Der IGEL – Sonderausgabe: MUHXIT

 

Kuhnferenz der tiere-IGEL

Erstmalig gelang es IGEL-Reportern, einen Blick hinter die streng geheimen Kuhlissen der Kuhnferenz der Tiere zu erhaschen.
Auch hier wird eifrig über das Thema Muhxit diskutiert.
Wir steigen mitten in die Debatte ein.

Im Sitzungssaal rauft sich ein Dachs seine kurzen Häärchen und stöhnt völlig überfordert: „Jetzt bin ich so rasant ins Minus gefallen. Ins Minus Herr Bär, hören Sie, ins Minus. Dabei verstehe ich überhaupt nichts von Mathematik und stehe nun vor unlösbaren Rechenaufgaben.“
Bär: „Nur die Ruhe, mit Abstürzen kenn ich mich aus … hicks. Das kriegen wir schon wieder hin.“
Bulle, brüllend: „Dass Sie sich jetzt wohl fühlen, war ja klar, Herr Bär. Und meinereiner muss nun wieder kräftig die Hörner wetzen und mit dem Kopf durch die Wand.“
Foxterrier: „Gentlemen, calm down. Wir in Great Britain verlieren unsere Pfunde. Da werden wir unsere Gürtel um einiges enger schnallen müssen.“
Gürteltier: „Lassen Sie mich da aus dem Spiel! Was passiert jetzt eigentlich?“         Gemeine Beutelratte: „Elfmeterschiessen, hihi!“
3 Wachteln in der ersten Reihe im Chor: „Neuwahlen! Neuwahlen! Neuwahlen!“
Schwein: „Ach, schon wieder diese drei dummen Schnepfen!“
Wachtel:„Halten Sie Ihr vorlautes Fettmaul, Sie Schwein!“
Taube: „Hat jemand was von Wahlen gesagt?“
Blauwal: „Was? Ein neuer Wal? Das wüsste ich aber…“
Uhu: „Ruhe im Saal. Wir sind nun zwar in eine Schockstarre gefallen und der Muhxit hat bei allen eine große Hysterie ausgelöst, aber es darf jetzt zu keiner Kettenreaktion kommen!“
Floskelwolke: „Halt! Halt! Füttern Sie mich nicht mit all diesen Worten, ich bin doch keine Stopfgans.“
Bücherwürmer: „Verziehen Sie sich! Machen Sie bloß nicht auf gut Wetter! Was glauben Sie, was bei den Buchmachern los ist. Die Wettbüros überschlagen sich mit Meldungen über chaotische Wurmlöcher. Wer fällt hinein und wer kriecht aus dem schwarzen Loch am Ende hervor?!?“
Maulwurf: „Ich seh zwar nix. Aber ich versteh nur Bahnhof!“
Uhu: „Ruhe im Saal!“
Schwäbisches Faultier: „No net hudla. Emmr schee langsam.“
Dackel: „Oh, Sie dummer Spätzlefresser, Sie haben doch keine Ahnung!“
Schwäbischer Ochse: „Halt bloß dei ogwaschnes Maul, du elendiger Grasdaggl du!“
Dackel: „Spätzlefresser! Spätzlefresser! Und Ihr werter Kollege Faultier ist auch so eine trübe Tasse. Wenn der länger als 10 Minuten Pause macht, muss man ihn neu einlernen.“
Pfau: „Meine Herren. Was herrscht denn hier für ein Ton? Ich muss doch sehr bitten. Etwas mehr Contenance!“
Uhu: „Also mir wird das jetzt zu bunt.“
Buntspecht, strahlend: „Herrlich. Diese bunte Klangvielfalt. Weiter so. Ich klopf auf Holz.“
Uhu, genervt: „Also nein. Wenn hier nicht gleich Ruhe herrscht, muss ich mit Sanktionen drohen. Wer nicht still ist, fliegt raus. Unwiderruflich!“
Waschbär, erfreut: „So wie bei der Fußball-EM?“
Uhu, streng: „Genau so!“
Der ganze Saal: „Gröhl, jaul, wieher, bell, bell, grunz, miau, iaaaa, blubb, blubb, mäh, muh, piep, piep, brumm, zwitscher, gacker, … “

Die Posse nimmt ihren Lauf. So endet die Kuhnferenz mit dem Ausschluss sämtlicher Beteiligter. Der Uhu sitzt grübelnd auf seinem Ast, fragt sich, worum es überhaupt ging und gurrt: „Der Rest ist Schweigen.“ 🙂

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Doctor Kuh – Folge 01

kuhtrekplakat

Folge 01 – Die kuhnendlichen Weiten des Kuhsmos

Doctor Kuh, Captain des fliegenden Raumschiffes „Kuh-Trek“, ist kuhnterwegs in den kuhnendlichen Weiten des Kuhsmos. Mit seiner Besatzung stürzt er sich in waghalsige Unternehmungen, um kuhnentdeckte Galaxien zu erforschen und die Bloghüttenwelt vor wiedergekäuten Lebensformen zu bewahren.
Legen Sie die Sicherheitsgurte an, streifen Sie Ihr Kuhfell über und begleiten Sie Doctor Kuh und seine Crew auf der ersten Mission ins Kuhnbekannte.

Sie empfangen den Kuhnal über Kuhrzwelle 1123581321 per Salatschüssel.
Sollte es technische Probleme geben, steht Ihnen unser Kuhndendienst jederzeit zur Verfügung.

5…4…3…2…Mist…und los! 🙂

 

 

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Bei Anruf Wort

anruf wort

Aus der Kuhltursparte präsentiert die Bloghüttenalm heute die Filmankündigung „Bei Anruf Wort“ von Almfred Hitchblog.
Diese 10-teilige Trilogie steht auf der Hit-Liste der Dokumentarfilme ganz oben. Erneut schafft es Quereinsteiger Hitchblog (ehemaliger Filialleiter der Sparkasse Nord-Nord-West), den Zuschauer mit stilistischer Klarheit in Bann zu ziehen. Sein feinsinniges Gespür für problematische Themen treffen den Nerv der Zeit. So behandelt diese Dokumentation das Gesprächsverhalten seiner Mitmenschen am Telefon.
Der Regisseur entführt den Betrachter in Welten, die ihm bisher selbst verborgen waren. So wurde er ungewollt Zeuge mehrere Morde, zweier Mordversuche, einer missglückten Liebeserklärung, unzähliger Streitgespräche und nicht enden wollender Verschwörungstheorien. Ein vielschichtiges Drama, das erheitert und fesselt zugleich.
Um dieser Dokumentation etwas mehr Glamour zu verleihen, scheute Hitchblog keine Kosten und Mühen, die Hollywoodstars Vanessa-Emma Schilling und Nikolaus Meier für seine Produktion zu gewinnen. Sie werden gekonnt in das Meisterwerk eingeflochten und bilden eine perfekte Symbiose, die erahnen lässt, dass diese zwei Darsteller bei der nächsten Oscarverleihung nicht leer ausgehen werden.
Über Almfred Hitchblog selbst ist wenig bekannt. Er lebt zurückgezogen auf einem Hausboot in den Bergen. Lediglich ein Schnappschuss eines Klatschreporters sorgte für Aufsehen. Er zeigt Hitchblog, wie er gelangweilt mit einem scheinbar überdimensional großen Telefon spielt. Hierbei bestätigen sich jedoch Vermutungen, dass der Regisseur noch kleiner ist, als bisher angenommen. Möglicherweise ist auch dies ein Grund, weshalb der Künstler nie persönlich in Erscheinung tritt und sämtliche Regieanweisungen per Telefon durchgibt.
So scheint sein neuestes Werk mit ganz eigenen Erfahrungen behaftet zu sein. Ein Grund mehr, es wärmstens zu empfehlen.

Greifen Sie zum Telefon, bestellen Sie noch heute die Gesamtkollektion für nur 399,99 Euro. Die ersten zehn Anrufer erhalten eine Telefonzelle, einen Schwarzwälder Schinken und einen Bleistift gratis dazu.
… aber fasse Dich kurz! 🙂

 

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Kuhball-Europameisterschaft

Bald ist es wieder soweit. Die Kuhball-Europameisterschaft steht vor der Tür. Zeit, die wiederkäuenden Kicker auf der Alm den interessierten und vor allem nichtinteressierten Lesern etwas näher vorzustellen.
Die Auswahl der Startelf fiel Kuhndestrainer Kuhachim Löw nicht leicht.

Im Tor: Kuhnuel Neuer
Abwehr: Matts Kuhmmels, Jerome Kuhateng, Sebastian Kuhdy, Matthias Kuhnter
zentrales Mittelfeld: Ilkay Kuhndogan, Mesut Kuhzil, Sami Kuhdira
offensives Mittelfeld: Mario Kuhmez, Andre Kuhrrle, Thomas Kuhller

Die Aufstellung überrascht nicht weiter, handelt es sich hierbei doch um die größten Mistmacher, die der deutsche Kuhball zu bieten hat.
Mit Spannung jedoch wurde lange auf die von Stardesigner Boeuf-Saint-Kuhrant entworfenen EM-Trikots gewartet, die wir Ihnen nun exkuhsiv präsentieren dürfen:

Heimtrikot

Das Heimtrikot zeigt sich in angriffslustigem Rot, das Blut des erlegten Gegners siegessicher symbolisierend.
Während das Auswärtstrikot in schillerndem Goldgelb erstrahlt, den Glanz des Meistertitels vor Augen.
Die Textilien bestehen aus feinstem italienischem Büffelfell, hergestellt von indischen unterbezahlten Hilfskräften aus China.
Die zum Teil etwas untypischen Rückennummern wie 1/4 oder 1/2 entsprechen der Milchabgabemenge pro Minute einer Kuh.

Auswärtstrikot

Als Hauptsponsor konnte das Team die Wiener Schnitzelindustrie gewinnen, die aus besiegten Gegnern umgehend frisch panierte Gourmethappen fertigen und dem hungrigen Fan kredenzen wird.
Bei dieser EM geht es erneut um Haut und Haar bzw. Fell und Fleisch.

Das Maskuhttchen dieser einmaligen EM ist der liebenswerte „Cutty“.  Im wahrsten Sinne des Wortes besticht er durch sein scharfkantiges Auftreten. Seine messerscharfe Liebenswürdigkeit bietet den Fans Anlass zu blutigen Jubelstürmen, mit Sicherheit ein einschneidendes Erlebnis! Auch nach dieser aufregenden Großveranstaltung leistet der kleine „Cutty“ noch hervorragende Dienste in Mutters Küche. Ein Maskuhttchen, mit dem ein Jeder seine Freude hat!

cutty

 

Und damit auch alles seinen gewohnten Gang geht, wurden die Unparteiischen von der Deutschen Glücksspielzentrale ausgebildet und präsentieren sich erneut in bestechlich guter Form! 🙂

 

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Die Zeigermaus macht Urlaub

Der Sommer naht. Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Man packt die Koffer und verreist. Der Ansturm auf die Sandstrände in sengender Hitze beginnt. Der Tourist breitet sich distanzlos aus und bringt die heimische Bockwurst und den Kartoffelsalat mit an die karibische Küste.
Doch gibt es auch alte Bekannte, deren Reiserouten den meisten Menschen fremd sind. Und trotzdem fahren oder fliegen diese regelmäßig in Urlaub. So auch die wohl beinahe jedem geläufige Zeigermaus. Freundlicherweise überlies sie uns einen (glücklicherweise nur) kurzen Ausschnitt eines ihrer Super-8-Reisevideos, so dass auch wir einen Eindruck davon erhalten können, wie sie ihre freie Zeit verbringt.
Viel Vergnügen mit dem spektakulären Reisebericht der Zeigermaus! 🙂

 

© mauswohn