Cookie dance

Da der gute Hausmeister Schrödinger noch immer im Urlaub verweilt und die meisten Tiere ausgeflogen sind, müssen wir noch ein wenig auf die nächsten Weltsensationen und bahnbrechenden Almneuigkeiten warten. Um diese Zeit zu überbrücken, haben wir erneut unsere berühmt berüchtigte Keksdose geöffnet und lassen ein wenig die Cookies tanzen. Das sorgt hoffentlich für gute Laune und ist die richtige Einstimmung für das nahende Weihnachtsfest !

Viel Vergnügen 🙂

 

 

©mauswohn

 

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Pizzatief Alfredo

Der Klimawandel hat uns voll im Griff. Während die Gletscher schmelzen, fällt in der Sahara Schnee und Orkane fegen über die Städte und hinterlassen ein Bild der Verwüstung.
Anstatt Atomkraftwerke, Autos, Plastikmüll und all die überflüssigen Dinge endlich abzuschaffen, macht der Mensch seinem Namen als Gewohnheitstier alle Ehre und stellt sich auf die neuen Wetterbedingungen ein, baut noch mehr Klimaanlagen und badet in Plastikplanschbecken.
Also steigen weiterhin die Pegelstände, während andernorts ein Sturm eine Großstadt verwüstet. Doch damit nicht genug. Vor zwei Tagen machte Margarethe C. aus Tirol eine ungewöhnliche Entdeckung.
Wie jeden Mittwoch knetete die 99-jährige Dame mit ihren knochigen Händen einen Pizzateig, den sie zu einem großen Fladen formte und mit ihren Lieblingszutaten belegte. Anschließend schob sie die Mahlzeit in den warmen Ofen und begann die Wartezeit auf die fertige Pizza mit dem häkeln rosafarbener Nasenwärmer zu überbrücken. Gelegentlich schielte sie in das Sichtfenster des Backofens, um sich über den Bräunungsprozess des Teigfladens zu informieren. Und was sie nun sah, schob sie zunächst ihrem fortgeschrittenen Alter und etwas verwelkten Geisteszustand zu.
Die Oberfläche der Pizza begann sich in wellenförmigen Bewegungen in gleichmäßigem Rhythmus zu verändern. Einmal bestand der Belag aus Tomaten und Kräutern, ein anderes Mal aus Spiegeleiern, Oliven und Käse. Geistesgegenwärtig griff Margarethe C. zu ihrem Handy, filmte diese ungewöhnliche Situation und postete sie umgehend auf allen sozialen Netzwerken. Die Reaktionen folgten prompt. Denn nicht nur sie hatte derlei Beobachtungen gemacht. Auch andere Haushalte berichteten von Stürmen im Kochtopf, tropischer Hitze im Kühlschrank und Schneefällen über der Grillpfanne.
Experten sind sich einig. Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran und macht sich sukzessive in Wohnbereichen breit. Bei Frau C. handelt es sich augenscheinlich um Pizzatief Alfredo, das von Italien weiter nach Norwegen zieht und dort von einigen Schaulustigen bereits voller Vorfreude erwartet wird. Doch man sollte die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. Was wie eine vergnügliche kulinarische Abwechslung erscheint, könnte sich zu ungeahnten Ausmaßen hochschaukeln.
Achten Sie in Ihrer Umgebung daher bitte auf ungewöhnliche Vorkommnisse jeglicher Art. Wir bitten, diese umgehend der Wetterstation im Bloghüttengebirge mitzuteilen, damit sie von Experten ausgewertet werden können. Auch Abbildungen mysteriöser Geschehnisse im Küchenbereich oder in Supermärkten helfen unserem Ermittlerteam weiter. Vielen Dank! 🙂

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Pizzatief Alfredo wütete sage und schreibe 7 Stunden in Margarethe C.`s Backofen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Pizza war selbstverständlich ungenießbar.

 

 

©mauswohn

Erfrischung gefällig?

Man glaubt es kaum. Es ist Sommer. Dieser Sommer, den man immer herbeisehnt, wenn im Winter der Schnee meterhoch vor der Garageneinfahrt liegt und Wasserleitungen aufgrund der Kälte zugefroren sind. Und nun umgarnt uns die Hitze und hindert das Wasser erneut durch die Leitungen zu fließen, indem es das Nass rasch verdunsten lässt. Immer hat unsereins etwas zu nörgeln. Fast immer jedenfalls. Wir hier auf der Alm haben mit der starken Trockenheit sehr zu kämpfen. Täglich müssen Schläuche um das Wurzelwerk der großen Bäume gelegt werden, um die Natur weiter am Leben zu erhalten. Die sonst so strahlend bunten Blumen wirken geknickt und haben Mühe Haltung zu bewahren. Ein drohender Waldbrand bescherte uns Alpträume. Als plötzlich gestern Abend völlig überraschend ein Gewitter hereinbrach. Ein kurzer Schauer von zehn Minuten, aber immerhin. Wir wollen schließlich nicht gleich wieder das Haar in der ausgetrockneten Suppe suchen. Herr Schrödinger weilt momentan im Urlaub und so musste ich an seiner Stelle das sammeln des Regenwassers übernehmen. Doch wenn man dann so im Regen steht und die nassen Tropfen auf der spröden Haut zu spüren bekommt, ist man hin- und hergerissen. Soll man artig die Gießkannen und Eimer mit aus der Regenrinne sprudelndem Wasser füllen oder sich doch eine kleine kostenlose Dusche genehmigen? Es sieht ja niemand. Fast niemand. Macksi Maulwurf war mit seiner Kamera zur Stelle, als ich mich, das Hirn von der Affenhitze ein wenig verbrutzelt, zum Affen gemacht habe und … ach, sehen Sie selbst 🙂

 

 

Also ich bin jetzt halbwegs erfrischt. Wie siehts mit Ihnen aus?

 

©mauswohn

 

Lesen bildet

Der Almalltag ruht momentan ein wenig. Deshalb ein Beitrag, der etwas aus der Reihe tanzt. Mit einem Kurzfilm zum Thema „Lesen bildet“ habe ich mich an einem kleinen Wettbewerb beteiligt. Nun kann online abgestimmt werden, welcher der eingereichten Beiträge gefällt. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihre Stimme gewinnen könnte. Der Film ist an Nummer 1 gelistet und trägt den Titel „Kauderwelsch“. Abgestimmt werden kann ganz unten auf der Seite des schwäbischen Tagblatt, wo man einfach sein Häkchen hinter den Namen machen kann. Vielen Dank und viel Vergnügen. 🙂

Hier gehts zum Film und zur Abstimmung

Fly me to Tschuri-Gerasimenko

Jedes Jahr braucht einen musikalischen Sommerhit. Sie können aufhören zu suchen. Wir haben den diesjährigen Charteroberer gefunden. Niemand geringerer als unser reizender Herr Ösi hat ein musikalisches Schmankerl der Extraklasse kreiert. Lassen Sie sich verzaubern 🙂

oesiblog

Klar, in der Badewanne. Wo denn sonst?

Wir singen alle in der Badewanne. Naja, sagen wir mal: viele singen in der Badewanne. Die meisten. Bei geschlossenem Fenster, versteht sich. Und das ist gut so. Nicht auszudenken, der Nachbar oder die Nachbarn würden … Das liefe unter Hausfriedensbruch. Mindestens. Ein Polizeiaufgebot und das ganze Programm wären die Folge. Öffentliche Ruhestörung, weil wir sind hier nicht bei DSDS. Da könnte ein jeder bei offenem Fenster und so weiter.

Ein Kommentar bei Frau Mallybeau über das legendäre Edgetreatment samt Edgefeeling gipfelt in dem fantastischen Cover „Fly me to Tschuri-Gerassimenko“. Sie kennen ihn praktischerweise, den Kometen, den mit der Bahnneigung von 7,0402° und fragen sich, wann er wohl wieder sein Perihel ändert. Nun gut. Sie haben Wichtigeres zu tun. Ich auch. Perihel hin oder her. Dennoch. Der Song „Fly me to the moon“, gesungen vom guten alten Frankie, ist plötzlich da und geht mir…

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