi für die Bereitstellung des schriftlichen Brexit-Oeuvres!

 

 

© Herr Ösi und mauswohn
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47 Gedanken zu “Der Hundechor bellt „After the brexit“

  1. Es war sehr gut herauszuhören, dass sich kein Scottish Terrier und auch kein Irish Red Setter an dem Gesang beteiligt haben. Allerdings war ein deutliches Muhen zu vernehmen (bei ca. 1:53 min).

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    1. Lieber Lo!

      Es ist bemerkenswert, welch feines Gehör Sie haben. In der Tat sind der Scottish Terrier und der Irish Red Setter gerade mit der Schottischen Dudelsackbellgruppe auf Tournee und konnten diesem einzigartigen Ereignis nicht beiwohnen. Und die Kuh, die bei den Dreharbeiten hinter der Kamera stand, konnte sich ab und an ein schmunzelndes Muhen nicht verkneifen … 🙂

      Herzliche Grüße
      Tenorkuh Mallybeau Karajan

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    1. Lieber Lo!

      Was für ein Futternapf!
      Sie haben bereits beim ersten Mal das Bild richtig eingestellt, nur war der Hundechor so gierig, dass er sich unversehens auf die Fressalien gestürzt und schnapp happ weggefressen hat. Es wird geschmatzt und gekaut und mundet allen Sängern äh Bellern ausgezeichnet. Vielen Dank!

      Herzliche Grüße
      Küchenchefkuh Mallybeau Lafer-Schuhbeck 🙂

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  2. Nach dreimaligen Hören stellt sich dann doch eine allumfassende Ergebenheit im Harren auf Linderung unerwartet ergreifend ein. Wow! Sicherlich gibt es schon viele Anfragen von Verhörspezialisten. Lassen Sie sich keinesfalls nicht erweichen. Viele Grüße aus dem Tal der Ahnungslosen

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    1. Lieber Schlingsite!

      Gratulation zum Überstehen der dreimaligen Hörtortur. Ein Wackeldackel in dreifacher Ausfertigung ist Ihnen als Entschädigung gewiss.
      Die Anfragen halten sich in Grenzen, da sich jeder Interessierte nach spätestens zweimaliger Anhörung im Tal der Gehörlosen befindet. Der Chor scheint definitiv einen Hörxit ausgelöst zu haben! 🙂

      Herzliche Grüße
      Stummfilmkuh Mallybeau Chaplin

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  3. Sehr geehrte Frau Bello Mauswohn,
    Hier zeigt sich wieder mal, daß die Hundesprache universal ist , wir haben alle(s) verstanden! Da braucht man eigentlich nichts mehr nachlesen, die Aussage ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen! Hoffen wir, daß die weitere Entwicklung auch schlimmen Unwettern trotzt und sich auf den gemeinsamen tierischen Ernst besinnt!
    Ihre kulturreisende Hundefreundin.

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    1. Werte Frau Kulturreisende!

      Dass Sie alles verstanden haben, zeigt, durch wie viele Kulturen Sie bereits gereist sein müssen! Hochachtung! Sollten wir eine Dolmetscherin für weitere tierische Aufführungen benötigen, wenden wir uns vertrauensvoll an Sie!

      Herzliche Grüße
      Unwetterkuh Mallybeau – Mit Gummistiefeln im Regen stehend 🙂

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  4. Wau! ich meine natürlich Wow! oder umgekehrt! GRANDIOS!

    Gerade ein Musikclip ist ja das Schwierigste, das man sich basteln kann, weil einerseits die Musik, andererseits der Clip, das Visuelle … muss quasi, soll quasi eine Symbiose ergeben – wie viele Promi-Profis von Adamo bis ZZ Top scheitern daran täglich kläglich – das kleine Hunderl aus Andalusien, ein Nachfahre von dem 4-Beiner, dem seinerzeit der Herr Buñuel eine überwältigende kinematografische Karriere in die Pfoten hinein versprochen hatte, und dann doch nur S. Dali davon profitierte, gibt alles, bellt was das Zeug hält – es trieft förmlich von der Leinwand, nein, nicht Gesabbere, es ist die pure Energie, hochfrequenzartig – und das Hunderl verdient sich seinen Specksit redlich, nun will es ran an den Fleischtopf, jetzt, sofort, bevor Spanien und Europa endgültig den Bach runter exen, und vergessen wir nicht, Lassie war brav, fotogen für die damalige Zeit, konnte sogar schwimmen und im Notfall Bösewichte stellen, aber singen, ich bitte Sie, singen war bei Lassie Fehlanzeige, weil die Anforderungen, die man im letzten Jahrhundert an die Hunderln im Showbiz oder außerhalb stellte, waren eben ganz andere „who let the dogs out“ und so als heutzutage, damals, hat ein bisschen Bellen völlig gereicht, wuffwuff, schon war die Wurst da, ziemlich einfach verdient, wenn nicht gar hinterher geschmissen, heute muss sich sogar eine Wurst mindestens Conchita nennen, um überhaupt wahrgenommen und so weiter zu werden, da ist freilich die Messlatte für die Hunderln noch höher, also regelrecht nach oben geschnellt … aber, das schönste Gebelle ist für die Katz, wenn der Clip, der im Hintergrund läuft, mit dem gekonnten Gejaule unvereinbar, die Verschmelzung des Hundes mit dem Film beziehungsweise umgekehrt, bedarf der höchsten Feinfühligkeit, zu der ein(e) Künstler(in) imstande ist.

    Avantgarde, verehrte Frau Mallybeau, wäre zur Beurteilung dieses Ihres Meisterwerkes das falsche Wort, denn die Avantgarde hechelt hier bloß hinterher.

    Atemlos überwältigt, überwältigt atemlos
    Herr Ösi

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    1. Wuuuff, bell, jaul, knurr = Herr Ööööösi, ich sags ja, Sie sind ein Genie!

      Nicht nur, dass Sie der Erfinder des After-the-Brexit-Oeuvres sind, nein, nun formen Sie aus jeder intonierten Bellung des Hundechores die zahlreichen Facetten, die sich hinter Ihrem tiefgründigen Text verbergen, jetzt kombiniert mit Klang und Bild, exakt heraus. Es überrascht nicht, dass Sie als jährlicher Gewinner der Goldenen Palme sofort den andalusischen Hund ins Auge gefasst, ja regelrecht geschnitten haben. Zumal es auf der Hand liegt, dass Ihr Brexit-Manifest nur durch surrealistisch avantgardistisch hundistische Weise eine visuelle Entsprechung finden konnte. Man merkt sogleich, dass Sie auf diesem Gebiet ein absoluter Kenner sind, denke man nur an die berühmte Zwei-Uhr-Katze, die natürlich auch hier nicht ins Bild rückt.
      Des Weiteren haben Sie völlig Recht, dass die Messlatte sehr hoch lag beim gesamten Hundechor. Schließlich gestaltete es sich zunächst als etwas schwierig, Ihren einzigartigen Text vom Ösisch-Englischen in die Hundesprache zu übersetzen. Dies gelang dann jedoch ganz gut mit Hilfe der österreichischen Pudeldame Paula Pospischil und des Ungarischen Hirtenhundes Knut Knurringer, die sich als hilfreiche Dolmetscher (Dogmetscher?) zur Verfügung stellten. Die ein oder andere Bellung mag nicht einwandfrei übersetzt und intoniert sein, was dem Laien aber vermutlich kaum auffallen dürfte.
      Glücklicherweise fliegt hier hin und wieder ein Commander Ösi mit Gurkentruppe über die Alm und wirft einige Pakete Pedigree-Pal ab, so dass der Hundechor ausreichend mit Nahrung eingedeckt ist und sich keinerlei Sorgen um die Zukunft zu machen braucht. Sponsoren sind in heutiger Zeit bekanntlich schwer zu finden.
      Nach gelungener Uraufführung lädt Sie der gesamte Hundechor herzlich zu einem Umtrunk im Gasthof „Knochenmann“ ein. Ihre Frau Saftschubse ist selbstverständlich mit von der Partie, ohne sie wären die Bellproben niemals so reibungslos verlaufen.
      Lieber Herr Ösi, Sie haben sämtlichen Almtieren mit Ihren Ideen und treffsicheren Analysen erneut eine große Freude bereitet. Wir hoffen, Sie sind bald wieder bei Atem und bereit für weiteren Rinderwahnsinn und andere Gereimtheiten!

      Herzliche Grüße vom gesamten Hundechor
      Mallybeau – auf den Hund gekommen – Mauswohn 🙂

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  5. Des isch ja a indressandes Konzert, i moin i stand in nem Museum für moderne Kuhnschd! Des hondr glasse nabrocht, du und dr Herr Esi. Die Auffierung hot a Brägnanz und Bräzision in dr Tongäbung und Ausschbroch, dass i ganz platt bin. Des isch saumäßig guat koordiniert, i bin begeischderd. Abblaus, Abblaus! 🙂

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    1. Liebe Anhora!

      Dass du an Kuhnschtvrschtand hosch, han i mir glei dengt. Dass du hündisch so gut vrschtohsch, han i allerdings et gwisst. Abr als Schwob isch mr jo komische Dialegte und Ausschbrocha gwehnt, gell! 🙂
      I schigg dr n Waggldaggl rom an da Bodasee! Wau!

      Grüßle aus dr Glaskuhthedrale von dr Alm
      Mallybeau M.

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    1. Liebe Frau Waldmann-Brun!

      Katastrophenzulage gab es keine, da sämtliche Hauptdarsteller dem Film „Die aus dem Regen kamen“ entlehnt wurden und somit Wasser im Überfluss gewöhnt sind. Auch wenn sich der ein oder andere Pudel über etwas zu viel Pudelnässe beklagte, sitzen nun doch wieder alle Schäfchen äh Hündchen wohlbehalten im Trockenen und pflegen ihre Stimmbänder mit Fishermans Friend. 🙂

      Herzliche Grüße aus Waterworld
      Mallybeau Seekuh M.

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  6. Liebe Mallybeau Mauswohn,
    nun habe ich die Bitte um eine dramatische Reduzierung der begeisterungssturmauslösenden Genialitäten gerade eben bei dem Herrn Ösi verbraten und ich bin dermaßen leergedacht, dass ich in den öden Hallen meines Hirns nur noch mein einsames Echo höre.
    Falls ich es noch nicht erwähnt hatte: Ich bewundere Sie!
    Gruß Heinrich

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Ich habe gerade bei Herrn Ösi entdeckt, welchen Schaden Ihr schönes zu Hause erlitten hat. Welch ein Drama. Da sollten die Baumärkte dringend Handwerksbedarf für den begeisterungssturmgeplagten Bürger bereitstellen. Eine Schande, in welch einer Baracke Sie nun hausen müssen! Ich habe bereits ein Notzelt für Sie auf den Almwiesen errichtet.

      Herzliche Grüße aus der Handwerkskammer
      Mallybeau Baumarkt Mauswohn 🙂

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  7. Da habe ich doch gleich einen Mitbewerber für den Chor – allerdings weiß er nichts davon. Lenny, der Sohneshund – nicht etwa Hundesohn – kann sehr gut bellen, doch noch besser kann er dominieren – und deswegen würde er sicher die Dirigentenstelle haben wollen. DAS GEHT ABER NICHT!!!!!
    Lenny tritt deswegen aus Kummer in den nächsten Tagen als Solist auf – allerdings nicht bellend.
    Falls Sie mich noch nicht kennen, ich bin Clara Himmelhoch aus Berlin dreifachgrins

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    1. Ach vom Himmel hoch da kommen Sie also her! Ein Engel mit Roller!
      Dass der liebe Lenny kummervoll alleine bellen muss, geht natürlich nicht. Ich werde ihm umgehend eine Partitur für das nächste Hundekonzert zukommen lassen, dann kann er schon mal üben. Dort bellt er selbstverständlich die erste Stimme! Wuff! 🙂

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      1. Ich glaube, der Spielverderber könnte der Sohn sein, wenn er den Lenny zum Konzert karren muss – er hat so wenig Zeit, da er sehr erfolgreich eine Manufaktur für Hundeleinen u.a. leitet und darin der am meisten Arbeitende ist.
        Aber so in etwa, wie viele km wären es denn? 🙂 – Sonst fahre ich das begabte Hunde-Bell-Tier. Vielleicht komme ich da mal wieder in die Nähe meines Geburtsortes – Deggendorf in Niederbayern, fast aus der Donau gefischt.
        „Ein Engel mit Roller!“ – Ich kaufe ein B für den Engel.

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        1. 🙂 Bingo, das B wird geschenkt, mit Schleifchen! Und die Bloghüttenalm befindet sich in den Irrungen und Wirrungen außerhalb jeglicher Zuordnung, hierfür gibt es keinen Lageplan und keine Kilometerangaben! Aber schwäbisch ist dann doch die Sprache der meisten Kühe hier! 🙂

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            1. Das Kind war sogar zur internationalen Mathematik-Olympiade in Kuba. Ich glaube, das war ihr Haupt Hobby das Kind war sogar zu internationalen Mathematik Olympiade in Kuba . Ich glaube , das war ihr Haupt Hobby. Oder war das Kuhba?

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            1. Vor Jahren auf einer großen Fahrradtour hat ein junger Mann einen Witz in Schwäbisch erzählt. Alle lachten. Nur Clara nicht. Sie hatte nichts verstanden

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    1. Lieber Herr Heinrich!

      Sie haben mal wieder den Durchblick! Ich hatte gehofft, dass meine Tarnung nicht auffliegt. Naja, ich hoffe auf Ihre Diskretion. Sie erhalten auch einen extra schönen Wackeldackel. Er ist ganz brav und eignet sich als ausgezeichneter Gesprächspartner für die sprechenden Würschtln vom Herrn Ösi.
      Aber ich seh schon, Ihnen kann man nichts vormachen! Sie haben Ihre wachen Augen überall!
      In dem Theaterstück habe ich übrigens die Kuh auf dem heißen Blechdach gespielt! 🙂

      Herzliche Grüße aus dem Kostümverleih
      Mallybeau Clownkuh 🙂

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